{"id":996,"date":"2006-06-11T17:37:20","date_gmt":"2006-06-11T15:37:20","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/?p=996\/"},"modified":"2017-05-04T17:38:10","modified_gmt":"2017-05-04T15:38:10","slug":"allowing-god-to-grow","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/allowing-god-to-grow\/","title":{"rendered":"Allowing God to grow"},"content":{"rendered":"<p><em>Und er redete zu ihnen vieles in Gleichnissen und sprach: Siehe, der S\u00e4mann ging aus,<\/em><br \/>\n<em>um zu s\u00e4en. Und indem er s\u00e4te, fiel etliches auf den Weg, und die V\u00f6gel kamen und<\/em><br \/>\n<em>frassen es auf. Andres fiel auf den felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und es ging<\/em><br \/>\n<em>sogleich auf, weil es nicht tiefe Erde hatte; als aber die Sonne aufging, wurde es<\/em><br \/>\n<em>verbrannt, und weil es nicht Wurzel hatte, verdorrte es. Andres fiel unter die Dornen, und<\/em><br \/>\n<em>die Dornen wuchsen auf und erstickten es. Noch andres fiel auf den guten Boden und<\/em><br \/>\n<em>brachte Frucht, etliches hundertf\u00e4ltig, etliches sechzigf\u00e4ltig, etliches dreissigf\u00e4ltig. Wer<\/em><br \/>\n<em>Ohren hat, der h\u00f6re!<\/em><br \/>\n<em>So h\u00f6ret nun ihr das Gleichnis vom S\u00e4mann! Sooft jemand das Wort vom Reiche<\/em><br \/>\n<em>h\u00f6rt und es nicht versteht, kommt der B\u00f6se und raubt das, was in sein Herz ges\u00e4t ist. Dies<\/em><br \/>\n<em>ist der, welcher auf den Weg ges\u00e4t ist. Der aber auf den felsigen Boden ges\u00e4t ist, das ist<\/em><br \/>\n<em>der , welche das Wort h\u00f6rt und es alsbald mit Freuden aufnimmt; er hat jedoch keine<\/em><br \/>\n<em>Wurzel in sich, sondern er ist ein Mensch des Augenblicks; wenn aber um des Wortes<\/em><br \/>\n<em>willen Tru\u0308bsal oder Verfolgung entsteht, nimmt er alsbald Anstoss. Der aber unter die<\/em><br \/>\n<em>Dornen ges\u00e4t ist, das ist der, welcher das Wort h\u00f6rt, und die Sorge der Welt und der Trug<\/em><br \/>\n<em>des Reichtums ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht. Der aber auf den guten<\/em><br \/>\n<em>Boden ges\u00e4t ist, das ist der, welcher das Wort h\u00f6rt und versteht; dieser bringt denn auch<\/em><br \/>\n<em>Frucht, und zwar tr\u00e4gt der eine hundertf\u00e4ltig, der andre sechzigf\u00e4ltig, ein andrer<\/em><br \/>\n<em>dreissigf\u00e4ltig. <\/em><br \/>\n<em>Mat 13,3-9.18-23<\/em><br \/>\n<!--more-->Liebe Gemeinde<br \/>\nEs gibt im Neuen Testament Gleichnisse, die wie das Gleichnis von der selbstwachsenden<br \/>\nSaat (Mk 4,26ff) Vertrauen schaffen wollen. Andere wie das Gleichnis vom verlorenen<br \/>\nSohn (Lk 15,11ff) wollen ermutigen. Wieder andere aber \u2013 und das Gleichnis vom S\u00e4mann<br \/>\ngeh\u00f6rt zu dieser Gruppe \u2013 sind eine Ermahnung an die H\u00f6renden. Sie gehen davon aus,<br \/>\ndass Menschen neben Zuspruch und Ermutigung manchmal auch zur Selbstkritik ermahnt<br \/>\nwerden mu\u0308ssen und dass auch dies ein wichtiger Teil der Verku\u0308ndigung ist. Eine<br \/>\nErmahnung ist freilich nicht eine Drohung. Auch wenn in manchen Gleichnissen eine harte<br \/>\nSprache gesprochen wird, so mu\u0308ssen sie doch im Zusammenhang von Vertrauen und<br \/>\nErmutigung gesehen werden: Sie vertrauen darauf, dass die Ermahnung die H\u00f6renden<br \/>\ndazu ermutigt, ihr Leben auf die Reihe bringen zu lassen und sich nicht in schlechten<br \/>\nSituationen festzubeissen. Es ist wichtig, sich dies von allem Anfang an klar zu machen,<br \/>\num unser Gleichnis vom S\u00e4mann in den richtigen Relationen zu sehen.<br \/>\nMan kann das Gleichnis vom S\u00e4mann von unterschiedlichen Seiten betrachten. In der<br \/>\nKirchengeschichte hat man es oft als Ausdruck der Verschlossenheit der Welt gegenu\u0308ber<br \/>\ndem Wort Gottes gelesen: nur ein Viertel all derer, die das Wort Gottes h\u00f6ren, nehmen es<br \/>\nin sich auf und lassen es fruchtbar werden, die u\u0308brigen 3 Viertel sind dazu nicht in der<br \/>\nLage. Die Botschaft war entsprechend: Bemu\u0308ht euch darum, nicht zu den verlorenen 3<br \/>\nVierteln, sondern zum fruchtbaren Viertel zu geh\u00f6ren ! Demgegenu\u0308ber hat vor allem die<br \/>\nreformatorische Theologie protestiert und betont, dass Gott das Wort u\u0308ber alle Menschen<br \/>\ns\u00e4t und dass nicht die menschliche Rezeption, sondern der fundamentale Gnadenerweis<br \/>\nGottes das Entscheidende sei. Entsprechend wurde vor allem das grosszu\u0308gige S\u00e4en<br \/>\nbetont, die Offenbarung Gottes in Christus, das Verku\u0308ndigen des Wortes in der Predigt,<br \/>\ndas Geschenk der Gnade.<br \/>\nBei aller Sympathie fu\u0308r das reformatorische Interesse gehe ich jedoch jetzt fu\u0308r diese<br \/>\nPredigt nicht von diesem Ansatz aus. Zu sehr erweckt er mir den Eindruck, dass er von<br \/>\nPaulus her das Matth\u00e4us-Evangelium vereinnahmt. Die erste Lesart entspricht<br \/>\ndemgegenu\u0308ber nach meiner Wahrnehmung st\u00e4rker dem, was das Matth\u00e4us-Evangelium<br \/>\nsagen wollte, und was auch Jesus sagen wollte: Manchmal braucht es auch Ermahnung<br \/>\nzur kritischen Befragung von sich selbst.<br \/>\nFu\u0308r das Verst\u00e4ndnis des Gleichnisses m\u00f6chte ich nun aber auch nicht den Weg<br \/>\nweitergehen, den das Matth\u00e4us-Evangelium eingeschlagen hat. Wu\u0308rde man dies n\u00e4mlich<br \/>\ntun, mu\u0308sste man die Menschen in 4 Gruppen aufteilen: in solche, die sich immer gleich<br \/>\nvom B\u00f6sen verfu\u0308hren lassen; in solche, die zu labil und wankelmu\u0308tig sind; in solche, die zu<br \/>\nsehr in ihre eigenen Themen verstrickt sind; und schliesslich in solche, die tun, was alle<br \/>\ntun sollten: h\u00f6ren und fruchtbar werden. Tut man dies, muss man sich selbst auf den<br \/>\nRichterstuhl setzen und mit der Sicherheit dessen, der meint, zur 4. Gruppe zu geh\u00f6ren,<br \/>\nu\u0308ber alle andern urteilen. Es ist jedoch das Matth\u00e4us-Evangelium selber, das genau dies<br \/>\nverbietet. In der Bergpredigt (Mat 7,1) zitiert es Jesus mit den Worten: Richtet nicht, damit<br \/>\nihr nicht gerichtet werdet ! Und in einem Gleichnis zum ju\u0308ngsten Gericht (Mat 25, 38ff)<br \/>\nfragen die Geretteten, wann sie denn das Gute getan haben, fu\u0308r das sie jetzt belohnt<br \/>\nwerden, denn sie haben dies gar nicht bewusst und willentlich getan. Matth\u00e4us sucht nicht<br \/>\neine Ethik, die Menschen u\u0308ber Gut und B\u00f6se zu richten auffordert, sondern eine Ethik, die<br \/>\nden Menschen dazu bringt, das Richten u\u0308ber Gut und B\u00f6se zu lassen, sich statt dessen<br \/>\nan die bessere Gerechtigkeit als an die der Ph\u00e4ris\u00e4er zu halten (Mat 5,20) und auf diese<br \/>\nWeise die Gerechtigkeit Gottes zur Geltung zu bringen. Diese ist der Leitgedanke, die zu<br \/>\nverwirklichen das Matth\u00e4us-Evangelium Wert legt. Aus diesem Grund m\u00f6chte ich unser<br \/>\nGleichnis nicht von den 4 Menschengruppen her lesen, sondern von der Gerechtigkeit am<br \/>\nEnde her, von dem her, was am Ende z\u00e4hlt.<br \/>\nWas am Ende z\u00e4hlt, ist, dass Menschen ein fruchtbarer Acker Gottes sind. Zweierlei ist<br \/>\ndabei von Bedeutung: 1. dass Menschen tats\u00e4chlich Ackerland Gottes sind, und 2. dass<br \/>\nsie den ges\u00e4ten Samen tats\u00e4chlich in sich aufnehmen, wachsen lassen und fruchtbar<br \/>\nwerden lassen. In Frage steht nicht, ob Gott ges\u00e4gt hat oder nicht. Dies ist eine Tatsache:<br \/>\nJesus ist gekommen, hat das Evangelium verku\u0308ndet und wird durch den heiligen Geist<br \/>\nweiterhin verku\u0308ndigt. Daran gibt es gar nichts zu deuten. Die Frage ist einzig, ob wir bereit<br \/>\nsind fu\u0308r seine Gabe und was wir mit ihr machen. Wie also, mu\u0308ssen wir fragen, ist ein<br \/>\nMensch, der ein fruchtbarer Acker Gottes ist ?<br \/>\nEin solcher Mensch ist einer, der seine Zeit von Gott empf\u00e4ngt, und Gott in sich und durch<br \/>\nsein Tun wirken l\u00e4sst. Dies ist die \u00dcbung, zu der wir durch dieses Gleichnis ermahnt<br \/>\nwerden. Nichts weniger und nichts mehr als dies.<br \/>\nDer 1. Punkt ist der Einstieg: seine Zeit von Gott empfangen. Hierin steckt die Ermahnung,<br \/>\nweder selbst die Herrschaft u\u0308ber die eigene Zeit zu beanspruchen, noch andern<br \/>\nMenschen die Herrschaft u\u0308ber die eigene Zeit abzutreten.<br \/>\nDer Kampf um Zeit ist heute, wie wir alle allzu gut wissen, ein grosses Thema.<br \/>\nEingespannt in verschiedenste Beziehung sehen wir uns oft mit konkurrierenden<br \/>\nAnspru\u0308chen konfrontiert, werden zerrissen zwischen fremden und eigenen Bedu\u0308rfnissen<br \/>\nund mu\u0308ssen st\u00e4ndig erleben, dass wir es einfach nicht schaffen, allem gerecht zu werden.<br \/>\nAuch wenn wir unser Tempo zum x-ten Mal steigern, so kommen wir doch irgend einmal<br \/>\nan eine Limite, die wir nicht schadlos u\u0308berschreiten k\u00f6nnen. Wir ringen dann um ein<br \/>\noptimaleres Zeitmanagement, um effizientere Arbeitsweisen und pr\u00e4zisere<br \/>\nHandlungsabl\u00e4ufe, aber das Problem wird nicht wirklich gel\u00f6st, sondern im besten Fall<br \/>\netwas relativiert und aufgeschoben. Was demgegenu\u0308ber Not tut, ist, dass wir uns wieder<br \/>\ndaran erinnern, dass wir unsere Lebenszeit nicht uns selbst verdanken, sondern Gott;<br \/>\ndass wir uns wieder Zeit zum Beten und Meditieren nehmen; dass wir uns Leerr\u00e4ume<br \/>\nschaffen, in denen wir unsere Zeit von Gott bewusst empfangen.<br \/>\nEs ist mir klar, dass eine solche Ermahnung heute schon fast illusionsverd\u00e4chtig ist. Und<br \/>\ndoch f\u00e4llt mir in unz\u00e4hligen Gespr\u00e4chen auf, wie oft Menschen dankbar oder sogar mit<br \/>\nTr\u00e4nen in den Augen reagieren, wenn sie genau daran erinnert werden. Wir alle k\u00f6nnen,<br \/>\num mit unserem Gleichnis zu reden, von B\u00f6sartigkeiten verfu\u0308hrt, von Unklarheiten<br \/>\ndestabilisiert und von Dornen erstickt werden. Wir alle bedu\u0308rfen der Ermahnung anderer<br \/>\nMenschen, dass wir fruchtbare \u00c4cker Gottes sind, und wir alle sind dazu aufgerufen,<br \/>\nandere Menschen darin zu unterstu\u0308tzen, sich genau daran zu erinnern. Genau an dieser<br \/>\nStelle kann und muss sich eine christliche Gemeinde als solche erweisen: dass sich ihre<br \/>\nGlieder gegenseitig zur \u00dcbung ermahnen und unterstu\u0308tzen, ihre Zeit von Gott zu<br \/>\nempfangen und Acker Gottes zu sein. Nur so verbeisst sie sich nicht in Kleinlichkeiten,<br \/>\ndreht sich nicht bloss um Partikularinteressen und sorgt sich darum, dass sie als ganze<br \/>\nGemeinde fruchtbar ist.<br \/>\nSeine Zeit von Gott zu empfangen, ist der 1. Punkt. Der 2. ist, Gott in sich und durch sein<br \/>\nTun wirken zu lassen. Mit Bedacht sage ich zuerst: \u201ein sich\u201c und dann: \u201edurch sein Tun\u201c.<br \/>\nWir sind, um mit einem alten Wort Bernhard von Clairvauxs, dem mittelalterlichen<br \/>\nMystiker, zu sprechen, nicht ein \u201eRohr\u201c, durch das die empfangene Gnade bloss<br \/>\nhindurchfliesst und sogleich verbraucht wird, sondern wir sind eine \u201eSchale\u201c, welche mit<br \/>\nder Gnade zuerst gefu\u0308llt werden muss, um gleichsam aus dem \u00dcberfluss weiterfliessen zu<br \/>\nlassen. Nur wenn wir so aus der Fu\u0308lle handeln, haben wir die n\u00f6tige Zeit, uns nicht in<br \/>\nunserer eigenen Getriebenheit zu verlieren, sondern tats\u00e4chlich den Samen Gottes in uns<br \/>\nwachsen und aufgehen kann. Diese Zeit der Reifung ist alles andere als nebens\u00e4chlich<br \/>\nund unwichtig. Sie ist die Voraussetzung dafu\u0308r, dass der Same Gottes gedeihen kann,<br \/>\nkraftvoll wird und fu\u0308r alle zur Gnadengabe werden kann, die von seinen Fru\u0308chten zehren<br \/>\nk\u00f6nnen.<br \/>\nDies setzt schliesslich aber auch voraus, dass die Reifung tats\u00e4chlich ihre Fru\u0308chte zeitigt.<br \/>\nIm Grunde genommen ist dies freilich eine ganz natu\u0308rliche Folge des Vorangegangenen.<br \/>\nIst der Ackerboden Gottes fruchtbar, ist es nicht n\u00f6tig, moralische Forderungen von Gut<br \/>\nund B\u00f6se zu erheben, von sich selbst und andern Menschen entsprechende Taten zu<br \/>\nfordern und diese Taten nach den gesetzten Massst\u00e4ben zu beurteilen. Dieses moralische<br \/>\nDenken bleibt \u2013 in der Sprache des Matth\u00e4us-Evangeliums gesprochen \u2013 immer<br \/>\npharis\u00e4erisch. Und wenn es noch so gut gemeint ist. Die Fru\u0308chte jedoch, die in einem<br \/>\nguten Acker Gottes reifen k\u00f6nnen, k\u00f6nnen ganz verschieden sein. So verschieden, wie die<br \/>\nFru\u0308chte des Feldes verschieden sind. Dem Einen m\u00f6gen sie sich als Klarheit fu\u0308r seine<br \/>\nLebensaufgabe zeigen, dem Andern als freudige Liebe fu\u0308r einen Menschen oder eine<br \/>\nT\u00e4tigkeit. Dem Einen als Kraft fu\u0308r ein heiteres Engagement, dem Andern als Weisheit, die<br \/>\nDinge zu unterscheiden und zu sehen. Und so verschieden wie die Fru\u0308chte sein k\u00f6nnen,<br \/>\nso verschieden kann auch ihre Menge sein. Der Eine tr\u00e4gt hundertf\u00e4ltig, der andere<br \/>\nsechzigf\u00e4ltig, ein anderer dreissigf\u00e4ltig. Letztlich aber kommt es auch darauf nicht an,<br \/>\nsondern darauf, dass wir u\u0308berhaupt und wirklich ein fruchtbarer Acker Gottes sind.<br \/>\nLassen wir also das Urteilen u\u0308ber andere Menschen ! Gott l\u00e4sst seine Fru\u0308chte nicht von<br \/>\nuns normieren und durch unsere Massst\u00e4be beurteilen. Denn er bleibt unser Richter, ihm<br \/>\nk\u00f6nnen wir unseren Moralismus mit guten Grund u\u0308berlassen. Beten wir deshalb darum,<br \/>\ndass wir uns ermahnen lassen, die fruchtbaren \u00c4cker Gottes zu sein, die wir in Wahrheit<br \/>\nsind. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 11. Juni 2006 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2006\/06\/0611__Mat_13.3-9.18-23_.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und er redete zu ihnen vieles in Gleichnissen und sprach: Siehe, der S\u00e4mann ging aus, um zu s\u00e4en. Und indem er s\u00e4te, fiel etliches auf den Weg, und die V\u00f6gel kamen und frassen es auf. 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