{"id":5105,"date":"2024-01-14T13:55:30","date_gmt":"2024-01-14T12:55:30","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/kosmologischer-glaube\/"},"modified":"2024-01-14T13:57:21","modified_gmt":"2024-01-14T12:57:21","slug":"cosmological-faith","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/cosmological-faith\/","title":{"rendered":"Cosmological faith"},"content":{"rendered":"<p><em>Am folgenden Tag, als jene unterwegs waren und sich der Stadt n\u00e4herten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach des Hauses, um zu beten. Da wurde er hungrig und w\u00fcnschte etwas zu essen. W\u00e4hrend man etwas zubereitete, geriet er in Ekstase, und er sah den Himmel offen und eine Art Gef\u00e4ss herabkommen, wie ein grosses Leinentuch, das an seinen vier Enden gehalten auf die Erde herabgelassen wird. Darin befanden sich alle m\u00f6glichen Vierf\u00fcssler und Kriechtiere der Erde und V\u00f6gel des Himmels. Und eine Stimme ert\u00f6nte und sagte zu ihm: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! Petrus aber sprach: Auf keinen Fall, Herr! Noch nie habe ich etwas Gemeines oder Unreines gegessen. Und wiederum ert\u00f6nte die Stimme und sagte ein zweites Mal zu ihm: Was Gott f\u00fcr rein erkl\u00e4rt hat, das nenne du nicht unrein. Dies geschah noch ein drittes Mal, dann aber wurde das Gef\u00e4ss in den Himmel hochgezogen. Apg 10,9-16<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Gott ist das Geheimnis, dass es etwas gibt und nicht nichts. Das Staunen \u00fcber dieses Wunder hat kein Ende. Die poetische Sprache des Glaubens erz\u00e4hlt deshalb von Gott, dem Sch\u00f6pfer, der Himmel und Erde gemacht hat. Sie besingt das grosse Werk seiner H\u00e4nde, und sie gibt sich \u00fcberzeugt, dass die Information Gottes, seine Liebe und Weisheit, der Code ist, durch welchen dieses Universum geschieht. Durch diese Information hat sich das Universum in sein Dasein geworfen, hat sich in Milliarden von Jahren zu dem entwickelt, was es heute ist, und h\u00f6rt nicht auf, sich selbst weiter zu verwirklichen. Jeder Augenblick ist von ihr durchdrungen, in allen Zuf\u00e4llen ist sie gegenw\u00e4rtig, st\u00e4ndig entwickelt sie sich weiter und f\u00fchrt den grossen Prozess der Evolution fort. Der Glaube an Gott den Sch\u00f6pfer gibt dem Staunen dar\u00fcber einen Namen. Er verweist auf jenen nicht-dualen Referenzpunkt, der sich in jeder Dualit\u00e4t zeigt, staunen macht und in das Geheimnis der Gegenwart holt.<\/p>\n<p>Doch dieses Staunen ist fragil und geht in den Leiden und Freuden des t\u00e4glichen Lebens nur allzu rasch verloren. Wie leicht ist es doch, das Geheimnis, dass es etwas gibt und nicht nichts, mit eigenen Themen zu \u00fcbersteuern und sich in die Dinge zu verstricken! Dabei ist die Selbstverwirklichung der Information Gottes auch meine Selbstverwirklichung. Ihr zu folgen, ist meine Erl\u00f6sung, sie zu erkennen und in meinem Leben umzusetzen, ist die Befreiung zu meinem eigenen Leben. Doch statt ihr zu folgen, suche ich die Verwirklichung meiner eigenen Interessen, igle mich in meiner eigenen Bubble ein und verstehe nicht, dass die Selbstverwirklichung, in welcher ich stehe, das ganze Universum umfasst. Die Rede von Gott als dem Sch\u00f6pfer von Himmel und Erde verweist zwar auf das ganze Universum. Sie impliziert, dass dieses Universum durch Gottes Information geschieht und dass dies zu realisieren, meine Selbstverwirklichung ist. Nur f\u00e4llt mir offenbar schwer, in jener nicht-dualen Unbedingtheit zu denken, zu f\u00fchlen und zu leben, in der dies geschieht, und mein eigenes Leben in Tat und Wahrheit mit jenem grossen Prozess der Selbstverwirklichung der Information Gottes zu synchronisieren.<\/p>\n<p>Das Thema, das damit angesprochen ist, ist alt. Es hat die Autoren der biblischen Sch\u00f6pfungsgeschichte und der Psalmen besch\u00e4ftigt, es pr\u00e4gt auch das Buch Hiob. Das Neue Testament versucht noch einmal einen anderen Ansatz. Es erz\u00e4hlt die Geschichte von Jesus Christus. Es ist davon \u00fcberzeugt, dass in dieser Geschichte die Information von Gott, dem Sch\u00f6pfer, aufblitzt und sich im Leben und Sterben dieses Menschen beispielshaft offenbart. Ihr zu folgen ist deshalb der Schl\u00fcssel, um jenen Prozess zu realisieren, in welchem sich Gottes universale Information verwirklicht und der Mensch zu seiner eigenen Selbstverwirklichung gelangt. Wie dies konkret vonstattengehen kann, illustriert unser Predigttext.<\/p>\n<p>Er steht in einer l\u00e4ngeren Geschichte, in welcher Petrus wider seinen Willen begreifen muss, dass er die Botschaft von Jesus Christus, dem Nazarener, in kosmologischen Dimensionen zu denken hat, dass sie nicht nur Juden gilt, sondern auch Menschen ohne j\u00fcdische Sozialisation, und dass er deshalb seinen Glauben \u00f6ffnen und sein Handeln ver\u00e4ndern muss. In der ersten Szene dieser Geschichte ist der r\u00f6mische Hauptmann Kornelius Hauptfigur (Apg 10,1-8). Kornelius ist in C\u00e4sarea stationiert. Er samt seinem ganzen Haus ist fromm und gottesf\u00fcrchtig, gibt Almosen und betet viel zu Gott. In einer Vision erscheint ihm ein Engel Gottes und gibt ihm den Auftrag, im etwa 50km entfernten Joppe einen gewissen Simon Petrus holen zu lassen. Notiert wird, dass er den Auftrag sogleich ausf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Hier setzt unser Predigttext ein und erz\u00e4hlt die zweite Szene der Geschichte. Sie berichtet zun\u00e4chst von den M\u00e4nnern, die noch unterwegs sind und sich Joppe n\u00e4hern, w\u00e4hrend der Blick auf Petrus schwenkt (V9). Es ist die sechste Stunde, also Mittagszeit, und Petrus steigt auf das Dach des Hauses, um zu beten. Er merkt, dass er hungrig wird und w\u00fcnscht sich etwas zu essen (V10). W\u00e4hrend im Haus f\u00fcr ihn etwas zubereitet wird, ger\u00e4t er in Ekstase und hat eine Vision (V11).<\/p>\n<p>Er sieht den Himmel offen und vom Himmel eine Art Gef\u00e4ss herabkommen. Es ist wie ein grosses Leinentuch kosmischen Ausmasses. Gehalten wird es an den vier Enden des Kosmos, und von dort wird es auf die Erde herabgelassen. Petrus erkennt, was sich darin befindet (V12): alle m\u00f6glichen Vierf\u00fcssler und Kriechtiere der Erde und V\u00f6gel des Himmels. Die Formulierung erinnert an die Geschichte der Sch\u00f6pfung (Gen 1,24.26.39) und gibt zu bedenken, dass alle Tiere der Erde und des Himmels von Gott geschaffen sind.<\/p>\n<p>Da ert\u00f6nt eine Stimme, die zu Petrus spricht (V13). Woher die Stimme kommt, wird nicht gesagt. Im Kontext wird man sie als Stimme des Himmels zu verstehen haben. Die Stimme spricht Petrus mit seinem Namen an und gibt ihm klare Anweisungen. Er solle vom Gebet aufstehen, die Tiere schlachten und essen. Petrus erscheint dies zun\u00e4chst wie eine Versuchung, seinen konkreten Hunger auf diese Weise zu stillen (V14). Zwar antwortet er respektvoll und spricht die Stimme mit \u00abHerr\u00bb an. Doch gibt er ihr entschieden zu verstehen, dass er dies auf keinen Fall tue. Zur Begr\u00fcndung verweist er darauf, dass er sich bislang durchwegs gesetzeskonform verhalten habe. Noch nie habe er etwas Gemeines oder Unreines gegessen. Die Verdoppelung zeigt, dass ihm die Gesetzestreue wirklich am Herzen liegt. Doch da ert\u00f6nt die Stimme und spricht ein zweites Mal zu ihm (V15). Sie sagt ihm, dass das, was Gott f\u00fcr rein erkl\u00e4rt, er, Petrus, nicht unrein nennen soll. Die Stimme interpretiert damit, was das Bild andeutet.<\/p>\n<p>Gott, der Sch\u00f6pfer, hat alles rein gemacht. Es ist deshalb nicht an Petrus, f\u00fcr unrein zu erkl\u00e4ren, was Gott geschaffen hat. Die Sch\u00f6pfungsperspektive steht im Vordergrund, in welcher die Unterscheidung von rein und unrein bedeutungslos ist. Paulus wird demgegen\u00fcber jene Welt in Blick nehmen, in welcher das Staunen \u00fcber Gott den Sch\u00f6pfer verloren gegangen ist, sich der Mensch zum Abbild von V\u00f6geln, Vierf\u00fcsslern und Kriechtieren macht und der Unreinheit preisgibt (R\u00f6m 1,22-24). Bei ihm wird die Pointe sein, dass Gott ebenso im Reinen wie im Unreinen gegenw\u00e4rtig ist. Unser Predigttext h\u00e4lt indes fest, dass sich das Geschehen, das Petrus in der Ekstase erlebt, ein drittes Mal wiederholt (V16). Betont wird damit, dass Petrus nicht einer teuflischen Versuchung ausgesetzt ist, dass er vielmehr Gottes Stimme vernimmt und die Unterscheidung von rein und unrein tats\u00e4chlich bedeutungslos ist. Zum Schluss wird festgehalten, dass das Gef\u00e4ss, das ist wie ein Leinentuch, wieder in den Himmel hochgezogen wird.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung berichtet dann, dass die M\u00e4nner, die Kornelius geschickt hat, bei Petrus vorstellig werden, dass Petrus zu Kornelius kommt und begreift, dass die Offenbarung, die ihm widerfahren ist, genau hier und jetzt zur Anwendung kommt (Apg 10,17ff). Petrus beginnt also zu verstehen, dass sein Glaube eine kosmologische Dimension hat, auf Gott, den Sch\u00f6pfer von Himmel und Erde, ausgerichtet sein will und dass er sein Handeln entsprechend korrigieren muss.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns, die wir heute \u00fcber diesen Predigttext nachdenken, ist interessant, wie hier am Beispiel von Petrus der bedeutungsvolle Entwicklungsschritt des Urchristentums erz\u00e4hlt wird, der f\u00fcr das Christentum so weitreichende Folgen gehabt hat: der Schritt zu einem umfassenden, kosmologischen Verst\u00e4ndnis des christlichen Glaubens. Unser Predigttext macht von diesem Prozess verschiedene Aspekte deutlich.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst zeigt er, dass dieser Entwicklungsschritt eine Herausforderung ist. Petrus als frommer Jude wird durchaus mit der Vorstellung von Gott als dem Sch\u00f6pfer von Himmel, Erde und Meer vertraut gewesen sein (vgl. Apg 4,24). Besinnt er sich auf seinen j\u00fcdischen Glauben, referenziert er jedoch auf David (Apg 1,16; 2,25), die Propheten (Apg 2,15), den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs, den Gott unserer V\u00e4ter (Apg 3,13) oder Mose (Apg 3,22). Es bedarf der Stimme vom Himmel, um ihn davon zu \u00fcberzeugen, dass die Unterscheidung zwischen rein und unrein bedeutungslos ist und alles, was es gibt, von Gott geschaffen ist. Insofern ist nachvollziehbar, dass sich Paulus daran orientiert, dass die Welt von den Menschen nicht als Sch\u00f6pfung gesehen wird. Dennoch wird er vor dem Zeustempel in Lystra (Apg 14,15ff) oder auf dem Aeropag in Athen (Apg 17,24ff) genau dies in Anschlag bringen. Die Fokussierung auf die Erl\u00f6sung des Menschen rekurriert zwar sowohl bei Petrus wie bei Paulus zun\u00e4chst auf die Heilslehre der eigenen Tradition. Doch zeigt sich bei beiden, wenn auch auf unterschiedliche Weise, dass der christliche Glaube nicht darauf eingegrenzt werden darf, sondern zur Selbst\u00fcberschreitung dr\u00e4ngt und eine kosmologische Perspektive sucht. Die Herausforderung bleibt freilich, diesen Schritt tats\u00e4chlich zu vollziehen.<\/p>\n<p>Der Glaube an Gott, den Sch\u00f6pfer dieses Universums, ist das bis heute uneingel\u00f6ste Potential der christlichen Botschaft. Indem es Petrus aufgeblitzt, begreift er, dass es eine kosmologische Dimension hat und auch dem nichtj\u00fcdischen Hauptmann gilt, dass es bei Gott kein Ansehen der Person gibt (Apg 10,34) und dass es deshalb allen Menschen offensteht. F\u00fcr Paulus ist es die Grundlage, um zwischen Gott und Welt zu unterscheiden und die Welt nicht zu verg\u00f6ttlichen (vgl. Apg 14,15ff; 17,24ff). Beide Aspekte sind wichtig: Zum einen schafft der Glaube an den Sch\u00f6pfergott, der jeden Moment gegenw\u00e4rtig ist, eine alle Menschen verbindende Perspektive. Er relativiert die Identifikation mit Biographie, Geschlecht, Alter, Gesundheit, gesellschaftliche Stellung, Tradition, Nationalit\u00e4t, ja auch mit Religion und verweist stattdessen auf jene kosmologische Mystik, die sich dem Staunen, dass es \u00fcberhaupt etwas gibt und nicht nichts, verdankt. Zum andern sorgt er daf\u00fcr, dass die Sch\u00f6pfung von Metaphysik gel\u00e4utert und nicht verg\u00f6ttert wird. Beides will beachtet sein: Gott, das Geheimnis des Universums, offenbart seine Information der Liebe und Weisheit im ganzen Kosmos, ist ungetrennt von ihm und nimmt ihn in seine erl\u00f6sende Selbstverwirklichung hinein. Doch folgt dieser Prozess seiner eigenen, nicht-dualen Freiheit, die sich mit dem Kosmos nicht vermischt und in menschlichen Skalen nicht zu fassen ist.<\/p>\n<p>Unsere postchristliche Zeit tut gut daran, die Herausforderung zu ergreifen und das Staunen \u00fcber das Geheimnis dieses Universums nicht zu verlieren, sich stattdessen darauf einzulassen, seine Information wahrzunehmen und sich von ihm leiten zu lassen. Jeder Moment bietet dazu Gelegenheit. Jeder Moment birgt das Geheimnis der Gegenwart, jeder Moment verweist auf jenes Geheimnis des Universums, das der christliche Glaube Gott, den Sch\u00f6pfer von Himmel und Erde, nennt. Das Staunen ist die T\u00fcr, um mit seiner Information in Kontakt zu kommen. So entsteht Heilung und Klarheit, Freiheit und Einsicht. Im Staunen \u00fcber das Geheimnis dieser Information weiss ich mich mit allem verbunden, erkenne meine M\u00e4chtigkeit und meine Verantwortung, aber vergesse nicht, dass ich mich diesem Geheimnis jeden Moment verdanke und dass dessen Wille mein Wille werden will. Lass ich mich davon leiten, k\u00e4mpfe ich nicht gegen die Evolution und ihren Zufall, sondern integriere mich in sie und vertraue auf die Information der Liebe und Weisheit, die sich darin verwirklichen will. Sich darauf zu besinnen und die eigene kleine Bubble zu \u00fcberschreiten, tut gerade in unserer postchristlichen Zeit not.<\/p>\n<p>Heute plagen Zukunfts\u00e4ngste, Unsicherheiten liegen in der Luft, und die Zuversicht steht unter Illusionsverdacht. Das Staunen \u00fcber das Geheimnis dieses Universums weitet demgegen\u00fcber den Blick. Es verbindet mit der Information, die in diesem Universum waltet, die in Fragilit\u00e4t, Leiden und Tod gegenw\u00e4rtig bleibt und die nicht aufh\u00f6rt, sich in ihrer Liebe und Weisheit zu verwirklichen. Dies wahrzunehmen, heilt, dies zu leben, macht gl\u00fccklich. Beten wir deshalb, dass uns das Staunen den Weg zu dieser Information weist und wir ihr mit Vertrauen folgen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 14. Januar 2024 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/0114-Apg-10.9-16.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am folgenden Tag, als jene unterwegs waren und sich der Stadt n\u00e4herten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach des Hauses, um zu beten. Da wurde er hungrig und w\u00fcnschte etwas zu essen. 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