{"id":5037,"date":"2023-11-19T12:14:32","date_gmt":"2023-11-19T11:14:32","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/information-des-universums\/"},"modified":"2023-11-19T12:17:08","modified_gmt":"2023-11-19T11:17:08","slug":"information-of-the-universe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/information-of-the-universe\/","title":{"rendered":"Information of the universe"},"content":{"rendered":"<p><em>Als er nach Jerusalem kam, versuchte er, sich zu den J\u00fcngern zu halten; doch alle f\u00fcrchteten ihn und glaubten nicht, dass er ein J\u00fcnger sei. Barnabas aber nahm sich seiner an, f\u00fchrte ihn zu den Aposteln und erz\u00e4hlte ihnen, wie er unterwegs den Herrn gesehen und dass er mit ihm gesprochen habe und wie er dann in Damaskus \u00f6ffentlich aufgetreten sei im Namen des Herrn. Und so kam es, dass er bei ihnen in Jerusalem ein und aus gehen und \u00f6ffentlich im Namen des Herrn auftreten konnte.\u00a0Und er sprach zu den Hellenisten und diskutierte mit ihnen; sie jedoch hatten vor, ihn zu t\u00f6ten. Als die Br\u00fcder und Schwestern davon Kenntnis erhielten, geleiteten sie ihn nach C\u00e4sarea hinab und schickten ihn weiter nach Tarsus. Die Kirche hatte nun Frieden in ganz Jud\u00e4a und Galil\u00e4a und Samaria; sie wurde auferbaut und ging ihren Weg in der Furcht des Herrn; und sie wuchs durch den Beistand des heiligen Geistes. Apg 9,26-31<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Gegenwart Gottes birgt eine Information: die Information von Gott als dem Geheimnis des Universums im Hier und Jetzt. Durch diese Information ist das Universum entstanden und in einen Prozess der Entwicklung getreten, durch diese Information hat sich auf diesem Planeten eine Atmosph\u00e4re gebildet und eine Evolution in Gang gesetzt, durch diese Information ist Leben entstanden und sind Pflanzen, Tiere, Menschen hervorgegangen, die diese Informationen auf ihre Weise verarbeiten. Alles ist durch diese Information geworden, und ohne sie ist nicht eines geworden, das geworden ist (vgl. Joh 1,3). Sie umfasst Wahrscheinlichkeitsfelder, die in Kategorien wie Raum und Zeit, Sein oder Nichtsein, nicht zu fassen sind, und sie zeigt sich in jedem Hier und Jetzt. Jeder Moment ist durchdrungen von ihr, jeder Moment bezeugt sie. Ihre Liebe und Weisheit blitzen st\u00e4ndig auf. Als Werkmeisterin des Universums steht sie Gott zur Seite und macht das Werk der Sch\u00f6pfung zu einem grossen Spiel (vgl. 8,30f). Diese Information hat Gott vor aller Zeit zur Vollendung des Menschen bestimmt (vgl. 1Kor 2,7). Doch sie f\u00fchrt ihn in die Tiefen Gottes, die nur durch den Geist seiner Gegenwart offenbar werden (vgl. 1Kor 2,10).<\/p>\n<p>Das Suchen und Erforschen dieser Information hat seinen eigenen Anreiz. Das Alte Testament spricht davon, dass sie als Weisheit oben auf den H\u00f6hen steht, am Weg, wo sich die Strassen kreuzen, und an den Toren der Stadt, wo Entscheidungen getroffen werden (Prov 8,3). Es l\u00e4sst keine Zweifel daran, dass es demjenigen Menschen wohl geht, der auf sie h\u00f6rt und ihre Information nicht in den Wind schl\u00e4gt (Prov 8,33f). Ihrem Rat zu folgen, bew\u00e4hrt sich. Deshalb ist es attraktiv, sich an ihr zu orientieren. Paulus gibt demgegen\u00fcber zu bedenken, dass die Welt, obwohl umgeben von Gottes Weisheit, auf dem Weg der Weisheit Gott nicht erkannte (1Kor 1,21). Die Information von Gott als dem Geheimnis des Universums bleibt allzu oft ungeh\u00f6rt. Paulus verk\u00fcndet deshalb Jesus Christus, und zwar den Gekreuzigten (1Kor 2,2). Diese Botschaft soll den Menschen mit dem Abgrund der Demut konfrontieren. Sie soll ihn von sich selbst befreien, sodass er wieder in die Gegenwart Gottes kommt und deren Information vernimmt (vgl 1Kor 1,26-31). F\u00fcr ihn entsteht auf diese Weise der Anreiz, der den Menschen in die Kraft Gottes bringt (vgl. 1Kor 2,5).<\/p>\n<p>Die Bedenken, die Paulus vorbringt, wirken bis in diese postchristliche Zeit. Wissenschaftliches Forschen hat sich heute dezidiert von metaphysischen Anspr\u00fcchen verabschiedet und fragt nicht nach jener Information, mit der Gott das Universum schafft und zusammenh\u00e4lt. Es beschr\u00e4nkt sich vielmehr darauf, methodengeleitet zu beobachten und die Beobachtungen mit Theorien zu erkl\u00e4ren, die sich \u00fcberpr\u00fcfen lassen, aber korrigiert oder ersetzt werden m\u00fcssen, sobald sie sich nicht mehr bew\u00e4hren. Dennoch ist die Sehnsucht, jener Information auf die Spur zu kommen, nach der das Universum funktioniert, nicht erloschen. \u00abDer erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grunde des Bechers wartet Gott!\u00bb Was der deutsche Physiker und Nobelpreistr\u00e4ger <em>Werner Heisenberg<\/em> formuliert, steht symptomatisch auch f\u00fcr diese postchristliche Zeit: Das menschliche Streben und Forschen mag heute s\u00e4kular und religionslos geschehen, und es mag jede Vermischung mit religi\u00f6sen Kategorien tunlichst vermeiden. Doch es kann in den Abgrund der Demut f\u00fchren und das eigene Nichtwissen aufzeigen, sodass die Bereitschaft erwacht, sich auf jene Information einzulassen, durch die sich Gott als Geheimnis des Universums in diesem Hier und Jetzt offenbart.<\/p>\n<p>Unser Predigttext f\u00fchrt an einem Beispiel aus pr\u00e4christlicher Zeit ganz konkret vor, wie dies geschehen kann. Erz\u00e4hlt wird eine weitere Episode von Saulus nach seiner Erleuchtung vor Damaskus. Eine ausf\u00fchrliche Beschreibung dieser Erleuchtung sowie deren ersten Verarbeitung geht ihr voraus (Apg 9,1-19a). Die Erz\u00e4hlung stellt heraus, dass Saulus durch seine Erleuchtung vom eifrigen Verfolger der christlichen Urgemeinde rasch zum eifrigen Vertreter des christlichen Glaubens und in der Folge selber zum Verfolgten wird. Bereits in Damaskus wird dies sichtbar: Saulus predigt, dass Jesus der Sohn Gottes, ja der Gesalbte ist (Apg 9,20.22). Doch die j\u00fcdische Seite gibt ihm Widerstand und beschliesst, ihn umzubringen (Apg 9,23). Dank der Hilfe von Mitchristen wird er nachts in einem Korb die Stadtmauer hinuntergelassen, sodass er fliehen kann.<\/p>\n<p>Hier setzt unser Predigttext ein. Er unterstellt, dass Saulus sogleich nach Jerusalem geht und versucht, sich der dortigen christlichen Gemeinde anzuschliessen (V26a).<\/p>\n<p>Dies widerspricht allerdings der Darstellung, die Saulus als Paulus von dieser Zeit gibt. Im Galaterbrief erz\u00e4hlt er n\u00e4mlich, dass er nach seiner Erleuchtung drei Jahre in Arabia verbringt (Gal 1,17f). Dass er dort bereits f\u00fcr den neuen Glauben einsteht, berichtet er nicht. Man wird vielmehr annehmen, dass er sich diese Zeit nimmt, um mit dem, was ihm in seiner Erleuchtung widerfahren ist, klar zu kommen. Jedenfalls betont er, dass er sich gerade nicht mit den Aposteln in Jerusalem ber\u00e4t und durch sie den Glauben zu verstehen beginnt. Er hebt stattdessen heraus, dass seine Erleuchtung eine vollg\u00fcltige Offenbarung Gottes ist, die ihn in die Reihe der Apostel stellt \u2013 wenn auch zum geringsten unter ihnen, weil er Jesus zuerst verfolgt hat (1Kor 15,8f). Historisch wahrscheinlich ist also, dass Saulus nach seinen drei Jahren in Arabia nach Damaskus zur\u00fcckkehrt, dort zu predigen beginnt, Feindschaft erf\u00e4hrt und schliesslich in einem Korb, der \u00fcber die Stadtmauer heruntergelassen wird, flieht (2Kor 11,32f).<\/p>\n<p>F\u00fcr die lukanische Darstellung ist dies unwichtig. F\u00fcr sie steht im Zentrum, dass die Information von Gott als dem Geheimnis des Universums nicht auf die Begegnung mit dem Auferstandenen vor dessen Himmelfahrt begrenzt ist. Sie stellt stattdessen heraus, dass sich diese Information in der Erleuchtung von Saulus erneut offenbart und dass Saulus als Paulus derjenige ist, der daf\u00fcr einsteht, dass diese Offenbarung bis an die Enden der Erde immer wieder neu geschieht (Apg 1,8). F\u00fcr Lukas ist Saulus als Paulus nicht ein Apostel. Er gibt ihm diesen Titel konsequent nicht. Vielmehr ist er in seiner Apostelgeschichte die Hauptfigur der zweiten Generation, die aufgrund eines h\u00f6chst pers\u00f6nlichen, mystischen Ereignisses nach der Himmelfahrt Jesu f\u00fcr die Information von Gott als dem Geheimnis des Universums einsteht wie sie in Jesus Christus jeden Moment gegenw\u00e4rtig wird.<\/p>\n<p>Aus dieser Perspektive erz\u00e4hlt Lukas, dass Saulus nach Jerusalem geht und Anschluss bei der Urgemeinde sucht. Doch diese f\u00fcrchtet sich vor ihm und traut ihm nicht (V26). Barnabas aber, der nicht weiter vorgestellt wird, nimmt sich seiner an, f\u00fchrt ihn zu den Aposteln und erz\u00e4hlt ihnen von der Erleuchtung des Saulus und dessen \u00f6ffentlichem Einstehen f\u00fcr Jesus (V27). Der Funke springt. In der Gegenwart Gottes l\u00f6st sich alle Befangenheit auf, und Saulus wird von der Gemeinde als einer der ihren akzeptiert (V28). Allerdings wendet er sich auch den gesetzestreuen Hellenisten zu, mit denen bereits Stephanus gerungen hat. Doch diese akzeptieren ihn nicht und wollen ihn wie bereits Stephanus t\u00f6ten (V29). Als aber die M\u00e4nner und Frauen der Urgemeinde davon erfahren, begleiten sie ihn an die K\u00fcste hinunter nach C\u00e4sarea und schicken ihn weiter nach Tarsus (V30). Der Konflikt mit den Hellenisten wird also beruhigt, indem die Gemeinde in Jerusalem Saulus aus dem Spiel nimmt und an einen anderen Ort schickt. Was mit Paulus in Tarsus geschieht, bis ihn Barnabas nach Antiochia holt (Apg 11,25f), l\u00e4sst Lukas offen. Paulus erz\u00e4hlt, dass er nach seinem ersten Besuch in Jerusalem drei Jahre in Syrien und Kilikien verbringt (Gal 1,21). Immerhin aber kann Lukas nach dieser konfliktiven Episode ein erfreuliches R\u00e9sum\u00e9 ziehen (V31): Die Kirche (\u1f10\u03ba\u03ba\u03bb\u03b7\u03c3\u03af\u03b1), also der Verband der einzelnen Gemeinden in Jud\u00e4a, Galil\u00e4a und Samaria, hat wieder Frieden. Sie wird auferbaut, geht ihren Weg in der Furcht des Herrn, die der Anfang der Weisheit ist (Ps 111,10; Prov 1,7; 9,10), und sie w\u00e4chst durch die Kraft des heiligen Geistes.<\/p>\n<p>In heutiger Perspektive ist dieser Bibeltext interessant, weil er an einer Geschichte deutlich macht, wie sich die Information von Gott als dem Geheimnis des Universums, die in Jesus Christus offenbar wird, konkret auswirkt. Versuchen wir, dies zu verstehen!<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst wird deutlich, dass diese Information, durch die das Universum geschieht, nicht aufh\u00f6rt, sich zu offenbaren. Sie durchwebt das ganze Universum \u2013 von je her bis in alle Zeit. Wird Jesus Christus, der Nazarener, auch nach dessen Himmelfahrt wie bei Saulus zum inneren Meister, steht die T\u00fcr f\u00fcr diese Information weit offen. Daher steht Saulus als Paulus f\u00fcr das Evangelium von Jesus Christus ein, und zwar unter allen V\u00f6lkern (R\u00f6m 1,4f), und Lukas tritt daf\u00fcr ein, dass dies bis an die Enden der Erde immer wieder neu geschieht (Apg 1,8). Exklusivit\u00e4t ist nicht angestrebt. Jesus ist als innerer Meister eine T\u00fcr, die der Offenbarung Gottes einen Namen gibt. Doch die Information von Gott als dem Geheimnis des Universums zeigt sich jeden Moment. Religi\u00f6se Poesie beschreibt sie als Liebe und Weisheit, mathematische Zeichen k\u00f6nnen ihr mit Gleichungen und Mustern auf der Spur sein. Dennoch bleibt sie ein Geheimnis, das zwar unfassbar ist, sich aber st\u00e4ndig gegenw\u00e4rtig macht. Sie zeigt den Weg in die Gegenwart Gottes, aber bleibt unergr\u00fcndlich.<\/p>\n<p>So geheimnisvoll diese Information Gottes ist, es bew\u00e4hrt sich, sich von ihr leiten zu lassen. Ist Jesus der innere Meister, wird sie wirksam; wird der Moment in der Gegenwart Gottes wahrgenommen, ist ihre F\u00fchrung sp\u00fcrbar. Ihre Liebe nimmt der Gemeinde in Jerusalem die Angst vor Saulus und gibt ihr Vertrauen zu ihm. Als der Konflikt zwischen ihm und den Hellenisten eskaliert, zeigt sie ihre Weisheit und entsch\u00e4rft den Konflikt. Sie manifestiert sich situativ und hat doch den umfassenden \u00dcberblick. Wer sich auf sie einl\u00e4sst, wird frei von sich und offen f\u00fcr das, was hier und jetzt ansteht. Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau, stellt Paulus sp\u00e4ter fest (Gal 3,28). Der Bezug zur universalen Information Gottes im Hier und Jetzt schafft eine geheimnisvolle und doch wirksame Verbundenheit, die Unterschiede respektiert, Exklusivit\u00e4tsanspr\u00fcche indes unterl\u00e4uft. Wie k\u00f6nnte in unserer globalisierten und von unz\u00e4hligen Verwerfungen verunsicherten Welt nicht attraktiv sein, durch diese Information der Gegenwart Gottes mitten in allen pers\u00f6nlichen und gesellschaftlichen, kulturellen und religi\u00f6sen Unterschiedlichkeiten das Gemeinsame zu finden!<\/p>\n<p>Denn diese Information wirkt befreiend. Wo Menschen schweigen, auf sie h\u00f6ren und sich von ihr leiten lassen, zeigt sich ihr Segen. Die Gemeinde in Jerusalem kommt durch sie zu Frieden. Sie geht ihren Weg in die Gegenwart Gottes, folgt deren Information und wird als Gemeinschaft auferbaut. Der heilige Geist er\u00f6ffnet ihr die Kraft dieser Information und l\u00e4sst sie wachsen. Was Lukas hier erz\u00e4hlt, reflektiert Saulus sp\u00e4ter als Paulus. Er wird feststellen, dass die Gegenwart Gottes in Jesus Geist ist, und dass dort, wo dieser Geist ist, Freiheit ist. Wer diese Freiheit erfasst, wird in sie verwandelt (2Kor 3,17f). Die Information von Gott als dem Geheimnis des Universums durchdringt Dimensionen von Wahrscheinlichkeitsfeldern, doch im Moment, in welchem sie sich zeigt, l\u00e4utert und erl\u00f6st sie von Verstrickungen, schafft Freiheit und Klarheit und stellt in das Geheimnis der Gegenwart Gottes. Der Mensch, der davon verwandelt wird, hat diesen Schatz in seinen fragilen irdischen Gef\u00e4ssen. Er bleibt schwach, unwissend und unvollkommen, und er kann sich selber nichts zuschreiben. Doch im Sterben, das er jeden Moment tr\u00e4gt, zeigt sich ihm auch jene Information der Freiheit, mit der ihn Gott in allen Lebenslagen tr\u00e4gt (2Kor 4,7-11). Sich von ihr leiten zu lassen, ist deshalb jeden Moment ein befreiender Segen.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnten wir in unserer postchristlichen Zeit aufh\u00f6ren, uns auf diese Information auszurichten, uns von ihr durchdringen zu lassen und uns ihrer F\u00fchrung anzuvertrauen! Sie ist unsere Ressource in Freud und Leid, sie ist die Energie, durch alles geschieht und wir leben und sterben. Beten wir deshalb, dass wir ihrer Liebe und ihrer Weisheit folgen und uns von ihr durchwirken lassen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 19. November 2023 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/1119-Apg-9.26-31.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als er nach Jerusalem kam, versuchte er, sich zu den J\u00fcngern zu halten; doch alle f\u00fcrchteten ihn und glaubten nicht, dass er ein J\u00fcnger sei. 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