{"id":4970,"date":"2023-09-17T13:22:21","date_gmt":"2023-09-17T11:22:21","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/?p=4970"},"modified":"2023-09-17T13:22:21","modified_gmt":"2023-09-17T11:22:21","slug":"golden-moments","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/golden-moments\/","title":{"rendered":"Golden moments"},"content":{"rendered":"<p><em>Ein Engel des Herrn aber sprach zu Philippus: Mach dich auf und geh nach S\u00fcden auf die Strasse, die von Jerusalem nach Gaza hinabf\u00fchrt; sie ist menschenleer. Und er machte sich auf und ging. Da kam ein \u00e4thiopischer Hofbeamter vor\u00fcber, ein Eunuch der Kandake, der K\u00f6nigin der \u00c4thiopier; er war ihr Schatzmeister. Der war nach Jerusalem gereist, um dort zu beten. Nun befand er sich auf dem Heimweg; er sass auf seinem Wagen und las im Propheten Jesaja.\u00a0Da sprach der Geist zu Philippus: Geh und folge diesem Wagen. Philippus holte ihn ein und h\u00f6rte, wie er im Propheten Jesaja las, und sagte: Verstehst du, was du da liest? Der sagte: Wie k\u00f6nnte ich, wenn niemand mich anleitet? Und er bat Philippus, auf den Wagen zu steigen und sich zu ihm zu setzen.\u00a0Der Abschnitt der Schrift, den er las, war folgender: Wie ein Schaf wurde er zur Schlachtbank gef\u00fchrt; und wie ein Lamm, das vor seinem Scherer verstummt, so tut er seinen Mund nicht auf.\u00a0In seiner Erniedrigung wurde aufgehoben das Urteil gegen ihn; doch von seinem Geschlecht, wer wird davon erz\u00e4hlen? Denn weggenommen von der Erde wird sein Leben.\u00a0Der Eunuch sagte nun zu Philippus: Ich bitte dich, sage mir, von wem spricht hier der Prophet? Von sich oder von einem anderen? Da tat Philippus seinen Mund auf und begann, ihm von dieser Schriftstelle ausgehend das Evangelium von Jesus zu verk\u00fcndigen. Als sie weiterzogen, kamen sie zu einer Wasserstelle, und der Eunuch sagte: Schau, hier ist Wasser; was steht meiner Taufe noch im Weg? Er sagte zu ihm: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, ist es m\u00f6glich. Er antwortete: Ich glaube, dass der Sohn Gottes Jesus Christus ist.\u00a0Und er liess den Wagen anhalten, und sie stiegen beide ins Wasser hinab, Philippus und der Eunuch, und er taufte ihn. Als sie aber aus dem Wasser stiegen, entr\u00fcckte der Geist des Herrn den Philippus, und der Eunuch sah ihn nicht mehr; doch er zog voll Freude seines Weges. Philippus aber wurde in Asdod gesehen. Und er zog durch alle St\u00e4dte und verk\u00fcndigte das Evangelium, bis er nach C\u00e4sarea kam. Apg 8,26-40<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Goldene Moment lassen sich nicht machen. Wenn sie passieren, sind sie ein Geschenk. Sie begl\u00fccken die Seele, sie geben dem K\u00f6rper Leichtigkeit, und sie befl\u00fcgeln den Geist. Was es braucht, damit sie geschehen, ist geheimnisvoll. Im Glauben spricht man in solchen Moment davon, dass Gott gegenw\u00e4rtig ist, dass der Augenblick verzaubert und der heilige Geist am Werk ist. Erkl\u00e4rt wird damit nat\u00fcrlich nichts. Aber es wird eine Sprache zur Verf\u00fcgung gestellt, mit der dieses Besondere thematisiert und bedacht werden kann. Mit dieser Sprache wird markiert, dass es um etwas ganz Pers\u00f6nliches und Tiefes geht, um etwas, das Beachtung verdient und das Eigene \u00fcberschreitet. Religi\u00f6se Sprache bewahrt zarte, ganz eigene und schwer fassbare Erlebnisse davor, vergessen zu gehen, und sie hilft, solche Erfahrungen zu kultivieren und mit andern zu teilen.<\/p>\n<p>Zuweilen sind goldene Moment von aussen gar nicht sogleich als solche erkennbar, weil das Entscheidende ganz in einem selbst stattfindet. Ein zuf\u00e4lliges Wort einer mehr oder weniger nahen Person kann in mir pl\u00f6tzlich ein Aha-Erlebnis ausl\u00f6sen. Vielleicht ist mir in dem Augenblick \u00fcberhaupt nicht klar, was gerade geschehen ist und was die Einsicht bedeutet. Aber ich verstehe unmittelbar, dass das, was sich mir soeben er\u00f6ffnet hat, wichtig ist. Zuf\u00e4llige Worte k\u00f6nnen grosse Wirkung haben. Dasselbe gilt f\u00fcr Begegnungen mit anderen Menschen und speziellen Situationen. Pl\u00f6tzlich springt der Funke und entfacht ein Feuer, eine T\u00fcr \u00f6ffnet sich und erschliesst neue Wege, eine Entscheidung f\u00e4llt, die Unsicherheit ist beseitigt, und ich weiss, was ich zu tun habe. Goldene Momente sind Schl\u00fcsselerlebnisse, in denen Weichen gestellt werden und das Leben neu ausgerichtet wird. Auch wenn zuweilen viel Zeit n\u00f6tig ist, sie zu verstehen und in das Leben zu integrieren, und auch wenn ihre volle Bedeutung oft erst viel sp\u00e4ter erfasst wird, ist in solchen Augenblicken doch sp\u00fcrbar, dass jetzt etwas Besonderes, eben ein goldener Moment, geschieht.<\/p>\n<p>Unser Predigtwort handelt von einem solchen goldenen Moment, und es lohnt sich, an seinem Beispiel besser zu verstehen, was einen solchen Moment ausmacht. Die Rede ist von Philippus, einem Mann, der zu den sieben Weisen geh\u00f6rt und sich durch Geist und Weisheit auszeichnet (Apg 6,5). In der Apostelgesichte wird er als Evangelist pr\u00e4sentiert (Apg 21,8), also als jemand, der schweigen kann, auf die Stille Gottes h\u00f6rt und f\u00fcr deren Wort einsteht. Erz\u00e4hlt wird, dass er mit diesem Ansatz vom Reich Gottes und von Jesus Christus spricht und \u00fcber Jerusalem hinaus in Samaria viele Menschen \u00fcberzeugt, also gerade auch solche, die nicht im traditionellen Judentum verankert sind (Apg 8,12).<\/p>\n<p>Mit unserer Geschichte wird exemplarisch aufgezeigt, wie das geht. Philippus ist mit den Aposteln nach Jerusalem zur\u00fcckgekehrt (Apg 8,25) und pflegt jene meditative Stille, die Gott h\u00f6rt. Da kommt auf einmal ein Engel Gottes und spricht zu ihm (V26). Der Engel wird nicht n\u00e4her beschrieben. Er kommt aus dem Geheimnis der Gegenwart, und Philippus versteht seine Worte unmittelbar: Er solle aufstehen und nach S\u00fcden zur Ausfallstrasse gehen, die von Jerusalem nach Gaza hinunterf\u00fchre; die Strasse sei menschenleer. Philippus folgt der Stimme des Engels, und siehe da, es kommt auf dieser zu der Zeit einsamen Strasse jemand vor\u00fcber (V27). Es ist ein \u00e4thiopischer Hofbeamten, ein Eunuch der K\u00f6nigin der \u00c4thiopier, was hier einfach meint, dass er ein Mensch in hoher Stellung ist, ihr Schatzmeister. Er ist nach Jerusalem gereist, um dort zu beten. Der Gott des Judentums steht ihm nahe. Nun ist er auf der Heimreise; er sitzt in seinem Wagen und liest das Buch des Propheten Jesaja (V28).<\/p>\n<p>Nun kommt Dynamik in das Geschehen. Wie zuvor der Engel spricht nun der Geist zu Philippus, er solle sich diesem Wagen anschliessen (V29). Philippus holt den Wagen ein und h\u00f6rt, wie der Hofbeamte laut, wie dies damals \u00fcblich war, im Buch Jesaja liest. Ohne langes Z\u00f6gern spricht er ihn an, ob er denn verstehe, was er da lese (V30). Der l\u00e4sst sich auf die Frage ein und fragt, wie dies gehen solle, wenn ihn niemand anleite (im griechischen Text steht: \u1f41\u03b4\u03b7\u03b3\u03ae\u03c3\u03b5\u03b9 \u00abauf dem Weg f\u00fchre\u00bb). Er ist sich also bewusst, dass er das Gelesene mit seinem Weg des Glaubens verbinden sollte, doch weiss er nicht wie. Er bittet deshalb Philippus auf den Wagen zu steigen und sich zu ihm zu setzen.<\/p>\n<p>Der Text von Jesaja, den er am Lesen ist (Jes 53,7-8), ist ein Gottesknechtslied (VV32f). Die Rede ist hier vom Schaf, das zur Schlachtbank gef\u00fchrt, aber erl\u00f6st wird. Die Gedanken, die darin zum Ausdruck kommen, wurden im Urchristentum oft herangezogen, um die Kreuzigung und Auferstehung von Jesus Christus zu interpretieren. Im Zusammenhang unserer Geschichte ist es eine Steilvorlage f\u00fcr Philippus, genau dies zu tun. Als ihn der Hofbeamte n\u00e4mlich fragt, ob Jesaja hier von sich selbst oder einem andern spreche (V34), \u00f6ffnet Philippus seinen Mund und erl\u00e4utert ihm anhand dieses Bibelworts, was das Evangelium von der Gegenwart Gottes mit Jesus zu tun hat (V35).<\/p>\n<p>Offenbar \u00fcberzeugen seine Worte den Hofbeamten, und er schreitet zur Tat. Denn als sie beim Weitergehen an einer Wasserstelle vorbeikommen, fragt er Philippus, was seiner Taufe noch im Weg stehe (V36). Die Antwort ist f\u00fcr sie klar. Der Hofbeamte l\u00e4sst den Wagen anhalten, die beiden steigen zum Wasser hinunter, und der Hofbeamte l\u00e4sst sich taufen (V38). Sobald sie aber aus dem Wasser gestiegen sind, geschieht etwas Seltsames: So \u00fcberraschend Philippus dank dem Engel bzw. dem Geist dem Hofbeamten begegnet ist, so \u00fcberraschend entschwindet er ihm wieder (V39). Der Geist Gottes entr\u00fcckt ihn wie den Propheten Elia (vgl. 1K\u00f6n 2,16), und der Hofbeamte sieht ihn nicht mehr. Doch er begreift, dass sich soeben ein goldener Moment ereignet hat, und zieht voll Freude seines Wegs. Zum Schluss wird erz\u00e4hlt, dass Philippus in Asdod, also etwa 40km nord\u00f6stlich von Gaza, gesehen wird, und dass er in den K\u00fcstengebieten das Evangelium verk\u00fcndet (V40).<\/p>\n<p>Die Geschichte, die hier erz\u00e4hlt wird, klingt in unseren heutigen Ohren legendenhaft. Es geschehen wunderbare Dinge, die sich auf diese Weise kaum buchst\u00e4blich zugetragen haben. Dennoch ist nicht n\u00f6tig, sie einfach ins Reich der Phantasie zu schieben und ihr jeden historischen Kern abzusprechen. Denn sie illustriert auf anschauliche Weise, wie man sich vorstellen soll, was passiert, wenn Gott gegenw\u00e4rtig, seine G\u00fcte sp\u00fcrbar, seine Weisheit erfahrbar wird und ein goldener Moment geschieht.<\/p>\n<p>Da ist zun\u00e4chst die Art und Weise, wie Philippus unterwegs ist. Er ist ausgezeichnet durch Geist und Weisheit. Philippus ist also jemand, der in der Gegenwart Gottes lebt, die Welt mit bedingungsloser Offenheit wahrnimmt und in seinem Handeln dem Wahrgenommenen folgt. Er ist nicht mit sich besetzt und dreht nicht um sich selbst, sondern ist frei von sich, frei f\u00fcr den Moment, frei f\u00fcr die Gegenwart Gottes und das was sich ihm so zeigt. Philippus kann schweigen, und er kann still sein. Diese Offenheit macht ihn empf\u00e4nglich. Er h\u00f6rt das Wort der Stille, er erkennt das Gebot der Stunde, und er tut, was hier und jetzt, geschehen will. Was diese Empf\u00e4nglichkeit und das ihr entsprechende Handeln ausmacht, l\u00e4sst sich schwer in Worte fassen. Die Geschichte erz\u00e4hlt deshalb davon, dass ein Engel bzw. der Geist zu ihm spricht. Entscheidend ist f\u00fcr uns, dass wir das, was hier angedeutet wird, in uns selbst entdecken, also dass wir mit Schweigen und Stille vertraut werden und lernen, dem, was sich uns so zeigt, zu folgen.<\/p>\n<p>Diese Offenheit f\u00fcr die Gegenwart Gottes bringt Leben und schafft ein neues Ungleichgewicht. Gleichgewicht ist Stillstand, Ungleichgewicht bringt Bewegung. Philippus f\u00fchrt vor, was dies heisst. Er schweigt, und er h\u00f6rt und tut, was er vernimmt. Die Gegenwart Gottes macht ihn lebendig. Er verl\u00e4sst das Gleichgewicht seines bisherigen, j\u00fcdischen Bezugsrahmens und wendet sich einem Fremden zu, einem \u00e4thiopischen Hofbeamten, der zuf\u00e4lligerweise dann und dort unterwegs ist. Er \u00fcberschreitet auf diese Weise die Trennung zwischen Juden und Nichtjuden und schafft zwischen ihnen ein neues Ungleichgewicht. Augenf\u00e4llig wird damit, dass die Gegenwart Gottes kein Privileg einer bestimmten, religi\u00f6sen Gruppe ist, sondern dass sie diese transzendiert, dass sie jederzeit und \u00fcberall am Werk ist und dass sie st\u00e4ndig neue Impulse auf diese Welt bringt. Uns wird an diesem Beispiel anschaulich vor Augen gef\u00fchrt, dass die Gegenwart Gottes lebendig macht, das Naturgesetz zu immer mehr Gleichgewicht st\u00f6rt und mit Leben stimuliert. Sie bringt Dynamik, sorgt f\u00fcr Kreativit\u00e4t, schafft neue Vernetzungen und Einsichten. Deshalb macht es Freude, im Moment zu sein und zu vernehmen und zu tun, was er uns zu sagen hat.<\/p>\n<p>Wichtige Aspekte, die zu einem goldenen Moment f\u00fchren, sind damit bereits sichtbar geworden. Entscheidend ist schliesslich aber, dass verschiedene Einzelereignisse zusammenspielen. Philippus begibt sich \u2013 zun\u00e4chst ohne grosse Plausibilit\u00e4t \u2013 an die menschenleere Ausfallstrasse, und er schliesst sich dem zuf\u00e4llig vorbeifahrenden Wagen an. Der \u00e4thiopische Hofbeamte liest laut h\u00f6rbar eine Bibelstelle und m\u00f6chte sie verstehen. Das Coaching von Philippus bringt ihn zur Erkenntnis, und der Hofbeamte will sich taufen lassen. Nach Abschluss des Geschehens verschwindet Philippus still, wie er gekommen ist, und es wird deutlich, dass es nicht um ihn geht, sondern dass einzig und allein der Moment z\u00e4hlt. Ein goldener Moment ist ein komplexes Ereignis. In der Gegenwart Gottes spielen Raum und Zeit keine Rolle. Die Einzelereignisse, die daraus in Raum und Zeit geschehen, atmen ihren Geist und sind in ihm miteinander verbunden. Als Ganzes bilden sie einen goldenen Moment, in welchem auf einmal Gottes Geist als Geschichte in Raum und Zeit gegenw\u00e4rtig ist.<\/p>\n<p>Was hier erz\u00e4hlt wird, ist auch in unserer postchristlichen Zeit eine Freude f\u00fcr K\u00f6rper und Seele. Im Zentrum steht unsere Bereitschaft zu schweigen, auf die Gegenwart Gottes zu h\u00f6ren und dem, was sich uns so zeigt, zu folgen. Auf diese Weise bringen wir Lebendigkeit in diese Welt. Wir \u00fcberschreiten unsere Komfortzone, lassen uns auf Unbekanntes ein und erm\u00f6glichen neue Vernetzungen. Kommen verschiedene solche Einzelereignisse zusammen, entsteht auf einmal \u2013 ohne dass wir recht wissen, wie uns geschieht \u2013 ein goldener Moment. Unser K\u00f6rper wird leicht, unser Denken klar, und unsere Seele lacht. Wir begreifen, dass der Moment eine bedingungslose Offenheit atmet und dass der Geist Gottes gegenw\u00e4rtig ist. Wie k\u00f6nnten wir uns daran nicht auch in unserer Zeit freuen!<\/p>\n<p>Goldene Momente sind und bleiben etwas Besonderes. Wir k\u00f6nnen dazu beitragen, dass sie geschehen, doch machen k\u00f6nnen wir sie nicht. Beten wir also, dass wir das Richtige tun und dem, was uns geschenkt werden will, nicht im Weg stehen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 17. September 2023 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/0917-Apg-8.26-40.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Engel des Herrn aber sprach zu Philippus: Mach dich auf und geh nach S\u00fcden auf die Strasse, die von Jerusalem nach Gaza hinabf\u00fchrt; sie ist menschenleer. Und er machte sich auf und ging. Da kam ein \u00e4thiopischer Hofbeamter vor\u00fcber, ein Eunuch der Kandake, der K\u00f6nigin der \u00c4thiopier; er war ihr Schatzmeister. 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