{"id":6237,"date":"2026-08-30T12:44:13","date_gmt":"2026-08-30T10:44:13","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/saekulare-mystik\/"},"modified":"2026-08-30T12:45:45","modified_gmt":"2026-08-30T10:45:45","slug":"secular-mysticism","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/secular-mysticism\/","title":{"rendered":"Secular mysticism"},"content":{"rendered":"<p><em>Und er rief zwei Hauptleute zu sich und sagte: Stellt f\u00fcr die dritte Stunde der Nacht zweihundert Soldaten bereit zum Abmarsch nach C\u00e4sarea, ebenso siebzig Reiter und zweihundert Leichtbewaffnete.\u2002Auch Reittiere soll man bereithalten, damit Paulus aufsitzen und man ihn wohlbehalten zum Statthalter Felix bringen kann.\u2002Und er schrieb einen Brief folgenden Inhalts:\u2002Claudius Lysias an den edlen Statthalter Felix: Sei gegr\u00fcsst!\u2002Dieser Mann wurde von den Juden in ihre Gewalt gebracht und sollte von ihnen umgebracht werden. Da bin ich mit der Wachmannschaft eingeschritten und habe ihn befreit; ich hatte n\u00e4mlich vernommen, dass er r\u00f6mischer B\u00fcrger ist.\u2002Und da ich den Grund f\u00fcr ihre Anschuldigungen erfahren wollte, liess ich ihn vor ihren Hohen Rat f\u00fchren.\u00a0Dabei habe ich festgestellt, dass er nur wegen strittiger Fragen, die ihr Gesetz betreffen, angeklagt wird, dass ihm aber nichts vorgeworfen wird, worauf Tod oder Haft steht.\u2002Da mir aber angezeigt wurde, auf den Mann sei ein Anschlag geplant, habe ich ihn sogleich zu dir geschickt; auch habe ich die Kl\u00e4ger angewiesen, sie sollten bei dir vorbringen, was sie ihm vorzuwerfen haben. Apg 23,23-30<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Gottes Gegenwart ist ein mystisches Ereignis. Sie ist an kein Bekenntnis, keine Moral, keine Religion oder Institution gebunden. In ihrer Unmittelbarkeit ist sie jeden Moment gegenw\u00e4rtig \u2013 seit es dieses Universum gibt, solange es existiert. Sie wirkt in allen Menschen, in allem, was es gibt, einzig und allein durch ihre stille, bedingungslose Pr\u00e4senz. Das Geheimnis ihrer unmittelbaren Gegenwart ist unergr\u00fcndlich, und doch kann man mit ihm vertraut und von ihm durchdrungen sein. Es transformiert Verbundenheit in Dialog, gibt Freiheit zum Teilen von Information und Mut zum Wahrnehmen und Gestalten der Wirklichkeit, wie sie hier und jetzt ist. Wer sich darauf einl\u00e4sst, ist im Fluss der Zeit, auf dem Weg in Gottes Gegenwart.<\/p>\n<p>Dieser Ansatz ist in der christlichen Tradition bestens bekannt. Der katholische Theologe <em>Karl Rahner<\/em> ist ein Beispiel. Von ihm stammt der 1966 formulierte und oft zitierte Satz: \u00abDer Fromme von morgen wird ein \u2018Mystiker\u2019 sein, einer, der etwas \u2018erfahren\u2019 hat, oder er wird nicht mehr sein.\u00bb Diese mystische Erfahrung l\u00e4sst sich aus seiner Sicht auf verschiedene Weise ausdr\u00fccken, doch sie markiert das Herz des christlichen Glaubens. Er spricht deshalb von \u00abanonymen Christen\u00bb. Die Formulierung kann als Vereinnahmung missverstanden werden. Ihm geht es jedoch nicht darum, Menschen als Christen zu identifizieren, die dies gar nicht sein wollen, sondern darauf hinzuweisen, dass Gott auch gegenw\u00e4rtig ist, wo kein christliches Bekenntnis vorliegt. Das christliche Bekenntnis hat zwar eine reiche Geschichte und verf\u00fcgt \u00fcber grosse Erfahrung, das unsagbare Geheimnis der Gegenwart in unterschiedlichen Situationen zu vermitteln, doch es bleibt dabei stets ein historisch kontingenter Versuch, der nicht die Sache selbst ist. Deshalb wird der Fromme von morgen ein Mystiker sein, einer, der das Geheimnis des Moments erfahren hat, sich zuerst und vor allem daran orientiert und sich frei im christlichen Erbe bewegt.<\/p>\n<p>Was <em>Rahner <\/em>f\u00fcr den Frommen von morgen prognostiziert, l\u00e4sst sich als s\u00e4kulare Mystik beschreiben, die bereits in der biblischen Tradition zu finden ist.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Unser Predigttext bietet in der Person eines r\u00f6mischen Offiziers ein Beispiel.<\/p>\n<p>Die Situation, von der er erz\u00e4hlt, ist explosiv. Zeloten haben die j\u00fcdische Gesellschaft infiltriert, sehen wieder und wieder die Reinheit des Tempels in Gefahr und stacheln konstant zum Widerstand gegen die r\u00f6mische Besatzung auf. Eine Gruppe von ihnen, mehr als vierzig M\u00e4nner, legt einen Schwur ab, ein t\u00f6dliches Attentat auf Paulus zu ver\u00fcben. Der Neffe von Paulus h\u00f6rt davon, verschafft sich Zutritt zur Kaserne, in welcher Paulus inhaftiert ist, und informiert ihn und den zust\u00e4ndigen r\u00f6mischen Offizier vom Vorhaben. Dieser hat bereits einige Anstrengungen unternommen, in Erfahrung zu bringen, weshalb sein Gefangener den Zorn der Zeloten auf sich zieht. Er ist zum Schluss gekommen, dass es nur um innerj\u00fcdische Streitigkeiten geht, dass Paulus aber nichts getan hat, das gegen r\u00f6misches Recht verst\u00f6sst, dass er als r\u00f6mischer B\u00fcrger vielmehr unter r\u00f6mischem Schutz steht (vgl. Apg 22,30-23,22). F\u00fcr ihn ist deshalb sofort klar, dass er handeln muss.<\/p>\n<p>Unser Predigttext erz\u00e4hlt, was er tut. Zuerst sorgt er daf\u00fcr, dass Paulus in Sicherheit gebracht wird (VV23-24). Er ruft zwei Hauptleute zu sich und erteilt ihnen den Befehl, den baldigen Abtransport von Paulus vorzubereiten. In der dritten Stunde der kommenden Nacht sollen zweihundert Soldaten f\u00fcr den Abmarsch in Richtung C\u00e4sarea bereitstehen, dazu siebzig Reiter und zweihundert Leichtbewaffnete. Das Truppenaufgebot ist beachtlich, selbst wenn man unterstellt, dass nur ein kleiner Teil die Begleitung bis ganz nach C\u00e4sarea \u00fcbernehmen wird und der gr\u00f6ssere Teil nach erfolgreicher Bew\u00e4ltigung der gef\u00e4hrlichen, ersten Wegstrecke in der Zone um Jerusalem in die Kaserne zur\u00fcckkehrt (vgl. V32). Seine Funktion ist indes klar: Es soll zum einen die Bedeutung unterstreichen, die der r\u00f6mische Oberst seinem Gefangenen gibt, zum andern soll es zeigen, dass er die Gefahr, die von den Zeloten ausgeht, ernst nimmt und alles daransetzt, Paulus vor Angriffen zu sch\u00fctzen. Zudem befiehlt er, dass Reittiere bereitgestellt werden, damit Paulus aufsitzen und wohlbehalten beim Statthalter Felix ankommt. Herausgehoben wird also, dass ihm das Wohlergehen von Paulus am Herzen liegt.<\/p>\n<p>Damit f\u00fcr den Empf\u00e4nger klar ist, was hier geschieht, verfasst er f\u00fcr ihn ein Schreiben (VV25-30). Es ist formal, abgesehen vom fehlenden Schlusswort \u00abLebe wohl\u00bb, ein Musterbeispiel eines hellenistisch-r\u00f6mischen Briefs. Zun\u00e4chst notiert er seinen Namen, Claudius Lysias, und spricht den Adressaten, den edlen Statthalter Felix, an. Der r\u00f6mische Prokurator Antonius bzw. Claudius Felix hat sein Amt ums Jahr 52\/53 angetreten und wird im Jahr 58 durch Festus abgel\u00f6st. Er ist ein freigelassener Sklave, der seine Stellung seinem Bruder, einem G\u00fcnstling von Kaiser Claudius, verdankt. <em>Tacitus<\/em> schreibt \u00fcber ihn, dass er seine k\u00f6nigliche Macht in der Gesinnung eines Sklaven aus\u00fcbt (Historien V,9). Die von Zeloten gesch\u00fcrten Unruhen bek\u00e4mpft er mit aller H\u00e4rte. Claudius Lysias kann also damit rechnen, dass Felix seinen von Zeloten bedrohten Gefangenen wohlwollend in Empfang nimmt.<\/p>\n<p>Das Schreiben von Claudius Lysias an den Prokurator Felix ist klar strukturiert. Zun\u00e4chst h\u00e4lt es die Situation fest. Der Gefangene \u2013 w\u00f6rtlich: dieser Mann \u2013 ist von Juden in ihre Gewalt gebracht worden und sollte umgebracht werden. Sodann beschreibt es, was Claudius Lysias bis jetzt getan hat. Er ist mit der Wachmannschaft eingeschritten und hat ihn befreit. Denn er hat geh\u00f6rt, dass der Gefangene r\u00f6mischer B\u00fcrger ist. Um zu erfahren, was der Grund der Anschuldigung ist, hat er ihn dem Hohen Rat gegen\u00fcbergestellt. Dabei hat er festgestellt, dass er nur wegen strittiger Fragen, die das j\u00fcdische Gesetz betreffen, angeklagt wird, dass ihm jedoch nichts vorgeworfen werden kann, worauf Haft oder Tod steht. Schliesslich h\u00e4lt er fest, weshalb er ihn an Felix schickt. Ihm ist n\u00e4mlich angezeigt worden, dass ein Attentat auf ihn geplant ist. Er hat deshalb sogleich gehandelt und veranlasst, dass er zu ihm gelangt. Zudem hat er die Kl\u00e4ger angewiesen, bei Felix vorzubringen, was sie ihm vorzuwerfen haben. Das Schreiben h\u00e4lt also mit r\u00f6mischer Pr\u00e4zision klar und konzis fest, was aus r\u00f6mischer Sicht Sache ist. Von Gott ist im ganzen Abschnitt nicht die Rede. Doch die Information, die Claudius Lysias in der Gegenwart Gottes mit Paulus teilt, bewegt ihn zum entschlossenen Handeln zugunsten von Paulus.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung berichtet dann, wie der Auftrag von Claudius Lysias ausgef\u00fchrt und Paulus von Felix empfangen wird (VV31ff).<\/p>\n<p>Dieser Bibeltext l\u00e4sst uns \u00fcber s\u00e4kulare Mystik nachdenken, dar\u00fcber also, wie Gott ohne religi\u00f6se Sprache gegenw\u00e4rtig wird. Wie soll das geschehen (vgl. Lk 1,34)?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ist festzuhalten, dass Lukas dieses Thema mit unserem Bibeltext \u00fcberhaupt zur Diskussion stellt. Mit seiner Geschichte gibt er zu bedenken, dass Gott im r\u00f6mischen Offizier durch seine stille Gegenwart unmittelbar wirkt, obwohl sich dieser nicht ausdr\u00fccklich an religi\u00f6sen oder gar christlichen Kategorien orientiert. Denn er teilt im Geheimnis des Moments mit Paulus die Information \u00fcber dessen Attentat und z\u00f6gert keinen Augenblick, die aus seiner Sicht n\u00f6tigen Schritte zu dessen Schutz zu unternehmen. Er tut ohne Wenn und Aber, was der Moment gebietet, und zeigt so, dass er auf das Geheimnis des Moments h\u00f6rt und sich von ihm leiten l\u00e4sst. Die Formel von Gottes Gegenwart ist nicht seine Formel; doch was sie andeutet, kommt im Geheimnis seiner Pr\u00e4senz, aus welchem er handelt, zum Ausdruck, ohne dass er es bekennt. Das nichtduale Geheimnis des Moments wirkt im Menschen, der sich in seinen Dienst stellt, unmittelbar, unabh\u00e4ngig davon, ob und inwiefern er es mit Worten thematisiert und kultiviert.<\/p>\n<p>Sodann zeigt sich das Geheimnis des Moments, indem es Verbundenheit in Dialog transformiert. In unserem Predigttext aktiviert der r\u00f6mische Offizier Claudius Lysias im Moment, in welchem er vom geplanten Attentat erf\u00e4hrt, sein institutionelles Netzwerk, indem er mit dem Statthalter Felix Kontakt aufnimmt und ihm einen Brief schreibt. Ihm ist klar, dass er die Sache nicht allein bew\u00e4ltigen kann, dass er den richtigen Partner f\u00fcr die Weiterbearbeitung braucht und dass er mit diesem in Austausch treten muss. Sein Verhalten reflektiert damit die Wirksamkeit seiner Pr\u00e4senz im Geheimnis des Moments, ohne dass diese Thema wird. Ist dieses Geheimnis gegenw\u00e4rtig, manifestiert sich der n\u00e4chste Schritt unmittelbar. Es macht intuitiv deutlich, zu wem eine Kontaktaufnahme ansteht, wo ein Dialog weiterf\u00fchrt, welche Begegnung T\u00fcren \u00f6ffnet. Entscheidend ist nicht, dass die traditionelle, christliche Terminologie verwendet wird, entscheidend ist, dass die Information, die das Geheimnis des Moments offenbart, vernommen und umgesetzt wird.<\/p>\n<p>Schliesslich wird Gott, ohne dass dies ausdr\u00fccklich gesagt werden muss, darin gegenw\u00e4rtig, dass faire Regeln situationsad\u00e4quat angewendet werden. Der Brief des Claudius Lysias macht es deutlich. Er h\u00e4lt sich an r\u00f6mische Konventionen, die er auf die aktuellen Umst\u00e4nde anwendet. Zuerst h\u00e4lt er die Situation fest. Sodann beschreibt er, was er zur Aufkl\u00e4rung des rechtlichen Sachverhalts getan hat und wie er diesen versteht. Schliesslich erkl\u00e4rt er, weshalb er den Gefangenen nun an Felix schickt. Das Vorgehen ist betont sachlich, pragmatisch, zielorientiert und ad\u00e4quat f\u00fcr diese Situation. Und es bew\u00e4hrt sich. Indem er sofort handelt, mit Felix den Dialog aufnimmt und ihm diesen Brief schreibt, ist er seinen zelotischen Gegnern einen Schritt voraus, und es gelingt ihm, Paulus an ihnen vorbeizuschleusen und in Sicherheit zu bringen. Gottes Gegenwart sucht Recht und Gerechtigkeit mehr als das richtige Bekenntnis (vgl. Mt 7,21-23; 21,28-32). Geschieht dies, ist sie mit ihrer Liebe und Weisheit gegenw\u00e4rtig und bew\u00e4hrt sich, auch wenn von ihr nicht die Rede ist.<\/p>\n<p>Gottes Gegenwart kann sich also durchaus im Gewand einer s\u00e4kularen Mystik manifestieren und wirksam werden. Sie bedarf dazu keiner religi\u00f6sen Terminologie und auch keines christlichen Bekenntnisses. Diese sind deshalb nicht obsolet, sondern bieten M\u00f6glichkeiten, das Geheimnis des Moments zu thematisieren und zu bearbeiten, sich mit ihm vertraut zu machen und den Weg in Gottes Gegenwart bewusst zu gehen und zu kultivieren. Das schafft einen klaren Mehrwert, doch entscheidend ist weniger das Bekenntnis als vielmehr die unmittelbare Erfahrung jenes Geheimnisses des Moments, das \u00abGott\u00bb genannt wird. Beten wir also, dass wir mit dieser Erfahrung vertraut werden und dass wir lernen, sie zu leben. Amen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. <em>Bernhard Neuenschwander<\/em> (2007): S\u00e4kulare Mystik. In: <em>Sieper, Johanna \/ Orth, Ilse \/ Schuch, Waldemar <\/em>(Hrsg.): Neue Wege Integrativer Therapie. Klinische Wissenschaft, Humantherapie, Kulturarbeit \u2013 Polyloge. Festschrift f\u00fcr <em>Hilarion Petzold.<\/em> Bielefeld: Edition Sirius.<\/p>\n<p>Predigt vom 30. August 2026 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/0830-Apg-23.23-30.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und er rief zwei Hauptleute zu sich und sagte: Stellt f\u00fcr die dritte Stunde der Nacht zweihundert Soldaten bereit zum Abmarsch nach C\u00e4sarea, ebenso siebzig Reiter und zweihundert Leichtbewaffnete.\u2002Auch Reittiere soll man bereithalten, damit Paulus aufsitzen und man ihn wohlbehalten zum Statthalter Felix bringen kann.\u2002Und er schrieb einen Brief folgenden Inhalts:\u2002Claudius Lysias an den edlen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-6237","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6237","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6237"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6237\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6240,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6237\/revisions\/6240"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6237"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6237"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6237"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}