{"id":4625,"date":"2022-12-18T12:04:36","date_gmt":"2022-12-18T11:04:36","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/erloesung-als-ermaechtigung\/"},"modified":"2022-12-18T12:06:35","modified_gmt":"2022-12-18T11:06:35","slug":"erloesung-als-ermaechtigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/erloesung-als-ermaechtigung\/","title":{"rendered":"Redemption as empowerment"},"content":{"rendered":"<p><em>Petrus und Johannes nun gingen hinauf in den Tempel zur Zeit des Gebets; es war um die neunte Stunde. Und es wurde ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gel\u00e4hmt war; den setzte man t\u00e4glich vor das Tempeltor, welches &#8216;das Sch\u00f6ne&#8217; genannt wird, damit er die Tempelbesucher um ein Almosen bitten konnte. Als der nun Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel gehen wollten, bat er sie um ein Almosen. Petrus aber sah ihm in die Augen, und mit Johannes zusammen sagte er: Schau uns an! Er sah sie an in der Erwartung, etwas von ihnen zu erhalten. Petrus aber sagte: Silber und Gold besitze ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi des Nazareners, steh auf und zeig, dass du gehen kannst!\u00a0Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf; und auf der Stelle wurden seine F\u00fcsse und Kn\u00f6chel fest, und er sprang auf, stellte sich auf die F\u00fcsse und konnte gehen; und er ging mit ihnen in den Tempel hinein, lief hin und her, sprang in die H\u00f6he und lobte Gott. Und das ganze Volk sah ihn umhergehen und Gott loben. Sie erkannten aber in ihm den, der sonst beim Sch\u00f6nen Tor des Tempels sass und um Almosen bat; und sie waren erschrocken und entsetzt \u00fcber das, was ihm widerfahren war. Apg 3,1-10<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Advent ist fortgeschritten, Weihnachten steht vor der T\u00fcr. Die Geschichte, um die es geht, ist bestens bekannt. Sie erz\u00e4hlt von der Geburt im Stall, von den Engeln, die Grosses verk\u00fcnden, und den Hirten, die ihre Freude \u00fcber den Neugeborenen kundtun. Was diese Geschichte erz\u00e4hlt, steht gleichnishaft f\u00fcr das Kommen Gottes. In ihr verdichtet sich exemplarisch, wie es kommt, dass Gott gegenw\u00e4rtig wird, wie sich diese Gegenwart manifestiert und was die Folgen dieser Gegenwart Gottes sind. Da ist von Heilungen und Wundern die Rede, von marginalisierten, kranken und armen Menschen, die erl\u00f6st werden, von einem Ruck, der durch die Gesellschaft geht und Vielen neue Lebendigkeit gibt.<\/p>\n<p>Armut, Krankheit, soziale und psychische Not waren in der Gesellschaft, in welcher die Weihnachtsgeschichte ihren Anfang nahm, \u00fcberall sichtbar. Lukas mit seiner Version von den Hirten zeigt noch deutlicher als Matth\u00e4us mit der Geschichte von den Magiern ein grosses Herz f\u00fcr diese Not einfacher und armer Menschen. Demgegen\u00fcber sind diese Themen in unserer modernen Gesellschaft weitgehend unsichtbar geworden. Hier in der Schweiz scheint kein Aufwand zu gross, gut zu funktionieren oder doch den Anschein zu machen, es zu tun. Wer dazu nicht in der Lage ist, wird rasch von Scham und Schuld eingeholt, versucht wenigstens das gute Bild aufrechtzuerhalten und kann zu Vielem bereit sein, sein Unverm\u00f6gen zu tarnen. Umso gr\u00f6sser aber wird neben der \u00e4usseren auch die innere Not. Kann es da erstaunen, dass Einsamkeit und psychische Probleme gerade hier in der Schweiz so verbreitet und die Suizidrate so hoch sind? Doch all dies bleibt weitgehend verdeckt und kommt erst an die Oberfl\u00e4che, wenn die Not zu gross wird und es nicht mehr m\u00f6glich ist, sie zu unterdr\u00fccken.<\/p>\n<p>Die Weihnachtsgeschichte holt diese Themen jedes Jahr erneut ab. Sie gibt ihnen eine Projektionsfl\u00e4che, sie zu artikulieren, und sie schafft ihnen einen Rahmen, um die eigene Verletzlichkeit und Unvollkommenheit zu ventilieren. Der Advent gibt mit der Weihnachtsgeschichte jedes Jahr die Chance, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und sich selbstkritisch zu fragen, wie ich als derjenige Mensch geboren werden kann, der ich in der Gegenwart Gottes bin.<\/p>\n<p>Unser Predigttext gibt uns dazu eine wunderbare Vorlage. Der Autor des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte \u2013 er wird traditionellerweise Lukas genannt \u2013 erz\u00e4hlt sie uns. Im Hintergrund steht f\u00fcr ihn die Geschichte von Jesus. Ausf\u00fchrlich hat er sie in seinem Evangelium berichtet. Doch entscheidend ist f\u00fcr ihn, dass diese Geschichte nicht zu Ende ist, wenn Jesus nicht mehr als Mensch gegenw\u00e4rtig und in den Himmel aufgefahren ist, sondern dass diese Geschichte weiter geht. Denn der Heilige Geist ist ausgegossen, Gott ist nach wie vor da, und diese heilende, befreiende Gegenwart Gottes in jedem Moment kann von allen Menschen als endzeitliche Wirklichkeit realisiert werden. Davon ist Lukas erf\u00fcllt, davon will er erz\u00e4hlen. Deshalb setzt er mit seiner Apostelgeschichte den Grundstein zu einer Geschichte der Kirche, zu derjenigen Geschichte, die vom Kommen Gottes in jedem Moment erz\u00e4hlt \u2013 samt all den Irrungen und Wirrungen, die Menschen durchleben, indem sie sich diesem Kommen in den Weg stellen, aber auch dem Segen, den sie erleben, wenn es in und unter ihnen gegenw\u00e4rtig wird.<\/p>\n<p>Was Lukas in unserem Predigttext erz\u00e4hlt, zeigt dies exemplarisch. Soeben hatte er anget\u00f6nt, dass durch die Apostel viele Zeichen und Wunder geschehen (Apg 2,43). Nun gibt er ein Beispiel. Es handelt sich um die erste Wundergeschichte in der Apostelgeschichte. In seinem Evangelium erz\u00e4hlte Lukas, dass Jesus nicht nur selber Wunder vollbracht hatte, sondern dass er den Zw\u00f6lf Aposteln Gewalt und Vollmacht \u00fcber alle D\u00e4monen und die Kraft, Krankheiten zu heilen, gab, und dass er sie aussandte, das Reich Gottes zu verk\u00fcnden und Krankheiten zu heilen (Lk 9,1f; vgl. 10,19). Nun erz\u00e4hlt er, wie dies auch in der Zeit nach Jesus geschieht.<\/p>\n<p>Petrus und Johannes, die beiden wichtigen Apostel des Urchristentums, treten hier als Team auf. Zusammen gehen sie hinauf zum Tempel. Es ist Mitte Nachmittag \u2013 die Zeit des Gebets. Die br\u00fctende Hitze ist vor\u00fcber, auch andere gehen hinauf zum Tempel. Ein Mann, der von Geburt an gel\u00e4hmt ist, wird von Bekannten zum Eingang des Tempels gebracht. Aufgrund seiner L\u00e4hmung ist er offenbar arbeitsunf\u00e4hig, entsprechend arm und zum \u00dcberleben auf Almosen angewiesen. Jeden Tag wird er deshalb an diesen Ort getragen, um die Tempelbesucher um Hilfe zu bitten. Dies ist die Ausgangslage der Geschichte.<\/p>\n<p>Die Handlung beginnt, indem der Gel\u00e4hmte aktiv wird. Als er sieht, wie Petrus und Johannes in den Tempel gehen wollen, bittet er sie um ein Almosen. Petrus reagiert auf diese Bitte, indem er ihm in die Augen schaut und ihn zusammen mit Johannes dazu auffordert, auch sie anzuschauen. Der Gel\u00e4hmte soll nicht in seiner Geschichte verstrickt bleiben, sondern durch die Begegnung mit Petrus und Johannes in den Moment kommen. Der Bettler steigt darauf ein und erwartet, etwas von ihnen zu erhalten. Doch Petrus macht ihm klar, dass er nicht geben kann, worum er ihn bittet. Silber und Gold besitze er nicht. Aber er habe etwas, das er geben k\u00f6nne. Und er fordert ihn im Namen Jesu Christi des Nazareners auf, aufzustehen und zu zeigen, dass er gehen k\u00f6nne. Seiner Aufforderung verleiht er Nachdruck, indem er die rechte Hand des Bettlers ergreift und ihn hochzieht. Ganz lapidar h\u00e4lt nun die Erz\u00e4hlung fest, dass die F\u00fcsse und Kn\u00f6chel des Bettlers auf der Stelle fest werden, dass sich der Bettler auf die F\u00fcsse stellt und gehen kann. Voll Freude geht er mit Petrus und Johannes in den Tempel hinein, l\u00e4uft hin und her, springt in die H\u00f6he und lobt Gott. Befreit von seiner Geschichte hat bei ihm ein Leben in der Gegenwart Gottes begonnen. Das ganze Volk im Tempelbereich sieht ihn umhergehen und Gott loben. Es erkennt, dass es der Gel\u00e4hmte ist, der zuvor beim Tempeltor gesessen und um Almosen gebettelt hat. Doch dies zu sehen, erschreckt und entsetzt die Leute.<\/p>\n<p>Die Heilung des Gel\u00e4hmten, die hier erz\u00e4hlt wird, hat, wie Lukas deutlich macht, ein gr\u00f6sseres Nachspiel (Apg 3,11-4,22). Weil sich der Geheilte an Petrus und Johannes klammert und das ganze Volk zusammenl\u00e4uft, sieht sich Petrus gen\u00f6tigt, sich zu erkl\u00e4ren. Doch setzt dies die Priester und die Tempelwache in Bewegung. Petrus und Johannes werden verhaftet und dem Hohen Rat vorgef\u00fchrt. Dort m\u00fcssen sie sich erneut erkl\u00e4ren. Schliesslich werden sie zwar freigelassen, doch wird ihnen unter Androhung von Strafe verboten, von Jesus zu sprechen. Sie werden nicht bestraft, da das Volk Gott f\u00fcr die Heilung lobt, die dieser Gel\u00e4hmte erfahren hat. Denn er ist doch \u2013 wie Lukas abschliessend festh\u00e4lt \u2013 \u00fcber 40 Jahr krank gewesen.<\/p>\n<p>Diese Heilungsgeschichte illustriert auf wunderbare Weise, was geschehen kann, wenn es Weihnachten wird. Die Grundgeschichte von Weihnachten ist die Geschichte von der Geburt im Stall von Bethlehem wie sie das Matth\u00e4us- und das Lukasevangelium berichten; doch diese Geschichte kann in unz\u00e4hligen Variationen erz\u00e4hlt werden. Weihnachten hat viele Gesichter.<\/p>\n<p>Das theologische Zentrum einer Weihnachtsgeschichte ist das Kommen Gottes. Das Kommen Gottes ist indes ein geheimnisvolles Ereignis. Gott mag zwar jeden Moment gegenw\u00e4rtig sein, doch festhalten k\u00f6nnen wir die Gegenwart Gottes nicht. Wie aber sollen wir von etwas sprechen, dass sich nicht festhalten l\u00e4sst? Eine Geschichte von Weihnachten versucht dieses Unm\u00f6gliche zu leisten. Sie will von einem Ereignis erz\u00e4hlen, in welchem sich die Gegenwart Gottes spiegelt. Das Licht dieser Gegenwart mag zwar jeden Moment da sein. Doch sichtbar wird es erst in der Reflexion einer solchen Erz\u00e4hlung. In dieser Vermittlung mag es aufleuchten \u2013 konkret und zeitgebunden, ohne diese Vermittlung bleibt es geheimnisvolle Ewigkeit \u2013 dunkel und unfassbar. Dieses eigenartige Ineinander von Dunkelheit und Licht, Unfassbarkeit und Geschichte ist der Kern jeder Weihnachtsgeschichte. Deshalb geben die Engel beim Stall von Bethlehem Gott die Ehre, deshalb lobt das Volk nach der Heilung des Gel\u00e4hmten Gott. Ohne dieses Sichtbarmachen der unsichtbaren Gegenwart Gottes ist eine Geschichte keine Weihnachtsgeschichte.<\/p>\n<p>Im Alten Testament ist es die Geschichte vom Exodus, die vom Kommen Gottes und seiner befreienden Gegenwart aus der Sklaverei erz\u00e4hlt. Die Propheten deuten diese Gegenwart Gottes auf ihre konkrete Lebenssituation, und der Psalter, das grosse Gebetsbuch der Bibel, rekurriert darauf, um Menschen in all den Unw\u00e4gbarkeiten des Lebens eine Hilfe zu bieten. Die Geschichte von Jesu Christi des Nazareners steht in diesem Kontext. Die Engel k\u00fcnden ihn bei seiner Geburt als Retter, Gesalbten und Herrn an (Lk 2,11). Seine Geschichte reflektiert die Gegenwart Gottes und illustriert exemplarisch, wie sich diese konkret und zeitgebunden zeigt. Sein ganzes Leben, erst recht aber sein Sterben stehen daf\u00fcr; denn er wird von Gott auferweckt, ist w\u00e4hrend vierzig Tagen als Auferstandener bei seinen J\u00fcngern und wird schliesslich in den Himmel entr\u00fcckt. Gott ist in diesem Jesus so sehr gegenw\u00e4rtig, dass er selbst nach seiner konkreten, zeitgebundenen Zeit immer noch Menschen in die Gegenwart Gottes holt. Deshalb bringen Petrus und Johannes den Gel\u00e4hmten durch ihren Blickkontakt in diese Gegenwart, deshalb gebietet ihm Petrus in diesem Namen aufzustehen. Die Gegenwart Gottes, wie sie sich in Jesus Christus des Nazareners spiegelte, ist zwar eine Erz\u00e4hlung aus vergangener Zeit geworden. Doch sie wirkt bis in den aktuellen Moment Wunder. Die Kraft ihrer Pr\u00e4senz im Dort und Dann dupliziert sich bei dem, der sich auf sie einl\u00e4sst, im Hier und Jetzt.<\/p>\n<p>Dies ist eine Erm\u00e4chtigung, die Wunder wirkt und neue Weihnachtsgeschichten schafft. Die rettende, befreiende, heilende Gegenwart Gottes, wie sie sich in den Geschichten des Alten Testaments zeigt, verdichtet sich in der Jesusgeschichte und wirkt durch diese hindurch immer wieder neu in der Zukunft. Die Geschichte vom Gel\u00e4hmten steht gleichnishaft daf\u00fcr. \u00dcber vierzig Jahre war er krank \u2013 eine endlose W\u00fcstenwanderung. Doch der Moment seiner Heilung kam. Vermittelt durch Petrus und Johannes fand er den Glauben, um auf seinen eigenen F\u00fcssen zu gehen und die Verantwortung f\u00fcr sein Leben zu \u00fcbernehmen. Wie bei ihm darf auch bei uns das Ringen um die Gegenwart Gottes kein Ende finden. Weihnachten ist unsere Chance, uns auf die Gegenwart Gottes in Jesus Christus des Nazor\u00e4ers einzulassen, durch sie dazu erm\u00e4chtigt zu werden, unsere Erl\u00f6sung zu leben und so auch andere zu erm\u00e4chtigen, erl\u00f6st zu sein. Was auch immer das Schicksal ist, das uns l\u00e4hmt \u2013 wir sind dazu bef\u00e4higt, die Opferrolle zu verabschieden, auf unsere eigenen F\u00fcsse zu kommen und in der Gegenwart Gottes selbstverantwortlich unser eigenes Leben zu leben. Wie der Gel\u00e4hmte k\u00f6nnen wir dies am eigenen Leib erfahren, und wie Jesus und die Apostel k\u00f6nnen wir den Glauben auf Heilung vermitteln und Zuversicht auf Freiheit schaffen. Das Wunder von Weihnachten ist jeden Moment bereit, sich in unz\u00e4hligen Variationen zu vervielfachen. Beten wir also, dass wir auf unsere Weise Weihnachten erleben und dass es durch uns auch bei vielen anderen auf ihre Weise Weihnachten wird. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 18. Dezember 2022 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/1218-Apg-3.1-10.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Petrus und Johannes nun gingen hinauf in den Tempel zur Zeit des Gebets; es war um die neunte Stunde. Und es wurde ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gel\u00e4hmt war; den setzte man t\u00e4glich vor das Tempeltor, welches &#8216;das Sch\u00f6ne&#8217; genannt wird, damit er die Tempelbesucher um ein Almosen bitten konnte. 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