{"id":6224,"date":"2026-08-16T12:45:21","date_gmt":"2026-08-16T10:45:21","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/geteilte-information\/"},"modified":"2026-08-16T12:46:49","modified_gmt":"2026-08-16T10:46:49","slug":"shared-information","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/shared-information\/","title":{"rendered":"Shared information"},"content":{"rendered":"<p><em>Der Sohn der Schwester des Paulus aber h\u00f6rte von dem geplanten Anschlag; er kam, verschaffte sich Zutritt zur Kaserne und berichtete Paulus davon.\u2002Paulus liess einen der Hauptleute zu sich rufen und sagte zu ihm: F\u00fchre diesen jungen Mann zum Oberst, denn er hat ihm etwas mitzuteilen.\u2002Der nahm ihn mit, f\u00fchrte ihn zum Oberst und sagte: Der Gefangene Paulus hat mich zu sich rufen lassen und mich gebeten, diesen jungen Mann zu dir zu f\u00fchren, er habe dir etwas zu sagen.\u2002Der Oberst nahm ihn bei der Hand, trat mit ihm zur Seite und erkundigte sich: Was hast du mir mitzuteilen?\u2002Der sagte: Die Juden sind \u00fcbereingekommen, dich zu bitten, Paulus morgen zum Hohen Rat hinunterf\u00fchren zu lassen, man wolle dort Genaueres \u00fcber ihn erfahren.\u2002Du aber traue ihnen nicht! Denn unter ihnen sind mehr als vierzig M\u00e4nner, die ihm auflauern; sie haben sich geschworen, weder zu essen noch zu trinken, bis sie ihn get\u00f6tet haben. Sie stehen jetzt bereit und warten auf die Zusage von deiner Seite.\u2002Da entliess der Oberst den jungen Mann und sch\u00e4rfte ihm ein: Sag niemandem, dass du mir dies hinterbracht hast. Apg 23,16-22<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnte Gottes Gegenwart im Hier und Jetzt nicht Grund zum Jubeln sein! Ist Gott in mir, in jeden Menschen, in allem, was es gibt, gegenw\u00e4rtig, manifestiert sich die Ewigkeit in der Zeit. Jenes unfassbare Informationspotential, in welchem alles miteinander verbunden ist und das wie eine hochkomplexe Wahrscheinlichkeitswelle das ganze Universum durchdringt, kristallisiert sich auf einmal als konkretes Etwas, wird dinghaft und fassbar. Das Geheimnis dieses Informationspotentials h\u00f6rt damit nicht auf, Geheimnis zu bleiben. Doch in seiner stillen Pr\u00e4senz entfaltet es im Hier und Jetzt Wirkung, bringt Getrenntes in Kontakt und Unverbundenes in Dialog. Wird Gott gegenw\u00e4rtig, ist das Bedingungslose im Bedingten, Geist und Materie sind nicht getrennt, und was bloss m\u00f6glich scheint, wird auf einmal Wirklichkeit. Genau das macht Gottes Gegenwart zu einer indeterminierten Wundert\u00fcte. Jeden Moment enth\u00fcllt sie mehr, jeden Moment bringt sie Neues zum Vorschein.<\/p>\n<p>Was damit angedeutet ist, mag zun\u00e4chst irritieren und unverst\u00e4ndlich scheinen. Halte ich mich an meine allt\u00e4gliche Erfahrung, weiss ich, dass ich mir mit meinem Verstand manches ausdenken kann, das mit meiner materiellen Wirklichkeit nichts zu tun hat. T\u00e4glich erfahre ich, dass Denken, Sprechen, Empfinden und Tun keineswegs immer \u00fcbereinstimmen. So kann ich mir ein von einem grossen Geist beseeltes Universum vorstellen. Orientiere ich mich an diesem platonischen, panpsychistischen bzw. pantheistischen Denken, ist Materie f\u00fcr mich bloss ein Epiph\u00e4nomen des Geistes, gleichsam dessen \u00e4usserste Kruste. Ich kann mich umgekehrt indes an die Materie halten und mein Bewusstsein als Produkt meines Gehirns interpretieren. In einem solchen materialistischen Denken mag sich das Geistige als eigene Seinsweise manifestieren, bleibt jedoch ein biochemisches Emergenzph\u00e4nomen der Evolution.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Gehe ich den Weg in Gottes Gegenwart, halte ich mich weder an Geist noch an Materie, sondern orientiere mich an ihrem Gegensatz und suche den nichtdualen Weg dazwischen. Auf diesem Weg der Nichtdualit\u00e4t ist die Bedingungslosigkeit Gottes st\u00e4ndig in der Bedingtheit dieses Universums gegenw\u00e4rtig. Gott und Welt, Unbedingtes und Bedingtes sind wie Welle und Teilchen fundamental verschieden, aber k\u00f6nnen voneinander nicht getrennt werden. Bin ich im Geheimnis des Moments, \u00fcberlagert sich beides und f\u00e4llt in eins. Mein rationaler Verstand kann das eine zwar nur nach dem anderen in Blick nehmen, doch ist beides unmittelbar da. Ist Gott gegenw\u00e4rtig, ist das Geheimnis des Universums im Hier und Jetzt.<\/p>\n<p>Unser Predigttext berichtet am Beispiel einer Episode im Leben von Paulus, wie sich dies konkret manifestieren kann. Tauchen wir also ein in diese Geschichte, die uns Lukas \u00fcber die Gegenwart Gottes erz\u00e4hlt!<\/p>\n<p>Nach einer heftigen Kontroverse zwischen Paulus auf der einen Seite und den Hohen Priestern und dem ganzen Hohen Rat auf der andern vor dem Vertreter der r\u00f6mischen Besatzungsmacht (Apg 22,30-23-10), eskaliert der Konflikt weiter. Eine Gruppe von vierzig M\u00e4nnern aus dem zelotischen Milieu verschw\u00f6rt sich gegen Paulus und plant in Absprache mit den Hohen Priestern und den \u00c4ltesten einen Anschlag mit dem Ziel, Paulus zu t\u00f6ten. Alles ist so eingef\u00e4delt, dass der Attent\u00e4ter unentdeckt bleibt und kein Verdacht auf die j\u00fcdische Beh\u00f6rde f\u00e4llt (Apg 23,12-15).<\/p>\n<p>Unser Predigttext erz\u00e4hlt nun, wie Paulus davon erf\u00e4hrt (V16). Der Sohn seiner Schwester h\u00f6rt n\u00e4mlich vom geplanten Anschlag und setzt alles daran, seinen Onkel umgehend zu informieren. Was ihn dazu genau motiviert, wird nicht gesagt. Er geht zur Burg Antonia, verschafft sich Zutritt zur Kaserne und berichtet Paulus, was er geh\u00f6rt hat. Dieser befindet sich offenbar in leichtet Haft und kann problemlos Besuch empfangen. F\u00fcr Paulus ist sogleich klar, was er zu tun hat (V17). Er l\u00e4sst einen der Hauptleute zu sich rufen und gibt ihm die Anweisung, den jungen Mann zum Oberst zu f\u00fchren. Er habe ihm etwas mitzuteilen. Der Hauptmann z\u00f6gert nicht, die Anweisung zu befolgen (V18). Er nimmt den jungen Mann mit, f\u00fchrt ihn zum Oberst und informiert diesen v\u00f6llig korrekt, was geschehen ist. Die Erz\u00e4hlung des Lukas vermittelt den Eindruck, dass der junge Mann, Paulus sowie der Hauptmann Hand in Hand arbeiten und die Informations\u00fcbertragung zum Oberst perfekt und st\u00f6rungsfrei von statten geht.<\/p>\n<p>Dieser Eindruck wiederholt sich, als der junge Mann vor dem Oberst steht (VV19-22). Dem Oberst ist sogleich klar, dass er in heikler Mission handelt. Ohne Z\u00f6gern l\u00e4sst er sich auf den jungen Mann ein, nimmt ihn bei der Hand, tritt mit ihm zur Seite und erkundigt sich, was er zu sagen habe. Dieser informiert den Oberst, dass ihn die Juden bitten wollen, Paulus morgen zum Hohen Rat f\u00fchren zu lassen, um \u00fcber ihn Genaueres zu erfahren. Doch der Oberst soll ihnen nicht trauen. Denn es werden ihm mehr als vierzig M\u00e4nner auflauern. Sie haben geschworen, weder zu essen noch zu trinken, bis sie ihn get\u00f6tet haben. Parat sind sie bereits, sie warten bloss darauf, dass der Oberst seine Zusage gibt und Paulus zu ihnen bringen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die ausf\u00fchrlich rapportierte Rede des jungen Mannes enth\u00e4lt keine neuen Informationen. Ihre Absicht in der Erz\u00e4hlung ist dennoch klar: Sie will deutlich machen, dass er ohne Umschweife, unbefangen, klar und korrekt genau das \u00fcbermittelt, was er weiss. Beim Oberst kommt die Botschaft genau so an, wie sie gemeint ist. Er entl\u00e4sst den jungen Mann und sch\u00e4rft ihm ein, niemandem zu sagen, dass er ihm diese Nachricht hinterbracht hat. Ihm liegt daran, dass sich der junge Mann nicht unn\u00f6tig in Gefahr bringt, w\u00e4hrend er in Bezug auf Paulus in aller Diskretion die n\u00f6tigen Vorkehrungen treffen kann. Die Fortsetzung erz\u00e4hlt dann, wie er Paulus in der folgenden Nacht nach C\u00e4sarea zum Statthalter Felix bringen l\u00e4sst und so das geplante Attentat vereitelt (VV 23ff).<\/p>\n<p>Dieser Predigttext motiviert uns dazu, \u00fcber das Teilen von Information in Gottes Gegenwart nachzudenken. Wird der Moment geteilt, entsteht unmittelbares Verstehen zwischen den Beteiligten. Was heisst das?<\/p>\n<p>Machen wir uns zun\u00e4chst dies bewusst: Das Teilen von Gottes Gegenwart, ist das Teilen von Information. Wer im Geheimnis des Moments miteinander verbunden ist, teilt eine Einsicht, die ohne jedes eigene Zutun aufblitzt und nur im miteinander geteilten Geheimnis des Augenblicks entsteht. In unserem Predigttext zeigt sich dies am Beispiel der Informations\u00fcbertragung vom jungen Mann zu Paulus und \u00fcber den Hauptmann zum Oberst. Sie geschieht anschaulich und nachvollziehbar, aber so reibungslos und ohne jeden Verlust, als ob Raum und Zeit unwesentlich w\u00e4ren und sie in einem einzigen, miteinander geteilten Moment gesch\u00e4he. Das Teilen der Information in Gottes Gegenwart ist ein Zusammenspiel von Wahrscheinlichkeit und Zufall, Spielregeln bzw. Einschr\u00e4nkungen <em>(constraints)<\/em> und Freiheit.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Es l\u00e4sst sich in seinen einzelnen Schritten erkl\u00e4ren, aber \u00fcberrascht mit seiner Unmittelbarkeit. Eingeloggt in das Geheimnis des Moments verstehen wir intuitiv, fraglos, ohne Z\u00f6gern, wir staunen, wie die Information im Kontext passt, und wir wissen, was wir zu tun haben.<\/p>\n<p>Eine solche Information wird in Gottes Gegenwart erm\u00f6glicht, geht jedoch aus der Situation, auf die sie bezogen ist, hervor, und bekommt in dieser ihre Bedeutung. Die Gegenwart Gottes ist gleichsam ihr Katalysator. Sie entsteht nicht ohne sie, aber bleibt unvermischt mit ihr. Die Information, um die es in unserem Beispiel geht, ist die Entscheidung der vierzig M\u00e4nner, Paulus zu t\u00f6ten. Sie ist das Ergebnis ihres Willens, die auf ihren Moment wartet, um wirksam zu werden. Von Gott ist im ganzen Abschnitt nicht die Rede. Zur Information des Moments wird sie indes, indem sie vom jungen Mann zum Oberst gelangt und f\u00fcr diesen zur Warnung wird. Alles andere ist unwichtig. Heute werden wir von einer F\u00fclle von Informationen geflutet. Teilen wir all diese Daten in Gottes Gegenwart, trennen wir die Spreu vom Weizen. Uns wird klar, was wir beiseitelegen und sein lassen k\u00f6nnen, und wir verstehen, was das, was \u00fcbrigbleibt, f\u00fcr uns bedeutet. Die Information, die wir in Gottes Gegenwart miteinander teilen, ist das Ergebnis einer L\u00e4uterung, die Reduktion aufs Wesentliche, die Essenz dessen, was hier und jetzt unmittelbar Sache ist.<\/p>\n<p>Schliesslich ist die in Gottes Gegenwart geteilte Information eine dialogische Information. Sie geschieht, wo im Geheimnis des Moments durch Dialog potenziell vorhandene Verbundenheit konkret realisiert wird. Dabei kann grunds\u00e4tzlich alles mit allem in Dialog treten. In unserem Predigttext sind es ein junger j\u00fcdischer Mann und ein r\u00f6mischer Offizier, welche die Information des Moments miteinander teilen und ohne Z\u00f6gern entsprechend handeln. Doch in der Gegenwart Gottes ist alles mit allem verbunden, kann in Dialog miteinander treten und die Information des Moments teilen. In Augenblicken wacher Intuition blitzt dies auf und offenbart, was m\u00f6glich ist, wenn wir im Geheimnis des Moments eingeloggt sind. Doch wir k\u00f6nnen in Gottes Gegenwart st\u00e4ndig in Dialog treten \u2013 als K\u00f6rper mit uns selbst, als Individuum mit unserer Umwelt, als Mensch mit dem ganzen Universum. Wir k\u00f6nnen die Information verstehen, die sich uns in diesem Moment offenbart und die uns klar macht, was wir zu tun haben. Eine kritische \u00dcberpr\u00fcfung dessen, was wir verstanden haben, wird damit nicht obsolet. Doch die Richtung ist gesetzt. Die Information, die sich uns auf diese Weise zeigt, hat stets gute Chancen, sich zu bew\u00e4hren.<\/p>\n<p>Das Geheimnis des Moments ist eine Wundert\u00fcte, die viel mehr zu bieten hat, als wir uns vorstellen k\u00f6nnen. Fern von jeder Wirklichkeitsverweigerung offenbart es uns, was hier und jetzt Sache ist. Lassen wir uns darauf ein, teilen wir die Information, die es uns offenbart und uns klar macht, was wir zu tun haben. Wie k\u00f6nnten wir also Gottes Gegenwart nicht dankbar sein, und wie k\u00f6nnten wir uns nicht dar\u00fcber freuen, ihre Information miteinander zu teilen! Beten wir deshalb, dass wir das Geheimnis des Moments verstehen und begreifen, was unser n\u00e4chster Schritt ist. Amen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> So beispielsweise der Evolutionsbiologe <em>Haszprunar, Gerhard<\/em> (2020, 2. Aufl.): Evolution und Sch\u00f6pfung. Versuch einer Synthese, Sankt Ottilien: EOS Verlag, 125ff. Gott ist dabei nach seinem Verst\u00e4ndnis Person, die ausserhalb der Evolution und zugleich in dieser gegenw\u00e4rtig ist (137ff).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Anstatt von Naturgesetzen zu sprechen, die gleichsam ewig bzw. zeitlos gelten sollen, ist die Rede von <em>Constraints<\/em> offener und bedenkt, dass diese allenfalls evolution\u00e4r bedingt sind (<em>ebd., <\/em>114ff.).<\/p>\n<p>Predigt vom 16. August 2026 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/0816-Apg-23.16-20.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Sohn der Schwester des Paulus aber h\u00f6rte von dem geplanten Anschlag; er kam, verschaffte sich Zutritt zur Kaserne und berichtete Paulus davon.\u2002Paulus liess einen der Hauptleute zu sich rufen und sagte zu ihm: F\u00fchre diesen jungen Mann zum Oberst, denn er hat ihm etwas mitzuteilen.\u2002Der nahm ihn mit, f\u00fchrte ihn zum Oberst und sagte: [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-6224","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6224","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6224"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6224\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6227,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6224\/revisions\/6227"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6224"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6224"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6224"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}