{"id":846,"date":"2006-01-29T15:05:13","date_gmt":"2006-01-29T14:05:13","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/?p=846\/"},"modified":"2017-05-05T15:50:03","modified_gmt":"2017-05-05T13:50:03","slug":"the-struggle-for-careful-dealings","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/the-struggle-for-careful-dealings\/","title":{"rendered":"The struggle for careful dealings"},"content":{"rendered":"<p><em>Denn viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, jetzt aber auch<\/em><br \/>\n<em>mit Weinen sage, [ich meine] die Feinde des Kreuzes Christi, deren Ende Verderben ist,<\/em><br \/>\n<em>deren Gott der Bauch ist und deren Ehre in ihrer Schande besteht, die auf das Irdische<\/em><br \/>\n<em>sinnen. <\/em><br \/>\n<em>Phil 3,18-19<\/em><!--more-->Liebe Gemeinde<br \/>\nDie Feinde des Kreuzes enden im Verderben, ihr Bauch ist ihr Gott, ihre Ehre ist ihre<br \/>\nSchande, sie sinnen auf das Irdische. Mit diesen drastischen Worten beschreibt Paulus<br \/>\ndie Feinde dessen, was ihm im Zentrum seiner Theologie steht: das Kreuz Christi. So<br \/>\nengagiert er fu\u0308r die Botschaft des Kreuzes einsteht, so vehement bek\u00e4mpft er auch die,<br \/>\nsie ablehnen. Ein leidenschaftlicher Theologe tritt hier fu\u0308r seine Sache ein, sucht zu<br \/>\nu\u0308berzeugen und Menschen zu gewinnen, die seine Botschaft annehmen.<br \/>\nLeidenschaftliches Ringen um Glaubensu\u0308berzeugungen weckt bei uns heute schnell und<br \/>\nberechtigterweise Misstrauen. Zuviel Blut ist im Laufe der Kirchengeschichte wegen des<br \/>\nGlaubens geflossen, zuviel Gewalt ist aus und legitimiert mit religi\u00f6sen \u00dcberzeugungen<br \/>\nausgeu\u0308bt worden, zuviel Unheil ist von vermeintlichen Heilsbringern in die Welt<br \/>\ngekommen. Wir wissen heute nur allzu gut, wie schnell religi\u00f6se \u00dcberzeugtheit in<br \/>\nFanatismus umschl\u00e4gt und wie leicht religi\u00f6se Leidenschaft in Fundamentalismus kippt.<br \/>\nMit diesen Erfahrungen der Geschichte \u2013 und der Gegenwart ! \u2013 f\u00e4llt es uns nicht leicht,<br \/>\ndie polemischen Worte von Paulus anzunehmen und zu wu\u0308rdigen. Die Abwertung und<br \/>\nVerachtung, die sie zum Ausdruck bringen \u2013 und Paulus benutzt einige Verse fru\u0308her noch<br \/>\nderbere Formulierungen \u2013 geh\u00f6ren fu\u0308r uns zu einem Konfliktstil, den wir zu Recht<br \/>\nu\u0308berwinden wollen. Auch wenn wir untereinander unterschiedliche Meinungen haben, so<br \/>\nerwarten wir heute voneinander doch, dass wir einander in unseren Verschiedenheiten<br \/>\nakzeptieren und dass wir uns trotz unseren Differenzen respektieren. Pluralit\u00e4t ist fu\u0308r uns<br \/>\nheute ein Wert geworden, den wir hoch halten, und Toleranz eine Tugend, die wir<br \/>\nschu\u0308tzen wollen.<br \/>\nEs liegt mir fern, dies in Frage zu stellen. Ich stelle aber auch fest, dass wir aufgrund<br \/>\ndieser Haltung dazu neigen, das Kind mit dem Bade auszuschu\u0308tten. Den Glauben kann<br \/>\nund soll man durchaus kritisieren. Aber das Ziel der Kritik mu\u0308sste ein Glaube sein, der<br \/>\ndurch die Krise gereinigt und gefestigt, aber nicht geschw\u00e4cht oder gar beseitigt wird. H\u00e4lt<br \/>\nman sich den Glauben aus Angst vor Missbrauch vom Leibe, vergibt man sich auch die<br \/>\nKraft und die Weisheit, die er enth\u00e4lt. So an den Rand gedr\u00e4ngter Glaube wird fu\u0308r uns bald<br \/>\nzu einem Relikt vergangener Zeiten bzw. vergangener Winkel der Seele, von denen man<br \/>\nnur hoffen kann, dass man sie in nicht allzu ferner Zeit u\u0308berwinden kann.<br \/>\nWas Paulus mit seiner Botschaft vom Kreuz sucht, ist etwas ganz anderes. Ihm geht es<br \/>\nnicht, wie dies in der Geschichte des Christentums mehrfach geschehen ist, darum, das<br \/>\nKreuz auf die Fahnen zu setzen und mit ihm in den Krieg zu ziehen. Ihm geht es darum,<br \/>\ndass wir uns vom Kreuz selber treffen lassen; dass wir uns durch das Kreuz unserer<br \/>\neigenen Gebrochenheit und Verletzlichkeit und Bodenlosigkeit bewusst werden; dass wir<br \/>\ndurch die Annahme des Kreuzes uns selbst in unserer Schw\u00e4che annehmen; dass wir uns<br \/>\nauf diesem Weg auch mit unseren Mitmenschen und unserer Welt in ihrer<br \/>\nUnvollkommenheit vers\u00f6hnen. Wenn Paulus so energisch um die Botschaft des Kreuzes<br \/>\nk\u00e4mpft, tut er dies aus Sorge um uns selbst, um unsere Schw\u00e4che, unsere Gebrochenheit,<br \/>\nunsere Schuld und Angst; denn er glaubt, dass aus der Sorge um uns selbst eine Sorge<br \/>\num andere Menschen und um unsere Welt entsteht. Wer sich vom Kreuz treffen l\u00e4sst,<br \/>\nringt darum, mit der eigenen Schuld und Angst ins Reine zu kommen, Schuld und Angst<br \/>\nzu akzeptieren und Menschen, die von Schuld und Angst getrieben sind, mit<br \/>\nBarmherzigkeit und Verst\u00e4ndnis zu begegnen. Das Ringen von Paulus um die Botschaft<br \/>\nvom Kreuz ist deshalb ein Ringen um den Glauben an die Kraft der Liebe und um die<br \/>\nWeisheit des Sehens und Gestaltens der Welt, so wie sie ist. Es ist ein Ringen um<br \/>\nWahrhaftigkeit, um Standfestigkeit \u2013 ein Ringen um Glauben also, aber ein Ringen im<br \/>\nWissen, dass man all diese Dinge nicht ein fu\u0308r alle Male besitzen kann, sondern immer<br \/>\nwieder nur neu suchen und in die Tat umsetzen muss. Fu\u0308r diesen Kampf hat Paulus nicht<br \/>\nsein Schwert gezogen, sondern ertragen, immer wieder ins Gef\u00e4ngnis gesetzt, gefoltert<br \/>\nund schliesslich in Rom hingerichtet zu werden. Bei aller Heftigkeit ist es fu\u0308r Paulus ein<br \/>\nKampf geblieben, den er gewaltlos gek\u00e4mpft hat. Er hat gleichsam leidenschaftlich um<br \/>\nGewaltlosigkeit gek\u00e4mpft.<br \/>\nDie Feinde des Kreuzes enden im Verderben, ihr Bauch ist ihr Gott, ihre Ehre ist ihre<br \/>\nSchande, sie sinnen auf das Irdische. Paulus sieht keine Hoffnung fu\u0308r die Feinde dessen,<br \/>\nwas er mit der Botschaft des Kreuzes meint. Sie enden im Verderben. Wer sich durch das<br \/>\nKreuz nicht mit der eigenen Schw\u00e4che konfrontieren lassen will, lernt nicht, diese<br \/>\nanzunehmen, zu sich und andere Sorge zu tragen und einen sorgsamen Lebensstil zu<br \/>\nkultivieren. Anstatt m\u00f6gliche Probleme mit massvoller und kluger Pr\u00e4vention abzufedern<br \/>\nsowie die eigenen und fremden Schw\u00e4chen, Fehler und Begrenztheiten einzubeziehen<br \/>\nund zu verarbeiten, wird er von ihnen u\u0308berrollt. Wer sich durch das Kreuz nicht an die<br \/>\nSorge um sich erinnern l\u00e4sst, bleibt den Dramen des Schicksals ausgeliefert. Paulus<br \/>\ncharakterisiert die Feinde des Kreuzes deshalb zun\u00e4chst damit, dass sie sich selbst<br \/>\nschaden: sie enden im Verderben.<br \/>\nNachdem er die Wirkung auf die Feinde des Kreuzes festgehalten hat, beschreibt er auch<br \/>\ndie Ursache: Die Feinde des Kreuzes verwechseln Himmel und Erde. Sie verg\u00f6tzen ihren<br \/>\nBauch und ihre Ehre und sinnen auf das Irdische. Es ist ja durchaus auch die Meinung von<br \/>\nPaulus, dass der Himmel auf die Welt kommt. Himmel und Erde sind fu\u0308r ihn keine<br \/>\ngetrennten Regionen. Paulus sieht den Himmel im Gekreuzigten durchaus auf die Erde<br \/>\nkommen. Aber eben im Gekreuzigten. Dort also, wo es Raum und Zeit fu\u0308r die Sorge um<br \/>\nsich und um die andern gibt; dort, wo man die St\u00e4rke Gottes in der menschlichen<br \/>\nSchw\u00e4che sucht; dort, wo man die Momente der Auferstehung in den Spalten den Welt<br \/>\nentdeckt. Die Welt bleibt dadurch Welt, und Gott bleibt Gott. Aber man sieht, dass sie sich<br \/>\ndurchdringen und verschr\u00e4nken; dass das Zeitliche im Ewigen ist und das Ewige im<br \/>\nZeitlichen; dass wir in Gott Gott sind, dass Gott in uns Welt ist. Dies ist etwas v\u00f6llig<br \/>\nanderes als die Verg\u00f6tzung der Welt, derer Paulus die Feinde des Kreuzes anklagt; denn<br \/>\nwo die Welt verg\u00f6tzt wird, geschieht nicht eine Durchdringung von Himmel und Erde,<br \/>\nsondern eine Vereinnahmung des Himmels durch die Erde. Eine G\u00f6tze setzt ein Stu\u0308ck<br \/>\nverg\u00e4ngliche Welt absolut und verweigert Gott, frei zu sein. Er ist deshalb eine Maske des<br \/>\nTeufels.<br \/>\nDie Feinde des Kreuzes enden im Verderben, ihr Bauch ist ihr Gott, ihre Ehre ist ihre<br \/>\nSchande, sie sinnen auf das Irdische. Die Feinde des Kreuzes, die Paulus in seiner Weise<br \/>\nbeschreibt, sind nicht auf seine Zeit beschr\u00e4nkt. Jede Zeit hat ihre Feinde des Kreuzes<br \/>\nund muss sich daru\u0308ber ihre Gedanken machen, wodurch das, was mit der Botschaft des<br \/>\nKreuzes angesagt ist, bek\u00e4mpft wird. Was also sind heute die Feinde des Kreuzes ? Was<br \/>\nist dasjenige, das heute der Anerkennung eigener und fremder Schw\u00e4che im Wege steht<br \/>\nund die Sorge um sich und um andere verhindert ?<br \/>\nEine grosse und komplexe Frage. Ich will dazu bloss 1 Antwort andeuten: die<br \/>\nEigendynamik von Geschichten. Ich glaube, dass die Eigendynamik von Geschichten \u2013<br \/>\nzwar nicht erst heute, aber heute mehr denn je \u2013 ein Hauptfeind des Kreuzes ist.<br \/>\nNatu\u0308rlich meine ich damit nicht, dass man keine Geschichten erz\u00e4hlen oder h\u00f6ren soll.<br \/>\nAber wie wir wissen, bleiben Geschichten nicht lange das, was sie einmal gewesen sind.<br \/>\nGeschichten werden ausgeschmu\u0308ckt, ver\u00e4ndert und weitererz\u00e4hlt, und bald weiss man<br \/>\nnicht mehr genau, was einmal war und was sp\u00e4ter dazugekommen ist. Das Unheimliche<br \/>\nan Geschichten ist aber noch etwas ganz Anderes: Sie k\u00f6nnen selber zu Autorit\u00e4ten<br \/>\nwerden, an die wir glauben, die unsere Welt erkl\u00e4ren und uns sagen, wie die Welt<br \/>\nfunktioniert. Wir leben in Geschichten, h\u00f6ren und lesen weitere Geschichten, verweben sie<br \/>\nmiteinander, lassen uns von dem Netz, das sie schaffen, bestimmen, und bald wissen<br \/>\nnicht mehr recht, was wahr und falsch ist. Alles kann in diesen grossen Text verwoben<br \/>\nwerden, und dieser selbst produziert weitere Texte, verstrickt uns st\u00e4rker in das Gewebe<br \/>\nvon Worte und l\u00e4sst Wortwelten um Wortwelten erstehen und vergehen, in denen wir<br \/>\nkaum mehr Raum und Zeit finden, zwischen den Worten das Schweigen und die Stille und<br \/>\ndie Unmittelbarkeit des Kreuzes zu vernehmen und zur Geltung zubringen.<br \/>\nDieses Thema zeigt sich im Kleinen und im Grossen. Wenn wir sagen mu\u0308ssen, wer wir<br \/>\nsind, erz\u00e4hlen wir von unserem Leben. Normalerweise identifizieren wir uns weitgehend<br \/>\nmit diesen Geschichten, im Guten und im Schlechten, erz\u00e4hlen Geschichten, in denen wir<br \/>\nbloss schlecht und recht mitgespielt haben, und Geschichten, die wir selber kreiert und<br \/>\ngesteuert haben. Das Ringen um diese Geschichten mit ihren vielen z.T. bekannten und<br \/>\nz.T. unbekannten Autoren ist ein Ringen um uns selbst. Therapeutische Prozesse sind<br \/>\nweitgehend Prozesse der Verarbeitung von Geschichten, die uns zu dem machen, was wir<br \/>\nheute sind.<br \/>\nDasselbe ist aber auch im Grossen wahr. Da sind die zahllosen und weitgehend<br \/>\nanonymen Geschichten unserer Technologien, Programmen, Gesetzen und Reglementen,<br \/>\ndie unserer Welt organisieren und verwalten, deren Autoren leicht in der Fu\u0308lle der<br \/>\nKomplexit\u00e4t untergehen und nur allzu leicht eine Eigendynamik entwickeln, die nicht mehr<br \/>\nden Menschen dient, sondern sie beherrscht. Oder da ist die grosse und anonyme<br \/>\nGeschichte vom Markt, der sich selbst reguliert und eine Dynamik freisetzt, die allen, die<br \/>\nan diesem Markt teilnehmen, zugute kommt. Wir alle wissen, wie oft diese Geschichte<br \/>\nheute erz\u00e4hlt und geglaubt wird, und wir wissen auch, wie sehr sie uns Menschen pr\u00e4gt<br \/>\nund in unserem Verhalten bestimmt. Es ist eine Geschichte, die offensichtlich eine grosse<br \/>\nEigendynamik freisetzt, eine Eigendynamik, die uns dazu fu\u0308hrt und verfu\u0308hrt, unsere<br \/>\nVerantwortung abzuschieben und uns einem immer h\u00e4rteren und schnelleren Wettbewerb<br \/>\nzu unterziehen. Es ist aber auch eine Geschichte, welche dem Glauben an die Wahrheit<br \/>\nder Botschaft vom Kreuz kaum mehr Raum und Zeit l\u00e4sst, sich zu entfalten und ihn statt<br \/>\ndessen durch den Glauben an die Wahrheit von Angebot und Nachfrage ersetzt.<br \/>\nEs ist nicht mein Anliegen, diese Geschichten weiter zu spinnen. Die Botschaft vom Kreuz<br \/>\nist die Botschaft, die uns dazu auffordert, durch die Eigendynamik von Geschichten<br \/>\nhindurchzublicken, ihre Bru\u0308chigkeiten, ihre Untiefen, ihre Irrungen und Wirrungen zu<br \/>\nerfassen, sie zu dekonstruieren und umso mehr die unmittelbare Gegenwart Gottes zu<br \/>\nsuchen. Sie ist die Botschaft, die uns zur Sorge um uns und um unsere Welt motiviert.<br \/>\nDeshalb ermahnt uns Paulus so engagiert, den Feinden des Kreuzes entgegenzuhalten.<br \/>\nDeshalb ringt er um uns, uns nicht in die Eigendynamik von Geschichten zu verlieren und<br \/>\njeder Geschichte aufzusitzen. Deshalb fordert er uns auf, kritisch zu bleiben und Gott<br \/>\nunser Leben in seiner Sorge um die Welt zur Verfu\u0308gung zu stellen. Beten wir also darum,<br \/>\ndie Sorge Gottes um uns und unsere Welt, die keine Geschichte dieser Welt ist, in all<br \/>\nunseren Geschichten zu entdecken und zur Geltung zu bringen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 29. Januar 2006 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/0129__Phil_3_18-19_P.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Denn viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, jetzt aber auch mit Weinen sage, [ich meine] die Feinde des Kreuzes Christi, deren Ende Verderben ist, deren Gott der Bauch ist und deren Ehre in ihrer Schande besteht, die auf das Irdische sinnen. Phil 3,18-19<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":139,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"page-templates\/no-sidebar.php","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[14,12],"tags":[],"class_list":["post-846","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-christs-cross-according-to-paul","category-sermons"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/846","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=846"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/846\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/139"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=846"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=846"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=846"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}