{"id":5549,"date":"2025-02-23T12:14:14","date_gmt":"2025-02-23T11:14:14","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/konflikt\/"},"modified":"2025-02-23T12:15:52","modified_gmt":"2025-02-23T11:15:52","slug":"conflict","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/conflict\/","title":{"rendered":"Conflict"},"content":{"rendered":"<p><em>Als sie geendet hatten, ergriff Jakobus das Wort und sprach: Br\u00fcder, h\u00f6rt mir zu!\u2002Simeon hat erz\u00e4hlt, wie Gott von Anfang an darauf bedacht war, aus allen V\u00f6lkern ein Volk f\u00fcr seinen Namen zu gewinnen.\u00a0Damit stimmen die Worte der Propheten \u00fcberein; so steht geschrieben: Danach werde ich umkehren und wieder aufbauen die H\u00fctte Davids, die zerfallene. Aus ihren Tr\u00fcmmern werde ich sie wieder aufbauen und sie wieder aufrichten,\u2002damit den Herrn suchen, die \u00fcberlebt haben unter den Menschen, alle V\u00f6lker, \u00fcber denen ausgerufen ist mein Name, spricht der Herr, der dies tut.\u00a0Bekannt ist es von Ewigkeit her.\u2002Darum halte ich es f\u00fcr richtig, denen aus den V\u00f6lkern, die sich zum Herrn wenden, keine Lasten aufzub\u00fcrden,\u2002sie aber anzuweisen, sie sollten sich fernhalten von Verunreinigung durch fremde G\u00f6tter, durch Unzucht oder durch Ersticktes und Blut.\u00a0Denn seit Menschengedenken hat Mose in jeder Stadt seine Verk\u00fcndiger, da an jedem Sabbat in den Synagogen aus ihm vorgelesen wird. Apg 15,13-21<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Gegenwart Gottes ist ein geheimnisvoller Einheitspunkt. Sie durchdringt die Materie, verbindet alles, was es gibt, und schafft eine Gemeinschaft, die einzig und allein darin besteht, dass sie in Gottes Gegenwart existiert. Wer von ihr erfasst ist, sucht diese grosse Einheit. In ihr sind K\u00f6rper und Seele, Materie und Geist, nicht getrennt. Sie durchdringen sich vielmehr wie die beiden Linien eines Kreuzes. Ich bin Materie, gehe durch die Zeit, werde geboren und sterbe (horizontale Linie). Zugleich aber bin ich von der Gegenwart Gottes jeden Moment beseelt und von ihrem Geist erf\u00fcllt (vertikale Linie). K\u00f6rper und Geist sind damit nicht identisch, doch sie kreuzen sich im Hier und Jetzt. Bin ich in diesem Durchdringungspunkt, beginne ich zu begreifen, dass ich mein Dasein mit allem, was es gibt, teile: Ich bin durch und durch Materie \u2013 Sternenstaub, im Angesicht des Universums kaum mehr als nichts. Und ich bin wie alle Materie ebenso st\u00e4ndig durchdrungen von Gottes Gegenwart. Diese Kombination macht jeden Moment f\u00fcr mich einmalig und verg\u00e4nglich und zugleich integriert sie mich in die ewige Gegenwart Gottes. Dank ihr bin ich frei, ob ich lebe oder sterbe, dank bin ich hier und jetzt mit allem, was es gibt, verbunden.<\/p>\n<p>Die Gegenwart Gottes ist eine Lehrmeisterin, die durch nichts als ihre Liebe und Weisheit lehrt. Wer sich ihr anvertraut, geht seinen Weg in Gemeinschaft. Die Unmittelbarkeit des Moments schliesst nichts aus und teilt sich mit allem. Doch was bedeutet das konkret? Woran l\u00e4sst sich die Gegenwart Gottes erkennen? Gibt es Kriterien, die sie ausweisen? F\u00fcr die einen mag zwar evident sein, was Gottes Gegenwart ist. Aus ihrer Sicht spricht sie f\u00fcr sich und best\u00e4tigt ihre St\u00e4rke, indem sie Belastungen standh\u00e4lt. Doch f\u00fcr die andern ist dies ungen\u00fcgend. In ihrer Vorstellung muss gekl\u00e4rt sein, welche Kriterien erf\u00fcllt sein m\u00fcssen, um mit Recht sagen zu k\u00f6nnen, dass Gott gegenw\u00e4rtig ist. Selbst wenn beide Seiten das gemeinsame Ziel verfolgen, eine Gemeinschaft der geteilten Gegenwart Gottes zu bilden, sind ihre Perspektiven so gegens\u00e4tzlich, dass sie gerade nicht jene Gemeinschaft stiften, die sie suchen, sondern die Gemeinschaft spalten und Streit verursachen.<\/p>\n<p>Auf eine solche Streitsituation ist unser Predigttext bezogen, und er ringt darum, einen Weg zu zeichnen, wie der Konflikt gel\u00f6st werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Zur Diskussion steht ein Rechtsstreit, der die Urkirche grundlegend auf die Probe stellt. Ausl\u00f6ser ist die Frage, ob f\u00fcr Menschen nichtj\u00fcdischer Herkunft die Beschneidung und mit ihr das mosaische Gesetz eine Bedingung ist, um die Gegenwart Gottes miteinander zu teilen und zur Gemeinde zu geh\u00f6ren. Um diesen Streit zu kl\u00e4ren, kommen in den sp\u00e4ten 40er Jahren in Jerusalem eine Gruppe von Repr\u00e4sentanten der Urkirche zusammen. Apostel und \u00c4lteste der Jerusalemer Gemeinde sind anwesend. Die grosse Metropole Antiochia ist mit einer Delegation unter der F\u00fchrung von Paulus und Barnabas vertreten. In diesem Kreis wird nun die Streitfrage verhandelt. Petrus hat sich bereits zu Wort gemeldet und klar und deutlich Position bezogen. Aus seiner Sicht hat Gott von langer Hand entschieden, dass das Evangelium allen V\u00f6lkern gilt. Gott hat dies best\u00e4tigt, indem er den heiligen Geist ebenso den V\u00f6lkern wie den Juden gegeben hat. F\u00fcr ihn gr\u00fcndet die Gemeinschaft der geteilten Gegenwart Gottes einzig und allein in der bedingungslosen Gnade und stellt keine Bedingungen. Sein Pl\u00e4doyer wird mit zustimmendem Schweigen quittiert. Anschliessend bekommen Barnabas und Paulus die Gelegenheit, die Position von Petrus mit ihren eigenen Erfahrungen zu untermauern (Apg 15,1-12).<\/p>\n<p>Hier setzt unser Predigttext ein. Sobald Barnabas und Paulus ihren Bericht abgeschlossen haben, ergreift Jakobus das Wort. Er spricht die Anwesenden als Br\u00fcder an und fordert sie dazu auf, ihm zuzuh\u00f6ren (V13). Gleich zu Beginn macht er damit deutlich, dass er nun als Leiter der Gemeinde Jerusalems spricht und keine weiteren Diskussionen w\u00fcnscht. Er kn\u00fcpft bruchlos an Petrus an (V14). Ihm liegt daran, an dessen Autorit\u00e4t anzuschliessen und die Traditionalisten seiner Gemeinde zum Einlenken zu bewegen. Zun\u00e4chst rekapituliert er, was Simeon ausgef\u00fchrt hat: dass Gott von Anfang an darauf bedacht ist, aus allen V\u00f6lkern ein Volk f\u00fcr seinen Namen zu gewinnen. Aus seiner Sicht hat also Gott von allem Anfang jene grosse Gemeinschaft im Blick, die um ihn weiss und seine Gegenwart teilt.<\/p>\n<p>Jakobus versucht nun, diese Position mit einem Schriftbeweis zu best\u00e4tigen (V16-18). Er bringt ein Mischzitat, das auf Am 9,11f aufbaut. Dieses Prophetenwort gab urspr\u00fcnglich der Hoffnung Ausdruck, dass das in Tr\u00fcmmer liegende Jerusalem wieder aufgebaut und seine Herrschaft \u00fcber alle Nationen aufgerichtet wird. Im Pl\u00e4doyer von Jakobus soll es best\u00e4tigen, dass Gott seinen urspr\u00fcnglichen Plan wieder aufgreift, dass er sich darum k\u00fcmmert, dass die grosse Gemeinschaft derer, die seine Gemeinschaft teilen, in Tr\u00fcmmern liegt und dass er will, dass aus allen V\u00f6lkern dazugeh\u00f6rt, wer diese Gemeinschaft sucht. Sein Schriftbeweis baut also auf das j\u00fcdische Erbe auf, interpretiert es aber so, dass es von Anfang an \u00fcber sich hinausweist und alle V\u00f6lker, ja alles, was es gab, gibt und geben wird, einbezieht.<\/p>\n<p>Daraus zieht er nun seine Schl\u00fcsse (V19-21). Er macht deutlich, dass er es f\u00fcr richtig h\u00e4lt, denen aus den V\u00f6lkern, die sich zum Herrn wenden, keine Lasten aufzub\u00fcrden. Weil sich Gott eine Gemeinschaft w\u00fcnscht, die nichts als seine Gegenwart teilt, geh\u00f6ren auch sie bedingungslos dazu. Jakobus hat aber auch die Traditionalisten seiner Gemeinde vor Augen, die dem j\u00fcdischen Gesetz verpflichtet sind und denen Gemeinschaft nur mit jenen erlaubt ist, die Mindestanforderungen erf\u00fcllen. Er h\u00e4lt sich dabei an das, was Mose nach Lev 17-18 von den Fremden verlangt, die unter Israeliten leben: 1. dass sie kein Fleisch essen, das f\u00fcr heidnische Zeremonien bestimmt ist; 2. dass sie nicht in Verwandtschaftsgraden heiraten, die Juden verboten sind; 3. dass sie nur gesch\u00e4chtetes Fleisch essen; und 4. dass sie kein fremdes Blut zu sich zu nehmen. Werden diese Forderungen beachtet, gibt es auch f\u00fcr die Traditionalisten keine Hindernisse, mit anderen in Gemeinschaft zu leben. Zum Schluss verweist Jakobus darauf, dass Mose seit Menschengedenken in jeder Stadt am Sabbat in den Synagogen gepredigt wird. Jakobus stellt also jene Gemeinschaft, die durch nichts als die Gegenwart Gottes konstituiert wird, ins Zentrum, fordert aber auch Respekt vor denen, die davon \u00fcberzeugt sind, dass ihnen diese Gemeinschaft nur unter den Bedingungen des Mose erlaubt ist. Die Fortsetzung berichtet dann, dass sein Vorschlag als Kompromiss aufgefasst, angenommen und kommuniziert wird. Der Streit wird damit beigelegt.<\/p>\n<p>Besinnen wir uns heute auf diesen Bibeltext, werden wir dazu aufgefordert, dar\u00fcber nachzudenken, ob und inwiefern es Kriterien f\u00fcr eine Gemeinschaft gibt, die sich durch das Teilen der Gegenwart Gottes definiert. Wie kann ein Konflikt \u00fcber diese Frage gel\u00f6st werden?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ist festzuhalten, dass jede Forderung, diese Gemeinschaft an Kriterien auszuweisen, in eine Sackgasse f\u00fchrt. Eine Gemeinschaft, die durch die Gegenwart Gottes geschaffen wird, geschieht aus sich selbst, aus purer Gnade und entzieht sich jeder Bindung an menschliche Bedingungen. Selbst Jakobus, der als Leiter der Jerusalemer Gemeinde tief in der j\u00fcdischen Tradition verankert ist, schliesst sich der Position von Petrus an. Auch f\u00fcr ihn steht ausser Zweifel, dass Gott von Anfang an auf eine universale Perspektive bedacht ist. Gott ist als bedingungsloses Geheimnis der Gegenwart allen menschlichen Bedingungen vorgeordnet und keinen menschlichen Bedingungen unterworfen. Dies zu bedenken, ist bis zum heutigen Tag eine Herausforderung. Ich bin als Mensch wie alle Materie Sternenstaub, und zugleich verdanke ich mein Hier und Jetzt der Gegenwart Gottes. Ob dies richtig oder falsch ist, kann ich weder beweisen noch vermitteln. Ich kann mich nur darauf einlassen, von ihrer mystischen Evidenz durchdrungen sein und mich an dem freuen, was sie mich lehrt.<\/p>\n<p>Allerdings ist diese Bedingungslosigkeit der Gegenwart Gottes f\u00fcr eine menschliche Gemeinschaft schwer ertr\u00e4glich. Wie soll man von ihr sprechen? Wie soll man sie feiern und organisieren? Wie soll man \u00fcberhaupt wissen, dass man sie miteinander teilt? Jakobus rekurriert deshalb auf die gemeinsame Tradition. Er erinnert an ein Prophetenwort, das seine \u00dcberzeugung unterst\u00fctzen soll und versucht, auf diesem Weg Plausibilit\u00e4t zu schaffen. Das Vorgehen ist nachvollziehbar, doch zeigt sich gerade heute auch seine Schw\u00e4che. Zwar steht unsere postchristliche Zeit auf einer christlichen Tradition. Doch die Selbstverst\u00e4ndlichkeit f\u00fcr diese gemeinsam geteilte Tradition erodiert und ist als Referenz fragil geworden. Ist nun also die Zeit f\u00fcr eine postchristliche Mystik gekommen? Eine Mystik, die sich am christlichen Erbe abarbeitet, sich aber einzig und allein der Gegenwart Gottes verdankt? Eine solche Mystik ist universal. Sie ist ebenso materialistisch wie spirituell, ebenso individuell wie interkulturell und interreligi\u00f6s. In Konflikten zeigt sie sich realistisch, pragmatisch \u2013 und politisch. Sie setzt auf die Liebe und Weisheit der Gegenwart Gottes und vergisst die Gemeinschaft und Verbundenheit nicht, die damit gegeben sind. Doch Widerstand und Abschreckung sind f\u00fcr sie als Mittel der Konfliktl\u00f6sung ebenso selbstverst\u00e4ndlich wie Dialog, Fairness und Kompromiss.<\/p>\n<p>Schliesslich stellt sich die Frage, wie mit Forderungen umgegangen werden soll, die f\u00fcr Teile der Gemeinschaft zwingend sind. F\u00fcr die Traditionalisten der Jerusalemer Gemeinde sind die Mindestanforderungen des mosaischen Gesetzes die Bedingungen f\u00fcr die Gemeinschaft der Gegenwart Gottes. Jakobus setzt sich als Gemeindeleiter f\u00fcr diese Gruppe ein und fordert von allen andern, dass sie deren Bedingungen akzeptieren. Auch wenn er f\u00fcr die Bedingungslosigkeit einsteht, legt er doch einen Kompromiss vor, der erwartet, dass sich die Mehrheit der Minderheit anpasst. Ist dies Ausdruck von Grossmut zum Schutz der Minderheit? Oder doch eher ein Einknicken vor einer lauten, aber kleinen Minderheit, mit der er es nicht verscherzen will? Sein Vorschlag ist pragmatisch und hat zun\u00e4chst Erfolg. Doch ist er \u2013 wenig \u00fcberraschend \u2013 nicht nachhaltig und setzt sich langfristig auch nicht durch. Wichtiger ist offenbar die Bereitschaft, Kompromisse zwischen Minderheit und Mehrheit auszuhandeln, die fair und sozialvertr\u00e4glich sind. Wer sich konsequent an der Gegenwart Gottes orientiert, relativiert die Unterschiede zwischen Standpunkten und setzt undogmatisch auf Differenzvertr\u00e4glichkeit. Doch so hilfreich dies in Streitsituation sein mag, so anspruchsvoll ist es zuweilen. Die universale, mystische Gemeinschaft, die nicht an Bedingungen gekn\u00fcpft ist und Gott von allem Anfang an im Sinn hat, ist offenbar immer wieder davon bedroht, von menschlichen Partikularinteressen vereinnahmt und \u00fcbersteuert zu werden. Umso wichtiger ist deshalb, hier und heute f\u00fcr sie einzustehen und nach fairen L\u00f6sungen zu suchen.<\/p>\n<p>Die Gegenwart Gottes unterl\u00e4uft jeden Streit um Bedingungen, die sie ausweisen sollen. Sie geschieht bedingungslos, aus Gnade. In ihr kreuzen sich Materie und Geist, in ihr verbindet sich das Universum zur Einheit. Doch dies zu realisieren, war und ist f\u00fcr uns Menschen bis zum heutigen Tag anspruchsvoll. Rasch stellt sich die Frage nach den Kriterien, die sie verf\u00fcgbar machen, rasch kommt es dar\u00fcber zu Streit und Konflikt oder gar zu Gewalt und Krieg. Es tut deshalb not, uns in der Gegenwart Gottes zu verankern und uns in all unseren menschlichen Konflikten von ihrer Liebe und Weisheit leiten zu lassen. Beten wir also, dass uns dies gelingt und dass wir in Konflikten aus der bedingungslosen Einheit in Gott agieren. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 23. Februar 2025 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/0223-Apg-15.13-21.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als sie geendet hatten, ergriff Jakobus das Wort und sprach: Br\u00fcder, h\u00f6rt mir zu!\u2002Simeon hat erz\u00e4hlt, wie Gott von Anfang an darauf bedacht war, aus allen V\u00f6lkern ein Volk f\u00fcr seinen Namen zu gewinnen.\u00a0Damit stimmen die Worte der Propheten \u00fcberein; so steht geschrieben: Danach werde ich umkehren und wieder aufbauen die H\u00fctte Davids, die zerfallene. 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