{"id":717,"date":"2007-04-08T10:40:57","date_gmt":"2007-04-08T08:40:57","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch.80-74-139-101.brenda.xelon.ch\/?p=717\/"},"modified":"2017-04-28T10:41:39","modified_gmt":"2017-04-28T08:41:39","slug":"awakening","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/awakening\/","title":{"rendered":"Awakening"},"content":{"rendered":"<p><em>Und siehe, ein Gesetzeskundiger trat auf, ihn zu versuchen, und sagte: Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe? Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Wie liesest du? Darauf antwortete er und sagte: \u201eDu sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken\u201c und \u201edeinen N\u00e4chsten wie dich selbst.\u201c Da sprach er zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue das, so wirst du leben! Der aber wollte sich rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein N\u00e4chster? Jesus erwiderte und sprach: Ein Mensch ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel R\u00e4ubern in die H\u00e4nde; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und liessen ihn halbtot liegen. Zuf\u00e4llig aber ging ein Priester jene Strasse hinauf; und er sah ihn und ging voru\u0308ber. Ebenso kam auch ein Levit an den Ort, sah ihn und ging voru\u0308ber. Ein Samariter aber, der unterwegs war, kam in seine N\u00e4he, und als er ihn sah, hatte er Erbarmen mit ihm und trat hinzu, verband seine Wunden, indem er Oel und Wein darauf goss, hob ihn auf sein Tier, brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. Und am folgenden Tage nahm er zwei Denare heraus, gab sie dem Wirt und sagte: Pflege ihn! Und was du mehr aufwenden wirst, will ich dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. Welcher von diesen dreien, du\u0308nkt dich, sei der N\u00e4chste dessen gewesen, der den R\u00e4ubern in die H\u00e4nde gefallen war? Er aber sagte: Der, welcher ihm die Barmherzigkeit erwiesen hat. Da sprach Jesus zu ihm: Geh auch du hin, tue desgleichen!<\/em><br \/>\n<em>Luk 10,25-37<\/em><\/p>\n<p><!--more-->Liebe Gemeinde Ostern: Auferstehung Christi. Befreiung aus Anhaftung und Verstrickung. Erwachen zum ewigen Leben\u2026 Wir kennen die Worte. Wir kennen die Botschaft. Wir kennen die Geschichte vom gekreuzigten Christus, der am 3. Tag seinen Ju\u0308ngern begegnet ist. Und wir haben auch geh\u00f6rt, dass dieses Ereignis fu\u0308r die Menschen, die es erlebten, von gr\u00f6sster Bedeutung war und ihr restliches Leben nachhaltig ver\u00e4nderte. Aber heute? Was heisst Ostern heute? Ist Ostern heute mehr als ein freier Sonntag? Ein Fest mit Eiern und Hasen aus Schokolade fu\u0308r Kinder? Oder ist Ostern heute einfach noch der letzte Rest eines vorchristlichen Festes zum Fru\u0308hlingsanfang? Etwas, das uns an die Zyklen der Natur erinnert, die wir heute so gerne vergessen? Zweifellos kann Ostern dies alles heute auch sein. Wer k\u00f6nnte schon etwas gegen ein fr\u00f6hliches Kinderfest oder ein sch\u00f6nes Fru\u0308hlingsritual haben! Doch wenn sich Ostern darin ersch\u00f6pfen wu\u0308rde, h\u00e4tte sie ihre grundlegende Kraft und Bedeutung verloren, w\u00e4re zu einer netten Harmlosigkeit geschrumpft, die wenig ver\u00e4ndert und wenig fordert und die man nach Belieben beachten oder beiseite lassen k\u00f6nnte. \u00dcber solche Ostern br\u00e4uchten wir hier nicht zu sprechen, fu\u0308r solche Ostern br\u00e4uchten wir keine \u00f6ffentliche Feier, solche Ostern k\u00f6nnten wir im privaten und pers\u00f6nlichen Bereich beachten oder auch nicht. Aber Ostern wie sie sich im christlichen Glauben ereignet, ist davon grunds\u00e4tzlich verschieden.<br \/>\nFu\u0308r den Glauben ist Ostern das Ereignis des grossen Erwachens. Des Erwachens zum ewigen Leben. Ein Ereignis also, das sich nicht mit Worten festhalten und beschreiben l\u00e4sst, sondern das man nur kennt, insofern es sich am eigenen Leib ereignet. Was Erwachen ist, kann man einem Schlafenden nicht erkl\u00e4ren. Alle noch so gut u\u0308berlegten Worte erreichen ihn nicht. Ebenso wenig erschliessen alle noch so gut gemeinten Erkl\u00e4rungen von Ostern das eigentliche Ereignis. Gewiss: die Metapher vom Erwachen fu\u0308r Ostern macht das Unsagbare vertrauter. Wenn wir Ostern als Erwachen beschreiben, bekommen wir eine Vorstellung, was damit gemeint sein k\u00f6nnte. Denn wir wissen, was es heisst, am Morgen aus dem Schlaf aufzuwachen, und wir k\u00f6nnen uns auch eine Vorstellung davon machen, was es fu\u0308r die Natur heissen k\u00f6nnte, im Fru\u0308hling nach dem Winterschlaf aufzuwachen. Die Metapher gibt uns eine Ahnung. Was aber Ostern als Ereignis ist, kann sie nicht vermitteln. Um die Metapher vom Erwachen zu verstehen, mu\u0308ssen wir uns auch ein Bild davon machen, was das schlafen ist, auf das sich dieses Erwachen bezieht. Das leuchtet sofort ein: Kennten wir den Schlaf der Nacht oder den Schlaf der Natur im Winter nicht, k\u00f6nnten wir auch das Erwachen aus diesem Schlaf nicht nachvollziehen. Aber was ist das Schlafen, fu\u0308r das Ostern das grosse Erwachen ist? Es geht offensichtlich um noch eine ganz andere Art von Schlafen als um das Schlafen, das wir von der Nacht oder von der Natur im Winter kennen. Um ein umfassendes Schlafen, zu dem auch all unsere Erkl\u00e4rungen von Ostern und all unsere Versuche, Ostern als fr\u00f6hlichen Kindermorgen zu inszenieren oder als Fru\u0308hlingsritual zu feiern, geh\u00f6ren. Um ein Schlafen, das zu erfassen sich unserem Alltagsbewusstsein entzieht. Dieses Schlafen k\u00f6nnen wir mit Worten natu\u0308rlich nicht beschreiben. Das Wort Schlafen ist eben auch nur eine Metapher fu\u0308r etwas, das wir in Worten nicht fassen k\u00f6nnen. Aber wir k\u00f6nnen uns Fragen stellen lassen, Fragen, denen wir das Vertrauen geben, dass sie uns in richtiger Weise auf unseren Schlafzustand hin testen. Sicherheit, ob die Fragen berechtigt sind, haben wir keine. Wir k\u00f6nnen uns nur auf sie einlassen, uns mit ihnen auseinandersetzen und im besten Fall erleben, dass die Frage eine Tu\u0308r ist, durch die wir gehen k\u00f6nnen, um dorthin zu gelangen, wo die Frage u\u0308berflu\u0308ssig, die Antwort klar und die Erfahrung unmittelbar wird. Je mehr dies geschehen ist, je mehr wir durch die Frage hindurch zur Erfahrung selbst gelangt sind, desto mehr sind wir aus dem Schlaf zum grossen Erwachen gelangt bzw. desto mehr hat sich uns im Glauben gezeigt, was Ostern ist. Eine Frage, mit der wir uns auf unseren Schlafzustand pru\u0308fen k\u00f6nnen, bietet uns unser Predigttext. Er beginnt mit der Frage des Gesetzeskundigen, was man tun mu\u0308sse, um das ewige Leben zu ererben. Diese Frage entspricht unserer Frage, was man tun mu\u0308sse, dass Ostern bzw. das Erwachen zum ewigen Leben geschehe. Jesus gibt die Frage dem Gesetzeskundigen zuru\u0308ck und fragt ihn, was das Gesetz \u2013 gemeint ist die Tora \u2013 dazu sage. M\u00f6glich ist dies, weil die eigentlichen Anweisungen, um zu einer Antwort auf diese Frage zu kommen, nicht neu erfunden werden mu\u0308ssen. Sie sind in den entsprechenden Texten l\u00e4ngstens festgehalten. Man muss sie nur h\u00f6ren und tun, dann kann sich das grosse Erwachen zum ewigen Leben ereignen und die Erfahrung gemacht werden, die in Worten und Taten nicht gesagt werden kann.<br \/>\nDer Gesetzeskundige antwortet auf die Frage von Jesus mit dem doppelten Liebesgebot. Er zitiert aus Deuteronomium 6,5 das Gebot zur Gottesliebe und aus Leviticus 19,18 das Gebot zur N\u00e4chstenliebe. Das Tun der Liebe sei es also, das zum ewigen Leben fu\u0308hre. Jesus ist mit der Antwort voll und ganz zufrieden. Auch er k\u00f6nnte sagen: Wer liebt, erwacht zum ewigen Leben! Er fordert deshalb den Gesetzeskundigen dazu auf, dies zu tun. Hier k\u00f6nnte das Streitgespr\u00e4ch eigentlich aufh\u00f6ren. Mit der Frage, wie liebesf\u00e4hig man ist, kann man bereits hinreichend testen, wie es um die eigene Schl\u00e4frigkeit bzw. das grosse \u00f6sterliche Erwachen steht. Um sich jedoch nicht so einfach abweisen zu lassen, erz\u00e4hlt das Lukasevangelium, wie der Gesetzeskunde nachhakt und wissen will, wer sein N\u00e4chster sei. Der Hinweis auf das Liebesgebot, war fu\u0308r ihn \u2013 und vielleicht auch fu\u0308r uns \u2013 in seiner Einfachheit zu anspruchsvoll, um sich damit zufrieden zu geben. Es ist halt einfach so: Manchmal ist es leichter, in komplizierte Erw\u00e4gungen auszuweichen, als das Naheliegenste zu tun! Jesus steigt auf seine Frage ein und erz\u00e4hlt ihm das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Die Geschichte ist einfach und klar aufgebaut: Ein Mensch geht von Jerusalem nach Jericho. Es handelt sich hier um eine Distanz von 27 km mit einem bedeutenden H\u00f6henunterschied (von 740 m u\u0308. M. geht es auf 250 m u. M. hinunter), der Weg durchquert zu einem grossen Teil die Wu\u0308ste und war bekannt dafu\u0308r, unsicher zu sein. Unterwegs wird dieser Mensch von R\u00e4ubern u\u0308berfallen, ausgezogen, geschlagen und halbtot liegen gelassen. Erz\u00e4hlt wird nun, wie zuf\u00e4llig drei verschiedene Personen an dem Verwundeten vorbeikommen. Die ersten beiden, ein Priester und ein Levit \u2013 in der damaligen Gesellschaft wohlangesehene Funktionstr\u00e4ger \u2013 sehen ihn, aber gehen an ihm vorbei. Die dritte Person, ein Samariter \u2013 die Feindseligkeit der Juden gegenu\u0308ber den Samaritern war allgemein bekannt \u2013 sieht den Verwundete, hat Erbarmen, verbindet ihn, transportiert ihn und bringt ihn in eine Herberge. Dort pflegt er ihn, gibt dem Wirt Geld fu\u0308r die weitere Pflege und ku\u0308ndigt ihm an, alle weiteren Aufwendungen bei der Ru\u0308ckreise zu bezahlen. Sein Einsatz fu\u0308r den Verletzten ist also ausserordentlich gross und steht in kaum zu u\u0308berbietendem Kontrast gegenu\u0308ber dem von Priester und Levit. Jesus fragt nun den Gesetzeskunden, welcher der drei Vorbeigekommenen der N\u00e4chste des Verwundeten gewesen sei. Im Unterschied zum Gesetzeskundigen fragt er nicht: Wer ist mein N\u00e4chster? Sondern: Wer wird dem Verletzten zum N\u00e4chsten? Fu\u0308r Jesus ist offenbar der N\u00e4chste nicht der, den man als N\u00e4chsten haben m\u00f6chte, sondern der, dem man zum N\u00e4chsten wird. Immerhin ist der Gesetzeskundige in der Lage, unbefangen von kulturellen Animosit\u00e4ten festzustellen, dass es der Samariter sei, der dem Verletzten zum N\u00e4chsten geworden sei, weil dieser ihm Barmherzigkeit erwiesen habe. Das Liebesgebot, auf welches er sich bereits vorher bezogen hat, bleibt ihm also auch jetzt, zur Beantwortung dieser Frage, wegweisend. Obwohl gut geantwortet, unternimmt Jesus keine Schritte, den Gesetzeskunden als Anh\u00e4nger zu gewinnen, sondern ermutigt ihn einfach dazu, genauso zu handeln. Offenbar ist genu\u0308gt dies. Das Erwachen zum ewigen Leben erfordert kein Bekenntnis zur Ju\u0308ngerschaft; es ereignet sich, wenn man liebt und aus Liebe tut wie der barmherzige Samariter getan hat. Was bedeutet dies nun? Welche Frage stellt uns diese Geschichte, um uns auf unseren Schlafzustand zu pru\u0308fen und uns fu\u0308r das Erwachen zum ewigen Leben zu vorzubereiten? Es stellt uns die Frage, ob wir bereit sind, einem andern Menschen zum N\u00e4chsten zu werden. Es stellt uns die Frage, ob wir die Offenheit haben, uns so auf einen andern Menschen einzulassen wie dies der Samariter getan hat. Es stellt uns die Frage, ob wir so frei von uns selbst sind, dass nicht wir uns selbst der N\u00e4chste sind, sondern dass ein anderer Mensch uns zum N\u00e4chsten werden kann. Solange wir diese Frage nicht wirklich bejahen k\u00f6nnen, sind wir verstrickt in uns selbst, in unsere eigene Sterblichkeit, befangen in unsere eigenen Sorgen, \u00c4ngste, Wu\u0308nsche und im Schlaf dessen, der nicht zum ewigen Leben erwacht ist. In diesem Zustand k\u00f6nnen wir Fragen nach dem ewigen Leben stellen, wir k\u00f6nnen m\u00f6gliche Antworten reflektieren, wir k\u00f6nnen eine Sehnsucht danach entwickeln, aber wir sind nicht in der Lage, aus dem ewigen Leben zu leben. Es bleibt uns so verborgen, wie dem Schlafenden das Erwachen am Morgen oder dem Winter das Erwachen im Fru\u0308hling.<br \/>\nIch bin mir gut bewusst, dass diese Frage, ob wir bereit sind, einem andern Menschen zum N\u00e4chsten zu werden, eine sehr anspruchsvolle Frage ist. Sie l\u00e4sst sich ja nicht einfach damit erledigen, dass wir unsere Bedu\u0308rfnisse fu\u0308r einen anderen Menschen zuru\u0308ckstellen, uns gehorsam fremden Bedu\u0308rfnissen anpassen oder uns einem Andern zu Diensten stellen. Tun wir dies, k\u00f6nnen wir m\u00f6glicherweise einem andern Menschen durchaus nu\u0308tzlich sein, aber wir werden ihm deswegen noch lange nicht zum N\u00e4chsten wie es der Samariter geworden ist. Denn wir sind nicht als wir selbst bereit dem Andern zum N\u00e4chsten zu werden. Einem andern Menschen zum N\u00e4chsten werden, setzt immer voraus, dass wir gleichsam durch uns selbst hindurch gehen und dem Andern zum N\u00e4chsten werden k\u00f6nnen. Erst wenn wir dies tun, erst wenn wir den Schmerz des offenen Herzens kennen, erst wenn wir die Furcht der Hingabe kennen, erst dann werden wir zum Samariter, zum Liebenden, der als Liebender \u2013 und nicht als pflichtbewusster oder angstgetriebener oder einfach strategisch denkender Mensch, sondern wirklich als Liebender \u2013 dem andern Menschen n\u00e4her kommt als sich selbst. Sei dies nun ein unbekannter Mensch oder sei dies ein Familienangeh\u00f6riger \u2013 manchmal sind uns ja diejenigen, uns am N\u00e4chsten stehen, am weitesten weg\u2026 Versteht man das Gleichnis des barmherzigen Samariters in dieser Weise, ist es weit davon entfernt, eine moralische Normgeschichte zu sein. Vielmehr atmet es dann die Freiheit einer beispielhaften Erz\u00e4hlung vom Erwachen zum ewigen Leben, vom Osterereignis, wie es hier und heute geschehen kann. Es zeigt uns n\u00e4mlich, was es heisst, von sich selbst befreit zu sein, die grosse Weite des offenen Herzens zu spu\u0308ren und aus freien Stu\u0308cken einem andern Menschen zum N\u00e4chsten werden zu k\u00f6nnen. Engagiert man sich aus diesem Erwachen, aus dieser Erfahrung des ewigen Lebens fu\u0308r einen anderen Menschen, geschieht Ostern fu\u0308r diesen und fu\u0308r sich selbst; denn es macht das Wunder einer Menschwerdung sichtbar, die mit und zugleich ohne sich zum Andern und durch den Andern zu sich selbst kommen kann; die dazu befreit ist, einem Andern zum N\u00e4chsten zu werden und den Andern sich selbst am N\u00e4chsten kommen zu lassen. Beten wir deshalb, dass wir befreit von uns selbst frei zu der Liebe werden, durch die uns der Andere zum N\u00e4chsten wird, auf dass es auf dieser Erde Ostern werde. Amen.<\/p>\n<p>Osterpredigt vom 4. April 2007 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/0408_Ostern__Luk_10.25-37_.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und siehe, ein Gesetzeskundiger trat auf, ihn zu versuchen, und sagte: Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe? Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Wie liesest du? 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