{"id":5154,"date":"2024-03-17T13:56:15","date_gmt":"2024-03-17T12:56:15","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/offenheit-und-integration\/"},"modified":"2024-03-17T14:03:15","modified_gmt":"2024-03-17T13:03:15","slug":"integration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/integration\/","title":{"rendered":"Integration"},"content":{"rendered":"<p><em>Die Apostel und die Br\u00fcder und Schwestern in Jud\u00e4a h\u00f6rten davon, dass auch die anderen V\u00f6lker das Wort Gottes empfangen hatten. Als Petrus nun nach Jerusalem hinaufkam, machten die aus der Beschneidung ihm Vorw\u00fcrfe und sagten: Bei Unbeschnittenen bist du eingekehrt und hast mit ihnen gegessen!\u00a0Petrus aber begann, ihnen alles der Reihe nach darzulegen. Apg 11,1-4<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Glauben heisst integrieren. Wer sich an jenen Gott h\u00e4lt, der Himmel und Erde geschaffen hat und jeden Moment gegenw\u00e4rtig ist, ist st\u00e4ndig gefordert, \u00fcber seine kleine Welt hinauszublicken, sich f\u00fcr Neues und Fremdes zu \u00f6ffnen und bis anhin Unbekanntes in seinen Glauben zu integrieren. Dieser Integrationsprozess kommt nie zu einem Ende. Unser Universum expandiert immer weiter, das Werk Gottes wird immer gr\u00f6sser \u2013 jeden Moment. Mein Glaube ruft mich dazu auf, mich auf diesen Prozess einzulassen. Er wirft mich aus meiner Komfortzone, l\u00e4sst mich Neues entdecken, konfrontiert mich mit den Abgr\u00fcnden des Lebens, und er weckt in mir die Motivation, das Erlebte zu integrieren und eine neue Komfortzone zu finden. Der Glaube an Gott gibt Geborgenheit. Doch zum Glauben geh\u00f6rt beides: der Verlust der Geborgenheit und die Suche nach neuer Geborgenheit.<\/p>\n<p>Das ist zuweilen anspruchsvoll. Wer verl\u00e4sst schon gerne seine Komfortzone! Gewiss, ein Abenteuer kann reizvoll sein, und der Kick vom Wagnis kann Lust wecken. Um das grosse Ziel zu erreichen, k\u00f6nnen Durststrecken in Kauf genommen und leidvolle Momente ertragen werden. Doch um solche Investitionen zu t\u00e4tigen, muss ausreichend Energie zur Verf\u00fcgung stehen. Nur mit dem n\u00f6tigen Krafteinsatz lassen sich Ungewohntes wagen, Differenzen aushalten und neue Ordnungen etablieren. Das universale Naturgesetz der zunehmenden Entropie ist st\u00e4ndig wirksam. Es ist schlicht und einfach bequemer, sich dem Gewohnten zu \u00fcberlassen und Herausforderungen zu vermeiden. Unsere wohlstandsverw\u00f6hnte Gesellschaft f\u00fchrt es vor: Die Frustrationstoleranz nimmt ab, und die eigene Gekr\u00e4nktheit und Verunsicherung schwillt rasch an, wenn die gew\u00fcnschte Selbstbest\u00e4tigung nicht eintritt. Und damit sich alle wohlf\u00fchlen, werden Meinungsverschiedenheiten und Konflikte gar nicht erst angesprochen oder ausgetragen. Der R\u00fcckzug in die eigene Bubble ist m\u00fcheloser und problemfreier, und er minimiert die Gefahr, die eigene Komfortzone aufgeben zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Dieses Thema manifestiert sich heute, doch es ist menschlich und hat sich in fr\u00fcheren Zeiten ebenso gezeigt. Unser Predigttext f\u00fchrt es exemplarisch vor. Er leitet den Abschluss einer l\u00e4ngeren Geschichte ein. In dieser Geschichte erz\u00e4hlt Lukas von einem grundlegenden Entwicklungsschritt der urchristlichen Gemeinde: dem Schritt zur Einsicht, dass der Gott, der sich in Jesus Christus offenbart, nicht nur der Gott der Juden, sondern der Menschheit ist, ja dass er als Sch\u00f6pfer von Himmel und Erde das Geheimnis dieses Universums ist. Diese Geschichte illustriert also den Impuls hin zu einem kosmologischen Glauben, einem Glauben, der den Sch\u00f6pfergott in jedem Moment erkennt und sich von dessen Information im Hier und Jetzt leiten l\u00e4sst. Allerdings macht diese Geschichte auch deutlich, dass ein solcher Glaube das Verlassen der eigenen Komfortzone einfordert und dass ihm entsprechend Widerstand entgegenschl\u00e4gt.<\/p>\n<p>Unser Predigttext steigt in dem Moment ein, wo der eigentliche Erkenntnisprozess zwar exemplarisch geschehen und erz\u00e4hlt, aber noch nicht integriert ist. Er h\u00e4lt zun\u00e4chst fest, dass die Urgemeinde von diesen Ereignissen vernimmt (V1). Der Apostel Simon Petrus ist der Protagonist des erz\u00e4hlten Erkenntnisprozesses. Die \u00fcbrigen Apostel sowie alle anderen Br\u00fcder und Schwestern in Jud\u00e4a erfahren, dass auch die Heiden, also Menschen, die nicht zum Volk der Juden geh\u00f6ren, das Wort Gottes empfangen haben. Aus Sicht von Lukas beginnt damit die Erf\u00fcllung dessen, was er bereits zu Beginn der Apostelgeschichte angek\u00fcndigt hat, n\u00e4mlich dass die Botschaft der ersten Zeugen dank der Kraft des heiligen Geistes bis an die Enden der Erde gehen wird (Apg 1,8). Allerdings schl\u00e4gt Petrus zun\u00e4chst Widerstand von der Urgemeinde entgegen (V2). Als er nach Jerusalem kommt, machen ihm die Beschnittenen, also Christen aus dem Judentum, Vorw\u00fcrfe. Ihre Kritik bezieht sich nicht darauf, dass er den Heiden das Wort Gottes verk\u00fcndet. Anstoss nehmen sie, dass er bei Unbeschnittenen einkehrt, mit ihnen wohnt und isst (V3). Aus ihrer Sicht verst\u00f6sst dies gegen das j\u00fcdische Gesetz. Petrus rechtfertigt sein Verhalten, indem er ihnen die Ereignisse der Reihe nach auseinandersetzt (V4). Er will ihnen also Schritt um Schritt darlegen, was geschehen ist, und ihnen so seinen eigenen Erkenntnisprozess nachvollziehbar machen.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung erz\u00e4hlt, dass er genau dies tut. Er rekapituliert die einzelnen Episoden, wie sie sich zugetragen haben, und streicht heraus, dass er diesen Prozess nicht gesucht hat, sondern dass er von Gott gef\u00fchrt worden ist. Aus diesem Grund gelangt er zum Fazit, dass es nicht an ihm liegt, Gott in den Weg zu treten, wenn doch Gott diesen Weg gehen will (V5-17). Nach diesen Erkl\u00e4rungen von Petrus l\u00e4sst Lukas die Geschichte zu einem erfreulichen Abschluss kommen (V18). Er stellt n\u00e4mlich fest, dass sich die Menschen der Urgemeinde beruhigen und dass sie Gott daf\u00fcr preisen, dass Gott auch den Heiden die Umkehr zum Leben gew\u00e4hrt. Ob sie auch akzeptiert haben, dass Petrus die Unterscheidung von reinen und unreinen Speisen und damit auch von reinen und unreinen Menschen f\u00fcr obsolet erkl\u00e4rt, l\u00e4sst Lukas unbeantwortet. Ihm ist offensichtlich gut gewusst, dass hier Konfliktpotential steckt. Bereits in seinem Evangelium \u00fcbergeht er in seiner Markusvorlage, was sie von der Aufhebung der Unterscheidung von Rein und Unrein und der Zuwendung von Jesus zu den Heiden erz\u00e4hlt (vgl. Mk 7,1-8,13). In seinem Bericht \u00fcber das Apostelkonzil scheint die Sache f\u00fcr ihn erledigt (Apg 15), weil sich Jakobus hinter Petrus stellt (Apg 15,13.17). Aus seiner Perspektive ist durch die Geschichte, die er hier von Petrus erz\u00e4hlt, das Problem imgrunde gel\u00f6st. Entsprechend erz\u00e4hlt er in der Folge, dass auch den Griechen das Evangelium verk\u00fcndet wird (Apg 11,19-21).<\/p>\n<p>Paulus h\u00e4lt demgegen\u00fcber in seinem Galaterbrief mit Kritik nicht zur\u00fcck. Dort nimmt er n\u00e4mlich Bezug auf diese Ereignisse und stellt fest, dass Kefas, also Petrus, zwar zun\u00e4chst durchaus die Tischgemeinschaft mit Heiden pflegt und so die neue Freiheit des christlichen Glaubens kultiviert. Er kritisiert ihn aber der Heuchelei, weil er dem Konflikt ausweicht und sich zur\u00fcckzieht, sobald Anh\u00e4nger von Jakobus auftreten, die einem traditionellen Glauben anhangen (Gal 2,11-13). F\u00fcr Paulus ist die Sache indes klar: Er ist mitgekreuzigt mit Christus, und deshalb lebt er nicht mehr sich selbst unter dem Gesetz, sondern Christus lebt in ihm. Insofern er Mensch in Leib und Blut ist, lebt er im Glauben an die Gnade Gottes und nicht in Angst, dem Gesetz gen\u00fcgen zu m\u00fcssen (Gal 2,19-21). Er macht damit deutlich, dass es sogar Petrus nicht leichtgefallen ist, die Komfortzone der geglaubten Sicherheit, die er fr\u00fcher mit seiner Bubble geteilt hat, preiszugeben und f\u00fcr jene Freiheit f\u00fcr alle Menschen einzustehen, die in der Gegenwart Gottes, der Himmel und Erde geschaffen hat, gegeben ist. Aus seiner Sicht wird offensichtlich der Konflikt, von dem Lukas erz\u00e4hlt, nicht so leicht ausgetragen und gel\u00f6st, wie es dieser darstellt.<\/p>\n<p>Denken wir heute \u00fcber diese Geschichte nach, wird uns rasch bewusst, dass hier etwas stattfindet, das nie einfach war und nie einfach sein wird: der Prozess, seine \u00dcberzeugungen zu \u00e4ndern, sich selbst zu lassen und die Wirklichkeit in der Gegenwart Gottes zu erkennen und zu leben. So erl\u00f6send dieser Lernprozess sein mag, er ist anspruchsvoll und ihm kann massiver Widerstand entgegenschlagen.<\/p>\n<p>Dieser Prozess stellt n\u00e4mlich vor die Herausforderung, sind st\u00e4ndig von \u00fcberholten Gottesbildern zu l\u00f6sen und die Gegenwart Gottes neu zu verstehen. 1929 legte <em>Edwin Powell Hubble<\/em> seine Beobachtungen vom expandierenden Universum vor. Auf einmal war klar, dass das Universum kein raumzeitlich konstanter Kosmos ist, sondern dass es in der Zukunft immer gr\u00f6sser wird bzw. in der Vergangenheit immer kleiner gewesen sein muss. Das war revolution\u00e4r und ist es eigentlich immer noch. Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, muss ebenso im Allerkleinsten wie im Allergr\u00f6sste sein, in Stabilit\u00e4t und in einem Prozess, dessen Anfang und Ende unvorstellbar sind. Allen anthropomorphen Gottesvorstellungen wird damit eine dezidierte Absage erteilt. Gott ist ganz anders als alles, was sich Menschen vorstellen k\u00f6nnen, etwas, das frei ist von Gegens\u00e4tzen: das Geheimnis der Nicht-Dualit\u00e4t, das mit menschlichen Begriffen nicht zu fassen ist, aber dieses Universum h\u00e4lt und jeden Moment mit seiner Information in ihm gegenw\u00e4rtig wird. Sich im Hier und Jetzt mit einem derart abstrakten und zugleich konkreten Gott vertraut zu machen, ist ein Prozess, in welchem Verzweiflung und Geborgenheit, Tod und Leben keine Gegens\u00e4tze mehr sind, sondern Aspekte desselben.<\/p>\n<p>Allerdings konfrontiert ein solcher Prozess uns Menschen mit uns selbst. Die biblische Figur des Apostels Petrus illustriert die Schwierigkeit, die darin steckt. Petrus ist durchaus bereit, sich auf den Prozess Gottes einzulassen, seine gewohnten Raster, mit denen er denkt, f\u00fchlt und handelt, aufzugeben und sich mit der gr\u00f6sseren Offenheit Gottes vertraut zu machen. Doch auch er bleibt mit sich selbst im Kampf, und auch er f\u00e4llt \u2013 glaubt man der Kritik von Paulus \u2013 zuweilen hinter sich selbst zur\u00fcck (vgl. auch Lk 22,54-62). Das menschliche Ringen um die gr\u00f6ssere Gegenwart Gottes hat offenbar kein Ende: Ich muss immer wieder neu den Mut haben, meine Begrenztheit anzuerkennen und in den Abgrund der Demut zu steigen. Dieser Abgrund macht mich zum Wirbel. In diesem Wirbel wird das Leid der Welt samt aller Trauer und allem Schmerz, das damit verbunden ist, in die Tiefe gesogen. Ich sterbe gleichsam mich selbst. Was aber bleibt, ist die Gegenwart Gottes mitten im Wirbel, die Gegenwart von Leere und Freiheit, in welcher ich auferstehe und neu geboren werde (vgl. Lk 9,23-27). Vollziehe ich diesen Prozess, kenne ich den Schmerz, sp\u00fcre Trauer, Wut, Verzweiflung \u00fcber all das, was nicht geht, aber ich finde auch jene Information, die in der Gegenwart Gottes steckt, jene Liebe, die mein Herz tr\u00f6stet, jene Weisheit, die mir den Weg zeigt, also jene Energie, die mir neues Leben gibt und mich mit diesem Universum verbindet.<\/p>\n<p>Dennoch h\u00f6rt der Widerstand, der diesem Prozess entgegenschl\u00e4gt, nicht auf. Alte Weltbilder sind tr\u00e4g, selbst wenn klar wird, dass sie nicht mehr richtig funktionieren. <em>Galileo Galilei<\/em> war sich gewiss, dass nicht die Sonne um die Erde, sondern die Erde um die Sonne dreht. Doch die damalige Kirche war zu diesem Erkenntnisschritt nicht bereit und verbat ihm unter Todesandrohung, seine Erkenntnis zu verbreiten. Was Lukas am Beispiel der Urgemeinde erz\u00e4hlt, zieht sich durch die Geschichte und hat bis heute nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Leid und Tod geh\u00f6ren zur Evolution. Vor etwa 3,8 Milliarden Jahren soll erstes Leben auf diesem Planeten entstanden sein, und seither soll es f\u00fcnf Apokalypsen gegeben haben, in welchen jeweils ein grosser Teil der Lebewesen vernichtet worden sind. Das Aussterben der Saurier war eine von ihnen. Aber nur dank Leid und Tod hat sich Leben entwickelt, wie wir es kennen, sind Ordnungen h\u00f6herer Komplexit\u00e4t entstanden und haben wir Menschen gelernt, uns der Information Gottes in diesem Universum anzun\u00e4hern. Ein Ende dieses Prozesses ist nicht absehbar. Doch wir Menschen tun uns schwer, uns in ihn zu integrieren. Oft dominiert das Bed\u00fcrfnis, das eigene Leben zu kontrollieren und zu bestimmen. Habe ich eine klare Ideologie, weiss ich, was richtig und falsch ist und was sein soll. Folge ich einem Populisten, bin ich Teil einer Herde und \u00fcberzeugt, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen. Der M\u00f6glichkeiten sind viele, sich in der eigenen kleinen Welt abzusichern. Demgegen\u00fcber motiviert der Glaube an Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, zu einem Prozess immer gr\u00f6sserer Offenheit und Integration in jene Information, mit der Gott in diesem Universum jeden Moment gegenw\u00e4rtig ist.<\/p>\n<p>Der Prozess, in welchem Gott in diesem Universum waltet, konfrontiert mit riesigen Verwerfungen, mit Leid und Tod, die alle Vorstellungen sprengen. Dennoch bleibt Gott mitten darin mit seiner Liebe und Weisheit gegenw\u00e4rtig \u2013 jeden Moment. Auf diese Weise geschehen Heilung und Erl\u00f6sung, Entwicklung und Fortschritt \u2013 ebenso in meinem Leben wie in diesem Universum. Wie k\u00f6nnten wir daf\u00fcr nicht dankbar sein? Wie k\u00f6nnten wir nicht immer wieder jenen Gott suchen, der uns auf diesem Weg begleitet und uns Trost und Geborgenheit gibt? Beten wir deshalb, dass wir frei von uns selbst werden und dass wir uns dem Weg, den Gott mit uns geht, anvertrauen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 17. M\u00e4rz 2024 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/0317-Apg-11.1-4.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Apostel und die Br\u00fcder und Schwestern in Jud\u00e4a h\u00f6rten davon, dass auch die anderen V\u00f6lker das Wort Gottes empfangen hatten. Als Petrus nun nach Jerusalem hinaufkam, machten die aus der Beschneidung ihm Vorw\u00fcrfe und sagten: Bei Unbeschnittenen bist du eingekehrt und hast mit ihnen gegessen!\u00a0Petrus aber begann, ihnen alles der Reihe nach darzulegen. 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