{"id":6048,"date":"2026-03-15T12:41:56","date_gmt":"2026-03-15T11:41:56","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/fairness\/"},"modified":"2026-03-15T12:43:00","modified_gmt":"2026-03-15T11:43:00","slug":"fairness","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/fairness\/","title":{"rendered":"Fairness"},"content":{"rendered":"<p><em>Als die sieben Tage zu Ende gingen, sahen ihn die Juden aus der Asia im Tempel; und sie brachten das ganze Volk in Aufruhr, ergriffen ihn und schrien: Israeliten, helft uns! Das ist der Mensch, der, wo immer er auftritt, mit dem, was er lehrt, alle Welt aufbringt gegen unser Volk, gegen das Gesetz und gegen diese St\u00e4tte. Sogar Griechen hat er in den Tempel gef\u00fchrt und diese heilige St\u00e4tte entweiht!\u2002Sie hatten vorher n\u00e4mlich Trophimus, den Epheser, mit ihm zusammen in der Stadt gesehen und meinten nun, Paulus habe ihn in den Tempel mitgenommen.\u2002Da geriet die ganze Stadt in Aufregung, und das Volk lief zusammen; man ergriff Paulus und schleppte ihn aus dem Tempel, und gleich darauf wurden die Tore geschlossen. <\/em><em>Apg 21,27-30<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Fairness geh\u00f6rt untrennbar zum Teilen von Gottes Gegenwart. Wer Gott jeden Moment in allen Dingen erkennt, respektiert nicht nur sich selbst, sondern auch seine Mitmenschen, die Welt, in welcher er lebt, das ganze Universum, in welchem er sich befindet. Deshalb erz\u00e4hlt die Bibel, dass Gott Mose die Zehn Gebote gibt, deshalb erinnert sie immer wieder daran, dass Gott Recht und Gerechtigkeit liebt, deshalb h\u00e4lt sich Jesus an die Goldene Regel und setzt auf das Liebensgebot, und deshalb geht Paulus in die Welt hinaus und ringt um faire N\u00e4he der Heiden mit den Juden. Ist Gott in allen Dingen gegenw\u00e4rtig, wird das Individuelle gew\u00fcrdigt, das Einmalige beachtet und die Motivation begr\u00fcndet, dies zu respektieren, wertzusch\u00e4tzen und fair zu behandeln. Fairness ist kein blosses Accessoire der geteilten Gegenwart Gottes, sondern sie geschieht im Moment, in dem Gottes Gegenwart miteinander geteilt wird, mit innerer Notwendigkeit.<\/p>\n<p>Die Fairness der geteilten Gegenwart Gottes ist damit ein Kontrastprogramm gegen\u00fcber dem Anspruch von M\u00e4chtigen, aufgrund ihrer Macht zu definieren und einzufordern, was ihnen recht ist. Die Frage, ob das St\u00e4rkere aufgrund seiner St\u00e4rke das Recht hat, seine Interessen durchzusetzen, haben indes bereits die Sophisten mit <em>Sokrates<\/em> diskutiert. Der griechische Historiker <em>Thukydides<\/em> hat dem Thema in seinem grossen Werk \u00fcber den Peloponnesischen Krieg ein Denkmal gesetzt (5,84\u2013116).<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Er erz\u00e4hlt ausf\u00fchrlich davon, wie die Bewohner der kleinen Insel Melos gegen\u00fcber den \u00fcberm\u00e4chtigen Athenern argumentieren, um ihre Freiheit zu behalten. Sie erinnern diese n\u00e4mlich daran, dass Macht und St\u00e4rke verg\u00e4nglich sind und dass auch f\u00fcr sie der Moment kommen k\u00f6nnte, in welchem sie dankbar sind, wenn das St\u00e4rkere ihnen gegen\u00fcber Recht und Gerechtigkeit beachtet. Ihre Argumente \u00fcberzeugen die Athener indes nicht. Sie erobern die Insel mit Gewalt und zerst\u00f6ren das Gemeinwesen. Doch obwohl die Melier eine grausame Niederlage erleiden, gibt ihnen die Geschichte recht. Nur zehn Jahre sp\u00e4ter, im Jahr 405 v. Chr., wird Athen von Sparta erobert und erlangt nie mehr seine fr\u00fchere Macht. Die Geschichte spricht f\u00fcr sich, und dennoch h\u00e4lt sich die Illusion eines Rechts des St\u00e4rkeren hartn\u00e4ckig. <em>Nietzsche<\/em> hat es vor allem in seinen Schriften \u00abZur Genealogie der Moral\u00bb, \u00abJenseits von Gut und B\u00f6se\u00bb und im \u00abDer Antichrist\u00bb mit seinem Bekenntnis zur \u00abHerrenmoral\u00bb implizit nochmals auf den Thron gesetzt und argumentiert, dass es gegen\u00fcber dem \u00dcbermenschen ungerecht sei, wenn dieser nicht sein Recht gegen die \u00abSklavenmoral\u00bb der Schw\u00e4cheren durchsetzen k\u00f6nne.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Heutige Autokraten in Ost und West folgen seiner Argumentation nur allzu gern, um ihre Machtanspr\u00fcche zu legitimieren. Der Hinweis auf die Geschichte der Athener mag da zwar l\u00e4stig sein, aber sie k\u00f6nnte sich \u00fcber kurz oder lang auch als weise Warnung entlarven.<\/p>\n<p>Unser Predigttext erz\u00e4hlt eine kleine Episode aus der grossen Geschichte des Ringens zwischen Fairness auf der einen Seite und dem Durchsetzen eigner Rechtsanspr\u00fcche durch das St\u00e4rkere auf der andern. Was h\u00e4lt uns diese Episode vor Augen?<\/p>\n<p>Sie erz\u00e4hlt von einem Wendepunkt in der Biographie von Paulus. Von hier bis zum Ende der Apostelgeschichte wird Paulus als Gefangener dargestellt, den eine eigenartige Ambivalenz auszeichnet. Er ist zwar seinem \u00fcberm\u00e4chtigen Umfeld ausgeliefert und in seiner Handlungsfreiheit massiv eingeschr\u00e4nkt, doch indem Gott in ihm gegenw\u00e4rtig ist und durch seine stille Pr\u00e4senz wirkt, beh\u00e4lt Paulus trotz allem grosse Souver\u00e4nit\u00e4t. Zudem steht er auch in dieser Zeit im Kontakt zu seinen christlichen Gemeinden. Die deuteropaulinische Literatur gibt \u00fcber diese Jahre der Gefangenschaft aus der Sicht von Paulussch\u00fclern Auskunft (vgl. Kol 4,7; Eph 6,21).<\/p>\n<p>Die Gefangennahme von Paulus hat ihre Vorgeschichte. Als Paulus mit Jakobus und den \u00c4ltesten der Jerusalemer Urgemeinde zusammenkommt, ist diesen sogleich klar, dass es zum Tumult mit der traditionellen, im mosaischen Gesetz verankerte Judenschaft kommen k\u00f6nnte. Sie verlangen von ihm deshalb den Vollzug eines Rituals nach den mosaischen Vorgaben, das seine Gesetzestreue demonstrieren soll. Paulus steigt darauf ohne Z\u00f6gern ein. Als das Ritual schon fast erfolgreich abgeschlossen ist, tritt das Bef\u00fcrchtete dennoch ein.<\/p>\n<p>Unser Predigttext erz\u00e4hlt, was geschieht. Am siebten und letzten Tag des Rituals geht Paulus in den Tempel, um alles den Weisungen gem\u00e4ss zu Ende zu f\u00fchren und damit zu erf\u00fcllen (V27). Doch in dem Moment wird er von Juden aus der Asia, also vermutliche der Region Ephesus, erkannt. Sofort l\u00f6sen sie einen Tumult aus. Sie halten ihn fest und mobilisieren das ganze Volk. Auch wenn dies zweifellos eine \u00dcbertreibung ist, so liegt Lukas offensichtlich daran, den vollst\u00e4ndigen Bruch mit dem Judentum herauszuheben. Die Ausl\u00f6ser des Tumults schreien und rufen die umstehenden Israeliten um Hilfe (V28). Die Anschuldigungen, die sie erheben, sind massiv. Die erste ist genereller Natur: Sie behaupten, dass Paulus der Mensch sei, der mit seiner Botschaft alle Welt gegen das Gottesvolk und seine heiligen Institutionen, das Gesetz und den Tempel, aufbringe. Die zweite ist unmittelbar gef\u00e4hrlich: Sie beschuldigen ihn, er habe soeben unreine Heiden in den Tempel gef\u00fchrt und damit die Regeln dieses heiligen Ortes missachtet. Heiden d\u00fcrfen zwar den Tempelplatz besuchen, doch ist ihnen der Zutritt zum inneren Vorhof unter Todesstrafe untersagt. Ihre Behauptung ist also, sie h\u00e4tten Paulus in flagranti dabei ertappt, wie er das mosaische Gesetz mit F\u00fcssen tritt. Lukas stellt sogleich heraus, dass dies ein Missverst\u00e4ndnis ist (V29). Sie haben zwar Paulus mit dem ihnen aus Ephesus bekannten Trophimus in der Stadt gesehen (Apg 20,4); doch ihre Behauptung, er habe Trophimus auch in den Tempel mitgenommen, trifft nicht zu. Das Unheil ist indes angerichtet (V30). Die ganze Stadt kommt in Aufregung, und das Volk l\u00e4uft zusammen. Paulus wird festgehalten und aus dem Tempel geschleppt. Das Ziel ist klar: Er soll gelyncht werden. Der Innenbereich des Tempels darf nach j\u00fcdischem Recht nicht durch einen Mord verunreinigt werden, doch indem die levitische Tempelpolizei die Tore schliesst, wird Paulus die Flucht zur\u00fcck in den Tempel verunm\u00f6glicht. Das Schicksal von Paulus scheint also besiegelt. Die M\u00f6glichkeit, aus der Position der St\u00e4rke zu definieren, was Recht ist, wird ergriffen und mit roher Gewalt durchzusetzen versucht. Die Fortsetzung wird dann berichten, dass die R\u00f6mer aufmarschieren, Paulus in Ketten legen, in Gewahrsam nehmen, ihm damit aber das Leben retten (VV31-36).<\/p>\n<p>Was lehrt uns diese Geschichte \u00fcber jene Fairness, die untrennbar zum Teilen von Gottes Gegenwart geh\u00f6rt?<\/p>\n<p>Die Fairness der Gegenwart Gottes ist universeller Natur und bezieht alle Menschen, alle Lebewesen, ja alles, was es gibt, mit ein. Sie schafft bedingungslose Freiheit, Liebe und Weisheit gegen\u00fcber allem, was hier und jetzt ist, damit aber auch die F\u00e4higkeit zur Anpassung an situationsbedingte Gegebenheiten. Der Weg in die Gegenwart Gottes motiviert Paulus zu seiner Reise nach Jerusalem. Er l\u00e4sst sich nicht davon abbringen, dass Juden und Heiden im Teilen dieses Wegs auf faire Weise miteinander verbunden sind. Er ist auch bereit, sich auf die in diesem Moment gebotenen Regeln einzulassen und das geforderte Reinigungsritual zu erf\u00fcllen, selbst wenn dies f\u00fcr das bedingungslose Teilen der Gegenwart Gottes unn\u00f6tig ist. Die Fairness der geteilten Gegenwart Gottes ist an keine Bedingungen gebunden. Die Uno-Deklaration der Menschenrechte von 1948 spiegelt etwas davon. In der Gegenwart Gottes haben alle Menschen ihre W\u00fcrde und Freiheitsrechte, unabh\u00e4ngig von den \u00e4usseren Umst\u00e4nden. Entsprechendes gilt f\u00fcr Gemeinwesen und Nationen, entsprechendes gilt f\u00fcr andere Lebewesen, die Natur, ja alles, was es gibt. Das Teilen der Gegenwart Gottes gilt bedingungslos, aber respektiert die Bedingtheit des Individuellen, Situativen und Kontextabh\u00e4ngigen. Ihre Fairness ist nicht stur und prinzipienhaft, sondern grossz\u00fcgig, pragmatisch und anpassungsf\u00e4hig. Sie orientiert sich an der Freude, das Geheimnis des Moments miteinander zu teilen.<\/p>\n<p>Allerdings ist dieses faire Teilen von Gottes Gegenwart so fragil wie der Moment. St\u00e4ndig ist es davon bedroht, von Interessen \u00fcbersteuert und korrumpiert zu werden. Wer gerade \u00fcber die n\u00f6tige St\u00e4rke verf\u00fcgt, kann diese einsetzen und die Gunst des Augenblicks f\u00fcr eigene Zwecke nutzen. Wie <em>Thukydides<\/em> den Meliern hat Lukas mit seinen Texten nicht nur Jesus, sondern auch Paulus ein Denkmal gesetzt. Als die Juden aus Ephesus Paulus in Jerusalem erkennen, sehen sie ihren Moment gekommen. Jetzt sind sie die St\u00e4rkeren, jetzt k\u00f6nnen sie vollbringen, was ihnen in Ephesus versagt ist. Sie definieren, was f\u00fcr sie als Recht gilt, und sie z\u00f6gern nicht, entsprechende Konsequenzen umgehend und ohne fairen Prozess umzusetzen. Eine eindringliche Warnung an jede naive, gut gemeinte, aber realit\u00e4tsblinde Absicht, Gottes Gegenwart teilen zu wollen, ist damit gesprochen. Wer k\u00f6nnte etwas gegen Pazifismus einwenden? Wer indes Frieden will, muss den Krieg vorbereiten. Was spricht gegen eine freie Gesellschaft? Wer aber Freiheit will, muss sie sch\u00fctzen und mit den n\u00f6tigen Mitteln verteidigen. Weshalb sollte das faire Teilen von Gottes Gegenwart nicht attraktiv sein? Wer davon \u00fcberzeugt ist, darf allerdings nicht vergessen, dass genau dies jeden Moment von Rechtsanspr\u00fcchen derer, die gerade st\u00e4rker sind, bedroht ist \u2013 vielleicht, weil diese in der Mehrzahl sind, vielleicht, weil sie ein Messer oder eine andere Waffe haben, vielleicht, weil sie schlicht und einfach ihr eigenes Ziel verfolgen. Die Fairness von Gottes Gegenwart wirkt aus sich selbst, aber sie geschieht nur dort und dann, wo sie nicht \u00fcbersteuert wird und geeignete Gegenmassnahmen ergriffen werden, sie ist ein Moment der Gnade, aber sie ereignet sich nur in jenem Hier und Jetzt, in welchem sie dankbar angenommen und f\u00fcr sie gek\u00e4mpft wird.<\/p>\n<p>Der Weg in die Gegenwart Gottes bleibt deshalb ein riskantes Unternehmen, das sich einerseits der Gnade verdankt, andererseits aber in der Verantwortung dessen liegt, der f\u00fcr diesen Weg einsteht. Paulus ist das Risiko eines Angriffs auf seine Person sehenden Auges eingegangen. Er will seinen Dienst vollenden, sein Leben ist ihm nicht der Rede wert (Apg 20,24). Auch wenn er nun beinahe gelyncht wird und keine faire Behandlung erf\u00e4hrt, so ist er aus lukanischer Sicht gleichwohl nicht Opfer, dessen gute Gesinnung mit F\u00fcssen getreten wird, sondern selbstbestimmt und selbstverantwortlich als Zeuge von Gottes Gegenwart auf dem Weg. Dieser Weg sucht Fairness, Recht und Gerechtigkeit. Fehlt dies, wird dieser Weg nicht geteilt. Doch ihr Zeichen ist die Selbstverantwortung. Wer in der Gegenwart Gottes ist, ist sich selbst. Vor dieser ist er f\u00fcr seine Handlungsimpulse und deren Auswirkungen verantwortlich. Bin ich in Gottes Gegenwart, zeigt sich mein Wollen in meinem Tun. Ich identifiziere mich nicht mit einer Gesinnungsethik, sondern transformiere diese in eine Verantwortungsethik. So bleibe ich auch in Leid und Ungl\u00fcck auf dem Weg in Gottes Gegenwart, so hindert mich auch die Erfahrung fehlender Fairness nicht daran, die Fairness der geteilten Gegenwart Gottes zu suchen. Diese Fairness ist mehr als eine zeitlose Absicht, sie ist die Tat im Hier und Jetzt.<\/p>\n<p>Der Weg in die Gegenwart Gottes steht ein f\u00fcr grundlegende Fairness, f\u00fcr Recht und Gerechtigkeit. Doch wer diesen Weg geht, ist nicht blind f\u00fcr die Tatsache, dass das St\u00e4rkere sein Recht aufgrund eigener Interessen definieren, durchsetzen und die Fairness mit F\u00fcssen treten kann und ergreift in Liebe und Weisheit passende Massnahmen. Er h\u00e4lt sich dazu an seine Selbstverantwortung und freut sich, wenn die Fairness von Gottes Gegenwart im Hier und Jetzt geteilt wird. Beten wir also, dass uns das gelingt und dass wir nicht aufh\u00f6ren, diese Fairness zu suchen und zu verwirklichen. Amen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <em>Thukydides<\/em> (1966; Nachdruck 2000): Der Peloponnesische Krieg. \u00dcbersetzt und herausgegeben von Helmuth Vretska und Werner Rinner, Stuttgart: Reclam Universal-Bibliothek 1808.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <em>Nietzsche, Friedrich<\/em> (1980): S\u00e4mtliche Werke. Kritische Studienausgabe, Giorgio Colli, Mazzino Montinari (Hg.), M\u00fcnchen \/ Berlin: Deutscher Taschenbuch Verlag \/ Walter de Gruyter.<\/p>\n<p>Predigt vom 15. M\u00e4rz 2026 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/0315-Apg-21.27-30.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als die sieben Tage zu Ende gingen, sahen ihn die Juden aus der Asia im Tempel; und sie brachten das ganze Volk in Aufruhr, ergriffen ihn und schrien: Israeliten, helft uns! Das ist der Mensch, der, wo immer er auftritt, mit dem, was er lehrt, alle Welt aufbringt gegen unser Volk, gegen das Gesetz und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-6048","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6048","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6048"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6048\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6048"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6048"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6048"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}