{"id":5917,"date":"2025-12-21T13:03:49","date_gmt":"2025-12-21T12:03:49","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/frei-in-gewohnheiten\/"},"modified":"2025-12-21T13:05:31","modified_gmt":"2025-12-21T12:05:31","slug":"free-in-habits","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/free-in-habits\/","title":{"rendered":"Free in habits"},"content":{"rendered":"<p><em>Als der L\u00e4rm sich gelegt hatte, schickte Paulus nach den J\u00fcngern und sprach ihnen Mut zu. Dann nahm er Abschied und brach auf, um nach Makedonien zu reisen. Auf der Reise durch jene Gebiete ermahnte und st\u00e4rkte er die J\u00fcnger auf vielerlei Weise und kam schliesslich nach Griechenland,\u2002wo er drei Monate blieb. Apg 20,1-3a<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Advent ist vorger\u00fcckt, bald ist Weihnachten. Das Fest hat Tradition, und was zu feiern ist, ist wohl bekannt. Ein Kind wird geboren, Gott wird in ihm gegenw\u00e4rtig. Alte Verheissungen gehen in Erf\u00fcllung, neue Wege \u00f6ffnen sich. L\u00e4ngst ist Weihnachten mit all seinem Drumherum zur Gewohnheit geworden, die mit selbstverst\u00e4ndlicher Routiniertheit abgewickelt wird. Was dabei jedoch leicht vergessen geht, ist jenes Geheimnis, das in diesem Fest steckt: das Geheimnis der Gegenwart, der bedingungslosen Freiheit, das Geheimnis, das in jedem Augenblick steckt und im christlichen Glauben \u00abGott\u00bb genannt wird. Ohne Bezug zu diesem Geheimnis wird Weihnachten zur leeren H\u00fclle, die zwar eine Reihe kultureller, wirtschaftlicher und sozialer Funktionen erf\u00fcllt, ihre urspr\u00fcngliche Intention aber verloren hat und mehr und mehr zum Relikt einer anderen Zeit degeneriert. Soll Weihnachten auch heute innere Kraft haben, muss sie stets so neu und frisch gefeiert werden, als ob sie hier und jetzt zum ersten Mal gesch\u00e4he.<\/p>\n<p>Gewohnheiten entlasten, Gewohnheiten sind bequem. Ihre Ambivalenz verhindert nicht selten eine ernsthafte Auseinandersetzung mit ihnen. Weshalb \u00e4ndern, was Ressourcen schont und vor m\u00fchsamen Prozessen bewahrt? Auf den ersten Blick mag dies vern\u00fcnftig scheinen, der zweite kann aber die Kosten nicht \u00fcbersehen, die dieses Verhalten verursacht. Gewohnheiten machen blind. Sie ignorieren Abnutzung und schleichende Verschlechterung, zementieren alte Muster, die in ver\u00e4nderten Kontexten nicht mehr passen, und sie verhindern die Updates, die n\u00f6tig sind. Und wenn es um Weihnachten geht, geht dies richtig zur Sache. Sie \u00fcbersteuern das Geheimnis der Gegenwart und damit das Zentrum, um das sich Weihnachten jedes Jahr neu dreht. Wie also bleibt eine Gewohnheit frisch und lebendig? Wie bleibt Weihnachten das Fest der Gegenwart Gottes?<\/p>\n<p>Im Fluss der Zeit ist der Moment jene Gabe, die st\u00e4ndig neu empfangen und gestaltet werden will. Jedes Lebewesen hat die Chance, dies auf seine Weise zu tun \u2013 sp\u00e4testens seit vor 3,5 Milliarden Jahren die Cyanobakterien entstanden sind, die in der Lage waren, auf den Wechsel von Tag und Nacht zu reagieren, durch Photosynthese Wasser zu spalten und Sauerstoff freizusetzen, damit sehr erfolgreich waren und nicht nur die Atmosph\u00e4re dieses Planeten fundamental ver\u00e4nderten, sondern der Evolution grundlegend neue M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffneten. Eine Chemie, die sich an Ver\u00e4nderungen der Umwelt anpasst, ein Erfassen des Moments samt einem entsprechenden Verhalten ist ein gewaltiger Vorteil im Ringen ums Leben und ein bedeutender Selektionsvorteil (<em>Darwin<\/em>)<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Es gibt also gute Gr\u00fcnde, Gewohnheiten nicht nur als Selbstl\u00e4ufer zu verstehen, sondern das Geheimnis der Gegenwart, das in ihnen steckt, zu beachten, sich an ihm ernsthaft zu orientieren und Gewohnheiten mit dieser Pr\u00e4senz zu kultivieren. Unser Predigttext zeigt dies.<\/p>\n<p>Paulus ist in Ephesus und hat den Plan gefasst, \u00fcber Makedonien nach Jerusalem und Rom zu reisen. Zwei seiner Mitarbeiter hat er bereits vorausgeschickt (Apg 19,21-22). Dann aber kommt es auf einmal zum Tumult. Die Silberschmiede um Demetrius, die mit der Herstellung von Devotionalien f\u00fcr den ephesischen Artemiskult gutes Geld verdienen, sehen ihr Gesch\u00e4ft sowie ihren Glauben in Gefahr und revoltieren. Zwei Mitarbeiter von Paulus werden in den Konflikt hineingezogen, und Paulus erw\u00e4gt schon zu intervenieren. Nur dank dem Engagement ihm wohlgesinnter Pers\u00f6nlichkeiten der Lokalpolitik sieht er davon ab. Das Risiko einer Gewalteskalation w\u00e4re zu gross. Erst durch das Eingreifen des Stadtschreibers wird der Tumult aufgel\u00f6st. F\u00fcr Paulus sind diese Ereignisse eine anspruchsvolle \u00dcbung, die Ruhe im Sturm zu bewahren (Apg 19,23-40).<\/p>\n<p>Hier setzt unser Predigttext ein. Als sich der L\u00e4rm gelegt hat, k\u00fcmmert sich Paulus um die Menschen, die ihm auf dem neuen Weg folgen und von den j\u00fcngsten Ereignissen ersch\u00fcttert sind (V1). Er spricht ihnen Mut zu und bem\u00fcht sich, sie zu stabilisieren. Dennoch h\u00e4lt er an seinem Plan fest. Offenbar geht er davon aus, dass sich die Lage gen\u00fcgend beruhigt hat. Er zieht deshalb seinen Aufenthalt in Ephesus nicht in die L\u00e4nge, sondern verabschiedet sich, um nach Makedonien zu reisen. Im Zentrum dieser Reise steht f\u00fcr ihn, die Gemeinden in der Kraft der Gegenwart Gottes zu unterst\u00fctzen (V2). Er ermahnt und st\u00e4rkt die J\u00fcnger auf vielerlei Weise. Paulus ist klar, dass es nicht damit getan ist, vom Weg in die Gegenwart Gottes gesprochen zu haben, und er weiss, dass dieser Weg nur ist, was er ist, wenn er jeden Moment von Neuem gegangen wird. Um dies in Erinnerung zu rufen, macht er sich die M\u00fche, die Gemeinden in Makedonien erneut zu besuchen. Schliesslich gelangt er auch nach Griechenland, vermutlich vor allem nach Korinth, wo er drei Monate bleibt (V3a).<\/p>\n<p>Dieser Besuch d\u00fcrfte in die Wintermonate 55\/56 fallen. Die Gemeinde in Korinth ist seit seinem ersten Aufenthalt von heftigen internen Konflikten ersch\u00fcttert worden. Vermutlich hat Paulus in Ephesus davon erfahren und der Gemeinde einen von Emotionen aufgew\u00fchlten Brief geschrieben (2Kor 10-13). Er versucht ihr verst\u00e4ndlich zu machen, dass die Gegenwart Gottes nicht zu esoterischen Kr\u00e4ften bef\u00e4higt, sondern sich in Schwachheit und Leid bew\u00e4hrt (2Kor 12,1-10). Nach seinem dreimonatigen Aufenthalt in Korinth scheint der Konflikt vollst\u00e4ndig gel\u00f6st zu sein. Paulus findet in diesen Monaten sogar Zeit, seinen R\u00f6merbrief zu verfassen und seine Theologie weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung erz\u00e4hlt dann von der Weiterreise des Paulus (Apg 20,3b-6). Paulus hat eigentlich die Absicht, Korinth im Fr\u00fchling zu verlassen, mit dem Schiff direkt nach Syrien zu reisen und Jerusalem zu besuchen. Doch als er erf\u00e4hrt, dass ihm von Seiten der Juden, die m\u00f6glicherweise ans Paschafest in Jerusalem pilgern, ein Anschlag droht, verzichtet er auf die Schiffsreise. Er kehrt stattdessen auf dem Landweg nach Makedonien zur\u00fcck und feiert das Pascha in Philippi. Doch der Plan, nach Jerusalem zu reisen bleibt intakt. Lukas erz\u00e4hlt zwar nicht, weshalb dies so ist, doch im R\u00f6merbrief legt es Paulus offen (R\u00f6m 15,25-28): Gemeinsam mit Delegieren aus Gemeinden Griechenlands und Makedoniens, die Paulus missioniert hat, will er den Armen der Gemeinde in Jerusalem eine Kollekte \u00fcberbringen. Einige dieser Delegierten sind von Korinth bereits nach Troas vorausgereist, um dort auf Paulus zu warten, andere begleiten ihn nach Philippi und gelangen von dort mit ihm nach Troas. Die \u00dcberfahrt \u00fcber die \u00c4g\u00e4is ist diesmal anspruchsvoll. F\u00fcr die erste \u00dcberfahrt in entgegengesetzter Richtung braucht Paulus zwei Tage, jetzt sind f\u00fcnf n\u00f6tig (vgl. Apg 16,11). Die Gruppe erholt sich nach der st\u00fcrmischen \u00dcberfahrt w\u00e4hrend sieben Tagen in Troas. Die Widerfahrnisse, die Paulus erlebt, halten ihm st\u00e4ndig vor Augen, dass die Gegenwart Gottes zwar der Segen des Moments ist, aber keine Garantie, von Schwierigkeiten verschont zu bleiben.<\/p>\n<p>Diese Geschichte am heutigen Adventssonntag und kurz vor Weihnachten erinnert uns an die Wichtigkeit, christliche Feste, auch wenn sie l\u00e4ngst zur Gewohnheit geworden sind, nicht bloss routiniert abzuwickeln, sondern als Gelegenheiten zu betrachten, in denen die Gegenwart Gottes unmittelbar erfahren werden kann.<\/p>\n<p>Es bedarf zuweilen der Erinnerung, dass dies tats\u00e4chlich der Fall ist. Die pers\u00f6nlichen Belastungen im Alltag k\u00f6nnen gross und die t\u00e4gliche Informationsflut durch die Newsportale irritierend sein. Wo soll da noch ein Interesse entstehen, in Weihnachten mehr als eine Gewohnheit zu sehen, und wo soll eine L\u00fccke auftauchen, um von der Gegenwart Gottes erfasst zu werden? Nach dem Aufstand der Silberschmiede haben sich das in Ephesus vermutlich auch einige gefragt. Warum nicht einfach den traditionellen Artemiskult pflegen und sich von den vertrauten Gewohnheiten tragen lassen? Gibt dies nicht Stabilit\u00e4t in Unsicherheit und eine Hilfe, die Herausforderungen des Lebens zu meisten? Paulus wird das nicht entgangen sein. Doch er verzichtet auf Konfrontation und Ermahnung, sondern setzt auf Ermutigung. Es braucht Mut, sich der unmittelbaren Gegenwart Gottes auszusetzen. Gewohnheiten k\u00f6nnen zwar Best\u00e4tigung und Vertrautheit vermitteln, doch ihr Trost ist billig und wenig belastbar. Sie haben vern\u00fcnftiger Kritik wenig entgegenzuhalten, und den Abgr\u00fcnden des Lebens halten sie nicht stand. Die Gegenwart Gottes ist demgegen\u00fcber von ganz anderem Holz geschnitzt. Ihre nichtduale Kraft ist mitten in Leben und Tod, Freud und Leid, unmittelbar gegenw\u00e4rtig, und ihr Trost ist ein Blitz, der alles andere in den Schatten stellt. Die Weihnachtsbotschaft erinnert daran, und sie ermutigt dazu, sich nicht mit weniger zufrieden zu geben.<\/p>\n<p>Weihnachten gibt dies Jahr f\u00fcr Jahr zu bedenken. Daf\u00fcr verdient sie Dank. Doch sie verdankt sich nicht sich selbst. Weihnachten ruft bloss Gottes Gegenwart in Erinnerung, diese aber geschieht aus purer Gnade. Die Sch\u00f6nheit ihrer bedingungslosen Freiheit zieht an. Sie weckt die Sehnsucht, und ihre Unmittelbarkeit wirkt aus sich selbst. Paulus l\u00e4sst sich deshalb von den geschehenen Ereignissen nicht verunsichern und sieht keine Veranlassung, seine Reisepl\u00e4ne zu \u00e4ndern. Er vertraut, dass die Gegenwart Gottes wirkt, dass sie f\u00fcr sich selbst spricht und dass seine Anwesenheit nicht l\u00e4nger erforderlich ist. Deshalb kann er Abschied nehmen, deshalb kann er die Menschen, denen er Mut zugesprochen hat, Gott \u00fcberlassen. Das Geheimnis des Gekreuzigten zeigt es: Weihnachten ist eine Botschaft, die sich selbst \u00fcberfl\u00fcssig machen will. Oder um ein Bild <em>Wittgenstein<\/em>s zu benutzen: Ist Gott gegenw\u00e4rtig, kann man die Leiter, auf der man zu dieser Erkenntnis gelangt ist, wegwerfen.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>\u00a0 Jahr f\u00fcr Jahr erinnert die Botschaft von Weihnachten daran. Jahr f\u00fcr Jahr vertraut sie darauf, dass Gott unmittelbar gegenw\u00e4rtig ist und sie selbst unn\u00f6tig wird.<\/p>\n<p>Beides ist richtig: dass die Botschaft von Gottes Gegenwart immer wieder neu in Erinnerung gerufen werden muss, und dass sie f\u00fcr all jene \u00fcberfl\u00fcssig wird, die von ihr unmittelbar erfasst werden. Ob der Wechsel von ersterem zu letzterem geschieht, zeigt sich in den Herausforderungen des Lebens. Paulus ist mit ihnen st\u00e4ndig konfrontiert. In unserem Beispiel kommt er gerade von einem Tumult, der die ganze Stadt in Aufruhr gebracht hat. Als er in Korinth mit dem Schiff nach Syrien reisen will, droht ihm ein Anschlag. Bei der \u00dcberfahrt nach Troas treten Schwierigkeiten auf. Dennoch steht er in Makedonien und Griechenland ungebrochen f\u00fcr den Weg in die Gegenwart Gottes ein. Darin steckt die ganze Weihnachtsbotschaft: Bin ich im Glauben verankert, erkenne ich in allen Herausforderungen des Lebens die bedingungslose Freiheit der Gegenwart Gottes. Diese Freiheit steckt in den Zuf\u00e4llen der Evolution, in den Cyanobakterien, in allen Lebewesen. Sie gibt dem Lebendigen die Zeit, nicht in Gewohnheiten zu verharren, sondern sich an ver\u00e4nderte Umst\u00e4nde anzupassen und bietet ihm damit die Chance zu einem \u00dcberlebensvorteil. Ob diese gepackt wird, entscheidet nicht sie. Mit zunehmender Komplexit\u00e4t der Lebewesen werden indes die Wahrscheinlichkeitsfelder f\u00fcr Zuf\u00e4lle, die sich bew\u00e4hren, gr\u00f6sser. Als Mensch habe ich zudem jeden Moment die Chance, in den Herausforderungen des Lebens die Freiheit Gottes zu suchen. Gewohnheiten werden so wieder frisch und lebendig. Finde ich in ihnen Gottes Freiheit, ist der Moment gekommen, auf deren Weisheit zu h\u00f6ren und in meinem Ringen ums Leben jene Anpassungen vorzunehmen, die sich bew\u00e4hren.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Der Advent ist eine wunderbare Zeit. Auch wenn er als alte Tradition l\u00e4ngstens zur Gewohnheit geworden ist, ruft er uns immer noch in Erinnerung, dass nichts weniger als die bedingungslose Freiheit Gottes in uns gegenw\u00e4rtig werden will. Als Menschen geh\u00f6ren wir voll und ganz zur Evolution des Lebens auf diesem Planeten. Doch zugleich haben wir in jedem Augenblich die Chance, Gottes Freiheit, seine Liebe und Weisheit, zu erkennen und auf diese Welt zu bringen. Beten wir also, dass wir davon erfasst werden und dass es durch uns Weihnachten wird. Amen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <em>Darwin, Charles<\/em> (o.J.): \u00dcber die Entstehung der Arten. Die Suche nach dem Ursprung des Lebens. Hrsg. Noah G. Schilling nach der Originalausgabe von 1859, Moers: Independently published.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <em>Wittgenstein, Ludwig<\/em> (1984): Tractatus logico-philosophicus, Darmstadt, Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft: 84.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> So auch die Argumentation des Evolutionsbiologen <em>Haszprunar, Gerhard <\/em>(2020, 2. Aufl.): Evolution und Sch\u00f6pfung. Versuch einer Synthese. Sankt Ottilien: EOS Verlag.<\/p>\n<p>Predigt vom 21. Dezember 2025 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1221-Apg-20.1-3a.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als der L\u00e4rm sich gelegt hatte, schickte Paulus nach den J\u00fcngern und sprach ihnen Mut zu. Dann nahm er Abschied und brach auf, um nach Makedonien zu reisen. Auf der Reise durch jene Gebiete ermahnte und st\u00e4rkte er die J\u00fcnger auf vielerlei Weise und kam schliesslich nach Griechenland,\u2002wo er drei Monate blieb. 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