{"id":5129,"date":"2024-02-18T13:51:09","date_gmt":"2024-02-18T12:51:09","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/vertrauen\/"},"modified":"2024-02-18T13:52:36","modified_gmt":"2024-02-18T12:52:36","slug":"confidence","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/confidence\/","title":{"rendered":"Confidence"},"content":{"rendered":"<p><em>Noch w\u00e4hrend Petrus diese Worte sprach, kam der heilige Geist herab auf alle, die das Wort h\u00f6rten. Und die Gl\u00e4ubigen aus der Beschneidung, die Petrus begleitet hatten, konnten es nicht fassen, dass die Gabe des heiligen Geistes auch \u00fcber die Heiden ausgegossen sein sollte. Sie h\u00f6rten sie n\u00e4mlich in Zungen reden und den grossen Gott preisen. Da sprach Petrus: Wie k\u00f6nnte man denen, die doch wie wir den heiligen Geist empfangen haben, das Wasser zur Taufe vorenthalten? Und er ordnete an, sie im Namen Jesu Christi zu taufen. Da baten sie ihn, einige Tage bei ihnen zu bleiben. Apg 10,44-48<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Im Glauben ist jener Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, gegenw\u00e4rtig. Was f\u00fcr eine Behauptung! Doch genau davon ist der christliche Glaube \u00fcberzeugt. Gott ist das Geheimnis dieses Universums \u2013 eines Universums, das Milliarden von Jahren alt ist und \u00fcber unvorstellbare Weiten expandiert. Durch seine Information ist dieses Universum entstanden, durch sie entwickelt es sich st\u00e4ndig weiter, durch sie hat sich Leben auf diesem Planeten ausgebreitet und sind Menschen hervorgegangen, die dieser Information auf der Spur sind. Und der Gott, der das Geheimnis dieses unfassbar grossen Prozesses ist, ist mit seiner Information hier und jetzt gegenw\u00e4rtig. Jeden Moment. Seine Pr\u00e4senz gibt Vertrauen in die Evolution des Universums, in den Lauf dieser Welt, in das eigene Leben. Sie gibt Vertrauen, das bedingungslos ist, v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von den Umst\u00e4nden, Vertrauen, das den Menschen von Kopf bis Fuss durchdringen will!<\/p>\n<p>Die Gewissheit, die in diesem Vertrauen gegenw\u00e4rtig ist, versteht der christliche Glaube als Erl\u00f6sung des Menschen. Sie gibt Freiheit in den Freuden und Leiden des Lebens, schafft Mitgef\u00fchl und Resonanzf\u00e4higkeit, erm\u00e4chtigt zu Selbstverantwortung in Verbundenheit mit dem Kontext, in welchem man steht. Doch so offensichtlich diese Gewissheit ist, so gross ist auch der Widerstand, der ihr entgegentritt. Und dieser Widerstand hat Tradition. Er zeigt sich etwa im Dualismus der Gnosis.<\/p>\n<p>Die Gnosis ist eine religionsgeschichtliche Bewegung des 2.\/3. Jahrhunderts nach Christus, hat aber eine lange, vielf\u00e4ltige Vorgeschichte und wirkt bis heute nach. Ein typisches Merkmal dieser Bewegung ist ihr Dualismus. Sie unterscheidet zwischen einem guten, ewigen, v\u00f6llig transzendenten Gott und einem b\u00f6sen, zeitlichen Demiurgen, der diese Welt geschaffen und ihrer Verg\u00e4nglichkeit preisgegeben hat. Erl\u00f6sung findet ein Mensch nur, wenn er sich von seiner Materialit\u00e4t l\u00f6st und den Weg zur\u00fcck zum ewigen Licht des unfassbaren Gottes findet. Das kann dazu f\u00fchren, diese Welt gering zu sch\u00e4tzen, zu verachten und sich einer \u00abgeistigen Welt\u00bb zuzuwenden. Oder sich umgekehrt erst recht dieser Welt zu verschreiben, weil Gott ohnehin unerreichbar ist. Beides steht heute in postchristlichen Formaten zur Verf\u00fcgung. Die ideologische Schiene, welche die Welt nach ihren moralischen Gesichtspunkten klassifiziert, ist eine Variante, die materialistische, die die Materie entzaubert, wissenschaftlich, technisch und kommerziell verf\u00fcgbar macht, eine andere. Beiden Varianten ist gemeinsam, dass sie Gott und Welt radikal voneinander trennen, sodass Gott in dieser Welt bedeutungslos ist. Es ist offenbar bis zum heutigen Tag verlockend, entweder einem idealistisch-geistigen oder einem s\u00e4kular-materialistischen Modell anzuhangen. Der christliche Glaube sucht demgegen\u00fcber den mittleren Weg zwischen Idealismus und Materialismus, \u00fcberzeugt, dass Gott, der Sch\u00f6pfer von Himmel und Erde, im Moment hier und jetzt gegenw\u00e4rtig ist.<\/p>\n<p>Unser Predigttext illustriert dies, und er will Vertrauen in die Gegenwart Gottes, des Sch\u00f6pfers, schaffen. Er steht in einer l\u00e4ngeren Geschichte (Apg 10,1-11,18), die von einem Sprung in der Entwicklung des fr\u00fchen Christentums erz\u00e4hlt, dessen Folgen kaum zu \u00fcberblicken sind: der Erkenntnis, dass Gott nicht exklusiv einer klar definierbaren Gruppe, den Juden, geh\u00f6rt, sondern der Gott aller, ja des ganzen Universums, ist. Dieser Erkenntnissprung wird im Rahmen einer Begegnung zwischen dem Apostel Simon Petrus und dem r\u00f6mischen Hauptmann Kornelius erz\u00e4hlt. Im Prozess dieser Begegnung beginnt Petrus zu verstehen, dass das Evangelium von Jesus Christus auch dem Nichtjuden Kornelius und dessen ganzem Haus gilt. Vor Kornelius gibt er sich Rechenschaft dar\u00fcber, dass das Evangelium eine Botschaft des Friedens ist, dass ihr Jesus Christus einen Namen gibt, dass aber die Geschichte von Jesus samt ihrer Vorgeschichte bei den Propheten und ihrem Nachspiel in der Kirche ein Gleichnis ist f\u00fcr die Information Gottes, durch die dieses Universum geschieht (Apg 10,34-43).<\/p>\n<p>Hier setzt unser Predigttext ein. Noch w\u00e4hrend Petrus spricht, kommt der heilige Geist auf alle herab, die seine Worte h\u00f6ren (V44). Herausgehoben wird damit nicht, dass Petrus unterbrochen wird, sondern dass ein Ereignis geschieht, das nicht in seinen H\u00e4nden liegt, sondern von Gott her beglaubigt, was er sagt. Der Bezug zum Pfingstwunder in der j\u00fcdischen Gemeinde Jerusalems ist offensichtlich. Dort ist die Rede von einem Brausen, das wie ein heftiger Sturm daherf\u00e4hrt und das ganze Haus erf\u00fcllt, sodann aber von Zungen wie von Feuer, die sich auf jeden einzelnen Menschen herablassen und dazu f\u00fchren, dass diese Menschen in fremden Sprachen reden (Apg 2,1-4). Die Fortsetzung macht deutlich, dass diese Geistesgegenwart als machtvolle Atmosph\u00e4re von Aussenstehenden wahrgenommen wird: Menschen unterschiedlicher Muttersprache h\u00f6ren sie in ihrer eigenen Sprache von den grossen Taten Gottes sprechen, sodass sie verstehen, dass Gott gegenw\u00e4rtig ist. Andere aber spotten, sie seien voll s\u00fcssen Weins (Apg 2,5-13). In unserem Predigttext sind es nun die j\u00fcdischen Begleiter von Petrus, die wahrnehmen und kaum fassen k\u00f6nnen, dass der heilige Geist tats\u00e4chlich auch auf Kornelius und sein nichtj\u00fcdisches Haus ausgegossen ist (V45). Sie h\u00f6ren sie n\u00e4mlich ebenfalls in Zungen reden und den grossen Gott loben, sodass sie verstehen, dass Gott gegenw\u00e4rtig ist (V46). Das Pfingstereignis, dessen Atmosph\u00e4re zun\u00e4chst auf die j\u00fcdische Gemeinde begrenzt ist, dessen kosmologisches Potential durch den Hinweis auf den Propheten Joel in der Pfingstpredigt von Petrus jedoch bereits markiert ist (Apg 2,17-21), wird hier also weiter entfaltet. Denn nun zeigt sich, dass Pfingsten auch den Heiden, also den Nichtjuden, gilt, w\u00e4hrend Juden zu dessen Zeugen werden. Die kosmologische Dimension liegt weiterhin in der Luft, wird in diesem Moment aber nicht Thema.<\/p>\n<p>Petrus wendet sich stattdessen dem zu, was hier und jetzt Sache ist (V47-48). Er stellt die rhetorische Frage, wie man nun denen, die wie er und die pfingstliche Gemeinde \u00abam Anfang\u00bb (Apg 11,15) den heiligen Geist empfangen haben, die Taufe vorenthalten k\u00f6nnte. F\u00fcr ihn ist die Sache klar. Er ordnet deshalb an, sie, also Kornelius und sein Haus, im Namen Jesu Christi zu taufen. Ihre Umkehr ist l\u00e4ngstens geschehen, und der Geist hat dies beglaubigt. Der Taufe mit Wasser als dem Zeichen der Taufe mit dem heiligen Geist steht daher nichts im Wege und zeigt bloss, was schon gilt. Auf Bitte von Kornelius und seinem Haus bleibt Petrus noch ein paar Tage bei ihnen und best\u00e4tigt damit die entstandene Gemeinschaft zwischen ihm, dem Juden, und Kornelius, dem r\u00f6mischen Hauptmann.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung erz\u00e4hlt dann, dass sich Petrus in Jerusalem aufgrund kritischer Nachfragen durch die anderen Apostel und die judenchristliche Gemeinde erkl\u00e4ren muss. Er wird die Geschichte, die er erlebt hat, erz\u00e4hlen und darauf hinweisen, dass er sich an das Jesuswort erinnert habe, dass Johannes mit Wasser getauft habe, dass sie aber durch den heiligen Geist taufen werden. Wenn nun also Gott seinen Geist schenke, dann k\u00f6nne er, Petrus, ihm nicht in den Weg treten und die Taufe verweigern (Apg 11,16f). Darauf seien die kritischen Fragen verstummt, und es habe sich Freude ausgebreitet, dass Gott auch den anderen V\u00f6lkern die Umkehr zum neuen Leben gew\u00e4hrt (Apg 11,18). Die kosmologische Perspektive auf Gott, den Sch\u00f6pfer, bleibt auch hier im Hintergrund, auch wenn sie nicht ausdr\u00fccklich zur Sprache kommt.<\/p>\n<p>Unser heutiges Nachdenken \u00fcber diese Geschichte motiviert dazu, \u00fcber jenes Vertrauen nachzudenken, das entsteht, wenn wir begreifen, dass Gott, der Sch\u00f6pfer von Himmel und Erde, jeden Moment gegenw\u00e4rtig ist. Wie sollen wir dieses Vertrauen verstehen, das im Glauben an Gott, den Sch\u00f6pfer, steckt?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst dies: Der Glaube an Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, ist eine Herausforderung. Er fordert dazu auf, sich von vertrauter Geborgenheit abzunabeln, gewohnte Sicherheitskonzepte zu \u00fcberschreiten und sich f\u00fcr die grosse Weite dieses Universums zu \u00f6ffnen. Die Geschichte von Petrus und Kornelius zeigt, dass dies anspruchsvoll ist. F\u00fcr Petrus ist es eine Herausforderung, die Sicherheit seiner j\u00fcdischen Bubble samt ihren Gesetzen zu \u00fcberschreiten und zu begreifen, dass Gott auch im Nichtjuden Kornelius und dessen Haus gegenw\u00e4rtig ist. Jesus Christus, f\u00fcr den er einsteht, ist zwar ein Gleichnis f\u00fcr die Information, mit der Gott in diesem Universum waltet. Doch ist Petrus erst in Ans\u00e4tzen in der Lage, das Potential, das darin steckt, zu verstehen. F\u00fcr uns heute ist dies nicht weniger herausfordernd. Auch wir suchen Geborgenheit in der Familie, einer Gemeinschaft, einem Beziehungsnetz, dem wir uns zugeh\u00f6rig f\u00fchlen. Ein kosmologischer Glaube an Gott, der das Geheimnis dieses Universums ist, konfrontiert uns demgegen\u00fcber damit, dass wir auf diesem Planeten durch die unendlichen Weiten dieses Weltalls um die Sonne kreisen, dass die Evolution der Natur auf diesem Planeten von Wettbewerb, Kampf und Leid gepr\u00e4gt ist, und dass wir dennoch aufgerufen sind, im Angesicht dieser kosmologischen und oft genug auch ganz konkret erlebten Ungeborgenheit Vertrauen zu haben, bedingungsloses Vertrauen, weil Gott mit seiner Information in diesem Universum waltet.<\/p>\n<p>Und noch mehr: Dieser Gott, der dieses Universum so geschaffen hat, kommt uns st\u00e4ndig entgegen. Seine Information ist jeden Moment gegenw\u00e4rtig. Pfingsten ist das christliche Zeichen, das dies illustriert. Das Ereignis, das die Pfingstgeschichte gleichnishaft erz\u00e4hlt, ist ja nicht bloss ein Ereignis \u00abam Anfang\u00bb des Urchristentums. Es geschieht vielmehr jeden Augenblick, verzaubert mit seiner Atmosph\u00e4re den Moment, und es bringt den Sch\u00f6pfergott immer wieder neu nahe. In seiner Gegenwart wird der kosmologische Glaube auf einmal ganz konkret, pers\u00f6nlich und einmalig. Auch wenn mich die Ungeborgenheit, K\u00e4lte und Einsamkeit dieses unfassbaren Universums umgibt, so finde ich in der Gegenwart des Sch\u00f6pfergottes Geborgenheit, W\u00e4rme und Verbundenheit mit allem, was es gibt. Der Schmerz \u00fcber die Kosten dieser Evolution, Willk\u00fcr und Zufall, das Gesetz des St\u00e4rkeren, Leid und Tod sind da, aber ich finde dennoch Heilung und Trost. Und auch wenn mich die \u00dcberschreitung meiner Sicherheitsdispositive mit Angst und Misstrauen konfrontiert, so finde ich doch Mut und Vertrauen, auf den anderen Menschen zuzugehen. Der Glaube an Gott, den Sch\u00f6pfer, ist nicht die R\u00fcckkehr in ein naives, kindliches Grundvertrauen, in welchem diese Welt, ja dieses Universum, heil und in Ordnung sind, sondern bedingungsloses Vertrauen in die befreiende, heilende, erl\u00f6sende Information des Hier und Jetzt. Auch wenn diese Information st\u00e4ndig da ist \u2013 ob ich sie aufnehme und mich von ihr leiten lasse, liegt an mir.<\/p>\n<p>Vertrauen in den Sch\u00f6pfgott ist daher etwas h\u00f6chst Pers\u00f6nliches. Es zeigt die Richtung, doch gehen und erfahren kann ich den Weg nur selber. Heute liegen viele Unsicherheiten in der Luft. Die Newsportale sind voll von belastenden Geschichten. Wer sich ihnen aussetzt, wird rasch von ihnen in Beschlag genommen. Ich bin deshalb gefordert, meine Selbstverantwortung zu packen und mich auf meine Ressourcen zu besinnen: das Vertrauen in Gott, der dieses Universum geschaffen hat und mit seiner Information von Liebe und Weisheit st\u00e4ndig gegenw\u00e4rtig ist. Dieses Vertrauen st\u00e4rkt meine Resilienz, verbindet mich mit meiner Kreativit\u00e4t, er\u00f6ffnet mir L\u00f6sungswege und zeigt mir, dass ich trotz allem erf\u00fcllt und ummantelt bin vom Geheimnis jener Information, die in diesem Universum waltet. Ich kann und muss dieses Vertrauen nicht aus mir selbst erschaffen. Es gen\u00fcgt, wenn ich im Hier und Jetzt ankomme und realisiere, dass es in der Gegenwart Gottes bereits da ist.<\/p>\n<p>Gottvertrauen ist kein billiger Trost. Gottvertrauen ist eine Kraftquelle, die jeden Moment am Fliessen ist und Leben gibt, aber erst recht wirksam wird, wenn wir ihr nicht im Weg stehen. Wir alle haben die Chance, uns von ihr durchdringen und leiten zu lassen. Beten wir also, dass wir mit der Energie, die in der Information Gottes steckt, vertraut werden und lernen, in ihr sie zu leben und zu sterben. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 18. Februar 2024 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0218-Apg-10.44-48.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch w\u00e4hrend Petrus diese Worte sprach, kam der heilige Geist herab auf alle, die das Wort h\u00f6rten. Und die Gl\u00e4ubigen aus der Beschneidung, die Petrus begleitet hatten, konnten es nicht fassen, dass die Gabe des heiligen Geistes auch \u00fcber die Heiden ausgegossen sein sollte. 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