{"id":5003,"date":"2023-10-22T11:40:29","date_gmt":"2023-10-22T09:40:29","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/erleuchtung-in-gemeinschaft\/"},"modified":"2023-10-22T11:42:25","modified_gmt":"2023-10-22T09:42:25","slug":"enlightenment-in-community","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/enlightenment-in-community\/","title":{"rendered":"Enlightenment in community"},"content":{"rendered":"<p><em>In Damaskus aber war ein J\u00fcnger mit Namen Ananias, und zu diesem sprach der Herr in einer Vision: Ananias! Er sagte: Hier bin ich, Herr. Der Herr aber sagte zu ihm: Mach dich auf und geh in die Strasse, die man &#8216;die Gerade&#8217; nennt, und frag im Haus des Judas nach einem Mann aus Tarsus mit Namen Saulus! Du wirst sehen, er betet, und er hat in einer Vision einen Mann namens Ananias gesehen, der zu ihm hereinkam und ihm die H\u00e4nde auflegte, damit er wieder sehe.\u00a0Ananias aber antwortete: Herr, ich habe von vielen Seiten geh\u00f6rt, wie viel B\u00f6ses dieser Mann deinen Heiligen in Jerusalem angetan hat. Und von den Hohen Priestern hat er hier die Vollmacht, alle festzunehmen, die deinen Namen anrufen. Der Herr aber sagte zu ihm: Geh hin, denn gerade er ist mein auserw\u00e4hltes Werkzeug, meinen Namen zu tragen vor den Augen von V\u00f6lkern und K\u00f6nigen und vor den Augen der Israeliten. Ich werde ihm zeigen, wie viel er wird leiden m\u00fcssen um meines Namens willen. Da machte sich Ananias auf und ging in das Haus hinein, legte ihm die H\u00e4nde auf und sprach: Saul, mein Bruder, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir erschienen ist auf dem Weg, den du gekommen bist: Du sollst wieder sehen und erf\u00fcllt werden von heiligem Geist! Da fiel es ihm wie Schuppen von den Augen, und er sah wieder; und er stand auf und liess sich taufen. Und er nahm Speise zu sich und kam wieder zu Kr\u00e4ften. Apg 9,10-19a<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Gottvertrauen hat keinen anderen Grund als Gott selbst. Es entsteht, indem Gott gegenw\u00e4rtig wird und die Pr\u00e4senz dieser Gegenwart so \u00fcberw\u00e4ltigend ist, dass ein Ausweichen unm\u00f6glich wird. Wo dies geschieht, ist die Kraft dieser bedingungslosen Pr\u00e4senz evident. Sie befreit von Zweifeln und \u00fcberzeugt unmittelbar, sie schafft Gewissheit und weckt Vertrauen. Ein solches Ereignis ist weder in der Evolution noch in der Geschichte, Kultur oder Gesellschaft begr\u00fcndet, in welcher man lebt, und es ist nicht die Folge von Ursachen, die erf\u00fcllt sein m\u00fcssen. Es hat seinen Grund in sich selbst. Auf einmal bin ich in seiner Gegenwart, auf einmal f\u00e4hrt es blitzartig durch mich hindurch, auf einmal weiss ich, dass ich nichts als diese bedingungslose Pr\u00e4senz bin. Doch erkl\u00e4ren kann ich nicht, was mir widerf\u00e4hrt. Mit offenen Augen sehe ich nichts. Gottvertrauen ist grenzenlose Klarheit \u2013 v\u00f6llig offensichtlich, v\u00f6llig unfassbar.<\/p>\n<p>Die Integration eines solchen mystischen Ereignisses in die eigene Biographie ist ebenso anspruchsvoll wie notwendig. Bleibt es desintegriert, bildet es einen Risikofaktor f\u00fcr psychische Erkrankung. Einer Seele, die keinen gesunden Weg aus ihrer mystischen \u00dcberforderung findet, bleibt nur die Dekompensation in eine Krankheit. Umso wichtiger ist deshalb die Kenntnis religi\u00f6ser Geschichten, die von solchen Ereignissen erz\u00e4hlen. Diese machen deutlich, dass sie zu unterschiedlichen Zeiten und in verschiedenen Kulturen immer wieder aufgetreten sind. Sie bieten eine Sprache zu ihrer Interpretation an, und sie schaffen die M\u00f6glichkeit, das Erlebte mit anderen Menschen zu teilen und sich in die grosse Gemeinschaft und Tradition der Mystik zu integrieren. Diese Integration ist immer bloss eine bedingte Konstruktion und insofern nicht mehr als ein bescheidener Versuch, das unfassbare Ereignis bedingungsloser Pr\u00e4senz zu fassen. Sie bleibt stets vorl\u00e4ufig, unabgeschlossen und offen f\u00fcr neue Einsichtigen, zugleich ist sie indes eine Notwendigkeit, um den \u00fcberw\u00e4ltigenden \u00dcberschuss des mystischen Ereignisses zu bew\u00e4ltigen, dessen Potential zu verstehen und mit Vertrauen im eigenen Leben fruchtbar zu machen.<\/p>\n<p>Unser Predigttext erz\u00e4hlt beispielhaft von einer solchen Integration eines mystischen Ereignisses. Der Protagonist Saulus ist als Verfolger der jungen christlichen Urgemeinde bekannt (Apg 7,58; 8,1-3; 9,1). Doch auf seinem Weg nach Damaskus widerf\u00e4hrt ihm etwas v\u00f6llig Unerwartetes (Apg 9,3-9). Pl\u00f6tzlich umstrahlt ihn Licht vom Himmel. Unf\u00e4hig auf seinen eigenen Beinen zu stehen, st\u00fcrzt er zu Boden, und er h\u00f6rt eine Stimme, die zu ihm sagt: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Auf die Frage von Saulus, wer er denn sei, gibt sich ihm die Stimme als Jesus zu erkennen, den er verfolge. Jesus gibt ihm den Auftrag, aufzustehen und in die Stadt hineinzugehen. Dort werde ihm gesagt, was er zu tun habe. Ausdr\u00fccklich wird festgehalten, dass M\u00e4nner, die bei Saulus stehen, bezeugen, dass ihm etwas Ausserordentliches widerfahren ist. Saulus erhebt sich dann zwar vom Boden, doch sieht er mit offenen Augen nichts. Seine Weggef\u00e4hrten nehmen ihn deshalb an der Hand und f\u00fchren ihn nach Damaskus. Der Schock \u00fcber das Erlebte bleibt drei Tage so akut, dass Saulus nichts sieht und weder isst noch trinkt. Ohne eigenes Zutun und ohne danach gesucht zu haben, wird Saulus von der bedingungslosen Gegenwart Gottes heimgesucht. Dieses Ereignis ist seine blitzartige Erleuchtung. Sie durchdringt ihn von Kopf bis Fuss, zeigt ihm seine eigene Nichtigkeit und holt ihn, auch wenn er dies vorerst nicht versteht, in ein neues Leben.<\/p>\n<p>Hier setzt unser Predigttext ein. Er beginnt mit einem Szenenwechsel (V10). Thema ist nun die Integration des mystischen Ereignisses, das Saulus widerfahren ist, in seine Biographie. In Damaskus gibt es einen J\u00fcnger, der zur christlichen Gemeinde geh\u00f6rt und Ananias heisst (V10a). Saulus erz\u00e4hlt sp\u00e4ter als Paulus, dass sich dieser treu ans Gesetz hielt und bei allen Juden in Damaskus in gutem Ruf stand (Apg 22,12). An unsere Stelle wird berichtet, dass ihn der Herr \u2013 es muss in diesem Kontext Jesus gemeint sein (vgl. V5) \u2013 in einer Vision mit seinem Namen anspricht. Dass er etwas sieht, wird nicht gesagt. Ananias antwortet, dass er bereit ist, sich ansprechen zu lassen (V10b). Darauf entwickelt sich ein lebhafter Dialog zwischen den beiden (VV11-16).<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst spricht der Herr zu ihm (VV11-12). Er solle sich aufmachen und in die Strasse gehen, die man \u2018die Gerade\u2019 nennt. Es handelt sich bei dieser Strasse um die Prachtsstrasse von Damaskus, die mit S\u00e4ulenhallen auf beiden Seiten das westliche und das \u00f6stliche Stadttor verbindet. Dort solle Ananias im Haus des Judas nach einem Mann aus Tarsus mit Namen Saulus fragen. Unterstellt wird, dass Ananias Saulus unbekannt ist. Er werde ihn indes sogleich identifizieren k\u00f6nnen, da er bete und in einer Vision einen Mann namens Ananias gesehen habe, der zu ihm hereinkomme und ihm die H\u00e4nde auflege, damit er wieder sehe. Ananias wird also dar\u00fcber informiert, dass er von Saulus erwartet wird. Die Erz\u00e4hlung suggeriert damit, dass genau geplant ist, was nun geschehen soll. Ananias aber hat zun\u00e4chst einen Einwand (VV13-14): Er habe von vielen Seiten geh\u00f6rt, wie viel B\u00f6ses dieser Mann der Urgemeinde in Jerusalem angetan habe, ja er habe sogar von den Hohen Priestern eine Vollmacht, alle festzunehmen, die sich zu Jesus bekennen. Es wird also herausgehoben, dass Ananias bestens \u00fcber das bisherige Tun und Wollen von Saulus im Bild ist, dass er aber nicht weiss, dass Saulus zur Erleuchtung gekommen ist. Genau dies aber wird ihm nun mitgeteilt (VV15-16). Der Herr sagt n\u00e4mlich zu ihm, er soll hingehen, denn er habe gerade Saulus zu seinem auserw\u00e4hlten Werkzeug gemacht. Paulus wird dies sp\u00e4ter mit dem Bild des T\u00f6pfers, der sich den Ton so formt, wie er will, aufgreifen und dazu ermahnen, dass sich der Mensch nicht dem g\u00f6ttlichen Ratschluss widersetzen und mit Gott rechten soll (R\u00f6m 9,20f). An unserer Stelle wird herausgehoben, dass Saulus als Werkzeug auserw\u00e4hlt ist, den Namen von Jesus zu tragen, zun\u00e4chst vor den Augen von V\u00f6lkern und K\u00f6nigen, dann aber auch vor den Augen der Israeliten. Er ist also berufen, Jesus Christus bis an die Enden der Welt zu bringen (vgl. Apg 1,8; 28,28) und auch Israel mit seiner Botschaft zu konfrontieren. Wesentlich ist hier aber, dass dies eine grosse Leidensgeschichte impliziert. Denn der Herr gibt Ananias zu verstehen, dass Saulus als Paulus um Jesu Namen willen viel wird leiden m\u00fcssen (V16).<\/p>\n<p>Nach dieser Bekr\u00e4ftigung wird erz\u00e4hlt, dass Ananias seinen Auftrag ausf\u00fchrt (V17). Er macht sich auf, geht in das Haus, legt Saulus die H\u00e4nde auf und spricht zu ihm. Mit der Gewissheit, dass Saulus tats\u00e4chlich umgekehrt ist, redet er ihn mit \u00abmein Bruder\u00bb an und sagt ihm, dass ihn der Herr gesandt habe, Jesus, der ja auch ihm unterwegs erschienen sei, und er gibt ihm zu verstehen, dass er wieder sehen und von heiligem Geist erf\u00fcllt sein soll. Sein Zuspruch ist ein Volltreffer (VV18-19). Saulus f\u00e4llt es wie Schuppen von den Augen. Die unerwartete Best\u00e4tigung von einem Menschen, der mit der Gegenwart Gottes vertraut ist, in dieser lebt und in der Lage ist, das Unfassbare, das er erlebt hat, zu erfassen, weist ihm die Br\u00fccke, \u00fcber die er sich mit seinem t\u00e4glichen Leben, einer Gemeinschaft und deren Geschichte verbinden kann. Lapidar wird festgehalten, dass er wieder sieht, aufsteht, sich taufen l\u00e4sst, dass er Speise zu sich nimmt und zu Kr\u00e4ften kommt. Saulus beginnt also, die Erleuchtung, die ihm widerfahren ist, als Umkehr von seinem alten und als Berufung zu einem neuen Leben zu verstehen, in sie Vertrauen zu gewinnen und die Integration von Neuem und Altem anzugehen. Die Fortsetzung erz\u00e4hlt dann von den Aktivit\u00e4ten, die er alsbald aufnimmt (VV19bff). Von Ananias ist nicht mehr die Rede.<\/p>\n<p>Aus heutiger Perspektive interessiert an unserem Predigttext, wie die Integration des mystischen Ereignisses, das Saulus widerfahren ist, geschieht. Beschrieben wird dieses Ereignis zun\u00e4chst als nicht-duales Lichtereignis der Gegenwart Gottes, als bedingungslose Pr\u00e4senz, als unfassbarer Moment, der Kategorien wie hell und dunkel \u00fcberschreitet und Saulus mit seiner existentiellen Nichtigkeit konfrontiert. Mit offenen Augen sieht er nichts. Er st\u00fcrzt zu Boden und ist voll und ganz in das Geheimnis des Moments entr\u00fcckt. F\u00fcr ihn kristallisiert sich diese \u00fcberw\u00e4ltigende Pr\u00e4senz Gottes als Jesus, den er verfolgt. Jesus wird f\u00fcr ihn zur Momentaufnahme der Gegenwart Gottes. Mit dieser Interpretation bekommt er einen ersten Anhaltspunkt, um das Erlebte in die eigene Biographie zu integrieren. Sie verschr\u00e4nkt ihn aber auch mit einem neuen Sozialnetz.<\/p>\n<p>Saulus findet im Haus des Judas n\u00e4mlich nicht nur Schutz vor weiteren Reizen und Zeit zur Verarbeitung des Erlebten, sondern hier begegnet ihm auch Ananias. Diese Begegnung ist f\u00fcr Saulus entscheidend; denn sie macht ihm klar, dass es einen Weg von dem, was er erlebt hat, zu einem Leben in Gemeinschaft gibt. Ananias ist mit der Gegenwart Gottes in der Gestalt von Jesus vertraut. Er ist bereit, sich auf sie einzulassen, seinen eigenen Willen mit dem Willen Gottes zu synchronisieren und den so gekl\u00e4rten Willen zu tun. Ananias lebt im Vertrauen, dass die unfassbare Gegenwart Gottes in Jesus fassbar ist und dass er nichts anderes will, als diese zu leben. So aber wird er gleichsam zur Hebamme, durch deren Hilfe Saulus zu seinem neuen Leben geboren wird. In ihrer Begegnung teilen sie die Gegenwart Gottes, wie sie sich ihnen in Jesus zeigt. Sie sind in Gottes Liebe und Weisheit miteinander verschr\u00e4nkt und begreifen in diesem Moment, was je ihre Aufgabe ist. Sie beide sind auserw\u00e4hlte Werkzeuge, und sie m\u00fcssen und sollen nichts anderes tun als das, wozu sie berufen sind. Was dies ist, liegt nicht in ihrer Entscheidung. Sie k\u00f6nnen sich nur dazu entscheiden, ihrer Berufung zu folgen. So aber erf\u00e4hrt Saulus, dass das, was er erlebt hat, eine mit anderen Menschen geteilte Wirklichkeit ist. Als Paulus wird er diese Erfahrung als mystischer Leib Christ deuten, in welchem alle Glieder je ihre Aufgabe zu erf\u00fcllen haben (R\u00f6m 12,3-8; 1Kor 12,12-27).<\/p>\n<p>Mystische Ereignisse geschehen auch in postchristlicher Zeit, und deren Integration in die eigene Biographie bleibt nach wie vor anspruchsvoll und wichtig. Menschen, die von ihnen heimgesucht werden, sind \u2013 vor allem wenn das Geschehen bei ihnen unvorbereitet und blitzartig einschl\u00e4gt \u2013 zun\u00e4chst masslos \u00fcberfordert und entsprechend verunsichert und fragil. Das soziale Netz, das sie umgibt, ist deshalb auch heute entscheidend. Menschen, die mit dem Weg in die Gegenwart Gottes vertraut sind, k\u00f6nnen deshalb andern, die damit erst angefangen haben, eine grosse und notwendige Hilfe sein. Wie sie allerdings zum Einsatz kommen, liegt nicht in ihren H\u00e4nden. Ananias hat Saulus nicht aus eigenem Interesse aufgesucht. Er hat f\u00fcr sich weder Best\u00e4tigung noch Erfolg gesucht, er hat auf Saulus keinerlei Druck ausge\u00fcbt, und er hat nicht versucht, seine \u00dcberzeugungen an Saulus weiterzugeben. Wem ein mystisches Ereignis widerfahren ist, braucht all das nicht. Heilsam ist hingegen die Erfahrung, dass die Momentaufnahme, in welcher Gott gegenw\u00e4rtig ist, mit Menschen, mit denen man verschr\u00e4nkt ist, geteilt wird, dass sie bedingungslos, aus reiner Gnade und ohne jede Gewalt geschieht, dass sie ihre eigene Weisheit hat, der man zu folgen hat, und dass Geduld n\u00f6tig ist, Vertrauen in das Erlebte zu gewinnen und dessen Potential in das eigene Leben zu integrieren.<\/p>\n<p>Heute ist das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr mystische Ereignisse und den Umgang mit ihnen zwar den Erosionen dieser s\u00e4kularen Zeit ausgesetzt. Doch solche Ereignisse sind in sich selbst begr\u00fcndet und k\u00f6nnen nach wie vor jederzeit geschehen. Es ist deshalb wichtig zu bedenken, dass der Weg in die Gegenwart Gottes durch die Einsamkeit hindurch in eine mystische Gemeinschaft f\u00fchrt, in welcher alles mit allem verbunden ist und jeder Teil seine Rolle zu spielen hat. Beten wir also, dass wir mit Gottes Gegenwart vertraut werden und unsere Aufgabe darin zu leben lernen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 22. Oktober 2023 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1022-Apg-9.10-19.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Damaskus aber war ein J\u00fcnger mit Namen Ananias, und zu diesem sprach der Herr in einer Vision: Ananias! Er sagte: Hier bin ich, Herr. 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