{"id":5955,"date":"2026-01-04T12:47:42","date_gmt":"2026-01-04T11:47:42","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/rechenschaft-ablegen\/"},"modified":"2026-01-18T13:28:44","modified_gmt":"2026-01-18T12:28:44","slug":"giving-account-part-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/giving-account-part-1\/","title":{"rendered":"Giving account &#8211; part 1"},"content":{"rendered":"<p><em>Von Milet aus schickte er nach Ephesus und liess die \u00c4ltesten der Gemeinde zu sich rufen.\u2002Als sie bei ihm eintrafen, sagte er zu ihnen: Ihr wisst, wie ich mich bei euch verhalten habe die ganze Zeit, vom ersten Tag an, da ich die Provinz Asia betreten habe:\u00a0Ich habe dem Herrn gedient in aller Demut, unter Tr\u00e4nen und in den Pr\u00fcfungen, die mir durch die Anschl\u00e4ge von Seiten der Juden widerfahren sind;\u00a0ihr wisst, dass ich euch nichts vorenthalten habe von dem, was heilsam ist, vielmehr euch alles verk\u00fcndigt und gelehrt habe, \u00f6ffentlich und von Haus zu Haus.\u00a0Vor Juden und Griechen habe ich Zeugnis abgelegt von der Umkehr zu Gott und vom Glauben an Jesus, unseren Herrn.\u00a0Seht, nun reise ich als ein im Geist Gebundener nach Jerusalem, ohne zu wissen, was mir dort widerfahren wird;\u2002nur dass der heilige Geist mir in jeder Stadt bezeugt, dass Fesseln und Drangsale auf mich warten.\u2002Doch mein Leben ist mir nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollenden und bis zuletzt den Dienst tun kann, den ich vom Herrn Jesus empfangen habe: Zeugnis abzulegen f\u00fcr das Evangelium von der Gnade Gottes. Und nun seht, ich weiss, dass ihr mein Angesicht nicht mehr sehen werdet, ihr alle, zu denen ich gekommen bin, um euch das Reich zu verk\u00fcndigen.\u2002Daher will ich es euch am heutigen Tag gesagt haben, dass ich an niemandes Blut Schuld trage;\u2002ich habe es n\u00e4mlich nicht vers\u00e4umt, euch den ganzen Ratschluss Gottes mitzuteilen. Apg 20,17-27<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Gottes Gegenwart ist unfassbar, doch sie zu teilen, stiftet Gemeinschaft \u2013 unter Menschen, mit allen Lebewesen, der unbelebten Materie, ja mit dem ganzen Universum. Was als Geheimnis des Moments ohne Sprache, ohne Worte, ohne jedes Medium unmittelbar verbindet, sucht Sprache, Worte, nonverbale Formen, um kultiviert und gel\u00e4utert zu werden, seine Wirksamkeit zu entfalten und Gott in allen Dingen entdeckbar zu machen. Der aktuelle Wechsel vom alten ins Jahr ist eine wunderbare Gelegenheit, dies zu tun und sich Rechenschaft dar\u00fcber zu geben, wie das im eigenen Leben geschieht. Wie kultiviere ich die Gegenwart Gottes? Wie teile ich sie mit anderen?<\/p>\n<p>Solche Fragen haben in dieser postchristlichen Zeit ihre eigene Dringlichkeit. Das traditionelle christliche Narrativ hat seine Deutungshoheit verloren. Das Denken in Prozessen, Perspektiven und Kontexten hat an seiner Stelle die F\u00fchrung \u00fcbernommen und das Experiment \u00abMensch\u00bb ins Zentrum ger\u00fcckt. Das Risiko dieses Entwicklungsschritts ist nicht gering. Das christliche Narrativ, das den Menschen zu einer \u00dcberschreitung seiner selbst befreit und zur \u00dcberzeugung gef\u00fchrt hat, <em>\u00abma\u00eetres et possesseurs de la nature\u00bb<\/em> zu sein <em>(Descartes), <\/em>hat seinen Dienst als Steigb\u00fcgelhalter zwar erfolgreich verrichtet. Doch einmal im Sattel hat der Mensch die Bedingung, die ihm dies erm\u00f6glicht hat, rasch vergessen und ist mit seiner Rationalit\u00e4t in wildem Ritt losgest\u00fcrmt.<\/p>\n<p>Unterdessen hat das entfesselte menschliche Denken eine Eigendynamik entwickelt, die sich immer rascher \u00fcberbietet. Die neuen KI-Modelle, die es sich geschaffen hat, verdoppeln ihre F\u00e4higkeiten in immer k\u00fcrzeren Zeiten. Ihre Geschwindigkeit, ihre Lernf\u00e4higkeit, ihr Ged\u00e4chtnis sind f\u00fcr menschliches Denken unerreichbar. Dieses hat sich derlei Werkzeuge fabriziert, damit sie ihm dienen. Doch zu welchem Zweck? Angepriesen werden sie von den Big Tech Konzernen des Silicon Valley als Tools, die Menschen mehr Freizeit und Lebensqualit\u00e4t verschaffen. Zudem gehen sie so verst\u00e4ndnisvoll auf menschliche Bed\u00fcrfnisse ein, dass man sich in sie verlieben kann, dass sie menschliche Partnerschaften ersetzen, ja dass sie zur besseren H\u00e4lfte von sich selbst werden. Menschen haben allerdings auch andere Bed\u00fcrfnisse. KI-Modelle m\u00fcssen nicht bloss auf Zusammenarbeit, sondern k\u00f6nnen auch auf Aggression trainiert und f\u00fcr milit\u00e4rische Zweck genutzt werden. Der Kampf KI-unterst\u00fctzter Waffensysteme ist genauso Realit\u00e4t. Die Annahme, dass mit dem technologischen Fortschritt das alte Ringen der Natur ums Dasein auf neuem Niveau weitergeht und der situationsbezogen Fittere nach wie vor den \u00dcberlebensvorteil hat, ist deshalb keineswegs abwegig. Gibt es also, wie der Prediger des Alten Testament behauptet, letztlich doch nichts Neues unter der Sonne (Pred 1,9; 3,15)? Bleibt der Weg in die Gegenwart Gottes als Weg des Menschen zur Befreiung von sich selbst weiterhin seine grosse Sehnsucht?<\/p>\n<p>Unser Predigttext erz\u00e4hlt davon, wie Paulus vor 2000 Jahren in einer ganz anderen Situation Rechenschaft f\u00fcr seine Mission ablegt. Was war ihm in dieser Situation wichtig?<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt wird von einer Episode auf seiner Reise nach Jerusalem. In Ephesus ist Paulus klar geworden, dass seine grosse Mission f\u00fcr den Weg in die Gegenwart Gottes zu Ende gekommen ist und dass er nun nach Jerusalem und weiter nach Rom gehen muss (Apg 19,21). \u00dcber Mazedonien, Griechenland und erneut Mazedonien gelangt er per Schiff nach Troas und schliesslich nach Milet (Apg 20,13-16). Milet liegt etwa 60km s\u00fcdlich von Ephesus an einem tief ins Land einschneidenden, heute verlandeten Meerbusen. Die Stadt ist reich an griechischer Tradition. Ihr antikes Theater sowie ihre gewaltigen Stadtmauern zeugen von ihrem ehemaligen Glanz. Hier nun macht Paulus einen Zwischenhalt und zieht Bilanz \u00fcber seine aktuelle Situation.<\/p>\n<p>In Milet angekommen, schickt er nach Ephesus und l\u00e4sst die \u00c4ltesten der Gemeinde zu sich rufen (V17). Paulus wird mehrere Tage auf ihre Ankunft warten m\u00fcssen. Dennoch ist ihm wichtig, mit ihnen und etwas Distanz zu Ephesus eine gemeinsame Retraite durchzuf\u00fchren. Anders als in von ihm gegr\u00fcndeten Gemeinden liegt die Gemeindeleitung in Ephesus nicht in den H\u00e4nden von Bisch\u00f6fen (vgl. Phil 1,1), sondern eines \u00c4ltestenrats. Mit diesem ist Paulus nach seinem \u00fcber zweij\u00e4hrigen Aufenthalt in Ephesus bestens vertraut. Er ist f\u00fcr ihn deshalb das geeignete Gremium, um auf seine Mission zur\u00fcckzublicken, Abschied zu nehmen und die Zukunft ins Auge zu fassen. Als die \u00c4ltesten eintreffen, spricht Paulus zu ihnen (V18a). Die Rede, die Lukas hier wiedergibt, f\u00e4llt in mehreren Hinsichten auf. Sie ist die einzige Rede in der Apostelgeschichte, in der sich Paulus ausschliesslich an eine christliche Gruppe richtet, zur\u00fcck- und vorausblickt und sich selbst und sein Wirken zum Thema macht. In ihr spiegelt sich der \u00dcbergang von der zweiten zur dritten Generation wider, wie dies auch in den Pastoralbriefen der Fall ist, und damit die Frage, wie das \u00fcberlieferte Erbe in ver\u00e4nderter Zeit zur Geltung gebracht werden soll. Die Rede d\u00fcrfte auch von der sp\u00e4teren, lukanischen Perspektive eingef\u00e4rbt sein.<\/p>\n<p>In der Rede, wie sie Lukas pr\u00e4sentiert, blickt Paulus zun\u00e4chst auf sein Wirken zur\u00fcck (VV18b-21). Er erinnert die \u00c4ltesten an sein bisheriges Verhalten in und um Ephesus. Im Zentrum stand sein Dienst am Herrn in Demut, unter Tr\u00e4nen und in den Pr\u00fcfungen, die ihm von Seiten der Juden widerfuhren. Doch nichts enthielt er ihnen vor, was heilsam gewesen w\u00e4re. Er gab nichts, das er ihnen verschwieg und h\u00e4tte gesagt werden m\u00fcssen. Vielmehr sagte er st\u00e4ndig alles, \u00f6ffentlich und von Haus zu Haus, und er legte Zeugnis ab vor Juden und Griechen f\u00fcr die Umkehr zu Gott und den Glauben an Jesus, den Herrn des neuen Wegs.<\/p>\n<p>Sodann blickt Paulus voraus in seine Zukunft (VV22-24). Er versteht sich als einer, der im Geist gebunden ist und nun nach Jerusalem reisen muss. Was ihn dort genau erwartet, ist ungewiss, gewiss ist ihm nur, dass ihm durch den Geist immer wieder klar geworden ist, dass Fesseln und Drangsale auf ihn warten. Dennoch ist ihm sein Leben nicht der Rede wert, wenn er bloss den vom Herrn Jesus aufgetragenen Dienst vollenden kann: Zeugnis abzulegen f\u00fcr das Evangelium von der Gnade Gottes, also den Weg in die bedingungslose Gegenwart Gottes. Dies wird er nun allerdings nicht mehr zuerst und vor allem in Worten und Taten tun, sondern mit seinem Leben als M\u00e4rtyrer, als Zeuge Gottes.<\/p>\n<p>Schliesslich verweist er auf den kommenden Abschied und seine Unschuld (VV25-27). Die Trennung wird definitiv sein. Paulus ist sich gewiss, dass er alle, zu denen er kam, um ihnen den Weg in die Gegenwart Gottes zu verk\u00fcnden, nicht mehr sehen wird. Nachdr\u00fccklich h\u00e4lt er deshalb fest, dass ihm nicht vorgeworfen werden kann, er sei f\u00fcr den Weg in die Gegenwart Gottes nicht eingestanden. Im Gegenteil: Er vers\u00e4umte nicht, diesen Weg in seiner bedingungslosen Ganzheit mitzuteilen.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung wird in der eingeschlagenen Richtung weitgehen. Doch bereits jetzt ist deutlich geworden, dass Paulus in seiner Rede wie sie Lukas rapportiert als Vorbild dargestellt wird, an welchem sich zun\u00e4chst die \u00c4ltesten, aber ebenso alle, die den Weg in die Gegenwart Gottes gehen wollen, orientieren sollen.<\/p>\n<p>Vor Kurzem hat bei uns ein neues Jahr begonnen. Besinnen wir uns heute auf diesen Predigttext, werden wir dazu aufgefordert, Rechenschaft abzulegen \u00fcber unseren Weg in die Gegenwart Gottes, uns bewusst zu machen, was war, was kommen wird und wo wir nun stehen. Wie soll das geschehen?<\/p>\n<p>Rechenschaft anzulegen \u00fcber den Weg in die Gegenwart Gottes ist ein pers\u00f6nlicher Prozess in Gemeinschaft. Wer diesen Weg geht, geht ihn auf seine eigene Weise, doch nicht allein und nicht als erster. Lukas verweist darauf mit Nachdruck. Er stellt Paulus als Vorbild dar, der im Rahmen einer Retraite mit den \u00c4ltesten von Ephesus sein bisheriges und sein kommendes Wirken reflektiert. Erst recht beschreibt er in seinem Evangelium Jesus als Vorbild, dem eine lange Geschichte vorausgeht und folgt. Daran sollen sich nachfolgende Generationen orientieren. Dieser Ansatz passt zum Weg in die Gegenwart Gottes. Er hat Vorbilder, Wegweiser, doch den Weg muss ich selbst finden und gehen. Nicht die Kopie eines alten Bekenntnisses, einer definierten Ideologie oder festgelegter Verhaltensnorm, die ich f\u00fcr wahr halten und im eigenen Leben imitieren soll, steht im Zentrum, sondern die Reflexion meines Wegs in Gemeinschaft vertrauter Menschen und auf dem Hintergrund von Vorbildern der Geschichte. Eine solche Reflexion soll pers\u00f6nlich und zugleich klar fokussiert sein.<\/p>\n<p>Ihr Fokus soll darauf gerichtet sein, ob tats\u00e4chlich der Weg in die bedingungslose Gegenwart Gottes im Zentrum steht oder ob das Gehen dieses Weges durch Bedingungen korrumpiert ist. Der lukanische Paulus betont seine Demut gegen\u00fcber der unmittelbaren Gegenwart Gottes, wie er sie durch seinen Herrn Jesus erfahren hat. In Belastungen und St\u00fcrmen hat er ihr standgehalten. Nie hat er sie in ein verf\u00fcgbares Gut aufgebrochen, um sie sich selbst n\u00fctzlich zu machen. Jeden Moment ist er daf\u00fcr eingestanden, dass sie aus reiner Gnade geschieht, unmittelbar, bedingungslos, ungeteilt, ganz. Ein Kriterium, das eindeutig \u00fcberpr\u00fcfbar ist, ist damit nicht gegeben, wohl aber ein Fokus, auf den selbstkritisch zu achten ist. Will ich Rechenschaft \u00fcber meinen Weg in die Gegenwart Gottes ablegen, stehe ich vor der Frage: Gehe ich diesen Weg in reiner Gnade, vorbehaltlos und auf nichts als das Geheimnis des Moments ausgerichtet? Oder vermische ich ihn mit eigenen Interessen und stehe mit meinem Tun der Unmittelbarkeit der Gnade im Weg?<\/p>\n<p>Schliesslich aber soll eine noch grundlegendere Frage gestellt werden: Wovon soll mein Leben und Sterben letztlich Zeugnis geben? Sind es meine Taten, meine Gedanken, meine Befindlichkeiten? F\u00fcr den lukanischen Paulus ist die Antwort klar: Es geht um viel mehr. Im Zentrum soll sein k\u00f6rperliches Dasein als Zeugnis f\u00fcr den Weg in die Gegenwart Gottes stehen. Sein Dasein als Mensch soll nichts als das Geheimnis des Moments in seiner bedingungslosen Unmittelbarkeit bezeugen. Daf\u00fcr will er leben, daf\u00fcr will er sterben. Will ich den Weg in die Gegenwart Gottes gehen, stehe auch ich vor der Frage, ob mein k\u00f6rperliches Dasein auf das Zeugnis der bedingungslosen Gegenwart Gottes ausgerichtet ist. KI-Modelle sind dazu nicht in der Lage. Sie k\u00f6nnen vom Regen reden, aber sie werden nicht nass. Vielleicht funktionieren sie pl\u00f6tzlich nicht mehr, wenn die Hardware, die sie benutzten, nass wird. Doch ihre Realit\u00e4t ist eine immaterielle Simulation, die keinen Bezug zum Geheimnis des Hier und Jetzt hat. F\u00fcr mich als Mensch aus Fleisch und Blut bleibt dieses Geheimnis des Daseins indes zentral. Die Frage stellt sich deshalb auch mir: Bin ich bereit, dass mein Leben und Sterben letztlich nichts anderes bezeugt als die Freiheit, Liebe, Weisheit der bedingungslosen Gegenwart Gottes?<\/p>\n<p>Sich Rechenschaft \u00fcber den eigenen Weg in die Gegenwart Gottes zu geben, ist und bleibt eine Herausforderung. Nutzen wir den Jahreswechsel, um sie zu packen! Sie stellt uns vor Fragen, die uns der Gegenwart Gottes n\u00e4herbringen und uns Klarheit f\u00fcrs neue Jahr geben. Beten wir also, dass wir den Mut aufbringen und diesen Weg gehen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 4. Januar 2026 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/0104-Apg-20.17-27.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Milet aus schickte er nach Ephesus und liess die \u00c4ltesten der Gemeinde zu sich rufen.\u2002Als sie bei ihm eintrafen, sagte er zu ihnen: Ihr wisst, wie ich mich bei euch verhalten habe die ganze Zeit, vom ersten Tag an, da ich die Provinz Asia betreten habe:\u00a0Ich habe dem Herrn gedient in aller Demut, unter [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-5955","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5955","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5955"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5955\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5955"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5955"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5955"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}