{"id":5728,"date":"2025-07-06T12:32:59","date_gmt":"2025-07-06T10:32:59","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/auf-dem-markt\/"},"modified":"2025-07-06T13:56:40","modified_gmt":"2025-07-06T11:56:40","slug":"on-the-market","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/on-the-market\/","title":{"rendered":"On the market"},"content":{"rendered":"<p><em>W\u00e4hrend Paulus in Athen auf sie wartete, packte ihn die Wut beim Anblick der zahllosen G\u00f6tterbilder, die es da in der Stadt gab.\u2002In der Synagoge sprach er dann mit den Juden und den Gottesf\u00fcrchtigen, und auf dem Marktplatz unterhielt er sich t\u00e4glich mit den Vor\u00fcbergehenden.\u2002Auch etliche aus dem Kreis der epikureischen und stoischen Philosophen liessen sich auf ein Gespr\u00e4ch mit ihm ein, und einige sagten: Was will dieser Schw\u00e4tzer eigentlich?, andere dagegen: Er scheint ein Verk\u00fcnder fremder Gottheiten zu sein. Er verk\u00fcndigte n\u00e4mlich Jesus und die Auferstehung.\u2002Sie nahmen ihn mit, f\u00fchrten ihn auf den Areopag und sagten: K\u00f6nnen wir erfahren, was f\u00fcr eine neue Lehre das ist, die du da vortr\u00e4gst?\u2002Befremdliches bringst du uns zu Ohren; wir m\u00f6chten erfahren, worum es da geht.\u2002Alle Athener und die Fremden, die sich dort aufhalten, tun n\u00e4mlich nichts lieber als letzte Neuigkeiten austauschen. Apg 17,16-21<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Gegenwart Gottes zentriert und schafft Offenheit. Wer in der Gegenwart Gottes ist, steht nicht im Konflikt zwischen sich und anderem. Er nimmt sich selbst vielmehr ganz nat\u00fcrlich und selbstverst\u00e4ndlich im Kontext, in welchem er hier und jetzt ist, wahr und bewegt sich unbefangen in ihm. Bin ich im Geheimnis des Moments, bin ich in meinem Element, frei wie ein Vogel in den L\u00fcften oder ein Fisch im Wasser. Ich kann atmen, und ich lasse andere atmen; ich bin bei mir, und ich lasse andere bei sich sein. \u00c4ngste, Sorgen und Zweifel, Werte und Normen, moralische oder ideologische \u00dcberzeugungen stehen mir nicht im Wege, es gibt Kontakt, und ich freue mich an Resonanz und Austausch, die m\u00f6glich sind. Pr\u00e4senz im Hier und Jetzt schafft Verbundenheit ohne Verstrickung.<\/p>\n<p>Dies zu erleben, tut gut, und w\u00e4re eigentlich naheliegend und einfach. Dennoch geschieht die Flucht vor dem Moment oft reflexartig und rascher als jede bewusste Entscheidung. Anstatt unbefangen wahrzunehmen, was ist, reflektiere ich, was geschieht und wie ich die Kontrolle behalte. Es ist nicht zu bestreiten: Jede Ber\u00fchrung mit dem Moment ber\u00fchrt auch mich, zeigt mir meine Vulnerabilit\u00e4t und konfrontiert mich mit meinen ungel\u00f6sten Themen. Dies kann Irritation und Schrecken ausl\u00f6sen und mein Gef\u00fchl von Sicherheit in Frage stellen. Ein Schritt zur\u00fcck, ein erster Fluchtversuch, ist deshalb schnell zur Stelle, bevor meine archaischen Strategien zur Bew\u00e4ltigung der Situation einsetzen. Vielleicht suche ich nun erst recht die Ber\u00fchrung, fordere Reibung und Auseinandersetzung, weil ich mich genau so sp\u00fcren will. Vielleicht ergreife ich vollends die Flucht und vermeide jeden weiteren Kontakt. Und vielleicht stelle ich auf tot und tue alles, was mir hilft, die Wahrnehmung auszuschalten und nichts mehr zu sp\u00fcren. Menschen haben unz\u00e4hlige Strategien entwickelt, um die Ber\u00fchrung mit dem Hier und Jetzt zu vermeiden. In unserer postchristlichen Zeit scheint die Flucht in eine technologisch aufger\u00fcstete Cyberwelt attraktiv zu sein. Endlich k\u00f6nnte doch <em>Nietzsche<\/em>\u2019s Traum vom \u00dcbermenschen in Erf\u00fcllung gehen und der Mensch 2.0 entstehen, der \u2013 wie Exponenten des heutigen Amerika spekulieren \u2013 alle bisherigen Grenzen \u00fcberschreitet, den Tod beseitigt, den Mars besiedelt und eine neue Ordnung auf dieser Welt, ja in diesem Universum erschafft \u2013 um sich nicht vom Hier und Jetzt ber\u00fchren lassen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Der Glaube an die Gegenwart Gottes erinnert demgegen\u00fcber daran, dass Leben trotz allen Fluchtversuchen st\u00e4ndig im Hier und Jetzt stattfindet. Er setzt deshalb nicht auf bessere Fluchtstrategien, sondern auf jene Freiheit, die jeden Augenblick gegenw\u00e4rtig ist, pers\u00f6nliche Stabilit\u00e4t schafft und zu Kontakt und Resonanz bef\u00e4higt. Unser Predigttext f\u00fchrt vor, was dies bedeutet.<\/p>\n<p>Er erz\u00e4hlt vom Aufenthalt des Paulus in Athen und seinem Auftreten auf dem Markt der Stadt. Seine zweite Missionsreise hat ihn nach Europa gef\u00fchrt; doch einfach ist sein Engagement f\u00fcr die bedingungslose Gegenwart Gottes auf diesem Boden bisher nicht verlaufen. Zuletzt hat er zusammen mit Silas und Timotheus im mazedonischen Ber\u00f6a zwar einigen Erfolg erzielt und eine christliche Gemeinschaft gegr\u00fcndet, doch ist es schliesslich auch da zum Aufstand gegen ihn gekommen, sodass er diesen Ort wie zuvor Thessalonich ebenfalls fluchtartig verlassen muss. Dank sicherem Geleit kommt er nach Athen, ist dort jedoch auf sich gestellt. Silas und Timotheus werden erst in Korinth wieder zu ihm stossen (Apg 17,10-15).<\/p>\n<p>Unser Predigttext berichtet zun\u00e4chst, dass Paulus ohne grosses Interesse an der Stadt auf die beiden wartet (V16). Athen d\u00fcrfte schon zu dieser Zeit von seiner grossen Vergangenheit gelebt und kaum mehr als 5000 Einwohner gehabt haben. Wichtiger, was Bev\u00f6lkerungszahl und wirtschaftliche Bedeutung betrifft, wird das aufstrebende Korinth gewesen sein. Paulus ist indes nicht als Tourist in Athen. Ihm ist klar, was seine Mission ist. Die zahllosen G\u00f6tterbilder, die es in der Stadt gibt, nimmt er nicht interessiert zu Kenntnis, sondern ihr Anblick versetzt ihn in Wut. Sofort geht er in Kontakt mit der Bev\u00f6lkerung (V17). Am Sabbat spricht er in der Synagoge mit Juden und Gottesf\u00fcrchtigen, und unter der Woche unterh\u00e4lt er sich t\u00e4glich auf dem Markt mit den Vor\u00fcbergehenden. Un\u00fcbersehbar sind die Parallelen, die der Bericht schafft: Wie seinerzeit Sokrates auf dem Markt Athens mit den Leuten gesprochen hat, so tut es nun Paulus. Doch der Bericht spielt auch mit dem Nimbus der Stadt der Philosophen (V18). Er erw\u00e4hnt, dass sich einige aus dem Kreis der epikureischen und stoischen Philosophen auf ein Gespr\u00e4ch mit ihm einlassen. Doch ihre Reaktion ist wenig freundlich. Einige fragen, was dieser Schw\u00e4tzer denn eigentlich wolle, andern bekommen den Eindruck, dass er ein Verk\u00fcnder fremder Gottheiten sei. Er verk\u00fcnde Jesus und die Auferstehung, also eine Art G\u00f6tterpaar. Der Austausch scheint vorerst also eher oberfl\u00e4chlich und wenig ergiebig zu sein. Doch das Interesse ist geweckt.<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt wird n\u00e4mlich, dass die Philosophen mehr von Paulus h\u00f6ren wollen (V19f). Sie nehmen ihn mit und f\u00fchren ihn weg vom Get\u00fcmmel des Marktes auf den Areopag. Der Begriff bezeichnet einerseits den nordwestlich der Akropolis gelegenen Aresfelsen, der sich f\u00fcr Diskussionen eignet, andererseits aber auch die athenische Kulturbeh\u00f6rde. Um ein gerichtliches Verh\u00f6r scheint es nicht gegangen zu sein. Hier d\u00fcrfte eher gemeint sein, dass Paulus eine offizielle Anh\u00f6rung angeboten wird. Jedenfalls fragen die Philosophen, ob sie erfahren k\u00f6nnen, was f\u00fcr eine neue Lehre Paulus vortrage. Er bringe ihnen Befremdliches zu Ohren, und sie m\u00f6chten erfahren, worum es da gehe. Lukas bleibt allerdings skeptisch, ob das Interesse tats\u00e4chlich ernsthaft gewesen ist (V21). Mit einem spitzen Unterton h\u00e4lt er fest, dass alle Athener und die Fremden, die sich dort aufhalten, nichts lieber tun, als letzte Neuigkeiten auszutauschen. Will er damit sagen, dass man aus ihrer Reaktion keine weitreichenden Schl\u00fcsse ziehen sollte, weil in dieser Situation die Ernsthaftigkeit gefehlt hat? Er w\u00fcrde also andeuten wollen, dass es bloss um eine erste Begegnung gegangen ist, dass das Thema jedoch noch keineswegs ausgesch\u00f6pft ist. Im Zentrum steht f\u00fcr ihn ohnehin, was nun geschieht (V22a). Paulus stellt sich n\u00e4mlich selbstbewusst hin, mitten auf dem Areopag, und spricht. Lukas l\u00e4sst keine Zweifel, dass ihm dieser Auftritt von Paulus sowie die Botschaft, die er nun vortr\u00e4gt, am Herzen liegt. Die Fortsetzung macht es deutlich. Sie stellt die kunstvoll ausgestaltete Predigt dar, die Paulus aus Sicht des Lukas vor diesem Publikum gehalten hat (VV22b-31).<\/p>\n<p>Die Besch\u00e4ftigung mit diesem Bibeltext fordert uns dazu auf, \u00fcber die Auswirkungen der Gegenwart Gottes auf unseren Alltag nachzudenken. Sind auch wir bereit, uns dem Markt des Hier und Jetzt zu stellen und uns mit dem auseinander zu setzen, was uns dieser bietet?<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist die Sache klar: Wer in der Gegenwart Gottes ist, kann und will sich dem Hier und Jetzt nicht entziehen. Sein Interesse ist vielmehr geweckt, mehr und mehr auszupacken, was im Geheimnis der Gegenwart steckt, die Dichte und Intensit\u00e4t des Moments zu erkunden und im Leben zu vollziehen. Das Beispiel von Paulus in Athen zeigt, was das heisst. Die unz\u00e4hligen G\u00f6tterbilder in der Stadt wecken seine Wut und motivieren ihn, f\u00fcr die Gegenwart Gottes im Hier und Jetzt einzustehen. Aus seiner Sicht ist die Verg\u00f6ttlichung von diesem und jenem eine Flucht, die neue Abh\u00e4ngigkeiten schafft und den Blick f\u00fcr das, was in diesem Moment der Fall ist, verstellt. Seine Wut gibt ihm den n\u00f6tigen Mut, nicht zu fl\u00fcchten und sich von der Dynamik der Stadt nicht mitreissen zu lassen, sondern klar im Moment zu bleiben und sich seiner Situation zu stellen. In dieser postchristlichen Zeit sind G\u00f6tterbilder nicht mehr als solche markiert, doch seltener und unwirksamer geworden sind sie deswegen nicht. Ich kann Prestige, Erfolg, Macht verehren, ich kann mich in k\u00fcnstliche oder ideologische Welten fl\u00fcchten, ich kann im Hamsterrad drehen und mich dem Sog meiner Selbstoptimierung hingeben \u2013 Unz\u00e4hliges kann ich verg\u00f6ttlichen, und der M\u00f6glichkeiten sind viele, mir vorzugaukeln, dass ich im Moment lebe, dabei aber st\u00e4ndig damit besch\u00e4ftigt bin, genau diesen zu vermeiden. Die Gegenwart Gottes mag zwar ins Hier und Jetzt f\u00fchren; doch es braucht Selbstkritik, sich einzugestehen, wie weit man zuweilen davon entfernt ist.<\/p>\n<p>Umgekehrt muss man nichts unternehmen, um in die Gegenwart Gottes zu kommen. Es bedarf keiner Reisen an heilige Orte, keiner religi\u00f6sen Praxis, um sie zu erarbeiten, kein F\u00fcr-wahr-Halten alter Geschichten, Glaubensbekenntnisse oder religi\u00f6ser Theorien. Die Gegenwart Gottes ist schon da, in jedem Hier und Jetzt. Deshalb geht Paulus in Athen schlicht und einfach dorthin, wo die Menschen sind und das Leben geschieht: am Sabbat in die Synagoge und unter der Woche auf den Markt. Er tritt in Kontakt mit denen, die zuf\u00e4lligerweise vor Ort sind, spricht sie an und versucht, mit ihnen die Gegenwart Gottes zu teilen. An diesem Ansatz hat sich bis heute nichts ge\u00e4ndert. Die Gegenwart Gottes geschieht im Alltag, mitten in den Gesch\u00e4ften, die in Beschlag nehmen. Ob am Wochenende oder an einem Arbeitstag, ob in der Freizeit oder auf den Marktpl\u00e4tzen unseres Lebens \u2013 st\u00e4ndig und \u00fcberall ist Gott gegenw\u00e4rtig und er\u00f6ffnet mir die M\u00f6glichkeit, seine Gegenwart mit anderen zu teilen. Ich muss nur bereit sein, darauf einzusteigen, mich vom Moment ber\u00fchren zu lassen und ernst zu nehmen, was hier und jetzt werden will. Gottes Gegenwart gibt jedem Augenblick seinen besonderen Glanz und macht immer wieder neu seinen geheimnisvollen Klang der Stille h\u00f6rbar.<\/p>\n<p>Allerdings will dieser Weg in die Gegenwart Gottes nicht halbherzig gegangen sein. Wer sich darauf einlassen will, soll es mit ganzem Herzen, ganzer Seele und mit ganzem Verstand tun (Mt 22,37). Erst dieses Engagement beseitigt, was der Gegenwart Gottes im Weg steht, erst der volle Einsatz befreit ihre Unmittelbarkeit. Dies verlangt indes auch, Rechenschaft f\u00fcr diesen Weg ablegen zu k\u00f6nnen. Das Beispiel von Paulus in Athen zeigt es. Er muss sich in der Synagoge gegen\u00fcber Juden und auf dem Markt gegen\u00fcber Philosophen erkl\u00e4ren. Als er auf den Areopag gef\u00fchrt wird, muss er in der Lage sein, den Weg in die Gegenwart Gottes einem gebildeten Publikum zu erl\u00e4utern. So einfach und nat\u00fcrlich die Gegenwart Gottes ist \u2013 in ihr zu leben ist ein Prozess, der auch den Verstand fordert. Ich verstehe etwas und merke, dass ich noch vieles nicht verstanden habe. Mit jedem weiteren Verstehen verstehe ich, dass das Geheimnis noch viel gr\u00f6sser ist. Dennoch trifft beides zu: Auch wenn ich um die Unfassbarkeit der Gegenwart Gottes weiss, muss ich f\u00fcr sie Rechenschaft ablegen \u2013 mir selbst und andern gegen\u00fcber. Will ich den Weg in die Gegenwart Gottes gehen, muss ich auch dazu bereit sein, dass mein Verstand gel\u00e4utert und geordnet wird. Auch mein Verstand braucht vor dem Hier und Jetzt nicht zu fl\u00fcchten, sondern darf dessen Geheimnis mit Worten und Taten gegenw\u00e4rtig machen.<\/p>\n<p>Es klingt widerspr\u00fcchlich, und dennoch ist beides wahr: Die unbedingte Freiheit des Augenblicks ist in jeder Situation gegenw\u00e4rtig, ohne jeden Aufwand. Und zugleich ist viel Aufwand n\u00f6tig, um sie hier und jetzt ohne Aufwand zu leben. Ich muss mich darauf mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Verstand einlassen, um zu begreifen, dass ich jeden Moment \u2013 ohne jedes Zutun von mir \u2013 in dieser Freiheit sein kann. Beten wir also, dass wir diesen Weg gehen und von der Freude des Augenblicks erf\u00fcllt werden. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 6. Juli 2025 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/0706-Apg-17.16-21-1.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend Paulus in Athen auf sie wartete, packte ihn die Wut beim Anblick der zahllosen G\u00f6tterbilder, die es da in der Stadt gab.\u2002In der Synagoge sprach er dann mit den Juden und den Gottesf\u00fcrchtigen, und auf dem Marktplatz unterhielt er sich t\u00e4glich mit den Vor\u00fcbergehenden.\u2002Auch etliche aus dem Kreis der epikureischen und stoischen Philosophen liessen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-5728","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5728","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5728"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5728\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5728"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5728"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5728"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}