{"id":5503,"date":"2025-01-12T11:49:43","date_gmt":"2025-01-12T10:49:43","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/konsolidieren\/"},"modified":"2025-01-12T12:02:41","modified_gmt":"2025-01-12T11:02:41","slug":"consolidating","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/consolidating\/","title":{"rendered":"Consolidating"},"content":{"rendered":"<p><em>Nachdem sie in jener Stadt das Evangelium verk\u00fcndigt und viele zu J\u00fcngern gemacht hatten, kehrten sie nach Lystra und dann nach Ikonium und Antiochia zur\u00fcck.\u2002Sie st\u00e4rkten die J\u00fcnger und ermutigten sie, dem Glauben treu zu bleiben, mit den Worten: Nur durch viel Bedr\u00e4ngnis k\u00f6nnen wir in das Reich Gottes eingehen.\u2002Sie setzten f\u00fcr sie in jeder Gemeinde \u00c4lteste ein, beteten und fasteten und vertrauten sie dem Herrn an, zu dem sie im Glauben gefunden hatten.\u2002Und sie zogen durch Pisidien und kamen nach Pamphylien,\u2002und nachdem sie in Perge das Wort verk\u00fcndigt hatten, gingen sie hinab nach Attalia. Von dort fuhren sie zu Schiff nach Antiochia, von wo sie im Vertrauen auf die Gnade des Herrn aufgebrochen waren zu dem Werk, das sie nun vollbracht hatten.\u00a0Als sie dort angekommen waren und die Gemeinde versammelt hatten, berichteten sie, was Gott alles durch sie getan und dass er allen V\u00f6lkern die T\u00fcr zum Glauben aufgetan habe.\u2002Und sie blieben f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit bei den J\u00fcngern. Apg 14,21-28<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Gott ist st\u00e4ndig Gegenwart, doch die menschliche Aufmerksamkeit ist es nicht immer. Seine bedingungslose Freiheit ist jeden Moment da, doch tun sich Menschen schwer mit dieser Freiheit. Sie verstricken sich in die Dinge und lassen sich die Freiheit nehmen. Was mir doch n\u00e4her ist, als ich mir selbst, ist auf einmal weit weg, und was ganz von selbst, aus purer Gnade, v\u00f6llig unmittelbar und nat\u00fcrlich da ist, ist auf einmal von Bergen selbstgemachter Konstruktionen \u2013 Gef\u00fchlen, Bildern, Erinnerungen, Gedanken, Handlungen \u2013 \u00fcbersch\u00fcttet und unzug\u00e4nglich geworden. Das Naturgesetz der zunehmenden Entropie ist st\u00e4ndig und erbarmungslos am Werk. Ergebe ich mich diesem Gesetz, vergeht meine innere und bald auch meine \u00e4ussere Differenziertheit und nimmt das Chaos zu. Ich drifte orientierungslos durch mein Leben, sehe, wie der Moment verstreicht, noch bevor ich ihn gelebt habe, und auf einmal merke ich, dass das Ende naht, obwohl ich noch gar nicht recht angefangen habe, mein Leben zu leben. Im eigenen Leben anzukommen, es jeden Augenblick zu bejahen und zu leben, ist alles andere als selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Das zu verstehen, ist das eine; es zu leben, das andere. Der Weg in die Gegenwart will jeden Moment gegangen sein. Der Garten muss gepflegt, die Blumen wollen gegossen werden. K\u00fcnstlerisches Handwerk bedarf der \u00dcbung, Spiel geschieht im Spielen. Kultur bleibt erhalten, indem sie entwickelt wird, freiheitliche Gesellschaft ist, was sie ist, wenn sie ihre Freiheit sch\u00fctzt und verteidigt. Kulturarbeit ersch\u00f6pft sich nicht in guter Gesinnung und wohlmeinenden Absichten, sondern geschieht durch die \u00dcbernahme von Verantwortung und konkretes Tun. Kulturarbeit ist Arbeit am Hier und Jetzt im Hier und Jetzt &#8211; Pr\u00e4senzarbeit. Sie beseitigt, was der Freiheit des Moments im Weg steht, reinigt diese Freiheit vom Staub, der sich kontinuierlich ansammelt, und st\u00e4rkt sie in der Eigendynamik des st\u00e4ndig beginnenden Chaos. Die Energie dazu nimmt sie aus dem Geheimnis der Gegenwart, dieser unfassbaren Sch\u00f6pferkraft, die in ihrer bedingungslosen Freiheit neue Differenziertheit schafft, Leben entstehen l\u00e4sst und die der Glaube mangels besserer Worte \u00abGott\u00bb nennt. Die Gegenwart Gottes ist ebenso Quelle wie Meer, ebenso Ursprung wie Ziel. Sie zu suchen heisst, aus ihr zu sch\u00f6pfen; aus ihr zu sch\u00f6pfen heisst, sie erneut zu suchen.<\/p>\n<p>Unser Predigttext f\u00fchrt uns diese Dynamik auf ganz konkrete, erz\u00e4hlerische Weise vor Augen. Folgen wir ihm auf seinem Weg in die Gegenwart Gottes!<\/p>\n<p>Thema ist der Abschluss der ersten grossen Mission, die Paulus zusammen mit Barnabas vollzogen hat. Beauftragt von der Gemeinde im syrischen Antiochia und ausgeschickt vom Heiligen Geist (Apg 13,1-4) sind die beiden \u00fcber Kreta nach Kleinasien gekommen und haben in einer Reihe von St\u00e4dten das Evangelium verk\u00fcndet. In der Stadt Derbe sind sie bis an die \u00e4usserste s\u00fcd\u00f6stliche Ecke der Provinz Galatien vorgedrungen. Von hier aus gibt es einen direkten Weg durch eine der silizischen Pforten des Taurusgebirges zur K\u00fcste und von dort nach Antiochia. Paulus und Barnabas w\u00e4hlen indes nicht diesen direkten R\u00fcckweg, sondern kehren auf demselben, ungleich schwierigeren und gef\u00e4hrlicheren Weg zur\u00fcck, den sie gekommen sind. Sie setzen sich damit bewusst den Risiken aus, die sie auf diesem Weg bereits erlebt haben. Offenbar ist ihnen die Konsolidierung des \u00abWerks\u00bb, zu dem sie beauftragt sind (Apg 13,2.41; 14,26), also die Verk\u00fcndigung des Evangeliums nicht nur f\u00fcr die Juden, sondern ebenso f\u00fcr die Heiden, wichtiger als ihre eigene Sicherheit.<\/p>\n<p>Berichtet wird zun\u00e4chst, was sie in Derbe tun (V21). Wie in den St\u00e4dten, die sie zuvor besucht haben, verk\u00fcnden sie auch hier das Evangelium und \u00fcberzeugen viele von ihrer Botschaft. Darauf kehren sie in umgekehrter Reihenfolge wie auf dem Hinweg in die St\u00e4dte Lystra, Ikonium und Antiochia zur\u00fcck. In allen drei St\u00e4dten sind sie bei ihrem Erstbesuch mit starkem Widerstand konfrontiert worden. Im Zentrum steht f\u00fcr sie deshalb bei ihrem Zweitbesuch die Unterst\u00fctzung derer, die sich auf das Evangelium eingelassen haben (V22f). Diese beinhaltet zum einen St\u00e4rkung und Ermutigung, dem Glauben treu zu bleiben. Leitgedanke ist das Schema: Nur durch viele Bedr\u00e4ngnis k\u00f6nnen wir in das Reich Gottes eingehen. Dieses Schema geh\u00f6rt zu den neutestamentlichen Spr\u00fcchen, welche die Voraussetzung f\u00fcr den Einlass zum Reich Gottes festhalten (Mt 5,20; 7,21; Mk 9,47; Lk 18,17; Joh 3,5). Paulus ist damit zwar vertraut (1Thess 3,4), betont sonst jedoch die Gnade (vgl. V 24). An dieser Stelle soll es die Resilienz der Glaubenden im Angesicht von Widerstand st\u00e4rken. Zum andern bieten Paulus und Barnabas Unterst\u00fctzung, indem sie \u00c4lteste einsetzen, beten und fasten (vgl. Apg 13,2) und Gott alle anvertrauen, die zum Glauben gefunden haben. Neben der mentalen St\u00e4rkung legen sie also auch Wert auf eine belastbare Organisation der Gemeinde.<\/p>\n<p>Mit knappen Worten wird anschliessend die R\u00fcckreise ins syrische Antiochia festgehalten (V24-26). Sie ziehen durch Pisidien und Pamphylien, kommen nach Perge, wo sie nochmals das Wort verk\u00fcndigen, gehen dann hinunter zur Hafenstadt Attalia und kehren per Schiff nach Antiochia zur\u00fcck. Von dort sind sie, wie Lukas in Erinnerung ruft, im Vertrauen auf die Gnade des Herrn aufgebrochen zu dem Werk, das sie nun vollendet haben. Der Erfolg der Mission wird also deutlich festgehalten. Schliesslich legen sie in Antiochia Rechenschaft ab (V27). Sobald sich die Gemeinde versammelt hat, berichten sie, was Gott alles durch sie getan und dass er allen V\u00f6lkern die T\u00fcr zum Glauben aufgetan hat. Herausgestellt wird also, dass Gottes Gegenwart am Anfang steht, Paulus und Barnabas in ihrem Tun nichts als sie offenbaren und dass sie allen Menschen Zugang zu ihr er\u00f6ffnen. Gottes Gegenwart ist st\u00e4ndig da, doch ist es ein anspruchsvoller, zuweilen belasteter Weg, sie zu erkennen und in den Herausforderungen des Lebens zu best\u00e4tigen, ihre Universalit\u00e4t zu erfassen und in das eigene Leben zu integrieren. Schliesslich wird erz\u00e4hlt, dass Paulus und Barnabas nach der strapazi\u00f6sen Mission l\u00e4ngere Zeit bei den J\u00fcngern bleiben (V28). Die Pause ist der \u00dcbergang zu den Ereignissen, die dann folgen.<\/p>\n<p>Das Nachdenken \u00fcber diesen Predigttext macht deutlich, dass die Gegenwart Gottes, auch wenn sie jeden Moment geschenkt ist, st\u00e4ndig neu gesucht und konsolidiert werden muss. Sie wird dem Menschen erst in seiner eignen Resonanz, was sie bereits ist.<\/p>\n<p>Grundlage ist also, dass die Gegenwart Gottes vor allem menschlichen Tun bereits da ist. Dieses Universum gibt es seit Milliarden von Jahren. Das menschliche Leben ist darin eine geringf\u00fcgige Episode. Verschwindet das menschliche Leben auf diesem Planeten, wird es dieses Universum mit h\u00f6chster Wahrscheinlichkeit weiterhin geben. Gott als Geheimnis der Gegenwart war, ist und bleibt in diesem kosmischen Prozess jeden Moment da \u2013 unvermischt mit der Materie, aber untrennbar in ihr gegenw\u00e4rtig. Das Werk, zu dem Paulus im syrischen Antiochia aufgebrochen ist, ist bloss ein Anfang. Das Evangelium, das er verk\u00fcndet, gilt nicht nur den Juden, sondern allen V\u00f6lkern. Die Botschaft, die darin steckt, ist eine kosmologische Einsicht, die jede anthropozentrische Verengung verbietet. Gott ist nicht nur in Menschen, sondern in aller Materie gegenw\u00e4rtig. Im Angesicht des heute aktuellen, postmodernen Hyperanthropozentrismus kann dies nicht deutlich genug festgehalten werden. Auch wenn ich als Mensch von meiner Subjektivit\u00e4t, meiner Perspektivit\u00e4t, meiner vielf\u00e4ltigen Bestimmtheit bedingt bin, so ist mir das Geheimnis der Gegenwart stets so unmittelbar gegenw\u00e4rtig, wie ich es mir selbst gegen\u00fcber nie sein kann. Ob ich es realisiere oder nicht \u2013 ich bin hier und jetzt bereits in Gottes Gegenwart. Alle Materie war, ist und bleibt es ebenso, indem sie in der Zeit existiert.<\/p>\n<p>Das Geheimnis der Gegenwart ist, was es ist, zwar auch unabh\u00e4ngig von der menschlichen Resonanz, offenbart in ihr jedoch ihre bedingungslose Freiheit. Sind Menschen in Gottes Gegenwart, realisieren sie, dass darin jeden Moment deren Freiheit gegenw\u00e4rtig wird. Ihre Spur zeigt sich ebenso im grossen Spiel dieses Universums wie in ihrem eigenen kleinen Leben. Doch damit diese Freiheit offenbar wird, muss Gottes Gegenwart konsolidiert werden. Deshalb unterwerfen sich Paulus und Barnabas der strapazi\u00f6sen Nacharbeit in den bereits besuchten Gemeinden, deshalb sorgen sie f\u00fcr belastbare Gemeindestrukturen. Die Gemeinschaft derer, welche die Gegenwart Gottes miteinander teilt, bedarf der gegenseitigen St\u00e4rkung und Ermutigung, um dem Weg in die Freiheit der Gegenwart Gottes auch in M\u00fchen und N\u00f6ten, Ablenkungen und Verwirrungen treu zu bleiben. Die einen m\u00f6gen darin gefestigt sein, die andere m\u00f6gen sich rasch verunsichern lassen \u2013 Momente der Schwachheit sind menschlich, gegenseitige Unterst\u00fctzung ist unentbehrlich. Deshalb geh\u00f6ren Prozesse der Konsolidierung konstitutiv zu einer Gemeinschaft, die diesen Weg miteinander gehen und die Freiheit von Gottes Gegenwart leben will.<\/p>\n<p>Schliesslich impliziert dies, dass der Weg in Gottes Gegenwart immer den Kontexten unterworfen bleibt, in denen er gegangen wird. Wer diesen Weg geht und Gottes bedingungslose Freiheit realisiert, findet sich st\u00e4ndig im Spiel einer Gemeinschaft, ja dieses Universums, wieder, das in Gottes Gegenwart gespielt wird. Das Mitspielen in diesem Spiel kann verweigert werden, doch ein prinzipieller Ausstieg ist aufgrund der eigenen Zeitlichkeit unm\u00f6glich. Paulus und Barnabas legen deshalb in der Gemeinde Antiochias, die sie f\u00fcr ihre Mission beauftragt hat, Rechenschaft ab. Sie zeigen damit, dass sie sich der Gnade in der Gebrochenheit dieser Gemeinde unterstellen, und machen so deutlich, dass auch f\u00fcr sie die Freiheit von Gottes Gegenwart, seine Liebe und Weisheit, stets nur im Abgrund der Demut gegenw\u00e4rtig ist, wie er sich im konkreten Hier und Jetzt auftut. Als Werkzeuge von Gottes Gegenwart schweben sie mit den Kontexten, die sie mitbringen, nicht \u00fcber denen, in welchen sie ihr Werk ausf\u00fchren, sondern sind diesen unterworfen. Deutlich wird damit dies: Will ich den Weg in die Freiheit der Gegenwart Gottes gehen, f\u00fchrt er mich in meine Demut, diese Freiheit in genau dort und dann zu suchen und zu leben, wo ich mich gerade befinde. Ich bin zum Spielen befreit, aber zum Spiel, in dem ich hier und jetzt stehe.<\/p>\n<p>Die Forderung, im Moment zu leben, klingt banal und abgedroschen. Doch sie hat es in sich. Sie fordert dazu auf, nicht st\u00e4ndig nach mehr und anderem zu suchen, sondern zuerst und vor allem den Weg in die Gegenwart Gottes zu konsolidieren. Nur so entfaltet sie die F\u00fclle ihrer Liebe und Weisheit, nur so beschenkt sie mit jener Freude, die unmittelbar gl\u00fccklich macht. Beten wir also, dass wir lernen, uns in Gottes Gegenwart zu verankern und ihre Freiheit mit andern zu teilen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 12. Januar 2025 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/0112-Apg-14.21-28.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem sie in jener Stadt das Evangelium verk\u00fcndigt und viele zu J\u00fcngern gemacht hatten, kehrten sie nach Lystra und dann nach Ikonium und Antiochia zur\u00fcck.\u2002Sie st\u00e4rkten die J\u00fcnger und ermutigten sie, dem Glauben treu zu bleiben, mit den Worten: Nur durch viel Bedr\u00e4ngnis k\u00f6nnen wir in das Reich Gottes eingehen.\u2002Sie setzten f\u00fcr sie in jeder [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-5503","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5503","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5503"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5503\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5503"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5503"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5503"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}