{"id":4750,"date":"2023-03-19T12:14:25","date_gmt":"2023-03-19T11:14:25","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/die-tragenden-saeulen\/"},"modified":"2025-01-14T13:44:23","modified_gmt":"2025-01-14T12:44:23","slug":"supporting-pillars","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/supporting-pillars\/","title":{"rendered":"Supporting pillars"},"content":{"rendered":"<p><em>Durch die Hand der Apostel aber geschahen viele Zeichen und Wunder im Volk. Und sie waren alle eintr\u00e4chtig beisammen in der Halle Salomos; von den andern aber wagte niemand, sich zu ihnen zu gesellen; das Volk jedoch war des Lobes voll \u00fcber sie. Immer neue, die an den Herrn glaubten, wurden der Gemeinde zugef\u00fchrt, Scharen von M\u00e4nnern und Frauen. Es kam so weit, dass man die Kranken auf die Strassen hinaustrug und sie auf Bahren und Liegebetten hinstellte, damit, wenn Petrus vorbeik\u00e4me, wenigstens sein Schatten auf einen von ihnen fiele. Aber auch die Bewohner der rings um Jerusalem liegenden St\u00e4dte kamen und brachten Kranke und von unreinen Geistern Geplagte. Und sie wurden alle geheilt. Apg 5,12-16<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Menschen schaffen eine Atmosph\u00e4re um sich herum. Diese Atmosph\u00e4re kann sehr verschieden sein. Es gibt Menschen, die bei ihrem Auftritt sofort wahrgenommen werden und den Raum f\u00fcllen, und es gibt andere, die auch nach l\u00e4ngerer Zeit immer noch unbemerkt sind. Aussehen, Kleidung und Frisur m\u00f6gen eine Rolle spielen, H\u00f6rbarkeit, Gestik und Mimik, doch selbst wenn die k\u00f6rperlichen Signale \u00e4hnlich scheinen, kann die Atmosph\u00e4re, die Menschen verbreiten, sehr unterschiedlich sein. Was sich im Inneren eines Menschen abspielt, manifestiert sich auch im Aussen. Das Innere l\u00e4sst sich \u00fcberschminken, maskieren und tarnen, und dennoch offenbart sich ein Mensch st\u00e4ndig mit dem, was er ist. Bin ich unsicher und durchlebe eine schwierige Zeit, ist meine Atmosph\u00e4re anders, als wenn ich selbstsicher auf meinen F\u00fcssen stehe und mit mir im Frieden bin. Meine Gef\u00fchle, Stimmungen und Spannungen, ja selbst meine Gedanken, Bewertungen und Urteile pr\u00e4gen die Atmosph\u00e4re, die ich verbreite. Vielleicht ist dieses atmosph\u00e4rische Feld von aussen nicht genau lesbar \u2013 dieses Lesen will auch trainiert sein \u2013, vielleicht bleibt vieles f\u00fcr das Umfeld im Ungef\u00e4hren. Doch das Innenleben eines Menschen pr\u00e4gt st\u00e4ndig die Atmosph\u00e4re um ihn herum.<\/p>\n<p>Entscheidend f\u00fcr die Atmosph\u00e4re eines Menschen ist seine Pr\u00e4senz, also seine Freiheit f\u00fcr den Moment hier und jetzt. Bin ich mit meinen Themen besetzt, von starken Empfindungen beherrscht oder in Gedanken gefangen, bin ich nicht frei und unbefangen im Hier und Jetzt. Meine Resonanzf\u00e4higkeit f\u00fcr die aktuelle Situation ist eingeschr\u00e4nkt, vieles, was im Moment auch noch stattfindet, entgeht mir. Ich mag mir zwar einbilden, ich sei da, pr\u00e4sent und wach, doch im Grunde bin ich einfach in meine Geschichte verstrickt. Starke Involvierung in die eigenen Themen ist nicht Pr\u00e4senz, selbst wenn ich mich aktiv und intensiv f\u00fchle. Meine Pr\u00e4senz ist in einem solchen Moment vielmehr widerspr\u00fcchlich und unverbindlich, und die Atmosph\u00e4re, die ich verbreite, ist f\u00fcr die Menschen in meinem Umfeld anstrengend und belastend. Umgekehrt w\u00e4chst meine Pr\u00e4senz, je tiefer ich mit mir selbst in Frieden komme. Was ich in meinem Leben erlebe, hinterl\u00e4sst seine Spuren in meinen K\u00f6rper. Mein ganzes Leben ist in den Archiven meines Leibes eingraviert \u2013 Freudvolles ebenso wie Leidvolles. Mache ich mich mit diesen Archiven vertraut, kann ich aufrecht und verantwortungsvoll bei dem stehen, was ich erlebt habe, damit in Frieden kommen und meine Geschichte bei mir haben, ohne in sie verstrickt zu sein. Dies gibt meiner Pr\u00e4senz Tiefe und Stabilit\u00e4t. Andere Menschen k\u00f6nnen so durch mich ebenfalls in den Moment hier und jetzt gelangen, Heilung erfahren und Erl\u00f6sung finden.<\/p>\n<p>Das Geheimnis dieser Pr\u00e4senz ist die Gegenwart Gottes. Bin ich in der Gegenwart Gottes, sickert ihre G\u00fcte in die Schichten meiner Leibarchive und schafft Heilung und Erl\u00f6sung, und ihre Weisheit lehrt mich, zu beachten, was sich f\u00fcr diese Heilung bew\u00e4hrt. Ich nehme die Verantwortung wahr, in der ich hier und jetzt stehe, und ich bin aufrichtig bei dem, was in und um mich herum ist. In diesem Prozess w\u00e4chst meine Pr\u00e4senz. Ich werde frei und schaffe Freiheit, ich werde heil und schaffe Heilung. Die Gegenwart Gottes schafft eine Atmosph\u00e4re, die Luft gibt und atmen l\u00e4sst, Blockiertes aufweicht und zum Fliessen bringt, Kreativit\u00e4t schafft und das Leben zu einem erl\u00f6sten Leben macht.<\/p>\n<p>Lukas hat dies gut begriffen, und unser Predigttext illustriert es. Bereits nach der Pfingstpredigt von Petrus (Apg 2,42-47) wie auch nach der langen Erz\u00e4hlung \u00fcber die Heilung des Gel\u00e4hmten hat er zusammenfassend \u00fcber die Situation der Urgemeinde berichtet (Apg 4,32-37). Mit unserem Predigttext tut er dies zum dritten Mal, und auch hier ist von den Zeichen und Wundern der Apostel und der Einm\u00fctigkeit der Gemeinde die Rede. Im Unterschied zu den beiden vorderen Berichten ist indes die G\u00fctergemeinschaft kein Thema mehr. Mit der Geschichte von Ananias und Saphira musste er eingestehen, dass sich diese als Merkmal der Urgemeinde nicht wirklich durchhalten l\u00e4sst (Apg 5,1-11). Was sich hingegen als tragf\u00e4hig erweist, ist das heilende und erl\u00f6sende Wirken der Apostel.<\/p>\n<p>Gleich zu Beginn unseres Predigttextes stellt er dies fest: Durch die Hand der Apostel geschehen viele Wunder und Zeichen im Volk. Dass dies durch die Gegenwart Gottes geschieht, die im Namen von Jesus Christus dem Nazarener sp\u00fcrbar wird (Apg 3,6.12f), wird vorausgesetzt und nicht mehr eigens erw\u00e4hnt. Auch verzichtet Lukas darauf, die Wundert\u00e4ter mit Namen zu nennen. Nicht der Bezug zu diesem oder jenem Apostel soll im Zentrum stehen, sondern die Erkenntnis, dass durch alle Apostel Zeichen und Wunder geschehen. Eintr\u00e4chtig sind sie in den Hallen Salomos im Tempel Jerusalems beisammen, und ihre Verbundenheit in der Gegenwart Gottes schafft eine Atmosph\u00e4re, die kraftvoll und wirksam ist. Derweil bleibt die Gemeinde in respektvoller Distanz, w\u00e4hrend das Volk, das ihr Wirken wahrnimmt, voll des Lobes ist. Lukas stellt also heraus, dass der Kreis der Apostel eine Elite bildet, welche die Verantwortung hier und jetzt wahrnimmt und aufrichtig die Gegenwart Gottes lebt, sodass diese der Gemeinde und dem Volk erfahrbar wird.<\/p>\n<p>Die Wirkung ist eindr\u00fccklich. Zum wiederholten Mal (Apg 2,41; 4,4) stellt Lukas fest, dass immer neue Menschen vom Freimut und Wirken der Apostel angesprochen sind, sich auf den Glauben an Jesus Christus als Herrn und Meister einlassen und der Gemeinde zugef\u00fchrt werden. Nachdem Lukas zu Beginn nur von M\u00e4nnern gesprochen hat (Apg 4,4), betont er hier wie auch sp\u00e4ter ausdr\u00fccklich (Apg 8,12; 9,2; 22,4), dass es sich keineswegs nur um M\u00e4nner, sondern ebenso um Frauen handelt. Die Gegenwart Gottes, wie sie durch die Apostel ausstrahlt, ist nicht an die Geschlechtlichkeit gebunden, sondern vermag Menschen unabh\u00e4ngig von ihrem Geschlecht als Menschen zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Wie dies konkret geschieht, wird im Folgenden dargelegt. Die heilende und erl\u00f6sende Kraft der Gegenwart Gottes, die sich gleichnishaft als Auferstehung vom Tod kristallisiert, spricht f\u00fcr sich und gewinnt Menschen. Lukas erz\u00e4hlt, dass es soweit kommt, dass Kranke auf die Strasse hinausgetragen und auf Bahren und Liegebetten hingestellt werden, damit, wenn Petrus vorbeik\u00e4me, wenigstens sein Schatten auf einen von ihnen fiele. Es bedarf keiner Worte, keiner Geste, keiner Taten \u2013 die zuf\u00e4llige Ber\u00fchrung durch seinen Schatten gen\u00fcgt, damit die heilsame Wirkung der Gegenwart Gottes f\u00fcr Leidende zur Erl\u00f6sung wird. Kommt es zu dieser Ber\u00fchrung, wird der Glaube des Leidenden an die heilende Gegenwart Gottes aktiviert und der Heilungsprozess in Gang gesetzt \u2013 heute w\u00fcrden wir in diesem Zusammenhang von Placebo-Effekt sprechen. Schliesslich weist Lukas darauf hin, dass sogar die Bewohner der rings um Jerusalem liegenden St\u00e4dte Kranke und von unreinen Geistern Geplagte bringen, und dass sie alle geheilt werden. Erwacht der Glaube, dass Gott gegenw\u00e4rtig ist, vermag dies Wunder zu wirken.<\/p>\n<p>In der Fortsetzung berichtet Lukas freilich, dass das, was da geschieht, nicht allen gef\u00e4llt (Apg 5,17ff). Der Hohe Priester samt seinen Anh\u00e4ngern, der Partei der Sadduz\u00e4er, bl\u00e4st in wildem Eifer zum Widerstand und setzt alles daran, dem Wirken der Apostel einen Riegel zu schieben. Der Erfolg, der bereits bei der Heilung des Gel\u00e4hmten f\u00fcr sich gesprochen hat (Apg 4,13f), setzt wiederum massive Gegenkr\u00e4fte frei, welche sich gen\u00f6tigt sehen, dem Geschehen, das immer mehr Menschen erfasst, rechtzeitig ein Ende zu setzten.<\/p>\n<p>Das heutige Nachdenken \u00fcber diesen Predigttext gibt uns zu bedenken, was sich im Urchristentum zum Aufbau der jungen Gemeinde bew\u00e4hrt: eine Elite, die \u00fcberzeugt. Diese Elite zeichnet sich weder durch institutionelle, \u00f6konomische oder politische Macht aus, noch durch Bildung, Status oder Prestige, sondern durch ihr Sein und die Wirkung, die von diesem Sein ausgeht. Was darin steckt, bedarf keiner Erkl\u00e4rung, ist frei von Aktivismus und ohne jede Anbiederung. Es spricht f\u00fcr sich und \u00fcberzeugt all jene, die sich von ihr ber\u00fchren lassen. Denn unmittelbar sp\u00fcrbar wird durch dieses Sein die G\u00fcte Gottes, wie sie Heilung und Erl\u00f6sung schafft, unmittelbar sp\u00fcrbar wird seine Weisheit, wie sie die in Wirksamkeit dieser G\u00fcte ins Bewusstsein bringt.<\/p>\n<p>Die Botschaft, die Lukas hier vermittelt, kann auch aus heutiger Sicht nicht leichtfertig beiseite gewischt werden. Seine Erz\u00e4hlung mag in unseren Ohren legendenhaft wirken, potentiell vorhandene Schwierigkeiten und Konflikte \u00fcberblenden und ein allzu optimales Bild vom Kreis der Apostel entwerfen. Doch nachvollziehbar ist auch heute, dass eine Elite, die sich der Gegenwart Gottes verdankt, die erl\u00f6st ist und Erl\u00f6sung schafft, die heil ist und Heilung bringt, anderen Menschen guttut, sich bew\u00e4hrt und \u00fcberzeugt. Ist also eine solche Elite das, was die Kirche und diese Welt in unserer postchristlichen Zeit braucht?<\/p>\n<p>Die reformierten Kirchen tun sich mit Eliten schwer. Sie sind in Abgrenzung zur m\u00e4nnlichen Elite der katholischen Hierarchie entstanden und haben sich das Priestertum aller Gl\u00e4ubigen auf die Fahnen geschrieben. Gott ist jederzeit, \u00fcberall, in allen Menschen, ja in allem, was ist, gegenw\u00e4rtig, st\u00e4rkt so demokratische Strukturen und unterl\u00e4uft die Segmentierung der Gesellschaft zwischen Laien und einer Elite, die aufgrund ihrer religi\u00f6sen Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Institution oder einem esoterischen Zirkel definiert ist. Religi\u00f6se Eliten stehen aus dieser Perspektive rasch unter dem Verdacht, sich auf Kosten anderer zu bereichern und Privilegien zu missbrauchen. Wie sollte da jemand als elit\u00e4r gelten wollen!<\/p>\n<p>Das Risiko, das eine religi\u00f6se Elite mit sich bringt, ist nicht von der Hand zu weisen. Umgekehrt kann auch die Chance, die sie er\u00f6ffnet, kaum bestritten werden. Aus meiner Sicht ist es dringend notwendig, dass sich auch die reformierten Kirchen die Botschaft von Lukas zu Herzen nehmen. Wenn sie in dieser postchristlichen Zeit noch eine Bedeutung haben wollen, brauchen sie Menschen, welche die Kirche nicht als Fundament (vgl. Apg 4,11f), wohl aber wie S\u00e4ulen eines Tempels tragen (vgl. Gal 2,9). Solche Menschen zeichnen sich nicht durch Macht und Kontrolle aus, sondern durch ihr Sein. Die Verteidigung und Best\u00e4tigung von sich selbst ist nicht ihr Thema. Vielmehr geschieht durch ihre Pr\u00e4senz Heilung und Erl\u00f6sung. Sie verbreiten eine Atmosph\u00e4re, die nicht mit Ideologie und Moralismus verengt ist, sondern f\u00fcr sich spricht und \u00fcberzeugt. Ihr Glaube ist durch die Herausforderungen des t\u00e4glichen Lebens gereift und bleibt auch in Einsamkeit, Versuchung und Belastung aufrecht. Sie stehen selbstverantwortlich in jener Verantwortung hier und jetzt, die den Namen von Jesus Christus dem Nazarener tr\u00e4gt, und sind zentriert in der Gegenwart Gottes. Solche Menschen wissen um die Gegenkr\u00e4fte, die ihnen entgegenstehen, doch die Kraft ihrer puren Pr\u00e4senz durchdringt diese und h\u00e4lt mitten in ihnen die g\u00f6ttliche Flamme der Freiheit und Erl\u00f6sung am Brennen. Solche Menschen sind die S\u00e4ulen einer Kirche in postchristlicher Zeit.<\/p>\n<p>Wir alle, die wir den Weg der Gegenwart Gottes gehen, k\u00f6nnen zu solchen Menschen heranreifen und S\u00e4ulen der Kirche werden. Machen wir uns also auf den Weg! Unsere Welt braucht jeden Menschen, durch den eine Atmosph\u00e4re der Gegenwart Gottes geschaffen, gehalten und deren heilende und erl\u00f6sende Wirkung glaubw\u00fcrdig vermittelt wird. Beten wir also, dass Gott in uns und anderen Menschen kraftvoll gegenw\u00e4rtig wird, sodass viele die wohltuende Wirkung dieser Pr\u00e4senz am eigenen Leib erfahren und von ihr \u00fcberzeugt werden. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 19. M\u00e4rz 2023 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/0319-Apg-5.12-16.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch die Hand der Apostel aber geschahen viele Zeichen und Wunder im Volk. Und sie waren alle eintr\u00e4chtig beisammen in der Halle Salomos; von den andern aber wagte niemand, sich zu ihnen zu gesellen; das Volk jedoch war des Lobes voll \u00fcber sie. 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