{"id":721,"date":"2006-12-25T10:43:54","date_gmt":"2006-12-25T09:43:54","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch.80-74-139-101.brenda.xelon.ch\/?p=721\/"},"modified":"2017-04-28T10:44:59","modified_gmt":"2017-04-28T08:44:59","slug":"unconditional-love","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/unconditional-love\/","title":{"rendered":"Unconditional Love"},"content":{"rendered":"<p><em>Da trat Petrus hinzu und sagte zu ihm: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder, der wider<\/em><br \/>\n<em>mich gesu\u0308ndigt hat, vergeben? Bis siebenmal ? Jesus sagt zu ihm: Ich sage dir:<\/em><br \/>\n<em>Nicht bis siebenmal, sondern bis 77mal.<\/em><br \/>\n<em>Deshalb ist das Reich der Himmel gleich einem K\u00f6nig, der mit seinen<\/em><br \/>\n<em>Knechten abrechnen wollte. Als er aber anfing abzurechnen, wurde einer vor ihn<\/em><br \/>\n<em>gebracht, der war zehntausend Talente schuldig. Weil er jedoch nicht bezahlen<\/em><br \/>\n<em>konnte, befahl der Herr, dass er und sein Weib und seine Kinder und alles, was er<\/em><br \/>\n<em>hatte, verkauft und die Zahlung geleistet wu\u0308rde. Der Knecht warf sich nun vor ihm zu<\/em><br \/>\n<em>Boden und sagte: Habe Geduld mit mir, und ich will dir alles bezahlen. Da hatte der<\/em><br \/>\n<em>Herr Erbarmen mit jenem Knecht und gab ihn frei, und die Schuld erliess er ihm.<\/em><br \/>\n<em>Als aber jener Knecht hinausging, fand er einen seiner Mitknechte, der ihm<\/em><br \/>\n<em>hundert Denare schuldig war; und er ergriff ihn, wu\u0308rgte ihn und sagte: Bezahle, wenn<\/em><br \/>\n<em>du etwas schuldig bist ! Sein Mitknecht warf sich nun nieder und bat ihn: Habe<\/em><br \/>\n<em>Geduld mit mir, und ich will dir\u2019s bezahlen. Er aber wollte nicht, sondern ging hin und<\/em><br \/>\n<em>liess ihn ins Gef\u00e4ngnis setzen, bis er die Schuld bezahlt h\u00e4tte.<\/em><br \/>\n<em>Als nun seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betru\u0308bt<\/em><br \/>\n<em>und kamen und berichteten ihrem Herrn alles, was geschehen war. Da liess sein<\/em><br \/>\n<em>Herr ihn herbeirufen und sagte zu ihm: Du b\u00f6ser Knecht, jene ganze Schuld habe ich<\/em><br \/>\n<em>dir erlassen, weil du mich batest; h\u00e4ttest nicht auch du dich deines Mitknechtes<\/em><br \/>\n<em>erbarmen sollen, wie ich mich deiner erbarmt habe? Und sein Herr wurde zornig und<\/em><br \/>\n<em>u\u0308bergab ihn den Folterknechten, bis er alles bezahlt h\u00e4tte, was er ihm schuldig war.<\/em><br \/>\n<em>So wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht jeder seinem<\/em><br \/>\n<em>Bruder von Herzen vergebt. <\/em><br \/>\n<em>Mat 18,21-35<\/em><\/p>\n<p><!--more-->Liebe Gemeinde<br \/>\nWie anders doch wird unsere Sicht der Dinge, wenn wir uns vom Ankommen der<br \/>\nunbedingten Liebe betreffen lassen ! Wie anders doch wird unser Tun, wenn es aus<br \/>\nder Erfahrung bedingungsloser Liebe hervorgeht ! Und wie anders doch wird unser<br \/>\nLeben, wenn wir diese Liebe an uns herankommen und aus uns hervorgehen lassen<br \/>\nund wir Weihnachten selber erleben und verwirklichen ! Erst wenn wir dies tun, erst<br \/>\nwenn wir Weihnachten nicht nur als vergangenes Geschehen unserer pers\u00f6nlichen<br \/>\nBiographie und unserer gemeinsamen christlichen Geschichte verstehen, sondern<br \/>\nals Ereignis, das hier und jetzt geschehen will, erst dann wird Weihnachten das, was<br \/>\nsie ist: Die Geburt Gottes, die Geburt bedingungsloser Liebe, die Geburt unbedingter<br \/>\nLiebe in der Kette von Ursache und Wirkung. Diese Geburt ist immer Ereignis, ist<br \/>\nimmer aktuelles Geschehen, ist immer Erleben des Hier und Jetzt, ihre Erinnerung<br \/>\nbestenfalls Schatten, Echo, Nachklang. \u00d6ffnen wir uns deshalb fu\u0308r dieses Ereignis !<br \/>\nLassen wir uns von ihm beru\u0308hren ! Nehmen wir wahr, wie es zu unseren verletzlichen<br \/>\nStellen kommt, wie es weiterfliesst und Gestalt gewinnt !<br \/>\nEs braucht Mut, sich so fu\u0308r die Geburt Gottes zu \u00f6ffnen, sie wirklich an sich<br \/>\nherankommen und aus sich hervorgehen zu lassen. Und es braucht Standhaftigkeit,<br \/>\nihr nahe zu sein und fu\u0308r sie offen zu bleiben. Wie leicht kann man sich doch innerlich<br \/>\nverschliessen und distanzieren, wenn die Beru\u0308hrtheit zu gross und die Verletzlichkeit<br \/>\nzu unertr\u00e4glich wird ! Vergessen wir es nicht: Nicht nur die Gewalt macht Angst; die<br \/>\nZ\u00e4rtlichkeit, die unser wundes Herz streichelt, kann uns noch unertr\u00e4glicher<br \/>\nscheinen. So unertr\u00e4glich, dass wir uns mit Gewalt Luft verschaffen mu\u0308ssen, um die<br \/>\nZ\u00e4rtlichkeit zu vermeiden. Ein Thema, das wir leider in den Nachrichten andauernd<br \/>\nantreffen. Dennoch ist es so: Weihnachten, die Geburt der bedingungslosen Liebe<br \/>\nGottes in unserem Herzen, ist ein z\u00e4rtliches Ereignis. So z\u00e4rtlich, dass es<br \/>\nunertr\u00e4glich werden kann und man flu\u0308chten muss. In den Weihnachtsstress. In den<br \/>\nKaufrausch. In die Kinderwelt. In die Weihnachtsstreitigkeiten. In ein weitentferntes<br \/>\nLand ohne Weihnachtsb\u00e4ume&#8230; Unser Himmelreichgleichnis gibt ein Musterbeispiel<br \/>\ndieser Flucht.<br \/>\nDas Thema des Gleichnisses ist das Vergeben, und zwar das Vergeben aus<br \/>\nbedingungsloser Liebe. Bereits der einleitende Dialog zwischen Jesus und Petrus<br \/>\nmacht dies deutlich. Auf die Frage von Petrus, ob man seinem Bruder, der wider<br \/>\neinen su\u0308ndigt bis zu siebenmal vergeben soll, antwortet Jesus, dass man dies nicht<br \/>\nbis zu siebenmal, sondern bis zu 77mal tun soll. Siebenmal w\u00e4re bereits eine<br \/>\nvollkommene Zahl gewesen. Aber Jesus geht es eben nicht um die vollkommene<br \/>\nQuantit\u00e4t, sondern um die vollkommene Qualit\u00e4t: das Vergeben soll nicht bloss<br \/>\nunendlich oft stattfinden, sondern es soll aus der Erfahrung unbedingter Liebe<br \/>\ngeschehen; aus dem Ereignis, das unsere Herzen z\u00e4rtlich beru\u0308hren und aus unseren<br \/>\nHerzen andere Herzen z\u00e4rtlich beru\u0308hren will. Das nachfolgende Gleichnis bringt<br \/>\ngenau dies zum Ausdruck.<br \/>\nJesus erz\u00e4hlt in diesem Gleichnis, dass das Himmelreich sei wie ein K\u00f6nig, der mit<br \/>\nseinen Knechten abrechnen will. Ein Knecht wird vor den K\u00f6nig gebracht, der ihm die<br \/>\nenorm grosse Schuld von 10&#8217;000 Talenten schuldet. Weil er diese aber nicht<br \/>\nbezahlen kann, befiehlt er, ihn, seine Frau und Kinder sowie alles, was er hat, zu<br \/>\nverkaufen. Er kann zwar trotz dieser Intervention nicht damit rechnen, dass er die<br \/>\nhohe Summe des geschuldeten Betrags erhalten wird, aber doch wenigstens einen<br \/>\nTeil davon. Der Knecht versucht das ihm drohende Schicksal abzuwenden, wirft sich<br \/>\nvor ihm zu Boden, bittet ihn um Geduld und bietet an, ihm alles zuru\u0308ckbezahlen zu<br \/>\nwollen. Wie er diese kaum l\u00f6sbare Aufgabe zu erfu\u0308llen gedenkt, l\u00e4sst er offen. Nun<br \/>\naber geschieht das Wunder: Der K\u00f6nig hat Erbarmen mit ihm, l\u00e4sst ihn frei und<br \/>\nerl\u00e4sst ihm seine Schuld. Anspruch auf diese Grosszu\u0308gigkeit hat der Knecht nicht.<br \/>\nSeine Schuld ist gross. Grundlos wird ihm jedoch bedingungsloses Erbarmen<br \/>\ngeschenkt, die Tu\u0308r zur Freiheit ge\u00f6ffnet und die Schuld erlassen. Er erh\u00e4lt erneut die<br \/>\nM\u00f6glichkeit, sein Leben zu w\u00e4hlen und werden zu lassen und zu realisieren, was aus<br \/>\nunbedingter Liebe werden will.<br \/>\nAllerdings ist der Knecht offensichtlich nicht in der Lage, dieses Geschenk an sein<br \/>\nHerz herankommen zu lassen und aus seinem Herzen weiterzugeben. Statt dessen<br \/>\nkippt er, kaum ist der K\u00f6nig ausser Sichtweite, in sein gewaltt\u00e4tiges Alltagsverhalten<br \/>\nzuru\u0308ck. Als er n\u00e4mlich einen seiner Mitknechte findet, der ihm den unbedeutenden<br \/>\nBetrag von 100 Denaren schuldet, ergreift und wu\u0308rgt er ihn und fordert von ihm das<br \/>\ngeschuldete Geld. Genauso wie zuvor beim K\u00f6nig er selber wirft sich jetzt dieser vor<br \/>\nihn und bittet ihn um Geduld; er wolle ihm die Schuld bezahlen. Anders aber als er es<br \/>\ndurch den K\u00f6nig zu spu\u0308ren bekommen hat, hat er selber kein Erbarmen. Vielmehr<br \/>\nl\u00e4sst er ihn ins Gef\u00e4ngnis setzen bis seine Familie oder Freunde die Schuld<br \/>\nbeglichen h\u00e4tten. Als H\u00f6rer dieses Gleichnisses ist man sofort u\u0308ber das Verhalten<br \/>\ndieses Knechts emp\u00f6rt. Nicht weil er fu\u0308r sein Recht einsteht. Dagegen kann man gar<br \/>\nnichts sagen. Sondern weil er, der soviel bedingungslose Liebe erhalten hat, unwillig<br \/>\noder unf\u00e4hig ist, diese weiterzugeben. Dabei aber macht doch dieser Knecht genau<br \/>\ndas, was im Alltag normal ist: er k\u00e4mpft nicht nur um sein Recht, sondern<br \/>\nverschliesst sich dafu\u0308r, die unbedingte Liebe anzunehmen und weiterzugeben. Dabei<br \/>\nw\u00e4re doch dies das Natu\u0308rlichste: dass er aus der Erfahrung unbedingter Liebe freier<br \/>\nwird gegenu\u0308ber seinen Rechtsanspru\u0308chen und grosszu\u0308giger im Einfordern<br \/>\ngeschuldeter Handlungen anderer.<br \/>\nSo \u00e4hnlich haben offensichtlich auch die Mitknechte empfunden. Sie berichten dem<br \/>\nK\u00f6nig, was geschehen ist, worauf dieser den Knecht kommen l\u00e4sst und mit seinem<br \/>\nTun konfrontiert. Er erinnert ihn, dass er ihm auf seine Bitte die ganze Schuld aus<br \/>\nErbarmen erlassen hat, und stellt ihn vor die Frage, ob er dasselbe nicht auch<br \/>\nseinem Mitknechten h\u00e4tte gew\u00e4hren k\u00f6nnen. Natu\u0308rlich mu\u0308sste der Knecht dies jetzt<br \/>\nbesch\u00e4mt bejahen, und natu\u0308rlich mu\u0308sste er sp\u00e4testens jetzt an sich herankommen<br \/>\nlassen, was geschehen ist, und sein Leben \u00e4ndern. Soweit kommt es jedoch leider<br \/>\nnicht mehr. Das Gleichnis nimmt statt dessen eine Wendung, die nicht nur die<br \/>\nEmp\u00f6rung gegenu\u0308ber dem erbarmungslosen Verhalten des Knechtes relativiert,<br \/>\nsondern auch die Hochachtung vor dem K\u00f6nig in Frage stellt.<br \/>\nEs erz\u00e4hlt n\u00e4mlich, wie der K\u00f6nig zornig wird, den Knecht den Folterknechten<br \/>\nu\u0308bergibt, bis er alles bezahlt hat (was in Anbetracht der H\u00f6he des geschuldeten<br \/>\nBetrags kaum m\u00f6glich sein wird), und es h\u00e4lt fest, dass \u2013 gleichsam um das<br \/>\nVerhalten des K\u00f6nigs als generelle Regel zu zementieren \u2013 der himmlische Vater<br \/>\nebenso denjenigen tut, die dem Bruder nicht von Herzen vergeben. Das ist hart, und<br \/>\ndas Harte dieser Metaphorik kann nur auf dem Hintergrund eines patriarchalen,<br \/>\nabsolut herrschenden K\u00f6nigs erkl\u00e4rt werden, der fu\u0308r uns heute nicht mehr<br \/>\nnachvollziehbar ist. Doch die Sache, die darin angesprochen wird, k\u00f6nnen wir<br \/>\nverstehen: Wer das Geschenk bedingungsloser Liebe nicht an sich herankommen<br \/>\nl\u00e4sst und weitergibt, bleibt in Schuldzirkel verstrickt, bleibt unter dem Druck seiner<br \/>\nSchuld und der geforderten Ru\u0308ckzahlung, bleibt unter dem Zorn Gottes und dessen<br \/>\ninneren und \u00e4usseren Folterknechten. Denn es ist offensichtlich so: Nur wenn man<br \/>\nlernt, Vergebung anzunehmen und weiterzugeben, lernt man die Befreiung von<br \/>\nSchulden und die Freiheit zur Wahl seines Lebens kennen.<br \/>\nWeihnachten ist unsere Chance, genau dies zu tun. Weihnachten ist unsere Chance,<br \/>\nnicht in der Abh\u00e4ngigkeit von Schuldzirkeln stecken zu bleiben und ku\u0308nstliche Muster<br \/>\naufrecht zu erhalten nur weil wir meinen, wir seien diese den Andern oder die Andern<br \/>\nseien diese uns schuldig. Weihnachten ist unsere Chance, einen Schritt zuru\u0308ck zu<br \/>\nmachen und uns der Geburt der unbedingten Liebe zu u\u0308berlassen. Nicht um darin zu<br \/>\nversinken, sondern um in aller Z\u00e4rtlichkeit wahrzunehmen, was wirklich ist und zu<br \/>\ntun, was ehrlicherweise werden will. Weihnachten ist wie die bedingungslose Liebe<br \/>\nnie ein Zustand, den wir festhalten und verfu\u0308gbar machen k\u00f6nnen, sondern ein<br \/>\nEreignis. Aber ein Ereignis, das uns beru\u0308hrt, ein Ereignis, das welches Himmelreich<br \/>\ndurch unser Herz auf die Welt bringt, ein Ereignis, das die glu\u0308ckliche Verbindung von<br \/>\nHimmel und Erde durch uns Gestalt gewinnen l\u00e4sst. Beten wir deshalb, dass Gott<br \/>\ndurch seine z\u00e4rtlichen Beru\u0308hrung durch uns geboren werde und wir selbst zur<br \/>\nWeihnacht werden. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 25. Dezember 2006 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/1225__Mat_18.21-35_.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da trat Petrus hinzu und sagte zu ihm: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder, der wider mich gesu\u0308ndigt hat, vergeben? Bis siebenmal ? Jesus sagt zu ihm: Ich sage dir: Nicht bis siebenmal, sondern bis 77mal. Deshalb ist das Reich der Himmel gleich einem K\u00f6nig, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. 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