{"id":5092,"date":"2023-12-24T23:59:33","date_gmt":"2023-12-24T22:59:33","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/selbstverwirklichung\/"},"modified":"2023-12-25T01:02:24","modified_gmt":"2023-12-25T00:02:24","slug":"selfrealization","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/selfrealization\/","title":{"rendered":"Self-realization"},"content":{"rendered":"<p><em>In C\u00e4sarea aber war ein Mann mit Namen Kornelius, ein Hauptmann, der zur sogenannten Italischen Kohorte geh\u00f6rte. Der war fromm und gottesf\u00fcrchtig samt seinem ganzen Haus; er gab reichlich Almosen f\u00fcr das Volk und betete stets zu Gott.\u00a0Um die neunte Stunde des Tages sah dieser in einer Vision deutlich, wie ein Engel Gottes bei ihm eintrat und zu ihm sagte: Kornelius! Er sah ihn an und fragte voller Furcht: Was ist, Herr? Der aber sagte zu ihm: Deine Gebete und deine Almosen sind aufgestiegen vor Gott, und es wird ihrer gedacht. Schicke nun M\u00e4nner nach Joppe und lass einen gewissen Simon kommen, der den Beinamen Petrus tr\u00e4gt.\u00a0Er ist zu Gast bei einem Gerber namens Simon, dessen Haus am Meer liegt. Als der Engel, der mit ihm sprach, weggegangen war, rief er zwei seiner Haussklaven und einen frommen Soldaten aus seiner Dienstmannschaft, unterrichtete sie \u00fcber alles und schickte sie nach Joppe. <\/em><em>Apg 10,1-8<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Heiligabend! Der Moment ist verzaubert. Kerzen leuchten und Weihnachtslieder erf\u00fcllen den Raum. Es gibt Ruhe und Stille, und f\u00fcr einen Augenblick scheint es Frieden auf Erden zu geben. Die Welt ist keine andere geworden, ihre Schrecken und Plagen sind nicht verschwunden. Doch sie treten f\u00fcr eine kurze Weile in den Hintergrund. Wenigstens jetzt soll etwas von jenem Heiligen und Heilenden sp\u00fcrbar werden, das zwar st\u00e4ndig da ist, doch nur allzu oft \u00fcbergangen und \u00fcbersteuert wird. Wenigstens in dieser Heiligen Nacht soll jenes Geheimnis gegenw\u00e4rtig werden, dem alles, was es gibt, sein Dasein verdankt, das heilt und erl\u00f6st und das in allen Zuf\u00e4llen des Moments st\u00e4ndig gegenw\u00e4rtig bleibt.<\/p>\n<p>Weihnachten ist ein grosses Gleichnis. Die Geschichte von Weihnachten erz\u00e4hlt von der zuf\u00e4lligen Geburt eines Kindes in einem zuf\u00e4lligen Stall in einem zuf\u00e4lligen Moment der grossen Geschichte dieses Universums. Doch sie macht auch deutlich, dass sich in genau diesem Ereignis viel mehr anzeigt, als was auf den ersten Blick erfassbar ist. Denn hier wird Gottes Wort Fleisch, hier wird Gottes Information Materie. Das eine ist vom anderen nicht zu trennen. Die Information des Universums ist in genau diesem zuf\u00e4lligen Neugeborenen gegenw\u00e4rtig, und dieses zuf\u00e4llige Neugeborene f\u00fchrt die Evolution der Information dieses Universums fort. Die Weihnachtsgeschichte versucht nicht, dies zu erkl\u00e4ren. Aber sie macht unmissverst\u00e4ndlich klar, dass genau dieses zuf\u00e4llige Ereignis die Erl\u00f6sung ist. \u00abF\u00fcrchtet euch nicht!\u00bb, verk\u00fcnden die Engel. \u00abEuch wurde heute der Retter geboren, der Gesalbte, der Herr, in der Stadt Davids.\u00bb Das neugeborene Kind, in Windeln gewickelt und in einer Futterkrippe liegend, ist das Zeichen (Lk 2,10-12). Gottes Information im ganz konkreten, zuf\u00e4lligen Hier und Jetzt ist die Erl\u00f6sung. Bin ich mit dieser Gegenwart synchronisiert, bin ich erl\u00f6st. Mehr ist nicht n\u00f6tig. Deshalb laufen die Hirten, denen die Engel die Botschaft kundgetan haben, eilends zu jenem Stall, und sie finden Maria und Josef und das neugeborene Kind, das in der Futterkrippe liegt (Lk 2,16). Der Moment der Begegnung mit dem Neugeborenen wird zu ihrer Erleuchtung. Intuitiv begreifen sie, dass die Information des Universums in dieser Begegnung gegenw\u00e4rtig ist, dass nichts fehlt, dass sie durch und durch erl\u00f6st sind. Die Hirten kehren zur\u00fcck und preisen und loben Gott f\u00fcr alles, was sie erlebt haben (Lk 2,20). Sie haben die Weihnachtsgeschichte als Gleichnis erlebt, und die Tiefendimension, die sie birgt, ist in ihnen aufgeblitzt.<\/p>\n<p>Die Weihnachtsgeschichte enth\u00e4lt einen unfassbaren Sinn\u00fcberschuss, der auch nach Jahrhunderten nicht verbraucht ist. Versteht man sie als Gleichnis f\u00fcr die Gegenwart der Information von Gott, dem Geheimnis dieses Universums, in der Materie dieses Universums, wird sie in ihrer Zuf\u00e4lligkeit zu einer Grundgeschichte, die vom Geheimnis unseres Daseins erz\u00e4hlt. Wer sie verstehen will, muss die Grenzen des Vertrauten und Gewohnten \u00fcberschreiten und sich einem evolutiven Prozess aussetzen, der in grosse Offenheit und Weite f\u00fchrt. Genau davon erz\u00e4hlt unser Predigttext.<\/p>\n<p>Mit ihm beginnt n\u00e4mlich eine l\u00e4ngere Geschichte, die von einem Sprung in der Entwicklung des Urchristentums erz\u00e4hlt. Hauptfigur ist Simon Petrus. Bekannt ist Petrus als J\u00fcnger Jesu, der durch sein Engagement auff\u00e4llt und oft als Sprecher der J\u00fcnger in Erscheinung tritt. Nach der Himmelfahrt Jesu \u00fcbernimmt er zusammen mit den anderen Aposteln die Leitung der Urgemeinde und steht in den j\u00fcdischen Gemeinden in und um Jerusalem und bis vor den Hohen Rat (Apg 3-4; 5,12-41) ein f\u00fcr den neuen Glauben an Jesus Christus, den Nazarener (Apg 3,6). In diesem Zusammenhang besucht er auch die judenchristlichen Gemeinden in Lydda und Joppe. Davon wird unmittelbar vor unserem Predigttext erz\u00e4hlt (Apg 9,32-43). Die Geschichte, die nun aber berichtet wird, erz\u00e4hlt, wie Simon Petrus wider seinen Willen begreifen muss, dass der Glaube, f\u00fcr den er einsteht, die Grenze der j\u00fcdischen Gemeinschaft \u00fcberschreitet und auch Menschen, die nicht zu ihr geh\u00f6ren, offensteht. Illustriert wird also die bedingungslose Offenheit des neuen Glaubens und seine universale Dimension, wie sie an Weihnachten aufleuchtet und \u00fcber die Jahrhunderte bis zum heutigen Tag immer gr\u00f6sserer Horizonte sichtbar macht.<\/p>\n<p>In unserem Predigttext ist von Simon Petrus erst am Rande die Rede. Im Zentrum steht stattdessen eine Figur, die ganz und gar nicht zum sozialen Umfeld geh\u00f6rt, in welchem sich Petrus bislang bewegt: ein Mann namens Kornelius, der Centurio der r\u00f6mischen Armee ist, also einer Hundertschaft vorsteht, und der zur Italischen Kohorte geh\u00f6rt. Stationiert ist er in der Stadt C\u00e4sarea. C\u00e4sarea verf\u00fcgt \u00fcber einen k\u00fcnstlich erbauten Hafen am Mittelmeer und ist Residenzstadt des r\u00f6mischen Prokurators (V1). Kornelius ist nicht j\u00fcdisch, sondern geh\u00f6rt zur Besatzungsmacht. Doch er und sein ganzes Haus sind fromm und gottesf\u00fcrchtig. Er gibt Almosen f\u00fcr das Volk, also die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung, und er betet stets zu Gott (V2). Obwohl er formal zu jenen geh\u00f6rt, die Petrus und seinem j\u00fcdischen Umfeld als Gegner gegen\u00fcbersteht, steht er ihm in seinem Glauben und Verhalten \u00fcberraschend nahe.<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt wird nun, dass Kornelius wie Maria, die Mutter Jesu, von einem Engel besucht wird und dass es bei ihm Weihnachten wird (Lk 1,26-38). Um die neunte Stunde, also mitten am Nachmittag, hat er n\u00e4mlich eine Vision (V3). Deutlich sieht er, wie ein Engel Gottes bei ihm eintritt und ihn mit seinem Namen Kornelius anspricht. Kornelius sieht ihn an und dr\u00fcckt voller Furcht seinen Schrecken aus. Der Engel antwortet ihm, dass seine Gebete und Almosen vor Gott aufgestiegen sind und dass nun ihrer gedacht werde (V4). Kornelius soll also belohnt werden, und er bekommt klare Anweisungen, was er zu tun hat (V5f). Der Engel gibt ihm zu verstehen, dass er M\u00e4nner nach Joppe schicken soll und dass er einen gewissen Simon mit dem Beinamen Petrus kommen lassen soll. Zudem informiert er ihn, wo dieser Simon zu finden ist. Anschliessend wird erz\u00e4hlt, dass der Engel wieder weggeht und dass Kornelius umgehend ausf\u00fchrt, was ihm der Engel auftragen hat: Er ruft zwei Haussklaven und einen frommen Soldaten aus seiner Dienstmannschaft herbei, unterrichte sie, was geschehen ist und schickt sie nach Joppe.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung erz\u00e4hlt dann, wie Petrus zu Kornelius kommt und wie f\u00fcr alle klar wird, dass die Taufe auch Kornelius und seinem Umfeld offensteht, dass also die bisherigen, sozialen Grenzen aufgel\u00f6st sind und dass der neue Glaube viel weiter, tiefer und umfassender ist als alles, was bis anhin denkbar gewesen ist.<\/p>\n<p>Heute ist Heiligabend. Heute feiern wir ein Ereignis, das uns mit dem Geheimnis unseres Daseins vertraut macht: dem Geheimnis, dass es \u00fcberhaupt etwas gibt und nicht nichts. Heute besinnen wir uns darauf, dass sich die Information von Gott, dem unfassbaren Geheimnis dieses Universums, jeden Moment offenbart, dass sie in allem, was geschieht, treu bleibt und dass sie nicht aufh\u00f6rt, immer neu gegenw\u00e4rtig zu sein.<\/p>\n<p>Die Information Gottes hat ihre eigene Dynamik: Sie will sich selbst verwirklichen. Aus sich selbst wirft sie sich ins Dasein und l\u00e4sst in einem Prozess von Milliarden von Jahren dieses Universum entstehen. In einem Winkel dieses Universums bringt sie eine Atmosph\u00e4re hervor, setzt eine Evolution in Gang und schafft Leben \u2013 Pflanzen, Tiere und Menschen, die \u00fcber all das, was da geschieht, nachdenken. Und dieser Prozess geht voraussichtlich in aller Zukunft weiter. Der Impuls dazu steckt in der Information Gottes selbst. Sie selbst will sich materialisieren, austesten und entwickeln, und sie selbst will sich in diesem grossen Spiel mit dem Zufall selber verstehen. Dabei verschwendet sie sich grossz\u00fcgig, nimmt ihre eigene Fragilit\u00e4t in Kauf und vertraut darauf, dass sie st\u00e4ndig aus Gott sch\u00f6pfen kann. In poetisch theologischer Sprache gesprochen ist das Motiv f\u00fcr diese Selbstverwirklichung der Information Gottes ihre Liebe und Weisheit. \u00abWeder Tod noch Leben, weder Engel noch M\u00e4chte, weder Gegenw\u00e4rtiges noch Zuk\u00fcnftiges noch Gewalten, weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Gesch\u00f6pf vermag uns zu scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.\u00bb (R\u00f6m 8,38-39) Diese Liebe ist \u00abTiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes\u00bb (R\u00f6m 11,33). Die Information Gottes verwirklicht sich in diesem Universum, in dieser Welt, in diesem meinem Leben, aus Liebe und Weisheit. Sie nimmt sich ihre Zeit, wird in der Zeit, was sie ist, und sie will uns Menschen in ihren Prozess hineinnehmen.<\/p>\n<p>Unser Predigttext illustriert dies auf anschauliche Weise. Die Information Gottes agiert nicht nur auf vertrauten Wegen, sondern auch durch Fremde, ja durch vermeintliche Gegner. Als Repr\u00e4sentant der Besatzungsmacht geh\u00f6rt Kornelius zu den T\u00e4tern und Petrus zu deren Opfer. Doch die Information Gottes ergeht gerade an Kornelius. Dieser hat den Mut, sich an Petrus zu wenden, und Petrus ist bereit, sich auf Kornelius einzulassen. Die Selbstverwirklichung der Information Gottes l\u00e4sst sich durch menschliche Schranken nicht irritieren, und sie bleibt nicht gefangen in fixierte T\u00e4ter- und Opferschemen. Sie erinnert uns Menschen stattdessen an unsere eigene Begrenztheit und fordert uns dazu auf, nicht in uns selbst, unseren \u00dcberzeugungen und Kr\u00e4nkungen zu verharren, sondern \u00fcber unseren Schatten zu springen, uns selbst zu lassen, auf Gott zu blicken und auf seine Information zu h\u00f6ren. Sie ist das, worauf wir uns einlassen, wenn wir beten: Dein Wille geschehe. Tun wir das, wachsen auch wir \u00fcber uns selbst, tun wir das, finden auch wir mitten in unseren Freuden und Leiden unsere eigene Selbstverwirklichung.<\/p>\n<p>Heiligabend ist ein zuf\u00e4lliger Blitz, der einen kurzen Blick in diesen grossen Prozess der Selbstverwirklichung der Information Gottes freigibt. An Heiligabend verk\u00fcnden die Engel ihre frohe Botschaft, an Heiligabend erinnern wir uns an die Geburt im Stall, an Heiligabend wird die erl\u00f6sende Information Gottes gegenw\u00e4rtig. Heiligabend macht offenbar, was jeden Augenblick, in welchem dieses Universum geschieht, offenbar ist. Doch Heiligabend bringt uns diese Information auf seine einmalige, zuf\u00e4llige und poetische Weise nahe. Wir m\u00fcssen dazu keine Bedingungen erf\u00fcllen. Entscheidend ist vielmehr, dass wir nicht in unseren Erwartungen verharren, wie sie sich zu zeigen hat, sondern dass wir bereit sind, uns darauf einzulassen, wie sie uns entgegenkommt. Die Information Gottes folgt ihrem eigenen, geheimnisvollen Prozess der Selbstverwirklichung. Wir k\u00f6nnen uns bloss f\u00fcr sie \u00f6ffnen, auf sie h\u00f6ren, uns darin akzeptieren, wie wir sind, und aus ihr unser Leben in Selbstverantwortung und Aufrichtigkeit leben. Das aber ist unsere Erl\u00f6sung, das ist unsere Chance, in diesem grossen Prozess des Universums uns selbst zu werden.<\/p>\n<p>Die Weihnachtsbotschaft ist jedes Jahr eine frohe Botschaft. Sie befreit uns von uns selbst, und sie verbindet uns mit der grossen Information Gottes, durch die dieses Universum geschieht. Auf sie zu h\u00f6ren, erl\u00f6st, sich von ihr leiten zu lassen, macht gl\u00fccklich. Beten wir also, dass die Weihnachtsbotschaft ankommt und dass es auf dieser Erde Weihnachten wird. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 24. Dezember 2023 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/1224-Apg-10.1-8.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In C\u00e4sarea aber war ein Mann mit Namen Kornelius, ein Hauptmann, der zur sogenannten Italischen Kohorte geh\u00f6rte. 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