{"id":4668,"date":"2023-01-29T12:55:55","date_gmt":"2023-01-29T11:55:55","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/parrhesia\/"},"modified":"2023-02-02T14:43:47","modified_gmt":"2023-02-02T13:43:47","slug":"parrhesia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/parrhesia\/","title":{"rendered":"Parrhesia"},"content":{"rendered":"<p><em>Nach ihrer Freilassung gingen sie zu den Ihren und berichteten alles, was die Hohen Priester und \u00c4ltesten zu ihnen gesagt hatten. Als diese es h\u00f6rten, erhoben sie einm\u00fctig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herr, unser Herrscher, du hast den Himmel gemacht und die Erde und das Meer und alles, was darin ist; du hast durch den heiligen Geist, durch den Mund unseres Vaters David, deines Knechtes, gesagt: Was tun die V\u00f6lker so gross und sinnen die Nationen Nichtiges? Die K\u00f6nige der Erde sind herbeigekommen, und die F\u00fcrsten haben sich zusammengetan, gegen den Herrn und seinen Gesalbten. Ja, wirklich, zusammengetan haben sich in dieser Stadt Herodes und Pontius Pilatus, die V\u00f6lker und die St\u00e4mme Israels, gegen deinen heiligen Knecht, Jesus, den du gesalbt hast. Und sie haben getan, was deine Hand und dein Ratschluss im Voraus festgesetzt haben, dass es geschehe.\u00a0Und nun, Herr: Achte auf ihre Drohungen und gew\u00e4hre deinen Knechten, in aller Freiheit dein Wort zu verk\u00fcndigen, w\u00e4hrend du deine Hand ausstreckst und Heilung bewirkst und Zeichen und Wunder geschehen l\u00e4sst durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. Und als sie gebetet hatten, erbebte der Ort, an dem sie sich versammelt hatten, und sie wurden alle erf\u00fcllt von heiligem Geist und verk\u00fcndigten das Wort Gottes in aller Freiheit. Apg 4,23-31<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wer w\u00fcsste es nicht: Gelassene Menschen sind eine Wohltat. Sie sind entspannt, und doch wach da, gut bei sich, und doch offen f\u00fcr andere. In ihrer N\u00e4he \u00f6ffnen sich R\u00e4ume. Die Angst verschwindet. Empfindungen und Gedanken verkn\u00fcpfen sich. Eine kreative Stimmung breitet sich aus. Neues entsteht. Bei aller Ernsthaftigkeit ist eine Prise Humor st\u00e4ndig im Spiel. Das Herz l\u00e4chelt. Denn klar ist: Allzu ernst muss ich mich selbst nicht nehmen. Ich bin trotz aller Verantwortung, die ich im Moment trage, eine fl\u00fcchtige Erscheinung. Wie alles andere habe ich mein Kommen und Gehen. In der Gegenwart solcher Menschen f\u00fchlt man wohl und lebendig, ist im Fluss und freut sich am Prickeln und Pulsieren, das in der Luft liegt. Deshalb sind Menschen, die sich gelassen haben und den Augenblick mit dieser Atmosph\u00e4re f\u00fcllen, anziehend. Sie in seiner N\u00e4he zu haben, macht Freude.<\/p>\n<p>Leider ist solche Gelassenheit keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Viel selbstverst\u00e4ndlicher ist das Drehen um sich selbst. Wer sonst kaum etwas zu sagen hat, kann sehr gespr\u00e4chig werden, wenn es um ihn selbst geht, und wer sonst bloss mitl\u00e4uft, kann durchaus engagiert werden, wenn er selbst zum Zug kommt. Man will partizipieren und sich selbst zur Geltung bringen, Aufmerksamkeit erhalten und bewundert werden. Denn gef\u00fchlt bin ich das Zentrum, und wird dies nicht geb\u00fchrend gew\u00fcrdigt, bin ich beleidigt und gekr\u00e4nkt. Dann habe ich alles Recht, mich als Opfer zu inszenieren und Genugtuung einzufordern. In weite Ferne r\u00fcckt so die Gelassenheit. An ihre Stelle tritt stattdessen bitterer Ernst, das Gef\u00fchl, in die Ecke gedr\u00e4ngt zu sein und ums eigene \u00dcberleben k\u00e4mpfen zu m\u00fcssen. Unsere wohlstandsverw\u00f6hnte und narzisstisch gepr\u00e4gt Zeit tut sich mit der Gelassenheit schwer. Der Ego-Kult ist ihr n\u00e4her, und das Feiern des Ich-Ich-Ich ist ihr heilig.<\/p>\n<p>Es ist deshalb durchaus hilfreich, sich hin und wieder an die Gegenwart Gottes zu erinnern. Die Gegenwart Gottes ist das Geheimnis des Moments. Sie ist mitten in mir st\u00e4ndig da, und sie \u00f6ffnet die T\u00fcr, um durch mich hindurch zu gehen und mich selbst zu lassen. Bin ich ganz da und gehe ich durch diese T\u00fcr, \u00f6ffnet sich mir der Weg, der mich aus meiner Selbstbezogenheit hinausf\u00fchrt und mich gerade so stabilisiert, der mich in den Abgrund meiner Demut bringt und mir gerade so Grund gibt, der mich aus der Verstricktheit meines Ichs befreit und mich gerade so frei macht und zu mir bringt. Gelassenheit entsteht nicht, solange ich mit mir selbst im Kampf bin, Gelassenheit entsteht, wenn ich diesen Kampf lassen und die Gegenwart Gottes lebe, die ich bereits bin.<\/p>\n<p>Genau dies hat Lukas begriffen. In seinem Evangelium hat er am Beispiel von Jesus illustriert, was dies bedeutet, und in seiner Apostelgeschichte will er zeigen, dass dessen Beispiel Fr\u00fcchte tr\u00e4gt und Menschen dazu motiviert, diesen Weg ebenfalls zu gehen. Unser Predigttext zeigt es. Eine l\u00e4ngere, in sich geschlossene Erz\u00e4hlung geht ihm voraus. Petrus und Johannes heilten im Tempel einen Gel\u00e4hmten. Es kam zu einem Volksauflauf, der dazu f\u00fchrte, dass die beiden zusammen mit dem Geheilten von der der Tempelpolizei verhaftet wurden. Darauf wurden sie von der j\u00fcdischen Elite befragt, aus welcher Kraft oder in welchem Namen sie gehandelt hatten. Petrus und Johannes liessen keine Zweifel daran, dass die Heilung durch die Gegenwart Gottes geschah. Aber sie machten ebenso unmissverst\u00e4ndlich klar, dass ihnen Gott durch Jesus Christus den Nazarener gegenw\u00e4rtig wurde. In dessen Namen hatten sie gewirkt, in dessen Name hatte Gott die Heilung vollbracht. F\u00fcr die j\u00fcdische Elite war dies inakzeptabel. Sie verboten Petrus und Johannes unter Strafandrohung weiterhin von Jesus zu sprechen. Diese entgegneten, dass sie sich nicht an dieses Verbot halten w\u00fcrden. Es sei nicht recht, mehr auf sie zu h\u00f6ren als auf Gott. Deshalb w\u00fcrden sie nicht aufh\u00f6ren, von dem zu sprechen, was sie geh\u00f6rt und gesehen h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Hier setzt unser Predigttext ein. Er erz\u00e4hlt, dass sie nach ihrer Freilassung zu den Ihren zur\u00fcckkehren, also zu all den Menschen, die mit ihnen auf dem Weg der Gegenwart Gottes sind und diese wie sie durch Jesus Christus dem Nazarener erfahren. Sie berichten diesen Menschen, was ihnen die j\u00fcdische Elite gesagt hat. Deren Reaktion ist weder Protestgeschrei noch Resignation, sondern ein Gebet. Zwischen der aktuellen Situation und ihrer Reaktion darauf soll Gott gegenw\u00e4rtig werden, Raum f\u00fcr Gelassenheit und Reflexion entstehen und ihren n\u00e4chsten Schritt vorbereiten. Das Gebet, das folgt, ist das l\u00e4ngste Gemeindegebet des Neuen Testaments. Es bringt paradigmatisch den Glauben der Urgemeinde zum Ausdruck.<\/p>\n<p>Einm\u00fctig erheben sie ihre Stimme zu Gott. F\u00fcr sie steht ausser Frage, dass man Gott mehr gehorchen muss als der Obrigkeit. Diese \u00dcberzeugung verbindet und eint sie als Glaubensgemeinschaft. Ihr Gebet bringt das zum Ausdruck. Es spricht Gott zun\u00e4chst als Herrscher an. F\u00fcr sie ist die Gegenwart Gottes diejenige Macht, um die sich alles dreht. Sie sprechen diese Macht mit Du an. Das Du des Moments ist ihre Referenz. Doch der Gott, den sie so ansprechen, ist derjenige, der Himmel, Erde und Meer samt allem, was darin ist, gemacht hat. Er ist aber auch derjenige, der durch den heiligen Geist durch ihren Vater David, Gottes Knecht, gesprochen hat. Sowohl als Sch\u00f6pfer von allem, als auch in der Geschichte seiner Sch\u00f6pfung ist dieser Gott gegenw\u00e4rtig. Dies qualifiziert die Gegenwart Gottes als jene Macht, auf die sie sich bedingungslos beziehen.<\/p>\n<p>Das Gebet zitiert nun den Beginn von Psalm 2, einem Psalm, der David zugeschrieben wird. In diesem Zitat ist davon die Rede, dass sich die V\u00f6lker gross machen und die Nationen Nichtiges sinnen, dass sich K\u00f6nige und F\u00fcrsten zusammentun, um gegen die Macht der Gegenwart Gottes und dessen Gesalbten anzutreten. Aus Sicht der Betenden ist genau dies jetzt wirklich geschehen. Im griechischen Text steht \u1f10\u03c0\u0313 \u1f00\u03bb\u03b7\u03b8\u03b5\u03af\u03b1\u03c2, in Wahrheit. Was der Psalm angek\u00fcndigt hat, ist nun tats\u00e4chlich eingetroffen: Herodes und Pontius Pilatus, die j\u00fcdische und die r\u00f6mische Obrigkeit, die V\u00f6lker und die St\u00e4mme Israels, haben sich in der Stadt Jerusalem zusammengetan gegen Jesus, den heiligen Knecht, den Gott gesalbt hat. So ist geschehen, was Gottes Hand und Ratschluss im Voraus festgesetzt haben. Die Macht der Gegenwart Gottes wird durch diese Ereignisse nicht infrage gestellt. Sie hat die Angriffe dieser weltlichen M\u00e4chte l\u00e4ngstens integriert.<\/p>\n<p>Auf dieser Grundlage formulieren die Betenden ihre Bitte. Sie sprechen Gott nun mit \u00abHerr\u00bb an und bitten ihn, auf die erhobenen Drohungen zu achten und den Knechten, die ihm gehorchen, zu gew\u00e4hren, dass sie in allem Freimut sein Wort verk\u00fcnden. Im griechischen Text steht \u03bc\u03b5\u03c4\u1f70 \u03c0\u03b1\u03c1\u03c1\u03b7\u03c3\u03af\u03b1\u03c2. Der Ausdruck hat sokratisches Kolorit und bezeichnet das souver\u00e4ne, furchtlose Reden. Genau so sind Petrus und Johannes soeben bei der Befragung durch die j\u00fcdische Elite f\u00fcr ihre Sache eingestanden (vgl Apg 4,13), genau so wollen auch die Betenden daf\u00fcr einstehen. Deshalb bitten sie genau darum. Nicht die Rettung aus ihrer Not steht im Zentrum, sondern die \u03c0\u03b1\u03c1\u03c1\u03b7\u03c3\u03af\u03b1 \u2013 diese Souver\u00e4nit\u00e4t in dem\u00fctiger Gelassenheit, dieses unbefangene Einstehen im Gehorsam gegen\u00fcber der Gegenwart Gottes. Denn, schreibt Lukas, parallel dazu ist die Hand Gottes am Werk. Sie bewirkt Heilung und l\u00e4sst Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen seines heiligen Knechts Jesus. Steht die \u03c0\u03b1\u03c1\u03c1\u03b7\u03c3\u03af\u03b1 der Betenden stabil, ist Gott durch den Namen von Jesus Christus dem Nazarener in ihnen gegenw\u00e4rtig und schafft Heilung und Erl\u00f6sung. Das Gebet, das die Betenden soeben gebetet haben, ber\u00fchrt sie alle. Lapidar h\u00e4lt Lukas fest, dass nach dem Gebet der Ort erbebt, an welchem sie versammelt sind, dass alle vom heiligen Geist erf\u00fcllt werden und dass sie sein Wort \u03bc\u03b5\u03c4\u1f70 \u03c0\u03b1\u03c1\u03c1\u03b7\u03c3\u03af\u03b1\u03c2, in der Freiheit der Gegenwart Gottes, verk\u00fcnden.<\/p>\n<p>Diese mutige Reaktion der Urgemeinde auf die Verhaftung und anschiessende Befragung von Petrus und Johannes durch die j\u00fcdische Elite kann auch uns heute ber\u00fchren und zu denken geben. Die Urgemeinde liess sich von diesen Ereignissen nicht einsch\u00fcchtern. Sie machte sich stattdessen jenes Jesuswort zu eigenen, dass sich nicht sorgen muss, wer vor Gerichte oder Machthaber oder Beh\u00f6rden gestellt werde, denn der heilige Geist werde ihn in jener Stunde lehren, was zu sagen ist (Lk 12,11f). Der Bezug zur Gegenwart Gottes erf\u00fcllte sie mit der Kraft des heiligen Geistes und gab ihnen die Parrhesia, f\u00fcr jenen Meister einzustehen, in dessen Namen sie die Gegenwart Gottes erlebten. Auf diese Weise fanden sie ihren inneren Meister, auf diese Weise fanden sie in sich die T\u00fcr zur G\u00fcte und Weisheit Gottes. An der Parrhesia zeigte sich ihre Meisterschaft.<\/p>\n<p>Diese Parrhesia brauchen wir heute mehr denn je. In unserer postchristlichen Zeit sind wir auf ganz neue Weise gefordert, uns \u00fcber unseren Glauben Rechenschaft zu geben. Die Zeit, uns einem \u00fcberlieferten Glauben anzuschliessen und mit dem Glauben einer Mehrheit mitzulaufen, ist vor\u00fcber. Heute steht eine Vielzahl von Glaubens\u00fcberzeugungen miteinander im Wettbewerb. Evangelikale Varianten konkurrenzieren mit esoterischen, landeskirchliche mit sektoiden, und christliche Modelle rivalisieren mit Modellen nichtchristlicher Religionen und mit politischen, weltanschaulichen und ideologischen Konzepten. Da braucht es Arbeit, um mit sich klar zu werden, seinen inneren Meister zu finden und zu jenem christlichen Glauben zu gelangen, f\u00fcr den einzustehen man von innen heraus tats\u00e4chlich bereit ist.<\/p>\n<p>Der Weg, den uns Lukas anbietet, ist der Weg in die Gegenwart Gottes. Dieser Weg basiert nicht auf dem starren Festhalten dogmatischer oder moralischer Formeln. Er orientiert sich vielmehr an einer konkreten Praxis: dem pers\u00f6nlichen Einstehen f\u00fcr Gott als dem Geheimnis des Moments. Wie die Urgemeinde sucht er Gebet und Meditation, um im Hier und Jetzt klar zu werden. Jesus hat in dieser Gegenwart gelebt, und seine Pr\u00e4senz bringt Menschen dazu in dieser Gegenwart zu leben. Seine Pr\u00e4senz hat \u00fcber die Jahrhunderte und in der ganzen Welt gewirkt. Sie wirkt bis heute, und sie h\u00f6rt nicht auf zu wirken. In seinem Namen finden wir die Gegenwart Gottes, die Gelassenheit von uns selbst und die Parrhesia, ruhig und klar f\u00fcr unseren Glauben einzustehen. In seinem Namen haben wir die T\u00fcr. Ob wir sie nutzen und den Weg in die Gegenwart Gottes gehen, ist unsere Entscheidung.<\/p>\n<p>Ein solcher Glaube hat seine eigene Attraktivit\u00e4t. Er verzichtet auf Druck und Zwang, und er setzt darauf, dass die Freiheit, die er er\u00f6ffnet, f\u00fcr sich spricht. Entdecken wir einen Zipfel der Gegenwart Gottes, beginnt unsere Erl\u00f6sung. Zu verstehen, was an diesem Zipfel h\u00e4ngt, es in das eigene Leben zu integrieren und nach und nach umzusetzen, ist ein langer Weg. Haben wir in uns den Ansatz zu unserer Erl\u00f6sung entdeckt, beginnt erst die Arbeit. Diese Arbeit aber ist eine Wohltat \u2013 f\u00fcr uns selbst und f\u00fcr andere. Sie heilt alte Wunden, sie erl\u00f6st von vergangenen Geschichten, sie schafft Raum f\u00fcr die G\u00fcte und Weisheit der Gegenwart Gottes. Ein christlicher Glaube, der so auf dem Weg ist, bew\u00e4hrt sich auch in postchristlicher Zeit. Er steht f\u00fcr sich ein und bleibt doch gelassen, er \u00fcbernimmt Verantwortung und verliert doch das L\u00e4cheln \u00fcber sich selbst nicht. Was k\u00f6nnte einen Glauben heute attraktiver machen! Beten wir also, dass wir den Weg in die Gegenwart Gottes gehen und seinen Segen leben lernen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 29. Januar 2023 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/0129-Apg-4.23-31-1.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach ihrer Freilassung gingen sie zu den Ihren und berichteten alles, was die Hohen Priester und \u00c4ltesten zu ihnen gesagt hatten. 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