{"id":5453,"date":"2024-12-08T12:02:01","date_gmt":"2024-12-08T11:02:01","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/wachsende-gemeinschaft\/"},"modified":"2024-12-08T12:03:37","modified_gmt":"2024-12-08T11:03:37","slug":"growing-community","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/growing-community\/","title":{"rendered":"Growing community"},"content":{"rendered":"<p><em>Es geschah aber, dass sie in Ikonium ebenfalls in die Synagoge der Juden gingen und das Wort so \u00fcberzeugend verk\u00fcndigten, dass eine grosse Zahl von Juden und Griechen zum Glauben kam.\u2002Diejenigen Juden aber, die sich dem Wort verschlossen, begannen die Heiden aufzuwiegeln und gegen die Br\u00fcder und Schwestern aufzuhetzen.\u2002Sie aber verbrachten dort l\u00e4ngere Zeit und verk\u00fcndigten das Wort in aller Freiheit, im Vertrauen auf den Herrn, der das Wort seiner Gnade bekr\u00e4ftigte, indem er Zeichen und Wunder geschehen liess durch ihre Hand.\u00a0Die Bev\u00f6lkerung der Stadt aber spaltete sich; die einen hielten zu den Juden, die anderen zu den Aposteln.\u2002Als ihnen aber von Seiten der Juden und Heiden ein \u00dcbergriff drohte, der von den Beh\u00f6rden gebilligt wurde, und man sie misshandeln und mit Steinen bewerfen wollte,\u2002erfuhren sie davon und flohen in die St\u00e4dte von Lykaonien, nach Lystra und Derbe, und in deren Umgebung.\u2002Und dort verk\u00fcndigten sie das Evangelium. Apg 14,1-7<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die aktuelle Adventszeit zeigt es: Gottes Gegenwart schafft immer wieder neu Gemeinschaft. Die so geschaffene Verbundenheit mag auf den ersten Blick der Tradition geschuldet sein. Seit Jahrhunderten bringt der Advent zuverl\u00e4ssig mit seinen vielen Lichtern Helligkeit in die dunkle Jahreszeit und stiftet Jahr f\u00fcr Jahr Zuversicht, dass nach dem kalten Winter ein neuer Fr\u00fchling kommt. Die Geschichte vom Weihnachtskind in der Krippe l\u00e4sst die frohe Erwartung aufleben. Sie verbindet alle, die sich durch sie ber\u00fchren lassen, Hoffnung sch\u00f6pfen und sich auf das Kommende freuen. Doch eine Gemeinschaft, welche Gottes Gegenwart miteinander teilt, geht weit dar\u00fcber hinaus. Denn sie atmet die Freiheit des Augenblicks, ist erf\u00fcllt von deren Liebe und Weisheit und freut sich, hier und jetzt im Spiel der Evolution mitzuspielen \u2013 wie auch immer die Umst\u00e4nde gerade sind. Eine solche Gemeinschaft ist weit und gibt doch Verbundenheit, ist erl\u00f6st und stellt sich doch der Realit\u00e4t wie sie in diesem Moment ist. Deshalb tut eine solche Gemeinschaft gut.<\/p>\n<p>Eine solche Gemeinschaft ist in dieser postchristlichen Zeit oft mehr Sehnsucht als Realit\u00e4t. Die westlichen Gesellschaften sind gespalten und verunsichert. Das Erstarken autokratischer Systeme, denen Recht und Demokratie nichts bedeutet, konfrontiert sie mit dem Gesetz des St\u00e4rkeren und zwingt sie, sich Realit\u00e4ten zu stellen, die sie in ihrem moralischen Gef\u00fchl der \u00dcberlegenheit f\u00fcr \u00fcberwunden glaubten. Da ist emotionale Resilienz gefordert. Doch wie soll diese trainiert werden, wo der R\u00fcckzug in Komfortzonen und digitale Blasen so naheliegen? Ohne Restgeborgenheit ist die Welt da draussen noch unertr\u00e4glicher. Was bleibt, ist das Fluchtbed\u00fcrfnis und das Gef\u00fchl der \u00dcberforderung. Wirklichkeitsverweigerung ist jedoch keine L\u00f6sung. Hilfreich k\u00f6nnte stattdessen ein Ansatz von Gemeinschaft sein, der Geborgenheit mit Realit\u00e4tsbezug verbindet, der tats\u00e4chlich Verbundenheit schafft, aber keine moralischen oder gar ideologischen Auflagen macht, der frei und unbefangen f\u00fcr den Moment ist, sich aber den Realit\u00e4ten stellt, wie sie hier und jetzt sind. Vor einem solchen Hintergrund k\u00f6nnte eine Gemeinschaft, welche die Gegenwart Gottes teilt, in postchristlicher Zeit durchaus bedenkenswert sein.<\/p>\n<p>Unser Predigttext wirbt f\u00fcr eine solche Gemeinschaft, \u00fcbergeht aber auch die Schwierigkeiten nicht, mit der sie konfrontiert wird. Versuchen wir zu verstehen, was er uns zu sagen hat!<\/p>\n<p>Pr\u00e4sentiert wird eine weitere Episode der ersten grossen Mission, die Paulus mit Barnabas unternimmt. Sie erz\u00e4hlt von ihrem Aufenthalt in Ikonium und macht deutlich, dass er sehr \u00e4hnlich stattfindet, wie der vorangehende im pisidischen Antiochia. Was hier beschrieben wird, soll offenbar ein Muster sichtbar machen, mit der sich die fr\u00fchchristliche Verk\u00fcndigung der Gemeinschaft der Gegenwart Gottes immer wieder konfrontiert sieht. Dieses Muster zeigt, dass eine Gemeinschaft im Geheimnis der Gegenwart zwar jeden Moment neu geschaffen, aber aufgrund partikul\u00e4rer Interessen ebenso zuverl\u00e4ssig bek\u00e4mpft wird.<\/p>\n<p>Mit klarem Bezug zur Episode in Antiochia setzt unser Predigttext ein und stellt fest, dass Paulus und Barnabas auch in Ikonium in die Synagoge der Juden gehen und das Wort so \u00fcberzeugend verk\u00fcnden, dass eine grosse Zahl von Juden und Griechen zum Glauben kommen (V1). Ikonium, das heutige Konya in der mittleren T\u00fcrkei, geh\u00f6rt damals zu Lykaonien (V6), das wiederum Teil der r\u00f6mischen Provinz Galatien ist. Die Stadt liegt an der im Auftrag von Kaiser Augustus erbauten Via Sebaste, ist ein Verkehrsknotenpunkt und ein wohlhabendes Handelszentrum. Die Stadt verf\u00fcgt \u00fcber eine Synagoge. Paulus und Barnabas suchen sie auf, verfolgen ihre Mission und sind so erfolgreich wie zuvor in Antiochia; doch ebenso wie dort gibt es Widerstand (V2). Diejenigen Juden, die ungehorsam (\u1f00\u03c0\u03b5\u03b9\u03b8\u03ae\u03c2) bleiben, also nicht Gottes Gegenwart teilen, wiegeln die Heiden auf und hetzen gegen die Br\u00fcder und Schwestern auf, die bereits zu glauben begonnen haben. Ein Konflikt entbrennt auch hier.<\/p>\n<p>Der Text ist im Folgenden zweigeteilt. Zun\u00e4chst widmet er sich dem Erfolg zu (V3). Paulus und Barnabas verbringen eine geraume Zeit in Ikonium und verk\u00fcnden hier ebenso frei wie in Antiochia (Apg 13,46) das Wort. Sie tun dies im Vertrauen auf Gott. Denn Gott l\u00e4sst durch ihre Hand Zeichen und Wunder geschehen, die das Wort der Gnade bekr\u00e4ftigen. Im Zentrum bleibt die bedingungslose Gegenwart Gottes. Die Gnade bringt Paulus und Barnabas zum Spielen und sorgt f\u00fcr \u00dcberraschungen, die in den Zuf\u00e4llen des Lebens jene Freiheit aufleuchten lassen, die der Gegenwart Gottes eigen ist.<\/p>\n<p>Ihr Wirken hat jedoch eine Kehrseite (VV4-6). Die Bev\u00f6lkerung der Stadt spaltet sich; die einen halten zu den Juden, die andern zu den Aposteln. Dass die beiden hier als Apostel bezeichnet werden, widerspricht lukanischem Sprachgebrauch. Vermutlich steht dieser Titel in der von Lukas benutzten Vorlage. Die Episode wird in den interessierten Kreisen f\u00fcr typisch und beachtenswert gehalten und deshalb schon fr\u00fch schriftlich festgehalten worden sein. Dies d\u00fcrfte allerdings gerade auch f\u00fcr die Fortsetzung gelten. Paulus und Barnabas halten zwar einige Zeit dem Konflikt stand. Als aber durch eine Gruppe von Juden und Heiden mit Billigung der Beh\u00f6rde ein Anschlag \u2013 \u1f41\u03c1\u03bc\u03ae kann eine spontane oder geplante Gewaltaktion meinen \u2013 auf sie droht, um sie zu misshandeln und zu steinigen, erfahren sie davon und fliehen in die St\u00e4dte von Lykaonien, nach Lystra und Derbe, und in deren Umgebung. Was hier geschieht, geh\u00f6rt f\u00fcr fr\u00fchchristliche Erfahrung offenbar zu einem Muster: dass die Verk\u00fcndigung der bedingungslosen Gemeinschaft der Gegenwart Gottes zwar erfolgreich ist, aber mit Widerstand, allenfalls sogar gewaltsamen, zu rechnen hat. Unser Predigttext l\u00e4sst sich davon indes nicht beirren (V7). Er schliesst den Bericht \u00fcber diese Episode mit dem Hinweis, dass Paulus und Barnabas nun in der Gegend, in die sie geflohen sind, das Evangelium verk\u00fcnden.<\/p>\n<p>Denken wir am heutigen Adventssonntag \u00fcber diesen Predigttext nach, macht er uns jene unbeirrbare St\u00e4rke bewusst, die einer Gemeinschaft der geteilten Gegenwart Gottes eigen ist. Diese St\u00e4rke spielt mit dem Gesetz des St\u00e4rkeren und macht die Evolution dieses Universums zu einem Spiel. Versuchen wir, dieser St\u00e4rke zum Spielen auf die Spur zu kommen!<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst f\u00e4llt die Unmittelbarkeit dieser St\u00e4rke auf. Eine Gemeinschaft der geteilten Gegenwart Gottes entwickelt im Hier und Jetzt eine Art Schwarmintelligenz. Ihr ist augenblicklich klar, was zu tun ist \u2013 ohne Sprache, ohne Worte, mit unh\u00f6rbarer Stimme (Ps 19,4). Paulus und Barnabas machen es vor. Wie zuvor in Antiochia gehen sie auch in Ikonium in die Synagoge und teilen mit einer grossen Anzahl Juden und Griechen die Gegenwart Gottes. Die Unterschiede der Herkunft sind sogleich irrelevant. An \u00e4usseren Merkmalen ist die so entstandene Gemeinschaft nicht zu erkennen. Was z\u00e4hlt, ist das in Freiheit verk\u00fcndete Wort der Gnade. Paulus und Barnabas stehen f\u00fcr dieses Wort ein und zeigen, dass die Freiheit Gottes hier und jetzt schon gegenw\u00e4rtig ist \u2013 v\u00f6llig bedingungslos, eben aus Gnade. Mag sich auch Widerstand formieren, die Unmittelbarkeit der Gegenwart Gottes wirkt, schafft Vertrauen und Verbundenheit und organisiert diejenigen, die davon erfasst sind, zu einer Gemeinschaft. Wie ein Vogelschwarm die ihm eigne Intelligenz teilt, teilt diese Gemeinschaft die Information von Gottes Liebe und Weisheit, setzt sie individuell, vielf\u00e4ltig und selbstverantwortlich um, aber weiss sich doch von der Gegenwart Gottes in ihrer Mitte geleitet. Genau dies ist das Geheimnis ihrer St\u00e4rke.<\/p>\n<p>Diese St\u00e4rke passt sich jedem Hier und Jetzt an und erinnert dabei an die im Taoismus gel\u00e4ufige Strategie des fliessenden Wassers.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Sogleich gleicht sie sich den Umst\u00e4nden an und schafft die Gemeinschaft des geteilten Moments; stellt sich ihr Widerstand in den Weg, setzt sie nicht auf Kampf, sondern geht rasch weiter und sucht ihre n\u00e4chste Chance. Paulus und Barnabas haben ihre Mission schon bisher dieser Strategie gem\u00e4ss verfolgt, und sie tun es auch hier. Geraume Zeit bleiben sie in Ikonium und tun, was ihnen m\u00f6glich ist, um die Gemeinschaft der geteilten Gegenwart Gottes wachsen zu lassen. Sobald sie feststellen, dass der Widerstand bedrohlich wird, versuchen sie nicht, diesen zu brechen, sondern entziehen sich dem Kampf und fliehen. Ihre St\u00e4rke verdankt sich der unmittelbaren Gegenwart Gottes. Diese ist jeder Messbarkeit entzogen. Wirkt das Gesetz des St\u00e4rkeren, mag ich zuweilen gewinnen und zuweilen verlieren. Doch die St\u00e4rke der Gegenwart Gottes zeigt sich nicht in meiner Durchsetzungsf\u00e4higkeit, sondern in meiner F\u00e4higkeit, mich ver\u00e4nderten Umst\u00e4nden anzupassen und die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Ich kenne das Gesetz des St\u00e4rkeren, aber meine Orientierung finde ich in der Gegenwart Gottes, ich passe mich der Macht des St\u00e4rkeren an, aber lasse mich von ihr nicht dominieren. Diese Anpassungsf\u00e4higkeit zeichnet das Spiel der Weisheit aus und hat sich im \u00dcberlebenskampf der Evolution bew\u00e4hrt. Halt ich mich an die Verantwortung vor der Gegenwart Gottes, bleibe ich aufrichtig in der Anpassung an die Umst\u00e4nde und frei im weisheitlichen Spiel der Evolution. Ich bin wie fliessendes Wasser, das mit dem Gesetz des St\u00e4rkeren spielt.<\/p>\n<p>Schliesslich zeigt sich die St\u00e4rke der Gegenwart Gottes in ihrer Integrationsf\u00e4higkeit. Diese St\u00e4rke bedarf keiner Machtkumulation und keines Kampfes um Einfluss. Ihre Macht liegt im Teilen der bedingungslosen Freiheit. M\u00fchelos, aus purer Gnade, schlummert diese Freiheit in allem, was ist, wartet darauf zu erwachen und jene Gemeinschaft zu bilden, die sie schon begr\u00fcndet hat. Deshalb lassen sich Paulus und Barnabas vom Widerstand, der ihnen entgegentritt, nicht beirren, deshalb ziehen sie einfach weiter und verk\u00fcnden ohne Z\u00f6gern an anderen Orten das Evangelium. Die Liebe und Weisheit der Gegenwart Gottes h\u00e4lt nicht an sich. Sie kann und will \u00fcberall und jederzeit erwachen und als Gemeinschaft geteilt werden. Diese Gemeinschaft mag kleiner oder gr\u00f6sser, kurzlebig oder nachhaltig sein \u2013 im Grunde ist sie nichts als die Spielgemeinschaft des Universums. Sie hat die Freiheit, mit dem Zufall zu spielen, Experimente zu riskieren, Scheitern in Kauf zu nehmen und nochmals neu zu beginnen. Halte ich mich an ihre St\u00e4rke, k\u00f6nnen Himmel und Erde vergehen und ein neuer Himmel und eine neue Erde entstehen, doch Gottes Freiheit h\u00f6rt nicht auf, jeden Moment in der Materie gegenw\u00e4rtig zu sein. Dies motiviert mich, die Gegenwart Gottes mit allen und allem zu teilen, auf ihre Integrationsf\u00e4higkeit zu vertrauen und mit Freude in ihrem Spiel zu bleiben.<\/p>\n<p>Der gegenw\u00e4rtige Advent erinnert an diese grosse Spielgemeinschaft. Alle k\u00f6nnen mitspielen, alle k\u00f6nnen sich auf die Gegenwart Gottes im Kind in jener Krippe freuen. So verbunden zeigen wir, dass das Spiel trotz allen Irrungen und Wirrungen, die auf dieser Welt stattfinden, weitergeht und dass wir keinen Grund haben, die Freude am Spielen zu verlieren. Beten wir also, dass wir die St\u00e4rke von Gottes Gegenwart erfahren und in ihr Zuversicht sch\u00f6pfen. Amen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <em>Lao Tse<\/em> (1959), Tao T\u00ea King, \u00dcbersetzung von Victor von Strauss, Z\u00fcrich, Manesse Verlag: Spruch 78: \u00abNichts in der Welt ist weicher und schw\u00e4cher als Wasser, und doch nichts, was Hartes und Starkes angreift, vermag es zu \u00fcbertreffen.\u00bb<\/p>\n<p>Predigt vom 8. Dezember 2024 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1208-Apg-14.1-7.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geschah aber, dass sie in Ikonium ebenfalls in die Synagoge der Juden gingen und das Wort so \u00fcberzeugend verk\u00fcndigten, dass eine grosse Zahl von Juden und Griechen zum Glauben kam.\u2002Diejenigen Juden aber, die sich dem Wort verschlossen, begannen die Heiden aufzuwiegeln und gegen die Br\u00fcder und Schwestern aufzuhetzen.\u2002Sie aber verbrachten dort l\u00e4ngere Zeit und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-5453","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5453","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5453"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5453\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5453"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5453"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5453"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}