{"id":4762,"date":"2023-04-02T12:06:13","date_gmt":"2023-04-02T10:06:13","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/die-kraft-in-der-schwaeche\/"},"modified":"2025-01-14T13:45:26","modified_gmt":"2025-01-14T12:45:26","slug":"power-in-weakness","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/power-in-weakness\/","title":{"rendered":"Power in weakness"},"content":{"rendered":"<p><em>Der Hohe Priester aber erhob sich samt allen seinen Anh\u00e4ngern, der Partei der Sadduz\u00e4er; erf\u00fcllt von wildem Eifer ergriffen sie die Apostel und liessen sie vor den Augen des Volkes in Gewahrsam nehmen. Ein Engel des Herrn aber \u00f6ffnete nachts die Tore des Gef\u00e4ngnisses, f\u00fchrte sie hinaus und sprach: Geht, tretet im Tempel auf und verk\u00fcndigt dem Volk das volle Wort des Lebens, das sich euch jetzt er\u00f6ffnet hat. Sie h\u00f6rten es und gingen noch in der Morgend\u00e4mmerung in den Tempel und lehrten. Als nun der Hohe Priester und seine Anh\u00e4nger eintrafen, riefen sie den Hohen Rat zusammen und die gesamte Ratsversammlung Israels und schickten zum Gef\u00e4ngnis, um sie vorf\u00fchren zu lassen. Apg 5,17-21<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Heute ist Palmsonntag, heute steht jene Ambivalenz im Zentrum, in welcher Gott gegenw\u00e4rtig ist. Die Geschichte von Palmsonntag illustriert sie. Einerseits geht es Jesus einzig und allein um die N\u00e4he des Gottesreichs. Seine Kraft kommt nicht von dieser Welt, und er will nichts anderes als die Freiheit Gottes nahebringen, heilen und erl\u00f6sen. An Palmsonntag wird er deswegen gefeiert. Andererseits wirkt er in die Welt und ist in das herrschende politische Machtsystem verwickelt. Rufen ihn seine J\u00fcnger an Palmsonntag als K\u00f6nig aus (Lk 19,38), kann dies das politische Establishment kaum anders denn als Provokation auffassen. Es \u00fcberrascht nicht, wenn es reagiert. Doch w\u00fcrden die J\u00fcnger verstummen, m\u00fcssten die Steine schreien (Lk 19,39f). Gott ist jeden Moment gegenw\u00e4rtig, in der ganze Sch\u00f6pfung, selbst in den Steinen. W\u00fcrden dies die J\u00fcnger nicht mehr mit ihren Worten verk\u00fcnden, w\u00fcrde es die ganze Sch\u00f6pfung immer noch ohne Worte tun. Die Gegenwart Gottes ist bedingungslose Pr\u00e4senz, aber mitten in den Bedingungen der Geschichte bekommt sie ihre Bedeutung. Sie ist frei von allem Politischen, aber mitten im Politischen entwickelt sie ihre Kraft.<\/p>\n<p>Allerdings bleibt diese Ambivalenz auch ambivalent zwischen St\u00e4rke und Schw\u00e4che. Die St\u00e4rke, die Jesus an Palmsonntag erlebt, kippt bereits wenige Tage sp\u00e4ter in Schw\u00e4che. Jesus wird verraten und verleugnet, gefoltert und verurteilt, schliesslich hingerichtet. Palmsonntag und Karfreitag sind zwei Seiten derselben Medaille. Die Gegenwart Gottes ist St\u00e4rke. Sie ist jeden Moment als sch\u00f6pferische Kraft am Werk und gibt dieser Welt ihre Zeit. Und sie ist Schw\u00e4che, die jeden Moment von dieser Welt bedroht wird, st\u00e4ndig im Prozess des Vergehens ist und den herrschenden politischen M\u00e4chten anheimf\u00e4llt. Die beiden Seiten sind von der Gegenwart Gottes nicht zu trennen. Entscheidend ist deshalb, Gott als jene nicht-duale Unmittelbarkeit zu realisieren, die weder dies noch das ist, beides und doch nichts von beidem: das Nichts purer Pr\u00e4senz in allen Dingen.<\/p>\n<p>Mose, Abraham, die Propheten und viele andere haben diese nicht-duale Gegenwart Gottes bewusst gelebt. Die Beter der Psalmen haben um sie gerungen. Jesus hat sie verk\u00f6rpert, und in seinen Spuren haben sie die Apostel entdeckt und verwirklicht. Lukas hat dies gut begriffen, und er versucht mit seiner Apostelgeschichte deutlich zu machen, dass die Geschichte, in welcher Menschen diese N\u00e4he Gottes erlebt haben, nicht zu Ende ist, sondern dass sie \u2013 auch nach Jesus und in alle Zukunft \u2013 immer weiter geht. Die Zeiten m\u00f6gen sich \u00e4ndern \u2013 die Gegenwart Gottes ist st\u00e4ndig am Kommen. Unser Predigttext illustriert, was dies bedeutet.<\/p>\n<p>Unmittelbar vorher hat Lukas festgehalten, was sich in Urgemeinde f\u00fcr den Aufbau der Gemeinde bew\u00e4hrt hat: dass die Apostel eintr\u00e4chtig miteinander in der Gegenwart Gottes, die den Namen von Jesus Christus dem Nazarener tr\u00e4gt, verbunden sind, dass durch sie viele Wunder und Zeichen geschehen und dass unz\u00e4hlige Menschen von ihren Leiden geheilt werden und Erl\u00f6sung finden. Aus seiner Sicht bildet eine solche Elite gereifter Pers\u00f6nlichkeiten die S\u00e4ulen, die den Tempel des Urchristentums getragen haben. Allerdings ist diese St\u00e4rke auch seine Schw\u00e4che. Denn diese Pers\u00f6nlichkeiten werden \u2013 die Geschichte von Jesus hat es auch schon gezeigt \u2013 vom herrschenden politischen System bek\u00e4mpft. Mit unserem Predigttext f\u00fcgt er diesem Kampf eine weitere Episode hinzu.<\/p>\n<p>Er berichtet hier, dass die Erfolge der Apostel im Volk den Widerstand der herrschenden, j\u00fcdischen Elite wecken. Der Hohe Priester samt allen seinen Anh\u00e4ngern, der Partei der Sadduz\u00e4er, erhebt sich. Im Unterschied zu den Pharis\u00e4ern lehnen die Sadduz\u00e4er den Glauben an eine Auferstehung der Toten ab und bestreiten damit das Fundament der urchristlichen Gemeinde (vgl, Apg 4,1f). Aus Sicht von Lukas geschieht dieser Widerstand erf\u00fcllt von eiferndem Neid. Die Apostel verzeichnen beim Volk mehr Erfolg als sie. Der Neid dr\u00e4ngt sie, Gewalt anzuwenden. Sie legen Hand an und lassen die Apostel vor den Augen des Volkes in Gewahrsam nehmen. Die \u00f6ffentliche Sichtbarkeit der Verhaftung ist Lukas wichtig. Sie dokumentiert die St\u00e4rke des politischen Widerstands, dem die Apostel in ihrer Schw\u00e4che ausgeliefert sind, und sie beglaubigt, dass die Apostel tats\u00e4chlich ins Staatsgef\u00e4ngnis gesteckt werden. F\u00fcr die Fortsetzung ist beides bedeutsam.<\/p>\n<p>In der kommenden Nacht geschieht n\u00e4mlich Wundersames. Werden die Apostel am Tag gewaltsam inhaftiert, stellt Lukas die Nacht als Zeit der Befreiung dar (Apg 12,6; 16,9). Denn nachts ist ein Engel Gottes am Werk. \u00dcber sein Kommen und Gehen sagt er nichts. Lukas konzentriert den Auftritt des Engels auf dessen Wirken und Reden: Er \u00f6ffnet nachts die Tore des Gef\u00e4ngnisses, das durch ein doppeltes T\u00fcr- und Wachsystem gesichert ist (vgl. Apg 12,6.10), f\u00fchrt die Apostel hinaus und gibt ihnen den Auftrag, zu gehen, im Tempel aufzutreten und dem Volk das volle Wort des Lebens zu verk\u00fcnden, das sich ihnen jetzt er\u00f6ffnet hat. Denn am eigenen Leib haben sie nun erfahren, was sich gleichnishaft im Auferstehungsglauben verdichtet: Die Gegenwart Gottes befreit aus dem bestens bewachten Gef\u00e4ngnis. Sie schafft in der Not Heilung und verwandelt die eigene Schw\u00e4che in St\u00e4rke. Wie sie zu dieser Erfahrung kommen, erkl\u00e4rt Lukas nicht. Die Metapher vom Engel Gottes bleibt blass und geheimnisvoll. Doch sie deutet an, dass die Gegenwart Gottes eine Kraft ist, die st\u00e4ndig wirksam werden kann und die frei von allem Politischen mitten im Politischen Freiheit bringt \u2013 als St\u00e4rke, die Schw\u00e4che ertr\u00e4gt und darin Erl\u00f6sung schafft.<\/p>\n<p>Als die Apostel die Botschaft des Engels h\u00f6ren, machen sie sich unverz\u00fcglich auf den Weg. Noch im Morgengrauen gehen sie zum Tempel und lehren. Sie \u00fcbertreten damit erneut das ihnen auferlegte Redeverbot (Apg 4,18), nehmen die Parrhesia, also die freie, aufrichtige Rede, weiterhin ohne jedes Z\u00f6gern in Anspruch (Apg 4,13; 29.31) und stehen wiederum f\u00fcr jene Gegenwart Gottes ein, die f\u00fcr sie den Namen von Jesus Christus dem Nazar\u00e4ner tr\u00e4gt \u2013 nun freilich, nachdem sie in der Schw\u00e4che die befreiende St\u00e4rke dieser Gegenwart am eigenen Leib erfahren haben. Was sich gleichnishaft als Auferstehungsglaube manifestiert, ist in ihnen Realit\u00e4t geworden.<\/p>\n<p>In der Fortsetzung erz\u00e4hlt Lukas, dass der Hohe Priester und seine Anh\u00e4nger von all dem nichts mitbekommen haben. Als sie am n\u00e4chsten Morgen die j\u00fcdische Elite zusammenrufen und nach den Gefangenen schicken, um sie vorzuf\u00fchren, stellt sich heraus, dass diese nicht mehr da sind. Die Gerichtsdiener berichten ihnen vielmehr, dass die T\u00fcren zum Kerker verschlossen sind, dass alles rundum gesichert ist, dass die Wachen stehen und nicht schlafen. Das befreiende Wunder wird also indirekt auch durch sie beglaubigt. Es breitet sich deshalb grosse Verlegenheit aus. Doch da kommt bereits die Meldung, dass die befreiten Gefangenen im Tempel das Volk lehren. Sofort machen sich der Hauptmann und seine Gerichtsdiener auf den Weg, um sie wieder abzuf\u00fchren und herbeizubringen. Allerdings verzichten sie diesmal auf Gewaltanwendung, weil sie Angst haben, das Volk k\u00f6nnte sie steinigen.<\/p>\n<p>Lukas gibt uns mit dieser Geschichte etwas zu bedenken, das wir heute kaum tief genug verstehen k\u00f6nnen: Die Gegenwart Gottes ist eine Kraft, deren Kommen durch nichts und niemanden aufgehalten werden kann. Ihre sch\u00f6pferische St\u00e4rke gibt jedem Moment \u2013 frei von allem Politischen, frei von allen M\u00e4chten dieser Welt \u2013 seinen Atem. Die M\u00e4chte dieser Welt indes bedrohen und verschlingen diese St\u00e4rke, nutzen politische und alle ihr zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel, und verwandeln ihre St\u00e4rke in Schw\u00e4che. Doch die Gegenwart Gottes ist ebenso in der St\u00e4rke wie in der Schw\u00e4che. Sie ist frei von beidem, unfassbar \u2013 ein bedingungsloses Nichts befreiender und erl\u00f6sender Pr\u00e4senz. Als solche ist sie unbesiegbar. Wie auch immer die Lebensbedingungen sind \u2013 sie ist st\u00e4ndig am Kommen.<\/p>\n<p>Lukas illustriert diese \u00dcberzeugung mit einer Geschichte \u00fcber die Inhaftierung der Apostel, dem Befreiungswunder durch einen Engel und ihrem erneuten Lehren im Tempel. Diese Geschichte wirkt legendenhaft. Doch sie macht deutlich, was Lukas mit dem Glauben an die Auferstehung gleichnishaft vermitteln will: Die St\u00e4rke der N\u00e4he Gottes kann in Schw\u00e4che kippen, sie kann einen Kreuzweg vollziehen, und sie kann sogar sterben \u2013 zum Verstummen bringen und ausl\u00f6schen l\u00e4sst sie sich nicht. Im politischen Kampf h\u00e4lt die Gegenwart Gottes die Flamme der Freiheit am Leben, im Schmerz h\u00e4lt sie den Balsam zur Heilung bereit, im Angesicht des Todes schafft sie das Vertrauen, aufgehoben zu werden.<\/p>\n<p>Wie stellen wir uns heute zu dieser Botschaft? Ist sie naiv und realit\u00e4tsfremd? Unz\u00e4hlige Menschen harren in russischen Gef\u00e4ngnissen, weil sie den wahnwitzigen Angriffskrieg ihrer Regierung kritisieren. Uiguren werden in chinesische Gefangenlager gesteckt, um sie von ihrem Glauben umzuerziehen und der herrschenden Doktrin zu unterwerfen. Im Iran werden M\u00e4dchen vergiftet, um den Ruf der Freiheit zu ersticken und das autorit\u00e4re Regime zu st\u00fctzen. Wie k\u00f6nnen wir im Angesicht solcher und vieler weiterer Beispiele an der Botschaft von Lukas festhalten? Sie mag zu ihrer Zeit stark und erfolgreich gewesen sein, doch ist sie unterdessen nicht schwach, abgelutscht und verbraucht? Zeigt unsere postchristliche Zeit nicht gerade, dass sie in das Reich der Legenden und M\u00e4rchen geh\u00f6rt und heute vernachl\u00e4ssigt werden kann?<\/p>\n<p>Die christliche Botschaft hat in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr die Dominanz, die sie in fr\u00fcheren Jahrhunderten gehabt hat. Sie mag selten offen bek\u00e4mpft werden, doch im lauten Wettbewerb um Aufmerksamkeit wird sie umso h\u00e4ufiger \u00fcberh\u00f6rt und ignoriert. Hat sie deshalb ihre Kraft verloren? Aus meiner Sicht ist die F\u00e4higkeit zur Schw\u00e4che gerade die St\u00e4rke der christlichen Botschaft. Ihr Zeichen ist das Kreuz. In diesem Zeichen vertritt sie eine Bew\u00e4ltigungsstrategie, die sich \u00fcber die Jahrhunderte bew\u00e4hrt hat und nach wie vor funktioniert: Sie igelt sich nicht in einer religi\u00f6sen Bubble ein, unterst\u00fctzt keinen narzisstischen Ich-muss-nur -wollen-Kult und k\u00e4mpft nicht f\u00fcr einen politischen Idealzustand. Vielmehr trianguliert sie die St\u00e4rke ihrer Gegenwart Gottes und l\u00e4sst sich auf diese Welt ein, wie sie ist. Sie akzeptiert die M\u00e4chte der Welt, kalkuliert deren Widerstand ein und nimmt die eigene Schw\u00e4che, das eigene Versagen und Scheitern in Kauf. Doch sie tut dies in der reifen Gewissheit, dass diese Welt nicht aus der Gegenwart Gottes herausfallen und isoliert von ihr existieren kann, dass sie vielmehr jeden Augenblick in ihrer G\u00fcte und Weisheit steht und von ihr verwandelt wird. Daher vertraut sie, dass es in Gefangenschaft Befreiung gibt, in Schmerz und Not Heilung, in Verstrickung und Chaos Erl\u00f6sung. Ihre St\u00e4rke ist ihre Schw\u00e4che, weil sie weiss, dass die Gegenwart Gottes mitten in St\u00e4rke und Schw\u00e4che jeden Moment die Kraft ist, von der sie lebt.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnte es uns in unserer Wohlstandsgesellschaft leichtfallen, die Bubble unserer St\u00e4rke und Annehmlichkeit zu \u00f6ffnen, uns zu triangulieren und uns auf jene M\u00e4chte dieser Welt einzulassen, die uns mit unserer Schw\u00e4che, mit Leid und Not, ja mit unserem Tod konfrontieren! Doch um genau das zu tun, st\u00e4rkt uns die christliche Botschaft den R\u00fccken. Sie f\u00f6rdert unsere Resilienz, unsere Frustrationstoleranz, unsere Standhaftigkeit, und sie motiviert uns, die M\u00e4chte dieser Welt zu akzeptieren, wie sie sind, politischen Widerstand einzukalkulieren und unser eigenes Versagen und Scheitern hinzunehmen. Auf diese Weise f\u00fchrt sie uns in einen Prozess der Reifung, auf welchem wir lernen, unsere Welt in der Gegenwart Gottes immer klarer so anzunehmen und zu leben, wie sie ist. Beten wir also, dass uns der heutige Palmsonntag jenen Weg weist, auf welchem wir Stabilit\u00e4t und Frieden in St\u00e4rke und Schw\u00e4che, Wohlergehen und Leiden finden. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 2. April 2023 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/0402-Apg-5.17-21.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Hohe Priester aber erhob sich samt allen seinen Anh\u00e4ngern, der Partei der Sadduz\u00e4er; erf\u00fcllt von wildem Eifer ergriffen sie die Apostel und liessen sie vor den Augen des Volkes in Gewahrsam nehmen. 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