{"id":6302,"date":"2026-10-11T13:35:43","date_gmt":"2026-10-11T11:35:43","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/vor-gericht-teil-1\/"},"modified":"2026-10-11T13:43:22","modified_gmt":"2026-10-11T11:43:22","slug":"in-court-part-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/in-court-part-1\/","title":{"rendered":"In court &#8211; part 1"},"content":{"rendered":"<p><em>Nach f\u00fcnf Tagen kam der Hohe Priester Ananias mit einigen \u00c4ltesten und dem Anwalt Tertullus; sie reichten beim Statthalter ihre Klage gegen Paulus ein.\u2002Nachdem man diesen hatte rufen lassen, begann Tertullus mit seiner Anklage und sagte: Frieden haben wir allerorten durch dich, und zum Besseren gewendet hat sich vieles f\u00fcr dieses Volk dank deiner F\u00fcrsorge,\u2002edler Felix. Allezeit und allenthalben anerkennen wir dies mit grosser Dankbarkeit.\u00a0Um dich nun nicht \u00fcber Geb\u00fchr zu beanspruchen, bitte ich dich, uns in deiner G\u00fcte kurz anzuh\u00f6ren.\u2002Wir haben n\u00e4mlich festgestellt, dass dieser Mann hier eine wahre Pest ist, Unruhe sch\u00fcrt bei allen Juden auf der ganzen Welt und als Anf\u00fchrer der Sekte der Nazarener auftritt.\u2002Er hat sogar versucht, den Tempel zu entweihen. Wir haben ihn festgenommen, und wenn du ihn in dieser Sache verh\u00f6rst, wirst du selber in Erfahrung bringen k\u00f6nnen, warum wir ihn anklagen.\u2002Die Juden best\u00e4tigten die Anklage und beteuerten, dass es sich so verhalte. Apg 24,1-9<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das Ph\u00e4nomen ist sonderbar, die Erfahrung eindeutig: Der Weg in die Gegenwart Gottes kann noch so lange beschritten sein, jeder Moment markiert dennoch einen neuen Anfang. Die Erinnerung an fr\u00fchere Schritte m\u00f6gen helfen, einge\u00fcbte Verhaltensweisen m\u00f6gen rascher auf den Weg bringen. Doch die gleichen Fragen stellen sich immer wieder neu: Was ist der Dialog, der hier und jetzt gef\u00fchrt werden muss? Und wie artikuliert sich die Unmittelbarkeit von Gottes stiller Gegenwart darin? Die Herausforderung ist programmiert und die kritische Auseinandersetzung mit dem andern, das nun gerade das Gegen\u00fcber ist, eingeplant. Nur so freilich kann der Weg in Gottes Gegenwart gegangen werden, nur so hinterl\u00e4sst er seine Spuren, nur so schafft er Heilung und Befreiung \u2013 um doch jeden Moment am Anfang zu beginnen.<\/p>\n<p>Was im Grundsatz leicht klingt, ist in der Praxis zuweilen schwer und anspruchsvoll. Ist das Gegen\u00fcber feindlich gesinnt und seine Kritik vernichtend, ist die Hingabe in Gottes Gegenwart und das Stehverm\u00f6gen im aktuellen Konflikt gefordert. Doch auch hier gilt, was <em>Kleist<\/em> in seinem Marionettentheater in der ber\u00fchmten Anekdote vom fechtenden B\u00e4ren so wunderbar erz\u00e4hlt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Der Erz\u00e4hler spricht hier mit Herrn C., einem T\u00e4nzer, der die Bewegungen von Marionetten bewundert. Sodann geht es um einen sch\u00f6nen J\u00fcngling, der zun\u00e4chst mit seiner Anmut \u00fcberzeugt, diese aber in dem Moment verliert, in welchem er sich im Spiegel betrachtet und sich im Bewusstsein seiner selbst zu bewegen versucht. Zum Schluss berichtet Herr C., er habe einen B\u00e4ren kennengelernt, der erstaunlich gut fechte. Der B\u00e4r schaue dem Angreifer mit erhobener Pranke ins Auge, pariere jeden Angriff mit dem Degen und lasse sich von keiner Finte t\u00e4uschen. Er handle nat\u00fcrlich aus der Unmittelbarkeit des Moments und sei so seinen Angreifern \u00fcberlegen. F\u00fcr <em>Kleist<\/em> ist der B\u00e4r nicht bloss eine Kuriosit\u00e4t, sondern er zeigt, worum es ihm geht: Das Selbstbewusstsein im Dialog mit dem andern geh\u00f6rt zur Situation des Menschen. Doch damit dies nicht zu Verstrickung und Verlust der Grazie f\u00fchrt, braucht es \u2013 Marionette, J\u00fcngling, B\u00e4r zeigen es \u2013 nat\u00fcrliche Unmittelbarkeit. Die Beispiele und insbesondere die Anekdote vom B\u00e4ren illustrieren damit, was der Weg in Gottes Gegenwart f\u00fcr den Umgang mit Kritik ins Zentrum stellt: in der Unmittelbarkeit des Moments parat zu sein f\u00fcr die Auseinandersetzung, in welcher man sich gerade zu bew\u00e4hren hat. So markiert man, dass man tats\u00e4chlich am Start steht, so ist man bereit f\u00fcr Kritik und Gefecht.<\/p>\n<p>Unser Predigttext erz\u00e4hlt eine Episode im Leben von Paulus, in welcher er massiver Kritik ausgesetzt ist und genau dies von ihm gefordert ist. Worum geht es?<\/p>\n<p>Paulus ist gerade unter r\u00f6mischem Begleitschutz aus der gef\u00e4hrlichen Zone in und um Jerusalem nach C\u00e4sarea, dem Sitz des r\u00f6mischen Statthalters, \u00fcberf\u00fchrt worden. Die Bedrohung durch die Zeloten ist damit weiter wegger\u00fcckt und der Schutz des r\u00f6mischen Staatsapparats sp\u00fcrbarer geworden. Unser Predigttext macht indes klar, dass er auch hier vor j\u00fcdischen Angriffen nicht sicher ist. Diese finden nun allerdings auf dem Boden r\u00f6mischer Rechtsstaatlichkeit vor einem r\u00f6mischen Gericht statt und geben Paulus die Gewissheit, dass die Kritik, der er ausgesetzt ist, und seine M\u00f6glichkeiten, auf sie zu reagieren, im Rahmen des r\u00f6mischen Rechts geschehen werden. Dies also sind die Bedingungen, unter denen er die Kritik zu erwarten hat.<\/p>\n<p>Unser Predigttext macht sogleich klar, dass die Beh\u00f6rden Jerusalems in Paulus eine ernsthafte Bedrohung sehen (V1). Nach nur f\u00fcnf Tagen findet sich eine Delegation von ihnen in C\u00e4sarea ein. Angef\u00fchrt wird sie von keinem Geringeren als dem Hohe Priester Ananias. Begleitet wird er von einigen \u00c4ltesten sowie dem Anwalt Tertullus. Tertullus d\u00fcrfte ebenso mit j\u00fcdischem wie r\u00f6mischem Recht vertraut sein. Seine Aufgabe besteht darin, die j\u00fcdische Anklage so vorzubringen, dass deutlich wird, wie r\u00f6misches Recht verletzt worden ist. Sofort reicht die Delegation ihre Klage beim Statthalter Felix ein, und ordnungsgem\u00e4ss k\u00fcmmert sich dieser sogleich darum (V2a). Man l\u00e4sst ihn rufen und organisiert ein Verh\u00f6r, in welchem Tertullus als Repr\u00e4sentant der j\u00fcdischen Seite und Paulus einander gegen\u00fcbergestellt werden.<\/p>\n<p>Sobald Felix vor Ort ist, beginnt Tertullus mit der Anklage. Ganz im Stil eines klassischen Rhetors leitet er sie mit einer ausschweifenden <em>captatio benevolentiae<\/em> ein, in welcher er dem Statthalter mit handfesten \u00dcbertreibungen schmeichelt (VV2b-4). So lobt er den edlen Felix f\u00fcr den Frieden, den er allerorten geschaffen habe, und f\u00fcr das Wohlergehen, das er dem Volk dank seiner F\u00fcrsorge gebracht habe. Allezeit und allenthalben werde dies mit grosser Dankbarkeit von j\u00fcdischer Seite anerkannt. Sich selbst schliesst er dabei, um der Aussage Gewicht zu geben, ausdr\u00fccklich mit ein. Allerdings ist an diesen Schmeicheleien zwar richtig, dass Felix durch sein massives Vorgehen gegen die Zeloten f\u00fcr Ruhe gesorgt hat; doch im Volk ist er weithin unbeliebt. Paulus wird also rasch klar sein, dass er es hier mit einem gewieften Gegner zu tun hat, der mit allen Wassern gewaschen ist.<\/p>\n<p>Elegant leitet Tertullus zum Kern seiner Anklage \u00fcber (V4). Der Statthalter Felix soll selbstverst\u00e4ndlich nicht \u00fcber Geb\u00fchr beansprucht werden, doch bittet er ihn, uns in seiner G\u00fcte kurz anzuh\u00f6ren. Auch hier schliesst er sich ausdr\u00fccklich mit ein. Die Anklage umfasst drei Punkte (VV5-8).<\/p>\n<ol>\n<li>stifte Paulus unter den Juden auf der ganze Welt Unruhe. Er sei wie die Pest, die ein ganzes Staatswesen infiziere und krank mache. Angeklagt wird Paulus damit der Verleitung zum Aufruhr <em>(seditio)<\/em> gegen die staatliche Gewalt. Was also bereits Jesus zum Vorwurf gemacht wird (Lk 23,2), gelte ebenso f\u00fcr Paulus.<\/li>\n<li>sei er der R\u00e4delsf\u00fchrer der Sekte der Nazarener. Sektenbildung ist zwar kein Straftatbestand. Die christliche Sekte w\u00e4re neben derjenigen der Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er durchaus legal. Doch weil bereits ihr Gr\u00fcnder Jesus, der Nazarener, staatsfeindlich eingestellt gewesen sein soll, m\u00fcsse es auch die ganze Sekte sein (vgl. Apg 17,7).<\/li>\n<li>schliesslich habe Paulus versucht, den Tempel Jerusalems zu entweihen. Das war bereits der Vorwurf der Juden aus Asien, der zur Festnahme von Paulus gef\u00fchrt hat (Apg 21,28f). Da der Tempel unter r\u00f6mischem Schutz steht, l\u00e4ge damit eine Straftat vor, die r\u00f6misches Recht verletzen w\u00fcrde. Tertullus stellt fest, dass Paulus aus diesem Grund festgenommen worden ist.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Abschliessend gibt er dem Statthalter Felix rhetorisch geschickt zu bedenken, dass er, sobald er Paulus in dieser Sache verh\u00f6rt habe, verstehe, weshalb er von j\u00fcdischer Seite angeklagt werde. Aus seiner Sicht ist also alles klar. Sein Pl\u00e4doyer wird von den anwesenden Juden geteilt (V9). Sie best\u00e4tigen die Anklage und beteuern, dass es sich so verhalte.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung erz\u00e4hlt dann, wie Paulus Punkt f\u00fcr Punkt der Anklage widerlegt (VV10-21) und wie Felix darauf reagiert (VV22f).<\/p>\n<p>Das Nachdenken \u00fcber diesen Predigttext stellt uns vor die Frage, wie wir in Gottes Gegenwart Kritik entgegennehmen. Noch geht es nicht um die m\u00f6gliche Reaktion auf sie. Im Zentrum steht vorerst nur der Moment, in welchem wir mit ihr konfrontiert sind.<\/p>\n<p>Innezuhalten, nicht gleich zu reagieren und sich diese Frage \u00fcberhaupt zu stellen, schafft die M\u00f6glichkeit, dass Gott gegenw\u00e4rtig sein kann. Es \u00f6ffnet einen Moment, der zwar die kommende Kritik erwartet, aber in sie nicht verstrickt ist. Der B\u00e4r in <em>Kleist<\/em>s Marionettentheater nimmt in diesem Augenblick sein Gegen\u00fcber mit erhobener Pranke fest in Blick. Es ist der Moment, das Hier und Jetzt aufmerksam wahrzunehmen, das Kommende still zu antizipieren und die n\u00f6tigen k\u00f6rperlichen und mentalen Vorbereitungen zu treffen. In unserem Beispiel wird Paulus Tertullus und die j\u00fcdische Beh\u00f6rde genau in Blick genommen haben. Er wird sich aber auch bewusst gemacht haben, dass das Verh\u00f6r im Rahmen r\u00f6mischer Rechtsstaatlichkeit geschieht und Felix nicht sein Gegner ist. Ist das Wissen um Gottes Gegenwart gen\u00fcgend tief verankert, entfaltet sie ihre Wirkung, und ich nutze den Moment, um mich f\u00fcr das Kommende parat zu machen: Mit wem steht in welchem Kontext welche Art von Dialog an? Wie agiere ich aus Gottes Gegenwart darin? Gelingt es, innezuhalten und Klarheit in diesen Fragen zu gewinnen, ist man am Start und bereit, sich der Kritik zu stellen.<\/p>\n<p>Diese Klarheit ist ein unmittelbares Filtern. Sie teilt den Moment mit dem Gegen\u00fcber und erfasst augenblicklich, was wichtig und was nebens\u00e4chlich ist. Der B\u00e4r in <em>Kleist<\/em>s Anekdote l\u00e4sst sich von Finten nicht t\u00e4uschen, sondern verharrt v\u00f6llig regungslos. In unserem Predigttext inszeniert Tertullus mit seiner ausf\u00fchrlichen und \u00e4usserst schmeichelhaften <em>captatio benevolentiae<\/em> viel heisse Luft, die den Statthalter einnehmen sowie Paulus verunsichern soll. Bleibe ich in Kritik in Gottes Gegenwart, verschwende ich f\u00fcr Nebens\u00e4chlichkeiten keine Energie, lasse mich nicht verwirren und starte nicht vorschnell f\u00fcr Unn\u00f6tiges auf. Ich behalte stattdessen den Durchblick, bleibe ruhig auf das Wichtige fokussiert und filtere Unwesentliches weg. Diese Klarheit bew\u00e4hrt sich nicht nur \u00f6konomisch, indem knappe Ressourcen zielf\u00fchrend eingesetzt werden, sondern macht auch Freude. Denn sie schafft Souver\u00e4nit\u00e4t und Zuversicht, sich nicht zu verstricken, sondern den Moment zu erfassen und das <em>Momentum<\/em> zu nutzen.<\/p>\n<p>Schliesslich bef\u00e4higt sie dazu, dank der Hingabe in die Gegenwart Gottes und dem Teilen des Moments mit dem Gegen\u00fcber unmittelbar zu agieren. <em>Kleist<\/em>s B\u00e4r pariert jede Attacke blitzschnell und ohne jedes Z\u00f6gern. Er agiert aus der Unmittelbarkeit des mit dem Gegen\u00fcber geteilten Augenblicks. Paulus wird Tertullus ebenfalls genau zugeh\u00f6rt und die drei Anklagepunkte, die dieser erhebt, zu sich genommen haben. Er wird sie aber unmittelbar durchblickt und augenblicklich verstanden haben, was er dazu zu sagen hat. Ist Gott gegenw\u00e4rtig, nehme ich den Dialog, in welchem ich gerade bin, in mich auf, verstricke mich aber nicht in ihn, sondern \u00fcberlasse mich dem Geheimnis des Moments und folge der Freiheit seines unmittelbaren Impulses. Solche Freiheit ist nicht Willk\u00fcr, sondern Gehorsam, sie ist nicht Eigenwille, sondern nichtduales Ereignis, sie ist aber auch nicht verantwortungslos, sondern stellt in die Verantwortung f\u00fcr das eigene Tun. Hingabe in Gottes Gegenwart ist keine Flucht vor der Wirklichkeit, sondern unmittelbares und zugleich selbstverantwortliches Tun.<\/p>\n<p>Kritik kann freundlich und konstruktiv, Kritik kann feindlich und destruktiv sein. Wer den Weg in Gottes Gegenwart geht, h\u00e4lt bei Kritik inne und nimmt sie aufmerksam wahr, erfasst den Dialog, in welchem er gerade steht, und sucht im Geheimnis des Moments diejenige Aktion, die mitten darin zu geschehen hat. Dieser Ansatz macht Kritik jeden Moment zu einem neuen Anfang. Aber er zeigt den Weg, den man hier und jetzt zu gehen hat, um f\u00fcr sie parat zu sein, und er zeigt, was man zu tun hat, um sie zu parieren. Beten wir deshalb, dass wir in all den Auseinandersetzungen, in den wir stehen, in Gottes stille Gegenwart finden und dass wir unmittelbar aus ihr agieren. Amen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><em><strong>[1]<\/strong><\/em><\/a><em> Kleist, Heinrich von <\/em>(1980): \u00dcber das Marionettentheater. Aufs\u00e4tze und Anekdoten, Frankfurt a.M.: Insel Verlag: 14f.<\/p>\n<p>Predigt vom 11. Oktober 2026 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/1011-Apg-24.1-9.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach f\u00fcnf Tagen kam der Hohe Priester Ananias mit einigen \u00c4ltesten und dem Anwalt Tertullus; sie reichten beim Statthalter ihre Klage gegen Paulus ein.\u2002Nachdem man diesen hatte rufen lassen, begann Tertullus mit seiner Anklage und sagte: Frieden haben wir allerorten durch dich, und zum Besseren gewendet hat sich vieles f\u00fcr dieses Volk dank deiner F\u00fcrsorge,\u2002edler [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-6302","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6302","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6302"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6302\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6309,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6302\/revisions\/6309"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6302"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6302"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6302"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}