{"id":5525,"date":"2025-01-26T11:35:26","date_gmt":"2025-01-26T10:35:26","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/orientierung\/"},"modified":"2025-01-26T11:37:15","modified_gmt":"2025-01-26T10:37:15","slug":"orientation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/orientation\/","title":{"rendered":"Orientation"},"content":{"rendered":"<p><em>Da kamen einige von Jud\u00e4a herab und lehrten die Br\u00fcder: Wenn ihr euch nicht beschneiden lasst nach dem Brauch des Mose, k\u00f6nnt ihr nicht gerettet werden.\u2002Es entstand aber ein heftiger Zwist und Paulus und Barnabas gerieten mit ihnen in Streit, worauf man anordnete, Paulus und Barnabas und ein paar andere von ihnen sollten mit dieser Streitfrage zu den Aposteln und \u00c4ltesten nach Jerusalem hinaufziehen.\u00a0Nachdem sie von der Gemeinde feierlich verabschiedet worden waren, zogen sie durch Ph\u00f6nizien und Samaria, wo sie von der Hinwendung der Heiden zum Glauben erz\u00e4hlten und damit allen Br\u00fcdern und Schwestern grosse Freude machten.\u2002Sie kamen in Jerusalem an, wurden von der Gemeinde, den Aposteln und den \u00c4ltesten willkommen geheissen und berichteten, welch grosse Dinge Gott durch sie getan hatte.\u2002Einige von der Partei der Pharis\u00e4er aber, die zum Glauben gekommen waren, standen auf und sagten, sie m\u00fcssten die Leute beschneiden und von ihnen verlangen, dass sie das Gesetz des Mose hielten. Apg 15,1-5<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wunderbar, wenn Gott gegenw\u00e4rtig ist, wunderbar, wenn seine Liebe und Weisheit den Moment erf\u00fcllt und seine Freiheit mit aller Klarheit sp\u00fcrbar ist. Doch das Leben ist voller Herausforderungen. Auf einmal stehe ich vor einer unerwarteten Frage. Was soll ich dem Menschen, der mich mit ihr konfrontiert, antworten? Wie reagiere ich auf sein Anliegen? Wie auf den Konflikt, in den er mich involviert? Wie auf die Nachricht seiner Erkrankung oder einer anderen Information? Unz\u00e4hliges kann mich in Beschlag nehmen und die Gegenwart Gottes vergessen lassen. Mag Gott in Momenten der Meditation und Besinnung gegenw\u00e4rtig sein, im Getriebe des Lebens ist er oft genug kein Thema. Die t\u00e4glichen Gesch\u00e4fte besetzen den Moment. Wie bleibt da noch Platz f\u00fcr Gottes Gegenwart?<\/p>\n<p>Solche Erfahrungen sind menschlich. Menschlich ist indes auch, sie wahrnehmen und reflektieren zu k\u00f6nnen. St\u00e4ndig bin ich teilnehmender Beobachter, st\u00e4ndig bin ich ebenso im Geschehen wie in der Lage, mir dieses bewusst zu machen. Ich bin nicht dazu verurteilt, mich von meinem Tun absorbieren zu lassen, sondern ich kann mich zu ihm verhalten. Jeden Moment liegt es an mir zu entscheiden, ob ich den gewohnten Weg fortsetzen oder ob ich \u00c4nderungen vornehmen will. Allerdings stellt sich mir dann auch die Frage, woran ich mich orientiere, um zu einer Entscheidung zu gelangen. Der Ratgeber sind viele, die mir ihre Hilfe anbieten. Halte ich mich an diese, oder suche ich die Weisung Gottes?<\/p>\n<p>Der Psalter stellt gleich zu Beginn vor genau diese Frage (Ps 1). Doch weshalb verheisst er demjenigen Wohlergehen, der sich an Gott h\u00e4lt? Weshalb vergleicht er ihn mit einem Baum, der an Wasserb\u00e4chen gepflanzt ist und fruchtbar ist, w\u00e4hrend derjenige, der sich an die vielen Ratgeber h\u00e4lt, wie Spreu im Wind verweht? Nun ja, weil das Sinnen \u00fcber Gottes Weisung nichts anderes als die Suche nach der Freiheit von Gottes Gegenwart samt ihrer Liebe und Weisheit ist. Dieses Sinnen durchblickt die Herausforderungen des Lebens, stellt sich ihren Unsicherheiten, Zweifeln und Irritationen und sucht, was diese aufl\u00f6st und zu Klarheit befreit. Gottes Gegenwart ist ein \u00e4usserst wirksamer Katalysator: Sie erm\u00f6glicht Prozesse, die ohne sie nicht geschehen, und setzt Potentiale frei, die sonst nicht zur Verf\u00fcgung stehen. Dabei vermischt sie sich nicht mit mir und meinen Fragen, aber ist untrennbar in mir und meinen Fragen da. Diese selbstlose Pr\u00e4senz macht Gottes Gegenwart segensreich.<\/p>\n<p>Sich an dieser selbstlosen Pr\u00e4senz Gottes zu orientieren, ist zuweilen anspruchsvoll. Bereits die Urkirche hat es erlebt. Unser Predigttext f\u00fchrt es vor.<\/p>\n<p>Er erz\u00e4hlt n\u00e4mlich die Vorgeschichte zum wohl wichtigsten Ereignis der Urkirche. Kaum zuf\u00e4llig hat es Lukas in der Mitte seiner Apostelgeschichte platziert. Heute ist es als \u00abApostelkonzil\u00bb bekannt. Der Ausdruck ist missverst\u00e4ndlich, weil weder alle Apostel anwesend noch die gesamte Kirche durch Repr\u00e4sentanten vertreten sind. Die Bezeichnung hat dennoch ihr Recht, weil in Anwesenheit von Aposteln eine Entscheidung getroffen wird, die f\u00fcr die damalige und sp\u00e4tere Kirche grosse, auch juristische Verbindlichkeit erlangt. Der Konflikt, der gekl\u00e4rt werden muss, kristallisiert sich in der Frage, ob die Beschneidung und mit ihr das j\u00fcdische Gesetz eine Bedingung ist, dass Menschen ohne j\u00fcdischen Hintergrund zur christlichen Gemeinde geh\u00f6ren k\u00f6nnen. Die Gemeinde der grossen Metropole Antiochia neigt dazu, auf diese Bedingung zu verzichten und darauf zu setzen, dass Gottes Gnade entscheidend ist. Die kleine und traditionelle Gemeinde Jerusalems orientiert sich demgegen\u00fcber st\u00e4rker an der Verankerung im j\u00fcdischen Gesetz. Es \u00fcberrascht nicht, dass die unterschiedlichen Positionen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zum Konflikt f\u00fchren. Berichtet wird nun, wie der Konflikt in den sp\u00e4ten 40er Jahren in Jerusalem gel\u00f6st wird.<\/p>\n<p>Unser Predigttext erz\u00e4hlt unaufgeregt, wie der Konflikt beginnt (V1). Es kommen einige von Jud\u00e4a nach Antiochia herab und lehren die Br\u00fcder und Schwestern. Jerusalem wird vorerst nicht genannt, auch wird nicht pr\u00e4zisiert, wer sie sind. Dennoch wird der Gemeindefrieden gest\u00f6rt. Denn sie lehren, dass diejenigen, die sich nicht nach dem Brauch des Mose beschneiden lassen, nicht gerettet werden. Die Antiochener sind mit Paulus und Barnabas bisher davon ausgegangen, dass ihre Gemeinde jene Gemeinschaft von Menschen ist, die die Gegenwart Gottes miteinander teilen, auch wenn sie nicht beschnitten sind oder das mosaische Gesetz befolgen. Der Konflikt ist damit programmiert (V2). Zwischen ihnen auf der einen Seite und Paulus und Barnabas auf der andern entsteht ein heftiger Streit. Die Gemeinde Antiochias ordnet deshalb an, dass einige aus ihren Reihen, angef\u00fchrt von Paulus und Barnabas, zu den Aposteln und \u00c4ltesten nach Jerusalem hinaufziehen sollen, um die Streitfrage zu kl\u00e4ren. Die Delegation wird in einem Gottesdienst feierlich verabschiedet und macht sich umgehend auf den Weg (V3). Sie ziehen durch Ph\u00f6nizien und Samaria und erz\u00e4hlen dort von ihrer Erfahrung, dass sich nicht nur Juden, sondern auch Heiden zum Glauben hinwenden. Dabei h\u00e4lt Lukas fest, dass sich in den dortigen christlichen Gemeinden alle Br\u00fcder und Schwestern \u00fcber diese Nachricht freuen und sich damit auf die Seite der antiochenischen Delegation stellen.<\/p>\n<p>Sodann wird die Ankunft in Jerusalem beschrieben (V4-5). Lukas erz\u00e4hlt auch hier unaufgeregt. Die Delegation kommt in Jerusalem an und wird von der Gemeinde, den anwesenden Aposteln sowie den \u00c4ltesten willkommen geheissen. Der Konflikt kommt vorerst gar nicht zur Sprache. Die Delegation bekommt vielmehr die Gelegenheit zu erz\u00e4hlen, welch grosse Dinge Gott durch sie getan hat. Zu denken ist also an die erste grosse Mission von Paulus und Barnabas, in welcher sich Gott bei der Gewinnung von Menschen nichtj\u00fcdischer Herkunft als m\u00e4chtig erwiesen hat (Apg 13-14). Lukas deutet damit an, dass der Streitfall im Grunde bereits im Sinne von Paulus und Barnabas vorentschieden ist. Dennoch erhebt sich Widerstand, zwar nicht aus der ganzen Gemeinde, aber doch von einem Fl\u00fcgel. Eine Gruppe von Pharis\u00e4ern, die zum christlichen Glauben gekommen ist, steht auf und fordert die Beschneidung der Heiden und ihre Unterstellung unter das Gesetz des Mose. Damit liegt der Konflikt auf dem Tisch. Die Fortsetzung wird erz\u00e4hlen, wie er ausgetragen wird.<\/p>\n<p>Das Nachdenken \u00fcber diesen Predigttext konfrontiert mit einer fundamentalen Frage, die sich nicht nur der Urkirche gestellt hat, sondern bis zum heutigen Tag aktuell ist: Was gibt Orientierung, wenn sich Auffassungen von Glauben gegen\u00fcberstehen, die sich gegenseitig ausschliessen?<\/p>\n<p>Aus lukanischer Sicht ist diese Frage im Moment, in welchem der Konflikt aufbricht, l\u00e4ngstens entschieden. Die Freiheit der bedingungslosen Gegenwart Gottes ist in ihrer Unmittelbarkeit in einer Weise evident, dass daraus alles andere gekl\u00e4rt werden muss. Deshalb berichtet er unaufgeregt vom ausgebrochenen Konflikt, deshalb macht er sich mit Gelassenheit daran, zu erz\u00e4hlen, wie der Konflikt ausgetragen wird. Was ihm diese Freiheit gibt, steckt in der Gegenwart Gottes und war, ist und bleibt jeden Moment g\u00fcltig. Blitzt sie in mir auf, weiss ich mich von ihr getragen; bin ich unmittelbar von ihr erfasst, gehe ich einen Konflikt ruhig und klar an. Der Grund, so zu agieren, ist nicht mein Ich, sondern liegt im Geheimnis der Gegenwart, das mich und alles, was es gibt, jeden Moment bedingungslos, unmittelbar, ohne mein Zutun, aus purer Gnade, durchdringt. Lebe ich in dieser Gnade des Augenblicks, gehe ich Konflikte mit Liebe und Weisheit an und vertraue, dass sich L\u00f6sungen finden lassen, die sich bew\u00e4hren. Die Gegenwart Gottes ist damit meine Orientierung.<\/p>\n<p>Allerdings ist genau dies eine st\u00e4ndige Herausforderung. Menschen neigen dazu, bei sich selbst statt bei der Gegenwart Gottes anzusetzen. Sie \u00fcbergehen die Gegenwart Gottes, die ihnen n\u00e4her ist, als sie sich selbst, und kommen zur Gewissheit, sie seien sich selbst am n\u00e4chsten. So verlieren sie die Gegenwart Gottes aus dem Blick, so machen sie sich selbst zum Massstab, der ihnen Orientierung geben soll. Unser Predigttext bietet ein Beispiel, das f\u00fcr viele steht. Hier sind es jene Pharis\u00e4er, die zwar zum Glauben gekommen sind, aber an dem verhaftet bleiben, was ihnen bisher Orientierung gegeben hat: der Beschneidung samt dem mosaischen Gesetz. Was auch immer als nat\u00fcrliches, durch Gewohnheit etabliertes oder gesetztes Gesetz erachtet wird, verbaut \u2013 wenn es zur absoluten Orientierung wird \u2013 den Zugang zur unmittelbaren Gegenwart Gottes. Sobald egoistische Motive mit Verweis auf das Gesetz des St\u00e4rkeren, ein Gewohnheitsrecht oder ideologische bzw. moralische Konstruktionen gerechtfertigt werden, ist dies der Fall. Orientiere ich mich stattdessen an der Gegenwart Gottes, stehe ich selbstverantwortlich in ihrer Freiheit. Meine Triebe und Bed\u00fcrfnisse \u2013 also das, was <em>Freud<\/em> das \u00abEs\u00bb nennt \u2013 und meine moralischen Leitplanken, das \u00dcber-Ich, sind integriert, aber stehen nicht an erster Stelle. Gehe ich meinen Weg in der Freiheit der Gegenwart Gottes, ist diese meine Orientierung, und ich bin in der Lage, ihn m\u00fcndig und erwachsen zu gehen. Mag dies auch manchmal anspruchsvoll sein, es befreit und bew\u00e4hrt sich.<\/p>\n<p>Schliesslich impliziert die Orientierung an Gottes Gegenwart, sich an ihre selbstlose Pr\u00e4senz in Konflikten zu halten. Dies schafft Freiheit, n\u00f6tige Auseinandersetzungen nicht zu umgehen, sondern ruhig und klar anzupacken. Die Antiochener machen es vor. Sie halten sich an die unmittelbar Gegenwart Gottes und vertrauen darauf, dass deren selbstlose Pr\u00e4senz evident ist, f\u00fcr sich spricht und auch die Jerusalemer \u00fcberzeugt. Unaufgeregt entsenden sie deshalb ihre Delegation und stellen sich dem Konflikt. Die selbstlose Pr\u00e4senz von Gottes Gegenwart sucht nicht dieses oder jenes, sondern wirkt katalytisch: Sie schafft einen Moment der Unbefangenheit f\u00fcr ihre Liebe und Weisheit. Was damit konkret gemeint ist, muss eine Gemeinschaft, die Gottes Gegenwart miteinander teilt, immer wieder neu erforschen und ausformulieren. Doch im Zentrum steht nicht ihre situative Interpretation, sondern die selbstlose Pr\u00e4senz der Gegenwart Gottes, also die Unmittelbarkeit dieses mystischen Ereignisses. Orientiere ich mich an der Gegenwart Gottes, stehe ich in der Verantwortung vor ihrer Freiheit, aber ich \u00fcbernehme sie, indem ich mich auf das Hier und Jetzt einlasse und mich der Aufgabe, mit der es mich konfrontiert, stelle.<\/p>\n<p>In dieser postchristlichen Zeit wird die Orientierung an der Gegenwart Gottes oft \u00fcbersteuert und \u00fcbergangen. Sie erinnert jedoch an das, was allem menschlichen Tun vorausgeht: die Unmittelbarkeit der Gegenwart in allem, was es gibt. Ihre selbstlose Pr\u00e4senz gibt Mut zur Freiheit der Demut, und sie beschenkt mit ihrer Liebe und Weisheit. Beten wir also, dass wir uns in diesem Hier und Jetzt an Gottes Gegenwart orientieren und dass wir es stets von Neuem tun. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 26. Januar 2025 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/0126-Apg-15.1-5.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da kamen einige von Jud\u00e4a herab und lehrten die Br\u00fcder: Wenn ihr euch nicht beschneiden lasst nach dem Brauch des Mose, k\u00f6nnt ihr nicht gerettet werden.\u2002Es entstand aber ein heftiger Zwist und Paulus und Barnabas gerieten mit ihnen in Streit, worauf man anordnete, Paulus und Barnabas und ein paar andere von ihnen sollten mit dieser [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-5525","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5525","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5525"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5525\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5525"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5525"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5525"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}