{"id":832,"date":"2005-11-27T13:59:32","date_gmt":"2005-11-27T12:59:32","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch.80-74-139-101.brenda.xelon.ch\/?p=832\/"},"modified":"2017-05-03T14:01:11","modified_gmt":"2017-05-03T12:01:11","slug":"die-wuerde-des-leerwerdens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/die-wuerde-des-leerwerdens\/","title":{"rendered":"The dignity in becoming empty"},"content":{"rendered":"<p><em>Diese Gesinnung heget in euch, die auch in Christus Jesus war, der, als er in Gottes<\/em><br \/>\n<em>Gestalt war, es nicht fu\u0308r einen Raub hielt, wie Gott zu sein, sondern sich selbst entleerte,<\/em><br \/>\n<em>indem er Knechtsgestalt annahm und den Menschen \u00e4hnlich wurde; und der Erscheinung<\/em><br \/>\n<em>nach wie ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum<\/em><br \/>\n<em>Tod, ja bis zum Tode am Kreuz. Daher hat ihn auch Gott u\u0308ber die Massen erh\u00f6ht und ihm<\/em><br \/>\n<em>den Namen geschenkt, der u\u0308ber jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich beuge<\/em><br \/>\n<em>jedes Knie derer, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und jede Zunge<\/em><br \/>\n<em>bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. Phil 2,5-11<\/em><br \/>\n<!--more-->Liebe Gemeinde<br \/>\nEr entleerte sich selber und wurde gehorsam bis zum Tode, ja bis zum Tode am Kreuz.<br \/>\nWas sich an Radikalit\u00e4t in diesem Satz verbirgt, ist kaum zu u\u0308berbieten. Es ist ein Satz,<br \/>\nder eine Atmosph\u00e4re von Unheimlichkeit verstr\u00f6mt, die beru\u0308hrt, die einem aber auch die<br \/>\nFurcht in die Glieder treibt und unsere Schutzmechanismen aktiviert. Wir verm\u00f6gen<br \/>\nvielleicht zu ahnen, dass sich in ihm viel Wahres verbirgt, aber es l\u00e4uft uns kalt den<br \/>\nRu\u0308cken herunter, wenn wir hinschauen sollten, was es sein k\u00f6nnte. Aber genau dies<br \/>\nwollen wir nun gemeinsam Schritt fu\u0308r Schritt tun. Nicht um uns zu qu\u00e4len, sondern um zu<br \/>\nerleben, dass wir dadurch, dass wir uns Wahres bewusst machen, geheilter, friedlicher<br \/>\nund mit Wu\u0308rde geschmu\u0308ckt voranschreiten k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Entleerung, die Kenosis, wie das griechische Wort dafu\u0308r lautet, von der hier die Rede<br \/>\nist, ist ja zun\u00e4chst auf Jesus Christus bezogen. Von ihm wird in diesem fru\u0308hchristlichen<br \/>\nHymnus erz\u00e4hlt, dass er als er vor aller Zeit in Gottes Gestalt war, sein Gottsein nicht fu\u0308r<br \/>\nsich wie einen Raub festhielt, sondern dass er sich entleere.<br \/>\nUm dies besser zu verstehen, kann man an den alten Mythos denken, welcher<br \/>\nerz\u00e4hlt, dass sich einige der ganz hohen Engel gegen Gott erhoben hatten, um seinen<br \/>\nThron zu stu\u0308rzen, deswegen aber von Gott bestraft, aus dem Himmel verbannt und in die<br \/>\nH\u00f6lle geworfen wurden. Dieser Mythos wird erz\u00e4hlt, um zu erkl\u00e4ren, woher das B\u00f6se auf<br \/>\ndieser Welt kommt; denn von den rebellischen und bestraften Engeln wird berichtet, dass<br \/>\ngenau sie die D\u00e4monen und Teufel sind, die als Gegenkr\u00e4fte Gottes um die Herrschaft auf<br \/>\nder Erde k\u00e4mpfen. Im Unterschied zu diesen Engeln, die damals, als sie noch im Himmel<br \/>\nwaren, gegen Gott revoltierten, wird nun von Jesus Christus gesagt, dass er, als er im<br \/>\nHimmel war, das Himmlische nicht fu\u0308r sich in Anspruch nahm, sondern sich selbst davon<br \/>\nentleerte. Er konnte im himmlischen Zustand sein, ohne daraus fu\u0308r sich einen<br \/>\nMachtanspruch zu entwickeln und war bereit, freiwillig auf diesen Zustand zu verzichten.<br \/>\nWas also Jesus Christus nach diesem Mythos zun\u00e4chst qualifiziert, ist die Freiheit von<br \/>\nsich selbst; die Freiheit, nicht um sich selbst k\u00e4mpfen und fu\u0308r sich Herrschaft und Macht<br \/>\nerwerben zu wollen. Er hat die Freiheit, sich von diesem Thema zu entleeren. Freiwillig<br \/>\nund vollst\u00e4ndig.<br \/>\nErl\u00e4utert wird das Leerwerden in diesem Hymnus als erstes gegenu\u0308ber dem pr\u00e4existenten<br \/>\nGottsein. Es bezeichnet dies den Inhalt dessen, wovon er sich entleerte. In einem zweiten<br \/>\nSchritt berichtet der Hymnus jedoch, wie dieses Leerwerden geschah. Er erz\u00e4hlt n\u00e4mlich,<br \/>\ndass Jesus Christus Knechtsgestalt annahm und den Menschen \u00e4hnlich wurde. Der, der in<br \/>\nder Gestalt Gottes war, unterwarf sich den Bedingungen des Zeitlichen, wurde einer, der<br \/>\nvon den Gesetzen der Welt geknechtet wurde und das Leben eines Menschen lebte, wie<br \/>\nes demjenigen von Menschen entspricht. Aufgrund seiner besonderen Herkunft blieb er<br \/>\netwas Besonderes, aber er war ein Mensch, der der Erscheinung nach in jeder Hinsicht<br \/>\ndas war, was einen Menschen ausmachte. Die Art und Weise, in der das Leerwerden<br \/>\ngeschah, war also die des Menschlichen, diejenige, die auf jede himmlische Macht<br \/>\nverzichtet und sich statt dessen den Gesetzen der Welt voll und ganz unterwirft, die fu\u0308r<br \/>\njeden Menschen gelten. Es ist das Leerwerden, das darauf verzichtet, Gott bei Bedarf als<br \/>\nh\u00f6here Macht zur L\u00f6sung von Problem zu beschw\u00f6ren und von ihm zu erwarten, dass er<br \/>\num unserer Wu\u0308nsche willen die Gesetze der Welt \u00e4ndert. Das Leerwerden, das hier<br \/>\ngemeint ist, ist nichts geringeres als das Leerwerden von religi\u00f6sen Ideen, Gefu\u0308hlen,<br \/>\nHoffnungen und Vertr\u00f6stungen sowie die Bereitschaft, die Welt in ihrer Gottlosigkeit so<br \/>\nanzuerkennen und zu erkennen, wie sie ist.<br \/>\nDas Leerwerden, von dem in diesem Hymnus die Rede ist, geht jedoch noch einen Schritt<br \/>\nweiter; denn er h\u00e4lt fest, dass Jesus Christus sich selbst erniedrigte und gehorsam wurde<br \/>\nbis zum Tod. Es ist offensichtlich so: Man kann es als gewaltige Erniedrigung empfinden,<br \/>\ndass man den Gesetzen der Welt so radikal unterworfen ist, dass man sogar dem Gesetz<br \/>\nder Verg\u00e4nglichkeit nicht ausweichen kann. Denn immerhin haben wir in der<br \/>\nMenschheitsgeschichte gegen dieses Gesetz der Welt engagiert wie kaum gegen eine<br \/>\nanderes angek\u00e4mpft und uns dafu\u0308r eingesetzt, dass wir \u2013 heute mehr denn je \u2013 durch<br \/>\nWissen und Technik von diesem Gesetz unabh\u00e4ngiger werden und in die Lage kommen,<br \/>\nunseren Spielraum, unseren Lebensspielraum zu vergr\u00f6ssern und zu erweitern. Aber das<br \/>\n\u00c4lterwerden, und letztlich die eigene Sterblichkeit, k\u00f6nnen wir trotz allem nicht beseitigen.<br \/>\nDiese Erniedrigung und Kr\u00e4nkung unseres eigenen Stolzes ist uns geblieben. So \u00e4rgerlich<br \/>\ndies ist. Von Jesus Christus wird demgegenu\u0308ber erz\u00e4hlt, dass er sich genau diesem<br \/>\nGesetz gehorsam unterwarf und nicht aus Gekr\u00e4nktheit dagegen zu rebellieren begann.<br \/>\nEr, der Gottgleiche, hatte sich gehorsam seiner Sterblichkeit unterworfen, er, der<br \/>\nGottgleiche, hatte sich in einer Weise entleert, dass er auch den Tod als Gesetz der Welt<br \/>\nu\u0308ber sich herrschen lassen konnte. Leerwerden ist hier also ein Geschehen, bei welchem<br \/>\njeder Widerstand gegen die Gesetze der Welt aufgegeben wird und man sich gehorsam<br \/>\nder unbeugsamen, kalten und anonymen Macht der Schwerkraft preisgibt.<br \/>\nEr entleerte sich selber und wurde gehorsam bis zum Tode, ja bis zum Tode am Kreuz.<br \/>\nDieser Zusatz, ja bis zum Tode am Kreuz, ist die eigentliche Pointe des Hymnus. Mit ihm<br \/>\nwird das Geschichtliche und zugleich Spezielle des Geschehens hervorgehoben. Das<br \/>\nGesetz der Welt gilt allen Menschen. Aber nicht jeder Mensch stirbt am Kreuz. Wenn<br \/>\nPaulus hier hervorhebt, dass Jesus Christus nicht nur bis zum Tod, sondern bis zum Tod<br \/>\nam Kreuz gehorsam war, will er betonen, dass es um diesen bestimmten, mit seiner<br \/>\nGeschichte einmaligen Menschen geht, der diesen Tod, n\u00e4mlich den Verbrechertod,<br \/>\ngestorben ist. Er will herausheben, dass der, der gottgleich war, sich so entleerte, dass er<br \/>\ngehorsam seinen Tod als Verbrecher gestorben ist. Den Abgrund, den er hier \u00f6ffnet, kann<br \/>\nman kaum ermessen; denn was Paulus hier betonen will, ist, dass sich Jesus Christus, der<br \/>\nGottgleiche, nicht nur den Gesetzen der Welt, sondern auch den Gesetzen des B\u00f6sen<br \/>\nunterworfen hat. Die gefallenen Engel, die \u2013 anders als der Gottgleiche \u2013 die Herrschaft<br \/>\nsuchen und als D\u00e4monen und Teufel gegen Gott und den Gottgleichen ank\u00e4mpfen, haben<br \/>\ndiesen zum Verbrecher gemacht und ihn nicht irgendeinen Tod, sondern den Tod des<br \/>\nVerbrechers sterben lassen.<br \/>\nUnd genau dagegen hat sich der Gottgleiche nicht aufgelehnt, sondern er hat sich so<br \/>\nentleert, dass er es hat geschehen lassen k\u00f6nnen. Er hat akzeptiert, zum \u201eFluch\u201c zu<br \/>\nwerden, um vom \u201eFluch des Gesetzes\u201c zu befreien, wie Paulus an anderer Stelle sagt (Gal<br \/>\n3,13); er hat akzeptiert, dass sich das B\u00f6se, das nur das Eigene sucht, an ihm ausagiert,<br \/>\nohne dass er sich dazu verfu\u0308hren l\u00e4sst, auch das Seine zu suchen und damit auf die Seite<br \/>\ndes B\u00f6sen zu rutschen; er hat akzeptiert, dass das Verbrechen des B\u00f6sen an ihm<br \/>\ngeschehen kann, ohne selber b\u00f6se werden. Es ist dies die Haltung, welche die<br \/>\nNotwendigkeit des vom B\u00f6sen verfu\u0308gten Unglu\u0308cks gehorsam annimmt und mit der Frage<br \/>\nwillkommen heisst, wozu es hier ist. Genauso wie Jesus nach dem Matth\u00e4usevangelium<br \/>\nbei seiner Gefangennahme den das B\u00f6se verk\u00f6rpernden Judas mit den Worten begru\u0308sst:<br \/>\nFreund, wozu bist du hier ? (Mat 26,50) Nur der vom Unglu\u0308ck verfolgte, der dessen<br \/>\nNotwendigkeit angenommen hat, kann so fragen. Aber der, der so fragen kann, braucht<br \/>\nauf seine Frage keine Antwort mehr; denn er weiss, dass es sein Leben ist, nicht mehr das<br \/>\nSeine zu suchen, sondern in der Gottesverlassenheit am Kreuz alles Gott zu u\u0308berlassen.<br \/>\nDass dies alles andere als einfach ist, zeigt z.B. die Reaktion derer, die bei Jesu<br \/>\nGefangennahme dabei waren: Das Matth\u00e4usevangelium erz\u00e4hlt, dass einer von ihnen<br \/>\nsein Schwert zieht, um gegen die Gegner mit Gewalt anzuk\u00e4mpfen. Aber Jesus h\u00e4lt ihn<br \/>\nzuru\u0308ck. So naheliegend es ist, das B\u00f6se mit Gewalt zu bek\u00e4mpfen, so entschieden will<br \/>\nJesus, dass man durch den Angriff des B\u00f6sen nicht selber b\u00f6se wird und B\u00f6ses nicht mit<br \/>\nB\u00f6sem vergilt.<br \/>\nDer Mythos, den Paulus erz\u00e4hlt, berichtet in seinem 3. und letzten Teil, dass Gott genau<br \/>\ndenjenigen, der seinen Tod am Kreuz so angenommen hat, u\u0308ber die Massen erh\u00f6ht und<br \/>\nzum Herrn eingesetzt hat, damit sich vor ihm jedes Knie im Himmel, auf Erden und unter<br \/>\nder Erde beuge. Der Gottgleiche, der sich selbst so radikal entleerte, dass er sogar den<br \/>\nVerbrechertod auf sich nahm, genau der wird also die absolute Autorit\u00e4t des Universums,<br \/>\nund zwar die absolute Autorit\u00e4t, die vom Universum freiwillig als solche anerkannt wird.<br \/>\nDie Radikalit\u00e4t des Leerwerdens, die auf jeden Widerstand zugunsten von<br \/>\nEigeninteressen gegen die Gesetze der Welt, ja sogar die Gesetze des B\u00f6sen,<br \/>\nverzichtete, fu\u0308hrt zu einer Autorit\u00e4t, die ihre Herrschaft nicht durch Zwang und<br \/>\nUnterwerfung errichtet, sondern zu einer, die aufgrund ihrer Wu\u0308rde freiwillig und nachhaltig<br \/>\nanerkannt wird. Es ist die Autorit\u00e4t dessen, der sich unter den Gesetzen der Welt, unter<br \/>\nden Gesetzen des B\u00f6sen, also unter der kalten und anonymen Notwendigkeit der<br \/>\nSchwerkraft, des Unglu\u0308cks und der Gottlosigkeit so entleert, dass er alles preisgibt und<br \/>\ndeshalb eine Wu\u0308rde und St\u00e4rke und Souver\u00e4nit\u00e4t erh\u00e4lt, die sich durch nichts erschu\u0308ttern<br \/>\nl\u00e4sst. Was hier also geschieht, ist, dass in der Autorit\u00e4t des Gekreuzigten die Autorit\u00e4t<br \/>\nGottes offenbart wird. Die Autorit\u00e4t Gottes ist nicht eine unterdru\u0308ckerische Autorit\u00e4t, die<br \/>\nWiderstand mit Gewalt beseitigt, sondern eine, die ihre St\u00e4rke im Leerwerden gewinnt.<br \/>\nEr entleerte sich selber und wurde gehorsam bis zum Tode, ja bis zum Tode am Kreuz.<br \/>\nWas sich in diesem Satz ausdru\u0308ckt, bleibt unheimlich und ungeheuerlich. Da brauchen wir<br \/>\nuns nichts vorzumachen. Und es bleibt dies umso mehr, als Paulus gewiss von Jesus<br \/>\nChristus erz\u00e4hlt, seine Erz\u00e4hlung aber mit den Worten einleitet: Diese Gesinnung heget in<br \/>\neuch, die auch in Christus Jesus war. Ihm geht es offensichtlich nicht nur darum, von<br \/>\nJesus zu erz\u00e4hlen. Sondern er tut dies, um an seinem Beispiel eine innere Haltung und<br \/>\nEinstellung, eine Klarheit der Intention zum Ausdruck zu bringen, die fu\u0308r das Leben unter<br \/>\nden Gesetzen dieser Welt, ja unter den Gesetzen des B\u00f6sen, fu\u0308r alle Menschen Gu\u0308ltigkeit<br \/>\nhat. Das Leerwerden und die Wu\u0308rde, die dieses enth\u00e4lt, ist fu\u0308r ihn nicht nur die<br \/>\nQuintessenz des Evangeliums, sondern der Sinn des Lebens u\u0308berhaupt. Denn aus<br \/>\ndiesem geht, wie er ein paar Verse vorher feststellt, eine Kraft von Liebe, Erbarmen und<br \/>\nGemeinschaftlichkeit aus, die sich nicht an Kleinigkeiten festbeisst, sondern eine Kultur<br \/>\nder Grosszu\u0308gigkeit, der Friedfertigkeit und der Gerechtigkeit f\u00f6rdert. Beten wir deshalb zu<br \/>\nGott, dass wir die Standhaftigkeit erhalten, dem Geist der Kenosis, dem Geist des<br \/>\nLeerwerdens, treu zu bleiben und seinem Willen zu gehorchen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 27. November 2005 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2005\/11\/1127__phil_2-8_p.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Gesinnung heget in euch, die auch in Christus Jesus war, der, als er in Gottes Gestalt war, es nicht fu\u0308r einen Raub hielt, wie Gott zu sein, sondern sich selbst entleerte, indem er Knechtsgestalt annahm und den Menschen \u00e4hnlich wurde; und der Erscheinung nach wie ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":139,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"page-templates\/no-sidebar.php","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[14,12],"tags":[],"class_list":["post-832","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-christs-cross-according-to-paul","category-sermons"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/832","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=832"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/832\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/139"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=832"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=832"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=832"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}