{"id":4774,"date":"2023-04-09T12:31:46","date_gmt":"2023-04-09T10:31:46","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/freiheit-als-gehorsam\/"},"modified":"2023-04-09T12:38:46","modified_gmt":"2023-04-09T10:38:46","slug":"freedom-as-obedience","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/freedom-as-obedience\/","title":{"rendered":"Freedom as obedience"},"content":{"rendered":"<p><em>Man f\u00fchrte sie herbei und stellte sie vor den Hohen Rat. Und der Hohe Priester befragte sie und sprach: Haben wir euch nicht ausdr\u00fccklich befohlen, nicht mehr zu lehren in diesem Namen? Und was macht ihr? Ihr erf\u00fcllt Jerusalem mit eurer Lehre und wollt das Blut dieses Menschen \u00fcber uns bringen. Petrus aber und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Der Gott unserer V\u00e4ter hat Jesus, den ihr ans Holz geh\u00e4ngt und umgebracht habt, auferweckt. Gott hat ihn zu seiner Rechten erh\u00f6ht und zum F\u00fcrsten und Retter gemacht, um Israel Umkehr zu schenken und Vergebung der S\u00fcnden. Und wir sind Zeugen dieser Ereignisse, wir und der heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen. Apg 5,27-32:<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Heute ist Ostern. Heute feiern wir die Auferstehung Christi, heute feiern wir die Gegenwart Gottes. Die Geschichte der Auferstehung ruft es uns in Erinnerung: weder Not noch Leid, weder Teufel noch Tod k\u00f6nnen uns trennen von Gottes Gegenwart. St\u00e4ndig geschieht unser Leben im Moment, st\u00e4ndig ist Gott gegenw\u00e4rtig \u2013 ob wir es merken oder nicht. Deshalb gibt es jeden Moment Leben, deshalb gibt es jeden Moment Heilung, Erl\u00f6sung und Vergebung. Die Geschichte der Auferstehung zeigt uns gleichnishaft, dass dies sogar f\u00fcr den Tod gilt. Was sich an Jesus exemplarisch ereignet hat, ist allen verheissen, was in Christus sichtbar geworden ist, sollen alle erfahren: Selbst der Tod trennt uns nicht von der Gegenwart Gottes. Lassen wir uns, verlieren wir uns in den Moment von Gottes Ewigkeit. Im Leben realisieren wir dies ansatzweise, im Tod entfaltet es sich zur F\u00fclle.<\/p>\n<p>Die Radikalit\u00e4t dieser Aussage l\u00e4sst sich nicht ein f\u00fcr alle Mal erfassen, sondern will jeden Moment neu entdeckt sein. Unsere postchristliche Zeit ist an Leistung und Wohlstand orientiert und freut sich an Erfolg und all den Annehmlichkeiten, die dieser mit sich bringt. Sie ist gew\u00f6hnt, sich an das Verf\u00fcgbare zu halten, Schw\u00e4che und Not, Leid und Tod zu verdr\u00e4ngen und den Bezug zu Gott als dem Geheimnis der Gegenwart zu vergessen. Welche Bedeutung k\u00f6nnte die christliche Geschichte von der Auferstehung da noch haben! Und selbst wer direkt mit Leid und Tod konfrontiert ist, kann sich mit ihr schwer tun. Was n\u00fctzt der Hinweis auf eine Auferstehung, wenn wie in der Ukraine der imperialistische Nachbar auf einmal mein Land mit Panzern und Raketen angreift? Wenn pl\u00f6tzlich wie k\u00fcrzlich in der T\u00fcrkei und in Syrien die Erde bebt, H\u00e4user zusammenbrechen und unz\u00e4hlige Menschen unter sich begraben? Was hilft der Glaube an eine Auferstehung, wenn ich vor Schmerzen nicht mehr auf meinen Beinen stehen kann, wenn der Tod naht und der Abschied von einem geliebten Menschen ansteht? Solche Erfahrungen sind grauenhaft, und ihr Horror nimmt gefangen. Wie k\u00f6nnte da Gottes Gegenwart zug\u00e4nglich sein und zur Erl\u00f6sung werden!<\/p>\n<p>Der Geschichte der Auferstehung geht die Geschichte von Karfreitag und Getsemani voraus. Auch Jesus tut sich schwer, den Kelch zu trinken und seinen Leidensweg anzunehmen. Dreimal bittet er darum, dass es anders geht, dreimal muss er einsehen, dass dies sein Weg ist (Mk 14,32-42). Schliesslich kommt sein Willen mit dem Willen Gottes in \u00dcbereinstimmung, und er verzichtet darauf, gewaltsam gegen sein Schicksal anzuk\u00e4mpfen oder ihm entfliehen zu wollen. Stattdessen l\u00e4sst er sich aufrichtig darauf ein und stirbt seinen Tod am Kreuz. Nicht alle J\u00fcnger kommen damit nicht klar (Mk 14,66-72), doch es gibt etliche, die in einiger Entfernung bei ihm bleiben (Lk 23,49). Der Weg der Gegenwart Gottes ist offensichtlich kein weltfremder Weg. Er macht stattdessen Mut, sich immer wieder neu auf die G\u00fcte Gottes einzulassen, die im Kreuzweg steckt, und ihrer Weisheit zu folgen, die zeigt, was sich im Angesicht der eigenen Begrenztheit bew\u00e4hrt. Dieser Weg stellt sich den Abgr\u00fcnden dieser Welt, aber er h\u00f6rt nicht auf, auf den Segen der Gegenwart Gottes zu vertrauen, der darin aufkeimt. Die Geschichte der Auferstehung ist ein Versuch, genau das nahe zu bringen.<\/p>\n<p>Unser Predigttext illustriert, was dies in einer schwierigen Situation des Lebens bedeutet. Er erz\u00e4hlt von der Konfrontation der Apostel durch die j\u00fcdische Elite. Ihm geht voraus, dass die Apostel im Volk grosse Erfolge erzielten. Durch ihr Wirken wurden viele Menschen von ihrem Leiden geheilt, und diese Erfahrung liess die junge Gemeinde wachsen (Apg 5,12-16). Die j\u00fcdische Elite erf\u00fcllte dies mit Neid und liess sie ins Gef\u00e4ngnis werfen. Auf wundersame Weise aber wurden sie durch einen Engel daraus befreit. Mit dem Erlebnis der Befreiung aus dem Kerker traten sie wiederum im Tempel auf und verk\u00fcndeten die erl\u00f6sende Gegenwart Gottes. Als die j\u00fcdische Elite davon erfuhr, liess sie sie sogleich herbeif\u00fchren, um sie zu stoppen.<\/p>\n<p>Hier setzt unser Predigttext ein. Er berichtet, dass die Apostel erneut vor den Hohen Rat gestellt werden (vgl. Apg 4,7). Der Hohe Priester f\u00fchrt die Anklage. Zun\u00e4chst verweist er darauf, dass die Apostel ausdr\u00fccklich mit einem Verbot, in diesem Namen zu lehren, belegt sind (Apg 4,18.21). Die Nennung des Namens von Jesus Christus dem Nazarener vermeidet er. Ebenso wenig geht er auf die wundersame Befreiung der Apostel aus dem Gef\u00e4ngnis ein. Was ihn stattdessen bewegt, ist die Tatsache, dass sich die Apostel \u00fcber das Lehrverbot hinwegsetzen und Jerusalem mit ihrer Lehre erf\u00fcllen. Er unterstellt ihnen, dass sie das Blut dieses Menschen \u00fcber die j\u00fcdische Elite bringen wollen. Folgt man biblischem Sprachgebrauch, nimmt er an, dass diejenigen, die sich am Tod Jesu schuldig gemacht haben, als M\u00f6rder bestraft werden sollen. Der Hohe Priester denkt in den Kategorien des <em>ius talionis<\/em>, nach welchem Gleiches mit Gleichem bestraft werden muss. Petrus hat indes bereits deutlich gemacht, dass er davon ausgeht, dass die j\u00fcdische Elite aus Unwissenheit gehandelt hat, dass sie nun Gelegenheit hat, sich zu distanzieren und sich auf die Vergebung ihrer S\u00fcnden auszurichten (Apg 3, 17.19). Ihm geht es auch in Bezug auf die j\u00fcdische Elite um Vergebung, Heilung und Erl\u00f6sung.<\/p>\n<p>Seine Replik auf den Hohen Priester zeigt es. Petrus und die Apostel wiederholen, was er und Johannes bereits bei der fr\u00fcheren Einvernahme gesagt haben (Apg 4,19b.20), nun aber zur Maxime verdichtet: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Was sie damit meinen, f\u00fchren sie im Folgenden aus. Zu verstehen ist sie zun\u00e4chst integrativ: Es geht um den Gott unserer V\u00e4ter. Das Verbindende von j\u00fcdischer Elite und Aposteln steht an erster Stelle. Allerdings folgt das Trennende sogleich: Ihr, die j\u00fcdischen Eliten, habt Jesus ans Holz geh\u00e4ngt und umgebracht. An ihrer Schuld machen Petrus und die Apostel keine Abstriche. Doch nicht diese Schuld steht im Zentrum, sondern dass der sie verbindende Gott Jesus vom Tod auferweckt hat. Der Blick ist auf Gott gerichtet, dem man mehr gehorchen muss als den Menschen. Gott hat n\u00e4mlich Jesus zu seiner Rechten erh\u00f6ht und zum F\u00fcrsten und Retter gemacht. In seinem Namen ist Gottes vergebende und erl\u00f6sende Gegenwart da, um Israel Umkehr und Vergebung der S\u00fcnden zu schenken \u2013 auch der j\u00fcdischen Elite, die ihn umgebracht hat. Nicht um Rache, Strafe und die Fortsetzung menschlicher S\u00fcnde geht es, sondern um das Gegenteil davon: um die Befreiung aus Schuld und Verstrickung, um Heilung und Erl\u00f6sung. Der Weg dazu ist die Umkehr, die Reue, die Ausrichtung auf die Vergebung aufgrund der Einsicht, dass in Jesus Christus dem Nazarener tats\u00e4chlich Gott gegenw\u00e4rtig ist. Das bezeugen die Apostel und der heilige Geist, durch den Gott allen gegenw\u00e4rtig ist, die ihm gehorchen. Sie beanspruchen also, genau ihrer Maxime zu folgen und Gott mehr zu gehorchen als den Menschen.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung erz\u00e4hlt dann, dass diese freim\u00fctige Rede der Apostel die j\u00fcdische Elite in rasenden Zorn versetzt und dass sie sie t\u00f6ten wollen. Der Pharis\u00e4er Gamaliel aber erhebt sich und \u00fcbernimmt die F\u00fchrung. Er l\u00e4sst die Apostel hinausschicken und ruft seine Ratskollegen zur Besinnung. In einer fiktiven Rede l\u00e4sst ihn Lukas sagen, dass bereits Theudas und sp\u00e4ter Judas der Galil\u00e4er mit dem Anspruch aufgetreten sind, etwas Besonderes zu sein (Apg 8,9), dass sich ihre Bewegungen aber in alle Winde zerstreut haben. Daraus zieht Gamaliel einen weisen Schluss: Stammt die Jesusbewegung von Menschen, wird es ihr ebenso gehen, stammt sie von Gott, l\u00e4sst sie sich ohnehin nicht aufhalten. Die j\u00fcdische Elite w\u00fcrde dann aber als solche dastehen, die gegen Gott k\u00e4mpft. Seine Worte finden Geh\u00f6r. Mit ihnen l\u00e4sst ihn Lukas unwissentlich sagen, was f\u00fcr ihn Tatsache ist: dass die Jesusbewegung w\u00e4chst, dass sie sich nicht zerstreut, dass in ihr Gott gegenw\u00e4rtig ist. Als die Apostel wieder hereingeholt werden, werden sie erneut an das Verbot, von Jesus zu reden, erinnert. Das Verbot wird ihnen sogar mit Schl\u00e4gen eingebl\u00e4ut. Dann aber werden sie frei gelassen. Lukas schliesst die Erz\u00e4hlung mit dem Hinweis, dass die Apostel freudig weggehen, weil sie gew\u00fcrdigt werden, im Namen von Jesus Schmach zu erleiden und im Leiden, das ihnen widerf\u00e4hrt, die erl\u00f6sende Gegenwart Gottes zu erleben. T\u00e4glich und ohne Unterlass f\u00fchren sie deshalb ihre Lehr- und Verk\u00fcndigungst\u00e4tigkeit fort, \u00f6ffentlich im Tempel und privat zuhause, dass Jesus der Gesalbte ist, durch welchen Gott gegenw\u00e4rtig wird.<\/p>\n<p>Die Besinnung auf diese Geschichte heute an Ostern, ruft uns eine Einsicht in Erinnerung, die nichts an Aktualit\u00e4t verloren hat: Was auch immer die Umst\u00e4nde sind, in denen wir leben, orientieren sollen wir uns zuerst und vor allem an der Freiheit der Gegenwart Gottes. Ihr soll unser Gehorsam mehr gelten als allem anderen. Unser Wille soll mit dem Wille Gottes eins werden.<\/p>\n<p>Diese Maxime hat in der Kirchengeschichte tiefe Spuren hinterlassen. Bereits in der fr\u00fchen Kirche wird sie im Kampf gegen heidnische Obrigkeiten immer wieder zitiert. Benutzt wird sie aber auch im Kampf gegen Sittenlosigkeit, andere Lehrmeinungen, zur Verteidigung theologischer Forschung oder im Kampf gegen weltliche Rechtsanspr\u00fcche. Mit dem Aufkommenden M\u00f6nchstum dient sie dem Aufruf, der Welt zu entsagen, aber ebenso gegen masslose Askese. Im Mittelalter verweisen P\u00e4pste auf sie um, um Papstgehorsam als Gottesgehorsam gegen die Anspr\u00fcche des Kaisers einzufordern. Allerdings wird das Argument auch gerade umgekehrt eingesetzt und der Papst auf die Seite der Menschen gestellt. <em>Luther<\/em>, \u00e4hnlich <em>Calvin<\/em>, bek\u00e4mpfen mit dieser Maxime die Macht von Kirche und Staat, doch weist bereits <em>Luther<\/em> darauf hin, dass sie als Deckmantel von Eigensinn missbraucht werden kann, etwa wenn sie wie bei den Schw\u00e4rmern f\u00fcr revolution\u00e4re oder fundamentalistische Zwecke herhalten muss. In den Wirren der konfessionellen Auseinandersetzungen rekurrieren Untertanen konvertierter Herrschaften auf sie, um ihren eigenen Glauben zu verteidigen. Als sich die Situation im 19. Jahrhundert etwas beruhigt, verliert sie in jenen Staaten, die sich christlich verstehen, an Bedeutung. Allerdings nicht f\u00fcr lange. Im 20. Jahrhundert wird sie gegen marxistische und nationalsozialistische Herrschaftsanspr\u00fcche erneut in Anschlag gebracht. Die gegenw\u00e4rtige R\u00fcckkehr imperialistischer und autorit\u00e4rer Diktaturen verschafft ihr ebenfalls unerwartete Aktualit\u00e4t. Die Frage dr\u00e4ngt sich deshalb auf, ob sie f\u00fcr unsere beschleunigte, postchristliche Zeit wieder zur Maxime der Stunde geworden ist.<\/p>\n<p>Allerdings ist sie in der Vergangenheit f\u00fcr gegens\u00e4tzliche Zwecke verwendet worden, und nicht selten hat sie zur Legitimation eigener politischer Anspr\u00fcche herhalten m\u00fcssen. Soll sie heute glaubw\u00fcrdig sein, darf sie nicht politisch verengt und f\u00fcr egoistische Zwecke missbraucht werden. Gott ist zwar jeden Moment gegenw\u00e4rtig, vereinnahmen aber l\u00e4sst er sich von nichts und niemandem. Die Gegenwart Gottes ist kein Gut, das sich haben, wissen oder beanspruchen l\u00e4sst. Ihre Pointe ist stattdessen gerade ideologiekritisch. Wollen wir die Freiheit der Gegenwart Gottes in Anspruch nehmen, m\u00fcssen wir unseren Subjektivismus selbstkritisch hinterfragen und allen politischen Ideologien mit Vorsicht begegnen. Sie ist zwar jeden Moment am Kommen \u2013 ihre Wirkung entfaltet sie indes erst in dem Moment, in welchem wir uns lassen und gehorsam unsere L\u00e4uterung willkommen heissen.<\/p>\n<p>Eine solche Botschaft war, ist und bleibt unzeitgem\u00e4ss. Sie widerspricht dem menschlichen Bed\u00fcrfnis nach Kontrolle und konfrontiert uns stattdessen mit den Abgr\u00fcnden unserer Demut. Genau dies aber macht sie st\u00e4ndig aktuell. Denn sie gibt uns jeden Moment die Chance, im Gehorsam gegen\u00fcber der Freiheit Gottes ins Hier und Jetzt zu finden, mitten in Schuld Vergebung, in Krankheit Heilung, in Verstrickung Erl\u00f6sung zu erfahren und so zu realisieren, dass uns Gottes G\u00fcte und Weisheit jeden Moment entgegenkommen. Auf diese Weise kann es auch bei uns Ostern werden \u2013 immer wieder neu. Beten wir also, dass wir den Mut aufbringen, Gott mehr zu gehorchen als allem Menschlichen, und dass es so bei uns Ostern wird. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 9. April 2023 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/0409-Apg-5.27-32.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man f\u00fchrte sie herbei und stellte sie vor den Hohen Rat. Und der Hohe Priester befragte sie und sprach: Haben wir euch nicht ausdr\u00fccklich befohlen, nicht mehr zu lehren in diesem Namen? Und was macht ihr? Ihr erf\u00fcllt Jerusalem mit eurer Lehre und wollt das Blut dieses Menschen \u00fcber uns bringen. 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