{"id":692,"date":"2006-10-08T10:16:47","date_gmt":"2006-10-08T08:16:47","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch.80-74-139-101.brenda.xelon.ch\/?p=692\/"},"modified":"2017-04-28T10:29:08","modified_gmt":"2017-04-28T08:29:08","slug":"generosity","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/generosity\/","title":{"rendered":"Generosity"},"content":{"rendered":"<p><em>Denn das Reich der Himmel ist gleich einem Hausherrn, der am Morgen fru\u0308h ausging, um<\/em><br \/>\n<em>Arbeiter in seinen Weinberg zu dingen. Nachdem er aber mit den Arbeitern um einen<\/em><br \/>\n<em>Denar fu\u0308r den Tag u\u0308berein gekommen war, sandte er sie in seinen Weinberg. Und als er<\/em><br \/>\n<em>um die dritte Stunde ausging, sah er andre mu\u0308ssig auf dem Markte stehen und sagte zu<\/em><br \/>\n<em>diesen: Gehet auch ihr in den Weinberg, und was recht ist, will ich euch geben. Sie aber<\/em><br \/>\n<em>gingen hin. Wiederum ging er um die sechste und um die neunte Stunde aus und tat<\/em><br \/>\n<em>ebenso. Als er aber um die elfte Stunde ausging, fand er andre dastehen und sagte zu<\/em><br \/>\n<em>ihnen: Warum steht ihr hier den ganzen Tag mu\u0308ssig ? Sie antworteten ihm: Weil uns<\/em><br \/>\n<em>niemand gedungen hat. Er sagte zu ihnen: Gehet auch ihr in den Weinberg !<\/em><br \/>\n<em>Als es aber Abend geworden war, sagte der Herr des Weinbergs zu seinem<\/em><br \/>\n<em>Verwalter: Rufe die Arbeiter und zahle den Lohn aus, indem du bei den Letzten anf\u00e4ngst,<\/em><br \/>\n<em>bis zu den Ersten ! Da kamen die von der elften Stunde und empfingen jeder einen Denar.<\/em><br \/>\n<em>Und als die Ersten kamen, meinten sie, sie wu\u0308rden mehr empfangen; und auch sie<\/em><br \/>\n<em>empfingen jeder einen Denar. Als sie ihn aber empfangen hatten, murrten sie wider den<\/em><br \/>\n<em>Hausherren und sagten: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie<\/em><br \/>\n<em>uns gleich gemacht, die wir die Last und Hitze des Tages getragen haben. Er jedoch<\/em><br \/>\n<em>antwortete und sprach zu einem unter ihnen: Mein Lieber, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du<\/em><br \/>\n<em>nicht um einen Denar mit mir u\u0308bereingekommen ? Nimm das Deine und geh hin ! Ich will<\/em><br \/>\n<em>aber diesem Letzten so viel geben wie dir. Oder steht es mir nicht frei, mit dem Meinigen<\/em><br \/>\n<em>zu tun, was ich will? Oder ist dein Auge neidisch, weil ich gu\u0308tig bin ? So werden die<\/em><br \/>\n<em>Letzten Erste und die Ersten Letzte sein. <\/em><br \/>\n<em>Mat 20,1-16<\/em><\/p>\n<p><!--more-->Liebe Gemeinde<br \/>\nSteht es mir nicht frei, mit dem Meinigen zu tun, was ich will ?, antwortet der Weinbauer<br \/>\nden murrenden Arbeitern, die den ganzen Tag gearbeitet hatten und mit ansehen<br \/>\nmussten, wie all jene Arbeiter, die weniger arbeiteten als sie, ebenfalls den Lohn erhielten,<br \/>\nden der Weinbauer ihnen versprochen hatte. \u201eNatu\u0308rlich steht es dir frei\u201c, k\u00f6nnen die<br \/>\nArbeiter auf diese rhetorische Frage nur antworten. Doch bevor sie u\u0308berhaupt dazu<br \/>\nkommen, die \u201eoffensichtliche\u201c Antwort zu geben, werden sie bereits vom Weinbauern mit<br \/>\nder eigentlich kritischen Frage konfrontiert: Oder ist dein Auge neidisch, weil ich gu\u0308tig bin ?<br \/>\nDas sitzt. Was k\u00f6nnen sie darauf noch sagen ? Sollen sie einfach zu ihrem Neid stehen ?<br \/>\nOder sich doch mindestens Gedanken daru\u0308ber machen, weshalb sie Murren ? Mu\u0308ssen sie<br \/>\nsich also die Frage stellen lassen, ob sie neidisch sind ? Darin steckt offensichtlich auch<br \/>\ndie Frage, ob ihnen die Gu\u0308te fehlt, die der Weinbauer hat.<br \/>\nDas Gleichnis zielt offensichtlich auf diese Schlussfrage hin und konfrontiert mit dieser<br \/>\nFrage nicht nur die murrenden Arbeiter, sondern auch die Leser bzw. H\u00f6rer des<br \/>\nGleichnisses. Wir sind heute von dieser Frage nicht weniger herausgefordert als die<br \/>\nFiguren des Gleichnisses, und ebenso wie die murrenden Arbeiter mu\u0308ssen auch wir uns<br \/>\nu\u0308ber unsere Reaktionen auf die Geschichte Gedanken machen. Die Geschichte will<br \/>\nkonfrontieren und will die \u00dcberpru\u0308fung der eigenen Empfindungen provozieren. Damals<br \/>\nund heute. Schauen wir sie uns deshalb genauer an !<br \/>\nDas Gleichnis ist kunstvoll aufgebaut. Es stellt zun\u00e4chst fest, dass das Himmelreich sei<br \/>\nwie ein Weinbauer. Der Weinbauer, der durch das im Gleichnis erz\u00e4hlte Verhalten<br \/>\nqualifiziert wird, steht hier also fu\u0308r das Verhalten Gottes in der Welt: Gott verh\u00e4lt sich in der<br \/>\nWelt, wie sich der Weinbauer in unserem Gleichnis verh\u00e4lt. Das Gleichnis erz\u00e4hlt von<br \/>\ndiesem Weinbauern, dass er fru\u0308h morgens auf den Markt geht, um Tagel\u00f6hner fu\u0308r seinen<br \/>\nWeinberg zu dingen. Dass er dies selber tut, sp\u00e4ter dann aber auch noch von einem<br \/>\nVerwalter die Rede ist, spricht dafu\u0308r, dass man sich einen kleineren bis mittleren Betrieb,<br \/>\nein KMU, vorstellen muss. Ob es um das Ernten im Herbst oder um das J\u00e4ten im Fru\u0308hling<br \/>\ngeht, wird nicht gesagt. Die Art der T\u00e4tigkeit spielt fu\u0308r das Gleichnis keine Rolle. Wichtig ist<br \/>\njedoch, dass der Weinbauer mit den Arbeitern einen mu\u0308ndlichen Arbeitsvertrag<br \/>\nabschliesst, welcher den Lohn fu\u0308r ihre Tagesleistung festsetzt, und dass er sie dann auf<br \/>\nden Weinberg an die Arbeit schickt. Der festgelegte Lohn von 1 Denar entspricht in<br \/>\nneutestamentlichen Verh\u00e4ltnissen dem durchschnittlichen Lohn eines Tagl\u00f6hners und<br \/>\ngenu\u0308gt knapp zum \u00dcberleben eines Menschen, der nicht auch noch fu\u0308r eine Familie zu<br \/>\nsorgen hat.<br \/>\nDas Gleichnis erz\u00e4hlt nun, dass der Weinbauer zur dritten, sechsten, neunten und<br \/>\nelften Stunde abermals auf den Markt geht, Arbeiter findet, die mu\u0308ssig auf dem Markt<br \/>\nstehen, dass er diese Arbeiter ebenfalls anwirbt und auf seinen Weinberg schickt und dass<br \/>\nsie wie die zuerst angeworbenen auch tats\u00e4chlich gehen. Anders jedoch als mit den zuerst<br \/>\nangeworbenen Arbeitern setzt er mit ihnen keinen Lohn fest, sondern verspricht ihnen nur<br \/>\nzu geben, was recht ist. Auff\u00e4llig ist, dass er um die elfte Stunde immer noch Arbeiter<br \/>\nanstellt. Einerseits wird damit das 3-Stunden-Schema durchbrochen, andererseits aber<br \/>\nauch das Management-Konzept des Weinbauern aufgedeckt: er ist nicht jemand, der die<br \/>\nDurchfu\u0308hrung anstehender Arbeit im Voraus genau festlegt, sondern im Sinne einer<br \/>\nrollenden Planung im Laufe des Prozesses pr\u00e4zisiert. (Man erinnere sich hier daran, dass<br \/>\nder Weinbauer fu\u0308r Gott steht !) Die Leser oder H\u00f6rer des Gleichnisses werden auf diese<br \/>\nWeise dafu\u0308r neugierig gemacht, was der Weinbauer mit den zuletzt angestellten Arbeiter<br \/>\nwohl vorhat.<br \/>\nDas Gleichnis erz\u00e4hlt schliesslich ausfu\u0308hrlich von der Lohnzahlung am Abend. Auf<br \/>\ndie Qualit\u00e4t der geleisteten Arbeit tritt es nicht ein. Vorausgesetzt wird einfach, dass jeder<br \/>\nArbeiter seine Arbeit geleistet hat. Die Lohnzahlung u\u0308berl\u00e4sst der Weinbauer seinem<br \/>\nVerwalter. Er selbst kommt erst wieder ins Spiel, als bestimmte Arbeiter den erhaltenen<br \/>\nLohn anfechten. Ausdru\u0308cklich beauftragt der Weinbauer den Verwalter, die Lohnzahlung<br \/>\nbei den zuletzt Angestellten zu beginnen. Er erreicht auf diese Weise, dass die fru\u0308her<br \/>\nAngestellten sehen, was die andern erhalten. Fu\u0308r die Lohnh\u00f6he orientiert sich der<br \/>\nWeinbauer am Tagessatz: die sp\u00e4ter Gekommenen erhalten 1 Denar ebenso wie die<br \/>\nzuerst Gekommenen; diejenigen, die nur eine Stunde gearbeitet haben, bekommen auch<br \/>\nden Lohn, den er den zuerst Angestellten versprochen hatte. W\u00e4hrend von den sp\u00e4ter<br \/>\nDazugekommenen im Gleichnis nicht mehr die Rede ist, erz\u00e4hlt es breiter von den<br \/>\nReaktionen der zuerst Angestellten. Ihre Empfindungen sind wichtig und verdienen es, in<br \/>\ndirekter Sprache zu Wort zu kommen und geh\u00f6rt zu werden. Klar und deutlich formulieren<br \/>\nsie ihre Entt\u00e4uschung gegenu\u0308ber dem Weinbauern. Sie, die sie doch, wie sie klagen, Last<br \/>\nund Hitze des Tages getragen haben, erwarten gegenu\u0308ber denen, die dies nicht getan<br \/>\nhaben, mehr Lohn.<br \/>\nDer Weinbauer geht auf ihre Frustration nicht wirklich ein. Er spricht einen von<br \/>\nihnen mit mein Lieber an, was zwar freundlich, aber doch auch etwas herablassend ist,<br \/>\nund erinnert ihn daran, dass er genau den abgemachten Lohn erhalten habe. Die<br \/>\nGerechtigkeit im Sinne des ausgehandelten Rechts wird nicht verletzt. Der Weinbauer<br \/>\nsetzt nicht das Recht ausser Kraft und h\u00e4lt fest, dass er dem Recht Gerechtigkeit<br \/>\nwiderfahren liess. Er nimmt fu\u0308r sich jedoch die Freiheit in Anspruch, u\u0308ber das hinaus, was<br \/>\ndem Recht entspricht, gu\u0308tig sein zu du\u0308rfen und allen Arbeitern einen Tageslohn geben zu<br \/>\nk\u00f6nnen. Von den geh\u00f6rten Frustrationen l\u00e4sst er sich nicht beirren und in die Enge<br \/>\ndr\u00e4ngen: er wollte jedem 1 Denar geben, nicht weniger, aber auch nicht mehr. Auf seine<br \/>\nGu\u0308te gibt es keinen Rechtsanspruch, sondern seine Gu\u0308te ist ein Geschenk der Freiheit.<br \/>\nDabei bleibt er, auch wenn die frustrierten Arbeiter von ihm mehr Gu\u0308te einfordern. Statt<br \/>\ndessen fordert nun er sie auf, ihren Lohn zu nehmen und zu gehen. Und um seine Gu\u0308te<br \/>\ntats\u00e4chlich Gu\u0308te sein zu lassen, konfrontiert er sie mit den beiden eingangs gestellten<br \/>\nFragen: Steht es mir nicht frei, mit dem Meinigen zu tun, was ich will ?, Oder ist dein Auge<br \/>\nneidisch, weil ich gu\u0308tig bin ?<br \/>\nMatth\u00e4us rundet das Gleichnis mit der nicht ganz passenden Bemerkung ab, dass<br \/>\ndie Letzten Erste und die Ersten Letzte sein werden. Dieser Satz passt deshalb nicht<br \/>\ngenau, weil es im Gleichnis ja nicht darum ging, die Ordnung umzudrehen, sondern<br \/>\ndarum, dass die Letzten sein werden wie die Ersten. Dieses Schlusswort ist also vor allem<br \/>\neine rhetorische Zuspitzung, die deutlich machen soll, dass dann, wenn die Gu\u0308te Gottes in<br \/>\ndie Welt kommt, das Recht zwar nicht ausser Kraft gesetzt, aber gest\u00f6rt wird.<br \/>\nWir haben dem urspru\u0308nglichen Gleichnis jetzt viel Raum gegeben. Das war auch gut so. In<br \/>\nihm steckt offensichtlich ein enormer Reichtum: In diesem Gleichnis ist in ku\u0308rzester Weise<br \/>\ndas ganze Evangelium zusammengefasst und erst noch konkret und anschaulich<br \/>\nbeschrieben ! Uns stellt es vor die Frage, wie wir darauf reagieren. Es stellt uns n\u00e4mlich<br \/>\nvor die Frage: Ertragen wir so viel Gu\u0308te Gottes ? Oder werden wir ebenso wie die zuerst<br \/>\nangestellten Arbeiter neidisch, \u00e4rgerlich und anmassend ? Es ist nicht so, dass das<br \/>\nGleichnis die Rechtsordnung ausser Kraft setzt. Was abgemacht ist, wird gehalten; die<br \/>\nVertr\u00e4ge werden nicht gebrochen; dem Recht widerf\u00e4hrt Gerechtigkeit. Aber das<br \/>\nvereinbarte Recht wird durch die Gu\u0308te u\u0308berboten, durch ein freies Geschenk des Gu\u0308tigen,<br \/>\ndurch ein Geschenk, auf das kein Rechtsanspruch besteht, aber unerwartet, unverdient,<br \/>\nungezwungen gegeben wird. Beides steht spannungsvoll nebeneinander: das Wissen,<br \/>\ndass wir nicht mehr erwarten du\u0308rfen als das, was Recht ist und das Wissen, dass die<br \/>\nFreiheit bleibt, mit Gu\u0308te zu schenken, was nicht geschuldet war.<br \/>\nWer nicht gu\u0308tig ist, wird immer neidisch reagieren, wenn andere Glu\u0308ck haben, wird immer<br \/>\nauch fu\u0308r sich einfordern, was andern mu\u0308helos zugefallen ist. Um die Gu\u0308te Gottes wie sie in<br \/>\nunserem Gleichnis zur Sprache kommt zu ertragen, muss man selber gu\u0308tig werden. Wir<br \/>\nalle wissen es: Im Leben der Menschen gibt es viele Ungleichheiten. Es gibt Menschen,<br \/>\ndie von Natur aus schon aufgrund ihrer Geburt und Herkunft gegenu\u0308ber andern bevorzugt<br \/>\nsind. Und es gibt Menschen, die im Laufe des Lebens mit so vielen M\u00f6glichkeiten<br \/>\nu\u0308berh\u00e4uft werden, von denen andere nicht einmal tr\u00e4umen k\u00f6nnen. Fu\u0308r Ungleichheiten ist<br \/>\nauf dieser Welt gesorgt ! Wir tun deshalb sicher gut daran, mit ihnen leben zu lernen und<br \/>\nanzuerkennen, dass manchmal wir und manchmal andere Gu\u0308te erfahren. Die<br \/>\nVoraussetzung hierzu ist offensichtlich, dass man lernt, sich und seine Grenzen zu<br \/>\nakzeptieren. Man muss lernen, sich von der elterlichen Fu\u0308rsorge zu entw\u00f6hnen; man muss<br \/>\nlernen, erwachsen zu werden. Mit einem Wort: man muss lernen, selbst\u00e4ndig und von sich<br \/>\naus zu lieben und zu arbeiten. Wenn man liebt, weil man nicht nur geliebt sein will, wenn<br \/>\nman arbeitet, weil man nicht nur andere fu\u0308r sich arbeiten lassen will, wird man erwachsen<br \/>\nund freut sich mit denen, die Gu\u0308te erfahren, wird nicht neidisch, wenn jemand Anderes<br \/>\nGlu\u0308ck hat und bleibt ruhig und ohne sich irritieren zu lassen bei seiner Liebe und seiner<br \/>\nArbeit.<br \/>\nDas Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg kann uns dabei immer wieder als Test<br \/>\nunserer eigenen Gu\u0308te dienen. Solange wir gegenu\u0308ber diesem Gleichnis innerlich (und sei<br \/>\nes auch nur leise) zu murren beginnen, tun wir gut daran, uns in der Ausbildung unserer<br \/>\nGu\u0308te weiterhin zu u\u0308ben. Das Ziel muss sein, dass wir uns mit den sp\u00e4ter gekommenen<br \/>\nArbeitern ehrlich freuen k\u00f6nnen, dass sie unverdient und unerwartet Glu\u0308ck gehabt haben<br \/>\nund Gu\u0308te erfahren konnten. Der Weg zu diesem Ziel ist m\u00f6glicherweise nicht angenehm,<br \/>\nweil er uns mit unseren kleinlichen und kleinkarierten Seiten konfrontiert. Aber je mehr wir<br \/>\nihn gehen, desto vers\u00f6hnter werden wir mit unserem Leben und desto mehr entdecken wir<br \/>\ndie Freude, dass Gott \u2013 ohne dass er das vereinbarte Recht bricht und Ungerechtigkeiten<br \/>\nschafft \u2013 manchmal uns und manchmal andere mit seiner Gu\u0308te beschenkt. Beten wir<br \/>\ndeshalb darum, dass wir und alle andern Menschen von Gottes Gu\u0308te durchdrungen,<br \/>\ngel\u00e4utert und erfu\u0308llt werden. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 08. Oktober 2006 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/1008__Mat_20.1-16_.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Denn das Reich der Himmel ist gleich einem Hausherrn, der am Morgen fru\u0308h ausging, um Arbeiter in seinen Weinberg zu dingen. Nachdem er aber mit den Arbeitern um einen Denar fu\u0308r den Tag u\u0308berein gekommen war, sandte er sie in seinen Weinberg. Und als er um die dritte Stunde ausging, sah er andre mu\u0308ssig auf [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":133,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"page-templates\/no-sidebar.php","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[13,12],"tags":[],"class_list":["post-692","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-parable-of-the-world","category-sermons"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/692","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=692"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/692\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/133"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=692"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=692"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=692"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}