{"id":5267,"date":"2024-06-02T11:55:49","date_gmt":"2024-06-02T09:55:49","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/gnade-in-gebrochenheit\/"},"modified":"2024-06-02T11:58:59","modified_gmt":"2024-06-02T09:58:59","slug":"grace-in-brokenness","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/grace-in-brokenness\/","title":{"rendered":"Grace in brokenness"},"content":{"rendered":"<p><em>Da kam Petrus zu sich und sagte: Jetzt weiss ich wirklich, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich errettet hat aus der Hand des Herodes; er hat mich bewahrt vor allem, was das Volk der Juden sich versprach.\u00a0Als ihm das klar geworden war, ging er zum Haus der Maria, der Mutter des Johannes, der den Beinamen Markus trug, wo viele versammelt waren und beteten.\u2002Als er nun an die Eingangst\u00fcr klopfte, kam eine Magd namens Rhode, um nachzusehen,\u00a0und als sie die Stimme des Petrus erkannte, \u00f6ffnete sie vor lauter Freude das Tor nicht, sondern lief ins Haus zur\u00fcck und meldete, Petrus stehe an der Pforte.\u2002Sie aber sagten zu ihr: Du bist nicht bei Verstand. Sie aber behauptete steif und fest, es sei so. Da sagten sie: Es ist sein Engel.\u2002Petrus aber klopfte noch immer. Da \u00f6ffneten sie ihm und sahen ihn und waren fassungslos.\u2002Mit einer Handbewegung hiess er sie schweigen, erz\u00e4hlte ihnen, wie ihn der Herr aus dem Gef\u00e4ngnis herausgef\u00fchrt hatte, und sagte: Berichtet es dem Jakobus und den Br\u00fcdern. Und er ging hinaus und begab sich an einen anderen Ort. Apg 12,11-17<\/em><em>\u00a0<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Die Gegenwart Gottes in diesem Universum, in jedem Moment, ist die Gegenwart seiner Information der Liebe und Weisheit. Seine wohlwollende Gnade schafft das Spiel der Wahrscheinlichkeiten mit seinem Werden und Vergehen, bringt dieses Universum ins Dasein \u2013 und auf dem Planeten Erde, irgendwo in den unendlichen Weiten dieses Universums, das eigenartige Ph\u00e4nomen des Lebens. Und damit nicht genug: Diese Gnade ruft Lebewesen ins Dasein, die sich mit all dem vertraut machen, die ihre Information, ihre Liebe und Weisheit, erkennen und die darum ringen, sich ihr anzun\u00e4hern, sie zu verstehen, sie zu leben. Sich dies hier und heute bewusst zu machen, l\u00e4sst staunen, und es gibt zu denken. Wie um Gottes willen kann eine solch einzigartige Situation bloss verstanden werden?<\/p>\n<p>Sich dies vor Augen zu bringen, konfrontiert mit der Gebrochenheit von allem, was in dieser Welt und diesem Universum geschieht. Ich kann mir viel Wissen aneignen, und ich kann dank den heutigen M\u00f6glichkeiten digitaler Informationsverarbeitung umfangreiche Kenntnisse \u00fcber dieses und jenes erwerben. Noch viel gr\u00f6sser aber wird dabei die Einsicht in die Gebrochenheit meines Wissens. Ich mag die Wahrscheinlichkeitsfelder, die die Wirklichkeit bestimmen, immer besser erkennen, doch Sicherheiten, was hier und jetzt geschieht oder nicht geschieht, finde ich keine. Weiss ich, was wahrscheinlich ist, komme ich dem Geheimnis, das in diesem Universum waltet, keinen Schritt n\u00e4her. Die Information der Gnade, ihre Liebe und Weisheit, ist kein Gegenstand des Wissens, den ich mir erarbeiten und \u00fcber den ich verf\u00fcgen kann. Sie zeigt sich nur, wenn ich mit der Gebrochenheit zwischen mir und mir vertraut werde, wenn ich mich lasse, wenn ich frei von meiner Bedingtheit bin. Gottes Gnade ist in der Demut meiner Gebrochenheit bedingungslos gegenw\u00e4rtig. Und genau darin zeigt er mir seine Liebe, seine Weisheit und macht mich frei. Das Geheimnis der Gegenwart ist nichts, das ich mit meinem Ich machen oder wollen, wissen oder haben kann, aber ganz automatisch geschieht, wenn ich ihm nicht mit mir selbst im Weg stehe.<\/p>\n<p>Diese Freiheit von sich selbst, diese Demut der Gebrochenheit, diese Pr\u00e4senz Gottes, diese Information des Hier und Jetzt ist das Zeichen eines mystischen Glaubens. Fassen l\u00e4sst sich ein solcher Glaube nicht. Doch unser Predigttext erz\u00e4hlt von ihm und illustriert ihn mit einer Geschichte.<\/p>\n<p>Hintergrund bildet eine weitere Verfolgung der fr\u00fchchristlichen Gemeinde im Jerusalem der 40er Jahren des ersten Jahrhunderts nach Christus (Apg 12,1-4). Herodes Agrippa I, eingesetzt vom r\u00f6mischen Kaiser Claudius als K\u00f6nig \u00fcber Pal\u00e4stina, versucht der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung zu gefallen. Er l\u00e4sst Jakobus, den Bruder der Johannes, durch das Schwert hinrichten. Darauf veranlasst er, dass Petrus ins Gef\u00e4ngnis geworfen wird, um ihn ebenfalls dem Volk vorzuf\u00fchren. Petrus wird streng bewacht. Dennoch ereignet sich im Gef\u00e4ngnis Erstaunliches (Apg 12,5-17). Im Gef\u00e4ngnis ist Petrus mit der Demut seiner Gebrochenheit konfrontiert. Doch darin zeigt sich ihm auf einmal die Liebe und Weisheit der Gnade Gottes. Denn Petrus erscheint im Verlies ein Engel und fordert ihn zum Aufstehen auf. Sogleich fallen die Ketten ab. Petrus ist in der Lage, an den Wachen vorbei dem Engel zu folgen, ohne dass diese etwas merken. Sogar das grosse Eisentor, das zur Stadt hinausf\u00fchrt, \u00f6ffnet sich von selbst, sodass er mit dem Engel unbehelligt das Gef\u00e4ngnis verlassen kann. Petrus versteht nicht, was mit ihm geschieht. In Demut frei von sich selbst geworden ist die Information der Gnade zwar wirksam, aber dennoch unfassbar. Vorerst meint Petrus, eine Vision, eine Art Traum, zu haben. Der Engel begleitet ihn noch um die n\u00e4chste Ecke, um dann aber so pl\u00f6tzlich wie er erschienen ist auch wieder zu verschwinden.<\/p>\n<p>An dieser Stelle setzt unser Predigttext ein. Mit dem Weggehen des Engels kommt Petrus zu sich und wird sich bewusst, was geschehen ist (V11). Jetzt, also im Nachhinein, realisiert er, dass er soeben einen Moment der Gnade erlebt hat. Er interpretiert dies so, dass Gott seinen Engel geschickt hat, um ihn aus der Hand des Herodes Agrippa zu erretten. Ihm wird klar, dass ihn Gott mit seiner Information vor allem bewahrt, was das Volk der Juden zurzeit gegen ihn anzettelt. Wie ihm dies bewusst wird, begibt er sich umgehend an den Ort, wo sich die christliche Gemeinde von Jerusalem \u00fcblicherweise versammelt (V12). Es handelt sich um das Haus der Maria. Maria ist offenbar eine bekannte Pers\u00f6nlichkeit und wird nicht weiter eingef\u00fchrt. Sie ist die Mutter des Johannes, der den Beinamen Markus tr\u00e4gt. Als Petrus bei dem Haus auftaucht, ist die Gemeinde tats\u00e4chlich versammelt und betet.<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt wird nun, was geschieht, als Petrus an der Eingangst\u00fcr klopft (VV13-15). Eine Magd namens Rhode, die auch nicht weiter eingef\u00fchrt wird, kommt, um nachzusehen, wer klopft. Sie erkennt Petrus an der Stimme, doch \u00f6ffnet sie vor lauter Freude das Tor nicht, sondern l\u00e4uft ins Haus zur\u00fcck und meldet, Petrus stehe an der Pforte. Die Anwesenden k\u00f6nnen die Nachricht nicht glauben und werfen ihr vor, sie sei nicht bei Verstand. Doch sie behauptet steif und fest, es sei so. Also wird es wohl ein Engel sein, dessen Stimme wie die von Petrus klingt. Da aber Petrus draussen vor der T\u00fcr immer noch klopft, kommt die Geschichte zu ihrem H\u00f6hepunkt (V16). Sie \u00f6ffnen ihm die T\u00fcr, sehen ihn und sind fassungslos. Er, der doch vor Kurzem ins Gef\u00e4ngnis geworfen und streng bewacht wurde, steht vor ihnen. Ihre \u00dcberraschung macht deutlich, dass sie an seiner Befreiung nicht den geringsten Anteil haben. Doch Petrus hat die Information begriffen, die er erhalten hat: dass sie aus reiner Gnade geschehen ist und mitten in seiner Gebrochenheit gewirkt hat (V17). Mit einer Handbewegung heisst er die anwesenden Menschen schweigen und erz\u00e4hlt ihnen, wie ihn Gott aus dem Gef\u00e4ngnis herausgef\u00fchrt hat. Er fordert sie zudem auf, auch Jakobus \u2013 gemeint ist vermutlich der Bruder von Jesus und sp\u00e4tere Leiter der Jerusalemer Gemeinde (Mk 6,3; Mt 13,55; Apg 15,13; 21,18; 1Kor 15,7; Gal 1,19; 2,9.12; Jak 1,1) \u2013 sowie die anderen Br\u00fcder zu informieren. Damit geht er hinaus und verl\u00e4sst Jerusalem. Die Information der Gnade, die er in der Demut seiner Gebrochenheit erfahren hat, macht ihn trotz seiner Befreiung nicht leichtsinnig, sondern gibt ihm innere Klarheit, seine Situation richtig einzusch\u00e4tzen und die n\u00f6tigen Konsequenzen zu ziehen.<\/p>\n<p>Die letzte Petruserz\u00e4hlung der Apostelgeschichte kommt so zu ihrem Ende. Die Fortsetzung schwenkt den Blick von Petrus zum Hof des K\u00f6nigs Herodes Agrippa (VV18-20). Die Soldaten bemerken das Verschwinden des Petrus und geraten in Aufregung. Herodes l\u00e4sst nach ihm suchen; da er ihn aber nicht findet, verh\u00f6rt er die Wachen und l\u00e4sst sie abf\u00fchren. Er selbst zieht sich darauf von Jerusalem zur\u00fcck nach C\u00e4sarea, seiner Hauptresidenz.<\/p>\n<p>Besinnen wir uns heute auf diese Geschichte, motiviert sie uns dazu, uns mit der Information der Gnade Gottes vertraut zu machen, die mitten in der Gebrochenheit der Wirklichkeit gegenw\u00e4rtig ist. In der Gegenwart Gottes zeigt sich offenbar eine v\u00f6llig bedingungslose Energie von Liebe und Weisheit, die \u00e4ussert wirksam ist und auf die zu h\u00f6ren sich bew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Diese Information der Gegenwart Gottes ist eine unmittelbare Segenserfahrung. Sie bleibt in Belastung treu und gibt in Bedrohung Schutz und Besonnenheit. In unserer Geschichte wird sie als Bewahrung in Not interpretiert. Die Einsicht, bewahrt zu sein, ist ein existentielles Ereignis, das schwer zu fassen ist, aber tiefe Dankbarkeit schafft. Als Petrus aus dem schwer bewachten Gef\u00e4ngnis befreit wird, versteht er nicht, wie ihm geschieht. Er meint, eine Vision zu haben. Doch im Augenblick, in welchem die Aktion vorbei ist und er realisiert, was seine Wirklichkeit ist, geschieht ein luzider Moment. Er erkennt die Information der Gegenwart Gottes, interpretiert sie als Engel und begreift, dass er durch diese Information befreit und vor drohender Not bewahrt worden ist. Der Fokus ist ganz auf diese Information gerichtet. F\u00fcr ihn ist sie hell wie ein Blitz, der den dunklen Nachthimmel erhellt, v\u00f6llig evident ist und f\u00fcr einen kurzen Moment Klarheit schafft. Weitere Fragen stellen sich in diesem Augenblick nicht. Wie er bewahrt wurde, warum und wozu, weshalb gerade er, ist v\u00f6llig unwichtig. Im Zentrum steht einzig und allein die Einsicht, dass ihm ein Moment der Gnade widerfahren ist und dass ihn die Information dieser Gnade vor Unheil bewahrt hat. Ist Gott mit seiner Information gegenw\u00e4rtig, ist unmittelbar evident, dass Segen auf dem Moment liegt, wie auch immer die Umst\u00e4nde sein m\u00f6gen, in welchem dies geschieht.<\/p>\n<p>Allerdings beseitigt die Information der Gegenwart Gottes nicht die Gebrochenheit der Wirklichkeit samt allem Leiden und Sterben, das dazu geh\u00f6rt. Vielmehr schafft und best\u00e4tigt sie diese geradezu. Jeder Moment zeigt es. St\u00e4ndig wird er durch einen neuen Moment ersetzt, st\u00e4ndig tr\u00e4gt er seine Verg\u00e4nglichkeit in sich. Er ist und ist zugleich nicht, ohne dass sich das eine vom andern trennen l\u00e4sst. Gott, das Geheimnis der Gegenwart, geschieht in der Gebrochenheit dieser Wirklichkeit. Petrus hat dies unmittelbar begriffen. Er versteht, dass er aus dem Gef\u00e4ngnis befreit und von drohender Gefahr bewahrt ist, aber dass dies auf br\u00fcchigem Boden steht und ebenso unvermittelt, wie es geschehen ist, kippen kann. In der Zeitlichkeit des Zeitlichen sind Sein und Nichtsein, Werden und Vergehen, unfassbar nahe beieinander. Doch so schmal der Spalt dazwischen auch ist, das Geheimnis der Gegenwart Gottes bleibt in der Gebrochenheit dieser Wirklichkeit mit seiner Information jeden Moment gegenw\u00e4rtig. Dies zu realisieren, bewahrt Petrus nach seiner wunderhaften Befreiung vor Leichtsinn und falscher Selbstsicherheit. Die Gnade der Demut tr\u00e4gt ihn stattdessen mitten in aller Gebrochenheit. Offenbart sich Gott mit seiner Information, platzen Illusionen und Ideologien der Wirklichkeit wie Seifenblasen, und auf einmal zeigt sich nackt und unmittelbar, was ist und nicht ist.<\/p>\n<p>Dies zu realisieren, f\u00fchrt unvermittelt zum Handeln. Ist die Gnade Gottes gegenw\u00e4rtig, entstehen pers\u00f6nliche Freiheit und Unabh\u00e4ngigkeit. Angst und Sorge verlieren ihre Dominanz, die Wahrnehmung ist gel\u00e4utert und der Verstand hellwach. In einem solchem Moment der Gnade \u00fcbernimmt die Selbstverantwortung automatisch, ganz von selbst, den Lead. Vor der Information des Hier und Jetzt realisiert sie, wie sich diese Information im Handeln kristallisieren will. Als der Engel verschwindet und Petrus zu begreifen beginnt, ist f\u00fcr ihn sogleich klar, was Sache ist und was er zu tun hat. N\u00e4mlich, (1.) dass ihn Gott zwar vor drohendem Unheil bewahrt hat, aber dass er dennoch in Lebensgefahr ist, und (2.) dass er nun die Menschen, die ihm nahestehen, informieren und die Stadt umgehend verlassen muss. Die Information des Hier und Jetzt gibt ihm Orientierung, doch die konkrete Umsetzung ist seine Selbstverantwortung. Indem er sich genauso verh\u00e4lt, kristallisiert sich genau in diesem Moment seines Lebens Gottes Liebe und Weisheit. Ein Schema, das sich mechanisch wiederholen l\u00e4sst, kann daraus nicht abgeleitet werden. Aber es wird doch deutlich, worum es geht: dass ich der Gnade, die in der Gebrochenheit der Wirklichkeit steckt, nicht im Weg stehe, dass ich mich von ihr befreien lasse und selbstverantwortlich ihre Information des Hier und Jetzt lebe.<\/p>\n<p>Das Geheimnis der Gegenwart Gottes ist eine Information von Liebe und Weisheit. Diese Information ist in der Gebrochenheit von mir, dieser Welt, diesem Universum, st\u00e4ndig gegenw\u00e4rtig und will im selbstverantwortlichen Handeln von uns Menschen zum Ausdruck kommen. Wir haben jeden Moment die Chance, uns in ihren Dienst zu stellen und ihre Liebe und Weisheit auf diese Welt zu bringen. Beten wir also, dass wir lernen, uns zu lassen und die Gegenwart Gottes zu leben. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 02. Juni 2024 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/0602-Apg-12.11-17.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da kam Petrus zu sich und sagte: Jetzt weiss ich wirklich, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich errettet hat aus der Hand des Herodes; er hat mich bewahrt vor allem, was das Volk der Juden sich versprach.\u00a0Als ihm das klar geworden war, ging er zum Haus der Maria, der Mutter des Johannes, der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-5267","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5267","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5267"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5267\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5267"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5267"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5267"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}