{"id":4605,"date":"2022-12-04T12:18:02","date_gmt":"2022-12-04T11:18:02","guid":{"rendered":"https:\/\/ritualart.ch\/solidarischer-kapitalismus\/"},"modified":"2022-12-04T12:19:24","modified_gmt":"2022-12-04T11:19:24","slug":"solidarity-capitalism","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ritualart.ch\/en\/solidarity-capitalism\/","title":{"rendered":"Solidarity capitalism"},"content":{"rendered":"<p><em>Sie aber hielten fest an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und am Gebet. Und Furcht erfasste alle: Viele Zeichen und Wunder geschahen durch die Apostel. Alle Glaubenden aber hielten zusammen und hatten alles gemeinsam; G\u00fcter und Besitz verkauften sie und gaben von dem Erl\u00f6s jedem so viel, wie er n\u00f6tig hatte. Eintr\u00e4chtig hielten sie sich Tag f\u00fcr Tag im Tempel auf und brachen das Brot in ihren H\u00e4usern; sie assen und tranken in ungetr\u00fcbter Freude und mit lauterem Herzen, priesen Gott und standen in der Gunst des ganzen Volkes. Der Herr aber f\u00fchrte ihrem Kreis Tag f\u00fcr Tag neue zu, die gerettet werden sollten.\u00a0<\/em><em>Apg 2,42-47<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Advent hat begonnen, die Zeit des Erwartens ist angebrochen, unser Dranbleiben und Ausharren ist gefordert. Gott ist zwar jeden Moment gegenw\u00e4rtig, und doch braucht es dieses adventliche Warten, dieses Standhalten, dieses \u00dcben. Es klingt wie ein Widerspruch: Weshalb soll ich warten, wenn das Erwartete doch st\u00e4ndig gegenw\u00e4rtig ist? Weshalb soll ich dranbleiben und \u00fcben, was ohnehin da ist? Ist das nicht \u00fcberfl\u00fcssig, sinnlose Zeitverschwendung? Wenn es doch so einfach w\u00e4re! Bin ich nicht oft im Irgendwo statt im Hier und Jetzt? Verstricke ich mich nicht immer wieder in meine Geschichte und stehe dem Moment im Wege? Deshalb bleibt der Imperativ bestehen. Ich komme nicht darum herum, dranzubleiben, zu suchen, und mich immer wieder neu auf den Weg zu machen, um in der Gegenwart Gottes anzukommen \u2013 auch wenn diese st\u00e4ndig gegenw\u00e4rtig ist.<\/p>\n<p>Der Advent ist eine Einladung, sich diesem Imperativ zu stellen und den Moment zu suchen, in welchem Gott kommt. Die Botschaft des Advents ist klar: Ich soll das Offensichtliche nicht \u00fcbergehen, sondern kultivieren: meine Pr\u00e4senz f\u00fcr das Kommen Gottes in diesem Moment. Weshalb soll ich das tun? Weshalb soll ich mich jetzt auf Weihnachten vorbereiten? Weil dies der Anfang ist, in welchem die Weichen gestellt werden. Kn\u00f6pfe ich beim Zukn\u00f6pfen eines Hemds den ersten Knopf in ein falsches Loch, wird das ganze Hemd schief. Stimmt der Anfang nicht, stimmt auch alles Weitere nicht. Der Anfang muss sitzen, der Ansatz, auf den ich baue, muss tragf\u00e4hig sein. Was aber ist der Anfang? Der Anfang ist der Moment, in dem ich bin. Meine Vergangenheit bestimmt zwar, wo ich heute bin, und meine Zukunft wirkt bereits jetzt auf mich. Doch mit jedem Moment kommt ein neuer Anfang. Meine Pr\u00e4senz entscheidet, ob ich ihn erwische oder ob er unbemerkt an mir vorbeizieht. Bin ich in der Gegenwart Gottes, wird Gott in mir geboren und kommt Gott auf diese Welt. Deshalb soll ich mir selbst nicht im Weg stehen, deshalb soll ich in den Anfang kommen, deshalb soll ich mich auf Weihnachten vorbereiten.<\/p>\n<p>Jedes Jahr erinnert der Advent daran. Als ob es kein Werden und Vergehen geben und die Zeit stillstehen w\u00fcrde, wiederholt er Jahr f\u00fcr Jahr dasselbe. Die Geschichte vom Advent bleibt sich gleich. Doch der Weg, den zu gehen, mir diese Geschichte weist, ist f\u00fcr mich jedes Jahr neu. Gehe ich diesen Weg, erlebe ich die Zeit und ihre Ver\u00e4nderung. Ich muss Altes verabschieden, und ich muss mich auf Neues einlassen. Die Achse aber, um die dieser Prozess dreht, bringt das Gleichbleibende und das Ver\u00e4nderliche zusammen. Diese Achse ist das Geheimnis des Moments, die Gegenwart Gottes. Sie ist bedingungslos gegenw\u00e4rtig \u2013 ohne Zeit mitten in der Zeit, stabil mitten in der Ver\u00e4nderung. Ihr Sein ist im Werden. Sie wiederholt sich Jahr f\u00fcr Jahr genau gleich (die zyklische Zeit), sie ver\u00e4ndert sich von Jahr zu Jahr (die lineare Zeit), und sie macht die F\u00fclle der Zeit jeden Augenblick neu gegenw\u00e4rtig (die integrative Zeit).<\/p>\n<p>Die biblischen Autoren haben mit diesem Geheimnis der Gegenwart gerungen. Sie haben es gefeiert \u2013 w\u00f6chentlich am Sabbat, in den Jahresfesten und in den Festen zu den \u00dcberg\u00e4ngen des Lebens. Sie haben von ihm Geschichten erz\u00e4hlt, haben diese Geschichten unter ver\u00e4nderten Lebenssituationen kommentiert und immer wieder neu bedacht und weiterentwickelt. Und sie haben sich bewusst gemacht, dass es dabei doch st\u00e4ndig bloss darum geht, Gott, dem unfassbaren Du des Moments zu begegnen, sich von seiner G\u00fcte und Weisheit leiten zu lassen und das eigene Leben entsprechend zu kl\u00e4ren und zu ordnen.<\/p>\n<p>Auch die urchristliche Gemeinde hat sich daran orientiert, und unser Predigttext illustriert es. Auf der Erz\u00e4hlebene geht ihm die Geschichte des Pfingstereignisses und deren Interpretation von Petrus voraus. Hier war davon die Rede, dass Gott wie ein gewaltiger Sturm, wie ein Feuer, gegenw\u00e4rtig sei. Diese Gegenwart wurde als mystisches Ereignis beschrieben, das bedingungslos geschah, Menschen in den Moment holte und sie als ganze Menschen erfasste. Einige konnten dies unmittelbar aufnehmen, anderen aber fanden keinen Zugang. Zusammen mit den elf Aposteln interpretierte Petrus das Geschehen in seinen Kategorien und transformierte dessen Unbestimmtheit in etwas Bestimmtes. Er deutete es als Gegenwart des Heiligen Geistes, wie es vom Propheten Joel verheissen war, also als Gegenwart der Endzeit. Im Leben und Sterben von Jesus von Nazaret, in seiner Auferweckung und seiner Aufnahme zur Rechten Gottes h\u00e4tte sich n\u00e4mlich die Verheissung der Psalmen erf\u00fcllt, und es h\u00e4tte sich gleichnishaft gezeigt, dass Gott auch im Tod gegenw\u00e4rtig sei, dass die Gegenwart Gottes die Zeitlichkeit des Zeitlichen durchdringe und dass sie mitten darin die F\u00fclle der Zeit gegenw\u00e4rtig mache. Aus Sicht der Urgemeinde hatte sich also soeben ein gewaltiges Ereignis zugetragen, dessen Bedeutung sie \u00fcberw\u00e4ltigte, sie aber auch dazu zwang, sich neu zu finden und zu konsolidieren.<\/p>\n<p>Unser Predigttext f\u00fchrt nun aus, was dies heisst. Er erz\u00e4hlt, wie die Urgemeinde unter dem gewaltigen Eindruck von Pfingsten den Alltag bew\u00e4ltigt. Genannt werden zun\u00e4chst das Festhalten an der Lehre der Apostel, an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und am Gebet (V42). Im Zentrum steht die Unfassbarkeit der Gegenwart Gottes bzw. des Heiligen Geistes. Um dieses entgrenzende Ereignis in den eigenen Grenzen zu fassen, orientiert sich die Urgemeinde an der Interpretation der Apostel. Sie versucht auf diese Weise, sich selbst zu stabilisieren und sich mit der Unfassbarkeit der Gegenwart Gottes vertraut zu machen. Das Festhalten an der Gemeinschaft dient dem gleichen Zweck. Kann das \u00dcberw\u00e4ltigende mit anderen Menschen geteilt werden, hilft dies, sich zu konsolidieren. Das Brechen des Brotes vergegenw\u00e4rtig ihnen die Geschichte von Jesus (Lk 24,35) und erinnert sie bei jeder Mahlzeit an die Gegenwart Gottes. Schliesslich richten sie sich im Gebet auf Gott aus und kultivieren auf diese Weise ihr Leben als Leben im Moment Gottes.<\/p>\n<p>Auf dieser Grundlage nimmt die Fortsetzung das t\u00e4gliche Leben konkreter in den Blick. Durch die Apostel geschehen Wunder und Zeichen. Wie Jesus die Gegenwart Gottes durch Wunder und Zeichen erlebbar gemacht hat (Apg 2,22), so geschieht dies nun auch durch die Apostel. Viele werden deshalb von Furcht dar\u00fcber, dass Gott gegenw\u00e4rtig ist, erfasst. Dies Erfahrung pr\u00e4gt das t\u00e4gliche Leben ganz konkret. Die Glaubenden halten zusammen und teilen ihren Besitz. \u00dcberfl\u00fcssiges verkaufen sie, und vom Erl\u00f6s geben sie jedem so viel, wie er n\u00f6tig hat. Die Gegenwart Gottes verbindet die Glaubenden in ihrer Haltung und in ihrem Tun, und sie stellt das Wohl des ganzen Menschen samt seinen materiellen Bed\u00fcrfnissen ins Zentrum der Gemeinschaft. Eintr\u00e4chtig sind sie Tag f\u00fcr Tag im Tempel, eintr\u00e4chtig brechen sie in ihren H\u00e4usern das Brot. Der Wechsel zwischen ihrem \u00f6ffentlichem und ihrem privaten Auftreten ist konfliktfrei, J\u00fcdisches und Christliches gehen Hand in Hand. Sie essen und trinken in ungetr\u00fcbter Freude und lauterem Herzen, preisen Gott und stehen in der Gunst des ganzen Volkes. Entsprechend schliessen sich ihnen immer neue Menschen an, die so gerettet werden sollen. Eine segensreiche Situation wird also gezeichnet, die illustrieren soll, was im fr\u00fchen Urchristentum als Gemeinschaft m\u00f6glich war, weil sie der G\u00fcte und Weisheit von Gottes endzeitlicher Gegenwart folgte. Dabei kippt die Zeichnung an keiner Stelle ins Normative, sondern bleibt strikt deskriptiv.<\/p>\n<p>Aus heutiger Sicht lesen wir diese Geschichte als Gleichnis f\u00fcr jene Gemeinschaft von Menschen, die von der Gegenwart Gottes erfasst ist, die diese feiert und die weiss, dass sie diese kultivieren und \u00fcben muss. Denn sie will sich darauf vorbereiten, ihre eschatologische F\u00fclle zu realisieren. Vieles kommt hier also zusammen, vieles wird hier in verdichteter Weise erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt wird diese Geschichte zun\u00e4chst als Bericht der Urgemeinde. Lukas, der Autor des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte, erhebt \u2013 ebenso wie er es f\u00fcr die Geschichte von Jesus getan hat \u2013 auch hier der Anspruch, das zu berichten, was sich faktisch zugetragen hat. Doch sein Erz\u00e4hlen ist nicht Selbstzweck, sondern es ist der Versuch, gleichnishaft anzudeuten, was sich in Worten nicht fassen l\u00e4sst: das Kommen des Gottesreichs bzw. der endzeitlichen Gegenwart Gottes. Im Zentrum steht st\u00e4ndig diese unmittelbare Pr\u00e4senz. Was er erz\u00e4hlt, soll illustrieren, wie dieses unfassbare, eschatologische Ereignis gegenw\u00e4rtig wird. Das Erz\u00e4hlte weist den Weg, auf welchem die Gegenwart Gottes gesucht werden soll, doch es ist nicht das Ideal, das zu erreichen gefordert ist. In diesem hermeneutischen Rahmen ist der Bericht vom Leben der Urgemeinde zu verstehen.<\/p>\n<p>Herausgestellt wird zun\u00e4chst, dass die Gegenwart Gottes gemeinschaftsbildend ist. Gemeinsames Meditieren, Beten, Essen und Feiern eines Gottesdienstes machen es deutlich: Steht das Geheimnis des Moments im Zentrum und besteht eine gemeinsam geteilte Deutung davon, treten individuelle Bed\u00fcrfnisse des einzelnen Menschen in den Hintergrund. Unterschiedlichkeit und Individualit\u00e4t verlieren an Bedeutung. Ins Zentrum r\u00fcckt stattdessen die Freude am Erleben des Moments und die Verbundenheit mit allen, die diesen Moment teilen. So geschaffene Gemeinschaft verbindet Menschen unabh\u00e4ngig von Geschlecht, Hautfarbe, Alter Nationalit\u00e4t, gesellschaftlichem Status, politischer \u00dcberzeugung und dergleichen. Sie endet nicht an konfessionellen Grenzen, sondern integriert auch Menschen unabh\u00e4ngig davon, ob sie sich im \u00dcbrigen s\u00e4kular oder religi\u00f6s verstehen. Eine solche Gemeinschaft sieht sich eingebettet in Natur und Kultur, weiss um die Verbundenheit von allem mit allem und versteht sich selbst als Teil einer grossen Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Fokussiert eine Gemeinschaft auf die Gegenwart Gottes, ist das Haben kein Selbstzweck, sondern dient dem Sein in dieser Gegenwart. Und da k\u00f6nnen Wunder geschehen und \u00dcberraschungen passieren. Es ist zwar so: Privateigentum hat viele wichtige Funktionen, es ist das R\u00fcckgrat einer kapitalistischen Gesellschaft, und es ist die Voraussetzung f\u00fcr das Wohlergehen von Menschen. Das stellt auch der Bericht der Urgemeinde nicht in Frage. Die Gegenwart Gottes sorgt nicht f\u00fcr eine weltfremde Ideologie und ist nicht blind gegen\u00fcber den \u00f6konomischen Bedingungen von Menschen. Doch sie schafft mitten darin pers\u00f6nliche Souver\u00e4nit\u00e4t. Wer in der Gegenwart Gottes ist, erf\u00e4hrt deren G\u00fcte und Weisheit. Er wird beschenkt und kann schenken, er wird verstanden und kann Verst\u00e4ndnis geben. Es entstehen \u2013 ganz von selbst \u2013 Grossz\u00fcgigkeit, Solidarit\u00e4t, Menschlichkeit. Da ist keine \u00fcbergeordnete Autorit\u00e4t n\u00f6tig, die dies einfordert, und keine Gebote, die dies verlangen. Die F\u00fclle des Empfangenen befreit zu einem Sein, das nicht am Haben haftet, sondern gibt und das Haben mit G\u00fcte und Weisheit investiert. Die Gegenwart Gottes transformiert seelenlosen Kapitalismus in menschlichen, mitf\u00fchlenden, solidarischen Kapitalismus.<\/p>\n<p>Der Advent ist die Zeit, dies zu \u00fcben und zu kultivieren. Jedes Jahr erinnert er daran und erz\u00e4hlt die genau gleichen Geschichten. Doch jedes Jahr fordert er uns neu dazu auf, uns den aktuellen Themen zu stellen. Die G\u00fcter dieser Welt sind nach wie vor \u00e4usserst ungerecht verteilt. In der Ukraine herrscht Krieg. Den Menschen dort steht ein langer Winter bevor. Sie brauchen zivile Unterst\u00fctzung, und sie brauchen Waffen \u2013 Waffen, die sie vor dem russischen Bombenterror sch\u00fctzen. Leiden gibt es aber auch hier \u2013 materielles Leiden und seelische Not. Gott kommt jeden Moment zu uns. An Weihnachten feiern wir dies. Doch um diesem Kommen weder mit unseren pers\u00f6nlichen Verstrickungen noch mit gesellschaftlichen Missst\u00e4nden im Weg zu stehen, gibt es noch viel zu tun. Wir als einzelne Menschen m\u00fcssen nicht die ganze Welt retten, aber der Advent fordert uns dazu auf, jeden Moment damit anzufangen, dort und dann, wo wir gerade sind, unseren Beitrag zu leisten. Beten wir also, dass uns die Augen f\u00fcr den Moment aufgehen und dass wir aus dem Weg r\u00e4umen, was dem Kommen Gottes im Weg steht. Amen.<\/p>\n<p>Predigt vom 4. Dezember 2022 in Wabern<br \/>\nBernhard Neuenschwander<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ritualart.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/1204-Apg-2.42-47.pdf\">PDF Datei herunterladen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie aber hielten fest an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und am Gebet. Und Furcht erfasste alle: Viele Zeichen und Wunder geschahen durch die Apostel. 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