{"id":5801,"date":"2025-09-21T17:15:28","date_gmt":"2025-09-21T15:15:28","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/besonnenheit\/"},"modified":"2025-09-21T17:16:58","modified_gmt":"2025-09-21T15:16:58","slug":"besonnenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/besonnenheit\/","title":{"rendered":"Prudence"},"content":{"rendered":"<p><em>Als dann aber Gallio Prokonsul der Provinz Achaia war, traten die Juden vereint gegen Paulus auf, f\u00fchrten ihn vor den Richterstuhl\u2002und sagten: Der da \u00fcberredet die Leute, Gott auf eine Art zu verehren, die wider das Gesetz ist.\u2002Als Paulus seinen Mund auftun wollte, sprach Gallio zu den Juden: Ginge es hier um ein Verbrechen oder um eine b\u00f6swillige Tat, ihr Juden, so w\u00fcrde ich eure Klage ordnungsgem\u00e4ss zulassen.\u2002Geht es aber um Streitigkeiten \u00fcber Lehre und Namen und das bei euch geltende Gesetz, dann seht selber zu! Dar\u00fcber will ich nicht Richter sein.\u2002Und er wies sie vom Richterstuhl weg.\u2002Da st\u00fcrzten sich alle auf den Synagogenvorsteher Sosthenes und verpr\u00fcgelten ihn vor dem Richterstuhl. Gallio aber k\u00fcmmerte sich nicht darum. Apg 18,12-17<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der heutige Bettag ist eine wunderbare Gelegenheit, innezuhalten und sich auf die Gegenwart Gottes zu besinnen. Jeden Moment ist Gott gegenw\u00e4rtig, jeden Moment offenbart sich seine Liebe und Weisheit, jeden Moment l\u00e4sst sich daraus sch\u00f6pfen. Gottes Gegenwart ist das Geheimnis der Zeit. Sie schafft jene Verbindlichkeit, die den Moment durchdringt, seit es dieses Universum gibt und solange es bestehen bleibt: die Verbindlichkeit des Augenblicks. Ihr kann sich nichts, was in der Zeit geschieht, entziehen. Sie geschieht v\u00f6llig nat\u00fcrlich, aus sich selbst, bedingungslos, aus purer Gnade, in jedem Hier und Jetzt. Nichts kann sie beseitigen, nichts kann sie st\u00f6ren, nichts kann sie hervorrufen. Die Verbindlichkeit der Gegenwart Gottes ist der Puls jedes Augenblicks. Sich darauf einzulassen und darin sich selbst zu werden, schafft jene Besonnenheit, die dem Glauben eigen ist.<\/p>\n<p>Besonnenheit ist in dieser postchristlichen, hyperaufgeregten Zeit ein rares Gut geworden. Doch es gibt auch Zeiten, in denen sie hochgehalten worden ist. Bei <em>Plato<\/em> heisst sie \u03c3\u03c9\u03c6\u03c1\u03bf\u03c3\u03cd\u03bd\u03b7 und bezeichnet eine der vier Kardinaltugenden. Auch <em>Aristoteles<\/em> und die Stoa lieben sie. F\u00fcr den epikureisch gepr\u00e4gten, r\u00f6mischen Schriftsteller <em>Horaz<\/em> ist sie Ausdruck von Mitte und Mass. Er spricht deshalb von der <em>aurea mediocritas<\/em>, der goldenen Mittelm\u00e4ssigkeit. Die alttestamentliche Weisheit beschreibt sie bildhaft: \u00abSei still vor JHWH und harre auf ihn. Erhitze dich nicht \u00fcber den, dessen Weg gelingt, und nicht \u00fcber den, der R\u00e4nke schmiedet\u00bb (Ps 37,7; vgl. Spr 2,11; 17,27; 19,11 u.\u00f6.). Oder: \u00abBesser eine Hand voll Ruhe als beide H\u00e4nde voll M\u00fche und Greifen nach Wind\u00bb (Pred 4,6). Auch die Paulus- (R\u00f6m 12,3) und Pastoralbriefe (1Tim 2,9.15; 2Tim 1,7; Tit 2,12) sch\u00e4tzen sie. Die mittelalterliche Theologie lobt die <em>temperantia<\/em> als Tugend des Masshaltens und der Selbstbeherrschung, um ein ausgewogenes und vern\u00fcnftiges Leben zu f\u00fchren. An Wertsch\u00e4tzung aus fr\u00fcheren Zeiten fehlt es ihr also gewiss nicht. Doch wie steht es heute mit der Besonnenheit? Von Besinnlichkeit, Innehalten, Entschleunigung ist oft die Rede. Was aber k\u00f6nnte Besonnenheit in dieser postchristlichen Zeit sein?<\/p>\n<p>Unser Predigttext benutzt das Wort nicht, aber er erz\u00e4hlt eine Geschichte, in welcher Besonnenheit im Spiel ist. Wie also zeigt sie sich in diesem Beispiel?<\/p>\n<p>Es handelt von einer dramatischen Episode, in welcher Paulus durch Besonnenheit auff\u00e4llt. Auf seiner zweiten grossen Reise, die ihn \u00fcber Makedonien nach Griechenland f\u00fchrt, kommt er ins kulturell bunt gemischte und religi\u00f6s tolerante Korinth. Er arbeitet mindestens in der Anfangszeit als Zeltmacher in der Sattlerei von Aquila und Priscilla, k\u00fcmmert sich dann aber voll und ganz um seine Mission f\u00fcr die bedingungslose Gegenwart Gottes. Wie bisher versucht er seine Botschaft auch in Korinth an der Synagoge anzukn\u00fcpfen. Doch auch hier f\u00fchrt sein Engagement zum Konflikt zwischen traditionell orientierten Juden und solchen, die auf seine Botschaft ansprechen. Es kommt zum Bruch mit der Synagoge. Die junge christliche Gemeinde wird damit zu ihrer direkten Konkurrentin. Schliesslich wird der Konflikt noch dadurch versch\u00e4rft, dass sich der Synagogenvorsteher Crispus samt seiner ganzen Familie dem von Paulus verk\u00fcndeten Glauben anschliesst und sich taufen l\u00e4sst. In dieser spannungsgeladenen Situation hat Paulus eine Vision. Ihm erscheint der Auferstandene und st\u00e4rkt sein Selbst. Paulus versteht, dass er sich nicht f\u00fcrchten muss und dass er seine Mission fortsetzen soll. Denn der Auferstandene ist in seinem Selbst gegenw\u00e4rtig, sch\u00fctzt ihn vor \u00dcbergriffen und vor B\u00f6sem und macht ihm klar, dass viel Unterst\u00fctzung vor Ort vorhanden ist. Dies verstanden zu haben, zeichnet jene Besonnenheit aus, die Paulus fortan in Korinth unter Beweis stellt. Er bleibt eineinhalb Jahre dort und lehrt das Wort Gottes (Apg 18,1-11).<\/p>\n<p>An dieser Stelle im Bericht des Lukas setzt unser Predigttext ein und illustriert beispielhaft, wie sich die Besonnenheit von Paulus manifestiert. Als n\u00e4mlich Gallio Prokonsul der Provinz Achaia wird, wittern die Anh\u00e4nger der Synagoge ihre Chance (V12). Gallio ist aus r\u00f6mischen Quellen gut bekannt. Er ist Adoptivsohn eines reichen R\u00f6mers und hat eine f\u00fcr r\u00f6mische Verh\u00e4ltnisse klassische \u00c4mterlaufbahn hinter sich. Sein j\u00fcngerer Bruder ist Seneca, der bekannte Philosoph und Erzieher des r\u00f6mischen Kaisers Neros. Vom Fr\u00fchsommer 51 bis im Fr\u00fchjahr 52 amtet er als Prokonsul von Achaia. Zum Zusammenstoss mit der Synagoge d\u00fcrfte es schon bald nach seinem Amtsantritt gekommen sein. Ausgel\u00f6st wird er dadurch, dass die Juden vor Ort vereint gegen Paulus auftreten und ihn vor den Richterstuhl des Gallio bringen. Ihre Anklage bleibt im Bericht des Lukas diffus (V13). Sie behaupten, Paulus \u00fcberrede die Leute, Gott auf eine Art zu verehren, die wider das Gesetz sei. Gemeint ist damit wohl \u00c4hnliches wie in Philippi, n\u00e4mlich dass Paulus \u00f6ffentliche Unruhe verursache und damit gegen die staatliche Gesetzgebung verstosse (vgl. Apg 16,20). Sie erwarten, dass Gallio damit zum Eingreifen gezwungen ist.<\/p>\n<p>Gallio aber sieht die Sache anders (V14-16). Schon ist Paulus bereit, sich zu erkl\u00e4ren. Doch als er seien Mund \u00f6ffnen will, wendet sich Gallio den Juden zu und macht ihnen klar, dass er den Konflikt durchschaut. Zun\u00e4chst weist er auf die gesetzliche Grundlage hin. Ginge es um ein Verbrechen oder um eine b\u00f6swillige Tat, w\u00e4re er bereit, die Klage ordnungsgem\u00e4ss zuzulassen, geht es jedoch um Streitigkeiten \u00fcber Lehre und Namen und das bei ihnen geltende Gesetz, dann sollen sie selbst zusehen. Da f\u00fcr ihn offensichtlich ist, dass letzteres der Fall ist, weist er sie vom Richterstuhl weg. Die Anklage scheitert also, ohne dass Paulus einen Finger r\u00fchren muss. Die r\u00f6mischen Beh\u00f6rden erweisen sich ganz im Sinne des Lukas einmal mehr unwissentlich als Schutzmacht des Paulus. Seine Besonnenheit bew\u00e4hrt sich. Weniger besonnen zeichnet Lukas hingegen jene Juden, die soeben ihre Anklage verloren haben (V17). Sie alle st\u00fcrzen sich n\u00e4mlich auf den Synagogenvorsteher Sosthenes, der sie nicht zu ihrer Zufriedenheit vertreten hat, und verpr\u00fcgeln ihn vor dem Richterstuhl. Lapidar h\u00e4lt Lukas fest, dass sich Gallio nicht darum k\u00fcmmert.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung erz\u00e4hlt, dass Paulus zwar noch einige Tage in Korinth bleibt, dann aber weiterreist (Apg 18,18). Lukas will offenbar deutlich machen, dass Paulus nach wie vor dank der Gegenwart des Auferstandenen in seinem Selbst verankert ist, deshalb besonnen bleibt und weder aus Angst fl\u00fcchtet noch den Konflikt durch seine Anwesenheit weiter anheizt.<\/p>\n<p>Dieser Predigttext zum Bettag ermutigt uns dazu \u00fcber Besonnenheit nachzudenken. Was k\u00f6nnte Besonnenheit heute sein, wenn wir uns an dieser Vorlage orientieren?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ist der Ansatz zu beachten. Besonnenheit, wie sie hier im Spiel ist, ist keine innere Haltung, die ich als Mensch einnehmen kann, keine Tugend, die ich zu \u00fcben angehalten bin, kein Werk, das zu vollbringen ich als Mensch anstreben soll. Sie ist vielmehr eine Frucht des Glaubens. Lukas macht klar, was dies heisst: Indem der Auferstandene Paulus gegenw\u00e4rtig ist, aktiviert er sein nichtduales Selbst und st\u00e4rkt ihn, zu tun und zu lassen, was er in der Gegenwart Gottes ist. Doch dies ist kein theoretisches Prinzip, sondern etwas Existentielles, das sich im Hier und Jetzt zeigt. Deshalb erz\u00e4hlt Lukas seine Geschichte und schreibt kein philosophisches Traktat. Die Grundlage, um die es ihm geht, ist nicht das menschliche Ich, das durch moralische Bildung zum besonnenen Handeln angehalten werden soll. Im Zentrum steht vielmehr das Ankommen in und Agieren aus der Gegenwart Gottes. Diese Pr\u00e4senz sticht die Moral, befreit zu sich selbst und macht wach, um wahrzunehmen und zu tun, was hier und jetzt nottut. Die Besonnenheit des Glaubens ist kein Konzept, das umzusetzen ist, sie ist ein Zeichen der Gegenwart Gottes. Mache ich mich mit dieser vertraut, mag sie wachsen und st\u00e4rker werden, doch sie ist nicht eine Kompetenz, \u00fcber die ich verf\u00fcge, sondern muss sich in jedem Augenblick neu bew\u00e4hren.<\/p>\n<p>So verstandene Besonnenheit zeichnet sich durch zwei scheinbar widerspr\u00fcchliche Aspekte aus. Da ist zum einen die Bereitschaft, aktiv in das Hier und Jetzt einzugreifen. Die Besonnenheit des Glaubens ist weder unt\u00e4tig, noch gleichg\u00fcltig, noch unber\u00fchrbar. Sie ist vielmehr von der Kraft des Auferstandenen beseelt, voll und ganz im Selbst des Menschen verankert, frei und souver\u00e4n zwischen den Gegens\u00e4tzen und unmittelbar gegenw\u00e4rtig im Moment. Unser Predigttext illustriert es. Paulus wird von einer w\u00fctenden Anzahl von Menschen vor den Richterstuhl des Gallio gezerrt. Doch er l\u00e4sst sich davon nicht einsch\u00fcchtern oder zum Verstummen bringen. Er ist vielmehr bereit, zu reden und f\u00fcr sich einzustehen. Die Besonnenheit des Glaubens ist nicht befangen von Angst und Sorge um das eigene Ich, sondern befreit zur Liebe und Weisheit der Gegenwart Gottes. Besinne ich mich auf sie, fl\u00fcchte und verstecke ich mich nicht vor dem Hier und Jetzt, sondern ich halt ihm stand und bin bereit, mich zu exponieren.<\/p>\n<p>Das ist das eine. Das andere aber ist, dass die Besonnenheit des Glaubens auch davon befreit, handeln zu m\u00fcssen. Sie weiss zwar um ihre St\u00e4rke, und sie kennt ihre M\u00f6glichkeiten, hier und jetzt eingreifen zu k\u00f6nnen, doch noch viel mehr kann sie all dies loslassen und auf eine Intervention verzichten. Als Gallio die Leitung der Verhandlung \u00fcbernimmt, ist Paulus sogleich bereit, sich zur\u00fcckzuhalten und den Dingen ihren Lauf zu lassen. Er versteht, dass gen\u00fcgt, unaufgeregt mit dem Flow zu gehen, und dass er nicht versuchen soll, die F\u00fchrung zu \u00fcbernehmen und die Kontrolle zu gewinnen. Das Vorgehen bew\u00e4hrt sich, das Problem l\u00f6st sich ohne sein Zutun. Er bleibt aber auch handlungsf\u00e4hig und erkennt, wann der Moment f\u00fcr seine Weiterreise gekommen ist. Die Besonnenheit, welche in der Gegenwart Gottes entsteht, schafft ein waches Nicht-Tun, eine Pr\u00e4senz, die aktiv agieren, aber noch viel mehr das Ergebnis kommen lassen kann. Bin ich in dieser Besonnenheit, weiss ich um meine eigene Endlichkeit, Fragilit\u00e4t und Begrenztheit, aber ich bleibe im Vertrauen, dass Gott jeden Moment gegenw\u00e4rtig bleibt. Das Ergebnis des Spiels ist stets offen, aber ich behalte die Geduld und bleibe engagiert, auch wenn ich das Spiel nicht kontrollieren kann. Die Besonnenheit des Glaubens bleibt so auch in der Schw\u00e4che eine St\u00e4rke.<\/p>\n<p>Solche Besonnenheit setzt in unserer postchristlichen Zeit einen Kontrapunkt. Sie bewirtschaftet weder die Dauererregung noch setzt sie auf Emotionalisierung von Sachthemen. Ihre Bilanz in der Aufmerksamkeits\u00f6konomie mag daher auf den ersten Blick bescheiden ausfallen. Doch wer den L\u00e4rm politischer Shows und hysterischen Aktivismus \u00fcberdr\u00fcssig ist, kann sie auf einmal f\u00fcr sich entdecken und sich dankbar auf sie besinnen. Beten wir deshalb, dass wir die Besonnenheit des Glaubens finden und verstehen lernen, was wir zu tun und zu lassen haben. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 21. September 2025 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/0921-Apg-18.12-17.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als dann aber Gallio Prokonsul der Provinz Achaia war, traten die Juden vereint gegen Paulus auf, f\u00fchrten ihn vor den Richterstuhl\u2002und sagten: Der da \u00fcberredet die Leute, Gott auf eine Art zu verehren, die wider das Gesetz ist.\u2002Als Paulus seinen Mund auftun wollte, sprach Gallio zu den Juden: Ginge es hier um ein Verbrechen oder [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-5801","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5801","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5801"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5801\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5801"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}