{"id":5307,"date":"2024-08-04T12:42:03","date_gmt":"2024-08-04T10:42:03","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/aufbruch-zu-einer-mission\/"},"modified":"2024-08-04T12:44:17","modified_gmt":"2024-08-04T10:44:17","slug":"start-to-a-mission","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/start-to-a-mission\/","title":{"rendered":"Start to a mission"},"content":{"rendered":"<p><em>Es gab nun in Antiochia in der dortigen Gemeinde Propheten und Lehrer: Barnabas, Simeon, der auch &#8216;der Schwarze&#8217; genannt wurde, Lucius, der Kyrener, Manaen, ein Jugendgef\u00e4hrte des Tetrarchen Herodes, und Saulus.\u2002Als sie Gottesdienst feierten und fasteten, sprach der heilige Geist: Bestimmt mir den Barnabas und den Saulus f\u00fcr das Werk, zu dem ich sie berufen habe.\u2002Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die H\u00e4nde auf und liessen sie gehen. Apg 13,1-3<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>In der Gnade Gottes zeigt sich, was die Aufgabe ist, die im Leben eines Menschen erf\u00fcllt sein will. Ich kann viele Interessen haben, und ich kann mich f\u00fcr manche Themen engagieren. Doch in all dem, was mich umtreibt, steckt etwas, das in meinem Leben zur Entfaltung kommen will und es zu einem erf\u00fcllten Leben macht. Was das ist, liegt nicht in meiner Hand. Es zeigt sich, wenn ich mich lasse, wenn mein Wille mit dem Willen Gottes synchronisiert ist, wenn ich realisiere, was bedingungslos, aus Gnade, in mir werden will. Die christliche Tradition nennt dies Berufung bzw. in der konkreten Umsetzung Beauftragung. Sie unterstellt, dass alle Menschen von Gott auf je ihre Weise berufen sind und dass es ein Segen ist, wenn diese gelebt wird.<\/p>\n<p>In dieser postchristlichen Zeit ist die Vorstellung einer solchen Berufung fremd und schwer verst\u00e4ndlich geworden. Menschen in den heutigen, westlichen Kulturen wollen ihr Leben selbstbestimmt leben. Sie wollen selbst entscheiden, was sie tun und lassen, und sie wollen ihre Entscheidungen jederzeit revidieren und anpassen k\u00f6nnen. Was f\u00fcr sie in einer Lebensphase stimmt, muss nicht f\u00fcr eine andere richtig sein. Bindungen an Menschen, Aufgaben, Orte und Gegenst\u00e4nde sind deshalb einengend und st\u00f6rend. Sie schr\u00e4nken die Flexibilit\u00e4t ein und stehen einer optimalen Deckung eigener Bed\u00fcrfnisse im Wege. Dieser Drive zur Selbstoptimierung zwingt indes zu ruhelosem Aktivismus. Wer sich in suboptimalen Umst\u00e4nden befindet und mit seinem Leben unzufrieden ist, ist selbst schuld. Zur Verantwortung f\u00fcr ein selbstbestimmtes Leben geh\u00f6rt, entweder Ja zu seinem Leben zu sagen oder f\u00fcr die n\u00f6tigen Ver\u00e4nderungen zu sorgen. Entsprechend muss die eigene Selbstwirksamkeit konstant verbessert und potenzieller Kontrollverlust, etwa durch Krankheit, Alter oder Tod, \u00fcbersteuert und verdr\u00e4ngt werden. In einem solchen, von narzisstischen Strukturen gepr\u00e4gten Lebensentwurf ist eine g\u00f6ttliche Berufung nicht vorgesehen. Sie erinnert an vergangene Zeiten, die kaum noch zug\u00e4nglich scheinen.<\/p>\n<p>Allerdings handelt es sich hier keineswegs bloss um ein Ph\u00e4nomen postchristlicher Zeit. Die Berufung des Moses zeigt es exemplarisch, aber auch die Berufungen der Propheten und der Apostel machen es deutlich. Sich zu lassen, in der Demut die Gnade zu finden und so die eigene Berufung zu entdecken und zu leben, ist ein anspruchsvoller Prozess. Ihr kann eine Zeit der Vorbereitung vorausgehen, sicher aber folgt ihr eine Zeit der Verarbeitung. Zudem ist eine Berufung nicht Selbstzweck. Ist der Moment gekommen und die Integration der Berufung in das eigene Leben gen\u00fcgend fortgeschritten, will sie durch eine Beauftragung umgesetzt werden und in konkreten Taten zum Ausdruck kommen. Die christliche Tradition nennt diese Beauftragung \u00abmissio\u00bb, \u00abSendung\u00bb. Durch die Sendung wird die Berufung konkrete Tat. Unser Predigttext erz\u00e4hlt von einer solchen Sendung.<\/p>\n<p>Ort des Geschehens ist Antiochia. Nach der Darstellung der Apostelgeschichte haben Barnabas und Saulus die Kollekte der Gemeinde Antiochias der an Hunger leidenden Gemeinde in Jerusalem \u00fcberbracht (Apg 11,30). Sie sind Zeugen einer weiteren Verfolgung der dortigen christlichen Gemeinde geworden (Apg 12, 1-17), haben den Tod des r\u00f6mischen K\u00f6nigs Herodes Agrippa I mitbekommen (Apg 12,20-23) und sind nun zusammen mit Johannes Markus nach Antiochia zur\u00fcckgekehrt (Apg 12,24f). Erz\u00e4hlt wird im Folgenden, wie es kommt, dass sie auf ihre erste grosse Mission geschickt werden (Apg 13-14).<\/p>\n<p>Dass sie es sind, die ausgeschickt werden, steht nicht zum Vorneherein fest (V1). Es gibt in der unterdessen stattlichen christlichen Gemeinde Antiochias (Apg 11,26) eine Reihe von Propheten und Lehrer, die f\u00fcr diese Aufgabe in Frage kommen. Erw\u00e4hnt wird eine Liste von f\u00fcnf Pers\u00f6nlichkeiten. Dabei wird nicht zwischen Propheten und Lehrern unterschieden. Die Grenze ist offenbar fliessend.<\/p>\n<p>An erster Stelle wird Barnabas genannt. Von Barnabas wird in der Apostelgeschichte keine klassische Berufungsgeschichte erz\u00e4hlt, wohl aber eine beeindruckende diakonische Tat: Er verkauft den Acker, den er besitzt, und \u00fcbergibt das Geld den Aposteln (Apg 4,36). Er macht auf diese Weise deutlich, dass er sich nicht an verf\u00fcgbarem Gut festh\u00e4lt, stattdessen auf die Gnade Gottes setzt (vgl. Apg 11,23) und sich in Dienst der christlichen Gemeinde stellt. Er wirkt zun\u00e4chst in Jerusalem (Apg 4,36; 9,27), wird dann aber als Delegat der Gemeinde Jerusalems nach Antiochia geschickt und als guter Mann, der wie Stephanus (Apg 6,5) erf\u00fcllt ist von heiligem Geist und Glauben, beschrieben (Apg 11,24). Er holt Saulus von Tarsus nach Antiochia, und gemeinsam bauen sie die dortige christliche Gemeinde auf (Apg 11,25f).<\/p>\n<p>Nach Barnabas folgt auf der Liste m\u00f6glicher Kandidaten Simeon. Er tr\u00e4gt einen j\u00fcdischen Namen, wird aber zudem \u00abder Schwarze\u00bb genannt. Er k\u00f6nnte j\u00fcdischer Abstammung sein und einen Migrationshintergrund haben. Sodann wird Lucius aufgef\u00fchrt, der wohl zu den Diasporajuden der Zyrenaika geh\u00f6rt, welche in Antiochia auch nichtj\u00fcdische Menschen f\u00fcr den christlichen Glauben zu gewinnen suchten (Apg 11,20). Weiter steht Mana\u00ebn auf der Liste. Von ihm wird gesagt, dass er ein Jugendgef\u00e4hrte des Herodes Antipas ist, also des Landesf\u00fcrsten Jesu (vgl. Lk 3,1; Apg 4,27). Offenbar ist er am Hof Herodes des Grossen als Sohn einer vornehmen Familie im Kreis des Prinzen aufgewachsen. Schliesslich wird, ganz am Schluss der Liste, auch noch Saulus als m\u00f6glicher Kandidat aufgef\u00fchrt. Seine Geschichte als Verfolger der Gemeinde (Apg 8,3; 9,1f), seine pl\u00f6tzliche Erleuchtung und Berufung vor Damaskus (Apg 9,3-9) und deren Verarbeitung (Apg 9,10ff.30; Gal 1,17f) werden als bekannt vorausgesetzt.<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt wird nun die Wahl der Kandidaten (V2). Sie geschieht im Rahmen eines Gottesdienstes und ist begleitet von Fasten. Getragen vom gottesdienstlichen Ritual sollen die Anwesenden von sich selbst gel\u00e4utert in der Gnade Gottes gegenw\u00e4rtig sein. In dieser Situation spricht der heilige Geist: Bestimmt mir den Barnabas und den Saulus f\u00fcr das Werk, zu dem ich sie berufen habe. Begr\u00fcndung f\u00fcr diese Entscheidung wird keine gegeben, und Zweifel werden nicht ge\u00e4ussert. In der Gegenwart Gottes ist die Sache f\u00fcr alle klar: Barnabas und Saulus sind l\u00e4ngstens von Gott zu dieser Mission berufen. Sie sind es, die die Gnade Gottes nicht nur Juden, sondern allen Menschen nahebringen sollen (Apg 13,43; 14,26; 20,24). Nun ist der Moment gekommen, dass sie dazu von der Gemeinde Antiochias beauftragt werden sollen. Diese zun\u00e4chst lokale Entscheidung wird nach der Apostelgeschichte sp\u00e4ter im Konzil der Apostel in Jerusalem als Entscheidung der verschiedenen christlichen Gemeinden und deren Repr\u00e4sentanten best\u00e4tigt (Apg 15,1-35). Vorerst aber ist es die Gemeinde Antiochias, die in der Gegenwart des heiligen Geistes zur Tat schreitet (V3). Die Menschen der Gemeinde fasten und beten, legen Barnabas und Saulus die H\u00e4nde auf und lassen sie auf ihre Mission gehen. Was der Wille der beiden ist, kommt gar nicht erst in Blick. Unterstellt wird, dass sie bereit sind, beauftragt zu werden und ihre Berufung in die Tat umzusetzen. Doch festgehalten wird, dass es die Gemeinde ist, die dies in der Gegenwart Gottes \u00fcberpr\u00fcft und den Impuls zum Start gibt. Die Fortsetzung erz\u00e4hlt dann, wie Barnabas und Saulus ausgesendet vom heiligen Geist ihre erste grosse Mission antreten (Apg 13,4-14,28).<\/p>\n<p>Das heutige Nachdenken \u00fcber diesen Predigttext gibt uns die Gelegenheit, \u00fcber den Aufbruch zu einer Mission nachzudenken: \u00fcber Berufung und Beauftragung jener Menschen, die die Mission tragen und ausf\u00fchren sollen. Diese Kategorien m\u00f6gen f\u00fcr uns heute keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit mehr sein. Doch sie verweisen auf etwas, das f\u00fcr das Gelingen einer grossen Aufgabe auch heute bedeutsam ist.<\/p>\n<p>Halten wir zun\u00e4chst fest: Der Aufbruch zu einer Mission hat seinen Grund in einer Berufung. Eine Berufung ist ein nichtmachbares, bedingungsloses Ereignis. Es mag pers\u00f6nliche Faktoren geben, die f\u00fcr eine Berufung sprechen, Kontexte, die sie unterst\u00fctzen, also Wahrscheinlichkeitsfelder, die sie m\u00f6glich machen. Doch eine Berufung unterl\u00e4uft die Mechanik von Ursache und Wirkung. Sie ereignet sich unter konkreten Bedingungen, aber geschieht einzig und allein aus sich selbst, unbedingt, zuf\u00e4llig \u2013 christliche gesprochen: aus purer Gnade. Entsprechend unterschiedlich manifestiert sie sich. Bei Barnabas zeigt sie sich indirekt in einer Handlung, in welcher er seinen Besitz hingibt und restlos auf die Gnade Gottes setzt. Saulus wird pl\u00f6tzlich von einem Licht vom Himmel umstrahlt und h\u00f6rt eine Stimme. Eine Berufung ist unzeitgem\u00e4ss, aber situationsad\u00e4quat. Sie \u00fcberw\u00e4ltigt, zerbricht Sicherheiten und konfrontiert mit der Gebrochenheit von Werden und Vergehen. Zugleich aber verbindet sie mit dem Geheimnis des Universums, offenbart dessen Information der Liebe und Weisheit und zeigt hier und jetzt den Weg. Eine Berufung ist jederzeit m\u00f6glich \u2013 heute ebenso, wie gestern und morgen.<\/p>\n<p>Eine Berufung steht am Anfang einer Mission, aber ist f\u00fcr die konkrete Umsetzung nicht ausreichend. Sie bildet den pers\u00f6nlichen Aspekt dessen, der die Mission ausf\u00fchren soll, doch wird die Gnade, in welcher sie geschehen soll, in der Gebrochenheit der Gemeinschaft inkarniert, f\u00fcr die sie bestimmt ist. Damit dies passiert, bedarf es der Beauftragung durch die Gemeinschaft. Vom Berufenen verlangt das, dass er die Demut aufbringt, die Gnade im Hier und Jetzt dieser Gebrochenheit anzuerkennen. In Antiochia werden f\u00fcnf Kandidaten vorselektioniert. Alle d\u00fcrften grunds\u00e4tzlich die n\u00f6tigen Qualifikationen mitgebracht haben. Ausgew\u00e4hlt werden schliesslich aber nur der erste und der letzte auf der Liste. Eine Berufung macht mit der bedingungslosen Gegenwart Gottes vertraut und zeigt die Richtung, in welcher sie vom Berufenen zu leben ist. Doch die Beauftragung, also die Definition der Rahmenbedingungen f\u00fcr die Mission, wird durch die Gemeinschaft vollzogen, in deren Dienst er sich stellt. Eine Berufung verdankt sich dem Geheimnis der Gegenwart Gottes. Indem sie sich aber inkarniert, bedarf sie der Beauftragung und ist bestimmt von der Gebrochenheit der sozialen Realit\u00e4t, wie sie im jeweiligen Hier und Jetzt zuf\u00e4lligerweise besteht. Nur wenn Berufung und Beauftragung zusammenfinden, kommt die Mission zustande.<\/p>\n<p>Damit die Berufung eines Menschen im Rahmen der Gemeinschaft, in welcher sie zur Entfaltung kommen soll, gekl\u00e4rt werden kann, braucht es einen offenen, gemeinsamen Prozess. In diesem Prozess kristallisiert sich, wer f\u00fcr welchen Aufgabe beauftragt werden soll. Ist der heilige Geist leitend, geschieht die Kl\u00e4rung vorurteilsfrei und unbefangen, ohne Ansehen der Person (vgl. Apg 10,34). Deshalb findet dieser Prozess in der Gemeinde Antiochias im Rahmen eines Gottesdienstes statt. Die Gemeinde fastet, betet, h\u00f6rt auf den heiligen Geist und tut, was sich darin zeigt. Orientieren sich Berufener und Gemeinschaft bedingungslos an der Information des Hier und Jetzt, teilen sie einen Moment der Gnade. In diesem Moment sind sie miteinander verbunden und erkennen gemeinsam die L\u00f6sung, die f\u00fcr den Einzelnen und die Gemeinschaft stimmt. Ist die Beauftragung so zustande gekommen, wird sie von allen Beteiligten getragen. Sobald dies eingetreten ist, kann die Mission starten.<\/p>\n<p>Ist ein solcher Anfang einer Mission mehr als ein frommer Wunsch? Oder ist er genau das, was eine postchristliche Zeit braucht, wenn sie Rekrutierungsprozesse nicht bloss an s\u00e4kulare Consultingfirmen delegieren will? Heute werden Menschen durch \u00fcberpr\u00fcfbare Assessments und psychologisch aufbereitete Prozesse rekrutiert. Berufung und Beauftragung ersetzen diese nicht. Aber sie verweisen auf eine Tiefendimension, welche die Erf\u00fcllung einer Mission f\u00fcr den Menschen, der sich auf sie einl\u00e4sst, sinnerf\u00fcllt und f\u00fcr den beauftragten Menschen sowie f\u00fcr die beauftragenden Gemeinschaft segensreich macht. Beten wird deshalb, dass wir die Gnade, die in uns Menschen gegenw\u00e4rtig ist, erkennen und dass wir uns gemeinsam darin unterst\u00fctzen, sie zu leben. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 4. August 2024 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/0804-Apg-13.1-3.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gab nun in Antiochia in der dortigen Gemeinde Propheten und Lehrer: Barnabas, Simeon, der auch &#8216;der Schwarze&#8217; genannt wurde, Lucius, der Kyrener, Manaen, ein Jugendgef\u00e4hrte des Tetrarchen Herodes, und Saulus.\u2002Als sie Gottesdienst feierten und fasteten, sprach der heilige Geist: Bestimmt mir den Barnabas und den Saulus f\u00fcr das Werk, zu dem ich sie berufen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-5307","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5307","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5307"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5307\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5307"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5307"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5307"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}