{"id":711,"date":"2007-05-27T10:37:46","date_gmt":"2007-05-27T08:37:46","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch.80-74-139-101.brenda.xelon.ch\/?p=711\/"},"modified":"2017-04-28T10:38:45","modified_gmt":"2017-04-28T08:38:45","slug":"the-holy-spirit-and-economics-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/the-holy-spirit-and-economics-i\/","title":{"rendered":"The Holy Spirit and economics I"},"content":{"rendered":"<p><em>Er sagte aber dieses Gleichnis: Es hatte jemand einen Feigenbaum, der in seinen Weinberg gepflanzt war; und er kam und suchte Frucht an ihm und fand keine. Da sprach er zu dem Weing\u00e4rtner: Siehe, drei Jahre sind\u2019s, seit ich komme und an diesem Feigenbaum Frucht suche und keine finde. Haue ihn um! Wozu soll er noch das Land unbrauchbar machen? Doch der antwortete und sagte zu ihm: Herr, lass ihn noch dieses Jahr, bis ich um ihn her gegraben und Du\u0308nger gelegt habe; und wenn er in Zukunft Frucht bringt, so ist\u2019s gut \u2013 sonst magst du ihn umhauen lassen. <\/em><br \/>\n<em>Luk 13,6-9<\/em><\/p>\n<p><!--more-->Liebe Gemeinde<br \/>\nOb es uns gef\u00e4llt oder nicht, es ist einfach so: Unser Leben ist nachhaltig vom \u00f6konomischen Kalku\u0308l bestimmt. M\u00f6gen wir unsere Augen vor dieser Tatsache noch so gerne verschliessen, m\u00f6gen wir uns daran erinnern, wie viel wir unentgeltlich leisten und wie viel wir von Herzen tun, ohne nach Lohn zu fragen, so mu\u0308ssen wir doch zugeben, dass wir unser Verhalten normalerweise danach ausrichten, was demjenigen, was uns wichtig ist, nu\u0308tzt. Unsere Pr\u00e4ferenzen k\u00f6nnen durchaus verschieden sein. Dem einen ist die berufliche Karriere wichtig, dem andern die Familie; dem einen sind materielle Gu\u0308ter erstrebenswert, dem andern geistige; dem einen ist gar nicht so klar, was er eigentlich will, dem andern steht das Ziel eindeutig vor Augen. So verschieden diese Pr\u00e4ferenzen sind, die wir verfolgen, so wenig verschieden ist hingegen, wie wir sie handhaben: Wir tun einfach das, von dem wir glauben, dass es ihnen am besten entspricht. Dies aber ist genau das \u00f6konomische Kalku\u0308l, die Rechnung n\u00e4mlich, die wir mehr oder weniger bewusst anstellen, um herauszufinden, wie wir im Angesicht von knappen Ressourcen unseren Nutzen gegenu\u0308ber sich konkurrenzierenden Zielen maximieren k\u00f6nnen, oder, um dasselbe etwas einfacher und weniger technisch zu sagen, wie wir das Beste aus unserem Leben machen k\u00f6nnen. Wenn wir uns selber gegenu\u0308ber ehrlich sind, kommen wir kaum darum herum, zuzugeben, dass dies eine Leitfrage unseres menschlichen Verhaltens ist.1 Es ist nicht meine Absicht, dies zu kritisieren. Denn offensichtlich ist diese Leitfrage nicht nur biologisch u\u0308berlebenswichtig, sondern auch lebenspraktisch sinnvoll, ja, es ist doch sogar weise, wenn man in der Lage ist, aus seinem Leben das Beste zu machen. So unromantisch und herzlos uns der \u00f6konomische Ansatz auf den ersten Blick erscheinen mag, so sehr tun wir gut daran, ihn ernst zu nehmen und in guter Weise handhaben zu lernen. Der Glaube kann uns hierfu\u0308r eine grosse Hilfe sein. Der \u00f6konomische Ansatz l\u00e4sst sich in der Bibel auf Schritt und Tritt finden. Denken wir nur an die unz\u00e4hligen Texte, die vom Lohn des ewigen Lebens handeln, den wir Menschen fu\u0308r ein bestimmtes Verhalten gewinnen. Oder an viele Gleichnisse. Auch unser Predigtgleichnis ist durch und durch von diesem Ansatz gepr\u00e4gt.<br \/>\nIm Zentrum dieses Jesusgleichnisses steht ein Feigenbaum, der in einen Weinberg gepflanzt ist. Dass Feigenb\u00e4ume in Weinberge gepflanzt sind, ist fu\u0308r damalige Verh\u00e4ltnisse nichts Besonderes. Jesus erz\u00e4hlt, dass der Besitzer dieses Weinbergs drei Jahre lang zu dem Feigenbaum kam, Fru\u0308chte suchte und keine fand. Entt\u00e4uscht sagte er deshalb zum Winzer, den er fu\u0308r den Weinberg angestellt hatte, er solle den Baum umhauen, denn der Baum mache bloss das Land unbrauchbar. Was das Gleichnis also bis zu diesem Punkt erz\u00e4hlt, ist nichts weiter als<br \/>\n1 Zur Bedeutung des \u00f6konomischen Ansatzes m\u00f6chte ich hier verweisen auf das anregende Werk von Gary S. Becker (1993): \u00d6konomische Erkl\u00e4rung menschlichen Verhaltens, Tu\u0308bingen, 2. Auflage.<br \/>\ngew\u00f6hnliches Alltagsgeschehen. \u00dcberraschend ist erst die Reaktion des Winzers. Dieser n\u00e4mlich setzt sich fu\u0308r den Feigenbaum ein und bittet den Weinbergbesitzer, dem Baum ein weiteres Jahr zu geben, damit er noch einmal die Chance hat, Fru\u0308chte zu tragen. Der Winzer verpflichtet sich zudem, fu\u0308r den Baum Arbeit zu leisten, n\u00e4mlich den Boden um den Baum aufzulockern und ihm Du\u0308nger zu geben. Dies ist fu\u0308r damalige Verh\u00e4ltnisse keineswegs selbstverst\u00e4ndlich, sondern Ausdruck eines u\u0308berdurchschnittlichen Engagements des Winzers fu\u0308r den Baum. Allerdings ist auch die Einsatzbereitschaft des Winzers begrenzt. Er akzeptiert, dass der Weinbergbesitzer den Baum umhauen l\u00e4sst, wenn dieser nach seinem Einsatz keine Fru\u0308chte tr\u00e4gt. Wir sehen es sofort: Sowohl dem Weinbergbesitzer als auch dem Winzer ist klar, dass der Baum nur eine Daseinsberechtigung hat, wenn er Fru\u0308chte tr\u00e4gt. Denn beide sind sich darin einig, dass er dann, wenn er dies nicht tut, nur den wertvollen Boden im Weinberg unbrauchbar macht. Die \u00f6konomische Frage der Nutzenmaximierung bei knappen Ressourcen ist also ohne jede Einschr\u00e4nkung wegleitend. Offen ist bloss, auf welchem Weg dieses Ziel am besten erreicht wird. Am meisten Gewinn, aber auch am meisten Risiko birgt die Variante, dem Baum noch einmal eine Chance zu geben. Die Alternative, ihm diese nicht zu geben und den Baum zu f\u00e4llen, nimmt fu\u0308r eine bestimmte Zeit eine Ertragseinbusse in Kauf, aber rechnet damit, in absehbarer Zeit wieder eine fruchttragende Pflanze zu haben. Es bleibt eine Frage des Ermessens, welche Variante nutzbringender ist. Das Gleichnis erz\u00e4hlt daher nicht, welche Entscheidung der Weinbergbesitzer trifft. Es stellt bloss heraus, dass er in dieser Wahl steht. Wie sollen wir nun dieses Gleichnis interpretieren? Gehe ich vom biblischen Kontext aus, u\u0308berzeugt mich am meisten, wenn wir nicht vom nu\u0308chternen Kalku\u0308l des Weinbergbesitzers oder vom Engagement des Winzers ausgehen, sondern von der Unfruchtbarkeit des Baumes, und wenn wir diese auf Situationen unseres Alltags beziehen. Wir alle werden Situationen kennen, in denen wir nur wenige oder gar keine Fru\u0308chte bringen. Wir unternehmen zwar alles, was wir meinen tun zu mu\u0308ssen oder tun zu k\u00f6nnen, um unsere Lebenssituation zu verbessern, aber Aufwand und Ertrag stehen in keinem Verh\u00e4ltnis zueinander, und der Erfolg ist trotz viel Mu\u0308he und Anstrengung ungenu\u0308gend. Es dauert manchmal lange, bis man sich zu der schmerzhaften Einsicht durchgerungen hat, dass man genau an diesem Punkt steht. Und vielleicht verpasst man die Zeit, von sich aus zu dieser Einsicht zu kommen und wird stattdessen von aussen dazu gezwungen. Denn die Axt, die uns f\u00e4llen will, weil jemand der Meinung ist, dass wir nur den Platz, auf dem wir stehen, unbrauchbar machen, ist in solchen Situationen bedrohlich nahe. Es muss dies nicht einmal die Axt eines Arbeitgebers oder eines Familienangeh\u00f6rigen sein, es kann auch die einer Krankheit oder sonst eines Unglu\u0308cks sein. Weil die Welt, in welcher wir leben eine ist, die vom \u00f6konomischen Kalku\u0308l bestimmt ist, ist die Axt, die uns f\u00e4llen will, dann, wenn wir die geforderte Leistung nicht bringen, stets nahe. Allerdings spricht unsere Gleichnis von einer bestimmten Chance, n\u00e4mlich von der Chance, dass es eine Wahl gibt, ob wir umgehauen werden oder ob wir es nochmals versuchen k\u00f6nnen. Umgehauen werden wir n\u00e4mlich, wenn wir im gewohnten Stil weiterfahren, ohne ernsthaft etwas zu unternehmen, dass sich unsere Situation \u00e4ndert und wir fruchtbar werden. Versuchen k\u00f6nnen wir es jedoch dann noch einmal, wenn wir ein ernsthaftes Engagement zur Ver\u00e4nderung erbringen. Die Wahl zwischen diesen beiden Optionen ist unsere Chance. Sie er\u00f6ffnet uns die Tu\u0308r, durch die wir unsere schwierige Lebenssituation verlassen und in eine andere Art von Leben eintreten k\u00f6nnen: in die Art von Leben, die von der \u00d6konomie Gottes bestimmt ist.<br \/>\nDie \u00d6konomie Gottes ist gleichsam eine \u00d6konomie ohne \u00d6konomie. Wie jede \u00d6konomie ist auch sie davon bestimmt, die knappen Ressourcen im Wettbewerb mit andern Zielen \u2013 hier<br \/>\nsind es die weltlichen Ziele, die in Konkurrenz stehen \u2013 maximal zu nutzen und ihre Ziele zu erreichen; doch ist sie von der Pr\u00e4ferenz geleitet, sich von einer produktiven Kraft leiten zu lassen, die ihren Nutzen in sich selbst hat: vom Heiligen Geist. Anders als weltliche Produktivkr\u00e4fte hat der Heilige Geist nicht einen von ihm selbst getrennten Nutzen. Es ist nicht eine Funktion von etwas, er ist vielmehr zugleich Mittel und Zweck; denn der Heilige Geist ist in der g\u00f6ttlichen \u00d6konomie die Kraft der Kreativit\u00e4t, die Kraft der Neusch\u00f6pfung, die Kraft, die die Wirklichkeit annimmt, wie sie ist, und werden l\u00e4sst, was sie werden muss. Der Heilige Geist ist der Innbegriff der g\u00f6ttlichen Lebendigkeit und Urspru\u0308nglichkeit, aus der die Wirklichkeit wird, was sie ohne Gewalt und Manipulation natu\u0308rlicherweise und ungeku\u0308nstelt ist. Als solches aber ist sein Werken nichts anders als der gewu\u0308nschte Nutzen. Er selbst ist das Ziel. Wo der Heilige Geist wirkt, dort geschieht die Vollendung. Genau dies aber fu\u0308hrt dazu, dass der Heilige Geist sowohl im \u00f6konomischen Kalku\u0308l steht als auch ausserhalb desselben: Insofern er einen Nutzen hat, steht er darin, insofern er keinen von ihm unabh\u00e4ngigen Nutzen hat, steht er nicht darin. Er ist die Gr\u00f6sse, die die \u00d6konomie ohne \u00d6konomie kreiert. Unser Predigttext will uns genau diese \u00d6konomie ohne \u00d6konomie, die durch den Heiligen Geist gegeben ist, zu Bewusstsein bringen. Er will uns daran erinnern, dass wir nicht dazu verdammt sind, in einer unbefriedigenden Situation zu verharren, sondern dass wir immer auch die Wahl (und die Verantwortung) haben, uns neu zu orientieren und dass wir die Chance haben, uns nicht irgendeiner weltlichen \u00d6konomie zu unterwerfen, sondern dass uns immer auch die M\u00f6glichkeit gegeben ist, uns auf die Lebendigkeit des Heiligen Geistes einzulassen und die spezielle \u00d6konomie Gottes zu erfahren. Entscheidend ist einfach, was unsere Pr\u00e4ferenz ist. Es ist allerdings schon so, dass mit der Wahl der g\u00f6ttlichen \u00d6konomie unser bisheriges \u00f6konomisches Kalku\u0308l neu geordnet wird. Es kann durchaus sein, dass Karriere, Prestige sowie materielle und andere Sicherheit in den Hintergrund treten, stattdessen aber ein Leben aus der unmittelbaren Lebendigkeit bedeutsam wird, ein Leben, das den Nutzen genau in der Sch\u00f6nheit dieser Lebendigkeit sieht, in der Freude an Kreativit\u00e4t, in der Harmonie mit den kosmischen Gesetzen, in der Gerechtigkeit und im Frieden unter allen Lebewesen und das die knappen Ressourcen dafu\u0308r einsetzt, dass diese Art von Nutzenmaximierung geschieht. Dann ist zwar nach wie vor das \u00f6konomische Kalku\u0308l am Wirken, jedoch in einer Weise, dass der Nutzen genau im Leben aus dieser urspru\u0308nglichen Lebendigkeit des Heiligen Geistes erkannt und verwirklicht wird, im Leben also, das die \u00d6konomie ohne \u00d6konomie realisiert. M\u00f6glichkeiten, dies zu leben, bietet der Alltag unz\u00e4hlige. Zum Beispiel in der Liebe. Liebt man einen andern Menschen, sieht man ihn zugleich als Mittel und Zweck; denn dann erblickt man seinen Wert bereits in seiner Gegenwart und nicht erst in der Leistung, die er erbringt, und man ist f\u00e4hig, seine Menschenwu\u0308rde bedingungslos und ohne Berechnung seines Nutzens anzuerkennen. \u00c4hnliches geschieht in der Kunst: Kann man ein Kunstwerk als Kunstwerk wahrnehmen, ist es zugleich Mittel und Zweck. Man sieht seinen Nutzen in ihm selbst und nicht erst in Bezug auf seinen Marktwert. Dies ist der Fall, ob das Kunstwerk die Zeichnung eines kleinen Kindes oder das einer grossen Ku\u0308nstlerin ist. Ein Kunstwerk tr\u00e4gt seine Bedeutung in sich und wird nicht erst durch eine wortgewaltige Interpretation bedeutsam. Wo immer der Sinn in der Sache selbst und nicht erst in seiner Funktionalit\u00e4t realisiert wird, ereignet sich, was ich hier die \u00d6konomie ohne \u00d6konomie, die \u00d6konomie Gottes, genannt habe. Wenn wir heute Pfingsten feiern, sind wir eingeladen, uns auf den Weg dieser \u00d6konomie zu begeben und den Wert in den Dingen selbst zu sehen. Oder um mit Angelus Silesius zu sprechen: \u201eDie Ros ist ohn Warum: sie blu\u0308het, weil sie blu\u0308het, sie acht nicht ihrer selbst, fragt nicht, ob man sie sieht.\u201c Beten wir also, dass auch wir unsere geistigen, emotionalen und k\u00f6rperlichen Bedu\u0308rfnisse vom Heiligen Geist modellieren lassen und die Rose werden, die ihren Nutzen in sich selbst tr\u00e4gt und nicht nach ihrem Warum fragt. Amen.<\/p>\n<p>Pfingstpredigt vom 27. Mai 2007 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/0527_Pfingsten__Luk_13.6-9_.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF Datei Herunterladen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er sagte aber dieses Gleichnis: Es hatte jemand einen Feigenbaum, der in seinen Weinberg gepflanzt war; und er kam und suchte Frucht an ihm und fand keine. Da sprach er zu dem Weing\u00e4rtner: Siehe, drei Jahre sind\u2019s, seit ich komme und an diesem Feigenbaum Frucht suche und keine finde. Haue ihn um! 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