{"id":4889,"date":"2023-08-06T12:13:38","date_gmt":"2023-08-06T10:13:38","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/wort-der-stille\/"},"modified":"2023-08-06T12:15:18","modified_gmt":"2023-08-06T10:15:18","slug":"word-of-silence","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/word-of-silence\/","title":{"rendered":"Word of silence"},"content":{"rendered":"<p><em>Die Vertriebenen nun zogen umher und verk\u00fcndigten das Evangelium. Philippus ging hinab in die Hauptstadt Samarias und verk\u00fcndigte den Leuten dort den Christus. Und sie kamen in Scharen und folgten aufmerksam den Ausf\u00fchrungen des Philippus; und sie stimmten ihm zu, als sie seine Worte h\u00f6rten und die Zeichen sahen, die er tat.\u00a0Viele hatten unreine Geister, die laut br\u00fcllend ausfuhren, viele waren verkr\u00fcppelt oder gel\u00e4hmt und wurden geheilt.\u00a0Und es kehrte grosse Freude ein in jener Stadt. Ein Mann aber mit Namen Simon war zuvor in der Stadt als Magier aufgetreten und hatte die Bev\u00f6lkerung von Samaria in Bann geschlagen mit der Behauptung, er sei etwas ganz Grosses, und alle, Gross und Klein, hingen ihm an und sagten: Dieser Mann ist die Kraft Gottes, die man &#8216;die Grosse&#8217; nennt. Sie hingen ihm an, weil sie lange Zeit gebannt waren von seinen K\u00fcnsten. Als sie nun Philippus Glauben schenkten, der das Evangelium verk\u00fcndigte vom Reich Gottes und vom Namen Jesu Christi, liessen sie sich taufen, M\u00e4nner und Frauen. Auch Simon selbst kam zum Glauben; er liess sich taufen und hielt sich fortan an Philippus; und er war fassungslos angesichts der grossen Zeichen und Wunder, die da geschahen. <\/em><em>Apg 8,4-13 <\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Gegenwart Gottes ist die Erl\u00f6sung mitten im Unerl\u00f6sten. Ohne Aufwand, ohne Anstrengung ist sie da, bedingungslos, still, jeden Moment, \u00fcberall. Sie n\u00e4hrt die Seele, st\u00e4rkt den Geist und heilt den K\u00f6rper. In ihr zu leben, tut gut, f\u00fcr sie einzustehen, ist ein Segen. Denn st\u00e4ndig ist sie konfrontiert mit der Geschichte, in welcher sie steht. Alte Verletzungen treiben ihr Unwesen, Unvollst\u00e4ndiges sorgt f\u00fcr Verwirrung, Zeitliches sucht seine Verewigung und Blitze schlagen ungeplant ein. F\u00fcr Leid und Not ist gesorgt, und ihr Ende ist nicht in Sicht. Die Gegenwart Gottes ist deshalb gefordert. Sie soll auch unter Belastungen lauter und klar bleiben, was sie ist, sie soll mitten in den Bedingungen dieser unerl\u00f6sten Zeit ihre erl\u00f6sende Unbedingtheit aufrichten. Doch wie soll das gelingen?<\/p>\n<p>Die westlichen Gesellschaften sind weich und fluid geworden. Die Grenzen zwischen nat\u00fcrlichen Gegebenheiten und kulturellen Konstruktionen l\u00f6sen sich auf. Die Unterscheidung von analogen und digitalen, realen und fiktiven, wahren und gefakten Wirklichkeiten verschwimmt. Virtuelle Welten schaffen ein Metaversum ungeahnter M\u00f6glichkeiten. Gross ist der Wunsch, sich zu optimieren und mit synthetischen Substanzen emotional zu designen. Die Subjektivit\u00e4t ist grenzenlos, und die Notwenigkeit, sich festzulegen, minimal. Entsprechend kurz ist die Halbwertszeit der Verbindlichkeiten, umso dringender indes das Bed\u00fcrfnis, alle Optionen offen zu halten und spontan zu entscheiden. Der Moment ist wichtig, um agil im Fluiden zu navigieren und das Gef\u00fchl von Selbstbestimmtheit zu haben. Doch die Gegenwart hat keinen Wert in sich, ist nicht die T\u00fcr zur Erl\u00f6sung und nicht der Anker, der Orientierung schafft. Der Moment ist vielmehr selber fluid geworden. Ich fliesse in seinem Rauschen, ohne zu wissen, wie mir geschieht.<\/p>\n<p>So im Fluss zu sein, kann befreiend und attraktiv sein. Wie k\u00f6nnte ich etwas anderes wollen? Umso erschreckender ist dann allerdings die Konfrontation mit harten Fakten. Es gibt autorit\u00e4re Regimes, Gewalt und Krieg auf dieser Welt. Die Ukraine ist Teil von Europa, von hier nur wenige Flugstunden entfernt. Es gibt Menschen, die ihr Zuhause unter schrecklichen Umst\u00e4nden verlieren und zur Flucht gezwungen sind. Es gibt Hunger und Armut, es gibt Krankheiten und Schmerzen, es gibt Verzweiflung und Tod. Die Biologie eines Menschen ver\u00e4ndert sich nur langsam, und sein Gehirn ist dem eines Steinzeitmenschen immer noch sehr \u00e4hnlich. Auch wenn sich manches in beschleunigtem Tempo \u00e4ndert und diese Welt immer rascher eine andere wird, so bleiben grundlegende Strukturen davon erstaunlich unbehelligt und konstant. Diese Fakten kann ich ignorieren, beseitigen kann ich sie nicht. Ich bin zerrissen zwischen einer postmodernen, weichen, fluiden und einer alten, harten Wirklichkeit samt ihren ehernen Gesetzen des menschlichen Daseins.<\/p>\n<p>Die Gegenwart Gottes steht mitten zwischen diesen beiden Wirklichkeiten. Sie gibt der Spontaneit\u00e4t der fluiden Welt Tiefe und der H\u00e4rte der objektiv vorhandenen Welt Liebe. Bin ich in der Gegenwart Gottes, erwache ich aus dem Schlaf des fluiden Rauschens, seinen Illusionen und Idealen und stelle mich den harten Gegebenheiten meiner Welt. Doch die Gegenwart Gottes bringt mich auch in den Fluss der Zeit, zeigt mir ihre G\u00fcte und Weisheit und befreit mich dazu, mich lauter und klar in der Komplexit\u00e4t der Wirklichkeit zu bewegen. Der Weg in die Gegenwart Gottes ist ein integrativer Weg, ein Weg, der Verbindungen schafft und dabei frei und unbefangen bleibt.<\/p>\n<p>Unser Predigttext illustriert dies. Er erz\u00e4hlt von fluiden und harten Realit\u00e4ten, und mitten darin navigiert er klar und aufrichtig. Ihm geht eine l\u00e4ngere Erz\u00e4hlung \u00fcber Stephanus voraus, die mit dessen Steinigung und der ersten gewaltsamen Verfolgung der christlichen Urgemeinde endet. Stephanus war der Erstgenannte aus dem Kreis der sieben Weisen, ein Mann von Geist und Weisheit (Apg 6,3), der dank der Gegenwart Gottes sogar im Angesicht seiner Steinigung ein offenes Herz f\u00fcr seine M\u00f6rder behielt (Apg 7,60). Er blieb stark in G\u00fcte und Weisheit und trotz der H\u00e4rte seiner Steinigung weich und aufrichtig. Der Ansatz, dem er folgte, wird am Beispiel von Philippus weiter verdeutlicht.<\/p>\n<p>Philippus geh\u00f6rt n\u00e4mlich ebenfalls zum Kreis der Sieben, die sich durch Geist und Weisheit auszeichnen. Genannt wird er unmittelbar nach Stephanus an zweiter Stelle (Apg 6,5). Seine St\u00e4rke ist die Verk\u00fcndigung des Evangeliums. Sp\u00e4ter in der Apostelgeschichte wird er ausdr\u00fccklich als Evangelist bezeichnet (Apg 21,8). Er ist mit Einsamkeit und Ohnmacht vertraut, h\u00f6rt auf die Stille Gottes und l\u00e4sst sich von ihr f\u00fchren (vgl. Apg 8,26). Aufgrund der gewaltsamen Verfolgung der urchristlichen Gemeinde wandern viele in Richtung Jud\u00e4a und Samaria (Apg 8,2), und sogar bis nach Ph\u00f6nizien, Zypern und Antiochia (Apg 11,19). Doch die Fl\u00fcchtenden nehmen ihren Glauben mit und verk\u00fcnden auf ihrem Weg das Evangelium (V4). Ihre Flucht wird zur Werbekampagne f\u00fcr ihren Glauben. Philippus ist Wortf\u00fchrer der Gefl\u00fcchteten, zieht in die Hauptstadt Samarias und wird dort zum Repr\u00e4sentanten des Evangeliums (V5). Trotz der H\u00e4rte, die er in Jerusalem erlebt hat, bleibt er weich in der St\u00e4rke von Geist und Weisheit.<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt wird, dass er den Christus verk\u00fcndet, der den Weg in die Gegenwart Gottes gezeigt hat (V5). In Scharen kommen die Leute und folgen aufmerksam seinen Ausf\u00fchrungen. Viele stimmen ihm zu, als sie seine Worte h\u00f6ren und die Zeichen sehen, die er tut (V6). Wie Jesus unterstreicht er seine Verk\u00fcndigung mit Heilungen (V7). Er treibt unreine Geister aus, die laut br\u00fcllend ausfahren (Lk 4,33-36.41), und er heilt Gel\u00e4hmte (Lk 5,17-20). Grosse Freude breitet sich deshalb in der Stadt aus.<\/p>\n<p>Seine Botschaft ist von unmittelbarer Kraft, sodass sie auch einen Konkurrenten \u00fcberzeugt. Ein Mann namens Simon ist n\u00e4mlich als Magier in der Stadt aufgetreten und schl\u00e4gt die Leute in Bann (VV9-11). Alle, Gross und Klein, hangen ihm an und sagen: Dieser Mann verk\u00f6rpert die Kraft Gottes, die man die Grosse nennt. Seine K\u00fcnste nehmen sie richtiggehend gefangen. Doch nicht die Freiheit von Gottes Gegenwart steht im Zentrum, sondern die Faszination gegen\u00fcber diesem Menschen und seiner fluiden Welt. Als nun Philippus mit seiner Botschaft auftritt, gehen den Leuten die Augen auf, und sie schenken ihm Glauben (VV12-13). Philippus fasziniert nicht mit seiner magischen Kraft, sondern stellt die frohe Botschaft vom Reich der G\u00fcte und Weisheit von Gottes Gegenwart in die Mitte und verweist darauf, wie Jesus Christus diese Botschaft interpretiert und gelebt hat. In der Folge lassen sich M\u00e4nner und Frauen taufen. Auch Simon kommt zum Glauben, l\u00e4sst sich taufen und h\u00e4lt sich fortan an Philippus. Denn er ist fassungslos angesichts der grossen Zeichen und Wunder, die da geschehen. Dass Simon tats\u00e4chlich \u00fcberzeugt ist von der Kraft, die da am Werk ist, wird nicht in Frage gestellt. Doch versteht er die bedingungslose Freiheit nicht, in der diese Kraft geschieht, sondern bleibt gebannt von ihrer Macht.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung stellt genau dies heraus (VV14-24). Sobald Simon n\u00e4mlich erlebt, dass die Apostel Menschen die H\u00e4nde auflegen und diese den Geist empfangen, bietet er Geld an und will das, was er als Vollmacht zu erkennen meint, erwerben. Petrus weist ihn deshalb harsch zurecht. Simon aber bleibt in sich gefangen und versteht nicht, dass die Gegenwart von Gottes Geist unverf\u00fcgbar ist, dass sie unmittelbar da ist, wenn sich ein Mensch l\u00e4sst und ihr nicht im Weg steht.<\/p>\n<p>Von Philippus ist in diesem Abschnitt nicht mehr die Rede. Dennoch gibt sein Beispiel auch heute zu denken. Denn er steht, wie Stephanus, auf der Grundlage von Geist und Weisheit f\u00fcr seinen Glauben ein und \u00fcberzeugt damit Menschen. Warum und wozu tut er das?<\/p>\n<p>Die Referenz von Philippus ist das Geheimnis der Stille Gottes \u2013 jener Stille, die bedingungslos im L\u00e4rm von Gewalt und Wunder gegenw\u00e4rtig ist, die ihn von sich selbst befreit und seinem Wort Kraft gibt. Vertraut wie Stephanus mit Geist und Weisheit, kennt er die menschliche Einsamkeit und Ohnmacht gegen\u00fcber der bedingungslosen Gegenwart Gottes, doch weiss er auch um die Kraft der Stille, die darin liegt. Der Widerstand der j\u00fcdischen Elite und deren Anh\u00e4nger ist hart, und die Steinigung von Stephanus schrecklich. Aber auch die verf\u00fchrerische Wirkung des selbstbewussten Populisten Simon, der die Menschen mit seinen K\u00fcnsten in Bann zieht und ihre Wirklichkeit verfl\u00fcssigt und durcheinanderbringt, ist verwirrlich. Philippus aber bleib mitten im L\u00e4rm dieser harten und fluiden Wirklichkeiten zentriert in der Stille der bedingungslosen Gegenwart der Freiheit Gottes. Diese Stille zeigt ihm ihre G\u00fcte, und deren Weisheit lehrt ihn den Umgang mit den widerspr\u00fcchlichen Wirklichkeiten, mit denen er zu tun hat. Ihm ist klar, dass Jesus Christus genau f\u00fcr dies Kraft der Stille eingestanden ist und dass er in jedem Menschen, der an ihn glaubt, als innerer Meister daf\u00fcr einsteht. Deshalb ist dieses Wort der Stille das Zentrum seiner Botschaft, deshalb steht er f\u00fcr genau diese Botschaft ein, deshalb kann er sowohl die harte Wirklichkeit der Verfolgung akzeptieren, als auch Zeichen und Wunder tun, welche fluide, weiche Wirklichkeiten schaffen.<\/p>\n<p>In unserer postchristlichen Zeit hat dieses Wort der Stille nichts an Bedeutung verloren. Zwar schaffen unsere weichen und fluiden Gesellschaften viel L\u00e4rm. Die Verfl\u00fcssigung der modernen, objektiv geglaubten Realit\u00e4t in die unz\u00e4hligen, subjektiven Realit\u00e4ten der Postmoderne produziert eine Flut gef\u00fchlter Wirklichkeiten. Diese F\u00fclle von Wirklichkeiten schaukeln sich im Wettbewerb um Aufmerksamkeit an Lautst\u00e4rke, Schrillheit und Verquertheit immer weiter hoch. Die Extrempositionen harter und fluider, konservativer und progressiver, bin\u00e4rer und diverser Weltbilder \u00fcberbieten sich mit ihrem Geschrei. Das Wort der Stille wird mitten darin nur allzu leicht \u00fcbergangen und missachtet. Seine Aktualit\u00e4t wird indes bloss umso gr\u00f6sser. Es erinnert uns an jene bedingungslose Gegenwart, die zwar st\u00e4ndig gegenw\u00e4rtig ist, f\u00fcr uns aber erst h\u00f6rbar wird, wenn wir ihr die n\u00f6tige Beachtung schenken, die zwar unserer Erl\u00f6sung und Befreiung ist, in uns aber ihre G\u00fcte und Weisheit erst entfaltet, wenn wir durch sie die Unerl\u00f6stheit dieser Welt realisieren. Das Wort der Stille gibt uns jene Freiheit, die Stress abbaut, stabilisiert und Orientierung schafft. Es f\u00f6rdert unsere Empf\u00e4nglichkeit und Akzeptanz f\u00fcr das, was ist, und es st\u00e4rkt unseren Mut, das, was ist, mit Liebe und Weisheit zu gestalten. Vieles liegt nicht in unseren H\u00e4nden, vieles ist indes sehr wohl das Ergebnis unserer individuellen und sozialen Konstruktionen. Das Wort der Stille steht f\u00fcr einen moderaten Konstruktivismus ein, der um das Annehmen und Ver\u00e4ndern weiss und der beides mit G\u00fcte und Weisheit angeht.<\/p>\n<p>Das Evangelium als Wort der Stille Gottes mag heute oft unbeachtet und ignoriert werden. Dennoch ist seine Aktualit\u00e4t ungebrochen. Es verbindet uns mit dem Geheimnis unserer Zeitlichkeit, es befreit uns vom L\u00e4rm der Zeit, und es gibt uns Klarheit in dieser Zeit. An uns liegt es nun, dem Evangelium standzuhalten und f\u00fcr dessen Wort einzustehen. Beten wir also, dass wir das in aller Einsamkeit und Lauterkeit tun, und dass wir uns vom Wort der stillen Gegenwart Gottes leiten lassen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 06. August 2023 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/0806-Apg-8.4-13.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vertriebenen nun zogen umher und verk\u00fcndigten das Evangelium. Philippus ging hinab in die Hauptstadt Samarias und verk\u00fcndigte den Leuten dort den Christus. 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