{"id":5232,"date":"2024-05-19T12:22:07","date_gmt":"2024-05-19T10:22:07","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/freiheit-der-demut\/"},"modified":"2024-05-19T12:24:35","modified_gmt":"2024-05-19T10:24:35","slug":"freedom-of-humility","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/freedom-of-humility\/","title":{"rendered":"Freedom of humility"},"content":{"rendered":"<p><em>Petrus nun wurde im Gef\u00e4ngnis bewacht, die Gemeinde aber betete unabl\u00e4ssig f\u00fcr ihn zu Gott.\u2002In der Nacht, bevor Herodes ihn vorf\u00fchren wollte, schlief Petrus zwischen zwei Soldaten, an die er mit zwei Ketten gefesselt war, w\u00e4hrend Posten vor der T\u00fcr das Gef\u00e4ngnis bewachten.\u2002Und siehe da: Ein Engel des Herrn trat zu ihm, und Licht erstrahlte im Verlies. Er stiess Petrus in die Seite, weckte ihn und sprach: Steh eilends auf! Da fielen ihm die Ketten von den H\u00e4nden.\u2002Der Engel sagte zu ihm: G\u00fcrte dich und binde deine Sandalen. Er tat es. Und er sagte zu ihm: Leg dir den Mantel um und folge mir!\u2002Und er ging hinaus und folgte ihm &#8211; er wusste jedoch nicht, dass es Wirklichkeit war, was durch den Engel geschah, er meinte, eine Vision zu haben.\u2002Sie gingen nun an der ersten und zweiten Wache vorbei und kamen an das eiserne Tor, das in die Stadt f\u00fchrt; es \u00f6ffnete sich ihnen von selbst, und sie traten hinaus und gingen eine Strasse weit. Kurz danach schied der Engel von ihm. <\/em><em>Apg 12,5-10<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Pfingsten ist das Fest der Freiheit Gottes im heiligen Geist. Die Freiheit Gottes im heiligen Geist waltet in diesem Universum. Sie ist durch nichts bedingt, aber doch st\u00e4ndig und \u00fcberall gegenw\u00e4rtig \u2013 aus purer Gnade. Ihre bedingungslose Gegenwart schafft das kosmische Spiel der Wahrscheinlichkeiten. Dieses Spiel hat seine Gesetze und seine Zuf\u00e4lle, sein Werden und Vergehen. In ihm ist dieses Universum entstanden, in ihm entwickelt es sich st\u00e4ndig weiter, in ihm manifestiert es jeden Moment die Gnade der Freiheit Gottes. Der heilige Geist ist die theologische Formel f\u00fcr dieses Geheimnis der Gegenwart Gottes, das in diesem Universum waltet und jeden Augenblick gegenw\u00e4rtig ist.<\/p>\n<p>Der christliche Glaube gr\u00fcndet in der \u00dcberzeugung, dass Menschen dank ihrem Bewusstsein die Chance haben, sich mit dieser Freiheit vertraut zu machen. Aus seiner Sicht ist dies die Befreiung des Menschen. Er ermutigt deshalb dazu, ihr Bewusstsein in den Abgrund der Demut zu ergeben, sich und alles Gewirbel der Welt zu lassen und zu realisieren, dass an der Stelle des Ich nichts als Gottes befreiende Gnade gegenw\u00e4rtig ist. Dieser Prozess ist ein Sterben mitten im Leben, eine Befreiung von sich zu sich, ein Seinlassen, um sein zu k\u00f6nnen. Er schafft Unmittelbarkeit, ohne sich selbst im Weg zu stehen, gibt Lebensfreude, auch wenn Schwieriges herumwirbelt und integriert in das kosmische Spiel, das nicht aufh\u00f6rt, Geheimnis zu bleiben. In dieser postchristlichen Zeit mag das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diese Freiheit des heiligen Geistes keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit sein. Doch ist jetzt vielleicht gerade ihr Moment gekommen, um frei von traditioneller Befangenheit ihr Geheimnis zu entdecken.<\/p>\n<p>Unser Predigttext versucht das, was sich in diesen abstrakten Worten andeutet, am Beispiel einer konkreten Geschichte zu illustrieren. Er erz\u00e4hlt eine Geschichte, die in die Gattung der Befreiungswundergeschichten geh\u00f6rt (vgl. Apg 5,17-26). Im Kontext der Apostelgeschichte ereignet sie sich zur Zeit, als sich der Schwerpunkt der fr\u00fchen christlichen Gemeinde bereits von Jerusalem nach Antiochia verlegt hat und Barnabas und Saulus von dort die Kollekte f\u00fcr die hungernde Gemeinde nach Jerusalem bringen (Apg 11,30; 12,25). Die beiden werden auf diese Weise zugleich Zeugen einer weiteren Verfolgung der Gemeinde in Jerusalem. Eine knappe Notiz erz\u00e4hlt davon (Apg 12,1-4). Sie bildet den Hintergrund f\u00fcr die darauffolgende Befreiungsgeschichte. Der vom r\u00f6mischen Kaiser Claudius \u00fcber Pal\u00e4stina eingesetzte K\u00f6nig Herodes Agrippa I will n\u00e4mlich den Juden gefallen und bek\u00e4mpft die judenchristliche Gemeinde in Jerusalem. Er l\u00e4sst den Zebedaiden Jakobus, den Bruder des Johannes (Lk 5,10; 6,14 u.\u00f6.; Apg 1,13), durch das Schwert hinrichten. Von einen fairen Gerichtsprozess ist nicht die Rede. Und als er sieht, dass es der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung gef\u00e4llt, l\u00e4sst er auch Petrus gefangen nehmen. Es ist die Zeit des Passa. Es befinden sich viele Festpilger in der Stadt, und K\u00f6nig Herodes Agrippa kann seine proj\u00fcdische Haltung \u00f6ffentlich zur Schau stellen. F\u00fcr Lukas schafft der Hinweis auf das Passa zugleich eine Parallele zur Gefangennahme Jesu (vgl. Lk 22,1.7). Petrus wird ins Gef\u00e4ngnis geworfen und streng bewacht. Vier Abteilungen zu je vier Soldaten werden zu seiner Bewachung aufgeboten. Agrippa hat die Absicht, Petrus nach dem Passa dem Volk vorzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Soweit der Kontext f\u00fcr unseren Predigttext. Petrus ist also im Gef\u00e4ngnis, wird bewacht, und die Gemeinde betet unabl\u00e4ssig f\u00fcr ihn zu Gott (V5). Erz\u00e4hlt wird nun, was in der Nacht, bevor ihn Herodes Agrippa dem Volk vorf\u00fchren will, geschieht (V6). Petrus schl\u00e4ft im Gef\u00e4ngnis zwischen zwei Soldaten, an die er mit zwei Ketten gefesselt ist, w\u00e4hrend die zwei weiteren Soldaten der Abteilung vor der T\u00fcr Wache halten. Und siehe da, pl\u00f6tzlich geschieht Erstaunliches (V7). Ein Engel Gottes tritt zu ihm, und Licht erstrahlt im Verlies. F\u00fcr den Engel sind Mauern und W\u00e4chter offensichtlich keine Hindernisse. Seine Pr\u00e4senz ist Licht. Der Engel st\u00f6sst Petrus in die Seite, weckt ihn auf und spricht: Steh sofort auf! Dass Petrus dem Befehl Folge leistet, wird vorausgesetzt, aber gar nicht erst erw\u00e4hnt. Festgehalten wird stattdessen, dass die Ketten von seinen H\u00e4nden fallen. Offenbar bemerken die W\u00e4chter nichts von all dem. Der Engel dr\u00e4ngt vorw\u00e4rts (V8). Er sagt ihm: G\u00fcrte dich und binde deine Sandalen. Er nimmt dies Petrus nicht ab, sondern erm\u00e4chtigt ihn dazu, es selber zu tun. Und Petrus tut es. Darauf sagt ihm der Engel: Leg dir den Mantel um und folge mir! Vermutlich hat Petrus auf dem Mantel geschlafen. Nun soll er mit dem, was er hat, dem Engel folgen. Erst jetzt kommt in Blick, wie es Petrus bei all dem geht (V9). Petrus geht zwar hinaus und folgt dem Engel, doch ist ihm nicht klar, dass das, was gerade geschieht, Wirklichkeit (\u1f00\u03bb\u03b7\u03b8\u03ad\u03c2: wahr, wirklich, echt) ist; er meint, eine Vision zu haben. Unbeirrt davon wird n\u00fcchtern und knapp festgehalten, was geschieht (V10). Der Engel, und hinter ihm Petrus, gehen an der ersten und an der zweiten Wache vorbei und kommen zum eisernen Tor, das vom Gef\u00e4ngnis in die Stadt f\u00fchrt. Es \u00f6ffnet sich von selbst. Das hier verwendete \u03b1\u1f50\u03c4\u1f79\u03bc\u03b1\u03c4\u03bf\u03c2 \u2013 automatisch verweist auf die unmittelbare Wirksamkeit, durch die Gottes Freiheit im Geist gegenw\u00e4rtig ist. Ebenso wie durch sie Ketten abfallen, \u00f6ffnen sich durch sie verschlossene Eisentore. Der Engel und Petrus treten durch das Tor in die Stadt hinaus und gehen eine Strasse weit. Als sie gleichsam um die Ecke verschwunden sind und Petrus in Sicherheit ist, scheidet der Engel so pl\u00f6tzlich von Petrus wie er im Verlies bei ihm erschienen ist.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung erz\u00e4hlt dann, wie es mit Petrus weitergeht. Er beginnt zu begreifen, dass er tats\u00e4chlich durch einen Engel Gottes befreit worden ist und geht an den Ort, wo sich viele der Gemeinde aufhalten und f\u00fcr ihn beten. Das Erstaunen ist gross. Doch Petrus ist sich bewusst, dass er in Gefahr ist. Er heisst sie zu schweigen, und er verl\u00e4sst Jerusalem. Seine wunderbare Befreiung aus dem Gef\u00e4ngnis bleibt geheimnisvoll, aber illustriert zeichenhaft, was durch Gottes Gegenwart m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Die Geschichte, die hier erz\u00e4hlt wird, klingt in heutigen Ohren wie eine Legende mit all ihren verschiedenen Schichten der Wirklichkeit. Denken wir jedoch jetzt, an Pfingsten, \u00fcber sie nach, l\u00e4dt sie uns dazu ein, \u00fcber die Freiheit Gottes nachzudenken, die im heiligen Geist gegenw\u00e4rtig wird, die durch sie geschaffen werden. Was erz\u00e4hlt uns diese Geschichte gleichnishaft \u00fcber die Freiheit Gottes?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst macht sie deutlich, dass die Freiheit Gottes im heiligen Geist ein bedingungsloses Ereignis ist &#8211; ein Akt reiner Gnade. Es gibt nichts, das erf\u00fcllt sein m\u00fcsste, damit Gottes Freiheit gegenw\u00e4rtig wird, es gibt aber auch nichts, das sie herbeif\u00fchren k\u00f6nnte. Jakobus wurde durch das Schwert hingerichtet. Kein Engel hat ihn gerettet. Ein Engel hat hingegen Petrus v\u00f6llig unerwartet aus dem streng bewachen Verlies befreit. Im Wahrscheinlichkeitsfeld zwischen Gott und der Evolution dieses Universums samt der Geschichte dieser Welt ist st\u00e4ndig alles m\u00f6glich. Gott ist jeden Moment gegenw\u00e4rtig. Doch weshalb seine Gegenwart bei Jakobus so und bei Petrus so geschieht, ist reiner Zufall. Es kann sehr wohl Faktoren bzw. Gr\u00fcnde geben, welche die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr dieses oder jenes Ereignis gegen eins treiben oder gegen null senken. Erzwingen oder ausschliessen l\u00e4sst sich jedoch nichts. Das Wahrscheinlichkeitsfeld umgibt jeden Moment wie eine geheimnisvolle Wolke und l\u00e4sst sich auf keine Art und Weise beseitigen. Jeder Moment beh\u00e4lt sein Geheimnis \u2013 oder theologisch gesprochen: seine Gnade, seine bedingungslose Freiheit. Darin ist Gott als heiliger Geist mit seiner Information, seiner Liebe und Weisheit, gegenw\u00e4rtig. Doch worin er sich konkret kristallisiert, bleibt zuf\u00e4llig.<\/p>\n<p>Als Mensch kann ich allerdings jeden Moment entscheiden, ob ich mich auf dieses Geheimnis der Gegenwart einlasse oder nicht. Verschliesse ich mich ihm, ist die Freiheit, die in diesem Geheimnis steckt, rasch verschwunden, und alsbald finde ich mich in der Realit\u00e4t wieder, wie ich sie kenne. Lasse ich mich hingegen im Abgrund meiner Demut auf diese Freiheit ein, und folge ich ihr ohne Z\u00f6gern, f\u00fchrt sie mich \u2013 wie <em>Alice<\/em> \u2013 in ein Wunderland. Als der Engel im Verlies erscheint, versteht Petrus vorerst \u00fcberhaupt nichts. Das Gef\u00e4ngnis konfrontiert ihn mit seiner Demut. Doch auf einmal erf\u00fcllt ihn die Gnade des Moments. Befreit von sich selbst, tut er, was sie ihm gebietet. Die Ketten, die ihn fesseln, fallen von ihm ab, die Soldaten, die ihn bewachen, bleiben schlafen. Unvermittelt tritt er seinen Weg in die Freiheit an, ohne zu verstehen, dass das, was er gerade erlebt, viel realer ist, als was er meint. Stehe ich mir mit meinem Eigenwillen nicht im Weg und lasse ich mich stattdessen auf die Gnade des Moments ein, wird das Wunderland Realit\u00e4t: Fesseln, die mich gefangen halten, fallen ab, und W\u00e4chter, die meine Freiheit verhindern, starten nicht auf. Ich sehe den Ausweg, merke, dass es noch anders geht und finde den Ansatz zu einer L\u00f6sung. Selbst wenn ich im Moment noch nicht in der Lage bin, zu verstehen, was gerade geschieht. Die Freiheit Gottes ist bedingungslos und unbegrenzt. Bin ich in der Gnade des Moments, erschliessen sich Dinge, die \u00fcberhaupt nicht auf meinem Radar sind.<\/p>\n<p>Was sich auf diese Weise ereignet, wird ganz von selbst Realit\u00e4t. Kein menschlicher Willensakt ist n\u00f6tig, kein Kampf und keine M\u00fche sind vorausgesetzt. In der Gnade des Moments organisiert sich die Wirklichkeit selbst und wird, was sie aus sich selbst werden will. Lasse ich mich auf das Geheimnis der Gegenwart ein, realisiere ich, wie dies geschieht. Die Geschichte von der Befreiung des Petrus illustriert es. Frei von sich selbst folgt Petrus dem Engel und erlebt, wie seine Wirklichkeit automatisch eine andere wird. Das eiserne Tor \u00f6ffnet sich von sich selbst, er tritt in die Freiheit und kommt in die Stadt, die ihm bestens vertraut ist. Was er im Moment der Gnade erlebt, kann er nicht fassen. Vision und Wirklichkeit vermischen sich. Auch f\u00fcr ihn bleibt die Selbstorganisation der Wirklichkeit geheimnisvoll. Aber er realisiert ganz unmittelbar am eigenen Leib, dass sie im Gang ist, und nach und nach, dass sie nun seine Realit\u00e4t konstituiert. Auf einmal hat er das Gef\u00e4ngnis hinter sich gelassen und steht auf freiem Fuss. In einem Moment der Gnade realisiere ich, dass gerade etwas Irreversibles geschieht, etwas, das aus sich selbst die Wirklichkeit ver\u00e4ndert und meiner Kontrolle entzogen ist, etwas, das ich bedingungslos zu akzeptieren habe, weil es so geschehen muss. Da ist meine Demut gefordert. Aber in einem Moment der Gnade wird mir klar, wie klein alles menschliche Tun ist im Vergleich zur Selbstorganisation der Wirklichkeit dieser Welt und dieses Universums.<\/p>\n<p>Die Freiheit Gottes im heiligen Geist ist jeden Moment gegenw\u00e4rtig. Pfingsten ruft es uns heute in Erinnerung. Das Geheimnis, das damit zur Sprache kommt, bleibt auch in unserer postchristlichen Zeit am Werk. In all unserem Tun und Lassen, im ganzen Universum ist es gegenw\u00e4rtig. Es liegt an uns selbst zu entscheiden, ob wir uns von ihm f\u00fchren lassen oder ob wir uns unsere Welt nach unserem Willen und Gutd\u00fcnken konstruieren wollen. Beten wir, dass wir von der Freiheit Gottes im heiligen Geist erfasst werden und lernen, seiner G\u00fcte und seiner Weisheit zu folgen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 19. Mai 2024 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/0519-Apg-12.5-10-1.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Petrus nun wurde im Gef\u00e4ngnis bewacht, die Gemeinde aber betete unabl\u00e4ssig f\u00fcr ihn zu Gott.\u2002In der Nacht, bevor Herodes ihn vorf\u00fchren wollte, schlief Petrus zwischen zwei Soldaten, an die er mit zwei Ketten gefesselt war, w\u00e4hrend Posten vor der T\u00fcr das Gef\u00e4ngnis bewachten.\u2002Und siehe da: Ein Engel des Herrn trat zu ihm, und Licht erstrahlte [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-5232","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5232","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5232"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5232\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5232"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5232"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5232"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}