{"id":5990,"date":"2026-02-15T13:09:09","date_gmt":"2026-02-15T12:09:09","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/stille\/"},"modified":"2026-02-15T13:10:38","modified_gmt":"2026-02-15T12:10:38","slug":"silence","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/silence\/","title":{"rendered":"Silence"},"content":{"rendered":"<p><em>Am n\u00e4chsten Tag brachen wir auf, kamen nach C\u00e4sarea, gingen in das Haus des Evangelisten Philippus, der zu den Sieben geh\u00f6rte, und blieben bei ihm.\u00a0Dieser hatte vier T\u00f6chter, prophetisch begabte Jungfrauen.\u00a0Wir waren schon mehrere Tage dort, als von Jud\u00e4a ein Prophet mit Namen Agabus zu uns herabkam.\u2002Der kam auf uns zu, nahm den G\u00fcrtel des Paulus, band sich H\u00e4nde und F\u00fcsse damit und sagte: So spricht der heilige Geist: Den Mann, dem dieser G\u00fcrtel geh\u00f6rt, werden die Juden in Jerusalem auf eben diese Weise fesseln und in die H\u00e4nde der Heiden geben.\u2002Als wir das h\u00f6rten, baten wir ihn, unterst\u00fctzt von den J\u00fcngern, die dort wohnten, nicht nach Jerusalem hinaufzuziehen.\u2002Da entgegnete Paulus: Was soll es, dass ihr klagt und mir das Herz schwer macht? Ich bin bereit, mich in Jerusalem nicht nur fesseln zu lassen, sondern auch zu sterben f\u00fcr den Namen des Herrn Jesus.\u2002Da er sich nicht umstimmen liess, wurden wir ruhig und sagten: Des Herrn Wille geschehe! Apg 21,8-14<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Weg in die Gegenwart Gottes ist Trost und Zumutung \u2013 beides. Gewiss ist er zun\u00e4chst eine Ressource, die wohltut, eine Oase schafft, das Herz weit und K\u00f6rper und Geist frei und froh macht. Die menschliche Resonanz darauf ist das Gotteslob, wie es etwa im Psalter immer wieder begegnet. Doch das ist nur die eine Seite. Die andere ist die Konfrontation mit der Wirklichkeit, wie sie hier und jetzt ist. Wer den Weg in die Gegenwart Gottes geht, wird ausgen\u00fcchtert, gel\u00e4utert, desillusioniert. Er sp\u00fcrt die eigene Fragilit\u00e4t und Endlichkeit, nimmt Verstrickung und Scheitern, Schuld und Angst, Krankheit und Ungerechtigkeit wahr und beginnt zu verstehen, dass das menschliche Denken, Tun und Erleben kaum mehr ist als heisse Luft. \u00abHauch der Hauche, alles \u2013 Hauch\u00bb, so bringt es der Weise des Alten Testaments auf den Punkt (Pred 1,2). Gottes Gegenwart schafft Freude am Leben auf dieser Welt, und sie konfrontiert mit den moralischen und ontologischen Abgr\u00fcnden des menschlichen Daseins. Dieses und jenes aber sind letztlich nur zwei Seiten desselben. Die Stille Gottes macht es erfahrbar.<\/p>\n<p>Was ist die Stille von Gottes Gegenwart? Sie ist jene nichtduale Unmittelbarkeit, die jedem menschlichen Zugriff entzogen und dennoch jeden Moment gegenw\u00e4rtig ist. Zug\u00e4nglich wird sie, wenn der L\u00e4rm des menschlichen Tuns verklungen ist und deutlich wird, dass sie, auch wenn sie \u00fcbersteuert wird, st\u00e4ndig da ist. Vielleicht zeigt sie sich in einer meditativen Praxis, vielleicht im Umgang mit Tieren, Pflanzen, Steinen, vielleicht in einer k\u00fcnstlerischen T\u00e4tigkeit. All dies vermag sie freilich nicht zu erschaffen. Sie ist ganz von selbst da. Die Stille Gottes ist bedingungslose Freiheit, jenseits von Gut und B\u00f6se, unbefangen von Dies und Das, unabh\u00e4ngig von Wenn und Aber. Dennoch ist sie genau darin mit ihrer Liebe und Weisheit unmittelbar gegenw\u00e4rtig, schafft Raum und Zeit f\u00fcr Freud und Leid, Anpassung und Widerstand und bleibt auf diese Weise der unh\u00f6rbare Klang in allem Tun und Lassen. Sie durchdringt K\u00f6rper und Geist und offenbart den Menschen, ja alle Materie, als Klangk\u00f6rper Gottes. Die Stille Gottes ist nicht von dieser Welt und l\u00e4sst sich mit Worten nicht erfassen, aber sie macht diese Welt zu ihrem Zeugnis.<\/p>\n<p>Das H\u00f6ren auf diesen unh\u00f6rbaren Klang der Stille ver\u00e4ndert das menschliche Tun. Unser Predigttext illustriert, wie es sich auswirken kann.<\/p>\n<p>Er erz\u00e4hlt von einer Episode auf der Reise von Paulus nach Jerusalem. Nach seiner Retraite mit den \u00c4ltesten in Milet (Apg 20,17-38) folgt er per Schiff zusammen mit den Delegaten seiner neugegr\u00fcndeten Gemeinden der kleinasiatischen K\u00fcste, um \u00fcber Rhodos nach Tyrus und schliesslich nach Ptolemais zu gelangen (Apg 21,1-9). Hier beendet die Gruppe die Schiffreise und begibt sich zu Fuss nach C\u00e4sarea. Im Haus von Philippus werden sie gastlich aufgenommen. Philippus geh\u00f6rt dem Kreis der Sieben an, einem Kreis von sieben M\u00e4nnern, die in der Urkirche Jerusalems im Ruf standen, von Geist und Weisheit erf\u00fcllt zu sein und gew\u00e4hlt wurden, um die Apostel in ihrer Leitungsaufgabe zu entlasten (Apg 6,1-6). Philippus trat zun\u00e4chst als Wandermissionar in Samaria in Erscheinung und konnte Simon Magus (Apg 8,5-13) und den \u00e4thiopischen Hofbeamten (Apg 8,26-40) von der Taufe und dem Glauben \u00fcberzeugen. Unterdessen hat er sich in C\u00e4sarea niedergelassen und wird als Evangelist bezeichnet (Apg 21,8). Offenbar hat er nun eine gewisse Leitungsrolle inne (vgl. 2Tim 4,5). Zudem hat er vier T\u00f6chter, die wie ihr Vater von Geist und Weisheit erf\u00fcllt sind und als prophetisch begabe Jungfrauen beschrieben werden (Apg 21,9).<\/p>\n<p>Hier setzt unser Predigttext ein. Er berichtet, dass sich die Gruppe bereits mehrere Tage im Haus des Philippus aufh\u00e4lt, als auf einmal von Jud\u00e4a ein Prophet mit Namen Agabus zu ihnen nach C\u00e4sarea herabkommt (V10). F\u00fcr die Reisegruppe ist Agabus ein Unbekannter. Paulus wird sind hingegen an ihn erinnern. Bereits in Antiochia, noch vor seiner grossen Mission f\u00fcr den Weg in Gottes Gegenwart, kam er von Jerusalem herunter und k\u00fcndete eine grosse Hungersnot an (Apg 11,27f). Zwar erf\u00fcllte sich seine Weissagung nicht wortw\u00f6rtlich, wohl aber sinngem\u00e4ss. \u00c4hnliches geschieht auch jetzt. Doch Paulus bleibt ruhig und still.<\/p>\n<p>Ganz im Stil alttestamentlicher Propheten (1K\u00f6n 11,29ff; Jes 8,1-4; Jer 19,1ff u.a.) vollzieht Agabus eine kraftvolle Zeichenhandlung (V11). Er ergreift den G\u00fcrtel des Paulus. Gemeint ist nicht ein Ledergurt, sondern ein langes Tuch, das mehrfach um den Leib gewickelt als G\u00fcrtel dient. Dieses Tuch nimmt sich Agabus und bindet sich damit H\u00e4nde und F\u00fcsse zusammen. Dazu macht er eine Aussage, die er mit \u00abSo spricht der heilige Geist\u00bb einleitet. Er erinnert damit an die alttestamentliche Botenformel \u00abSo spricht Jahwe\u00bb. Mit diesem Autorit\u00e4tsanspruch verk\u00fcndet er nun, dass die Juden in Jerusalem den Mann, dem dieser G\u00fcrtel geh\u00f6rt, auf eben diese Weise fesseln und in die H\u00e4nde der Heiden geben werden. Erf\u00fcllen wird sich auch diese Weissagung nicht wortw\u00f6rtlich, aber sinngem\u00e4ss. Die Juden werden Paulus weder fesseln noch an die R\u00f6mer ausliefern (Apg 21,30.33). Doch sie werden mit ihrem Verhalten massgeblich dazu beitragen, dass Paulus von den R\u00f6mern gefesselt und gefangen genommen wird. Zudem erinnert die Weissagung des Agabus an die dritte Leidensank\u00fcndigung Jesu, die voraussagt, dass der Menschensohn den Heiden ausgeliefert werden wird (Mk 10,33; Lk 18,31f; Mt 20,18f). Paulus bleibt bei all dem ruhig und still im Hintergrund.<\/p>\n<p>Aktiv werden hingegen seine Begleiter (V12). Als sie dies h\u00f6ren, bitten sie Paulus, unterst\u00fctzt von den Glaubenden, die dort wohnen, nicht nach Jerusalem hinaufzuziehen. Sie missverstehen den Auftritt von Agabus offenbar als Warnung, um im letzten Moment das drohende Unheil zu vermeiden. F\u00fcr Paulus ist die Sache hingegen l\u00e4ngstens klar (Apg 20,23), und was Agabus kommunizieren will, hat er bestens verstanden. Ruhig und klar wendet er sich deshalb an die Anwesenden (V13). Weshalb klagt ihr nun und macht mir das Herz schwer? Ich bin bereit, mich in Jerusalem nicht nur fesseln zu lassen, sondern auch f\u00fcr den Namen des Herrn Jesus zu sterben. Nat\u00fcrlich empfindet er den Schmerz, der damit verbunden ist; doch er ist in der Gegenwart Gottes still geworden und hat seinen Weg akzeptiert. Die Stille der Gegenwart Gottes hat sein ganzes Dasein erfasst und ihn dazu gef\u00fchrt, die Einsicht anzuerkennen, dass dies sein Weg ist. Diese unaufgeregte, stille Klarheit, die alles innere K\u00e4mpfen hinter sich gelassen hat, wirkt (V14). Was f\u00fcr die Anwesenden zun\u00e4chst eine Versuchung ist, l\u00f6st sich auf. Da sie merken, dass er sich nicht umstimmen l\u00e4sst, werden auch sie ruhig. Sie haben ihren Getsemani-Moment durchlebt und wie Jesus damals (Lk 22,42) sagen sie: Des Herrn Wille geschehe! Die Stille der Gegenwart Gottes gibt ihnen nicht nur Trost, sondern auch den Mut, die Zumutung des Hier und Jetzt anzunehmen. Das Thema ist damit abgeschlossen. Die Fortsetzung wird dann von der Ankunft der Reisegruppe in Jerusalem erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Das Nachdenken \u00fcber diesen Predigttext fordert uns dazu auf, \u00fcber jene Stille Gottes nachzudenken, in welcher Trost und Zumutung untrennbar verbunden sind, durch ihre unmittelbare Gegenwart aber zu einem bedingungslosen Annehmen und Gestalten des Hier und Jetzt f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Rede von der Stille Gottes ist zun\u00e4chst eine menschliche Beschreibung der unfassbaren Gegenwart Gottes, wie sie unmittelbar, einzig und allein durch ihre Pr\u00e4senz und ohne etwas zu tun wirkt. Was diese Stille ist, kann mit Worten nicht vermittelt werden. Insofern ist alles Reden \u00fcber sie vorl\u00e4ufig und nicht mehr als eine Andeutung. Doch ihre Gegenwart wirkt, indem sie einen Zeitraum er\u00f6ffnet, in welchem sich die Situation nach ihren eigenen Gesetzen entwickelt, ohne dass sie selbst eingreift und agiert. In unserem Predigttext ist Gott v\u00f6llig still und doch v\u00f6llig gegenw\u00e4rtig. Seine stille Gegenwart ist kein explizites Thema und keine Macht, welche bestimmt, was geschieht. Alle Beteiligten agieren in ihren weltlichen Kontexten, bestimmt von deren Gesetzm\u00e4ssigkeiten und selbst verantwortlich f\u00fcr ihr Tun und Lassen. Die Botschaft ist klar: Die stille Gegenwart Gottes ist jeden Moment bedingungslose Freiheit, um hier und jetzt den eigenen Weg zu gehen. Die Impulse f\u00fcr dieses oder jenes Tun aber bleiben stets weltlicher Natur und k\u00f6nnen nicht einem g\u00f6ttlichen Grund zugeschreiben werden. Die Stille Gottes bestimmt nicht den Weg, den ich zu gehen habe, aber ihre Gegenwart ist die Freiheit, in der ich selbst meinen Weg unmittelbar erkenne und gehe.<\/p>\n<p>So in der Stille Gottes verankert zu sein, schafft Klarheit und l\u00f6scht Zweifel. Wer in Gott still wird, hat innere und \u00e4ussere Auseinandersetzungen beendet und akzeptiert, was geschehen will \u2013 samt allem Leid und Freud, das dazugeh\u00f6rt. Als Agabus auftritt, Paulus den G\u00fcrtel nimmt, seine Zeichenhandlung vornimmt und Paulus Unheil ank\u00fcndigt, bleibt dieser v\u00f6llig ruhig und klar. Er \u00e4ussert keinen Widerspruch, keinen Zweifel, keine Fluchtbed\u00fcrfnisse. Agabus ist f\u00fcr ihn keine Versuchung, der er zu widerstehen hat. Er hat l\u00e4ngstens akzeptiert, was kommen muss, und selbstverantwortlich entschieden, diesen seinen Weg unaufgeregt zu gehen. Mit diesem Verhalten ist er als Mensch aus Fleisch und Blut Zeuge der Gnade Gottes. Wird Gottes Stille gegenw\u00e4rtig, verschwindet meine Aufgeregtheit und beruhigen sich meine Gef\u00fchle. Ich verstehe den Prozess, in dem ich stehe, die Eigendynamik, die er hat, die Rolle, die ich ihn ihm spiele, und ich bin bereit, diese Rolle mit allem freud- und leidvollen, das sie bereith\u00e4lt, zu \u00fcbernehmen und zu gestalten. Die Stille Gottes kommt mir im Abgrund meiner Demut entgegen, und sie l\u00e4sst mein wahres, nichtduales Selbst erwachen, das im Bild des Auferstandenen angedeutet ist. Genau so aber schafft sie Freude im Leid, Lebendigkeit im Angesicht des Todes, einen sinnerf\u00fcllten Moment in der Nichtigkeit des Daseins.<\/p>\n<p>Die Stille der Gegenwart Gottes kann geteilt werden und in einer Gemeinschaft befreiende Wirkung entfalten. Ist ihre Pr\u00e4senz gen\u00fcgend kraftvoll, verweht die Aufregung, entsteht ein heilsamer Moment und wirkt ihre unmittelbare Freiheit. Nach dem Auftritt von Agabus herrscht zun\u00e4chst Aufregung unter den Glaubenden. Ihr erster Impuls ist, das drohende Unheil abwenden zu m\u00fcssen. Doch als sie die Stille der Gegenwart Gottes in der Klarheit von Paulus sp\u00fcren, diesen Weg zu gehen, werden auch sie ruhig und klar. Sie anerkennen sogar als Wille Gottes, was weltliche Eigendynamik bzw. Spiel von Wahrscheinlichkeit und Zufall ist, und sie sind bereit, Gott zuzuschreiben, was Menschen zu verantworten haben. Die Einsicht, die darin steckt, ist eindeutig und heute nicht anders. Autorit\u00e4ten, die sie verk\u00f6rpern, machen sie offensichtlich, doch bereits eine \u00f6ffentliche Schweigeminute nach einem Ungl\u00fcck macht sie sp\u00fcrbar: Das Teilen der Stille Gottes befreit von Angst und Unsicherheit und gibt die Freiheit, ohne Wenn und Aber \u00abja\u00bb zum Weg zu sagen, der hier und jetzt zu gehen ansteht. Wird die Stille Gottes miteinander geteilt, wirkt dies unmittelbar. Es erm\u00f6glicht ein Einverst\u00e4ndnis, das Worte nicht vermitteln k\u00f6nnen, und einen Frieden im Unfrieden, den nur das unmittelbare Teilen des Moments zu schaffen vermag.<\/p>\n<p>Viele Worte \u2013 nicht mehr als ein Hauch! Doch auch in dieser Zeit werden wir uns kaum gen\u00fcgend auf jene Stille besinnen k\u00f6nnen, die in Gottes Gegenwart steckt. Sie entsteht auch heute nicht, wenn die Rede von Gott verstummt, aber der L\u00e4rm des menschlichen Tuns lauter wird, und sie breitet sich auch heute nicht aus, wenn dieser L\u00e4rm blockiert und Menschen mit Gewalt zum Verstummen gebracht werden. Die Stille Gottes ist in allem L\u00e4rm unmittelbar gegenw\u00e4rtig, ganz nat\u00fcrlich, ganz aus Gnade. H\u00f6ren wir also auf sie, und lassen wir sie durch uns wirken! Beten wir deshalb, dass wir in Gott still werden und mit Freude und Mut den Weg beschreiten, den wir zu gehen haben. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 15. Februar 2026 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/0215-Apg-21.8-14.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am n\u00e4chsten Tag brachen wir auf, kamen nach C\u00e4sarea, gingen in das Haus des Evangelisten Philippus, der zu den Sieben geh\u00f6rte, und blieben bei ihm.\u00a0Dieser hatte vier T\u00f6chter, prophetisch begabte Jungfrauen.\u00a0Wir waren schon mehrere Tage dort, als von Jud\u00e4a ein Prophet mit Namen Agabus zu uns herabkam.\u2002Der kam auf uns zu, nahm den G\u00fcrtel des [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-5990","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5990","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5990"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5990\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5990"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5990"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5990"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}