{"id":4640,"date":"2022-12-25T01:06:33","date_gmt":"2022-12-25T00:06:33","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/packen-wir-unsere-chance\/"},"modified":"2022-12-25T01:07:48","modified_gmt":"2022-12-25T00:07:48","slug":"lets-grab-our-chance","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/lets-grab-our-chance\/","title":{"rendered":"Let&#8217;s grab our chance!"},"content":{"rendered":"<p><em>Als Petrus das sah, wandte er sich an das Volk und sprach: Israeliten, was wundert ihr euch dar\u00fcber? Was schaut ihr uns an, als h\u00e4tten wir durch eigene Kraft oder Fr\u00f6mmigkeit bewirkt, dass er gehen kann? Der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, der Gott unserer V\u00e4ter hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr ausgeliefert und von dem ihr euch vor Pilatus losgesagt habt, als dieser beschlossen hatte, ihn freizulassen.<\/em><em> Apg 3,12-13<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es ist Heiligabend \u2013 was f\u00fcr ein Abend! Jedes Jahr kehrt er zur\u00fcck, und doch ist er jedes Jahr neu. Er feiert, was jeden Moment geschieht, und doch ist er ein aussergew\u00f6hnlicher Abend. Heiligabend ist eine Erinnerung. Er erinnert an ein vergangenes Ereignis. Doch er ruft in Erinnerung, dass das Erinnerte heute gegenw\u00e4rtig ist, dass das Vergangene einen Raum \u00f6ffnet und neue Zukunft erschliesst, dass sich die Zeiten durchdringen und der Moment die F\u00fclle der Zeit ist. Was dies bedeutet, l\u00e4sst sich in Worten bloss andeuten. Sie zu verstehen, in sich absinken zu lassen, von ihnen verwandelt zu werden, ist ein Weg, der sich Jahr f\u00fcr Jahr entwickeln will, der seine Schlaufen zieht und der nach und nach offenbart, was in ihm steckt.<\/p>\n<p>Die Geschichte von Heiligabend erinnert an ein Zeichen (Lk 2,1-20). Die Engel haben es den Hirten verk\u00fcndet. Ein neugeborenes Kind werden sie finden, das in Windeln gewickelt ist und in einer Futterkrippe liegt. Entdecken sie dieses Zeichen, werden sie wissen, dass heute der Retter geboren ist, der Gesalbte, der Herr. Freuen k\u00f6nnen sie sich deshalb, und freuen kann sich alles Volk. Was sich im Laufe des Lebens dieses Neugeborenen offenbaren wird, wird die Jahrhunderte durchdringen und den ganzen Erdball erfassen. Es wird klingen und leuchten, es wird viele Menschen ber\u00fchren und unz\u00e4hlige Herzen verwandeln. Denn in seinem Leben wird Gott Gegenwart. Nicht dass dies ein Novum w\u00e4re! Gott war in Mose gegenw\u00e4rtig und in den Propheten. Die Menschen der Psalmen haben um die Gegenwart Gottes gerungen, haben sie gefeiert und das eigene Leben nach ihr ausgerichtet. Doch das neugeborene Kind in der Krippe ist das Zeichen daf\u00fcr, dass sein Leben und Sterben, sein Auferstehen und Auffahren in den Himmel zum Gleichnis f\u00fcr die Gegenwart Gottes wird. Es wird nicht exklusiv f\u00fcr diese Gegenwart stehen, und es wird nicht mehr sein als ein Gleichnis daf\u00fcr, dass Gott jeden Moment gegenw\u00e4rtig ist. Doch genau dies wird in diesem Gleichnis sp\u00fcrbar werden und die Menschen erreichen.<\/p>\n<p>Unser Predigttext erz\u00e4hlt, was damit gemeint ist. Er bezieht sich auf die Geschichte von der Heilung des Gel\u00e4hmten, die ihm unmittelbar vorausgeht (Apg 3,1-10). Hier wurde berichtet, dass Petrus und Johannes auf dem Weg zum Tempel in Jerusalem von einem Gel\u00e4hmten angegangen wurde, der dort um Almosen bettelte. Geld gaben ihm die beiden Apostel nicht. Doch Petrus schaute ihm in die Augen und forderte ihn dazu auf, auch sie anzuschauen. Ihm war wichtig, den Bettler in den Moment zu holen. Darauf gebot er ihm im Namen von Jesus Christus des Nazareners aufzustehen und zu zeigen, dass er gehen k\u00f6nne. Er ergriff seine rechte Hand und richtete ihn auf. Erz\u00e4hlt wird im Folgenden, dass die F\u00fcsse und Kn\u00f6chel des Gel\u00e4hmten auf der Stelle fest wurden und dass er wieder gehen konnte. Er sei mit ihnen in den Tempel hineingegangen, habe Luftspr\u00fcnge gemacht und Gott gelobt. Das Volk aber, das ihn als gel\u00e4hmten Bettler kannte, sei erschrocken und entsetzt gewesen dar\u00fcber, was ihm geschehen sei.<\/p>\n<p>Hier setzt unser Predigttext ein; denn der Geheilte klammert sich an Petrus und Johannes fest, erregt damit Aufsehen, sodass alles Volk zusammenl\u00e4uft (V11). Petrus sieht sich deshalb veranlasst, sich zu erkl\u00e4ren (V12). Zun\u00e4chst spricht er sie als Israeliten an. Wie bereits nach dem Pfingstwunder wendet er sich erneut an das j\u00fcdische Volk. Diesem gilt seine Botschaft zuerst (vgl. V26). Doch er konfrontiert es damit, dass es \u00fcber die Heilung des Gel\u00e4hmten verwundert ist. Und noch mehr, dass es die beiden Apostel anstarrt, als h\u00e4tten sie die Heilung aus eigener Kraft und Fr\u00f6mmigkeit bewirkt. Es m\u00fcsste ihm doch klar sein, dass dies f\u00fcr Menschen unm\u00f6glich ist. Dass dies geschehen ist, hat einen andern Grund. Was sich hier n\u00e4mlich zeigt, ist die G\u00fcte und Weisheit der Gegenwart Gottes.<\/p>\n<p>Um dies deutlich zu machen, erinnert Petrus die j\u00fcdische Zuh\u00f6rerschaft daran, wie sich Gott Mose im brennenden Dornbusch (Ex 3,6.15) vorgestellt hat (V13). Um den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs geht es, um den Gott unserer V\u00e4ter. Ausdr\u00fccklich streicht er die Gemeinsamkeit ihrer V\u00e4ter heraus. Durch diesen Gott ist die Heilung geschehen, nicht durch eine besondere F\u00e4higkeit von ihm oder Johannes. Entscheidend ist f\u00fcr ihn nun aber der Bezug zum Knecht Jesus. Denn diesen hat derjenige Gott, auf den sie sich gemeinsam beziehen, verherrlicht. Der Gott der V\u00e4ter, auf den sich die Zuh\u00f6rer ebenso berufen wie Petrus und Johannes, hat sich zu diesem Jesus gestellt, und er hat ihn mit seiner Gegenwart durch den Tod hindurch als seinen Knecht legitimiert. Demgegen\u00fcber wirft Petrus der j\u00fcdischen Zuh\u00f6rerschaft vor, dass sie dies nicht begriffen hat, dass sie Jesus vielmehr ausgeliefert und dem Tod preisgegeben hat, selbst als Pilatus bereit gewesen ist, Jesus freizulassen. Strittig ist f\u00fcr Petrus also nicht der Bezug zu Gott, strittig ist f\u00fcr ihn, dass nicht klar ist, dass dieser Gott in diesem Jesus gegenw\u00e4rtig gewesen ist.<\/p>\n<p>Dieses Grundproblem f\u00fchrt er im Folgenden aus (V14-26). Weil die j\u00fcdische Zuh\u00f6rerschaft nicht begriffen hat, dass Gott in Jesus gegenw\u00e4rtig gewesen ist, kann es auch die Heilung des Gel\u00e4hmten nicht verstehen. Denn f\u00fcr Petrus hat der Gel\u00e4hmte die volle Gesundheit geschenkt erhalten, weil die Gegenwart Gottes in Jesus dem Gel\u00e4hmten den Glauben an diese Gegenwart gegeben hat. F\u00fcr ihn strahlt die vergangene Pr\u00e4senz Gottes in Jesus so sehr in die Gegenwart, dass sie hier und jetzt im Gel\u00e4hmten den Glauben in eben diese Gegenwart Gottes weckt und ihm so erfahrbar macht, was in ihr steckt: ihre G\u00fcte und ihre Weisheit, dass sich dieser Glaube bew\u00e4hrt (V14-16).<\/p>\n<p>Petrus liegt nun freilich nicht daran, das Problem der vergangenen Ablehnung von Jesus weiter aufzubl\u00e4hen, sondern dessen L\u00f6sung zu zeigen. Er spricht die Zuh\u00f6rerschaft nun als Br\u00fcder an und unterstellt ihnen, dass sie und auch die j\u00fcdische Elite nicht aus b\u00f6sem Willen, sondern aus Unwissenheit gehandelt haben. Gott hat das Geschehen l\u00e4ngstens durch seine Propheten angek\u00fcndigt und integriert. Viel wichtiger ist jetzt, umzukehren, sich auf die Vergebung der S\u00fcnden auszurichten, sodass im Angesicht der Gegenwart Gottes die Zeit der Erquickung kommt und die Wiederherstellung und Heilung aller Dinge, wie sie in Jesus gleichnishaft begonnen hat und schliesslich vollendet werden wird, geschieht. Diese umfassende Erl\u00f6sung von allem ist es, die Petrus am Herzen liegt (V17-21).<\/p>\n<p>Zum Schluss unterstreicht er seine Aussagen mit einer Reihe von Bibelzitaten. Bereits Mose hat auf einen Propheten, wie er einer gewesen ist, verwiesen. Alle Propheten von Samuel und seinen Nachfolgern an haben die Tage, in denen dies geschehen werde, angek\u00fcndigt. Schliesslich ist die angesprochene j\u00fcdische Zuh\u00f6rerschaft doch Abk\u00f6mmling dieser Propheten und des Bundes, den Gott mit ihren V\u00e4tern geschlossen hat. Auf ihr ruht der Segen, den Abraham und all seine Nachkommen erhalten haben. F\u00fcr sie zuerst hat Gott seinen Knecht Jesus erweckt, f\u00fcr sie zuerst hat dieser den Segen der Gegenwart Gottes gezeigt. Umso mehr soll sie deshalb jetzt ihre Chance packen, sich von ihren b\u00f6sen Taten abwenden und sich der Gegenwart Gottes zuwenden, wie sie in der Geschichte von Jesus offenbar geworden ist (V22-26). Petrus ringt also mit allem Nachdruck um Plausibilit\u00e4t und versucht, seine j\u00fcdische Zuh\u00f6rerschaft von dem Glauben, der ihn erfasst hat, zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Das Engagement von Petrus und Johannes gegen\u00fcber der j\u00fcdischen Zuh\u00f6rerschaft gilt auch uns \u2013 gerade jetzt, an Heiligabend! Auch bei uns kann Aussergew\u00f6hnliches geschehen, auch bei uns kann die Erm\u00e4chtigung wirksam werden, die den Gel\u00e4hmten auf seine F\u00fcsse gestellt und erl\u00f6st hat, auch bei uns kann heil werden, was aus den Fugen geraten ist.<\/p>\n<p>Was es das zu braucht, ist unsern Mut, die Chance, die uns hier und heute gegeben ist, zu packen. Weihnachten ber\u00fchrt Herzen und erinnert an das Kommen Gottes. Es ist ein Moment, der f\u00fcr die Gegenwart Gottes empf\u00e4nglich macht und ihre G\u00fcte und Weisheit nahebringt. Petrus hat es seiner Zuh\u00f6rerschaft klar und deutlich gesagt: Wunder geschehen nicht durch Menschen, Wunder geschehen, indem der Moment durch Gottes Gegenwart zum Wunder wird. Es braucht nicht mehr als unsere Bereitschaft, uns davon erfassen zu lassen. Unser Leib und unsere Seele, unser ganzes Denken und F\u00fchlen, unser Atmen und Sein \u2013 wir sind st\u00e4ndig nichts als diese pure Gegenwart. Von Kopf bis Fuss durchdringt sie uns, sie macht uns durchsichtig, und sie macht uns leer und weit. Ihre Pr\u00e4senz ordnet unsere Gedanken, und ihre Klarheit bringt uns ins Gleichgewicht. So im Moment zu sein, schafft Erl\u00f6sung, so vom Moment erf\u00fcllt zu sein, befreit.<\/p>\n<p>Wenn es etwas gibt, das uns daran hindert, so in der Gegenwart Gottes zu sein, dann sind wir es selbst. Wir k\u00f6nnen mit uns selbst so verstrickt sein, dass wir bloss mit uns selbst zu tun haben, und der Ballast unserer Geschichte kann uns so in die Quere kommen, dass er uns den Zugang zum Moment verstellt. Manchmal mag es diese Kleinigkeit sein, die uns triggert, manchmal jene, die uns durcheinanderbringt. Auch hier ist Petrus klar und deutlich: Die Ablehnung von Jesus, dem Knecht Gottes, war nicht in Ordnung. Er verk\u00f6rperte Gottes Gegenwart, und er zeigte die T\u00fcr, um in ebendiese Gegenwart zu gelangen. Diese Chance wegzuwischen, war eine Missachtung der G\u00fcte und Weisheit Gottes, die in ihr steckte. Doch entscheidend ist nun nicht, sich in die Schuld \u00fcber die verpasste Chance zu verstricken, sondern umzukehren und die aktuelle Chance zur Einsicht zu nutzen. Es ist nicht zu sp\u00e4t: Wer in Jesus, dem Knecht Gottes, die Gegenwart Gottes entdeckt, wird sie auch in sich entdecken. Die Gegenwart Gottes in ihm will auch in uns erwachen.<\/p>\n<p>Darin steckt ein Potential, das nur untersch\u00e4tzt werden kann. Die Gegenwart Gottes durchdringt alles, was es gibt. Sie gibt jedem Ding seine Zeit. Ihre G\u00fcte gibt Werden und Vergehen, und ihre Weisheit lehrt, dieses Werden und Vergehen zu verstehen. Deshalb geschehen in der Gegenwart Gottes durch den Knecht Jesus Wunder, die Gottes G\u00fcte zeigen, deshalb bew\u00e4hrt es sich, darauf zu achten, ihre Weisheit zu erkennen und im eigenen Leben umzusetzen. Die Botschaft, die uns Lukas durch Petrus vermitteln will, zielt nicht auf Exklusivit\u00e4t und Dominanz; doch sie erkennt die grosse Chance, die Gegenwart Gottes durch den Knecht Jesus zu vermitteln, und sie will diese Chance gegen\u00fcber Ablehnung sch\u00fctzen und zur Geltung bringen. Denn durch sie geschehen Wunder, durch sie entdecken Menschen die Gegenwart Gottes, durch sie wird alles neu und heil.<\/p>\n<p>Jetzt ist Heiligabend \u2013 jetzt ist unsere Chance, ebendies selber zu realisieren. Gott war in Jesus und vielen andern gegenw\u00e4rtig, Gott will in uns gegenw\u00e4rtig sein, und er wird immer wieder neu in dieser Welt gegenw\u00e4rtig. Beten wir also, dass wir uns in diese grosse Kette von Menschen stellen, in denen Gott gegenw\u00e4rtig war, ist und sein wird, und dass es auf dieser Welt Weihnachten wird. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 24. Dezember 2022 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/1224-Apg-3.12f.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Petrus das sah, wandte er sich an das Volk und sprach: Israeliten, was wundert ihr euch dar\u00fcber? Was schaut ihr uns an, als h\u00e4tten wir durch eigene Kraft oder Fr\u00f6mmigkeit bewirkt, dass er gehen kann? Der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, der Gott unserer V\u00e4ter hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4355,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-4640","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mysticism-in-the-acts-of-the-apostles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4640","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4640"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4640\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4641,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4640\/revisions\/4641"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4640"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4640"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4640"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}