{"id":5353,"date":"2024-09-15T11:53:05","date_gmt":"2024-09-15T09:53:05","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/spiel-des-lebens\/"},"modified":"2024-09-15T11:54:24","modified_gmt":"2024-09-15T09:54:24","slug":"game-of-life","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/game-of-life\/","title":{"rendered":"Game of life"},"content":{"rendered":"<p><em>Paulus und seine Gef\u00e4hrten fuhren von Paphos ab und kamen nach Perge in Pamphylien. Dort trennte sich Johannes von ihnen und kehrte nach Jerusalem zur\u00fcck.\u2002Sie aber zogen von Perge weiter und gelangten nach Antiochia in Pisidien. Am Sabbat gingen sie in die Synagoge und setzten sich. Nach der Lesung aus dem Gesetz und den Propheten schickten die Vorsteher der Synagoge zu ihnen und liessen ihnen sagen: Br\u00fcder, wenn ihr f\u00fcr das Volk ein Wort des Zuspruchs habt, so redet!\u2002Apg 13,13-15<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der heutige Bettag ist eine Gelegenheit zur Besinnung. Sein Aufruf gilt dem Danken, Beten und Busse tun. Er erinnert damit an elementare Handlungen spiritueller Praxis. Am Anfang steht das Danken. Gott ist jeden Moment mit seiner Liebe und Weisheit gegenw\u00e4rtig. Diese Pr\u00e4senz ist die Ressource des Daseins. Sich darauf einzulassen, schafft Dankbarkeit. Das Beten macht damit vertraut. Es lehrt, aus dieser Ressource zu sch\u00f6pfen und ihre Liebe und Weisheit zu leben. Busse tun ist schliesslich der Moment der Umkehr. Wer Busse tut, gesteht sich ein, wo er sich verrannt hat, wendet sich um und besinnt sich erneut auf die Gegenwart Gottes. Auch in der Verstrickung gibt es Erl\u00f6sung. Wird Gottes Gegenwart darin gesucht, l\u00e4sst sie sich finden. Sie ist die Mitte jedes Augenblicks.<\/p>\n<p>Lasse ich mich so auf den Bettag ein, steige in ein grosses W\u00fcrfelspiel ein. Es ist die Weisheit Gottes, die es spielt, seit es dieses Universum gibt und bis in alle Zeit. Die Spr\u00fcche des Alten Testaments sprechen davon (vgl. Spr 8,22-31). Jeder Moment ist ein Moment dieses Spiels. Das Spiel folgt seinen Spielregen, aber spielt st\u00e4ndig mit dem Zufall. Gott greift in dieses Spiel nicht ein. Gott ist nichtdual, jenseits von Gut und B\u00f6se, frei von Wertungen. Seine Gegenwart schafft bedingungslose Offenheit f\u00fcr den Spielverlauf. Gl\u00fcck und Pech sind volatil und wechseln immer wieder. Stabil bliebt einzig und allein die Gegenwart Gottes, wie sie mit ihrer Liebe und Weisheit im Moment gegenw\u00e4rtig ist. Dieses grosse Spiel geschieht jeden Moment, und es durchdringt das ganze Universum. Ich kann seine Regeln missachten. Doch selbst als Spielverderber bin ich in das Spiel verstrickt und erlebe die Folgen meiner Spielverweigerung. Halte ich mich hingegen an die Gegenwart Gottes, erfasst ihre Liebe zum Spiel der Weisheit auch mich und befreit mich zum Spielen. Gewinnen und Verlieren, Erfolg und Misserfolg sind dann bewusst einkalkuliert. Sie geh\u00f6ren untrennbar zum Spiel. Aber ist spiele aus Dankbarkeit und mit Freude.<\/p>\n<p>Es ist wunderbar, im Fluss des Spiels zu sein, vergn\u00fcgt mitzuspielen und mit freudiger Wachheit zu erleben, wie sich das Spiel entwickelt. Musik wird Musik, wenn sie in dieser Spielfreude glitzert und die T\u00f6ne nicht nur stimmen, sondern klingen. Ein Tanz kann technisch perfekt sein. Doch erst wenn der Moment verzaubert ist, geht er unter die Haut und bleibt unvergesslich. Solche Es-Momente, in denen es einfach spielt, lassen sich nicht machen. Dem Spiel eignet ein eigent\u00fcmlicher Widerspruch. Ich kann zwar unbedingt spielen wollen und mir viel M\u00fche geben, dass dies gelingt. Doch mein Wollen kann das Spiel gerade verhindern. Ein Spiel geschieht von selbst, aus Gnade. Es ersetzt gute Vorbereitung nicht. Aber erst wenn ich mit unbefangener Pr\u00e4senz ins Spiel eintauche, beginnt es zu spielen \u2013 kontrolliert und wach f\u00fcr die Zuf\u00e4lle des Moments. Ein Spiel braucht \u00dcbung. Dass ich ins Spiel finde, ist indes ein Augenblick der Gnade.<\/p>\n<p>Unser Predigttext weiss, dass dieses Spiel jeden Moment in purer Gnade geschieht und stets nur Schritt um Schritt gegangen werden kann. Er stellt deshalb den Weg ins Zentrum, den Paulus mit seinen Gef\u00e4hrten gerade geht. Voraus geht ihm ein Konflikt, in welchem Paulus herausgefordert wurde, seine Spielf\u00e4higkeit unter Beweis zu stellen (Apg 13,6-12). Es war die erste Bew\u00e4hrungsprobe im Rahmen seiner ersten grossen Mission, zu der er und Barnabas, unterst\u00fctzt durch Johannes Markus, von der Gemeinde in Antiochia beauftragt wurden (Apg 13,1-3). Weitere Herausforderungen folgen in K\u00fcrze. Er aber schaut nicht auf das, was zur\u00fcckliegt, sondern streckt sich nach dem aus, was vor ihm liegt (Phil 3,13). Und das ist der Weg, auf den er hier und jetzt vom heiligen Geist gesandt ist (Apg 13,4).<\/p>\n<p>Dieser Weg f\u00fchrt ihn weg von Zypern (V13). Paulus ist der klare Leader der Gruppe. Barnabas und Johannes Markus werden nicht mit Namen genannt, sondern als die um Paulus (\u03bf\u1f31 \u03c0\u03b5\u03c1\u1f76 \u03a0\u03b1\u1fe6\u03bb\u03bf\u03bd) zusammengefasst. In der Hafenstadt Paphos, in welcher sich der Konflikt ereignet hat, besteigen sie das Schiff. Von dort segeln sie nordw\u00e4rts an die K\u00fcste der heutigen T\u00fcrkei und gelangen nach Perge in Pamphylien. Sie sind vermutlich in der Hafenstadt Attalia von Bord gegangen und zu Fuss in das etwa 15km weiter im Landesinnern entfernte St\u00e4dtchen gelangt. Was sie dort tun, wird nicht erz\u00e4hlt. Festgehalten wird jedoch, dass sich Johannes Markus von ihnen trennt und nach Jerusalem zur\u00fcckkehrt. Gr\u00fcnde f\u00fcr die Trennung werden keine genannt. Sp\u00e4ter kommt es deswegen indes zum Zerw\u00fcrfnis zwischen Barnabas und Paulus. Offenbar m\u00f6chte Barnabas erneut mit Johannes Markus zusammenarbeiten, w\u00e4hrend dies f\u00fcr Paulus ausgeschlossen ist. Aus seiner Sicht hat Johannes Markus sie im Stich gelassen und sich nicht an ihrem Werk beteiligt (Apg 15,37-39). Es ist gut denkbar, dass er als Angeh\u00f6riger der Jerusalemer Gemeinde st\u00e4rker im Judentum verankert ist und sich mit der Radikalit\u00e4t schwertut, mit der Paulus jedes Festhalten am j\u00fcdischen Gesetz ablehnt und einzig und allein auf die Gnade Gottes setzt.<\/p>\n<p>Unser Predigttext schenkt der Trennung von Johannes Markus keine weitere Aufmerksamkeit. Im Zentrum steht der Weg, den Paulus geht (V14a). Zusammen mit Barnabas zieht er nach Antiochia in Pisidien. Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Destination werden keine genannt. Die Metaphorik spricht jedoch f\u00fcr sich. Der Weg von Perge nach Antiochia ist eine etwa 160km lange, nicht ungef\u00e4hrliche Reise durch das Taurusgebirge. Er veranschaulicht den Prozess, den Paulus und Barnabas zu vollziehen haben, um die erlebten Konflikte zu verarbeiten und in Antiochia anzukommen. Dieses Antiochia ist wie die Metropole Antiochia im Norden Syriens eine Stadtgr\u00fcndung des Seleukidenherrschers Antiochus des Grossen. Ihm verdanken die beiden St\u00e4dte ihren gleichen Namen. In das syrische Antiochia wurde Paulus von Barnabas geholt (Apg 11,25). Dort stand er in dessen Schatten. Auf dem Weg in das andere Antiochia aber konsolidiert Paulus seine F\u00fchrungsrolle. Er wird das Wort ergreifen und f\u00fcr seine Botschaft einstehen: dass nicht das Befolgen des Gesetzes Erl\u00f6sung bringt, sondern der Glaube in Christus (Apg 13,38f). Im Glauben an die Gegenwart Gottes, wie sie durch Christus als inneren Meister geschieht, ist das menschliche Tun aus seiner Sicht von Moralismus und Ideologie befreit. Diese Freiheit wird Paulus zwar mit den Anh\u00e4ngern des j\u00fcdischen Gesetzes in Konflikt bringen (Apg 13,50), ihm aber seine Kraft und seine nachhaltige Wirkung geben.<\/p>\n<p>Als Paulus und Barnabas in Antiochia ankommen, gehen sie am Sabbat in die Synagoge, setzen sich und nehmen am Gottesdienst teil (V14b.15). Wie \u00fcblich wird aus dem Gesetz und den Propheten gelesen, und wie \u00fcblich haben alle anwesenden M\u00e4nner die Gelegenheit, sich zu den geh\u00f6rten Lesungen zu \u00e4ussern. Das Gremium, das der Synagoge vorsteht, l\u00e4sst den G\u00e4ste ausrichten, dass sie reden sollen, wenn sie f\u00fcr das Volk, also alle, die da sind, ein Wort des Zuspruchs haben. Diese Chance l\u00e4sst sich Paulus nicht entgehen. Er steht auf, und mit dem Gestus des Rhetors beginnt er seine erste grosse, in der Apostelgeschichte rapportierte Predigt. Schritt um Schritt ist er seinen Weg im Spiel der Weisheit gegangen, Schritt um Schritt hat er sich mit diesem Spiel vertraut gemacht, und nun \u00fcberl\u00e4sst er sich dem n\u00e4chsten Schritt in diesem Spiel.<\/p>\n<p>Besinnen wir uns heute, an Bettag, auf diesen Predigttext, gibt er uns Zeit, uns mit dem Spiel der Weisheit vertraut zu machen. Packen wir diese Gelegenheit!<\/p>\n<p>Halten wir zun\u00e4chst dies fest: Das Spiel der Weisheit durchdringt das ganze Universum. Die Weisheit hat es schon gespielt, als sich Gott an sein grosses Sch\u00f6pfungswerk gemacht hat. Und sie spielt es bis in alle Zeit. Die Parameter dieses Spiels lassen sich erforschen und seine Funktionsweisen analysieren. Doch Verstehen kann man es nur, wenn man sich von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit ganzer Kraft (Deut 6,5) darauf einl\u00e4sst, wenn man es nicht als blosse Spielerei betrachtet, sondern durch sein eigenes, existentielles Mitspielen zu begreifen beginnt. Paulus und seine Gef\u00e4hrten nehmen sich nach ihrem ersten grossen Konflikt auf Zypern Zeit f\u00fcr eine lange und beschwerliche Reise. Auf dieser Reise kl\u00e4ren sich die Dinge. F\u00fcr Johannes Markus wird deutlich, dass er die Mission von Paulus und Barnabas nicht mittragen will. Er trennt sich von ihnen und kehrt nach Jerusalem zur\u00fcck. Umgekehrt gewinnt Paulus an Profil. Die Klarheit, dass das Spiel der Weisheit ein Spiel ist, das bedingungslos, frei von Wertungen, in purer Gnade, in diesem Universum geschieht und das alles, was es gibt, umfasst, konsolidiert sich, reift, gewinnt in ihm Kraft und St\u00e4rke. Auch wenn ihm diese Einsicht l\u00e4ngstens klar sein d\u00fcrfte, nutzt er diese Zeit der Besinnung, damit sie mehr und mehr in Fleisch und Blut \u00fcbergeht und sich tiefer in seine Pers\u00f6nlichkeit integriert. Wie sollte es uns heute anders gehen!<\/p>\n<p>Das Spiel der Weisheit braucht Zeit, um mit ihm vertraut zu werden, doch es konfrontiert auch mit seiner fundamentalen Offenheit. Die Weisheit wirft die W\u00fcrfel jeden Moment neu, und die Weisheit l\u00e4sst sich darauf ein, wie sie im Rahmen der Regeln aus purem Zufall fallen. Das Bild vom Weg, den Paulus und seine Gef\u00e4hrten gehen, illustriert es. Sie sind unterwegs, die Reise ist offen und f\u00fchrt sie \u00fcber Wasser, Land und durchs Gebirge. Sie gehen ihren Weg einzig und allein im Vertrauen in die Gegenwart von Gottes Liebe und Weisheit. Das Spiel der Weisheit folgt seinen Regeln, aber ist nicht determiniert. Es schafft Zeit, und es geht immer weiter. Es l\u00e4sst Zeit f\u00fcr Freiheit, Zeit f\u00fcr den Zufall, Zeit f\u00fcr Ver\u00e4nderungen. F\u00fcr \u00dcberraschung ist gesorgt. Verstehe ich das Spiel der Weisheit als Weg meines Lebens, lebe ich im Fluss der Zeit und weiss, dass zwar Spielregeln gelten, aber nichts zuverl\u00e4ssiger ist als die Gegenwart Gottes. Sie gibt Stabilit\u00e4t auf dem Weg und Sicherheit im Spiel. Auf sie kann ich jeden Moment zur\u00fcckgreifen, aus ihr kann ich jeden Moment sch\u00f6pfen, in ihr kann ich mich auf das Spiel der Weisheit einlassen und ergebnisoffen mitspielen. So kontrollierbar das Spiel dank seinen Regeln sein mag \u2013 seine Offenheit f\u00fcr die Zukunft bleibt Herausforderung und Chance.<\/p>\n<p>Diese Verankerung in der Gegenwart Gottes schafft jene Spielfreude, die sich unbefangen und wach auf das n\u00e4chste Ereignis im Spiel einl\u00e4sst. Spielfreude kommt erst auf, wenn diese Verankerung konsolidiert ist. Dies aber ist ein Weg. Die Reise von Paulus und seinen Gef\u00e4hrten zeigt es. Paulus setzt radikal auf die Gnade Gottes und das W\u00fcrfelspiel der Weisheit, das darin geschieht. Johannes Markus d\u00fcrfte das j\u00fcdische Gesetz und die Kontrolle, die dieses schafft, wichtiger als die Spielfreude gewesen sein, sodass er sich von Paulus trennt. Paulus und Barnabas aber setzen auf diese Freude und lassen sich im Vertrauen auf die Gegenwart Gottes auf das ein, was auf sie zukommt. Im pisidischen Antiochia gehen sie am Sabbat in die Synagoge, setzen sich und steigen unbefangen und wach in den Gottesdienst ein.\u00a0 Sie kennen das Spiel, sind vertraut mit seinen Regeln und offen f\u00fcr Zufall und \u00dcberraschung. Wacht in mir die Spielfreude der Gegenwart Gottes auf, werde ich nicht von Angst und Sorge um die Zukunft beherrscht. Ich bleibe stattdessen locker, vergn\u00fcgt und aufmerksam f\u00fcr das, was kommt. Wirklichkeit ist nicht nur das, was ich beobachte, wenn die W\u00fcrfel fallen. Wirklichkeit ist auch die bedingungslose Freiheit, in welcher das Wahrscheinlichkeitsfeld der fliegenden W\u00fcrfel geschieht. Diese Freiheit ist in jedem Hier und Jetzt gegenw\u00e4rtig. In ihr nehme ich jeden Moment, wie er ist, bin aufmerksam, wie sich das Spiel der Weisheit entwickelt und bin mir bewusst, dass von einem Moment auf den andern ganz vieles ganz anders sein kann. Bleibe ich dabei aber in der Freiheit der Gegenwart Gottes, bin ich ganz von selbst, aus purer Gnade, mit Freude im Spiel und mit Sinn erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Der heutige Bettag bietet uns eine wunderbare Gelegenheit, uns auf das grosse W\u00fcrfelspiel der Weisheit Gottes zu besinnen. Mit Dankbarkeit k\u00f6nnen wir in diesem Spiel mitspielen, betend k\u00f6nnen wir uns mit ihm vertraut machen, und wenn wir uns verstrickt haben, k\u00f6nnen wir jeden Moment umkehren und uns neu auf dieses Spiel einlassen \u2013 ohne Angst vor m\u00f6glichem Kontrollverlust und stattdessen mit wacher Spielfreude. Beten wir also, dass wir das Spiel der Weisheit spielen lernen und mit Freude darin mitspielen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 15. September 2024 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/0915-Apg-13.13-15.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paulus und seine Gef\u00e4hrten fuhren von Paphos ab und kamen nach Perge in Pamphylien. Dort trennte sich Johannes von ihnen und kehrte nach Jerusalem zur\u00fcck.\u2002Sie aber zogen von Perge weiter und gelangten nach Antiochia in Pisidien. Am Sabbat gingen sie in die Synagoge und setzten sich. 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