{"id":719,"date":"2007-07-08T10:42:22","date_gmt":"2007-07-08T08:42:22","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch.80-74-139-101.brenda.xelon.ch\/?p=719\/"},"modified":"2017-04-28T10:43:06","modified_gmt":"2017-04-28T08:43:06","slug":"freedom-in-the-process","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/freedom-in-the-process\/","title":{"rendered":"Freedom in the Process"},"content":{"rendered":"<p><em>Er sprach aber: Ein Mann hatte zwei S\u00f6hne. Und der ju\u0308ngere von ihnen sagte zum Vater: Vater, gib mir den Teil des Verm\u00f6gens, der mir zukommt! Der aber verteilte seine Habe unter sie. Und nicht viele Tage danach nahm der ju\u0308ngere Sohn alles mit sich und zog hinweg in ein fernes Land, und dort vergeudete er sein Verm\u00f6gen durch ein zu\u0308gelloses Leben. Nachdem er aber alles durchgebracht hatte, kam eine gewaltige Hungersnot u\u0308ber jenes Land, und er fing an, Mangel zu leiden. Und er ging hin und h\u00e4ngte sich an einen der Bu\u0308rger jenes Landes; der schickte ihn auf seine Felder, Schweine zu hu\u0308ten. Und er begehrte, seinen Bauch mit den Schoten zu fu\u0308llen, die die Schweine frassen; und niemand gab sie ihm. Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagel\u00f6hner meines Vaters haben Brot im Ueberfluss, ich aber komme hier vor Hunger um! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesu\u0308ndigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heissen; stelle mich wie einen deiner Tagel\u00f6hner! Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und fu\u0308hlte Erbarmen, lief hin, fiel ihm um den Hals und ku\u0308sste ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesu\u0308ndigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heissen. Doch der Vater sagte zu seinen Knechten: Bringet schnell das beste Kleid heraus und ziehet es ihm an und gebet ihm einen Ring an die Hand und Schuhe an die Fu\u0308sse, und holet das gem\u00e4stete Kalb, schlachtet es und lasset uns essen und fr\u00f6hlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie fingen an, fr\u00f6hlich zu sein. Sein \u00e4lterer Sohn aber war auf dem Felde; und als er kam und sich dem Hause n\u00e4herte, h\u00f6rte er Musik und Reigentanz. Und er rief einen der Knechte herbei und erkundigte sich, was das sei. Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gem\u00e4stete Kalb geschlachtet, weil der ihn gesund wiedererhalten hat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Doch sein Vater kam heraus und redete ihm zu. Er aber antwortete und sagte zum Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe nie ein Gebot vor dir u\u0308bertreten; und mir hast du nie einen Bock gegeben, damit ich mit meinen Freunden fr\u00f6hlich w\u00e4re. Nun aber dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Habe mit Dirnen aufgezehrt hat, hast du ihm das gem\u00e4stete Kalb geschlachtet. Da sagte er zu ihm: Kind, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, ist dein. Du solltest aber fr\u00f6hlich sein und dich freuen; denn dieser dein Bruder war tot und ist lebendig geworden, und war verloren und ist wiedergefunden worden. <\/em><br \/>\n<em>Luk 15, 11-32<\/em><\/p>\n<p><!--more-->Liebe Gemeinde<br \/>\nWas braucht es, damit ihr euch frei fu\u0308hlt? Fu\u0308hlt ihr euch frei, wenn ihr keine Abh\u00e4ngigkeiten spu\u0308rt, niemandem zu Rechenschaft verpflichtet seid und das Gefu\u0308hl habt, schrankenlos u\u0308ber die Dinge eures Lebens verfu\u0308gen zu k\u00f6nnen? Eine solche Freiheit wird gerne mit der Jugend assoziiert, mit einer Altersstufe also, die sich von ihren vorgegebenen Rahmenbedingungen befreien und neue Horizonte erkunden will. Eine solche Freiheit kann man geistesgeschichtlich aber auch mit der Aufkl\u00e4rung in Zusammenhang bringen, mit der grossen Befreiungsbewegung der europ\u00e4ischen Geschichte im 17.\/18. Jahrhundert, welche alles daran setzte, sich aus der Fremdherrschaft von Kirche, K\u00f6nig und Kosmos zu emanzipieren, mit Rationalit\u00e4t den Glauben u\u0308berflu\u0308ssig zu mache, mit einem demokratischen Bu\u0308rgertum die st\u00e4ndische Gesellschaft abzuschu\u0308tteln und mit technischen und industriellen Mitteln die Natur beherrschbar zu machen. Ist dies dasjenige, was ihr euch unter Freiheit vorstellt? Oder ist fu\u0308r euch Freiheit nichts von alle dem und stattdessen die Sicherheit im Vertrauten? Wer dort ist, wo er sich sicher fu\u0308hlt, kann sich frei fu\u0308hlen. Wie ein Fisch im Wasser. Natu\u0308rlich kann der Rahmen, in welchem er sich sicher fu\u0308hlt, verschieden sein. Fu\u0308r den einen sind es Familie und Haus, fu\u0308r den andern die Heimat; fu\u0308r den einen die Arbeit, fu\u0308r den andern die Kollegen. In jedem Fall aber ist es die Sicherheit, die das Gefu\u0308hl von Freiheit erm\u00f6glicht und den Rahmen dessen abgibt, was Freiheit fu\u0308r ihn ist. Diese Art von Freiheit mag vielleicht eher die Freiheit von \u00c4lteren sein, doch zuordnen kann man sie einer bestimmten Altersgruppe kaum. Es liegt auf der Hand, dass die beiden Modelle von Freiheit miteinander in Spannung stehen. Im Kleinen und im Grossen. Es gibt unz\u00e4hlige Paare, bei denen z.B. die Frau ein emanzipiertes Verst\u00e4ndnis von Freiheit und der Mann ein sicherheits- oder geborgenorientiertes haben und deshalb entsprechende Konflikte unter den beiden stattfinden. Dasselbe findet jedoch auch zwischen westlichen und nicht-westlichen z.B. islamischen Kulturen statt. W\u00e4hrend sich die westliche Welt nach wie vor sehr emanzipationsorientiert gibt, suchen viele nicht-westliche Kulturen, und nicht zuletzt die islamischen, eine sicherheitsfundierte Freiheit, eine Freiheit, die entsteht, indem man sich in seiner Welt, wie auch immer diese n\u00e4her bestimmt ist, sicher fu\u0308hlt. Der Konflikt zwischen den beiden Freiheitskonzepten ist offensichtlich, und gute L\u00f6sungen des Konflikts sind manchmal alles andere als leicht zu finden. Steht man in einem solchen Konflikt, kann es gut tun, festzustellen, dass er keineswegs nur unser Leben oder unsere Generation betrifft, sondern viel grunds\u00e4tzlicher ist, dass unser Konflikt also ein relativer ist und in einem gr\u00f6sseren Zusammenhang steht. Das lukanische Gleichnis vom verlorenen Sohn ist ein altes Zeugnis von diesem Konflikt. Im Zentrum des Gleichnisses steht ein Vater von zwei S\u00f6hnen. Dieser Vater bildet den Rahmen des Gleichnisses und ist Bezugspunkt der beiden S\u00f6hne. Seine Worte schliessen die beiden Abschnitte, bei welchen zuerst der ju\u0308ngere und dann der \u00e4ltere Sohn im Vordergrund stehen, ab.<br \/>\nErz\u00e4hlt wird im ersten Abschnitt, dass der ju\u0308ngere Sohn vom Vater das ihm zustehende Erbe verlangt. Die Forderung ist auch fu\u0308r orientalische Verh\u00e4ltnisse dreist. Der Vater steigt jedoch auf die Forderung seines Sohnes ein und teilt seinen Besitz unter die beiden S\u00f6hne. Die Erz\u00e4hlung berichtet wie der ju\u0308ngere Sohn mit seinem Erbe in die Ferne zieht und es durch ein zu\u0308gelloses Leben vergeudet. Sie erz\u00e4hlt dann aber, dass eine Hungersnot ins Land kommt und er anf\u00e4ngt, Hunger zu leiden, dass er sich daraufhin zwar an einen Bu\u0308rger jenes Landes h\u00e4ngt und sich diesem zum Schweinehu\u0308ten zur Verfu\u0308gung stellt, jedoch, weil der Hunger bleibt, an den Vater zu denken beginnt und an den \u00dcberfluss, den selbst dessen Tagel\u00f6hner haben, und deshalb beschliesst, reumu\u0308tig zum Vater zuru\u0308ckzukehren und sich ihm in seinen Dienst zu stellen. Wie beschlossen, so getan. Als er sich nun aber dem Vater zu n\u00e4hern beginnt, kommt ihm dieser, als er ihn von Ferne sieht, voll Erbarmen entgegen und heisst ihn willkommen. Der Sohn kann noch gerade seine Reue kundtun, als der Vater bereits den Knechten den Auftrag gibt, den zuru\u0308ckgekehrten Sohn wu\u0308rdevoll zu beschenken, das gem\u00e4stete Kalb zu schlachten und ein Fest zu veranstalten. Denn, so begru\u0308ndet er sein Tun, der Sohn, den er fu\u0308r tot hielt, ist wieder lebendig geworden. Dies allein ist ihm Grund genug zum Feiern. Im zweiten Abschnitt erz\u00e4hlt das Gleichnis von der Reaktion des \u00e4lteren Sohnes auf das Tun des Vaters. Es berichtet, dass dieser Sohn von der Feldarbeit auf dem Weg nach Hause von Musik und Reigentanz u\u0308berrascht wird, sich von einem Knecht die Gru\u0308nde des Feiern erkl\u00e4ren l\u00e4sst, darauf aber zornig reagiert und nicht zum Fest gehen will. Wieder ist es der Vater, der dem Sohn entgegengeht und sich seinem Sohn zuwendet. Doch dieser bleibt zornig und beklagt sich, dass ihm der Vater, obwohl er ihm schon so viele Jahre treu gedient hat, im Unterschied zu dem Sohn, der wie er behauptet den v\u00e4terlichen Besitz mit Dirnen verschwendet habe, nie ein Fest veranstaltet hat. Darauf geht der Vater nicht unmittelbar ein, sondern h\u00e4lt ihm nur entgegen, dass er allezeit bei ihm war, dass er am v\u00e4terlichen Verm\u00f6gen Anteil hat und dass er sich doch daru\u0308ber freuen m\u00f6ge, dass sein Bruder, der tot geglaubt worden ist, wieder lebendig geworden ist. Wie der \u00e4ltere Sohn darauf reagiert, wird nicht mehr gesagt; der Vater beh\u00e4lt auch in diesem Abschnitt das letzte Wort. Das Gleichnis vom Vater mit den beiden S\u00f6hnen ist eines der bekannteren Gleichnisse des neuen Testaments. Oft ist es in der Geschichte kommentiert und in der Kunst dargestellt worden. Entsprechend vielf\u00e4ltig sind die M\u00f6glichkeiten, es zu deuten. Das Gleichnis ist offensichtlich unterdeterminiert und bietet viele Perspektiven an, aus denen man es lesen kann. Geht man vom ju\u0308ngeren Sohn aus, sieht alles ganz anders aus, als wenn man sich am \u00e4lteren orientiert, und die Perspektive der S\u00f6hne ist ganz verschieden von derjenigen des Vaters. Fu\u0308r diese Predigt entscheide ich mich, das Gleichnis vom Vater her zu lesen und die beiden S\u00f6hne als exemplarische Figuren des Konflikts zwischen der emanzipatorischen und der sicherheitsorientierten Freiheit zu lesen. Was bedeutet dies? Es ist offensichtlich der ju\u0308ngere Sohn, der die emanzipatorische Freiheit repr\u00e4sentiert. Sein Ziel ist es, sich vom v\u00e4terlichen Haus zu befreien, selber Autor seines Lebens zu werden und ohne die traditionellen Grenzen dasjenige Leben zu verwirklichen, das er will. Das Ergebnis ist, dass er nach und nach von seinem Befreiungsschlag eingeholt wird. Er, der u\u0308ber seine Welt verfu\u0308gen will, muss Schritt fu\u0308r Schritt anerkennen, dass er immer noch in einer Welt lebt, die ihn, wenn er u\u0308berleben will, n\u00e4hren muss und dass er immer noch auf den Vater angewiesen ist, von dem er unabh\u00e4ngig werden wollte. Der Versuch, ein unabh\u00e4ngiges Subjekt zu werden, das seine Objektwelt beherrscht, kehrt sich also in sein Gegenteil und zwingt das Subjekt dazu, sich als das seiner Objektwelt Unterworfene, als sub-jectum, anzunehmen. Der \u00e4ltere Sohn stellt demgegenu\u0308ber die sicherheitsorientierte Freiheit dar. Ein Mensch, der diese Freiheit will, sucht nicht die weite Welt, sondern bleibt in der Geborgenheit des Vertrauten und der v\u00e4terlich gesetzten Sicherheit. Er ist sich selbst, indem er die traditionellen Grenzen respektiert, der Arbeit, in der er steht, nachgeht, treu und loyal seinen Dienst verrichtet und diese Ordnung gegebenenfalls auch verteidigt. Ein unerwartetes Fest, das sie scheinbar ausser Kraft setzt, weckt entsprechende Aggressionen und kann nur als Infragestellung seiner sicherheitsbegru\u0308ndeten Freiheit empfunden werden. Denn es ist klar, dass seine Freiheit nur besteht, solange der gegebene Rahmen fest und verl\u00e4sslich bleibt.<br \/>\nBesieht man sich die beiden S\u00f6hne mit ihrer Art von Freiheit, werden wir uns vielleicht rasch mit dem einen oder dem andern identifizieren und z.B. die Dreistigkeit des ju\u0308ngeren oder umgekehrt die \u00c4ngstlichkeit des \u00e4lteren kritisieren. Nehmen wir jedoch, wie ich dies hier tun will, die Perspektive des Vaters ein, zeigt sich sogleich, dass ein Urteil u\u0308ber die beiden S\u00f6hne gar nicht n\u00f6tig ist. Vielmehr geht der Vater mit einer souver\u00e4nen Gu\u0308te sowohl dem ju\u0308ngeren als auch dem \u00e4lteren Sohn entgegen und versucht den einen wie den andern in sein Haus zu ziehen. Ich finde dies beachtlich. Was im Verhalten des Vaters n\u00e4mlich aufleuchtet, ist eine dritte Art von Freiheit: die Freiheit, die uns als souver\u00e4ne Gu\u0308te von der Zukunft entgegenkommt und uns den Weg in ein offenes Haus, in eine offene Gesellschaft, in einen offenen Kosmos weist. Diese Freiheit muss sich nicht zwischen dem ju\u0308ngeren und dem \u00e4lteren Sohn entscheiden, sondern l\u00e4sst sich ein auf das Abenteuer, den vertrauten Rahmen, in welchem man sein Leben lebt, werden zu lassen. Sie versteht, dass die Offenheit des Lebens nicht ohne Rahmen zu haben ist und umgekehrt, dass es den Rahmen des Lebens nicht ohne Offenheit gibt. Ob es uns gef\u00e4llt oder nicht: Wir stehen immer in einem Rahmen, in vielen Rahmen \u2013 pers\u00f6nlichen, sozialen, \u00f6kologischen, kosmischen \u2013 in Rahmen, die wir anerkennen und erkennen mu\u0308ssen. \u00dcbergehen wir diese, holen sie uns ein wie die Hungersnot den ju\u0308ngeren Sohn in der Fremde eingeholt hat. Aber umgekehrt sind diese Rahmen nicht geschlossene, mechanische oder digitale, sondern gewordene, mithin ver\u00e4nderliche, offene Systeme. Verlieren wir dies aus dem Blick, erstarren wir in unserer vermeintlichen Sicherheit und bauen ein Gewaltpotential auf, das bei jeder Ver\u00e4nderung des Systems explodieren kann. Der Vater des Gleichnisses unterliegt weder der einen noch der anderen Versuchung. Der Vater des Gleichnisses ist die Figur souver\u00e4ner Gu\u0308te, die uns, woher auch immer wir kommen, entgegenkommt. Dieser Vater ist kein patriarchaler Herrscher. Er bleibt gegenu\u0308ber seinen S\u00f6hnen sich selbst, schwankt zwischen ihnen nicht hin und her uns l\u00e4sst sich nicht vom einen gegen den andern ausspielen. Vielmehr bleibt er mit seiner souver\u00e4nen Gu\u0308te Signum fu\u0308r die bleibende Offenheit des vorhandenen Rahmens. Ein Vater, der ein solches Vaterbild verk\u00f6rpert, ist keine \u201eh\u00f6here Macht\u201c, die mit Gewalt herrscht, kein Tyrann, dem man sich unterziehen muss, sondern eine anziehende, lockende, uns so wie wir sind entgegenkommende Autorit\u00e4t, die wir respektieren und lieben k\u00f6nnen. Ein solcher Vater kann uns in der Gestalt jedes Mannes entgegenkommen, in der Gestalt jeder Frau, und vor allem in der Gestalt Gottes. An uns liegt es, uns fu\u0308r diesen Vater zu \u00f6ffnen. In jedem Moment, im Kleinen und im Grossen. Denn Gott kommt uns hier und jetzt und jederzeit, im Allt\u00e4glichen, im Gesellschaftlichen und im Kosmischen als Vater entgegen und versucht uns dazu zu bewegen, uns aus unserer emanzipatorischen und sicherheitsbegru\u0308ndeten Freiheit zu l\u00f6sen und in den Prozess seiner souver\u00e4nen Gu\u0308te einzutreten. Tun wir dies und gehen wir den Weg seiner Freiheit, wachsen wir u\u0308ber uns hinaus, u\u0308berschreiten unsere Enge und Kleinkariertheit und werden zu dem Leben erl\u00f6st, das uns im Einklang mit dem Kosmos gegeben ist. Beten wir also, dass wir uns von dem Gott, der uns v\u00e4terlich entgegenkommt, u\u0308berzeugen lassen und unseren Weg mit ihm zu gehen lernen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 08. Juli 2007 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/0708-Lk-15.11-32.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er sprach aber: Ein Mann hatte zwei S\u00f6hne. Und der ju\u0308ngere von ihnen sagte zum Vater: Vater, gib mir den Teil des Verm\u00f6gens, der mir zukommt! Der aber verteilte seine Habe unter sie. 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