{"id":4825,"date":"2023-06-04T15:00:24","date_gmt":"2023-06-04T13:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/weisheit-in-der-praxis\/"},"modified":"2023-06-04T21:20:55","modified_gmt":"2023-06-04T19:20:55","slug":"wisdom-in-practice","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wisdom-in-practice\/","title":{"rendered":"Wisdom in practice"},"content":{"rendered":"<p><em>Der Hohe Priester fragte nun: Verh\u00e4lt es sich so? Er aber sprach: Br\u00fcder und V\u00e4ter, h\u00f6rt! Der Gott der Herrlichkeit ist unserem Vater Abraham erschienen, als dieser noch in Mesopotamien lebte, bevor er sich in Haran niederliess. Und er hat zu ihm gesagt: Zieh weg aus deiner Heimat und fort von deiner Verwandtschaft, und geh in das Land, das ich dir zeigen werde. Da zog er weg aus dem Land der Kasd\u00e4er und liess sich in Haran nieder. Als sein Vater gestorben war, wies er ihn an, von dort weiterzuziehen in das Land, in dem ihr jetzt wohnt. Und er gab ihm kein Erbteil daran, nicht einmal einen Fuss breit, doch er verhiess, es ihm und nach ihm seinen Nachkommen zum Besitz zu geben &#8211; dabei war er doch kinderlos. Gott aber sprach so: Seine Nachkommen werden Fremdlinge sein in fremdem Land, und man wird sie zu Sklaven machen und misshandeln vierhundert Jahre lang. Aber das Volk, dem sie als Sklaven dienen, werde ich richten, so sprach Gott, und danach werden sie ausziehen und mich verehren an diesem Ort. Und er gab ihm den Bund der Beschneidung. So zeugte er den Isaak und beschnitt ihn am achten Tag, und Isaak beschnitt den Jakob, und Jakob die zw\u00f6lf Patriarchen. Apg 7,1-8<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Gegenwart Gottes ist eine geheimnisvolle Sache. Wie k\u00f6nnte ich sie erkennen? Sobald ich den Moment erkenne, ist er vorbei, sobald ich mir bewusst bin, dass Gott gegenw\u00e4rtig ist, ist diese Gegenwart bereits Vergangenheit. Gott l\u00e4sst sich bloss von hinten erkennen. Ich kann das Echo des Moments vernehmen und die Spuren seiner Ber\u00fchrung wahrnehmen, doch fassen kann ich den Moment nicht. Deshalb bleibt Gottes Gegenwart ein Geheimnis. Wissenschaftlicher Beobachtung ist sie stets entzogen. Es gibt keine Synchronizit\u00e4t zwischen dem Beobachteten und dem Beobachten. Das Geheimnis der Zeit ist auch das Geheimnis Gottes.<\/p>\n<p>Allerdings findet alles Leben und Tun in der Gegenwart statt. Zwar bin ich von meiner Vergangenheit bedingt. Was ich heute bin, ist das Ergebnis meiner Geschichte. Ebenso bedingt mich meine Zukunft. St\u00e4ndig bin ich damit besch\u00e4ftigt, mich auf das auszurichten, was ich erwarte. Meine vergangene und zuk\u00fcnftige Geschichte macht mich zu dem, der ich bin, doch in meinem Wesen bin ich derjenige, der ich hier und jetzt bin. Ich bin das Geheimnis des Moments. Mich selbst kann ich genauso wenig verstehen wie die Gegenwart Gottes.<\/p>\n<p>Das zu erkennen und zu leben, ist die Erl\u00f6sung des Menschen. Bin ich mit dem Geheimnis des Augenblicks vertraut und lebe genau dieses Geheimnis in meinem Handeln, bin ich mitten in meiner Geschichte vom Ballast meiner Geschichte befreit. Ich lebe in der unmittelbaren Gegenwart Gottes. Meine Geschichte ist bei mir, doch steht sie dem Moment nicht im Weg. Unbefangen umgibt und dient sie mir als Resonanzraum. In einem solchen Augenblick ist mein Wille mit dem Willen Gottes synchronisiert. Gottes Wille geschieht in meinem Tun. Ich lebe das Geheimnis des Moments. Intuitiv ist mir klar, warum und wozu ich tue, was ich tue, ohne dass eine Erkl\u00e4rung n\u00f6tig oder m\u00f6glich ist. Ich lebe frei zwischen Ursache und Wirkung, und ich bin doch mitten in der Bedingtheit des Lebens.<\/p>\n<p>\u00dcber dieses Geheimnis der Gegenwart zu reden, ist das eine, es in seinem Handeln zu leben, das andere. Doch genau darum geht es. \u00abWalk the talk\u00bb, heisst es auf Englisch mit einer Pr\u00e4gnanz, die sich im Deutschen nicht wiedergeben l\u00e4sst. Der Weg in die Gegenwart Gottes l\u00e4sst sich nur im konkreten Gehen Schritt um Schritt verstehen. Doch jeder Moment stellt mich vor die Kiste meiner Unvollkommenheit. Jeder Moment spielt mir Material zu, in das ich mich involviere und verstricke. Jeder Moment fordert mich dazu auf, dieses Material auszupacken, wahrzunehmen und zu w\u00fcrdigen, sodass es sich aufl\u00f6sen kann. Die Bereitschaft, sich dem eigenen Abgrund der Demut zu stellen, geh\u00f6rt zum Weg in die Gegenwart Gottes. Immer wieder von neuem. \u00abWalk the talk!\u00bb Nur wenn ich das Reden \u00fcber diesen Weg jeden Moment in meinem Handeln vollziehe, gehe ich ihn. Die Kiste der Unvollkommenheit \u2013 die eigene und die der andern \u2013 samt dem Leiden, das ihr eigen ist, ist grenzenlos. Je mehr ich mit der Erl\u00f6sung in der Gegenwart Gottes vertraut bin, desto gr\u00f6sser wird auch die Demut dieser Kiste gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Lukas erinnert mit der Geschichte von Stephanus auf eindr\u00fcckliche Weise daran. Er beschreibt Stephanus als Mann von Geist und Weisheit (Apg 6,3) und erf\u00fcllt mit Gnade und Kraft, der grosse Wunder und Zeichen im Volk tut (Apg 6,8). Doch die Traditionalisten in den hellenistischen Synagogen bringen ihn gewaltsam vor den Hohen Rat. Dort werden Zeugen aufgeboten, die gegen ihn aussagen. Auch wenn er in der Gegenwart Gottes erl\u00f6st ist, so schl\u00e4gt ihm doch die Unerl\u00f6stheit seines Umfelds entgegen. Vorerst aber hat er die Chance, sich diesem gegen\u00fcber zu verteidigen. Unser Predigttext ist der Beginn dieser Verteidigungsrede.<\/p>\n<p>Diese Verteidigungsrede ist eine sperrige Rede. Sie f\u00e4llt einerseits durch ihre L\u00e4nge und andererseits durch ihren Mangel an Situationsbezogenheit auf. Weder die Vorw\u00fcrfe der Zeugen werden aufgenommen, noch wird beantwortet, wie Stephanus darauf reagiert. Stattdessen wird ein langer Abriss der Geschichte Israels geboten, der anhand der Vergangenheit deutlich zu machen versucht, wie es um die Gegenwart steht. Herausgehoben wird dabei, dass die Gegenwart in ihrem Wesen von der segensreichen Verheissung Gottes erf\u00fcllt ist, dass Israel dieser jedoch mit seiner Eigenwilligkeit immer wieder Weg steht. Die Rede k\u00f6nnte im hellenistischen Umfeld des Stephanuskreises entstanden sein und dessen Geist und Weisheit atmen. Sie d\u00fcrfte den dortigen Menschen aufzeigen wollen, dass ihre aktuellen Probleme mit der j\u00fcdischen Elite nicht aussergew\u00f6hnlich sind, sondern bereits in der gemeinsamen Geschichte erkennbar sind. Bei der Verfassung der Apostelgeschichte wird Lukas sie vorgefunden und Stephanus in den Mund gelegt haben.<\/p>\n<p>Mit einer kleinen \u00dcberleitung schafft Lukas den Einstieg (V1): Der Hohe Priester gibt Stephanus das Wort und \u00fcberl\u00e4sst ihm die B\u00fchne f\u00fcr sein langes Pl\u00e4doyer. Vertraut mit rhetorischen Stilelementen, spricht Stephanus die Zuh\u00f6rerschaft als Br\u00fcder und V\u00e4ter an und fordert sie zum H\u00f6ren auf. Ihm ist wichtig, sich respektvoll in ihre Reihen zu stellen. Er steigt ein bei der Verheissung, die Gott \u2013 wie er betont \u2013 unserem Vater Abraham gegeben hat (V2). Diesem ist der Gott der Herrlichkeit erschienen, eine Herrlichkeit, die auch Stephanus vor seiner Steinigung sehen wird (Apg 7,55). Bereits in Mesopotamien, noch bevor sich Abraham in Haran niedergelassen hat, ist dies geschehen. Ihm ist wichtig, herauszustellen, dass Abraham von allem Anfang mit dem Willen Gottes vertraut ist. In dieser Offenbarung fordert ihn Gott auf, weg von seiner Heimat und fort von seiner Verwandtschaft zu ziehen und in ein Land zu gehen, das er ihm zeigen werde (V3). Gehorsam geht Abraham diesen Weg (V4). Im Folgenden hebt die Rede darauf ab, dass Abraham in der Gegenwart der Verheissung bleibt, dass ihrer Erf\u00fcllung jedoch Grenzen gesetzt sind (VV5-7). Gott gibt ihm kein Erbteil am verheissenen Land, nicht einmal einen Fuss breit. Dem, der kinderlos ist, verheisst es Gott f\u00fcr seine Nachkommen. Doch diese werden das Land erst \u00fcber den Umweg der Sklaverei in \u00c4gypten gewinnen, bis sie Gott schliesslich hier im Tempel Jerusalems verehren. Die Verheissung Gottes ist zwar unersch\u00fctterlich, doch die Unw\u00e4gbarkeiten des Lebens stellen sich ihrer Erf\u00fcllung immer wieder in den Weg. Was als Zeichen bleibt, ist der Bund der Beschneidung (V8). Deshalb beschneidet Abraham am achten Tag Isaak, Isaak den Jakob, und dieser seine zw\u00f6lf S\u00f6hne.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung erz\u00e4hlt, wie die Geschichte weiter geht. Sie berichtet zuerst von Josef, der von seinen Br\u00fcdern nach \u00c4gypten verkauft wird, dank seiner Gnade und Weisheit aber beim Pharao Karriere macht, durch die Hungersnot f\u00fchrt und schliesslich f\u00fcr seinen Vater und seine Br\u00fcder zur Rettung wird (V9-17). Es folgen die Geschichte von Mose (VV17-43) und schliesslich die Geschichte vom Bundeszelt und Bau des Tempels (VV44-50). Dabei zeigt sich in unz\u00e4hligen Variationen immer wieder das Gleiche: Auch wenn die Herrlichkeit Gottes mit der Verheissung der Erl\u00f6sung stets gegenw\u00e4rtig ist \u2013 die Kiste der menschlichen Unvollkommenheit setzt konstant Material frei, das ein Leben in Gottes G\u00fcte und Weisheit zur Herausforderung macht.<\/p>\n<p>Die Rede von Stephanus stammt aus einer anderen Zeit, und die Ereignisse, von denen sie erz\u00e4hlt, liegen noch weiter zur\u00fcck. Was sie indes thematisiert, ist st\u00e4ndig aktuell: die Verheissung, die in jedem Moment steckt, und die Widerst\u00e4nde, die deren Entfaltung im Weg stehen. In dieser Dynamik steckt offenbar ein Konflikt, der f\u00fcr die Zeitlichkeit des menschlichen Lebens konstitutiv ist. Die Zeiten \u00e4ndern sich, doch dieser Konflikt bleibt sich jeden Augenblick gleich \u2013 vom alten Israel, \u00fcber die Zeit von Stephanus bis heute. Er ist gleichsam die Konstante, die jeden Moment neu aktualisiert wird.<\/p>\n<p>Nachvollziehbar wird dieser Konflikt im Spiegel der eigenen Geschichte. Die selbstkritische Reflexion der eigenen Biographie zeigt rasch, dass ich mir das Leben zuweilen erstaunlich kompliziert mache. Auch wenn ich mit viel guter Lebenskraft gesegnet sein mag, gibt es ungute Gewohnheiten, die zu durchschauen und ver\u00e4ndern ich erst nach vielen Jahren in die Lage komme. Das Material, in das ich mich verstricken und verlieren kann, scheint unbegrenzt, und das Tempo, mit dem es Staub ansetzt und sich zu Bergen auft\u00fcrmt, unendlich gross. Der Verheissung, die in jedem Augenblick steckt, tut dies keinen Abbruch. Doch findet die Arbeit, die eigene Unordnung aufzur\u00e4umen und wieder in den Moment zu kommen, kein Ende.<\/p>\n<p>Selbstredend gilt dies ebenso f\u00fcr unsere gemeinsame Geschichte. Es fehlt nicht an Aufbr\u00fcchen und Reformbewegungen. Stephanus erinnert in seiner Rede daran, und er selbst lebt im Rahmen der Jesusbewegung in einer von ihnen. Doch der g\u00f6ttlichen Kraft, in der Gegenwart zu sein und das Momentum zu leben, stellt sich die ganze Kiste der menschlichen Unvollkommenheit entgegen. Der Ukrainekrieg ist nur ein Beispiel. Restaurative Kr\u00e4fte werden frei und l\u00f6sen einen v\u00f6llig widersinnigen Krieg aus. Die Schweizerische Antwort auf diesen Krieg mit ihrem Mythos von der Neutralit\u00e4t ist ein anderes. Die Flucht in Ideologie, Moralismus und Tr\u00e4ume ist stets eine Flucht vor dem Moment. Es bedarf offenbar grosser, gemeinsamer und konsequenter Anstrengung, die eigene Unvollkommenheit und die der anderen anzuerkennen, sich mit ihr auf konstruktive Weise auseinander zu setzten und Erl\u00f6sung zu schaffen.<\/p>\n<p>Der Weg in die Gegenwart Gottes ist deshalb auch in unserer postchristlichen Zeit die unverzichtbare Ressource. Dieser Weg erinnert an die Verheissung jener G\u00fcte, die in jedem Moment steckt, aber er konfrontiert ebenso deren Weisheit mit der menschlichen Unvollkommenheit. Diese Weisheit weiss, dass der Konflikt mit der Unvollkommenheit zu jedem Moment geh\u00f6rt. Sie strebt nicht an, dies prinzipiell zu l\u00f6sen, doch ringt sie mit G\u00fcte und Geduld um das, was sich situativ bew\u00e4hrt. Wie k\u00f6nnten wir heute, auch ohne traditionellen Glauben, die Weisheit, die sich dieser endlosen Arbeit stellt, nicht suchen wollen!<\/p>\n<p>Entscheidend ist heute nicht die R\u00fcckkehr in traditionelle Christlichkeit. Im Zentrum steht vielmehr, dass wir den mystischen Weg in die Gegenwart Gottes tats\u00e4chlich gehen. Erz\u00e4hlen l\u00e4sst sich dieser Weg in vielen Variationen. Das christliche Erbe ist eine von ihnen. Es bietet wunderbare Trainingsm\u00f6glichkeiten, um diesen Weg zu \u00fcben, zu vertiefen und zu reflektieren. Insofern ist es gleichsam ein Fitnesszentrum, das sich bew\u00e4hrt und uns auf unserem Weg in die Gegenwart unterst\u00fctzt. Doch es entlastet uns nicht davon, den Weg in unserem eigenen Leben zu verstehen und zu gehen. \u00abWalk the talk\u00bb ist die Integration unseres Denkens in unser Tun \u2013 unsere h\u00f6chst pers\u00f6nliche Aufgabe f\u00fcr jeden Schritt, den wir gehen.<\/p>\n<p>Gott l\u00e4sst sich zwar nur von hinten erkennen, dann wenn der Moment verklingt und bloss noch die Spuren der Ber\u00fchrung da sind. Doch genau dies ist immer wieder m\u00f6glich. Stellen wir uns also mit G\u00fcte und Weisheit unserer Unerl\u00f6stheit, packen wir sie aus und r\u00e4umen wir auf! Auch wenn die Arbeit kein Ende hat, lohnt sich, damit anzufangen. Denn nur so gibt es auf dieser Welt Momente der Erl\u00f6sung. Beten wir also, dass wir diesen Schritt gehen und der bedingungslosen Gegenwart eine Chance geben. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 04. Juni 2023 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/0604-Apg-7.1-8-1.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Hohe Priester fragte nun: Verh\u00e4lt es sich so? Er aber sprach: Br\u00fcder und V\u00e4ter, h\u00f6rt! Der Gott der Herrlichkeit ist unserem Vater Abraham erschienen, als dieser noch in Mesopotamien lebte, bevor er sich in Haran niederliess. 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