{"id":5479,"date":"2024-12-24T23:16:47","date_gmt":"2024-12-24T22:16:47","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/friede-mitten-in-schwierigkeiten\/"},"modified":"2024-12-25T01:25:01","modified_gmt":"2024-12-25T00:25:01","slug":"peace-in-the-midst-of-troubles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/peace-in-the-midst-of-troubles\/","title":{"rendered":"Peace in the midst of troubles"},"content":{"rendered":"<p><em>Als die Leute sahen, was Paulus getan hatte, erhoben sie ein Geschrei und riefen auf Lykaonisch: Die G\u00f6tter haben Menschengestalt angenommen und sind zu uns herabgestiegen!\u2002Und sie nannten Barnabas Zeus und Paulus Hermes, weil er das Wort f\u00fchrte.\u2002\u00a0Der Priester am Zeustempel vor der Stadt brachte Stiere und Kr\u00e4nze zu den Stadttoren und wollte zusammen mit dem Volk ein Opfer darbringen.\u2002Als die Apostel Barnabas und Paulus davon h\u00f6rten, zerrissen sie ihre Kleider, st\u00fcrzten sich in die Menge und riefen:\u2002M\u00e4nner, was tut ihr da? Wir sind Menschen wie ihr und verk\u00fcndigen euch das Evangelium: Wendet euch ab von diesen nichtigen G\u00f6ttern, dem lebendigen Gott zu, der den Himmel gemacht hat und die Erde und das Meer und alles, was darin ist.\u2002Er hat in den vergangenen Zeiten alle V\u00f6lker ihre eigenen Wege gehen lassen, allerdings nicht ohne sich ihnen durch Wohltaten zu bezeugen: Er hat euch Regen gesandt vom Himmel herab und Zeiten der Ernte, er hat euch ges\u00e4ttigt mit Speise und euer Herz erf\u00fcllt mit Freude.\u2002Doch obwohl sie dies sagten, konnten sie das Volk nur mit M\u00fche davon abbringen, ihnen zu opfern. Apg 14,11-18<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Heiligabend \u2013 was f\u00fcr ein Moment! Kerzenlicht erleuchtet den Raum, und seine W\u00e4rme gibt Schutz und Geborgenheit. Die alte Weihnachtsgeschichte erf\u00fcllt den Augenblick. Lebendig ist sie geworden, sie, die l\u00e4ngst vergangen schien, ist auf einmal Gegenwart. Ein Engel erscheint und verk\u00fcndet seine Botschaft: Habt keine Angst! Euch ist der Retter geboren. Und es stimmt ein in diese Botschaft ein ganzer Chor der Engel. Er lobt Gott, und er verheisst Frieden auf Erden. Was die Engel verk\u00fcnden, zeigt sich im Bild der Krippe. Sie steht in einem Stall. Tiere sind da, der Geruch von Heu liegt in der Luft. In der Krippe liegt ein neugeborenes Kind, gewickelt in Windeln. Die Eltern sind in seiner N\u00e4he, tief ber\u00fchrt vom Wunder der Geburt. In diesem Neugeborenen ist Gott gegenw\u00e4rtig. In seinem ganzen Leben wird er gegenw\u00e4rtig bleiben. Als erwachsener Mensch wird er die N\u00e4he des Himmelreichs verk\u00fcnden, und er wird Mut geben, darauf zu vertrauen, dass Gott jeden Augenblick gegenw\u00e4rtig ist.<\/p>\n<p>Das Bild von der Krippe strahlt die Gegenwart Gottes mit ihrer frohen Botschaft auch heute aus, und es nimmt bis heute alle hinein, die ihr Herz f\u00fcr sie \u00f6ffnen. Was in diesem Bild geborgen ist, ist etwas, das in diesem Universum steckt. Materie existiert in der Zeit \u2013 seit es sie gibt, solange es sie gibt, in st\u00e4ndiger Ver\u00e4nderung. Das Geheimnis des Moments, in welchem die Materie existiert, aber ist Gott. Wer sein Herz f\u00fcr dieses Geheimnis \u00f6ffnet, sieht seine Spur im ganzen Universum und in jedem Augenblick seines Lebens. Bin ich ganz in diesem Moment, ist der Himmel offen und jubeln die Engel. Bedingungslose Freiheit wird gegenw\u00e4rtig, und jene Liebe und Weisheit, die der Moment birgt, wird sp\u00fcrbar. Ich begreife, dass ich zu einer grossen Gemeinschaft geh\u00f6re \u2013 der Gemeinschaft, welche die Gegenwart Gottes miteinander teilt, und ich verstehe, dass diese Gemeinschaft eine Spielgemeinschaft ist. Ich teile die Spielfreude der Gegenwart mit allen, die mitspielen, und lasse mich von ihrer Liebe und Weisheit leiten. Ich weiss, dass der Zufall zum Spiel geh\u00f6rt und dass ich manchmal gewinne und manchmal verliere, aber ich weiss auch, dass das Spiel jeden Moment weitergeht und dass ich in der Spielfreude bleiben kann. Deshalb tut mir das Mitspielen in diesem Spiel der Gegenwart Gottes gut, und es bringt mir nahe, was die Weihnachtsbotschaft verheisst. Im Bild der Krippe verdichtet sich dieses grosse Spiel in einem heiligen Moment. Es bringt mir jenes Geheimnis vor Augen, das sich jeden Augenblick in diesem Universum ereignet, mich mit Sinn erf\u00fcllt und gl\u00fccklich macht.<\/p>\n<p>Was dieses Bild anzeigt, will uns auch unser Predigttext nahebringen. Versuchen wir, seiner Botschaft auf die Spur zu kommen!<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt wird von der ersten grossen Mission, die Paulus und Barnabas im Raum der heutigen T\u00fcrkei durchf\u00fchren. Die beiden befinden sich in der Kleinstadt Lystra (Apg 14,8-20). Paulus hat soeben auf einem \u00f6ffentlichen Platz das Evangelium von der Gegenwart Gottes verk\u00fcndet. Ein von Geburt auf gel\u00e4hmter Mann hat darauf angesprochen, die Herzen von Paulus und dem Gel\u00e4hmten haben sich verschr\u00e4nkt, und die Information Gottes, die in Paulus offenbar geworden ist, hat sich zugleich im Gel\u00e4hmten gezeigt: Der Gel\u00e4hmte ist aufgesprungen und hat gehen k\u00f6nnen. Unser Predigttext erz\u00e4hlt, was sich im Folgenden ereignet.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst kommt die Reaktion der Leute, die dieses Heilungswunder sehen, zum Ausdruck (V11-12). Sie erheben ein Geschrei und rufen auf Lykaonisch, ihrer Landessprache: Die G\u00f6tter haben Menschengestalt angenommen und sind zu uns herabgestiegen. Sie reflektieren das Erlebte also auf dem Hintergrund ihrer griechisch polytheistischen Religion und interpretieren es als Manifestation der G\u00f6tter. Barnabas nennen sie Zeus und Paulus, weil er wie der G\u00f6tterbote das Wort f\u00fchrt, Hermes. Das Geschrei bringt den Priester des Zeustempels vor der Stadt auf den Plan (V13). Er bringt Stiere und Kr\u00e4nze zu den Stadttoren und will zusammen mit dem Volk ein Opfer darbringen. Offenbar h\u00e4lt er wie das Volk Barnabas und Paulus f\u00fcr G\u00f6tter und will ihnen opfern.<\/p>\n<p>Was nun folgt, ist die Reaktion von Barnabas und Paulus (V14-17). Weil sie der Landessprache nicht kundig sind, haben sie nicht sogleich verstanden, was geschieht. Sobald sie jedoch begreifen, zerreissen sie ihre Kleider und st\u00fcrzen sich in die Menge. Sie wenden sich also mit aller Kraft gegen das g\u00f6ttliche Image, das die Leute auf sie projizieren, und pr\u00e4sentieren sich als Menschen unter Menschen. Ihr Tun untermauern sie mit Worten. \u00abWas tut ihr da?\u00bb, rufen sie und fordern die Leute auf, einzuhalten und sich Rechenschaft \u00fcber ihr eigenes Verhalten zu geben. Darauf erkl\u00e4ren sie sich und ihr Tun: Wir sind Menschen wie ihr und verk\u00fcnden euch das Evangelium. Ihre Botschaft aber ist, dass sie sich von nichtigen G\u00f6ttern ab- und dem lebendigen Gott zuwenden sollen, dem, der den Himmel gemacht hat und die Erde und das Meer und alles, was darin ist. Ihr Blick soll sich also auf den Sch\u00f6pfergott richten, der als Geheimnis der Gegenwart jeden Moment in der Materie gegenw\u00e4rtig ist. Dieser Gott hat, wie Paulus ausdr\u00fccklich festh\u00e4lt, in den vergangenen Zeiten nicht in die Geschichte eingegriffen und alle V\u00f6lker ihre eigenen Wege gehen lassen. Doch seine Gegenwart hat sich in Wohltaten bezeugt. Er hat Regen gesandt vom Himmel herab und Zeiten der Ernte, er hat sie mit Speise ges\u00e4ttigt und ihr Herz mit Freude erf\u00fcllt. Jeden Moment ist Gott also mit seiner Liebe und Weisheit gegenw\u00e4rtig gewesen, offensichtlich f\u00fcr alle, die sich auf das Geheimnis der Gegenwart eingelassen haben. Was Paulus sp\u00e4ter in seiner Rede in Athen auf dem Aeropag breiter ausf\u00fchren wird (Apg 17,22-29), macht er bereits hier deutlich: Gott ist jeden Moment da und kann in der Materie auf nat\u00fcrliche und unspektakul\u00e4re Weise in jedem Hier und Jetzt erkannt werden. Ihr engagiertes Pl\u00e4doyer ist m\u00e4ssig erfolgreich. Nur mit M\u00fche gelingt es ihnen, das Volk davon abzubringen, ihnen zu opfern.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung macht deutlich, wie zerst\u00f6rerisch Projektionen eigener Vorstellungen auf andere Menschen sein k\u00f6nnen (V19-20). So sehr die einen Barnabas und Paulus kaum vom Image als G\u00f6tter befreien k\u00f6nnen, so sehr suchen andere ihre Beseitigung. Paulus und Barnabas bleiben nichts anderes \u00fcbrig, als die Stadt zu verlassen und weiterzuziehen.<\/p>\n<p>Es ist Heiligabend. Wir haben das Bild der Krippe vor Augen, und wir stellen uns diese Episode der ersten grossen Mission von Paulus und Barnabas vor. Hier wie dort steht die Botschaft der Gegenwart Gottes im Zentrum. Doch unser Predigttext lenkt unser Verst\u00e4ndnis dieser Botschaft in eine bestimmte Richtung.<\/p>\n<p>Deutlich macht er zun\u00e4chst, dass die Gegenwart Gottes in der Materie nicht dahingehend missverstanden werden darf, Menschen oder Dinge, die Welt oder gar das Universum zu verg\u00f6ttlichen. Dies gilt selbstredend auch f\u00fcr das Bild der Krippe oder das Kind darin. Dieses Bild mag Gottes Gegenwart illustrieren, Jesus mag sie verk\u00f6rpern, wahrnehmbar machen und anderen Menschen nahebringen. Doch Gott l\u00e4sst sich so wenig packen, wie sich der Augenblick fassen l\u00e4sst. Das Geheimnis der Gegenwart ist zwar st\u00e4ndig da, wird es aber mit der Materie, die es vergegenw\u00e4rtigt, verwechselt, werden G\u00f6tzen geschaffen, die nichts mit Gott zu tun haben. Dies gilt erst recht f\u00fcr alles, was sich Menschen erarbeiten und erschaffen. Wissenschaftliche Erkenntnisse k\u00f6nnen beeindrucken, Orientierung geben und diese Welt ver\u00e4ndern. Doch das Geheimnis der Gegenwart k\u00f6nnen sie nicht erkl\u00e4ren. Dasselbe gilt f\u00fcr Ideologien und Moral, f\u00fcr Image, Status, Wohlstand und die eigene K\u00f6rperlichkeit \u2013 ja auch f\u00fcr alle konkreten Ausgestaltungen der Religionen. Gottes Gegenwart ist v\u00f6llig evident, und doch dem menschlichen Denken und Konstruieren ganz und gar entzogen. Begreife ich dies, gibt es mir Freiheit und Offenheit im Umgang mit Menschen und Dingen, auch mit mir selbst. Es zeigt mir, dass nichts, was es gibt, absolut ist, dass ich mich an nichts, auch nicht an mich selbst, klammern muss und dass die Freiheit Gottes aus sich selbst, aus purer Gnade, jedem Moment innewohnt.<\/p>\n<p>Umgekehrt macht unser Predigttext aber auch deutlich, dass Gott sehr wohl jeden Augenblick in dieser Welt, ja in der Materie dieses Universums, gegenw\u00e4rtig ist. Diese Pr\u00e4senz ist nicht ein Eingriff in den Lauf der Geschichte und auch nicht ein Lenken der Evolution. Gott l\u00e4sst die Dinge \u2013 wie unser Predigttext sagt \u2013 ihre eigenen Wege gehen. Doch Gottes Gegenwart zeigt sich in Wohltaten. Paulus erinnert an Regen und Ernte, an Speisen und die Freude im Herzen. Doch wer in der Freiheit der Gegenwart Gottes ist, entdeckt die Spuren ihrer Liebe und Weisheit in jedem Augenblick und staunt \u00fcber die Feinabstimmung, die n\u00f6tig gewesen ist, dass auf diesem Planeten ein lebensfreundliches Umfeld entstanden ist, dass sich Leben, sogar komplexes, menschliches Leben, entwickelt hat, dass dieser Planet, dieses Universum, so viel Unfassbares, so viel Sch\u00f6nes hervorgehen l\u00e4sst. Jeder Moment macht dieses Wunder sp\u00fcrbar, jeder Moment f\u00fchrt den Segen der Gegenwart Gottes vor Augen. Dies wahrzunehmen, l\u00e4sst mich mit einem milden L\u00e4cheln auf meine vermeintliche Unentbehrlichkeit blicken, erf\u00fcllt mich aber auch mit Dankbarkeit und Freude, vom Geheimnis der Gegenwart Gottes erf\u00fcllt zu sein.<\/p>\n<p>Schliesslich bringt uns unser Predigttext die Kraft der Freiheit nahe, die in der Gegenwart Gottes steckt. Ist Gott gegenw\u00e4rtig, beruhigen sich die Gef\u00fchle und kl\u00e4ren sich die Gedanken. Illusionen verschwinden, und an ihrer Stelle kehren Ruhe und Frieden ein. Gottes Gegenwart spricht f\u00fcr sich, ihre Unmittelbarkeit ist evident, der Moment ist v\u00f6llig klar und fraglos. Deshalb lassen sich Paulus und Barnabas von den Bildern, welche die Leute auf sie projizieren, nicht durcheinanderbringen oder verunsichern. Ruhig und unaufgeregt bleiben sie im Geheimnis des Moments, stehen voll und ganz daf\u00fcr ein und halten diesem auch stand, wenn es von den Menschen um sie herum unverstanden und missverstanden wird. Frei von narzisstischen Versuchungen, sich bewundern und von den Ereignissen wegfegen zu lassen, bleiben sie frei f\u00fcr die Liebe und Weisheit der Gegenwart Gottes. Liegt mir an der Gegenwart Gottes, werde ich mich genau daran orientieren, und ich werde in allem Wirbeln von Illusionen und Projektionen und allem Haschen nach Aufmerksamkeit nichts als die Kraft der bedingungslosen Freiheit des Moments suchen.<\/p>\n<p>Es ist Heiligabend. Das Bild von der Krippe bringt uns Gottes Gegenwart nahe. Es bedarf keiner religi\u00f6sen Aura \u00fcber der Natur oder menschgemachten Dingen. In jedem Hier und Jetzt ist Gottes Freiheit mit ihrer Liebe und Weisheit gegenw\u00e4rtig. Ihre Kraft gibt Stabilit\u00e4t und Friede, auch wenn sie missverstanden und mit Aufgeregtheit \u00fcbersch\u00fcttet wird. Dies gibt Vertrauen, dies k\u00f6nnen wir jetzt feiern. Beten wir also, dass wir von Gottes Gegenwart erfasst werden und dass es auf dieser Welt Weihnachten wird. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 24. Dezember 2024 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1224-Apg-14.11-18.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als die Leute sahen, was Paulus getan hatte, erhoben sie ein Geschrei und riefen auf Lykaonisch: Die G\u00f6tter haben Menschengestalt angenommen und sind zu uns herabgestiegen!\u2002Und sie nannten Barnabas Zeus und Paulus Hermes, weil er das Wort f\u00fchrte.\u2002\u00a0Der Priester am Zeustempel vor der Stadt brachte Stiere und Kr\u00e4nze zu den Stadttoren und wollte zusammen mit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-5479","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5479","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5479"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5479\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5479"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5479"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5479"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}