{"id":5025,"date":"2023-11-05T13:15:39","date_gmt":"2023-11-05T12:15:39","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/referenzpunkt\/"},"modified":"2023-11-05T13:18:50","modified_gmt":"2023-11-05T12:18:50","slug":"point-of-reference","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/point-of-reference\/","title":{"rendered":"Point of reference"},"content":{"rendered":"<p><em>Er blieb nun einige Tage bei den J\u00fcngern in Damaskus und verk\u00fcndigte sofort in den Synagogen, dass Jesus der Sohn Gottes sei. Alle, die davon h\u00f6rten, waren fassungslos und sagten: Ist das nicht der, der alle, die diesen Namen anrufen, in Jerusalem ausrotten wollte? Und ist er nicht zu diesem Zweck hierher gekommen, um sie auch hier gefangen zu nehmen und vor die Hohen Priester zu f\u00fchren? Saulus aber trat umso entschiedener auf und versetzte die Juden, die in Damaskus wohnten, in grosse Verwirrung, indem er ihnen bewies: Dieser Mann ist der Gesalbte.\u00a0Nachdem dar\u00fcber einige Tage vergangen waren, beschlossen die Juden, ihn zu t\u00f6ten.\u00a0Saulus aber erhielt Kenntnis von ihrem Plan; sie liessen sogar die Stadttore Tag und Nacht \u00fcberwachen, in der Absicht, ihn zu t\u00f6ten.\u00a0Die J\u00fcnger aber nahmen ihn und liessen ihn nachts \u00fcber die Mauer entkommen, indem sie ihn in einem Korb hinunterliessen. Apg 9,19b-25<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Gott als Geheimnis dieses Universums ist der unverbr\u00fcchliche Referenzpunkt in den Irrungen und Wirrungen des Lebens auf dieser Erde, ja im ganzen Universum. In diesem Geheimnis sind Wahrscheinlichkeitsfelder unabh\u00e4ngig von Raum und Zeit und Ereignisse in Raum und Zeit, also unsere Erde samt den Elementarteilchen und dem Universum mit seinen Sternen und Galaxien, zu einem unfassbaren Punkt verdichtet. Es ist der Punkt jenseits jeder Dualit\u00e4t und doch mitten darin \u2013 der Punkt von nichts und allem. Das bloss Wahrscheinliche und das Wirkliche steht in seinem Gravitationsfeld und ist seiner Kraft ausgesetzt, und beides, das nur Wahrscheinliche und das Wirkliche, wird von ihm erschaffen und kommt in ihm zu seiner Zeit. Jeder Moment offenbart Gott als das Geheimnis dieser unfassbaren Dynamik des Universums.<\/p>\n<p>Der christliche Glaube erinnert an diesen unfassbaren Referenzpunkt, und er verweist darauf, dass Jesus Christus eine fassbare Momentaufnahme von ihm ist. Diese Momentaufnahme macht deutlich, dass Gott jeden Moment gegenw\u00e4rtig ist, ganz konkret, in jedem Hier und Jetzt, aber dass der Augenblick nur der winzige Zipfel von Gott als dem unfassbaren Geheimnis des Universums ist. Der christliche Glaube fordert dazu auf, f\u00fcr diese Momentaufnahme Gottes in Jesus einzustehen, sich mit ihrem Geheimnis vertraut zu machen und den Segen aufzuzeigen, der in ihr steckt. Er gibt zu bedenken, dass Jesus f\u00fcr alle zum inneren Meister werden und dass auf diese Weise Gott f\u00fcr alle zum Referenzpunkt werden kann. Sein Anspruch ist nicht exklusiv. Jesus ist nicht die einzige Momentaufnahme Gottes. Aber er ist eine, die Kraft hat und alle, die sich auf ihn einlassen, unmittelbar ins Kraftfeld vom Geheimnis der Gegenwart Gottes stellt. Daher hat der christliche Glaube \u00fcber Jahrhunderte eine enorme Wirkung erzielt.<\/p>\n<p>Dies hat sich in unserer postchristlichen Zeit nicht ge\u00e4ndert. Wo Jesus Christus zum inneren Meister wird, ist das segensreiche Kraftfeld Gottes unmittelbar aktiv. Ge\u00e4ndert hat sich indes die Einsicht, dass Gott als Geheimnis des Universums tats\u00e4chlich der Referenzpunkt von allem ist und dass Jesus als innerer Meister effektiv in dessen Kraftfeld stellt. Die Postmoderne hat sich von Objektivit\u00e4t und Autorit\u00e4t verabschiedet und daf\u00fcr Mehrperspektivit\u00e4t und Subjektivit\u00e4t ins Zentrum gestellt. Dieser st\u00fcrmische Befreiungsprozess hat vermeintliche Gewissheiten pulverisiert, falsche \u00dcberzeugungen und Illusionen verabschiedet und eine neue Un\u00fcbersichtlichkeit geschaffen. Doch Gott als Geheimnis des Universums ist frei von diesen Ersch\u00fctterungen der Postmoderne, und Jesus Christus stellt als dessen Momentaufnahme weiterhin jeden Moment in dessen Kraftfeld. Wir k\u00f6nnten wir aufh\u00f6ren, f\u00fcr diesen Referenzpunkt einzustehen!<\/p>\n<p>Unser Predigttext erz\u00e4hlt aus pr\u00e4christlicher Perspektive, was geschieht, wenn man dies tut. Zu denken gibt dies auch in unserer postchristlichen Zeit. Protagonist ist Saulus, der sp\u00e4ter Paulus heisst. Voraus geht unserem Predigttext die Erz\u00e4hlung von seiner Erleuchtung (Apg 9,1-19a). Als Verfolger der urchristlichen Gemeinde ist er in Jerusalem aufgebrochen, um in Damaskus und legitimiert durch ein Schreiben des Hohen Priesters alle, M\u00e4nner und auch Frauen, die sich zum neuen Glauben bekennen, gefesselt nach Jerusalem zur\u00fcckzubringen. Doch kurz vor Damaskus widerf\u00e4hrt ihm ein mystisches Ereignis. Wie ein Blitz f\u00e4hrt es durch ihn, und er realisiert, dass sich ihm das Geheimnis der Gegenwart Gottes in jenem Jesus offenbart, den er verfolgt. Er braucht drei Tage, um sich vom ersten Schock zu erholen. Erst durch die Begegnung mit Ananias, der verstanden hat, was ihm widerfahren ist, beginnt auch er zu verstehen, dass diese Erleuchtung f\u00fcr ihn die Umkehr seines bisherigen Lebens und die Berufung zu einem neuen Leben ist.<\/p>\n<p>Hier setzt unser Predigttext ein. Vorerst bleibt Saulus noch einige Tage bei den Menschen, die den neuen Glauben an Jesus teilen, in Damaskus (V19b). Doch Lukas erz\u00e4hlt, dass Saulus sofort damit anf\u00e4ngt, in den Synagogen zu verk\u00fcnden, dass Jesus der Sohn Gottes sei. Die Erleuchtung, die ihm widerfahren ist, l\u00e4sst ihm keine Wahl: Saulus ist das auserw\u00e4hlte Werkzeug, um f\u00fcr den Namen von Jesus Christus, dem Nazarener, vor V\u00f6lkern, K\u00f6nigen und auch vor den Israeliten einzustehen (Apg 9,15), und f\u00fcr Lukas ist wichtig, herauszuheben, dass sich Saulus sofort daran macht, dies zu tun. Doch dies sorgt f\u00fcr Fragen (V20). Alle, die davon h\u00f6ren, sind fassungslos. Verwundert stellen sie fest, dass Saulus doch derjenige ist, der alle, die diesen Namen anrufen, in Jerusalem ausrotten wollte und dass er auch derjenige ist, der nach Damaskus gekommen ist, um sie gefangen zu nehmen und vor den Hohen Priester zu f\u00fchren. Saulus l\u00e4sst sich davon nicht verunsichern (V21). Vielmehr ist sein Auftritt umso entschiedener, und er versetzt die Juden, die in Damaskus wohnen, in grosse Verwirrung, indem er darlegt, dass dieser Jesus der Gesalbte, der Christus, ist.<\/p>\n<p>Die Situation zieht sich etwas hin, doch nach einigen Tagen beschliessen die Juden Saulus zu t\u00f6ten (V23). Sie kennen seinen Eifer, und seine pl\u00f6tzliche Kehrtwendung betrachten sie als Bedrohung. Saulus aber wird gewarnt (V24). Er erh\u00e4lt Kenntnis von ihrem Plan; die Stadttore werden sogar Tag und Nacht bewacht, um ihn abzufangen und zu t\u00f6ten. Doch Menschen der christlichen Gemeinde, die von seinem Einstehen f\u00fcr Jesus \u00fcberzeugt sind, helfen ihm (V25). Sie setzen ihn in einen Korb und lassen ihn darin nachts \u00fcber die Stadtmauer entkommen. Saulus, der als gef\u00fcrchteter Verfolger von Jesus und der Menschen, die zu ihm stehen, nach Damaskus gekommen ist, verl\u00e4sst die Stadt als Verfolgter um dessen Namen willen, und zwar kleinlaut durch die Hintert\u00fcr.<\/p>\n<p>Was anschliessend geschieht, ist nicht ganz klar. Die Erz\u00e4hlung von Lukas in der Apostelgeschichte erweckt den Eindruck, dass Saulus sogleich nach Jerusalem zur\u00fcckkehrt und sich der christlichen Gemeinde anzuschliessen versucht, dass sich diese aber mindestens zu Beginn vor ihm f\u00fcrchtet (Apg 9,26). Saulus als Paulus erz\u00e4hlt jedoch, dass er nach seiner Erleuchtung gerade nicht nach Jerusalem hinaufzieht, sondern drei Jahre in Arabia bleibt und erst dann nach Damaskus zur\u00fcckkehrt (Gal 1,17). Auch berichtet er davon, dass der Statthalter Aretas die Stadttore bewachen l\u00e4sst, um seiner habhaft zu werden, dass er aber in einem Korb \u00fcber die Stadtmauer heruntergelassen wird und entkommen kann (2Kor 11,32f). Die Vermutung legt sich nahe, dass Saulus \u2013 historisch betrachtet \u2013 erst bei seinem zweiten Besuch in Damaskus mit dem Korb fl\u00fcchten musst. Unser Predigttext stellt die Situation indes so dar, dass Saulus nach dem ersten Schock \u00fcber die Erleuchtung, die ihn v\u00f6llig unvorbereitet heimgesucht hat, rasch damit anf\u00e4ngt, f\u00fcr Jesus einzustehen, und deswegen sogleich Leid auf sich nehmen muss (vgl. Apg 9,16). Lukas hebt also sein Engagement und seine Leidensbereitschaft heraus.<\/p>\n<p>Aus heutiger Sicht ist unser Predigttext spannend, weil er exemplarisch aufzeigt, was sich in einem mystischen Ereignis offenbart. Der Sinngehalt, der darin steckt, ist offensichtlich auch heute noch keineswegs ersch\u00f6pft.<\/p>\n<p>Ein solches Ereignis schafft die unumst\u00f6ssliche Gewissheit von Trost. Es offenbart, dass Gott als Geheimnis des Universums Referenzpunkt des nur Wahrscheinlichen und des Wirklichen ist. Als Geheimnis bleibt es v\u00f6llig unfassbar, und doch ist die Momentaufnahme, in welcher es sich offenbart, v\u00f6llig zweifelsfrei. Saulus ist davon komplett \u00fcberw\u00e4ltigt, und es ist f\u00fcr ihn v\u00f6llig klar, dass sich Gott in Jesus zeigt und dass in Jesus Gott gegenw\u00e4rtig ist. Blitzartig kommt er zur Erleuchtung, und blitzartig versteht er, dass dies dasjenige ist, an welchem sich alles ausrichtet. Den Rest des Lebens ist er als Paulus damit besch\u00e4ftigt, diese blitzartige, ihn total \u00fcberfordernde Einsicht zu verstehen und zu leben. Dabei wird ihm klar, dass sie der Referenzpunkt ist, der Trost in allen Hochs und Tiefs des Lebens gibt: \u00abDenn ich bin mir gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch M\u00e4chte, weder Gegenw\u00e4rtiges noch Zuk\u00fcnftiges noch Gewalten, weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Gesch\u00f6pf vermag uns zu scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.\u00bb (R\u00f6m 8,38f). Und diese Liebe ist \u00abTiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes\u00bb (R\u00f6m 11,33). Gott als Geheimnis des Universums durchdringt mit seiner G\u00fcte und Weisheit nur Wahrscheinliches und Wirkliches, und wo seine Gegenwart einschl\u00e4gt, wird er zur Gewissheit. Als solches ist er der unverbr\u00fcchliche Referenzpunkt, der jeden Augenblick Trost schafft.<\/p>\n<p>Sodann ist ein solches mystisches Ereignis \u00fcberhaupt kein Anlass f\u00fcr Stolz, vielmehr aber f\u00fcr Demut. Seine Nachhaltigkeit wird mit jeder Leidenserfahrung auf die Probe gestellt. Und daf\u00fcr ist gesorgt. Bereits Lukas weist unmittelbar nach seiner Erz\u00e4hlung von der Erleuchtung des Saulus darauf hin, dass dieser um des Namens Jesu willen viel wird leiden m\u00fcssen (Apg 9,16). Mit seinem Bericht, dass Saulus nur wenig sp\u00e4ter aus Damaskus fliehen muss, macht er sofort deutlich, dass dies sehr konkret zu verstehen ist. Saulus als Paulus reflektiert das Thema, indem er darauf besteht, dass er sich nur seiner Schwachheit r\u00fchmen will. Auch er hat seinen Stachel im Fleisch, doch er hat begriffen, dass ihm die Gnade der Gegenwart Gottes gen\u00fcgt und dass ihre Kraft die Vollendung in der Schwachheit findet (2Kor 12,1-10). Die Erleuchtung von Gott als dem Geheimnis des Universums muss sich jeden Moment neu bew\u00e4hren. Sie macht zwar ihre Liebe und Weisheit evident und offenbart jeden Moment ihr Trostpotential. Doch wer daf\u00fcr einsteht, muss dies auch im Angesicht von Einsamkeit und Leid, Kritik und Feindschaft tun. Stolz tr\u00e4gt da nicht weit, wohl aber jene Demut, die sich jeden Moment Gott verdankt.<\/p>\n<p>Schliesslich ist dies eine reine Gnadenerfahrung, die in sich selbst begr\u00fcndet ist und aus sich selbst geschieht. Sie l\u00e4sst sich weder instrumentalisieren noch f\u00fcr eigene Zwecke verf\u00fcgbar machen. Gott als Geheimnis des Universums schafft Verschr\u00e4nkungen zwischen Menschen und synchrone Ereignisse, die keinen erkl\u00e4rbaren Grund haben. Doch jede gewaltsame Manipulation zerst\u00f6rt sie, jede ideologische oder populistische Vereinnahmung zerbricht sie. Sie legitimiert keine terroristischen Aktionen und motiviert nicht zu blindem Gehorsam. Saulus als Paulus steht deshalb f\u00fcr den Weg der Liebe ein, der jeden Moment in der Gegenwart Gottes neu wahrnimmt und sich von nichts als dieser Wahrnehmung f\u00fchren l\u00e4sst (1Kor 12,31ff). So verstandene Gegenwart Gottes kann weder durch Wollen und Gewalt forciert werden noch entl\u00e4sst sie den Menschen aus seiner Selbstverantwortung. Doch sie macht jenen Gott gegenw\u00e4rtig, der als Geheimnis des Universums nicht nur Religionen, V\u00f6lker und Kulturen, sondern alles mit allem verbindet.<\/p>\n<p>Mystische Ereignisse geschehen auch heute. Gott als Geheimnis des Universums h\u00f6rt nicht auf, sich Menschen wie in Jesus in jedem Hier und Jetzt zu offenbaren \u2013 unabh\u00e4ngig von deren Alter oder Geschlecht, deren Herkunft oder gesellschaftlicher Position. Wir alle k\u00f6nnen dies erfahren, wir alle sind deshalb aufgerufen, in unserer postchristlichen Zeit f\u00fcr diesen Referenzpunkt einzustehen. Beten wir also, dass wir den Mut dazu haben und dass wir unseren Weg in die Gegenwart Gottes gehen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 05. November 2023 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/1105-Apg-9.19-25.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er blieb nun einige Tage bei den J\u00fcngern in Damaskus und verk\u00fcndigte sofort in den Synagogen, dass Jesus der Sohn Gottes sei. Alle, die davon h\u00f6rten, waren fassungslos und sagten: Ist das nicht der, der alle, die diesen Namen anrufen, in Jerusalem ausrotten wollte? 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