{"id":5468,"date":"2024-12-15T12:21:44","date_gmt":"2024-12-15T11:21:44","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/verschraenkung\/"},"modified":"2024-12-15T12:23:22","modified_gmt":"2024-12-15T11:23:22","slug":"entanglement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/entanglement\/","title":{"rendered":"Entanglement"},"content":{"rendered":"<p><em>In Lystra nun gab es einen Mann, der sass da, ohne Kraft in den F\u00fcssen; er war von Geburt an gel\u00e4hmt und hatte nie gehen k\u00f6nnen.\u2002Der h\u00f6rte Paulus reden; dieser fasste ihn ins Auge, und als er sah, dass er darauf vertraute, gerettet zu werden,\u2002sprach er mit lauter Stimme: Stell dich auf deine F\u00fcsse, richte dich auf! Und der sprang auf, und er konnte gehen. Apg 14,8-10<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Gott ist jeden Moment gegenw\u00e4rtig \u2013 mit absoluter Zuverl\u00e4ssigkeit, ohne Wenn und Aber. Der Advent macht es sp\u00fcrbar. Mag auf dieser Welt vieles drunter und dr\u00fcber gehen, m\u00f6gen viele Menschen Unsicherheiten und Sorgen belasten, so ist es dennoch auch dieses Jahr Advent geworden und wird es auch dieses Jahr bald Weihnachten sein. Unbeirrt und unaufgeregt von allem menschlichen Tun dreht der Planet Erde um die Sonne. Bald ist der k\u00fcrzeste Tag, bald werden die Tage wieder l\u00e4nger. Bald wird das Kind in der Krippe erneut das Licht nahebringen, bald wird die frohe Botschaft seiner rettenden Ankunft wieder verk\u00fcndet. Was sich im Lauf dieses Planeten durch Raum und Zeit anzeigt und was der christliche Weihnachtskalender feiert, ist doch dies: Gott ist als Geheimnis des Universums st\u00e4ndig gegenw\u00e4rtig \u2013 im grossen Spiel der Evolution und in den Geschichten der Menschen. Er ist das Geheimnis der Gegenwart, das jedem Augenblick seine Freiheit gibt, das ihn mit seiner Liebe und Weisheit heiligt und das der Lichtblick jedes Hier und Jetzt ist. Seine Gegenwart l\u00e4sst sich durch nichts ersch\u00fcttern. Sie geschieht mit ebender Zuverl\u00e4ssigkeit, mit der alles, was ist, ein Moment in der Zeit ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Glauben mag dies offensichtlich sein. Doch was genau kann ich von einem solchen Glauben erwarten? Das menschliche Leben findet im Moment statt \u2013 klar, das ganze Spiel der Evolution geschieht im Hier und Jetzt \u2013 ohne Zweifel. Doch weshalb sollte ich jenem Geheimnis Aufmerksamkeit schenken, das dem Augenblick innewohnt? Bietet nicht der Alltag gen\u00fcgend Stimulation, sodass ich jenen religi\u00f6sen Zusatz, der die Wirklichkeit in eine Aura des Geheimnisvollen h\u00fcllt, getrost beiseitelassen kann?<\/p>\n<p>Zweifellos! Ein Glaube, der nichts als religi\u00f6sen Zauber und esoterischen Nebel produziert, ist nicht attraktiv. Glaube in postchristlicher Zeit muss klar und deutlich sein, sich vom Licht der Aufkl\u00e4rung durchleuchten lassen und sich dem Wettbewerb der Plausibilit\u00e4t stellen. Er sucht seine Zuflucht nicht in der Irrationalit\u00e4t, aber er steht ein f\u00fcr die \u00dcberrationalit\u00e4t des Moments. Seine St\u00e4rke ist die Evidenz der Gegenwart. Diese Evidenz ist vom Licht der Rationalit\u00e4t durchleuchtet, aber vom Licht der Unmittelbarkeit geschaffen. Ist diese Evidenz in mir am Werk, ist jedes Irgendwie von mir abgefallen. Ich tue genau, was ich gerade tue, und bin frei und pr\u00e4zise im Spiel hier und jetzt. Ein solcher Moment ist klar und dennoch unfassbar, luzide und dennoch geheimnisvoll. Es ist ein Moment der Gegenwart Gottes, ein Moment voller Pr\u00e4senz und Pr\u00e4zision, ein Moment bedingungsloser Freiheit.<\/p>\n<p>Ein Glaube, der auf diese Weise vom Geheimnis der Gegenwart geleitet ist, offenbart die Botschaft des Augenblicks und bringt dessen Licht zum Leuchten. Was sich darin verbirgt, zeigt unser Predigttext an einem Beispiel.<\/p>\n<p>Die Episode, die hier erz\u00e4hlt wird, spielt in der Kleinstadt Lystra, die unter Kaiser Augustus zur r\u00f6mischen Kolonie geworden ist. Nach dem ausf\u00fchrlichen Bericht \u00fcber die Ereignisse im pisidischen Antiochia (Apg 13,13-52) bietet sie eine weitere, detailliert festgehaltene Episode der ersten grossen Mission, die Paulus zusammen mit Barnabas in Kleinasien durchf\u00fchrt (Apg 14,8-20). Anders als in Antiochia tritt Paulus in Lystra jedoch nicht in der Synagoge auf, sondern vermutlich an einem \u00f6ffentlichen Platz. Er richtet sich nicht an ein gemischtes Publikum von Juden und Nichtjuden, sondern an eine ausschliesslich nichtj\u00fcdische, hellenistisch gepr\u00e4gte H\u00f6rerschaft. Herausgehoben wird also noch deutlicher als in Antiochia, dass sich Paulus mit seiner Mission nicht nur an Juden, sondern an alle richtet. Seine Botschaft spricht etwas an, das in allen Menschen, ja in der ganzen Sch\u00f6pfung gegenw\u00e4rtig ist.<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt wird die Heilung eines Gel\u00e4hmten (VV8-10). Wie durch das Wirken von Petrus zusammen mit Johannes nach seiner grossen Pfingstpredigt ein Gel\u00e4hmter geheilt wird (Apg 3,1-10), wird nun eine \u00e4hnliche Tat von Paulus in Begleitung von Barnabas erz\u00e4hlt. Sichtbar gemacht wird auf diese Weise, dass Paulus Petrus in nichts nachsteht, sondern sich auf Augenh\u00f6he mit ihm befindet und entsprechend in seiner Mission zu den V\u00f6lkern legitimiert ist. Wie bei der Geschichte, die von Petrus erz\u00e4hlt wird, geht es auch hier um einen namenlosen Mann (V8). Er sitzt da und hat keine Kraft in den F\u00fcssen; von Geburt an ist er gel\u00e4hmt und hat nie gehen k\u00f6nnen. Betont wird also die Hoffnungslosigkeit seiner Erkrankung.<\/p>\n<p>Nun kommt Paulus ins Spiel (V9). Er predigt auch in Lystra. Was er hier sagt, wird nicht rapportiert. Berichtet wird indes, dass ihn der Gel\u00e4hmte h\u00f6rt. Offenbar entsteht zwischen den beiden ein Kontakt. Die Gegenwart Gottes verbindet sie unmittelbar. Paulus fasst ihn ins Auge und sieht, dass er darauf vertraut, gerettet zu werden. Sie stehen sich selbst mit nichts im Weg, sind von der Evidenz des Moments erfasst und wissen, was nun geschehen will. Was das ist, wird sogleich berichtet (V10). Mit lauter Stimme spricht ihn Paulus an und sagt ihm, was er tun soll: Stell dich auf deine F\u00fcsse, richte dich auf! Paulus agiert mit zweifelsfreier Klarheit und Pr\u00e4zision, einzig und allein geleitet von der Evidenz dessen, was in der Gegenwart Gottes hier und jetzt geschehen muss. Und der Gel\u00e4hmte agiert in derselben Unmittelbarkeit. Er springt auf und kann gehen. Warum er dazu pl\u00f6tzlich in der Lage ist, wird nicht erkl\u00e4rt. Die Gegenwart Gottes schafft eine Verschr\u00e4nkung, durch die in dem Moment, in dem Paulus seine Seite offenlegt, auch die Seite des Gel\u00e4hmten offengelegt ist. Was das Ziel der Wundertat ist, hat Lukas bereits festgehalten: Sie soll das Wort der Gnade bekr\u00e4ftigen (vgl. Apg 14,3).<\/p>\n<p>Die Fortsetzung erz\u00e4hlt dann, wie die Leute in Lystra darauf reagieren (VV11-20). Sie sind tief beeindruckt und meinen, in Barnabas und Paulus ihre G\u00f6tter Zeus und Hermes vor sich zu haben. Als Barnabas und Paulus dies realisieren, versuchen sie das Missverst\u00e4ndnis zu kl\u00e4ren. Sie verweisen darauf, dass es keine G\u00f6tter gibt, sondern nur den Gott, der den Himmel gemacht hat und die Erde und das Meer und alles, was darin ist. Dieser Gott, der als Geheimnis des Universums jeden Moment gegenw\u00e4rtig ist, dieser Gott bezeugt sich in Wohltaten. Ihr Kl\u00e4rungsversuch ist jedoch nicht erfolgreich. Einerseits k\u00f6nnen sie das Volk nur mit M\u00fche davon abhalten, ihnen wie G\u00f6ttern zu opfern, andererseits regt sich Widerstand, der sie in Todesgefahr bringt. Die Heilung des Gel\u00e4hmten offenbart zwar das Potential der Gegenwart Gottes, bleibt jedoch eine \u00dcberforderung, die zu mehr Missverst\u00e4ndnis als Einsicht f\u00fchrt. Auch wenn Paulus den Aposteln in nichts nachsteht (2Kor 12,11), identifiziert er sich lieber mit seiner Schwachheit, damit die Kraft der Gegenwart Gottes in ihm wirken kann (2Kor 12,9).<\/p>\n<p>Das Nachdenken \u00fcber diese Geschichte jetzt, in der Adventszeit, motiviert dazu, \u00fcber jenes Potential nachzudenken, das in der Gegenwart Gottes zum Vorschein kommen will. In unserer Geschichte manifestiert es sich in der Verschr\u00e4nkung zwischen Paulus und dem Gel\u00e4hmten. Was ist damit gemeint?<\/p>\n<p>Verschr\u00e4nkung ist ein Ph\u00e4nomen, das eine Gemeinschaft, die die Gegenwart Gottes miteinander teilt, qualifiziert. Der Begriff \u00abVerschr\u00e4nkung\u00bb ist der Quantenphysik entlehnt. Er bezeichnet dort jenen Zustand, dass zwei Quanten, beispielsweise zwei Photonen, deren Eigenschaft undefiniert ist, so miteinander verschr\u00e4nkt sind, dass in dem Moment, in welchem die Eigenschaft des einen Photons bekannt wird, mit v\u00f6lliger Sicherheit ebenso diejenige des andern festgelegt ist. Dabei k\u00f6nnen die beiden Photonen beliebig weit voneinander entfernt sein, es wird keine Information \u00fcbermittelt und die Eigenschaft des zuerst gemessenen Photons ist v\u00f6llig zuf\u00e4llig und jeder menschlichen Manipulation entzogen. Der Vorgang ist einmalig, mit der Messung ist die Verschr\u00e4nkung zerst\u00f6rt. Das Besondere ist also, dass sich die Information, die sich beim einen Photon zeigt, ortsunabh\u00e4ngig und einmalig v\u00f6llig gleichzeitig auch beim andern manifestiert. Die Synchronizit\u00e4t, die hier zum Vorschein kommt, widerspricht der Relativit\u00e4tstheorie, weshalb <em>Einstein<\/em> das Ph\u00e4nomen als spukhaft bezeichnet hat. Im Experiment ist es jedoch vielfach best\u00e4tigt und f\u00fcr quantenbasierte Technologien, etwa Quantencomputer, von fundamentaler Bedeutung.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Direkt \u00fcbertragen l\u00e4sst sich dieses Ph\u00e4nomen der Quantenmechanik auf die Alltagswelt selbstverst\u00e4ndlich nicht. Aber es sch\u00e4rft den Blick f\u00fcr jene Verschr\u00e4nkung, die im Rahmen einer die Gegenwart Gottes miteinander teilenden Gemeinschaft beobachtet werden kann.<\/p>\n<p>Unser Predigttext kann als Geschichte gelesen werden, die exemplarisch vorf\u00fchrt, was Verschr\u00e4nkung in der Gegenwart Gottes ist. Die von Paulus und Gel\u00e4hmtem geteilte Gegenwart Gottes verbindet die beiden in ihrem bedingungslosen Vertrauen und verschr\u00e4nkt sie in der Unmittelbarkeit des Augenblicks. Indem Paulus spricht und der Gel\u00e4hmte seine Worte h\u00f6rt, wird dies angedeutet, der Augenkontakt zwischen den beiden illustriert es. Sie sind so miteinander verschr\u00e4nkt, dass die Information, die ersterer ohne jeden Eigenwillen offenlegt, augenblicklich letzteren bestimmt. Paulus agiert mit Pr\u00e4senz und Pr\u00e4zision, frei von jedem Z\u00f6gern und Zweifeln, und der Gel\u00e4hmte agiert ebenso. Dabei korreliert das Tun der beiden mit absoluter Pr\u00e4zision. Erz\u00e4hlerisch manifestiert sich das Geschehen wie eine kausale Abfolge: Paulus fordert den Gel\u00e4hmten zum Aufstehen auf, dieser springt auf und kann gehen. Ein magisches Verst\u00e4ndnis der Situation kann in diesem Kontext aber ausgeschlossen werden. Es ist nicht Paulus, der mit seinem Willen den Gel\u00e4hmten heilt. Die Umstehenden werden dies zwar in dieser Weise missverstehen, doch wird er mit allem Nachdruck klarstellen, dass er bloss ein Mensch ist, der das Evangelium verk\u00fcndet, dass stattdessen der Gott, der das Universum geschaffen hat, mit seinen Wohltaten gegenw\u00e4rtig ist (Apg 14,15-17). In der Gegenwart Gottes, dem Geheimnis des Universums, sind Paulus und Gel\u00e4hmter so verschr\u00e4nkt, dass sie die Wohltat, die Gott in diesem Moment offenbaren will, miteinander teilen. Ihre Verschr\u00e4nkung ist das Medium, das ihre Verbundenheit zu einer heilenden Gemeinschaft macht, die Ursache aber ist die Gnade der geteilte Gegenwart Gottes.<\/p>\n<p>Was sich in der Verschr\u00e4nkung ereignet, \u00fcberschreitet die Alltagserfahrung, findet aber mitten im Alltag statt. Eine liebevolle, wache und pr\u00e4zise Verbundenheit von Herz zu Herz zeigt es. Teile ich im Herzen mit einem anderen Menschen die Gegenwart Gottes, teilen wir deren Information v\u00f6llig gleichzeitig. Ist mein Herz in voller Pr\u00e4senz und Pr\u00e4zision und ohne Eigenwillen auf Empfang, kann sich dies mit allem, was es gibt, und in beliebiger Form ereignen. Die Synchronizit\u00e4t mag spukhaft wirken und wunderhaft erscheinen, doch die Heilung des Gel\u00e4hmten samt all den Wundergeschichte der Bibel illustrieren das heilende Potential, das darin steckt. Synchronizit\u00e4t kann sich indes auch ganz anders manifestieren. Ist mein Herz in der Gegenwart Gottes mit einem andern verschr\u00e4nkt, halten wir Schw\u00e4che und Scheitern, Krankheit und Tod miteinander stand. Wir teilen die Gegenwart Gottes, auch wenn keine Heilung stattfindet, sondern weil wir durch die Gnade miteinander verbunden sind. Paulus setzt vor allem auf diesen Aspekt der Verschr\u00e4nkung. Er will mit allen und allem die Freiheit Gottes in der Schwachheit teilen, damit darin das Evangelium, also die Information Gottes, gegenw\u00e4rtig wird (vgl. 1Kor 9,19.22). Solche Verschr\u00e4nkung schafft wunderhafte N\u00e4he und Mitgef\u00fchl, Verbundenheit und Trost, wo Heilung ausbleibt, der Schmerz nicht aufh\u00f6rt und das Leid gross ist. Doch ob als Wunder der Heilung oder als Wunder des Standhaltens in der Not \u2013 wo Herzen in Gottes Gegenwart fraglos und zweifelsfrei miteinander verschr\u00e4nkt sind, geschieht eine Wohltat, die ber\u00fchrt und beeindruckt.<\/p>\n<p>Jahr f\u00fcr Jahr kommt der Advent, Jahr f\u00fcr Jahr wird es Weihnachten. Das Potential, das in der alten Weihnachtsgeschichte steckt, ist noch l\u00e4ngst nicht ausgesch\u00f6pft. Die Verschr\u00e4nkung, die in einer Gemeinschaft der geteilten Gegenwart Gottes geschieht, geh\u00f6rt zum Spiel dieses Universum. Lassen wir uns deshalb auf dieses wunderhafte Ereignis ein und freuen wir uns, dass noch viel mehr m\u00f6glich ist, als was wir uns vorstellen k\u00f6nnen. Beten wir also, dass es Weihnachten wird und wir ihre frohe Botschaft mehr und mehr zur Geltung bringen. Amen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Zum Verst\u00e4ndnis dieses quantenmechanischen Ph\u00e4nomens sei nachdr\u00fccklich verwiesen auf: <em>Zeilinger, Anton<\/em> (2007, 13. Aufl.): Einsteins Spuk. Teleportation und weitere Mysterien der Quantenphysik. M\u00fcnchen: Goldmann.<\/p>\n<p>Predigt vom 15. Dezember 2024 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1215-Apg-14.8-10.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Lystra nun gab es einen Mann, der sass da, ohne Kraft in den F\u00fcssen; er war von Geburt an gel\u00e4hmt und hatte nie gehen k\u00f6nnen.\u2002Der h\u00f6rte Paulus reden; dieser fasste ihn ins Auge, und als er sah, dass er darauf vertraute, gerettet zu werden,\u2002sprach er mit lauter Stimme: Stell dich auf deine F\u00fcsse, richte [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-5468","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5468","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5468"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5468\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5468"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5468"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5468"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}