{"id":5652,"date":"2025-05-25T12:32:14","date_gmt":"2025-05-25T10:32:14","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/auf-dem-weg\/"},"modified":"2025-05-25T12:39:19","modified_gmt":"2025-05-25T10:39:19","slug":"on-the-way","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/on-the-way\/","title":{"rendered":"On the way"},"content":{"rendered":"<p><em>Sie zogen weiter durch Phrygien und das galatische Land, da es ihnen vom heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort in der Provinz Asia zu verk\u00fcndigen.\u2002Kurz vor Mysien versuchten sie, nach Bithynien weiterzuziehen, doch der Geist Jesu liess es nicht zu.\u2002Da zogen sie an Mysien vorbei und kamen nach Troas hinab.\u2002In der Nacht nun hatte Paulus eine Vision: Ein Mann aus Makedonien stand da und bat ihn: Komm her\u00fcber nach Makedonien und hilf uns!\u2002Kaum hatte er die Vision gehabt, setzten wir alles daran, nach Makedonien hin\u00fcberzugelangen, in der \u00dcberzeugung, dass Gott uns gerufen hatte, den Menschen dort das Evangelium zu verk\u00fcndigen. Apg 16,6-10<\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wird Gott gegenw\u00e4rtig, geschieht dies in Raum und Zeit. Gott ist als Geheimnis der Gegenwart zwar unfassbar. Die Freiheit dieses Geheimnisses ist nicht Bedingungen unterworfen, frei von jedem Dies und Das. Mit Worten l\u00e4sst sie sich nicht begreifen, und doch ist sie jeden Moment ganz unmittelbar gegenw\u00e4rtig. Die Unverf\u00fcgbarkeit Gottes macht jeden Augenblick einmalig und unwiederholbar. Sie gibt aller Materie ihr Eigenes, l\u00e4sst ihr ihre Eigendynamik und greift nicht ein \u2013 weder in den Lauf dieses Universums, noch in die Evolution dieses blauen Planeten, noch in das Tun der Menschen. Gott ist nicht der grosse Vater, der alles nach seinem guten Willen steuert, nicht die grosse Mutter, die zu allem Sorge tr\u00e4gt. Gott ist mit seiner Liebe und Weisheit viel unmittelbarer gegenw\u00e4rtig als menschliche Wunschvorstellungen: als Geheimnis des Hier und Jetzt, als Freiheit des Augenblicks in aller Materie.<\/p>\n<p>Das menschliche Erkennen und Gestalten dieser Pr\u00e4senz Gottes in allem, was es gibt, ist ein Weg, der immer gr\u00f6ssere Kreise zieht und nie abgeschlossen ist. Er beginnt vielleicht ganz klein und unauff\u00e4llig in einem Moment, in welchem ich ergriffen bin und der Himmel f\u00fcr einen Augenblick ge\u00f6ffnet ist. Wie k\u00f6nnte das L\u00e4cheln eines kleinen Kindes nicht die Gegenwart verzaubern? Auf einmal bin ich im Hier und Jetzt, und das Wunder des Augenblicks ist in diesem Kindergesicht gegenw\u00e4rtig. Doch eine solche Ber\u00fchrung weckt die Sehnsucht. Das Geheimnis der Gegenwart ist ein Gravitationspunkt. Er birgt die Dichte der Ewigkeit. Bin ich ihm fern, mag seine Wirkung gering sein. Doch komme ich ihm n\u00e4her, wird seine Attraktivit\u00e4t st\u00e4rker und seine Gegenwart in den Dingen deutlicher. Ich beginne zu begreifen, dass der Moment viel mehr umfasst als das, was gerade vor meinen Augen liegt. Die Gegenwart besteht aus vielen Kreisen. Da ist meine K\u00f6rperlichkeit, ihre Biologie, ihre Chemie, ihre Physik, da ist mein Alltag samt aller Technologien, die ich nutze, da ist aber auch das soziale und gesellschaftliche Leben, das ich f\u00fchre, die Gesellschaft, in der ich lebe, die pers\u00f6nliche und kollektiven Geschichte, die mich durchdringt, und da ist schliesslich mein eigenes Wahrnehmen, F\u00fchlen und Reflektieren dessen, was diesen Moment ausmacht. All diese Kontexte sind wie eine Vielzahl von Kreisen im Geheimnis dieses Augenblicks pr\u00e4sent. Sie alle atmen Gottes Gegenwart. Gehe ich den Weg in die Gegenwart Gottes, entdecke ich davon st\u00e4ndig mehr. Das aber macht den Augenblick immer erf\u00fcllter und mein Leben immer dichter. Wie k\u00f6nnte ich mich da der Attraktivit\u00e4t dieses Wegs entziehen?<\/p>\n<p>Der Weg in die Gegenwart ist kein kultureller \u00dcberbau, sondern evolutionsbiologisch angelegt. Pflanzen und Tiere leben im Moment. Wache Pr\u00e4senz ist ihr Vorteil im \u00dcberlebenskampf. Wie k\u00f6nnte der <em>homo sapiens sapiens<\/em> nicht auch davon bestimmt gewesen sein? Mit der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins ist der Weg in die Gegenwart indes kompliziert geworden. Die Komplexit\u00e4t der Kontexte wird bewusst, Alternativen entstehen, der Weg in die Gegenwart wird zu einer Option unter anderen. Doch die mystischen Traditionen der grossen Religionen sind diesen Weg weiter gegangen, haben die wachsenden Kontexte integriert, ihre Sprachspiele, ihre Kunstformen, ihre Lebenspraxis entwickelt, und dabei doch das unfassbare Geheimnis der Gegenwart im Blick behalten. Die Bibel mit ihrem Alten und ihrem Neuen Testament gibt davon ein beredtes Zeugnis, unser Predigttext ein Beispiel.<\/p>\n<p>Berichtet wird hier, wie Paulus und seine beiden Begleiter Silas und Timotheus ihren Weg in die bedingungslose Gegenwart Gottes gehen. Der Gnade Gottes anvertraut, sind Paulus und Silas in Antiochia aufgebrochen, um Juden und Nichtjuden diesen Weg nahezubringen (Apg 15,40). Im kleinasiatischen Lystra st\u00f6sst Timotheus zu ihnen (Apg 16,1-6). Zu dritt stehen sie nun vor der Aufgabe, diesen Weg so zu gehen, dass sie ihn mit weiteren Kreisen von Menschen teilen k\u00f6nnen. Erz\u00e4hlt wird nun, wie sie ihren Weg suchen.<\/p>\n<p>Vermutlich hat Paulus zun\u00e4chst die Absicht, direkt nach Ephesus, der bedeutenden K\u00fcstenstadt an der \u00c4g\u00e4is und Hauptstadt der Provinz Asia, zu ziehen und dort eine christliche Gemeinde zu gr\u00fcnden. Das w\u00fcrde zu seiner Strategie passen, zuerst in den St\u00e4dten eine Basis zu schaffen und dann das umliegende Land f\u00fcr seine Mission zu gewinnen (vgl. Apg 14,6f; 16,4). Erz\u00e4hlt wird indes, dass sie nordw\u00e4rts in Richtung Phrygien und das galatische Land ziehen, da es ihnen, so heisst es V6, vom heiligen Geist verwehrt wird, das Wort in der Provinz Asia zu verk\u00fcnden. Praktische Hindernisse oder Widerst\u00e4nden m\u00f6gen eine Rolle gespielt haben, doch finden sie keine Erw\u00e4hnung. Der Hinweis macht vielmehr dies deutlich: Paulus und seine Begleiter sind jeden Moment gefordert, ihren Weg in die Gegenwart Gottes zu suchen. Dieser Weg ist nicht ein Weg, der durch das gesetzte Ziel definiert ist, sondern der Weg, der ihnen die Gegenwart Gottes offenl\u00e4sst. Ihre Herausforderung besteht darin, so im Moment zu sein, dass sie fortw\u00e4hrend neu erkennen, worin diese Offenheit besteht und wohin ihr Weg f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt wird, dass sich dasselbe noch ein zweites Mal wiederholt (V7f). Zun\u00e4chst haben sie den Plan, weiter nordw\u00e4rts nach Bithynien, dem Gebiet am Schwarzen Meer, zu ziehen. Doch der Geist Jesu l\u00e4sst auch dieses Vorhaben nicht zu. Vom Geist Jesu ist im Neuen Testament nur an dieser Stelle die Rede. Ein Unterschied zum heiligen Geist, der beim vorderen Kurswechsel genannt worden ist, ist nicht anzunehmen. Wieder sind sie also herausgefordert, die Information der Gegenwart Gottes zu vernehmen und ihr Handeln entsprechend anzupassen, wieder macht ihnen der Geist nur deutlich, was sie nicht tun sollen, und \u00fcberl\u00e4sst ihnen die Suche nach dem Weg, der ihnen offensteht. Sie ziehen deshalb an Mysien vorbei und gehen gleich nach Troas, einer K\u00fcstenstadt im Nordosten der Ag\u00e4is, hinunter.<\/p>\n<p>Zweimal \u00e4ndern Paulus und seine Begleiter also ihre Reiseroute, weil sie merken, dass der Weg in die Gegenwart Gottes anders verlaufen will als sie im Sinn gehabt haben. In Troas erfolgt nun eine dritte Intervention, die ihnen ihren Weg anzeigt (V9f). In der Nacht hat Paulus eine Vision. Ob sie ein Traum ist, wird so wenig klar wie bei der Vision, die Petrus gehabt hat (Apg 10,17), doch wie bei diesem \u00f6ffnet sie die T\u00fcr zu einem mutigen, n\u00e4chsten Schritt. Paulus sieht n\u00e4mlich einen Mann aus Makedonien. Woran er seine Herkunft erkennt, wird nicht gesagt. Offensichtlich gibt es f\u00fcr ihn keine Zweifel. Der Mann steht da und bittet ihn: Komm her\u00fcber nach Mazedonien und hilf uns! F\u00fcr Paulus ist die Botschaft der Vision sogleich klar. Er und seine Gef\u00e4hrten setzen alles daran, ein Schiff zu finden, das sie auf die Westseite der \u00c4g\u00e4is bringt, \u00fcberzeugt, dass sie von Gott gerufen sind, um dort das Evangelium zu verk\u00fcnden. An dieser Stelle verl\u00e4sst Lukas das distanzierte Erz\u00e4hlen in der 3. Person und wechselt unvermittelt in den Wir-Stil. Ist er bei der \u00dcberfahrt nach Mazedonien zum Team des Paulus gestossen? Auf jeden Fall liegt ihm der Sprung der Mission von Asien nach Europa am Herzen. Noch wichtiger aber ist ihm, diesen Sprung als Weg zu markieren, den Paulus in der Gegenwart Gottes empfangen hat.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung wird dann von der erfolgreichen \u00dcberfahrt und dem turbulenten Aufenthalt in Philippi erz\u00e4hlen, einer Stadt im ersten Bezirk von Mazedonien, einer r\u00f6mischen Kolonie (Apg 16,11ff).<\/p>\n<p>Besinnen wir uns heute auf dieses Bibelwort, werden wir dazu aufgefordert, \u00fcber das Gehen des Weges in die Gegenwart Gottes nachzudenken. Wie kommen wir auf diesen Weg? Wie bleiben wir auf ihm?<\/p>\n<p>Es mag zun\u00e4chst irritierend klingen, und dennoch ist es so: Dieser Weg liegt viel n\u00e4her als jeder andere Weg. Es bedarf keiner M\u00fche, ihn zu gehen, keines Aufwands, ihn zu finden. V\u00f6llig nat\u00fcrlich und selbstverst\u00e4ndlich steckt er in aller Materie, in allen Mikroorganismen, Pflanzen und Tieren, in allen Menschen. Alles, was es jemals gegeben hat und jemals geben wird, ist durchdrungen vom Geheimnis der Gegenwart und offenbart diesen Weg. Der Weg in die Gegenwart Gottes ist der Weg in die Unmittelbarkeit des Augenblicks. Paulus beschreibt diesen Weg als Weg der Gnade, also als Weg, der bedingungslos mit seiner ihm eigenen Information gegenw\u00e4rtig ist. Dieser Weg ist ihm n\u00e4her als er sich selbst. Deshalb stellt er seine Mission, ja sein ganzes Leben, in ihren Dienst, deshalb erweitert er fortw\u00e4hrend seinen Wirkungskreis, deshalb integriert er immer neue Kontexte. Er will nichts anderes als diesen Weg gehen, ihn immer tiefer erforschen und immer breiter mit anderen Menschen, ja allem, was es gibt, teilen. Der Weg in die Gegenwart Gottes ist der Weg in das Geheimnis des Daseins. Die Religionen und Philosophien der Menschen suchen ihn zu verstehen und zu kultivieren. Doch er liegt unmittelbar unter meinen F\u00fcssen. Ich verstehe ihn genau dann und dort, wo ich ihn im Hier und Jetzt annehme und gehe.<\/p>\n<p>So unmittelbar dieser Weg gegenw\u00e4rtig ist, so fein muss er auch beachtet werden, um auf ihm zu bleiben. Der Weg in die Gegenwart Gottes ist weder menschlicher Beliebigkeit noch Zielorientiertheit unterworfen. Ihn zu gehen, heisst stattdessen, jeden Moment in Verbindung mit der bedingungslosen Gegenwart Gottes und ihrer Information zu stehen. Paulus und sein Begleiter haben freie Hand f\u00fcr ihre Reise, und sie setzen sich ihre Reiseziele selbst. Dennoch bleiben sie ihrer Mission nur treu, indem sie vernehmen und respektieren, wo ihnen vom heiligen Geist bzw. vom Geist Jesu eine Grenze gesetzt wird und wo ihr Weg offensteht. Bin ich in der Gegenwart Gottes, darf dies, was ich gerade tue, kein Selbstl\u00e4ufer werden. St\u00e4ndig muss ich f\u00fcr Korrekturen offenbleiben, st\u00e4ndig muss ich bereit sein, mich neu zu justieren. Ohne diese Wachheit verliere ich den Weg in die Gegenwart Gottes, lasse mich von meinen Gewohnheiten verf\u00fchren und verstricke mich in meine Ziele. Ich bleibe nur auf diesem Weg, wenn ich wahrnehme, wo ich mich verirre, die Konsequenzen ziehe, danach suche, wo ich wieder in der Freiheit der Gegenwart Gottes bin, und dann diesen Weg gehe. So unterwegs zu sein, ist ein Prozess der selbstkritischen Reflexion, der jeden Moment neu beginnt.<\/p>\n<p>Dennoch dominiert den Weg in die Gegenwart Gottes nicht die Unsicherheit, sondern die Freude, ihn zu gehen. Die Grenzen, die vor Abwegen sch\u00fctzen, wollen beachtet sein, und die Warnung, dass etwas nicht stimmt und in die Verstrickung f\u00fchrt, will ernst genommen werden. Doch im Zentrum steht der Weg, der tiefer in die Gegenwart Gottes f\u00fchrt, weitere Kreise integriert, mehr Menschen verbindet. Diesen Weg kann man nur finden und gehen. Paulus und seinen Gef\u00e4hrten stehen in Troas eine Menge unterschiedlicher Wege f\u00fcr seine Weiterreise offen. In der Nacht wird ihm jedoch auf einmal klar, auf welcher Strasse die Ampel auf Gr\u00fcn steht und wohin die Reise geht. Ihm manifestiert sich die Einsicht als Vision und Aufforderung: Komm her\u00fcber nach Mazedonien und hilf uns! Die Gegenwart Gottes kristallisiert ihre Information in mancherlei Zeichen. Gemeinsam ist ihnen indes die Gewissheit, dass ich auf diesem Weg in der Freiheit des Moments bleibe, dass ich ihre Liebe und Weisheit tiefer verstehe und dass ich sie mit einem weiteren Kreis von Materie, Leben und Menschen teilen kann. Diese Gewissheit l\u00e4sst sich jedoch nicht erzwingen oder willentlich herbeif\u00fchren. Sie ist ein Geschenk des Moments, das ich in voller Selbstverantwortung empfangen und dankbar und freudig leben kann.<\/p>\n<p>Der Weg in die Gegenwart Gottes, der Weg im Hier und Jetzt zu leben, ist nat\u00fcrlich, einfach und unmittelbar gegenw\u00e4rtig. Wir alle k\u00f6nnen ihn beschreiten, wir alle k\u00f6nnen auf ihm bleiben. Dies verlangt von uns allerdings, dass wir jeden Moment als Geschenk empfangen, dass wir seine Information respektieren und dass wir unser Leben von dieser bestimmen lassen. Der Weg in die Gegenwart Gottes ist unsere Freiheit und unsere Freude, die uns jeden Moment gl\u00fccklich macht. Beten wir also, dass wir uns auf diesen Weg kommen und dass wir ihm treu bleiben. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 25. Mai 2025 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/0525-Apg-16.6-10.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie zogen weiter durch Phrygien und das galatische Land, da es ihnen vom heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort in der Provinz Asia zu verk\u00fcndigen.\u2002Kurz vor Mysien versuchten sie, nach Bithynien weiterzuziehen, doch der Geist Jesu liess es nicht zu.\u2002Da zogen sie an Mysien vorbei und kamen nach Troas hinab.\u2002In der Nacht nun hatte Paulus [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-5652","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5652","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5652"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5652\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}