{"id":5538,"date":"2025-02-16T12:26:13","date_gmt":"2025-02-16T11:26:13","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/herausforderung\/"},"modified":"2025-02-16T12:28:15","modified_gmt":"2025-02-16T11:28:15","slug":"challenge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/challenge\/","title":{"rendered":"Challenge"},"content":{"rendered":"<p><em>Da traten die Apostel und die \u00c4ltesten zusammen, um \u00fcber diese Sache zu befinden.\u2002Als es dabei zu einem heftigen Streit kam, stand Petrus auf und sagte zu ihnen: Br\u00fcder, ihr wisst, dass Gott von langer Hand die Entscheidung getroffen hat, durch meinen Mund alle V\u00f6lker das Wort des Evangeliums h\u00f6ren und sie zum Glauben kommen zu lassen.\u2002Und Gott, der die Herzen kennt, hat das beglaubigt, indem er ihnen den heiligen Geist gab, so wie er ihn uns gegeben hat.\u2002Er hat zwischen uns und ihnen keinen Unterschied gemacht, denn er hat ihre Herzen durch den Glauben gereinigt.\u2002Was also wollt ihr jetzt Gott noch auf die Probe stellen, indem ihr den J\u00fcngern ein Joch auf den Nacken legt, das weder unsere V\u00e4ter noch wir zu tragen vermochten?\u2002Wir glauben doch, dass wir durch die Gnade des Herrn Jesus gerettet werden, auf die gleiche Weise wie sie.\u2002Da schwieg die ganze Versammlung und h\u00f6rte Barnabas und Paulus zu, wie sie erz\u00e4hlten, welch grosse Zeichen und Wunder Gott durch sie unter den V\u00f6lkern gewirkt hatte. Apg 15,6-12<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Gottes Gegenwart ist eine Oase mitten in den Wirbeln dieser Zeit. Gebet, Meditation, heilige Momente machen sie sp\u00fcrbar. Ist Gott gegenw\u00e4rtig, legen sich Aufregung und starke Emotionen. Bilder verblassen und Gedanken verstummen. Der K\u00f6rper wird entspannt und durchl\u00e4ssig. In der Materie breitet sich grosse Weite aus. In dieser Weite kehrt Friedlichkeit ein, und der Moment ist erf\u00fcllt von liebender W\u00e4rme und weiser F\u00fcrsorge. Fassen l\u00e4sst sich Gottes Gegenwart nicht. Worte m\u00f6gen sie beschreiben, und Bilder k\u00f6nnen sie andeuten. Doch nichts ersetzt ihre unmittelbare Erfahrung. Sie geschieht aus sich selbst, aus purer Gnade \u2013 als Geschenk des Augenblicks in der Materie, seit und solange es Materie in diesem Universum gibt.<\/p>\n<p>Dieses Geschenk ist kein Privileg des Menschen, wohl aber seine Herausforderung. Er teilt Gottes Gegenwart mit der Materie. Erde ist er, Erde wird er. Entstanden aus Sternenstaub l\u00f6st er sich wieder auf in Sternenstaub. Ist er mehr als das? Gewiss, denn er teilt Gottes Gegenwart mit aller Materie. Jedes Staubkorn, jedes Atom eine Spur der Gegenwart Gottes. Was Seele genannt wird, reflektiert diese Spur und verbindet mit der Ewigkeit von Gottes Gegenwart. Insofern ist der Mensch wie alle Materie mehr als Materie und in diesem Mehr in grosser Gemeinschaft mit dem Universum. Besonders ist am Menschen ist nicht seine Seele, sondern die Freiheit, diese nicht nur mit Gott, sondern auch mit sich selbst reflektieren zu k\u00f6nnen. Allerdings ist genau diese Freiheit eben auch seine Herausforderung.<\/p>\n<p>Bin ich mit mir und Gott im Einklang, erkenne ich im Hier und Jetzt die Gnade des Moments. Ich finde darin das wahre Selbst meines materiellen Daseins, und ich erfahre mit aller Materie jene Gemeinschaft, die die Freiheit von Gottes Gegenwart miteinander teilt. Bin ich jedoch dazu nicht in der Lage, spalte ich meine Seele von Gott ab und reflektiert mich nur mit mir selbst. So aber werde ich zu einem isolierten Subjekt, das in sich selbst gefangen ist und die Verbundenheit mit diesem Universum verloren hat. Die philosophische Tradition nennt dies Solipsismus \u2013 ein Menschsein, das auf die eigene Subjektivit\u00e4t zur\u00fcckgeworfen ist und das in seiner Einsamkeit vor der Aufgabe steht, sich Gemeinschaft und Verbundenheit zu erarbeiten. Gottes Gegenwart ist deshalb die Oase, f\u00fcr die einzustehen und ihrer Infragestellung entgegenzutreten f\u00fcr meine menschliche Freiheit eine st\u00e4ndige Herausforderung bleibt. Unser Predigttext f\u00fchrt genau dies vor.<\/p>\n<p>Er steht in einem Kontext, in welchem die Oase der Gegenwart Gottes zur Streitsache geworden ist. Ausl\u00f6ser ist die Frage, ob die Beschneidung und mit ihr das j\u00fcdische Gesetz eine Bedingung ist, damit auch Menschen nichtj\u00fcdischer Herkunft zur christlichen Gemeinde geh\u00f6ren k\u00f6nnen. Die grosse Metropole Antiochia und mit ihr Paulus und Barnabas sind der Auffassung, dass keine solche Bedingung besteht. Die kleine traditionelle Gemeinde in Jerusalem ist st\u00e4rker der j\u00fcdischen Tradition verpflichtet. Um die Streitfrage zu kl\u00e4ren, reisen Paulus und Barnabas mit einer antiochenischen Delegation nach Jerusalem. Sie werden freundlich empfangen, doch schon bald kommt der Konflikt zur Sprache. Eine Gruppe von Pharis\u00e4ern, die zum Glauben gekommen ist, fordert, dass die zur christlichen Gemeinde geh\u00f6renden Heiden beschnitten und dem j\u00fcdischen Gesetz unterstellt werden (Apg 15,15). Erz\u00e4hlt wird nun, wie im sogenannten Apostelkonzil gegen Ende der 40er Jahre der Konflikt in Jerusalem ausgetragen wird.<\/p>\n<p>Unser Predigttext h\u00e4lt fest, dass nicht in der ganzen Gemeinde, sondern im kleineren Rahmen, bestehend aus den anwesenden Aposteln und \u00c4ltesten, \u00fcber die Sache diskutiert wird (V6). Als es zu einem heftigen Streit kommt, ergreifen nicht Paulus und Barnabas als Anf\u00fchrer der antiochenischen Delegation das Wort. Vielmehr steht Petrus auf und spricht (V7-11). Sein Auftritt kommt \u00fcberraschend. Nachdem er unter Herodes Agrippa ins Gef\u00e4ngnis geworfen, aber auf wunderbare Weise befreit worden war, verliess er Jerusalem und \u00fcberliess die Gemeindeleitung Jakobus (vgl. Apg 12,17). Dennoch ist gut denkbar, dass er, sobald sich die Situation in Jerusalem beruhigt hatte, in gutem Kontakt zur Jerusalemer Gemeinde blieb. In unserem Predigttext tritt er als nach wie vor respektierte Autorit\u00e4t auf, die der Position von Paulus und Barnabas nahesteht.<\/p>\n<p>Er spricht die Anwesenden als Br\u00fcder an und erinnert sie an seine bisherige T\u00e4tigkeit (V7). Zun\u00e4chst h\u00e4lt er fest, dass sie l\u00e4ngstens wissen, dass Gott von langer Hand die Entscheidung getroffen hat, durch seinen Mund alle V\u00f6lker das Wort des Evangeliums h\u00f6ren und sie zum Glauben kommen zu lassen. Er deutet damit an, dass er ja damals nach Jerusalem hinaufkam und berichtete, wie er gegen seinen eigenen Widerstand von der Stimme Gottes aufgefordert wurde, sich dem r\u00f6mischen Hauptmann Cornelius in C\u00e4sarea zuzuwenden, und wie er ihn dann taufte und bei ihm wohnte (Apg 10,1-11,18). Die Verantwortlichen der Jerusalemer Gemeinde sind also hinl\u00e4nglich \u00fcber seine Offenheit f\u00fcr die Nichtjuden, ja f\u00fcr die kosmische Verbundenheit der Materie sowie seine Fokussierung auf den Glauben informiert.<\/p>\n<p>Petrus unterstreicht seine \u00dcberzeugung, indem er auf die Gabe des heiligen Geistes verweist (V8f). Gott, der die Herzen kennt, hat die Aufnahme der Heiden in die christliche Gemeinde beglaubigt, indem er ihnen den heiligen Geist gab, wie er ihn \u2013 und hier schliesst er sich ausdr\u00fccklich mit ein \u2013 auch uns, die wir aus dem Judentum kommen, gab (vgl. Apg 2,1-13 und 10,44-48). Gott hat zwischen ihnen und uns keinen Unterschied gemacht, denn er hat ihre Herzen durch den Glauben gereinigt. Der heilige Geist ist also die Kraft der Gegenwart Gottes. Sein Wirken ist f\u00fcr die Reinigung der Herzen im Glauben entscheidend. Ist Gottes Geist gegenw\u00e4rtig, l\u00e4utert er das menschliche Herz und offenbart ihm die grosse Gemeinschaft, in welcher es bereits steht (vgl. Apg 10,9-16.44-48). Diese Gemeinschaft ist nicht durch dieses oder jenes definiert, sondern verbindet alle Menschen, die glauben, ja sie verbindet alle Materie, die Gottes Gegenwart teilt.<\/p>\n<p>Dies festzustellen, hat f\u00fcr Petrus Konsequenzen (V10f). Hat sich Gott zu dieser grossen Gemeinschaft entschieden, ist es abwegig, Gott noch auf die Probe zu stellen und sich damit vom Eigenwillen leiten zu lassen. Weshalb denen, die doch J\u00fcnger sind, ein Joch auf den Nacken legen, das \u2013 wieder bezieht er sich mit ein \u2013 weder unsere Vorfahren noch wir zu tragen vermochten. Entscheidend ist doch, dass wir wie sie durch die Gnade des Herrn Jesus gerettet werden. Petrus argumentiert hier also wie Paulus, betont die Unerf\u00fcllbarkeit des Gesetzes und die Rechtfertigung bzw. Rettung aller allein durch Gnade (vgl. Gal 2,21). Mag er bei seinem fr\u00fcheren Zusammentreffen mit Paulus in Antiochia noch weniger eindeutig gewesen sein (vgl. Gal 2,11-14), so ist er jetzt \u2013 jedenfalls aus lukanischer Sicht \u2013 ganz auf die paulinische Linie eingeschwenkt. In der Apostelgeschichte verschwindet er nach diesem Pl\u00e4doyer von der Bildfl\u00e4che und \u00fcberl\u00e4sst die B\u00fchne Paulus.<\/p>\n<p>Die Wirkung seines Auftritts best\u00e4tigt dies (V12). Die Versammlung schweigt und h\u00f6rt Barnabas und Paulus zu, wie sie erz\u00e4hlen, welch grosse Zeichen und Wunder Gott durch sie unter den V\u00f6lkern gewirkt hat. Offenbar haben die Worte von Petrus viel Zustimmung erzeugt. Barnabas, der in der Jerusalemer Gemeinde st\u00e4rker verankert ist als Paulus (vgl. Apg 4,36), \u00fcbernimmt in dieser Situation die F\u00fchrung und untermauert zusammen mit Paulus, was Petrus soeben ausgef\u00fchrt hat. Die Fortsetzung berichtet dann, wie der Gemeindeleiter Jakobus das Wort ergreift und den Konflikt mit einem Kompromissvorschlag entspannt.<\/p>\n<p>Das heutige Nachdenken \u00fcber diesen Predigttext konfrontiert uns damit, dass die Gemeinschaft der Gegenwart Gottes zwar alle Materie verbindet und auf diese Weise eine Oase bildet, dass aber genau diese Oase eine st\u00e4ndige Herausforderung bleibt und zum Streitfall werden kann. Was heisst das?<\/p>\n<p>Dies heisst zun\u00e4chst, dass es Menschen braucht, die diese Herausforderung annehmen und sich der Auseinandersetzung stellen. Petrus macht es vor. Er steht auf, stellt sich sch\u00fctzend vor Paulus und Barnabas und wirft seine ganze Autorit\u00e4t in den Streit gegen die Kritiker einer universalen Gemeinschaft einzig und allein aufgrund der Gegenwart Gottes. F\u00fcr ihn ist klar, dass mitten in der bedingten menschlichen Freiheit die bedingungslose Freiheit Gottes gegenw\u00e4rtig ist \u2013 jeden Moment, in allem, was ist. F\u00fcr ihn ist aber ebenso klar, dass sich die menschliche Freiheit der bedingungslosen Freiheit auch verschliessen und mitten in sich selbst keine andere Freiheit als die eigene gelten lassen kann. Es ist und bleibt eine Herausforderung, mich meiner eigenen Begrenztheit und vor allem auch meiner eigenen Endlichkeit zu stellen und in jenem Abgrund zwischen meinem Sein und meinem Nichtsein die Gegenwart Gottes zu entdecken. Doch genau dies ist die T\u00fcr zur Oase der grossen Gemeinschaft: die T\u00fcr zu meinem Selbst, die T\u00fcr zur tr\u00f6stenden Verbundenheit mit allem, was es gibt, die T\u00fcr, die immer wieder bedroht ist und f\u00fcr die einzustehen ich gerufen sind.<\/p>\n<p>Allerdings muss dieses Einstehen \u00fcberzeugend sein, erf\u00fcllt von der Gegenwart Gottes und frei von Eigenwillen. Petrus verweist in seinem Pl\u00e4doyer auf die Entscheidung, die Gott von langer Hand getroffen hat und in deren Dienst er sich gestellt hat. Ihm ist zun\u00e4chst schwergefallen, diese Entscheidung zu akzeptieren, aber er hat begriffen, dass Gott durch den heiligen Geist in einer Weise gegenw\u00e4rtig ist, dass der menschliche Eigenwille von seiner isolierten Selbstbezogenheit gel\u00e4utert wird und dass auf diese Weise mitten zwischen sich und sich Gottes bedingungslose Freiheit Einzug nimmt. Er verweist auf seine Erfahrung, die f\u00fcr ihn evident ist, und er setzt darauf, dass der Funke von deren Evidenz springt und bei seinen Zuh\u00f6rern zu ebensolcher Evidenz f\u00fchrt. Das Dilemma seines Pl\u00e4doyers bleibt allerdings augenf\u00e4llig: Was er zu vermitteln versucht, muss unmittelbar einleuchten \u2013 oder es leuchtet nicht ein. Stehe ich f\u00fcr Gottes Gegenwart ein, kann ich nur darauf vertrauen, dass sie unmittelbar von Herz zu Herz wirkt. Vermitteln kann ich sie nicht. So \u00fcberzeugend ich sein muss, so wenig liegt in meinen H\u00e4nden, ob ich es bin.<\/p>\n<p>Schliesslich erfordert das Einstehen f\u00fcr die Oase der Gegenwart Gottes den Mut, die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen und ihr nicht mit Verbissenheit den Weg zu verbauen. Gefordert ist nur, das Nichttun in Liebe und Weisheit zu tun. Petrus zeigt auch hier, was dies heisst. Vorw\u00fcrfe und Angriffe auf seine Gegner sind kein Thema f\u00fcr ihn. Er bleibt vielmehr auch im Streit in der Gegenwart Gottes verankert, nimmt zwar den Streitpunkt auf, aber fordert dazu auf, sich wie er nicht in den Streit zu verstricken. Im Zentrum steht Gottes bedingungslose Gegenwart, welche die Oase der Verbundenheit aller Menschen, ja aller Materie, vergegenw\u00e4rtigt. Mehr oder anders zu wollen, stellt sie infrage und muss scheitern. Er kann deshalb die B\u00fchne ruhig und frei verlassen, auch wenn der Ausgang des Konflikts noch offen ist. Was er damit deutlich macht, ist dies: Will ich die Gemeinschaft der geteilten Gegenwart Gottes erfahren, muss ich keine vordefinierten Werte und Normen erf\u00fcllen, keine Ideologie bedienen, keine Ziele erreichen. Es gen\u00fcgt, in meinem Tun die Liebe und Weisheit von Gottes bedingungsloser Gegenwart zur Geltung kommen zu lassen. Ich kann diese nicht machen. Aber ich kann glaubend ihre Gnade tun, ich kann mein Selbst sein, das in der Oase der Gnade mit allem, was es gibt, bereits eins ist, und ich kann darauf setzen, dass dies in meinem Tun gegenw\u00e4rtig wird. Solches Tun des Nichttun gibt mir in Konflikten Gelassenheit und Freiheit, mich zu engagieren und gleichzeitig zu lassen.<\/p>\n<p>Es ist in dieser postchristlichen Zeit mit all ihren Unsicherheiten und offenen Konflikten eine Wohltat, in jener Oase verankert zu sein, in der wir mit aller Materie eins sein. Wir m\u00fcssen daf\u00fcr nichts tun. Es gen\u00fcgt, in der bedingungslosen Gegenwart Gottes zu sein. Doch genau dies ist eine Herausforderung. Wir sollen f\u00fcr diese Oase einstehen und k\u00e4mpfen, aber wir sollen dabei nicht vergessen, dass sie aus sich selbst geschieht und nicht an unser Tun gebunden ist. Beten wir also, dass wir dieses Nichttun in Liebe und Weisheit tun und darin in allen Konflikten und Auseinandersetzungen frei und stabil bleiben. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 16. Februar 2025 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/0216-Apg-15.6-12.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da traten die Apostel und die \u00c4ltesten zusammen, um \u00fcber diese Sache zu befinden.\u2002Als es dabei zu einem heftigen Streit kam, stand Petrus auf und sagte zu ihnen: Br\u00fcder, ihr wisst, dass Gott von langer Hand die Entscheidung getroffen hat, durch meinen Mund alle V\u00f6lker das Wort des Evangeliums h\u00f6ren und sie zum Glauben kommen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-5538","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5538","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5538"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5538\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5538"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5538"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5538"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}