{"id":5663,"date":"2025-06-01T12:10:25","date_gmt":"2025-06-01T10:10:25","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/ploetzliches-verstehen\/"},"modified":"2025-06-01T12:11:25","modified_gmt":"2025-06-01T10:11:25","slug":"sudden-understanding","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/sudden-understanding\/","title":{"rendered":"Sudden understanding"},"content":{"rendered":"<p><em>Wir legten von Troas ab und gelangten auf dem k\u00fcrzesten Weg nach Samothrake; am folgenden Tag erreichten wir Neapolis,\u00a0und von dort kamen wir nach Philippi, einer Stadt im ersten Bezirk von Makedonien, einer r\u00f6mischen Kolonie. In dieser Stadt hielten wir uns einige Tage auf.\u2002Am Sabbat gingen wir vor das Stadttor hinaus an einen Fluss; wir nahmen an, dass man sich dort zum Gebet treffe. Wir setzten uns nieder und sprachen mit den Frauen, die sich eingefunden hatten.\u2002Auch eine Frau mit Namen Lydia, eine Purpurh\u00e4ndlerin aus Thyatira, eine Gottesf\u00fcrchtige, h\u00f6rte zu; ihr tat der Herr das Herz auf, und sie liess sich auf die Worte des Paulus ein.\u00a0Nachdem sie sich samt ihrem Haus hatte taufen lassen, bat sie: Wenn ihr \u00fcberzeugt seid, dass ich an den Herrn glaube, so kommt zu mir in mein Haus und bleibt da; und sie bestand darauf. Apg 16,11-15<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Alles hat seine Zeit (Koh 3,1), auch der Weg in die Gegenwart Gottes hat seine Zeit. Vieles kann gewusst und doch nicht verstanden sein. Vieles kann erkannt und im Leben doch nicht getan werden. Wer w\u00fcsste nicht, dass zu wenig Schlaf der Gesundheit schadet, und es trotzdem nicht schafft, f\u00fcr gen\u00fcgend Schlaf zu sorgen? Wem ist nicht bewusst, dass das Kultivieren der eigenen Freiheit und Souver\u00e4nit\u00e4t guttut, und dennoch immer wieder zul\u00e4sst, sich in die Dinge zu verlieren? Einsicht sch\u00fctzt vor Torheit nicht, und die Weisheit kann in den H\u00f6hen, dort, wo sich die Wege kreuzen und die Entscheidungen fallen, mit lauter Stimme rufen (Prov 8,1) und kein Geh\u00f6r finden. Doch auf einmal, wenn die Zeit reif ist, kann es geschehen, dass ankommt, was l\u00e4ngstens klar gewesen ist, und verstanden wird, was sich seit langem angezeigt hat. Der Moment mag unscheinbar sein und die Gr\u00fcnde nicht zwingend. Zuf\u00e4llig, spontan, unmittelbar \u2013 ganz pl\u00f6tzlich \u2013 geschieht es. Die Weisheit kann stets nur geduldig fortfahren, an den Kreuzungen zu rufen und darauf zu hoffen, dass der Groschen f\u00e4llt. Wann dies der Fall ist, liegt nicht in ihrer Hand. Doch der Moment kann kommen, und Gott kann gegenw\u00e4rtig werden.<\/p>\n<p>Intuitiv ist der Weg in die Gegenwart Gottes sofort verst\u00e4ndlich: Wer w\u00fcsste nicht, was es heisst, im Hier und Jetzt zu sein? Sich nicht selbst im Weg stehen, unmittelbar da sein, unbefangen seinen Weg gehen. Ist das nicht klar? Ein 15-J\u00e4hriger hat mir neulich erkl\u00e4rt, was dies f\u00fcr ihn heisst. Er liebt Tischtennis. \u00dcbt er sich darin, geschieht sein Spiel reflexartig. Er denkt nicht mehr, ist hellwach im Moment und spielt \u2013 sonst nichts, ganz einfach. F\u00fcr ihn ist dies ein Moment der Gegenwart Gottes. Mit dem \u00c4lterwerden wird das unbefangene Spiel zuweilen zur kaum l\u00f6sbaren Herausforderung. Ambitionen versperren den Weg, Erwartungen beseitigen die Leichtigkeit, Empfindlichkeiten verhindern die Unbefangenheit. Auch wenn ich w\u00fcsste, was ich tun sollte, gelingt es mir nicht mehr. Ich verstricke mich in meine Gedanken, verliere den Kontakt zum Hier und Jetzt und kann nicht mehr wahrnehmen, was sich in diesem Moment zeigt. Dennoch f\u00e4llt jeden Moment das Los. Gottes Freiheit h\u00e4lt es in H\u00e4nden (vgl. Ps 16,5). Sie bestimmt nicht, wohin es f\u00e4llt; doch wohin es f\u00e4llt, das ist erf\u00fcllt von Gottes Freiheit. Jeder Augenblick birgt damit die Chance, dass das Wunder geschieht, das innere Gef\u00e4ngnis aufbricht und sichtbar wird, was naheliegt und nat\u00fcrlich ist. Der Weg in die Gegenwart Gottes ist voller Zuf\u00e4lle. Und diese sind erf\u00fcllt von der Freiheit Gottes, ebenso im Gl\u00fcck wie im Pech, und sie offenbaren den Weg \u2013 ganz einfach und unmittelbar.<\/p>\n<p>Unser Predigttext erz\u00e4hlt uns eine Geschichte, die genau dieses unmittelbare, v\u00f6llig zuf\u00e4llige Verstehen illustriert. Paulus und sein Begleiter befinden sich in Troas, einer K\u00fcstenstadt im Nordosten der \u00c4g\u00e4is. Dort hat er eine Vision, die ihm die Gewissheit gibt, seine Mission in Mazedonien weiterf\u00fchren zu m\u00fcssen. Erz\u00e4hlt wird in unserem Predigttext zun\u00e4chst der Weg, den sie nun zur\u00fccklegen (V11-12).<\/p>\n<p>Die Reise geht z\u00fcgig voran. In umgekehrter Richtung wird er sp\u00e4ter f\u00fcnf Tage ben\u00f6tigen (Apg 20,6). Die auf halbem Weg gelegene Insel Samothrake dient als \u00dcbernachtungsort, um am folgenden Tag in die mazedonische Hafenstadt Neapolis weiter zu reisen. Unweit der Stadt folgen sie der grossen r\u00f6mischen Via Egnatia, welche Mazedonien in ostwestlicher Richtung durchquert. Etwa 15km landeinw\u00e4rts gelangen sie so nach Philippi. Philippi verdankt seinen Namen dem Mazedonierk\u00f6nig Philipp, dem Vater Alexanders des Grossen. Unterdessen ist die Stadt eine r\u00f6mische Kolonie und Mazedonien in vier r\u00f6mische Bezirke aufgeteilt. Lukas ist mit den Verh\u00e4ltnissen vertraut und erkl\u00e4rt, dass Philippi im ersten Bezirk liegt. Verr\u00e4t der auch hier verwendete Wir-Stil, dass er seit der \u00dcberfahrt von Troas mit ihm Team des Paulus ist? Jedenfalls h\u00e4lt er fest, dass \u00abwir\u00bb einige Zeit in Philippi gewesen sind.<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt wird im Folgenden, was sich in Philippi abspielt (VV13-40). Der zweite Teil unseres Predigttextes berichtet von den Anf\u00e4ngen (VV13-15). Offensichtlich sehen sich Paulus und seine Begleiter mit ungewohnten Schwierigkeiten konfrontiert. Anders als bisher k\u00f6nnen sie in der r\u00f6mischen Stadt nicht einfach die Synagoge aufsuchen und ihre Botschaft dort verk\u00fcnden. Vielmehr sehen sie sich dazu gezwungen, den Ort, wo sich Juden zum Gebet treffen k\u00f6nnten, zu suchen. Am Sabbat gehen sie deshalb zur Stadt hinaus an einen Fluss, weil sie annehmen, dass man sich dort zum Gebet versammelt. Sie setzen sich und sprechen mit den Frauen, die sich einfinden. Eine Synagoge scheint nicht vorhanden zu sein; die Frauen d\u00fcrften sich in einem eher informellen Rahmen zum Gebet treffen.<\/p>\n<p>Unter den Frauen, die an diesem Sabbat zu diesem Fluss kommen, befindet sich auch Lydia. Lydia ist Purpurh\u00e4ndlerin aus Thyatira (vgl. Apk 2,18-29). Thyatira ist eine Stadt ganz im Westen Kleinasiens, die f\u00fcr ihre Purpurindustrie bekannt ist. Purpurstoffe gelten als Luxusg\u00fcter, der Handel mit ihnen ist ein eintr\u00e4gliches Gesch\u00e4ft. Lydia wird man sich als wohlhabende und selbst\u00e4ndig Frau vorzustellen haben. Sie ist nicht J\u00fcdin, geh\u00f6rt aber zu den Gottesf\u00fcrchtigen, die mit j\u00fcdischer Glaubenspraxis sympathisieren. Lydia h\u00f6rt den Gespr\u00e4chen zu. Und was geschieht nun? Ihr tut der Herr das Herz auf, heisst es V14, und sie l\u00e4sst sich auf die Worte des Paulus ein. Begr\u00fcndet oder erkl\u00e4rt wird nichts. Offenbar versteht sie, die zuf\u00e4lligerweise an genau diesem Sabbat, an welchem Paulus mit seinen Begleitern an genau diesem Fluss ist, unmittelbar, aus purer Gnade, was er zu vermitteln versucht; denn die Freiheit von Gottes bedingungsloser Gegenwart \u00f6ffnet ihr Herz. Sie l\u00e4sst sich darauf ein und realisiert im Zufall des Hier und Jetzt das Geheimnis des Moments, von dem Paulus spricht und das er teilen will. Davon erfasst, l\u00e4sst sie sich und ihr ganzes Haus taufen und bietet Paulus und seinen Begleitern ihre Gastfreundschaft an. Allerdings setzt sie eine Bedingung. Sie verlangt von ihnen, dass ihr pl\u00f6tzliches Verstehen f\u00fcr sie \u00fcberzeugend ist. Sie will nicht Illusionen aufsitzen, sondern im Zentrum soll nichts anderes als das Teilen der Gegenwart Gottes stehen. Ist dies der Fall, steht ihr Haus f\u00fcr sie offen. Mit Nachdruck besteht sie darauf, ihr Haus daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p>Die Hausgemeinschaft der Lydia d\u00fcrfte die Basis der weiteren Mission in Philippi gewesen sein. Nach dem Zusammenstoss mit der r\u00f6mischen Stadtbeh\u00f6rde kehren Paulus und seine Begleiter dorthin zur\u00fcck (V40). In seinen Briefen erw\u00e4hnt Paulus Lydia zwar nicht explizit, doch in seinem Brief an die Philipper erinnert er dankbar daran, dass die Unterst\u00fctzung in Philippi die einzige gewesen ist, die er beim Aufbruch in Mazedonien f\u00fcr seine Mission erhalten hat (Phil 4,14f).<\/p>\n<p>Besinnen wir uns heute auf diesen Bibeltext, werden wir dazu aufgefordert, \u00fcber den Zufall und das pl\u00f6tzliche Verstehen der Gegenwart Gottes nachzudenken. Was geschieht mit einem Glauben, der den Zufall bewusst integriert?<\/p>\n<p>Ein Glaube, der den Zufall integriert, nimmt Gl\u00fcck und Pech gleichermassen als Momente, in denen Gottes Freiheit gegenw\u00e4rtig ist. Damit entsteht pers\u00f6nliche Souver\u00e4nit\u00e4t in den Hochs und Tiefs des Lebens, ohne die Gegenwart Gottes in Frage stellen zu m\u00fcssen. Die Reise von Paulus zeigt dies. Die \u00dcberfahrt von Troas \u00fcber die Insel Samothrake nach Neapolis sowie die Weiterreise nach Philippi verlaufen z\u00fcgig und problemlos. Das Gl\u00fcck begleitet sie. Ihre Mission in Philippi beginnt demgegen\u00fcber harzig. Es gibt keine Synagoge, an der sie ankn\u00fcpfen k\u00f6nnen, und sie haben keine Unterst\u00fctzung vor Ort. Doch f\u00fcr Paulus ist Gottes Freiheit im einen ebenso gegenw\u00e4rtig wie im andern. Sp\u00e4ter schreibt er nach Philippi (Phil 4,12f): \u00abIch kann bescheiden leben, ich kann aber auch im \u00dcberfluss leben; in alles und jedes bin ich eingeweiht (\u03bc\u03b5\u03bc\u03cd\u03b7\u03bc\u03b1\u03b9: das Verb, vom dem \u03bc\u03c5\u03c3\u03c4\u03b9\u03ba\u03cc\u03c2, Mystik, abgeleitet ist): satt zu werden und Hunger zu leiden, \u00dcberfluss zu haben und Mangel zu leiden. Alles vermag ich durch den, der mir die Kraft dazu gibt.\u00bb Der Zufall mag manchmal f\u00fcr Gl\u00fcck, manchmal f\u00fcr Pech sorgen, die Mystik der Nicht-Dualit\u00e4t weiht in beides ein, verweist im Hier und Jetzt an die Liebe und Weisheit, die darin stecken, und fordert ganz pragmatisch dazu auf, zu tun, was zu tun ist. Akzeptiere ich den Zufall, verstricke ich mich nicht in Fragen nach dem Warum und Wozu, sondern finde hier und jetzt in die Gegenwart Gottes. Im Zufall zeigt sich die Unverf\u00fcgbarkeit und Singularit\u00e4t des Augenblicks.<\/p>\n<p>Die Offenheit f\u00fcr den Zufall schafft die Bereitschaft, sich ernsthaft auf das Hier und Jetzt einzulassen. Wer sich bewusst ist, dass der Zufall jeden Augenblick mit im Spiel ist, verstrickt sich nicht in sein Wollen, Denken und Planen, l\u00e4sst sich nicht von Gef\u00fchlen besetzen und fl\u00fcchtet nicht in eine fiktive Realit\u00e4t. Im Vordergrund steht vielmehr das Wahrnehmen der Situation, wie sie ist, und das Tun dessen, was getan werden muss. Paulus und seine Begleiter wissen, was ihre Mission ist, und sie sind mit den j\u00fcdischen, griechischen und r\u00f6mischen Kulturen vertraut. Im fremden Philippi angekommen, halten sie sich indes schlicht und einfach an die Gegenwart Gottes und suchen sich ihren Weg. Sie bewegen sich in Wahrscheinlichkeitsfeldern, tun, was sich bew\u00e4hren k\u00f6nnte und hoffen, dass das Gl\u00fcck mitspielt. Gewissheit auf Erfolg haben sie nicht. Auf diese Weise treffen sie am Fluss ausserhalb der Stadt diejenigen Frauen, die sich dann und dort zuf\u00e4lligerweise einfinden. In der Gegenwart Gottes offenbart sich mir das Hier und Jetzt nicht als Momentaufnahme eines grossen Uhrwerks, das seinen Gesetzen folgt und die Zeit determiniert. Es zeigt sich vielmehr als Zusammenspiel von Ursache und Zufall, Berechenbarem und \u00dcberraschendem, Bedingtem und Unbedingtem. Glaube ich auf diese Weise, weiss ich, was den Moment bestimmt, aber ich weiss auch, dass er stets noch anders sein kann und dass ich nur verstehe, was hier und jetzt ist, wenn ich mich darauf einlasse.<\/p>\n<p>Schliesslich ist ein Glaube, der um den Zufall weiss, empf\u00e4nglich f\u00fcr das pl\u00f6tzliche Verstehen der Gegenwart Gottes. Das Ereignis mag v\u00f6llig evident und \u00fcberzeugend sein, doch wie davon sprechen? Wie es sich selbst und andern verst\u00e4ndlich machen? Das Beispiel Lydias illustriert es. Ihre Begegnung mit Paulus geschieht v\u00f6llig zuf\u00e4llig. Sie h\u00f6rt den Gespr\u00e4chen mit Paulus zu, und ohne Grund und Zwang, aus reiner Gnade, \u00f6ffnet ihr die Gegenwart Gottes das Herz. Im Zufall des Augenblicks blitzt in ihr Gottes Gegenwart auf. Deren Unmittelbarkeit ist v\u00f6llig \u00fcberw\u00e4ltigend und evident. Wie aber soll sie diese erkl\u00e4ren und in ihr Leben integrieren? Sie l\u00e4sst sich auf die Botschaft von Paulus ein und l\u00e4sst sich und ihr Haus taufen. Was ihr widerfahren ist, will sie mit andern teilen, in Worte fassen, und sie will die Interpretation best\u00e4tigt wissen. Trifft mich ein mystisches Ereignis, geschieht es zuf\u00e4llig, spontan und unmittelbar \u2013 ganz pl\u00f6tzlich. Gebe ich ihm die Aufmerksamkeit, die es verlangt, ringe ich sogleich darum, meine Erfahrung in Sprachspielen reflektiert zu sehen, die passen und mich in die Gemeinschaft mit anderen bringen. Gottes Gegenwart will geteilt werden, aber sie bleibt in der Zuf\u00e4lligkeit und Einmaligkeit des Moments verborgen. Ein Glaube, der darum weiss, verlangt nach Gemeinschaft schaffenden Worten und Taten, aber setzt auf die Unmittelbarkeit des Augenblicks.<\/p>\n<p>Der Zufall geh\u00f6rt untrennbar zu einer materialistischen Sicht auf dieses Universum. Die Mystik des christlichen Glaubens stellt dies nicht infrage, aber sie sieht im Zufall jenes Geheimnis des Augenblicks im Spiel, das Verstehen zu einem pl\u00f6tzlichen Ereignis macht. Verf\u00fcgbar ist dieses Verstehen nicht. Doch der Moment beh\u00e4lt auch in postchristlicher Zeit sein Geheimnis, das auf einmal, ohne Grund, aus purer Gnade, Einsicht schafft. Beten wir also, dass wir uns auf das Spiel mit dem Zufall einlassen und dass wir uns daran freuen, wie Gott darin gegenw\u00e4rtig wird. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 1. Juni 2025 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/0601-Apg-16.11-15.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir legten von Troas ab und gelangten auf dem k\u00fcrzesten Weg nach Samothrake; am folgenden Tag erreichten wir Neapolis,\u00a0und von dort kamen wir nach Philippi, einer Stadt im ersten Bezirk von Makedonien, einer r\u00f6mischen Kolonie. 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