{"id":5072,"date":"2023-12-10T12:33:44","date_gmt":"2023-12-10T11:33:44","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/zufall\/"},"modified":"2023-12-10T17:48:11","modified_gmt":"2023-12-10T16:48:11","slug":"coincidence","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/coincidence\/","title":{"rendered":"Coincidence"},"content":{"rendered":"<p><em>In Joppe aber war eine J\u00fcngerin mit Namen Tabita, das heisst &#8216;Gazelle&#8217;. Die tat viel Gutes und gab reichlich Almosen. Es geschah aber in jenen Tagen, dass sie krank wurde und starb. Man wusch sie und bahrte sie im Obergemach auf. Da Lydda nahe bei Joppe liegt, vernahmen die J\u00fcnger, dass Petrus dort sei, schickten zwei M\u00e4nner zu ihm und liessen ihn bitten: S\u00e4ume nicht, zu uns her\u00fcberzukommen. Da machte sich Petrus auf und ging mit ihnen. Als er dort ankam, f\u00fchrten sie ihn in das Obergemach; alle Witwen traten zu ihm und zeigten ihm unter Tr\u00e4nen die Kleider und Gew\u00e4nder, die die Gazelle gemacht hatte, als sie noch unter ihnen war. Petrus aber wies alle hinaus. Und er kniete nieder und betete; und zu dem Leichnam gewandt sprach er: Tabita, steh auf! Sie \u00f6ffnete ihre Augen, sah Petrus an und setzte sich auf. Er gab ihr die Hand und half ihr auf. Dann rief er die Heiligen und die Witwen herein und zeigte ihnen, dass sie lebte. Dies wurde in ganz Joppe bekannt, und viele kamen zum Glauben an den Herrn. Und so blieb er einige Tage in Joppe bei einem Gerber namens Simon. Apg 9,36-43<\/em><em>\u00a0<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Der Advent erinnert jedes Jahr daran: Das Wort Gottes, seine Information der Liebe und Weisheit, durch welche dieses Universum geschieht, wird Mensch, Fleisch, Materie (Joh 1-18). Die Energie dieser immateriellen Information jenseits von Raum und Zeit und ihre konkrete Offenbarung als Materie in Raum und Zeit sind nicht Gegens\u00e4tze, sondern zwei Aspekte derselben Medaille. Die Information, die dieses Universum zusammenh\u00e4lt, bestimmt jedes Elementarteilchen, und jedes Elementarteilchen manifestiert diese Information. Auf diese Weise sind Kleinstes und Gr\u00f6sstes, Lebendes und Totes, Vergangenes und Zuk\u00fcnftiges miteinander verbunden. Die Information von Gott als dem Geheimnis des Universums birgt alles, was geschieht, ist vollst\u00e4ndig und komplett, und zugleich wird sie jeden Moment gegenw\u00e4rtig und w\u00e4chst mit jedem Augenblick. Die Adventsgeschichte illustriert dies auf ganz konkrete Weise und gibt es Jahr f\u00fcr Jahr zu bedenken.<\/p>\n<p>Der Engel verk\u00fcndet es Maria: Das Kind, das sie geb\u00e4ren soll, \u00abwird gross sein und Sohn des H\u00f6chsten genannt werden, und Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird K\u00f6nig sein \u00fcber das Haus Jakobs in Ewigkeit, und seine Herrschaft wird kein Ende haben\u00bb (Lk 1,32f). Maria ist r\u00e4tselhaft, wie das geschehen soll, und \u00fcber die Jahrhunderte haben sich Menschen zusammen mit ihr den Kopf \u00fcber dieses r\u00e4tselhafte Wort zerbrochen. Die Information von Gott als dem Geheimnis des Universums ist wie Gottes Kind. Es sitzt auf dem Thron der Vergangenheit und bestimmt das Geschehen des Universums bis in alle Zukunft. Und dieses Kind Gottes wird als Kind von Maria geboren und offenbart so die Information des Universums im Hier und Jetzt. Auf gleichnishafte und poetische Weise wird auf diese Weise das Zusammenspiel von universaler Information und konkreter Materie veranschaulicht. Das zu erfassen mag zwar eine tiefe menschliche Sehnsucht sein, doch ist es mit unz\u00e4hligen Irrungen und Wirrungen verbunden. So begl\u00fcckend intuitive Momente der Einsicht in dieses Zusammenspiel auch sind, sie bleiben St\u00fcckwerk. St\u00e4ndig konfrontieren sie damit, dass menschliches Erkennen auf den Spiegel der eigenen Reflexivit\u00e4t beschr\u00e4nkt ist, st\u00e4ndig erinnern sie daran, dass den F\u00e4higkeiten des Menschen Grenzen gesetzt und dass die bedingungslose Liebe und Weisheit der Gegenwart Gottes n\u00f6tig sind, damit ein Verst\u00e4ndnis dieses Zusammenspiels aufblitzt (1Kor 2,7; 13,12).<\/p>\n<p>Allerdings ist die Botschaft der Weihnachtsgeschichte zutiefst durchdrungen von der \u00dcberzeugung, dass dieses Zusammenspiel tats\u00e4chlich stattfindet und dass sich die Menschen mit ihm vertraut machen sollen. Denn die Information von Gott, wie sie sich am Beispiel von Jesus offenbart, erl\u00f6st. \u00abF\u00fcrchtet euch nicht! Denn seht, ich verk\u00fcndige euch grosse Freude, die allem Volk widerfahren wird: Euch wurde der Retter geboren, der Gesalbte, der Herr, in der Stadt Davids.\u00bb So verk\u00fcnden es die Engel den Hirten (Lk 2,11). Geburt und Tod, Freude und Schmerz, ja das ganze Leben sind in diesem Zusammenspiel geborgen. Nichts kann verloren gehen. Die Information des Universums konvertiert ihre Energie in die Materie des konkreten Moments, und das, was materiell hier und jetzt geschieht, wird wiederum in die Information des Universums konvertiert. Was dies bedeutet, illustriert auf gleichnishafte Weise unser Predigttext.<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt wird hier, dass im Moment, in welchem die Information des Universums von einem Menschen auf den andern springt, Wunderhaftes geschieht. Die Geschichte, die ihr vorangeht, bereitet das Thema vor (Apg 9,32-35). Petrus besucht die Stadt Lydda, trifft den gel\u00e4hmten \u00c4neas, sagt ihm, dass ihn Christus heile und dass er aufstehen und seine Bahre zusammenklappen soll. \u00c4neas tut sogleich, wie ihm gesagt wird und alle sehen, dass der Gel\u00e4hmte wieder geht.<\/p>\n<p>Unser Predigttext schliesst unmittelbar daran an, aber \u00fcberbietet diese Geschichte durch die Geschichte einer Totenauferweckung. Hauptfigur ist wieder Petrus. Was hier beispielshaft erz\u00e4hlt wird, erinnert allerdings an Geschichten der biblischen Tradition. Vom Propheten Elia wird erz\u00e4hlt, dass er bei einer Witwe zu Gast ist, deren Sohn stirbt, dass er Gott im Obergeschoss des Hauses um das Leben dieses Kindes bittet und dass es tats\u00e4chlich wieder zu Leben kommt (1K\u00f6n 17,17-24). \u00c4hnliches wird auch von Elias Nachfolger, dem Propheten Elischa, berichtet (2K\u00f6n 4,18-37). Im Neuen Testament erz\u00e4hlt Lukas, dass Jesus in die Stadt Nain kommt, als gerade ein Toter, der einzige Sohn einer Witwe, hinausgetragen wird. Jesus spricht den jungen Mann in aller \u00d6ffentlichkeit an und gebietet ihm, aufzustehen. Und tats\u00e4chlich wird er wieder lebendig (Lk 7,11-17). Ebenso holt Jesus die verstorbene Tochter von Jairus mit den Worten: \u00abKind, steht auf!\u00bb ins Leben zur\u00fcck (Lk 8,40-56). Dass Jesus zuvor betet, wird nicht gesagt.<\/p>\n<p>Die Geschichte, die unser Predigttext erz\u00e4hlt, passt in dieses Schema biblischer Geschichten, die von der Erweckung eines Toten berichten. Sie h\u00e4lt zun\u00e4chst die Situation fest (V36). Im etwa 20km von Lydda entfernten Joppe gibt es die Christin namens Tabita, was \u00abGazelle\u00bb bedeutet. Sie tut viel Gutes und gibt reichlich Almosen. In jenen Tagen aber wird sie krank und stirbt (V37a). Ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Gemeinde geht also verloren. Sie wird gewaschen und im Obergeschoss des Hauses aufgebahrt (V37b).<\/p>\n<p>Weil Joppe nicht weit von Lydda entfernt ist, h\u00f6ren die Leute der christlichen Gemeinde in Joppe, dass Petrus in der N\u00e4he sei. Sie schicken zwei M\u00e4nner zu ihm und bitten ihn, umgehend zu ihnen hin\u00fcber zu kommen (V38). Petrus ist dazu bereit und geht mit ihnen nach Joppe. Dort wird er ins Obergemach gef\u00fchrt, wo die tote Tabita liegt. Die Witwen zeigen Petrus unter Tr\u00e4nen die Kleider und Gew\u00e4nder, welche Tabita gemacht hat. (V39) Offenbar ist sie eine geschickte und respektierte N\u00e4herin. Petrus begreift, dass er nun handeln muss (V40). Er schickt alle hinaus, kniet nieder und betet wie die Propheten, aber anders als Jesus; und zum Leichnam gewandt spricht er: \u00abTabita, steht auf!\u00bb Sie \u00f6ffnet ihre Augen, sieht Petrus an und setzt sich auf. Von einer heilenden Geste oder Ber\u00fchrung ist nicht die Rede. Die Worte, die Petrus spricht, erinnern freilich an jene aram\u00e4ischen Worte, mit denen Jesus im Markusevangelium die tote Tochter des Jairus auferweckt: \u00abTalita kum!\u00bb, was \u00fcbersetzt wird mit: \u00abM\u00e4dchen, steh auf!\u00bb (Mk 5,41). Lukas kennt diese Geschichte, doch er l\u00e4sst die aram\u00e4ischen Worte weg (Lk 8,40-54). Er will stattdessen herausstellen, dass das, was bereits durch die Propheten geschehen und von Jesus wieder aufgenommen worden ist, auch nach dessen Himmelfahrt weitergeht. Er erz\u00e4hlt deshalb, wie die Totenauferweckung beglaubigt wird (V41f).<\/p>\n<p>Petrus gibt Tabita die Hand und hilft ihr, aufzustehen. Dann ruft er die Menschen der christlichen Gemeinde ins Zimmer und zeigt ihnen, dass Tabita lebt. Die Geschichte wird in ganz Joppe bekannt und viele kommen zum Glauben an Jesus. Schliesslich wird die Aufmerksamkeit wieder auf Petrus gelenkt (V43). Petrus bleibt noch einige Tage in Joppe und wohnt im Haus eines Mannes namens Simon, der Gerber ist und damit einen Beruf aus\u00fcbt, der bei den damaligen Rabbinern verachtet ist. Die Grenzen seiner j\u00fcdischen Herkunft hat Petrus unterdessen aufgebrochen, und er ist bereit, sich auf Menschen ohne j\u00fcdischen Hintergrund einzulassen. Die Fortsetzung wird genau davon erz\u00e4hlen und berichten, wie sich Petrus dem r\u00f6mischen Hauptmann Kornelius zuwendet (Apg 10,1-11,18).<\/p>\n<p>Aus heutiger Sicht wirkt diese Geschichte legendenhaft und konstruiert im Stile der anderen Geschichten von Totenauferweckungen. Liest man sie indes als Gleichnis daf\u00fcr, wie die Information des Universums und die konkrete Materie hier und jetzt zusammenspielen, mithin also als Adventsgeschichte, wird sie interessant.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst illustriert sie, dass der Moment der Gegenwart Gottes ein Moment des Zufalls ist. Die Vorstellung, dass Gott die Zeit determiniert und jeden Moment vorbestimmt, ist alt. Doch bei Gott sind Determinismus und Zufall keine Gegens\u00e4tze. Jeder Augenblick ist ein Wahrscheinlichkeitsfeld, jeder Moment ist von unz\u00e4hligen Faktoren determiniert. Zwar war bereits gestern ziemlich wahrscheinlich, dass ich hier und jetzt an dieser Stelle stehe. Doch waren unz\u00e4hlige M\u00f6glichkeiten, die ein anderes Szenarium geschaffen h\u00e4tten, nicht v\u00f6llig ausgeschlossen. Dass nun von allen Optionen genau diese zur Wirklichkeit geworden ist, ist purer Zufall. Unsere Geschichte illustriert dies am Tod von Tabita. Der Tod kann jederzeit eintreten, eine Krankheit, ein Unfall, irgendetwas Unerwartetes, kann jeden Augenblick stattfinden. Durch die Information von Gott als dem Geheimnis des Universums geschieht das ganze Universum als grosser Prozess der Evolution. Doch diese Information ist kein universaler Masterplan, sondern ein Spiel, das den Zufall zul\u00e4sst und sich auf diese Weise \u00fcber Millionen, ja Milliarden von Jahren jeden Moment, in welchem diese Information Materie wird, weiterentwickelt. Die Information Gottes wird, in dem sie sich materialisiert, erst das, was sie ist.<\/p>\n<p>Dies ist nicht Grund zur Sorge, sondern Grund zur Zuversicht. Ist die Gegenwart Gottes die Gegenwart des Zufalls, mag dies zwar zun\u00e4chst verunsichern. Auf einmal ist alles m\u00f6glich, auf einmal ist der Willk\u00fcr T\u00fcr und Tor ge\u00f6ffnet. Und tats\u00e4chlich trifft dies f\u00fcr dieses Universum in hohem Masse zu. Die kleinsten Bausteine dieses Universums, die Elementarteilchen, sind Wahrscheinlichkeitsfelder. Da ist der Zufall st\u00e4ndig mit im Spiel. Die Evolution der Natur ist von Faktoren wie Selektion und Mutation bestimmt \u2013 ein Spiel mit dem Zufall. Unser ganzer Alltag ist von diesem Spiel durchdrungen. Doch wenn sich die Information Gottes jeden Moment auf dieses Spiel einl\u00e4sst, zeigt sich Gottes Treue gerade im Zufall. Unser Predigttext illustriert es. Der Zufall holt Tabita ein, sie wird krank und stirbt. Zuf\u00e4lligerweise ist Petrus in der N\u00e4he und die Gemeinde in Joppe erf\u00e4hrt davon. Als Petrus angefragt wird, kommt er sogleich und wendet sich der verstorbenen Tabita zu. In der Zuf\u00e4lligkeit der Gegenwart Gottes in Petrus springt der Funke, und Tabita kommt wieder zu Leben. Der Zufall ist wertfrei. Im Zufall k\u00f6nnen Gutes und Schlechtes, Heil und Unheil geschehen. Doch die Gegenwart Gott ist mit ihrer Information der Liebe und Weisheit mitten im Zufall. Sie unterf\u00e4ngt Lieb und Leid, Geburt und Tod, l\u00f6st Angst und Sorge auf und schafft Wachheit und Zuversicht.<\/p>\n<p>Die Botschaft des Advents erinnert jedes Jahr von neuem daran. Die Geschichte von der Geburt im Stall, auf welche sie verweist, erz\u00e4hlt von h\u00f6chst zuf\u00e4lligen Ereignissen. Und doch illustriert sie, dass die Energie der Information von Gott als dem Geheimnis des Universums genau dort und dann Materie wird und dass genau dies in jedem Hier und Jetzt der Schl\u00fcssel zur Erl\u00f6sung ist. Ebenso zeigen es unser Predigttext und die Geschichten von der Totenauferweckung durch die Propheten und Jesus: Auferweckt werden Menschen, deren Tod andere Menschen in wirtschaftliche Not bringen. Oft werden Witwen genannt, die auf die Unterst\u00fctzung des Verstorbenen angewiesen waren. Das heisst doch dies: Das Geheimnis der Gegenwart Gottes ist zwar das Geheimnis des Zufalls samt aller Ungewissheit, die darin steckt. Doch sie birgt die Information von Gottes Liebe und Weisheit, die selbst im Angesicht des Todes einen neuen Anfang schafft. Diese Information ist jeden Augenblick da. Sie gibt Gewissheit in der Ungewissheit und Kraft in den Zuf\u00e4llen des Lebens.<\/p>\n<p>Die Adventsbotschaft mag heute oft sinnentleert und beliebig klingen. Doch sie verweist auf ein Ereignis, dessen Tiefe nicht zu ermessen ist und dessen Bedeutung auch heute nicht zu erfassen ist: Die Energie der Information Gottes ist die Materie dieses Universums, dieser Welt, dieses meines Lebens. Sie ist im Zufall jedes Augenblicks gegenw\u00e4rtig, und sie offenbart darin ihre Liebe und ihre Weisheit. Beten wir also, dass wir wach werden f\u00fcr ihre Gegenwart und dass wir Gott, so wie er in unserem Leben Materie wird, empfangen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 10. Dezember 2023 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/1210-Apg-9.36-43.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Joppe aber war eine J\u00fcngerin mit Namen Tabita, das heisst &#8216;Gazelle&#8217;. Die tat viel Gutes und gab reichlich Almosen. Es geschah aber in jenen Tagen, dass sie krank wurde und starb. Man wusch sie und bahrte sie im Obergemach auf. 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