{"id":5749,"date":"2025-08-03T12:48:36","date_gmt":"2025-08-03T10:48:36","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/verbindlichkeit\/"},"modified":"2025-08-03T12:51:46","modified_gmt":"2025-08-03T10:51:46","slug":"reliability","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/reliability\/","title":{"rendered":"Reliability"},"content":{"rendered":"<p><em>Der Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand gemacht sind,\u2002er l\u00e4sst sich auch nicht von Menschenh\u00e4nden dienen, als ob er etwas n\u00f6tig h\u00e4tte; er ist es ja, der allen Leben und Atem und \u00fcberhaupt alles gibt.\u2002Aus einem einzigen Menschen hat er das ganze Menschengeschlecht erschaffen, damit es die Erde bewohne, so weit sie reicht. Er hat ihnen feste Zeiten bestimmt und die Grenzen ihrer Wohnst\u00e4tten festgelegt,\u2002damit sie Gott suchen, indem sie sich fragen, ob er denn nicht zu sp\u00fcren und zu finden sei; denn er ist ja jedem einzelnen unter uns nicht fern.\u2002In ihm n\u00e4mlich leben, weben und sind wir, wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: Ja, wir sind auch von seinem Geschlecht.\u2002Da wir also von Gottes Geschlecht sind, d\u00fcrfen wir nicht denken, das G\u00f6ttliche sei vergleichbar mit etwas aus Gold oder Silber oder Stein, einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindungsgabe. Apg 17,24-29<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das Teilen von Gottes Gegenwart macht gl\u00fccklich. Wer in der Gegenwart Gottes ist, teilt diese mit allen Menschen, mit den Tieren, Pflanzen, Steinen und Metallen, mit Erde, Wasser und Luft, mit allem, was auf dieser Welt ist, aber auch mit den Planeten unseres Sonnensystems, mit Sonnen, Galaxien und den unfassbaren Weiten dieses Universums samt seinen Energiewellen und den Superpositionen in Wahrscheinlichkeitsfeldern. In Gottes Gegenwart ist alles, was es gibt, gegenw\u00e4rtig, verbunden im grossen Spiel dieses Universums und verdichtet im Moment des Spielens. Dies zu realisieren, macht gl\u00fccklich. Viel braucht es dazu nicht. Es gen\u00fcgt die Einsicht, im Spiel zu sein, mitzuspielen und dem Spiel seinen Lauf zu lassen. Die Gegenwart Gottes ist das grosse Integral, sie zu teilen, schafft Zugeh\u00f6rigkeit.<\/p>\n<p>Es ist dieser postchristlichen Zeit zu verdanken, den christlichen Glauben aus seinem konfessionellen Gef\u00e4ngnis befreit zu haben. An die Stelle umfassender Geltungsanspr\u00fcche von Glaubensaussagen ist eine neue Verbindlichkeit getreten: die Mystik der Gegenwart Gottes. Im Zentrum des Glaubens steht damit nicht mehr ein christliches Bekenntnis, kein Kodex moralischer Grunds\u00e4tze, keine kirchliche Institution, welche Definitionsmacht beansprucht und das herrschende Narrativ der Epoche bestimmt. Die Mystik der Gegenwart Gottes stellt keine Machtanspr\u00fcche ins Zentrum. Ihr Fokus auf das Geheimnis der Gegenwart setzt auf die Attraktivit\u00e4t unmittelbarer Pr\u00e4senz, auf die Freiheit, die darin steckt, sowie auf ihre Liebe und Weisheit. Sie verzichtet auf jede vermittelbare Lehre und komplizierte Theorie und ermutigt stattdessen zu eigener Erfahrung und t\u00e4glicher Praxis. Ihre Verbindlichkeit gr\u00fcndet in der Selbstevidenz von Gottes Gegenwart im Hier und Jetzt. Das christliche Erbe bleibt damit als Referenz zur Reflexion der eigenen Herkunft bedeutsam, weiss aber um die Begrenztheit religi\u00f6ser Sprachspiele, verweist \u00fcber sie hinaus und auf die Gegenwart Gottes in jedem Moment hin. Ein solcher mystischer Glaube ist christlich, insofern er sich dankbar auf sein christliches Erbe bezieht. Doch er ist erst recht postchristlich, insofern er sich selbst entwachsen ist, die Fesseln der Exklusivit\u00e4t abgestreift hat und alles daransetzt, dass Gott als dem Geheimnis der Gegenwart nichts im Wege steht.<\/p>\n<p>Was sich heute auf diese Weise als neue Verbindlichkeit offenbart, ist im christlichen Erbe angelegt. Ges\u00e4t wurde hier vor langer Zeit, was nun in dieser postchristlichen Zeit ungehindert erbl\u00fchen kann. Unser Predigttext macht dies deutlich.<\/p>\n<p>Er gibt in direkter Sprache den ersten Hauptteil jener Predigt wieder, die Paulus in Athen auf dem Areopag gehalten hat und heute eine der ber\u00fchmtesten Reden des Neuen Testaments ist. Die Predigt ist von lukanischer Theologie eingef\u00e4rbt und wird kaum paulinischer Originalton sein. Sie beginnt mit einer Einf\u00fchrung, welche die Botschaft des Paulus an die philosophisch gebildete H\u00f6rerschaft anbinden will. Paulus erz\u00e4hlt da, dass er sich in Athen umgesehen, all die Heiligt\u00fcmer angeschaut und einen Altar gefunden hat, der dem \u00abunbekannten Gott\u00bb gewidmet sei. Er nimmt also in Blick, dass hier in Athen ein Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr vorhanden ist, dass selbst eine polytheistische Fr\u00f6mmigkeit nicht alles abdeckt. Die Offenheit f\u00fcr den unbekannten Gott, den nicht zu kennen sie freim\u00fctig eingestehen, w\u00fcrdigt er, doch nimmt er in Anspruch, ihnen genau diesen zu verk\u00fcndigen. Er behauptet damit nicht, das Geheimnis jenes unbekannten Gottes gel\u00fcftet zu haben und ihnen nun als Philosophie zu lehren, wohl aber, verbindlich f\u00fcr ihn einzustehen (Apg 17,22b-23).<\/p>\n<p>Hier setzt unser Predigttext ein. Er wendet sich zun\u00e4chst dem Thema \u00abGott und Welt\u00bb zu (VV24-25). Der Gott, den Paulus verk\u00fcndet, ist der Gott, der die Welt (\u03c4\u1f78\u03bd \u03ba\u03cc\u03c3\u03bc\u03bf\u03bd) und alles, was darin ist, geschaffen hat. Anders als im hebr\u00e4ischen Denken \u00fcblich ist zun\u00e4chst nicht von Himmel und Erde die Rede, sondern vom griechischen Kosmos, der alles, was es gibt, umfasst. Doch Gott wird als Sch\u00f6pfer pr\u00e4sentiert, also als derjenige, der ganz anderes ist als der geschaffene Kosmos. Er ist n\u00e4mlich der Herr des Himmels und der Erde. Als Sch\u00f6pfer steht er \u00fcber seinen Gesch\u00f6pfen. Es ist deshalb undenkbar, dass er in Tempeln wohnt, die von Menschenhand gemacht sind. Was von Menschen gemacht ist, vermag das, was sie geschaffen hat, nicht zu fassen. Ebenso l\u00e4sst er sich nicht von Menschen dienen, als ob er etwas n\u00f6tig h\u00e4tte. Er hat keine Bed\u00fcrfnisse wie die Gesch\u00f6pfe. Denn er ist es ja, der Leben und Atem und \u00fcberhaupt alles gibt. Die Argumentation bewegt sich also in einem Rahmen, der ebenso f\u00fcr hebr\u00e4isches, wie f\u00fcr griechisches Denken nachvollziehbar ist. Die Bed\u00fcrfnislosigkeit Gottes zeigt sich in der Tradition der griechischen Philosophie, etwa bei <em>Plato<\/em> und <em>Plutarch<\/em>, spiegelt sich aber ebenso im Alten Testament, etwa in der Unangemessenheit des Opferkults (Ps 50,8-13).<\/p>\n<p>Der zweite Strang wendet sich dem Thema \u00abGott und Mensch\u00bb zu (VV26-29). Er stellt zun\u00e4chst heraus, dass Gott alle Menschen ohne wesentliche Unterschiede geschaffen hat. Aus dem Prototyp eines Menschen \u2013 der Bezug zu Adam liegt auf der Hand (Gen 2) \u2013 hat er das ganze Menschengeschlecht erschaffen, damit es die Erde bewohne, so weit sie reicht. Der Blick ist universalistisch, alle Menschen \u00fcberall auf dieser Erde sind als Menschen wie Adam Gesch\u00f6pf Gottes. Gott hat ihnen feste Zeitstrukturen gesetzt und den Raum zum Wohnen festgelegt. Dabei hat er ein Ziel verfolgt: Sie sollen ihn im Hier und Jetzt von Raum und Zeit suchen und sich fragen, ob er nicht zu sp\u00fcren und finden sei. Denn er ist ja jedem einzelnen unter uns, also allen Anwesenden, unabh\u00e4ngig von ihrer konkreten Herkunft oder Denkweise, nicht fern. Als Geheimnis der Gegenwart ist er vielmehr jedem n\u00e4her als dieser sich selbst. In Gott leben, weben und sind wir, ja noch mehr: Wir sind vom Gottes Geschlecht. Mit Recht verweist Paulus darauf, dass dies auch von einigen griechischen Dichtern vertreten wird, etwa von <em>Aratos von Soloi<\/em> (so im Vorwort seiner \u00abPhainomena\u00bb). Ist Gott als Sch\u00f6pfer zwar ganz anders als seine Gesch\u00f6pfe, so schafft er als Geheimnis der Gegenwart doch zugleich eine Verbundenheit, die verbindlicher nicht sein k\u00f6nnte. Deshalb d\u00fcrfen wir, die wir von Gottes Geschlecht sind, nicht denken, das G\u00f6ttliche (\u03c4\u1f78 \u03b8\u03b5\u1fd6\u03bf\u03bd) sei vergleichbar mit etwas aus Gold oder Silber oder Stein, einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindungsgabe. Das G\u00f6ttliche hat als Geheimnis der Gegenwart eine Verbindlichkeit, die in aller Materie zu erkennen ist, dabei jedoch unverf\u00fcgbar bleibt.<\/p>\n<p>Nach diesen Ausf\u00fchrungen macht die Fortsetzung deutlich, worum es Paulus aus Sicht des Lukas im Grunde geht: das Hier und Jetzt zu erkennen und umzukehren. Entscheidend ist f\u00fcr ihn nicht eine Theorie, sondern die unmittelbare Erfahrung im praktischen Leben. Doch die Erkl\u00e4rung, die der lukanische Paulus dazu liefert, wird deutliche Reaktionen ausl\u00f6sen (V30-34).<\/p>\n<p>Das heutige Nachdenken \u00fcber diesen Bibeltext ermutigt uns dazu, \u00fcber jene Verbindlichkeit nachzudenken, die als Geheimnis dieses Universum jeden Moment gegenw\u00e4rtig ist, in unserem Predigttext profiliert wird und in dieser postchristlichen Zeit zum Erbl\u00fchen kommen will.<\/p>\n<p>Diese Verbindlichkeit ist zwar jeden Moment gegenw\u00e4rtig, doch muss sie wie ein Rohdiamant zuerst freigelegt und geschliffen werden, bevor sich ihre Attraktivit\u00e4t entfalten kann. Ohne Bereitschaft, die dominanten Machtfelder des Alltags zu durchschauen, kann sie schwerlich gefunden werden. Paulus bringt dies messerscharf auf den Punkt. Die Alt\u00e4re der polytheistischen Religiosit\u00e4t Athens repr\u00e4sentieren die F\u00fclle kosmischer Machtfelder. Er stellt nicht in Abrede, dass diese vorhanden und wirksam sind. Doch er appelliert an die Einsicht, durch sie hindurchzuschauen und zu verstehen, dass sie nicht vollst\u00e4ndig abdecken, was die Wirklichkeit hier und jetzt ausmacht. Er gibt den Athenern zu bedenken, dass der Altar f\u00fcr den \u00abunbekannten Gott\u00bb genau dies in Erinnerung ruft. Neue Verbindlichkeit ist damit noch keine geschaffen. Noch dominiert das Kr\u00e4ftemessen zwischen den verschiedenen Machtzentren. Doch die Sehnsucht ist geweckt, dass Powerplay nicht alles und mehr m\u00f6glich sein k\u00f6nnte. Erst damit ist die Option f\u00fcr jene Verbindlichkeit gegeben, die in der Mystik der Gegenwart Gottes zur Geltung kommen will.<\/p>\n<p>Diese Verbindlichkeit entsteht in dem Augenblick, in welchem das unfassbare Geheimnis des Universums im Hier und Jetzt unmittelbar gegenw\u00e4rtig wird. Alle kosmischen Machtfelder sind damit augenblicklich vom Strahl der unmittelbaren Gegenwart Gottes durchleuchtet und in ihren Machtanspr\u00fcchen relativiert. Paulus versucht dies mit dem Bild von Gott als dem Sch\u00f6pfer dieses Kosmos zu illustrieren. Er verweist damit auf jenes nichtduale Geheimnis, das ganz anders als die Zweiheit von Himmel und Erde ist, nicht in menschgemachten Tempeln wohnt, nicht dem Menschen verf\u00fcgbar ist, nicht in die Dialektik von Herr und Knecht verstrickt ist, nicht bed\u00fcrftig ist wie Menschen. Was er verk\u00fcndet, ist nicht in menschlichen Bildern, nicht in Kategorien wie Personalit\u00e4t und Apersonalit\u00e4t zu fassen, sondern es ist jene unmittelbare Gegenwart, die alles Leben und Atmen, ja allem, was ist, seine Zeit gibt. Erst diese radikale Negation von allem geschaffenen Dies und Das l\u00e4utert von allem, was der Unmittelbarkeit der nichtdualen Gegenwart im Weg steht und das Bild vom Sch\u00f6pfergott anzudeuten versucht. Wer dies erf\u00e4hrt, kann sich seiner Dringlichkeit und Selbstevidenz nicht entziehen. Die Verbindlichkeit von Gottes nichtdualer Gegenwart erfasst unmittelbar.<\/p>\n<p>Diese Verbindlichkeit wird im Menschen genau dort und dann aktiviert, wo Gottes Gegenwart von allem Gesch\u00f6pflichen gel\u00e4utert ist und zur unmittelbaren Erfahrung wird. In diesem Augenblick wird sogleich klar, dass die nichtduale Gegenwart Gottes nicht im Gegensatz zur Dualit\u00e4t von Dies und Das steht, wie sie dieses Universum pr\u00e4gt, sondern mitten darin gegenw\u00e4rtig ist. Wird dies realisiert, wird die Gegenwart Gottes augenblicklich zur neuen Verbindlichkeit, mit der die Wirklichkeit gelesen wird. Paulus verweist aufgrund dieser mystischen Erfahrung darauf, dass alle Menschen \u00fcberall auf der Welt vom gleichen Schlag sind, weil sie wie Adam ganz unmittelbar in Gottes Gegenwart Gottes stehen. Ihnen sind R\u00e4ume und Zeiten gesetzt, um im Hier und Jetzt Gott als Geheimnis der Gegenwart zu erkennen. Diese Erkenntnis ist an keine bestimmten heiligen Texte gebunden, sondern jedem Menschen unabh\u00e4ngig von seinem wie auch immer bedingten Hintergrund zug\u00e4nglich. Menschen, ja alle Gesch\u00f6pfe, sind aufgrund der nichtdualen Gegenwart Gottes in ihnen gleichsam von Gottes Geschlecht, verbunden auf je ihre Weise durch dieselbe Unmittelbarkeit. Wie k\u00f6nnte ich da Gold oder Silber oder Stein, irgendein Gebilde menschlicher Kunst und Erfindungsgabe verg\u00f6ttlichen? Ist das nichtduale Geheimnis Gottes im Hier und Jetzt zum verbindlichen Ansatz meiner Wirklichkeit geworden, wird all dies in den Schatten gestellt, und an ihre Stelle ist jene Unmittelbarkeit getreten, die sich in Worten nicht fassen l\u00e4sst, im Hier und Jetzt aber mit ihrer Attraktivit\u00e4t \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Es ist genau diese Attraktivit\u00e4t, die das Teilen von Gottes Gegenwart auch in dieser postchristlichen Zeit zur begl\u00fcckenden Erfahrung macht. Das Geheimnis des Moments machte jeden Augenblick dank seiner Freiheit und Sch\u00f6nheit, seiner Liebe und Weisheit zu einem gl\u00fccklichen Moment, wie auch immer die Umst\u00e4nde sind. Diese Attraktivit\u00e4t mit anderen Menschen, ja mit allem, was es gibt, zu teilen, schafft Verbundenheit und Resonanz, vervielfacht das Gl\u00fcck und bringt den Moment zum Klingen und Glitzern. Beten wir also, dass wir dieses Geheimnis des Augenblicks kennen lernen und von seiner Verbindlichkeit erfasst werden. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 3. August 2025 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/0803-Apg-17.24-29.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand gemacht sind,\u2002er l\u00e4sst sich auch nicht von Menschenh\u00e4nden dienen, als ob er etwas n\u00f6tig h\u00e4tte; er ist es ja, der allen Leben und Atem und \u00fcberhaupt alles gibt.\u2002Aus [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-5749","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5749"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5749\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5749"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}