{"id":4656,"date":"2023-01-08T12:07:02","date_gmt":"2023-01-08T11:07:02","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/der-innere-meister\/"},"modified":"2025-11-09T12:44:08","modified_gmt":"2025-11-09T11:44:08","slug":"inner-master","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/inner-master\/","title":{"rendered":"Inner master"},"content":{"rendered":"<p><em>W\u00e4hrend sie noch zum Volk sprachen, traten die Priester, der Hauptmann der Tempelwache und die Sadduz\u00e4er zu ihnen. Diese waren aufgebracht, weil sie das Volk lehrten und im Namen Jesu die Auferstehung von den Toten verk\u00fcndigten. Und man ergriff sie und nahm sie in Gewahrsam bis zum n\u00e4chsten Tag, denn es war schon Abend. Von denen aber, die das Wort h\u00f6rten, kamen viele zum Glauben; die Zahl der M\u00e4nner stieg auf ungef\u00e4hr f\u00fcnftausend. Apg 4,1-4<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Eigentlich ist es bestens bekannt, und doch holt es zu Beginn des neuen Jahres immer wieder von Neuem ein: Das menschliche Leben ist riskant. Die beste Planung kann den Zufall nicht verhindern, und Kontrolle sch\u00fctzt vor \u00dcberraschung nicht. Breitet sich ein neues Jahr vor dem inneren Auge aus, bringt es unweigerlich zu Bewusstsein, wie gross die Unsicherheit, welche der Zeit eigen ist, trotz allem menschlichen Kalk\u00fcl dennoch ist. Der Terminkalender des neuen Jahres mag Struktur geben und Sicherheit suggerieren. Doch wer w\u00fcsste nicht, dass auch alles anders kommen kann! Auf einmal kann eine Pandemie ausbrechen, ein Krieg Gewissheiten durcheinanderbringen, Migrationsbewegungen die vertraute Ordnung ersch\u00fcttern, auf einmal kann die Gesundheit auf der Kippe stehen und der Tod vorbeihuschen. Technischer Fortschritt, kluges Wirtschaften, verantwortungsvolles Handeln sind wichtig \u2013 die grunds\u00e4tzlichen Unw\u00e4gbarkeiten des Lebens k\u00f6nnen sie nicht aus dem Weg r\u00e4umen.<\/p>\n<p>Die Gegenwart Gottes stellt diese Tatsache nicht in Frage, aber sie bildet eine T\u00fcr, durch die der Moment durchdrungen und verwandelt wird. Sie ist gleichsam der Schnitt, der den Fluss der Zeit von oben bis unten entzweit und dazwischen das Hier und Jetzt schafft. Die Geschichte vom Durchzug durch das Schilfmeer illustriert es: Ist Gott gegenw\u00e4rtig, weichen die Fluten der Vergangenheit und der Zukunft zur\u00fcck. Sich darauf zu verlassen, schafft im Hier und Jetzt einen befreienden Korridor, dies nicht zu tun, \u00fcberschwemmt mit der eigenen Geschichte (Ex 13,17-14,31). Deshalb ringen die Psalmen st\u00e4ndig um die Gegenwart Gottes, deshalb verk\u00fcnden sie die G\u00fcte, die sich durch diesen Schnitt der Zeit in der Zeit zeigt, und erinnern an die Weisheit, die das Wirken dieser G\u00fcte im Werden und Vergehen der Zeit versteht. Die Gewissheit, die sich darin zeigt, ist klar: Das Leben hat seine Unw\u00e4gbarkeiten; doch werden sie in der Gegenwart Gottes realisiert, zeigt sich mitten in ihnen jeden Moment jene bedingungslose G\u00fcte, die heilt und befreit, die zwar st\u00e4ndig von den Fluten der Geschichte bedroht ist, aber wirksam wird, wenn sie mit der ihr eigenen Weisheit erkannt, gesch\u00fctzt und kultiviert wird. Die Gegenwart Gottes ist nicht bloss eine fromme Attit\u00fcde, sondern sie ist die Tiefe der Zeit, die jeden Moment die Ewigkeit in der Zeitlichkeit der Zeit offenbart.<\/p>\n<p>Lukas hat das begriffen und in seinem Evangelium und der Apostelgeschichte beispielshaft illustriert. Unser Predigttext zeigt, was dies in einer Konfliktsituation bewirkt. Ihm geht eine Heilungsgeschichte voraus. Ein Gel\u00e4hmter wurde beim Tempel in Jerusalem von seinem Leiden geheilt. Die beiden Protagonisten Petrus und Johannes machten zwar deutlich, dass die Heilung nicht durch sie geschah, sondern durch Gott, der in Jesus Christus dem Nazarener gegenw\u00e4rtig war und dessen Pr\u00e4senz dort und dann bis in den Moment hier und jetzt wirkte. Weil sich der Geheilte indes an sie klammerte, str\u00f6mte das Volk zusammen und zwang die beiden Apostel dazu, sich zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Hier setzt unser Predigttext ein. Noch diskutieren Petrus und Johannes mit dem Volk, als die Tempelpolizei mit grossem Aufgebot aufmarschiert. Die Priester sind dabei, denen die Belehrung des Volkes zusteht, ebenso der Hauptmann der Tempelwache sowie die Sadduz\u00e4er. Letztere lehnen im Unterschied zu den Pharis\u00e4ern die Vorstellung einer Auferstehung von den Toten ab (Lk 20,27ff; Apg 23,8). Priester und Sadduz\u00e4er sind entsprechend aufgebracht dar\u00fcber, dass sich Petrus und Johannes anmassen, das Volk zu lehren und im Namen Jesu die Auferstehung Jesu zu verk\u00fcnden. Ihr Aufmarsch f\u00fchrt zur Verhaftung von Petrus und Johannes. Der Volksauflauf muss beendet werden. Im Laufe des Nachmittags hat er begonnen, nun ist bereits Abend. Die beiden Apostel werden zwar in Gewahrsam genommen, doch von denen, die ihre Worte geh\u00f6rt haben, kommen viele zum Glauben. Wie schon nach seiner Pfingstpredigt hat Petrus viel Plausibilit\u00e4t geschaffen. Gez\u00e4hlt werden jetzt nur noch die M\u00e4nner, und ihre Zahl soll auf etwa 5000 gestiegen sein. Eindr\u00fccklich wird also der Verhaftung von Petrus und Johannes durch die Tempelelite die Resonanz im Volk gegen\u00fcbergestellt.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung berichtet von den Ereignissen am folgenden Tag (V5-22). Die religi\u00f6se j\u00fcdische Elite versammelt sich, stellt Petrus, Johannes sowie den Geheilten (V14) in ihre Mitte und befragt sie. Im Vordergrund steht nun jedoch nicht der Verhaftungsgrund, also dass sie das Volk im Namen Jesu \u00fcber die Auferstehung belehrt haben, sondern die Frage, durch welche Kraft oder in wessen Namen sie geheilt und gepredigt haben. Lukas hat bereits in seinem Evangelium mit einem Wort von Jesus festgehalten, dass sich nicht sorgen muss, wer vor Gerichte oder Machthaber oder Beh\u00f6rden gestellt werde, denn der heilige Geist werde ihn in jener Stunde lehren, was zu sagen ist (Lk 12,11f). Dies erf\u00fcllt sich jetzt, indem Petrus, wie Lukas notiert, erf\u00fcllt von heiligem Geist, Antwort gibt. Petrus verweist zun\u00e4chst auf die Heilung: Anlass des Verh\u00f6rs ist eine Wohltat an einem kranken Menschen. Diese zeigt, dass sich das Tun von Petrus und Johannes bew\u00e4hrt, sie wertzusch\u00e4tzen ist Weisheit. Doch will er ausdr\u00fccklich auf die ihm gestellte Frage antworten: V\u00f6llig korrekt gibt er zu Protokoll (vgl. V6), dass er im Namen Jesu Christi des Nazareners gehandelt habe, also desjenigen, den diese Ratsversammlung gekreuzigt, Gott aber von den Toten auferweckt hat. Durch diesen sei der Gel\u00e4hmte gesund geworden. F\u00fcr ihn ist v\u00f6llig klar: Der Stein, den die Bauleute verschm\u00e4ht haben, ist zum Eckstein geworden. In diesem ist alles Heil gegenw\u00e4rtig, auf keinen anderen Namen rekurriert er. Er steht voll und ganz f\u00fcr die Gegenwart Gottes in Jesus Christus dem Nazarener ein. Entscheidend ist f\u00fcr ihn indes nicht dessen exklusiver Heilsanspruch (dieser wird erst in der Dogmengeschichte zum Thema!), sondern ihm geht es darum, Jesus als Gegenwart Gottes \u00fcberhaupt gelten zu lassen. Ihm liegt nicht eine exklusive, sondern eine inklusive Christologie am Herzen (V7-12).<\/p>\n<p>Der Freimut von Petrus und Johannes beeindruckt die Ratsversammlung, erst recht als diese merkt, dass die beiden einfache Menschen ohne besondere Bildung sind. Durch die Kraft in ihrer Rede wird der Ratsversammlung klar, dass sie zu Jesus geh\u00f6ren, und weil der Geheilte bei ihnen steht, dessen Heilung f\u00fcr sich spricht, k\u00f6nnen sie ihrer Deutung, wie die Heilung geschehen ist, nichts entgegenhalten. In einer internen Beratung entscheiden sie sich, ihnen unter Androhung von Strafe zu verbieten, je wieder von Jesus zu sprechen. Offensichtlich erreicht sie die Wohltat der Heilung und deren Deutung durch Petrus und Johannes nicht. Stattdessen nutzt sie ihre Macht, um den Konflikt in ihrem Sinn zu steuern (V13-17).<\/p>\n<p>Die Ratsversammlung teilt ihren Entscheid Petrus und Johannes sogleich mit. Diese reagieren, indem sie darauf verweisen, dass es ihnen doch nur um Gott geht. Sie stehen voll und ganz zu Jesus, doch sie tun dies einzig und allein deshalb, weil sie von der Gegenwart Gottes in ihm \u00fcberzeugt sind. Diese steht f\u00fcr sie im Zentrum. Ob allerdings die Ratsversammlung tats\u00e4chlich auf Gott h\u00f6re, wollen sie nicht beurteilen und m\u00fcsse diese selber entscheiden. Petrus und Johannes beanspruchen indes, genau das zu tun und von dem zu sprechen, was sie gesehen und geh\u00f6rt haben. Die Ratsversammlung wiederholt darauf ihre Drohung, l\u00e4sst sie dann aber gehen. Eine Bestrafung ist f\u00fcr sie im Moment nicht opportun, denn das Volk ist von der Heilung beeindruckt und lobt Gott. Schliesslich hat der Geheilte vierzig Jahre an seiner L\u00e4hmung gelitten. Der Konflikt zwischen der Ratsversammlung auf der einen Seite und Petrus und Johannes mit dem Geheilten auf der andern ist also eskaliert und hat sich verh\u00e4rtet. Streitpunkt ist die Beantwortung der Frage, ob Gott auch in Jesus Christus dem Nazarener gegenw\u00e4rtig ist (V18-22).<\/p>\n<p>Diese Geschichte zu Beginn des neuen Jahres ruft uns in Erinnerung, dass die Unw\u00e4gbarkeiten des Lebens durch die Gegenwart Gottes nicht beseitigt, wohl aber aufgebrochen, geheilt und gel\u00f6st werden. Jeder Moment bietet zwar das Risiko, mit Schwierigkeiten und Konflikten konfrontiert zu werden, jeder Moment offenbart indes auch die G\u00fcte und die Weisheit der Gegenwart Gottes. Diese Ressource steht uns st\u00e4ndig zur Verf\u00fcgung. Vertrauensvoll mit ihr verbunden zu sein gibt Standhaftigkeit und Widerstandskraft, in ihr zu leben schafft Befreiung und Erl\u00f6sung.<\/p>\n<p>Das Einstehen f\u00fcr das eigene Leben ist riskant. Das haben Jesus und seine J\u00fcnger erfahren, das erfahren t\u00e4glich unz\u00e4hlige Menschen, und auch wir kommen nicht um diese Erfahrung herum. Stehen wir f\u00fcr uns selbst sein, kann das andere provozieren und herausfordern \u2013 selbst wenn wir nicht auf ihre Kosten handeln. Unser blosses Dasein und Hinstehen f\u00fcr uns selbst kann Neid wecken, Rivalit\u00e4ten ausl\u00f6sen und zu Konflikten f\u00fchren. Offenbar f\u00e4llt es Menschen schwer, die Grenzen von sich und andern zu respektieren und die gegenseitige Verschiedenheit zu akzeptieren. Lukas erinnert deshalb daran, sich nicht zu f\u00fcrchten. Weil Gott st\u00e4ndig gegenw\u00e4rtig ist, ist st\u00e4ndig seine G\u00fcte am Wirken, und st\u00e4ndig kann seine Weisheit sie erkennen und umsetzen. Genau auf diese Weise vollzieht der heilige Geist jeden Moment sein Werk. Er durchdringt und verwandelt unsere Lebensangst und Unsicherheit, er erl\u00f6st uns von uns selbst, und er gibt uns Freimut, in der Gegenwart Gottes f\u00fcr unsere Anliegen einzustehen, ruhig und klar zu bleiben, ohne uns selbst auszuagieren und stattdessen so zu sein, wie es der Sache in der jeweiligen Situation angemessen ist.<\/p>\n<p>Dieser erl\u00f6ste Freimut ist das Ergebnis eines Wegs \u2013 eines Wegs mit dem Meister, auf dem der Meister schliesslich als innerer Meister erwacht. Wie Petrus und Johannes k\u00f6nnen auch wir unsern Weg mit Jesus gehen, und wie sie k\u00f6nnen auch wir uns nach dessen Aufstieg in den Himmel als seine Nachfolger neu konstituieren. Den Stab, den sie von ihm \u00fcbernommen haben, geht an uns weiter. So wie Gott in Jesus und in ihnen gegenw\u00e4rtig war, will er es nun in uns sein. In seinem Namen sind wir in Christus und Christus ist in uns, in seinem Namen wird die Gegenwart Gottes in Christus zur Gegenwart Gottes in uns, in seinem Namen k\u00f6nnen wir wie er Wunder tun und wie er die N\u00e4he des Gottesreichs verk\u00fcnden. In Petrus und Johannes ist der Meister erwacht, in uns will er ebenso erwachen. Der Weg, den er vorausgegangen ist, will durch uns weitergegangen werden, und der erl\u00f6ste Freimut, in welchem sie sich furchtlos den Unw\u00e4gbarkeiten des Lebens gestellt haben, will auch uns leiten.<\/p>\n<p>In unserer postchristlichen Zeit ist dieser Freimut gefordert. Jahrhunderte christlicher Dominanz haben unsere heutige Gesellschaft gepr\u00e4gt. Sie haben Tiefenstrukturen geschaffen, deren christliche Herkunft kaum noch bewusst ist, und sie haben einen diffusen Wust aus Vorurteilen, Ablehnung und Desinteresse vermischt mit kindlichen Sehns\u00fcchten und W\u00fcnschen hinterlassen, unten dem die christliche Botschaft bis zur Unkenntlichkeit verzerrt und verformt ist. Christliche Meisterschaft ist deshalb gefragt. Jesus, Petrus und Johannes sind den Weg der Gegenwart Gottes als einfache Menschen ohne umfangreiche Schulbildung souver\u00e4n und klar gegangen und haben sich trotz wiederholten Drohungen von Gerichten, Machthabern und Beh\u00f6rden nicht einsch\u00fcchtern lassen. Nun stehen wir in der Verantwortung. Meisterschaft zeigt sich gerade auch, wenn der Wind kalt entgegenbl\u00e4st, unter Belastung und Einsamkeit, im Leiden und Sterben. Sie weiss um die G\u00fcte, die in jedem Moment trotz allem da ist, und sie orientiert sich an der Weisheit, die erkennt, wie sich diese in den Unw\u00e4gbarkeiten des Lebens bew\u00e4hrt. Dies zu realisieren, hat Jesus, Petrus und Johannes zu Meistern gemacht, dies will auch uns zu Meistern machen.<\/p>\n<p>Zu Beginn des neuen Jahrs breitet sich die Zeit mit all ihren Ungewissheiten vor uns aus. Beten wir also, dass wir unsern Weg durch das neue Jahr in der Gegenwart Gottes gehen und uns dabei von unserem inneren Meister leiten lassen. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 08. Januar 2023 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/0108-Apg-4.1-4.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend sie noch zum Volk sprachen, traten die Priester, der Hauptmann der Tempelwache und die Sadduz\u00e4er zu ihnen. 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